(navigation image)
Home American Libraries | Canadian Libraries | Universal Library | Community Texts | Project Gutenberg | Children's Library | Biodiversity Heritage Library | Additional Collections
Search: Advanced Search
Anonymous User (login or join us)
Upload
See other formats

Full text of "Praktische Grammatik der neu-arabischen Sprache"

Praktisches Handbucn 



der 



neu-arabischen Sprache 



Dr. Adolf Waliriniind. 



o. ProfNMr der k. i. k. .n«ulwk« klUm», hmi in üwitnitlt a, U*r to L L 
UkrtMtab fir «iNUÜKU tfnAm m 1 «. 



I. Theü : 
Praktische Grammatik. 

Dritte, theilweise umgearbeitete ud Tenoehrte 



Griessen. 

J. Rick er 'sehe Buchhandlung. 
1886. 



Fraktische Grammatik 



der 



neu-arabischen Sprache 



von 



Dr. Adolf Wahrmund. 

o. Professor der k. u. k. orientalischen Akademie, Doeent der Universität u. Leiter der k. k. öffentlichen 
Lehranstalt für orientalische Sprachen in Wien. 



& 



Formenlehre der Schrift- irnd der Vulgärsprache mit 

Beispielen ; Syntax^ der Schriftsprache ; Lektionen zur 

praktischen Einübung der Formen und Satzbildung mit 

Uebersetzungsstücken ; Lesestücke. 

(Hiezu ein Schlüssel.) 

Dritte, theilweise umgearbeitete and vermehrte Auflage. , 



Griessen- 

J. Ricker'sche Buchhandlung. 
1886. 




i 



Uebereetxungireelrt vorbehalten. 



« 



7«/ 



V 



Vorwort. 

Die dritte Auflage des Praktischen Handbuchs der neu- 
arabischen Sprache (1. Aufl. 1861; 2. Aufl. 1879), welches 
wie meine inzwischen erschienenen Praktischen Handbücher 
der osmanisch-türkischen (1869; 2. Aufl. 1884) und der neu- 
persischen Sprache (1875) den Zweck verfolgt, „die Mittel 
zur Erwerbung eines höheren Grades von Vertrautheit mit 
den lebenden Sprachen des muslimischen Orients — zunächst 
für Deutschland-Oesterreich — viel reichlicher zu bieten und 
zugleich durch die angewandte Methode diese Erwerbung um 
ein Bedeutendes leichter zu machen, als die einschläglichen 
Lehrbücher dies bis jetzt gethan haben", besteht, wie die 
Handbücher der türkischen und persischen Sprache, aus drei 
Theilen : Grammatik mit Lesestücken , Wort- und Gespräch- 
sammlung, und Schlüssel. Die Grammatik zerfällt in eine 
systematische Formenlehre und in einen "praktischen Theil mit 
zahlreichen Beispielen und Uebersetzungsstücken zur Einübung 
der Formen und der Satzbildung. Der Schlüssel enthält die 
arabische Uebersetzung der Uebungsstücke in Transscription, 
sowie die deutsche Uebersetzung der arabischen Lesestücke 
mit den nöthigen Erläuterungen. Der systematische Theil hat 
in dieser neuen Auflage eine gänzliche Umarbeitung erfahren, 



VI 



insofern hier die Darstellung der Sean/toprache und die der 
Futyärsprache von einander scharf getrennt sind. Et werden 
zuerst die Formen der Schriftsprache vorgetragen , und dann 
in besonderen und durch kleinere Schrift ausgezeichneten 
Paragraphen die der Vulgärdialekte. Die Darstellung der 
letzteren hat durch Benutzung der inzwischen erschienenen 
Werke von Dr. Wilhelm Spitta-Bey (Grammatik des 
arabischen Vulgärdialekts von Aegypten , Leipzig 1 880) und 

— für den syrischen Dialekt — Dr. M. Hartmann (Arabi- 
scher Sprachführer für Reisende, Leipsig, Bibliograph. Institut) 
bedeutende Bereicherung erfahren und gröfrere Sicherheit ge- 
wonnen. Der Formenlehre folgt, wie in der 2. Aufl., ein ge- 
drängter Abrifs der Syntax nach Art der arabischen National- 
grammatik. — Im praktischen Theile sind einige Nummern 
neu zugewachsen, die Beispiele vermehrt und weniger Zweck- 
entsprechendes durch Besseres ersetzt worden. — Die arabi- 
schen Lesestücke sind diesmal, aus Rücksicht auf den Preis des 
Buches, auf Einen Bogen reduzirt , und verweise ich für wei- 
tere Lektüre auf mein im gleichen Verlage erschienenes I*se- 
buch in Neu- Arabischer Sprache (Kitab mnnjet eMilibin li 
mäcrifet lisän el-mustacribtn) , 2. Aufl., 1880 (183 S. arab. 
Texte u. 288 S. deutsche Uebersetzung und Erläuterungen). 

— Die Wortsammlung ist vermehrt , die Uesprächsammlung 
entsprechend reduzirt worden. — Für die Quellen des Boches 
verweise ich auf die Vorrede der 2. Aufl., aus welcher jedoch 
das Folgende (mit einigen Zusätzen) hier wiederholt werde : 

Es fragt sich, ob man überhaupt von einer neu-arabischen 
Sprache reden kann, und was dieselbe ist. Es unterliegt 
keinem Zweifel, dais die heutigen arab. Schriftsteller, seien 
sie nun Poeten , Wissenschaftler oder Journalisten, sich ganz 
genau an die alte Grammatik halten, und dais, wenn ihnen 



vn 



in dieser Beziehung einmal etwas Menschliches begegnet, dies 
eben dasselbe ist, was auch unseren angesehensten Autoren 
zuweilen geschieht. Auch bemerkt man noch keine Einflüsse, 
welche die Herrschaft der alten Musterschriftsprache in 
näherer oder fernerer Zukunft bedrohen könnten. So lange 
der Islam besteht, und das wird noch lange der Fall sein, 
wird auch der Koran und seine Grammatik mustergiltig blei- 
ben. Der Einflufs der immer zahlreicher werdenden Ueber- 
setzungen aus europäischen Sprächen, welcher insbesondere 
auch in der Journalistik ein sehr hochgradiger ist, alterirt 
wohl (local) das Denken und den Geist der Sprache, aber nicht 
die Grammatik. Und selbst den Sturz des Korans vorausge- 
setzt, ist und bleibt der Einflufs der alten Poeten auf die 
heutigen Gebildeten und Schriftsteller fast ein ganz unmittel- 
barer, gerade als wenn diese Dichter nicht vor einem Jahr- 
tausend, sondern als wenn sie vor einigen Jahrzehnten ge- 
schrieben hätten , wie denn der semitische Geist , so sehr er 
sich in politischen Dingen als revolutionär erweist, im Denken 
und sprachlichen Ausdruck, wie in Sitten und Gebräuchen 
viel stationärer ist als der unsrige. Es ist also kein Zweifel, 
dafs von einer neu-arabischen Schriftsprache, die ihr eigenes 
Mafs und Gesetz (Standard) in sich trüge, nicht geredet wer- 
den darf. Das Arabische aber, wie es heute gesprochen wird, 
weicht ebenso zweifellos in vielen und für das Ohr sehr merk- 
lichen Stücken von der alten Schriftsprache ab : die Nunation 
und die kurzen Schlufsvokale sind bis auf wenige Reste ge- 
schwunden, der Accent hat sich in Folge dessen vielfach ver- 
schoben, hie und da auch die Quantität verändert, gewisse 
Verbalformen haben ganze Silben abgeworfen, andere sind 
aufser Gebrauch gesetzt, ehemalige oblique Casus vertreten 
jetzt auch den Nominativ, die Genetivverbindung wird 



vin 



häufig durch Partikeln u. Nomina umschrieben, alte Formen! die 
seiner Zeit in die Schriftsprache nicht aufgenommen worden, 
haben sich bis heute im lebendigen Gebrauche erhalten, Vokale 
und Diphthonge, theilweise auch die Konsonanten haben, all- 
gemeinen Gesetzen folgend, ihren Lautwerth verändert, alt« 
Worte neue Bedeutungen angenommen, neue Worte sind ge- 
bildet worden u. s. w. Es existirt also sicherlich ein ge- 
sprochenes Neu-Arabisch. Es gibt aber auch eben so sicher 
ein geschriebenes Neu- Arabisch (s. B. in familiären Briefen 
kaufmännischen Correspondenzen, in der niederen und 
ders der komischen , theilweise sogar auch in dar 
Belletristik, wie z. B. in Uebersetaungen französischer 
u. dergl. *)), das ebenso gut in Aden, Damask und Kairo wie 
in Tunis, Algier und Marokko verstanden wird, wenn auch 
der Maghrebinische Dialekt in dieser Art Schriftsprache se ine 
Besonderheiten hat,, die in den östlichen Ländern nicht oder 
kaum verstanden werden. Dies gesprochene nnd theili 
auch geschriebene Neu-Arabisch befindet sich in ein« 
ten, nicht völlig geregelten Zustand, welcher dem, der ea dar- 
stellen will, nicht geringe Schwierigkeiten bietet. Für daa 
Auge zwar ist der Lautbestand der gebrauch!. Formen durch 
die arab. Schrift unschwer darzustellen, um so schwieriger aber 
für das Ohr eine Nachbildung in unserer Schrift zu schaffen, 
welche gleichsam die Mitte einhält zwischen der grammatisch 



*) 80 sagt k. B. £Lo tSsr m geiner Ueberaetenng de« Roman« Ton 
Mario Uchard, Le mariage de Gertrode, betitelt £ •Ojjy>. -'33 

J^ill ^ ty*. iüukuj ^| fcufc t^ i^t J^. ^ ^t ^S^\ 
IPaa (^ £) in der Vorrede : «JÜI ^1 a^Uil/ÜI JÜkUt tf \^U^f 
£tjnl! d*& feyjail xLofl k^ÄiÄ ^ Ä»,tjdl fcÄ|UI, Ä^yJI 



richtigen nnd der tiefer und tiefer in's Vulgäre oder Gemeine 
hinabsteigenden Aussprache der verschiedenen Dialekte und 
Patois. Denn das wird doch von einer Grammatik verlangt 
werden müssen , die ja etwas ganz anderes zu thun hat, als 
einen bestimmten Dialekt nachzubilden, wie z. B. Wetzstein 
in der Ztschr. d. D. M. G. den Dialekt syrischer Beduinen, 
So ein*) den der Gegend von Mosul und Mardin, Spitta 
den von Kairo, Hartmann den ägyptischen und syrischen 
durch arab. Vokalisirung oder Transscription nachgebildet 
haben. Und wie eng müfste am Ende ein solcher Bezirk be- 
schränkt werden, wenn die Darstellung noch Anspruch auf 
Genauigkeit machen darf! In einem Buche, wie das vor- 
liegende, mufs eine Aussprache eingehalten werden, welche 
den Uebergang zu den verschiedenen Dialekten ebenso gut 
ermöglicht wie den zur Vokalisation der Schriftsprache, und 
wie sie in der That von gebildeten Arabern gehört wird, wenn 
sie sich mit Solchen unterhalten, die nur der arab. Schrift- 
sprache mächtig sind, oder mit gebildeten Arabern, denen nur 
ein anderer Dialekt geläufig ist, und selbst auch meist dann, 
wenn sie einen Brief, ein Journal u. dgl. laut lesen. Wollte 
man sagen, diese Aussprache existire nirgends in fester Form, 
so gilt dies am Ende, wenn auch in viel geringerem Grade, 
von jedem Versuch, für die thatsächliche Aussprache irgend 
einer andern weitverbreiteten lebenden Sprache eine Muster- 
darstellung zu schaffen, selbst z. B. von der Neuhochdeutschen 
Sprache, denn diese wird ja auch nirgends so gesprochen, wie 
sie in der Schrift nachgebildet wird (Beweis dessen der 
ewige Kampf um die Orthographie), und doch wird , wer das 
heutige Hochdeutsch lernen will, nicht etwa mit dem pfälzi- 



*) Alb. So ein, Arab. Sprüchwörter u. Redensarten. Tübingen 1878, 4. 



sehen oder bayerischen Dialekt, sondern eben mit di 
Schriftsprache beginnen , mit deren Hilfe er dann leioht jeeton 
Dialekt verstehen lernt«). Das versteht aich ja von seibat, 
dafs ein Buch wie das vorliegende den Anspruch nicht macht, 
eine Darstellung der jetzt gesprochenen arabischeu Dialekt« 
geben zu wollen , welche übrigens auch noch ganz unmöglich 
ist. Der Verfasser hofft demnach, dafs dies Buch seinem 
Zwecke, dem Lernenden jene Kenntnifs der Schriftaprach« 
zu geben, welche genügt, um altere nnd neueste Schriftwerk« 
zu verstehen, und ihn zugleich in das Verständnifs der heute 
gesprochenen Hauptdialekte einzuführen, entsprechen w«rd«, 
und das Bedürfnifs nach neuen Auflagen, aowi« zahlreich« 
Zuschriften sind geeignet, ihn in dieser Hoffnung an bestarken. 
Wie es die Sachlage erfordert, sind der syrische und ägyptische 
Dialekt in erster, der maghrebinische in aweiter Linie berück- 
sichtigt**). Die Transscription ist in dieser Auflage dieselbe 
wie in meinem arab. Wörterbuch und in meiner persischen 
Grammatik, die wohl binnen Jahresfrist, theilwetae umgear- 
beitet, in zweiter Auflage erscheinen wird. 

Was den Aeeent betrifft, so ist in dieser Auflag« in der 
Transscription — wo es sich nicht selbstverständlich um den 
Schriftaccent handelt — der heutige Vulgäraccent (zumeist nach 



*) If any one hat urgent need to onderttand Lsno— hiro Ulk , he 
must go into Lancashire to learn it; so be mtut go to Algiers or to Aleppo, 
to learn tbe local dialect. Bot if he wiab to learn English, he wül do 
best to learn first, neither the Jargon of our peaaanta, nor the poetary of 
Spencer or Chaucer. Such easy proae or familiär langnage, aa e da os t ed 
Englishmen ose, must be bis beginning. He will afterwardi go with ad- 
vantage into any special field of Engliah. The tarne appliea to Arabic 
(Francis W. New man). 

**) Letzterer insbesondere nach Pihan nnd Cberbonneau. 



Spitta) dargestellt, und auch die Schwankungen desselben 
berücksichtigt, worüber die §§65 — 73 Aufschlufs geben. 
Einige stehen gebliebene Ungleichheiten, namentlich im Ge- 
brauche des y (für dumpfes i) wolle man freundlich entschul- 
digen. Selbstverständlich sind auch verschiedene Aussprachen 
ein und derselben Form, so wie sie wirklich gehört werden, 
zur Darstellung gebracht (wovon ja die neuesten Darsteller der 
Vulgärdialekte den ausgiebigsten Gebrauch machen), und zwar 
je nachdem die Redeweise mehr oder weniger vulgär ist. Auch 
sei noch bemerkt, dafs einige Paragraphe des systematischen 
Theils mit den entsprechenden der von mir verfafsten „ Para- 
digmen der arabischen Schriftsprache, herausgegeben von der 
k. k. öffentlichen Lehranstalt für orientalische Sprachen in 
Wien (Wien, W. Frick, 1884) a ganz oder theilweise gleich- 
lautend sind. 

Eine angenehme Pflicht erfülle ich noch, indem ich 
meinem Herrn Verleger für würdige Ausstattung und insbe- 
sondere auch meinem Herrn Drucker für abermals bewiesene 
gröfste Sorgfalt und Ausdauer den schuldigen Dank sage. 

Möge dies Buch , welches schon in seiner ersten unvoll- 
kommneren Gestalt sich durch Brauchbarkeit Freunde er- 
worben hat, den heute so vervielfachten und gesteigerten Be- 
ziehungen zum Orient auch erhöhte Brauchbarkeit entgegen- 
bringen. 

Wien im Mai 1886. 

Der Verfasser, 



Abkürzungen. 



Hrtm. bedeutet Hart in abb 
8p. „ Bpitta 

Wta. g Wettsteil 

(Vgl. Vorrede 8. IX.) 



Inhaltsverzeichnifs. 



Systematische Grammatik. 



Einleitung : Arabische Schriftsprache und Dialekte 

Von der Schrift und den Lesezeichen § 1 — 3 

Tafel des Alphabets 

Eintheilung der Buchstaben § 4 — 7 

Vokalzeichen §8—17 . 

Andere Lesezeichen § 18 

Gezm od. Sukün § 18. 19 

Hemze § 20—22 

Teidid § 23—24 

Waßl § 25—28 

Medda § 29 
Zahlzeichen § 30. 31 
Von der Aussprache : 

1. Vocale § 32—36 
Diphthonge § 37 
Abfall der Vocale § 38 

2. Consonanten : 

1) Kehlkopf- und Kehllaute § 39—41 

2) Rachen- und Gaumenlaute § 42 — 44 

3) Zungen- und Zahnlaute § 45 — 48 

4) S-Laute § 49 

5) Lippenlaute § 50 

6) Halb vocale § 51 
Consonanten- Verdoppelung § 52 

Von der Sübe § 53—56 
Assimilation § 57 — 63 
Vom Accent § 64—73 



Seite 

1 

4 

5 

6 

7 

12 

12 

12 

15 

16 

18 

19 

19 
24 
24 

25 
30 
32 
35 
35 
36 
37 
38 
40 
43 



XIV 



I oniHiihhr« 



s.a. 



Redetheile § 74 








61 


I. Zeitwort : 


Allgemeines § 76—80 . . . • • 61 


Präfixe und Afiixe § 81 . . . ■ . 66 


Gesundes dreiradicaliges Zeitwort : 


Uebersioht der 11 Formen im Activ f 82 M 


Erste oder Orundform : 


Praeteritum Activi § 83—86 ... 67 


Aoristes Activi f 86—91 . 


69 


Imperativus § 92. 98 


64 


Participium Activi $ 94 


65 


Infinitivus § 96 


66 


Passivum § 96. 97 . 


66 


Bildung Ton Hilfamiton : 


Imperfectum, Plusquamperfectum o. Futur««» —«•■■» 6t 


Vulgäre« Prlaens f 99 . 67 


Vulgare« Imperfectum | 100 








66 


Vulgares Futurum f 101 








70 


ü. Form § 102. 108 








71 


m. Form § 104. 106 . 








7t 


IV. Form § 106. 107 . 








7t 


V. Form § 108. 109 








74 


VI. Form $ 110. 111 . 








74 


VII. Form § 112. 118 . 








76 


VIII. Form § 114. 115 . 








76 


IX. u. XI. Form $ 116. 117 . 








77 


X Form § 118. 119 . 








77 


Passiv der abgeleiteten Formen 








76 


VierradicaUges Zeitwort § 121 








60 


Unregelmäfriges Zeitwort § 122 . 








61 


Massives Zeitwort § 123—125 . 








81 


Schwache Zeitwörter § 126 ff . 








66 


1. Hemzirtes Zeitwort § 127—186 






64 


2. Assimilirtes Zeitwort § 136—189 






68 


3. Concaves Zeitwort § 140—146 . 






90 


4. Defectes Zeitwort § 147—162 . 






96 


5. Mehrfach schwaches Zeitwort § 


153-1, 


>6 




101 



XV 



Das negative Verbum ^d §157 



e **£- vielleicht dajs § 158 
Verba des Lobes und des Tadels § 159 
Verba der Bewunderung § 160 . 
Die Accu8ativ- Suffixe am Zeitwort § 161 — 164 

II. Vom Nomen § 165 

Haupt- und Eigenschaftswort § 166 
Deren Ableitungen : a) Deverbalia : 

1. Nomen verbi (Infinitiv) § 167 

2. Nomen der Einmaligkeit § 168 

3. Nomen der Art und "Weise § 169 

4. Nomen des Orts und der Zeit § 170 

5. Nomen des Werkzeugs § 171 

6. Verbaladjective § 172 
Comparativ (Elativ) und Superlativ § 173 
Farben; körperliche Fehler etc. § 174 

b) Denominativa : 

1. Nomen der Einheit § 175 . 

2. Nomen der Menge und des Ueberflusses § 

3. Nomen des Gefäfses § 177 

4. Nomen der Beziehung (Nisbe) § 178 

5. Nomen der Verkleinerung § 179 . 

6. Andere Nominalformen § 180 
Geschlecht der Nomina § 181 — 183 
Bezeichnung des Geschlechts am Adjectiv § 184 
Zahl der Nomina § 185 . 

Dual § 186 
Plural § 187 . 

Gesunder Plural § 188. 189 

Gebrochener Plural § 190—195 . 

Collectiv-Plural § 196 

Unregelmäfsige Plurale 
Declination der Nomina : 

Unbestimmtes Nomen § 197 . 

Triptota und Diptota § 197—199 

Indeclinabilia § 200 
Bestimmtes Nomen § 201 



176 



XVI 



Artikel § 202 

Genetiv- Verbindung § 203—806 . 

Die sogenannten 6 (6) Nomina $ 204 

Nomen mit Sußx § 207—210 
Das Nomen in der Vulgärsprach« f 211—114 
Nominal-Suffixe der Vulgärspraohe f 126—118 

Zahlwort : 

1. Cardinalsahlen § 229—260 
Ihre Construction § 231. 282 

2. Ordinalzahlen § 288 
Ihre Construction § 284 
Vom Datum § 235 . 

3. Adverbialxahlen 8 286 

4. Distributiviahlen § 187 

5. Multiplicativxahlen § 188 

6. Bruchzahlen § 289 
Das Zahlwort der Vulgärsprache f 240—144 

Fürwort § 246 

Getrenntes per$önliehe» Fürwort f 146 

Suffixe § 246 

Selbst. Derselbe § 247 

Reflexive Wendung § 248 
Vulgärsprache § 249 
Demonstrativa § 250—254 

Vulgärspracbe § 256 
Relativa § 256—260 . 

Vulgärsprache § 261 
Interrogativa § 262—266 

Vulgärsprache § 267 
Unbestimmte Fürwörter § 268 

in. Partikeln : 

Praepositionen § 269—271 
Adverbien § 272—275 
Conjunctionen § 276—278 
Interjectionen. Vocativ § 279 



168 
169 
171 

176 



XVII 



Syntaktisches. 

1. Vom Satze im Allgemeinen § 280 
Nominalsatz § 281 

Verbalsatz § 282 . 

2. Uebereinstimmung von Subjekt und Praedikat 

3. Vom Nominativ § 285 
Beifügung § 286 ff. 

Beschreibung § 287 
Anlehnung § 288 
Corroboration § 289 
Permutativ § 290 

4. Vom Accusaaliv § 291 
Objekt § 292—295 
Absoluter Infinitiv § 296 
Umstand der Zeit § 297 . 
Umstand des Ortes § 298 
Zweck und Beweggrund § 299 
Zustandsausdruck § 300 . 
Specification § 301 
Ausnahme § 302 . 
Das Angerufene § 303 
Complement der Begleitung § 304 

Praedikat von ^U , ^^^J etc. § 305. 306 

Nomen von ,..! § 307 

Nomen von "21 § 308 

Doppelobjekt von o.Äik etc. § 309 

5. Vom Genetiv § 310 
Genetiv- Verbindung § 311 
Partikeln § 312 . 

6. Vom Zeitwort : 

1. Tempora § 313 
Perfectum § 314 
Aorist § 315 . 

2. Modi 
Conjunctiv § 316 
Jussiv § 317 . 



283— 



284 



XV1H 



Energeticus § 318 
Die verschiedenen Arten von Sitten f 819 
Negative und prohibitive Sitae § 820 
Interrogative Satee § 821 
Relative Sätee § 332 
Copulative und #dJ-Sltee § 328 
Conditionale Sätee § 824 
Adversative, restrictive und exceptive Site« I 896 



toi 

104 
904 
904 
909 

207 

m 



Praktische Lektionen 

zur Einübung der Spraohfonnen und der SaUbUdunf. 
Erste Lektion. Verbindung von Hauptwort und Beiwort. - Det 

Artikel v3t el. - Nackter Beta- - /«*, du, #r. - Ä»r; es» 

tehr, genug . • 

Zweite Lektion. Weiblich« Oeeobleefat , 
Dritte Lektion. Gesunder Plural . 
Vierte Lektion. Gebrochener PlureL - ColkctJva und ■■lillll 

namen. — Collectivplnral. — Dual 
Fünfte Lektion. Verneinende und fragende Site«. — Anriet *o» 



O 



\S 



sein 



Sechste Lektion. Hinweisende Fürwörter . 

Siebente Lektion. Possessiv-Suffixe 

Achte Lektion. Suffixe an Praepodtionen. — HmUn — JYeeftm. 
— Schuldig sein. — Aber. — Zahlwörter. 

Neunte Lektion. Vom Genetiv . 

Zehnte Lektion. Einige Anwendungen des Genetiv« 

Elfte Lektion. Komparativ und Superlativ 

Zwölfte Lektion. Regelmässiges (gesundet od. rtarkee) Zeitwort 
I. Form. — Perfekt und Plusquamperfekt des Active ob»e und 
mit Suffixen. — Negative und fragende Form . 

Dreizehnte Lektion. Aorist, Praesens, Imperfekt, Futurum. 
turum exactum und Imperativ der I. Form dee reg e l m l fe i g ee) 
Zeitworts ....... 

Vierzehnte Lektion. Passiv. — Eigentümlichkeiten im Gebrauche 
des Perfekts. — Negation des Zeitworts. — Relativsats 



211 
916 
990 

996 

996 
949 
946 

966 
M 

977 
IM 



606 

814 

Hl 



Fünfzehnte Lektion. Zeitsätze. — Bedingungssätze. — Eausal- 

und Absichtssätze. — Indirekte Frage .... 
Sechzehnte Lektion. IL, III. und IV. Form des regeltnäfsigen 

Zeitworts. — Ich seibat etc. — Reflexive Wendung. — Können 
Siebzehnte Lektion. V., VI. und VII. Form des regeltnäfsigen 

Zeitworts. — Ausdruck der Gegenseitigkeit. — Sieh stellen (als ob) 
Achtzehnte Lektion. VIII. , IX. (XI.) und X. Form des regel- 

mäfsigen Zeitworts ...... 

Neunzehnte Lektion. Massives Zeitwort .... 

Zwanzigste Lektion. Hemzirtes Zeitwort .... 

Einundzwanzigste Lektion. Assimilirtes Zeitwort 
Zweiundzwanzigste Lektion. Concaves Zeitwort • . 

Dreiundzwanzigste Lektion. Defektes Zeitwort 
Vierundzwanzigste Lektion. Mehrfach schwaches und vierradi- 

kaliges Zeitwort ....... 

25. Uebersicht des Satzbau's nach Gesichtspunkten der deutschen 

Sprache und Ergänzungen zur Syntax .... 



xrx 

Seite 

336 

346 

362 

369 
378 
388 
396 
406 
431 

452 

463 



Paradigmen 



I-XXI 



Arabische Lesestücke. 



1. Sprüche und Sprüchwörter 

2. Zehn Fabeln Lokman's 

3. Erzählungen 



1 

7 

10 



Verbessern n?:<'ii. 

Seite 24 Zeile 2 t. u. lies UfiU (rfott »Ig. U«4ll) 
„ 35 , 8 ▼. u. „ türkisch - 6 (tech) 
„ 70 w 2 v. o. w jii'Ala (um) 

„ 83 „18 r. o. , »ber f. K*>b bifiße 

„112 „ 7 t. o. , Weissagung «tu den Vogsüay 

f 115 „ 5 v. o. , «UJJl 
> . > 

„116 w 4 t. u. . 4*«J 

n 120 „ 14 r. o. „ Viper 

. - • * 
„129 „ 8 t. u. n fJs^jJiJ» od. V Jp^La 

0- . . 
„ 139 „ 6 r. u. n Sy^Ä 



385 
408 



• -i 



167 . 1 t. o. 



oder yjJ (mach JSlS) 



191 „ 2 t. o. , Jj*H 

224 „ It.o. , elgilije (I«. »lg. elilltye) 

257 B 10 t. o. „ ma<akJ 

284 „ 6 t. o. „ el-m»<iljq (od. maUt/q too mj'liqa od. myl<aqa 

801 „ 8 t. o. . el-gibe 

333 , 15 t. o. , yuu i (statt c^jüj') 

353 „ 14 u. 16 t. o. lies ba<d.-kum 

11 t. o. Hm sfkak elbadld (od. ee-s&ak el ^«dldiJJ«) 
8 v. a. , Li (statt CJ L») 
426 „ 7 t. o. , niiir-uh 

432 B 15t.il „ (vlg.) müi, sa<&, baql a. •. w. (mit 

ScbJufrrooal). 









A 


rabische 


T 


exte. 


Seite 2 Zeile 8 v. 


o. 


lies 








n n 
„ 3 


„ 2 v. 

* 6 v. 


u. 

0. 


i» 
» 


-WVVWW 


w 





Einleitung. 



Das Arabische ist eine semitische Sprache, also 
verwandt mit Assyrisch-Babylonisch, Phönikisch, Hebräisch, 
Aramäisch (Chaldäisch, Syrisch), Aethiopisch. Ursprünglich 
auf die arabische Halbinsel und Theile der syrischen Wüste 
beschränkt, wurde es durch den Islam, die Religion Mu- 
hammeds, über ausgedehnte Ländermassen und zahlreiche 
Völker verbreitet. Durch Jahrhunderte herrschte es als Schrift- 
und Verkehrssprache in Spanien , auf Sicilien und Malta , in 
ganz Nord- und Ostafrika bis tief in das Innere dieses Welt- 
theils, wie in allen vorderasiatischen Ländern, — alsGelehrten- 
und Religionssprache auch über die eränischen, wie über 
tatarische und indische Länder, ja sogar auf den malayischen 
Inseln und in einzelnen chinesischen Gebieten. In neuerer 
Zeit haben sich die Grenzen seiner Herrschaft zwar enger zu- 
sammengezogen, und aus Europa ist es, mit Ausnahme Malta's, 
wo noch heutzutage ein arab. Dialekt gesprochen wird, als 
Verkehrssprache ganz verdrängt, aber in allen muhammeda- 
nischen Ländern ist sein Einflufs als Religions- und Gelehrten- 
sprache derselbe geblieben ; im eigentlichen Arabien, in Syrien, 
Aegypten und Nordafrika ist es theils die einzige, theils die 
herrschende Sprache des täglichen Verkehrs, und im Innern 
Afrika's, an dessen ganzer Ostküste, auf Madagaskar, an den 
persischen, vorder- und hinterindischen Küsten wie auf den 

Watarm und, arab. Gr. 3. Aufl. 1 



malayischen Inseln ist es als Handels-, theilweise auch als 
diplomatische Sprache ansässig geblieben, da bis in die neueste 
Zeit der Zwischenhandel im Inneren Afrika'* und auf dem 
Gebiete des indischen Oceans sich vorwiegend in den Händen 
arabischer oder arabisch gebildeter Kaufleute befindet, und 
auch der politische Verkehr vielfach durch die arabische 
Sprache vermittelt wird. Arabische Kolonien finden sich über 
dies ganze Gebiet zerstreut 

Die heutige arabische Schriftsprache (i£>^JI c «y— J^' 
el-lisän en-nähwl grammatische Sprache) ist für alle jene Lin- 
der dieselbe. Sie hält sich streng an die alte Grammatik, für 
welche der im Dialekt des Stammes Koreisch um 6S0 n. (Im 

abgefafste Koran ( CJ I y»Jl el-qur'an) mustergiltig ist, und nicht 
etwa nur gelehrte Schriftsteller, sondern auch die heutigen 
Journalisten beobachten die Grammatik. Die Umgangs- oder 

Vulgärsprache (-^Ijcl ^L-JÜI el-lisin eddarig) scheidet 

sich in mehrere Dialekte, deren hauptsächlichste sind i 

Der Dialekt des Higäz ()J>) , des nordwestl. Küsten- 
strichs mit dem Gebiet der beiden heil. Städte Mekka und 
Medina. Im Innern der Halbinsel, s. B. im [nördlichen] 

G auf (oy>) u. im Negd (J<&), werden nach der Versicherung 
neuerer Reisenden (z. B. Palgrave) die alten Flexionsendungen 
und Nuuationen von den Gebildeten jetzt noch gesprochen. 

Der syrische Dialekt, gesprochen in Palästina 
( o -k^ filisttn, falastfn) und Syrien (*j^~ sürija u. sürljje); 
gegen Osten zeigt der Dialekt von Bagdad (olJüfc*) wieder 
Eigenthümlichkeiten. 

Der ägyptische Dialekt beschränkt sich auf Aegyp- 

o 

ten (jjo* mißr, maßr). 



Der magrebinische Dialekt, d. i. der westliche 

(oJw mägreb, mägrib Westen), wird in Tripolis (vjtit ^jJ^Jo 

taräbulus el-gärb), Tunis dj^JjJ tünis), Algier (^jQ- el- 
gezäjir die Inseln) und Marokko ( { JiJl J A maräkes od. Vj**^ 
-AaälJi el-magreb el-aqßa der äufserste Westen) gesprochen. 

Die drei erstgenannten Dialekte weichen nicht sehr be- 
trächtlich von einander ab, die Verschiedenheiten beschränken 
sich auf die Aussprache und den vorzugsweisen Gebrauch 
gewisser Ausdrücke ; der magrebinische hingegen unter- 
scheidet sich auch durch eigenthümliche Konstruktionen und 
durch eine grofse Zahl von Fremdwörtern, welche theils aus 
den berberischen Dialekten, theils aus den romanischen 
Sprachen herübergenommen sind. 

* Im östlichen Mittelmeer herrscht im internen Seeverkehr die so- 
genannte lingua franca, ein Gemisch von arabischen, romanischen 
und griechischen Bestandteilen. 



Von der Schrift und den Lesezeichen. 

§ 1. Die Arabische Seh rift (welche mit gering«» Mo- 
difikationen auch für die türkische , persische und Hindustani- 
Sprache , theilweise auch für das Malayische gilt) ist Ton der 
Babylonisch-Phönikischen abgeleitet und demgemäß eine von 
Rechts nach Links laufende Konsonantenschrift, in 
welcher die in der Regel gar nicht geschriebenen Vokale durch 
besondere , über oder unter die Konsonanten geteilt« Zeichen 
angedeutet werden. Aus den siebzehn alten Konsonanten- 
Zeichen sind dadurch, dafs sie theils mit darüber- oder darunter- 
gesetzten Punkten — Einer bis drei — versehen, theils un- 
punktirt gelassen wurden, achtundzwanzig Zeichen ge- 
worden. Das 29te (3) ist nur eine Zusammensetzung. Die 
meisten derselben erscheinen in vierfacher Gestalt, je nachdem 
sie für sich allein, oder am Anfang, in der Mitte oder am 
Ende des Wortes stehen. 

Die alte grofse Frakturschrift der Korinhandschri 
und Inschriften heifst die Küfische (von der Stadt Küfa). 
Das noch heute gebräuchliche Kursiv, welches in den Hand- 
schriften nur landschaftlich im Zuge etwas verschieden ist, 
heifst ^^wi Ne*shl (d. i. handtchrijtlich). Nur die magre- 
binische Schrift hat besondere Abweichungen. 

§ 2. Die folgende Tafel zeigt das arabische Alphabet 
(*IäP higa' od. slj ^äJ! e'lif ba' od. _^JI J^> huruf el- 
mü(gam) : 





Tafel des 


Alphabets. 






Ord.- 

Nr. 


Arabischer Name 


Allein- 
stehend 


Am 
Ende 


In der 
Mitte 


Am 
Anfang 


Umschrei- 
bung 


1 


ütfi <siif 


1 


L 








'(a) 


2 


4j bä 


VJ 


k^A 


A 


J 


b 


3 


4*1« 


O 


Cl* 


Ä 


5 


t 


4 


*U t6 


cu 


<£*■ 


X 


ä 


t,/ 


5 


l»*5?" gfm 


s 


e 


&> 


> 


g (dsch) 


6 


4** bä 


z 


e 


^v 


s> 


h 


7 


43- hä 


t 


e- 


Ä 


f> 


im 


8 


vJb däl 





l\ 


— 


— 


d 


9 


$J däl 


«3 


J*. 


— 


— 


d, s 


10 


^ r6 


J 


/ -? 


— 


— 


r 


11 


^ z6 


j 


i 


— 


— 


z 


12 


qam sin 


U" 


u~ 


4M 


AU 


s 


13 


qj^ä. sin 


t* 


LT- 


.w. 


•CO 


s (sch) 


14 


cLo ßäd 


L^ 


V* 


«a 


«0 


ß 


15 


oLto däd 


U^ 


\J* 


*a 


A3 


d 


16 


flfetft 


& 


Ja 


k 


Jo 


t 


17 


sXh zä 


J> 


Ja 


£ 


b 


z 


18 


q*c cain 


6 


£ 


X 





( 


19 


^c gain 


fe. 


t 


* 


£ 


g 


20 


*l»fS 


o 


v-Ä 


Ä 


I 


f 


21 


oü> qäf 


ö^ 


(£** 


fi 


1 


q 


22 


ütf käf 


<*) \£ 


vsX- «£. 


£ J^a, 


r £s 


k 


23 


ft läm 


J 


J> 


iL 


i 


1 


24 


*.*/« mim 


» |* 


^ *• 


* 


/« 


m 


25 


y nun 


O 


CJ 


X 


i 


n 


26 


3^ wäv 


3 


y 


— 





W, V 


27 


*10 h£ 


8 


h 


* 


i» 


h 


28 


*^j« 


L5 


u? 


A 


j 


j 


29 


sjdl r "2 läm 61if 


^3 


£ 


— 





lä 



* b (welches im Alphabet auch nach . »leben kann), mit iwei Punk- 

I 
ten versehen (b), was aber nur in der weibl. Endeilbe (8*) 8- fltobisl*, 
lautet in der alten Sprache t. Auf diesem 8 ' a t , et ist aber in dar 

neuen Sprache (o) « geworden : a^X* madinat {Stadt) jetat med ine, 

KcLw sä<a Stunde. 

t Im magreb. Alphabet hat O f den Punkt unten Ui), ««4 s^ 
steht für q vJJ, weichet letztere, wie auch gp am Schiufa des Wort« gaas 
ohne Punkt steht. 

f* In Fremdwörtern erscheinen laweilen da« pers.tOrk. — 6 (tack) 
und U p; im M Jrb. auch «*? (pers. g, tarfc B) und yj rar romanieebes g 
(franz. guin guerre). 

§ 3. Die meisten dieser Zeichen verbinden sich in der 
Schrift nach beiden Seiten und heifsen deshalb verbundene 

(jJLaL« muttaßile); — sechs aber, nämlich I ö 6j 33, können 

mit den andern nur nach rechts hin, und unter sich selbst 

gar nicht verbunden werden, weshalb sie isolirte (aÜLoAL* 

munfäßile) heifsen. — In Schrift und Druck werden manche 
Zeichen in einander verflochten (Ligaturen), z. B. 

Ä be-ha :£* ha-gim j£ f? ha X lam-mlm 

J. be-je L mim-mim ^ fe-je 1 ^ mim -ba 

^ te-hft SP sin-ha f. je-mim & nftn-ba 

J te-je >> ßad-ha $> be-mim & nftn-J* 

^ gim-ha ^ «ain-gim J- lim hl ^ je ba 

Eintheilung der Bachstaben 

(ar. öj> harf Konsonant, Buchstabe pl Oj^ burOf). 

§ 4. Bei den arab. Grammatikern zerfallen die Buchataben nach 

ihrer Gestalt in : l) nicht punktirte (JÜL+« muhmale vernachlätiüjte) 

und 2) punktirte (i+s&A murgame). Die letzteren sind entweder oben 

punktirte 0Sr%J fauqänijje) oder unten punktirte (iLJUäj tahtanljje) 



und sind ferner entweder mit Einem Punkt versehene (SvAs*».^ muwähhade) 

oder mit zweien (olüue mu/annät) oder mit dreien (JCiÜvfl mu/älla/e). 

§ 5. Emphatische Konsonanten heifsen (jo (jis _b Jb ö, weil 
sie mit grösserer Anstrengung der Sprachwerkzeuge gesprochen werden, 
wobei sie zugleich die begleitenden Vokale verdunkeln. 

S 3 > 

§ 6. Schwache Buchstaben (xi*]5 v_3j.» hurüf el-cille) heifsen 

3 L5 » we ^ 8 * e » ^ em ^influfs anderer Laute leicht nachgebend , sich oft 

verändern oder schwinden (Gegensatz [vA/to didd] i^fs^Uajt Ojij=> el-hurüf 

eß-ßahiha gesunde Buchstaben). — Servile (dienende) Buchstaben (o» yS» 

lXjI» jll hurüf ez-zawäjid überschüssige Buchslaben) heifsen die in den gram- 

matischen Kunstworten «>.Xäj |^a^a»Jü (sie mästen sich in einem Schiffe) 

enthaltenen, weil sie dazu dienen, um Zeit, Person, Geschlecht u. Zahl am 
Verbum und andere grammat. Beziehungen auszudrücken (Gegensatz Oj-s- 

£ o £ 

i^jL^H! el-hurüf el-aßlijje Stammbuchstaben). 

SOS .. 

§ 7. Sonnenbuchstaben (*ju*».4.*SJ ! Oj.£=>- el-hurüf eä-s'emsijje) 
heifsen (die Lingualen, Dentalen und Sibilanten) : 

Mondbuchstaben (ü^^äJI ^^M* el-hurüf el-qamarijje) die andere 
Hälfte, nämlich : 



^5 » _j r «r vjs «j ^^^ 



ses 



v-> 



Vokalzeichen. 

§8. Die Vokale werden Bewegungen genannt 
(»-^y>- härake, pl. ofc' j> harakat). Der mit Vokal gesprochene 
Konsonant heifst bewegt (^—^ muhärrak od. ^ys^JOo muta- 
härrik), z. B. : s (b) bewegt mit ä ist sä (bä) ; der ohne Vokal 
gesprochene Konsonant heifst ruhend (q^u* sakin) und er- 
hält das Zeichen der Ruhe (qjJ^* sukün) -*-> 



8 

§9. Die Zeichen der kurzen Vokale sind : 
^- xiä fät'ha oder £>£ fat'h (Otfkmnff) = * (■» *) 

— gl«^ kesre oder ^-J' kesr (Bruch) a ' V. •) 

! iL^to damma oder ^*o dämm ( Z ui am mmfrmmm§) = 1 (*) 

Zur Uebung. ') 
u bi o ta Ü bat JJ tub s«~i /abt -,* burtf v^" #b 
1^. hagg jJ? buhl v4^ babab Jo dürr Jj> hadd v-*L> gasb, 
gesb \J>. rabb jj bazz, bezz ^ ruzz ^j sur ^Ji qirs" w~~ aabab, 
sebeb ^JJ busr ^>JJ> hasab Jij> b»« f ß* Dr ,-*»# b*#* r U* 4 ^ 
gißß Jtoj rud ^Jä dirs Z^> tibb ^Li- hafcar i» Ijaaa Jjyi aart 
j^c cabd Juu bu(d ,*!> fcu< £^ bani(a JLfc giss* fe*o pabg Ji 
fard Xi ßufr jLi. suf o.» b*rf v**** q»ß*b ;** baqar oü* 
baqq jOus ßidq wJtf kutub Xä sukr *S~- »abk, aebk ^ dark 
^J lubb jJb balad, beled J^ ziil jJo badal, bedel (jaty marad 

^4X tumr ,J lam ^«Jö qidam .*j nimr Jüj> gund ^y» bunn ^^i 

.. 0, • ... .. - - j 

qaru o^ harab ^fi nähr a^jft rfib'h »Jü nadaha j 3 wabar ,j-^» 

• . j 
mußawwir Ju jad, jed J*-** musejjir. 

NB. bi, ta, na-da-ha u. s.w. sind offeae Silben; 
bat, tub, gib u. s. w. sind (einfach) geschlossene , bürg, 
sart, gißß o. s. w. sind nur in der neueren Sprache ror- 
kommende doppelt geschlossene Silben. 

§ 10. Zeichen der langen Vokale. Zur Dehn- 
ung des ä dient nachgesetztes 1 , des I nachgesetztes ^ , des & 
nachgesetztes 5 5 deshalb heifsen '^^ hier Dehnungsbuch- 



) --- ist Verdoppelungg&eichen , § 28. Der Endvokal ist hier, der 
neueren Aussprache gemafs, weggelassen. 



staben (Js-Jt v_i 5 .:>- hurüf el-meMd) ; dieselben werden als 
ruhend (Quiescenten) und demgemäfs die gedehnten 
Silben als geschlossen gedacht; neuere Silben wie gär, 
fil sind doppelt geschlossen; z. B. : 

I -2- 3= ä : .L>- gär Nachbar, ^Jctf kitäb Buch, ^s>\So 
ßähib Herr. 

^ — = T : jwi fil Elephant, ^^S kis Beutel, q|j*> glrän 

. j ^ j •> 

^ ±. = ü : Jy fül Bohne , .y nur /^cA< , ©yL» multik 

K&tiff*. 

§ 11. In manchen Wörtern wird das Dehnungs-Elif ausgelassen, 

■: » •: - 

und man kann es durch das Zeichen -'- ersetzen ; z. B. \jsj> (meist IlXP) 

o I ö - O-l- O, -- Ol 

häsä dieser (für l«Jl$>) ; ^^XJ (q^) läkin a&cr ! *^" drei ( für &»^3) 5 **M 
'i * 

O- i* « j|o- i I *4< 

ilähun Gottheit (für bUI); aJUt allähu Gott (für xS^I) ; ^4^-Jl er-rahmänu 

> lc S > -o * 0,1 °- -.. 

der Erbarmer) (*^ri^ un ^ /*^ > 'r?' ibrähim .4ÄraAam; iU»*i und iL*Lö 
qijäme Auferstehung (*-*£$ qime Werth). 

§ 12. Schliefsendes ^5 ' oder ^5-L lautet ebenfalls ä (wäM 
üj^AaiÜjt el-^lif el-maqßüra, das verkürzte Elif) : ,**\ räma er warf, 
^wÄo btisra frohe Botschaft. Tritt aber hier ein Suffix an, so tritt 

1 -- O > - O J 

statt de3 ^5 das I ein : »Lo. ramä-hu er warf ihn, ^j i-<io busra-kum eure 
frohe Botschaft. 

§ 13. Das nach schliefsendem ü oder au in Verbalformen (3. Pers. 

y - - 

pl. m.) stehende I ist uur ein altes Wort-Trennungszeichen : l^ixä qätalü 

o -- 

«te tödteten, )j»*, rämau *ie warfen. 

Ol, 0-- O - , 

§ 14. Alte Schreibart : *y*~>' od. 'iy*p*- für stx5> hajätun Leben, 
Ol- O - - Ol- , - Olo- 

BjJuo für bXsö ßalätun Ge&ef, äjij für »Li": zakätun Almosen , H.jy^ f ür 
0,0- 
; äi.jj' taurätun Thora, Gesetz. 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 2 



10 

§ 15. Hiezu kommt noch die Nasalirung der drei kursen 
Vokale im Auslaut, die sogenannte Nflnation (^ 
wobei dieselben mit n (arab. Nun) gesprochen werden. Die 
Nunation bezeichnet in der Schriftsprache die Unbestimmt- 
heit am Nomen (Substantiv , Adjectiv , Zahlwort) , deutsch 
ein Buch, pl. gewisse Bücher : und zwar ° den Nominal 
-r den Genetiv, und \ j den Accusativ. (NB. Das Ara- 

bische hat nur drei Casus : JÜ 3 wäladuli ein Knabe, %Xj^ ws% 

* 

ladin eines Knaben, K>Jj einen Knaben.) 

O - * > * 

VjUT kital.un ein Buch ^«B kdtubuB Bäc k er 

» » 
S-A» kitAbin einet Buches yüS kütubiB (Ott.) 

» . • » » 

butf' kitibafi ein -ßueA -JJ kdtubafi (Aoo.). 

^JUa ßftlihufi ein Outer x^ÜLo ßalibatufi mm 0mm 

-\J-»a ßalihiö eine« <?uten KäLö ßAlihatiß «wer OiUen 

L^ÜLo ß&lihafi einen Outen iL^ÜLc ßAUfeatafi mm öuM. 

o.e. 

j£ji «£1* mnlikufi kebirufi ein gro/ter Kimig 

^tS <i&1a meslikiS kebirifi einst gro/sen Königs 

* * 

I^T IXU m a l ikafi kebirafi einen großen Kimig. 

o. . o. 

s j*^ *-S*^"* medinatuß kebiratnfi eins grofse Stadt 

%*£*£ »mJ^a medinatin kebi ratin einer gro/ten Stadt 
* j -* r~ *-*rf^° medinataB kebiratan eine grofse Stadt. 

SL*o nisa'nfi (gewisse) Weiber 
*UJ nisa'iö (gewisser) Weiber 

^L-i nisä'afi (gewiste) Weiber (§ 29). 

_ 

* Bei schliefsendem 8 - (ät — ) und 'i\ steht im Acc. blos * , sonst I • . 



11 

f Wird das betreffende Wort bestimmt, u. z. durch 

Vorsetzung des Artikels ji al, el der, oder durch folgenden 
Genetiv (das den Genetiv regierende, also voranstehende 
Wort kann den Artikel nicht annehmen), oder durch antreten- 

des Suffix (aoütf kitäbu-hu sein Buch), so fällt das fi der 
Nunation weg : 

1 , (l, > > > 0- 

V_j'JCXjt el-kitäbu das Buch v_^ÄXjI el-kutubu die Bücher 

- (t, > )0. 

OJlXil el-kitäbi des Buches \ r sJ&l\ el-kütubi der Bücher 

v»jLX-£II el-kitäba das Buch v^^wLXJI el-kutuba die Bücher. 

} - C-O > ~9* t 

yjwXJt «^kU.Ji el-madiku'l-kebiru der gro/se Konig 

. o-o - o- 
-aaXJI (^-Uit el-mseliki'1-kebiri des grofsen Königs 

- 0-0 - »o» 

^c«*XjI (iä^UJi el-m»lika'l-kebira den grofsen König. 

. -0-0 J 

iLJuA^JI (.j^-Lo mseliku'l-medinati der König der Stadt 
ftjüiXJI «5»J^ mseliki'l-medinati de« Königs der Stadt 
KJuiX+JI <j>-L« m»lika'l-medinati den König der Stadt. 

NB. ^uJ^ (^JUit el-mseliku kebirun der .Koni^ t's« ^ro/« (Satz). 

s > 

§ 16. Schliefsendes 1^5-- lautet ebenfalls an : ^ßO^S> bddan eine 

, Jb. s , 

rechte Führung; bestimmt ^_£*A^Jt el-huda die rechte Führung; e*^^- 
(auch Lot) täßan ein Stab, «5JUJI -*xc caßa'l-maeliki der Stab des Königs 
(diese Worte lauten in allen Casus gleich). Tritt ein Suffix an, so wird 
statt ^ ein \ geschrieben : »l»*at <aßähu sein Stab (§ 12). 

§ 17. Die neuere Sprache wirft die schliefsenden 
kurzen Vokale und die Nunation ab : oUtf kitäb ein Buch, 
v_*^ kutub Bücher; ^S y£Jl/> mselik kebir ein grofser König; 
v-jLäXJI el-kitäb das Buch, wü^üi el-kütub die Bücher ; t^5JUif 



12 

jrf* el mffilik el-kebtr der gro/se König; *U*xJl «^ ma-lik 
el-medlne rf«r iftnü? <fcr &arf< (statt 8 - - , « < , « - wird blos « 
oder e gesprochen), M*i- lüfcU m*like ßftlib» «"* ^«to Jfrni- 
gin, 8^1 fcjJufl el-med!ne el-kebtre die gro/ee Stadt. Die 
Casusendungen sind also in der neueren Sprache geschwund. n, 
und alle Casus einander gleich. — In einigen adverbialen 
Redensarten hat sich die Nunation erhalten : ^f->» halan (fcall) 
sofort, jetzt; UjIÖ da'imafi immer; u»jt tidaft auch ; 1^ giddan 
ernstlich, sehr; läs> haqqan, häqqä m Wahrheit; wXLÜ» hlna'ifin 
M eben diesem Momente, damals, dann; ...tf itf» ^» y* min 
aiji gihetin kan t?on welcher Seite es auch »ei u. a. m. 

Andere Lesezeichen. 
Sukün. 

§ 18. ° über einem Konsonanten zeigt an, dafii er 

* » 
ohne Vokal zu sprechen, also ruhend ist ( l -,^— sukün Ruhe, 

oder yo-y> ge'zm Abschnitt, Apokope) : JJUirf jäqtulu «r tödtet : 

O Jll.O. 

JJüiJ^ wa'ljaqtul und so tödte er denn. 

§ 19. Diphthonge. Steht • über : oder ^c nach -, 

°* ** * 

so ist au und ai (ei) zu sprechen : ^ lau wenn, O^ haufufi 

6c. 6 c. 

(vlg. häuf, höf) Furcht; ^fjs> hairun (vlg. hair, h£r) gut, o^o 
beitun (vlg. beit, bejt, bÄt) Haus. 

H e m z e. 

6.o. 60. 

§ 20. -?- Hemze (»j*0 oder j*S> hemz Sto/*, d. i. rasches 
Aufstofsen des Kehlkopfdeckels und plötzliches Oeffnen der 
Stimmritze) steht über oder unter anlautendem l (als 
seinem Träger), um anzuzeigen, dafs dieses wie der grie- 



13 

chische Spiritus lenis oder wie das französische h in habit, herbe, 
komme zu sprechen ist (im Anlaut bezeichnen wir es nicht) : 

G - £ oi * o£ Co 

z. B. tA*»i äsad Löwe, ^^ aus P^W/', La^jI äidan mich, Jot ibil, 

ibl Kameele, q[^j} Iwän Palast, so\ ümm Mutter , { j*~i+\ uwäis 
Wölflein. 

§21. Im Inlaut ist Hemze rauher, mit schärferem 
Absatz zu sprechen (schärfstes Staccato der Stimmbänder), 
wie im Deutschen der Hiatus : o 'Adam (nicht diphthongisch 
wie in Kroat, Koaser), Roh' eisen, Ruliort, Fisch' art, nur viel 
schärfer. Im Anlaute hat je. immer nur ein I zum Träger ; 
im Inlaute kann es auch ^ (X ohne Punkte) und j zum Träger 
haben. Es entstehen hier folgende Fälle : a) ■*- ist unbe- 
wegt (-*-), dann mufs der vorangehende Konsonant bewegt 
sein : I tritt hier als Träger des JL ein, wenn dieser mit — , 

^5 (i) wenn er mit — , und 3 (3) wenn er mit '-*- bewegt ist : 

Gü- Gü, Oü 

(j»\ \. ra's ÜTop/ (vlg. ras) , <^j\<y da'b «S#te , Brauch • ^.Jo bi'r 

, o Ofj G > 

Brunnen (vlg. bir), j^Jo bi'sa p/m7 y-jj bu's Unheil (<j*jJ 

G Ü> 

büs Kufs) ; q-«j^ mü'min gläubig (vlg. mümin) ; — ty .s. ist 

bewegt, wobei der vorangehende Konsonant bewegt oder 
ruhend sein kann : «) bewegtes Hemze folgt auf be- 
wegten Konsonanten, so erhält es ein I als Träger, 
wenn es mit - , ein ^ (X) wenn es mit - , und ein 3 wenn 

es mit *- bewegt ist : ,3L* sä'ala er fragte ($~>* säla es flofs), 

U*)-» tarä' asa er machte sich zum Führer, (jJl. ra"äs Viehhänd- 
ler (nach Dehnungs-Elif : S*l**3, *L&, § 29), ( J^ sä'ima er war 

überdrüssig , JJL« sü'ila er wurde gefragt; (j^-^J, ra'is Häupt- 

». - ■ i - ' >**• - 

&n#, UjIo dä'iman immer; o^ rä'ufa er« tüar #m%, 83L* mä'u- 

hu m'n Wasser, (j*^ ru'üs Köpfe, ^ lü'lu'ufi, lu'lu' Perle 



14 

(vlg. lü'lü). — Ausnahme 1 : das mit - bewegte -•■ erhält 
^5 als Träger, wenn es auf *r od. ^ — od. ^ß -*- folgt , und 5 
wenn es auf .*- folgt : äj, rf'e (ri'atuß) Lunge, K-Ij^ ri'tse 
Anführung, Präsidentschaft, Vorsitz; UL£ rfeTaß «n« Sache 

(Acc), itfli fe*i'e Rückkehr, i£» neben uC£ he*i'e (auch >Ü*> 

t » « »> 

hfe) Gestalt; ^t^~ su'äl Fra^re, -r^^ mu'ärrah </a/«W. — Auf- 
nahm e 2 : in der Verbindung i ' u [t ' u], 1 ' u fi am Wortschlufs 
erhält es ^ : ^ laWu, vlg. le'äll Ferien (pl. von j^) t 
[ iJo jefi'u er kehrt zurück], ^—i must'un (vlg. must) Hebel- 
thäter. — Ausnahme 3 : nach ü am Schlüsse steht es ohne 
Träger : 9^1ä fujü'ufi (vlg. fujü), pl. von 9^i fei' Schatten, 

.0. 

t^ÄA maqrü'un gelesen. — ß) Bewegtes Hemze folgt auf 

unbewegten Konsonanten; so erhält das mit •*- bewegte ±- 

ein I , das mit — ein yj , das mit ' ein 3 zum Träger : H\y» 

mär'e (mar'atuß) Frau, iÜUw. mes'ele Frage, j*U äs'imhu 

mache Um überdrüssig [ .LJ jeYir er brüllt] , ^J [^J] ir'us 
Köpfe. 

* Die Hemzeorthographie ist jedoch nicht gleichmäßig : man sohreibt 

statt J-*o jeVal er fragt auch J*a~u und J. >..,; ; statt Ojj-"»*» mea'ftl 

£ i o . 0*o. 6t o. *5- I. 

^c/»"^ auch üj*~w« und O y —m*A und J^-ui ; statt iüj^* ma'öne /Yotrfanf 

0-i- <i.2.> r.g ,„, 5 , ^ 

auch iüyo {UyA mü'ne id.) ; statt 8 33 yu yetoen (f.) anch Se,. JU und 
osj.o, es ot . «j» -^ 

B^jäxi; statt »«* hr> - hati'e ÄÄrufc auch » ;^>^ und iUia£>. Am 

Schlüsse : 



J. »^-fll imra'un 1 
i e.xl imra'in 



Nom. 
Gen. 
Acc. Il^ol imra'an 



1 

c 



9p. {.'nu'uB 

o > 


5j 


*j» güVifi 


i 


tlj^i guYafi 


•I 



15 



Nom. 


lki> 


häta'un 




CD 




9 -£ s'e'i'un 


SD 

■ 


Gen. 
Acc. 


Ufa*» 


häta'in 
häta'an 








s -a« s*eTin 

Lvx.& sei'aii 


J 


Nom. 


} 


su'un 








£j-mJI es-sü'u 


" 




} 






*o 




i . 


»© 


Gen. 


i^ 


sü'in 




• ß 




&yM*.i\ es-sü'i 


■" b 

00 


Acc. 


} 


su'an 


, 






5j-**Ji es-sü'a 


e 


Vlg. gi 


iz' , 8Ö' 


u. sü, 


u 


i' u. 


sei. - 


— SL^o mä'uö (vlg. mä' u. m 



Wasser : öjL* (oder »iL*) mä'u-hu sein Wasser, Gen. &SL* mä'i-hi, Acc. 

i>sL/> mä'a-hu (nicht »iLc) 5 eLä s*ä'a er woWte (nicht ILü) ; ii.-^? ßahra'u 
Wüste; siehe Medde, § 29. 

§ 22. Hemze im Auslaut (Staccato) : \ji\ fqra' lies! 

tyü fJ lam jäqra' er las nicht; JUI ämli' fo/i füllen! j.+j ^J 

° •* # ° ' 

lam je*mru' er war racA^ mannhaft; vlg. ^j> guz' Theil, s~ j& 

sei' ASacÄe (s. § 22). 

Tesdtd. 
§ 23. je. über einem Konsonanten zeigt dessen Ver- 
doppelung an (c\ju\äj tesdtd Verstärkung) : <j>j räb-bufi, 

vlg. rabb Herr; 8y> marrataii Einmal, LÜL^ küllunä wir alle. — 
Es heifst nothwendiges T. , wenn es zu grammatischen 
Neubildungen dient und die Bedeutung modificirt : ji.Xi fätas'a 
er suchte, \J^& fättasa er suchte wiederholt und sorgfältig ; dUo 

5- 

hammäl (geschäftsmäfsigerj Träger , -b!^> hajjät (wie haijät) 
Schneider, ^« sikkir stete betrunken. — Es heifst eupho- 
nisches T., wenn es Assimilation zweier Laute anzeigt : 
oJjt (oOjt) arättu für aräd'tu «cA wollte. Schliefst ein Wort 



auf , und beginnt das folgende mit einem der in dem (sinn- 



16 

losen) Worte *»yj laumiru zusammengefaßten Laute, so 
assimilirt sich das a dem folgenden Anfangslaute : aus ^ J 
an lä wird äl-lä (auch ^11 geschrieben) da/s nicht; fcÄ*j^ ( m,n 
waqtihi) miw-wäqtihi (von seiner Zeit) sofort ; ^a ^ (min man) 

mim-m&n (auch ^+*) von wem t ^*^a V*-* 3 (kitabun mubtnun) 

• • "• ... ... 

kitäbum mub. ein deutliches Buch, kajj ^a mij-jäuinihi (von 

seinem Tage) desselben Tags; *j. ^a niir-rabbihi von seinem 
Herrn (daher auch >Jä^ ^a, *j> ^ etc. geschrieben). 

§ 24. Erhält ein Wort, das mit einem Sonnenbuch- 
staben (§ 7) beginnt, den Artikel 3' al, el (§ 15 f) , so 
assimilirt sich das / des Artikels dem anlautenden Sonnen- 
buchstaben , weshalb das J sein s verliert, und der Sonnen- 

buchstabe das - erhält : g^ seras Sonne, ^ > .« ll ee-iems 

(statt el-sems) rfte Sonne. 

toi., » t . 

Ju*i' es-seif da* Schwert .y^\ en-nür da« Lieht 

Jo-yt er-rägol der Mann j**A\ eß-ßabr <to 0«(u«U 

j\ Ju\ ed-d&r da* öeAö/i« J-^J' et-tabl die TVomm«/. 

Vulgär werden auch _. und «£ wie Sonnen buchtUben behandelt. 

Waßl (Synalöphe). 

§ 25. Das Zeichen - (J^oj waßl Verbindung) über dem 
hemzelosen Anfangs! zeigt an, dafs dieses keinen Laut- 
werth hat, so dafs der auf dies t folgende (ruhende) Konsonant 
sich unmittelbar mit dem auslautenden Vokal des vorherge- 
henden Wortes verbindet (mit diesem Eine Silbe bildet) : 
jjj*Jf Oac <äbdu'l-<azizi der Diener de» Mächtigen (Allahs) 

Aa*^s\JI O^c (äbdi'l-hamidi de» Dieners de» Gepriesenen 
i 

m »O , O , 

&Lil .A^e fäbda'1-lahi den Diener Allahs 



17 

ij**J+t5\ \y~* nftru's'-s'e'msi das Licht der Sonne 

, .(im > oc, 

«^äj! o.jL ra'äitu'bnaka ich sah deinen Sohn 
I»igil^ wa'nhäzama und er floh. 
§ 26. Diese Synalöphe findet statt : 1) beim Artikel jl. — 2) beim 

O O-o | , 

I des Imperativs der I. Form O^toi ^Lä qäla' drib er saote : schlag zu! 

— 3) beim t der VII. und der folgenden Formen des Verbums. — 4. bei 

den Wörtern : 

O o G o 

qJ) ibnun Sohn (+*n\ ismun Name 

O -o Sic 

KajI ibnatun Tochter ^.xt imra'un, imru'un Mann 

(-jL*.S) i/näni zicet, m. »Lxt imra'atun .Freit 

- ,o o 

.•)lXot i/hatäni zwei, f. c^>**f istun Hintere. 



y j o * e>- 



* »A*^ qJ cXj; Zeidu 'bnu Muhämmadin (vlg. Zeid ben Muhammad) 
Zeid, Sohn des Mohammed; «A*.^ 8 qJ) »-Xj; Zeidun ibnu Muh. (v]g. Zeid 
ibn Muh.) Zeid ist Sohn des Mohammed. 

§ 27. Hiebei wird ein langer Vokal kurz : O^^S yS äbu'l-wäladi 

o£o.o 

(statt äbuT-wäladi) der Vater des Knaben, [JOjI. Jt fi'1-ärdi (statt fi'l) 

«• 
auf der Erde. — Schliefst das dem I vorhergehende Wort auf einen ruhen- 

o„ 

den Konsonanten , so erhält dieser in der Schriftsprache ein — ■ Jus (Jus) 

~ * -o-o y m o-o £ o£ 

^jgit qadi 'nhäzama wirklich floh er, «J)_jJ' ^ (5') äui'l-weziru oder der 
Minister; ~y«3l L? 1 -^ CJ^ bäina jadäji'l-emiri zwischen den beiden Händen 

o 

des Fürsten; so auch das n der Nunation. — ,-ye von erhält vor \j\ ein ' , 
sonst - : ci*^»*j' ry* von dem Mädchen, lc*)jgil ,-yO mini'nhizämihi von 

01 o> j p I y o 1 

seiner Niederlage. — .•♦•£', ^^i ^•♦•J A und l\x (für Jw>) »ei« erhalten 
-i- : q^vA^mÄ»J1 ^ humu'l-mufsidüna sie sind die Unheilstifter, r*yt^\ vAx 

o 

musu'l-jäumi seit heute. In den Verbalformen auf ^-- und im Status 
constructus auf _j -=-- au erhält das ^ gleichfalls ,f- : *_JX**3-Ji l^._Ä_-S:l 
Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 3 



18 



*>..<>> • - . • > 



(Ljttf) eie erkaufien den Irrthum, jJÜt yl-u-w« (j&uoa) die Aue er wi U 

ten Allahs. 

§ 28. Die moderne Sprache beachtet Wa{U in : i>JjJt ^jl 

äbu'l-walad (ier Fa*er de» Knaben, o~*H ^ Ö'l-Mt im Baute, sXijXJ 

' i l 

CM «• " "• 

(statt JUyX li'1-wälad dem iTnaoen, jJLi (statt alft) lillah <2«m .<Uo* ; 

_^L*JL) bi's-silah mit <i«n JPa/en; c^-i *.i'j ^ el-dmm wa'l-blnt 

^ ' : *.- . . 

<Ke J/u«er und die Tochter; (jJjll ^^ic «ala'r-raa, «ar'ra* em/ (im JTop/e; 

>M|»lj wa'nhazam (wi'nhazam) und er fioh; yaJ'j wa'niur (wdndur) und 

3 i m -O . . 

schaue 1 J*->-M lS^"^ e 8yP l - g»bni'rragil der Hamm brachte mtch, und 
vielen anderen Fallen; — aber : jfc*£Sl ja*}' el-emlr elkebir der grofst 



Fürst, _->LäJI Juc cabd ot-ta^ir der Ni/at» de« Kau /m mm m » , \m 
LyuJI bint es-sultan die Tochter de* Sultan*, Jrfi*M U*^ 1 mubibbna 

...CM* . > 

el-caziz uneer theuerer Freund, fjfjt _j^ hdw» inhaaam er /oA, and thnl. 
Vor Wörtern, die vokalisch anlauten, fallt der Vokal von jt al, el oft 
ganz weg : ^a*^5>^I (el-ahsan) lähsan der oerte, ■»a.'^H lahdar dar yrü n a, 

.© > o 

...LojI (el-i/häni) lehnen die zwei, oü-j^t libriq die A'antie, dar Krug, 
^t>ül lähar der Andere, fem. jc_->^l Idhra. 

Med de. 

Os - 2 . 

§ 29. Das Zeichen - (8wX-« me*dde, sXa medd Dehnung) 

über I (I) zeigt langes ä an und steht : a) im An- und In- 

laute statt zweier I, z. B. Jc>f ahid nehmend (statt J«>l'), 

y>J ähar ^ntferer (statt y>tl) ; iLJl^ ra'afe Gate (statt äSÜj), 

1jS qur an Zoran (statt Q ll ; ä) ; »_ fällt dabei in der Schrift 



weg; aber yj^ ra"äs Viehhändler, wo * bleiben mufs; — 
6j wenn dem (meist schliefsenden) jl. ein Dehnungs-t voran- 



19 



^,-i 



geht : fLi sä'a er wollte, SLo mä'un Wasser, *L*t umarä'u Für- 
sten, qjJjLwXj jetesä'aluna sie fragen einander. 



Zahlzeichen. 

§ 30. Als Zahlzeichen dienten früher die Buchstaben in der 
Reihenfolge des alten babylonisch-phönikischen Alphabets (»A^al V-Jj^P»- 
huruf el-äbgad) : 



1 


\ 


8 


Z 


60 


LT (l>°) 


400 


O 


2 


<w> 


9 


Jp 


70 


t 


500 


vi* 


3 


£ 


10 


<J? 


80 


O 


600 


t 


4 


O 


20 


^ 


90 


LK> ((J^) 


700 


6 


5 


8 


30 


J 


100 


v3 


800 


(jto (Jb) 


6 


3 


40 


r 


200 


J 


900 


Jb <g 


7 


) 


50 


o 


300 


U* ((j*) 


1000 


t ^ 



Die Klammern geben die im Magreb übliche Ordnung. Gedächtnifsvers : 

r.h*r> tX^vS* o».£jä (joä**. ry*-^ i_5^ a5> Jj^ 1 ^M^ 
Zusammensetzung von rechts nach links : v_^JLü 132, J a **ac 1859. 

§ 31. Gebräuchlicher sind die von links nach rechts 
zu lesenden indischen Zahlzeichen : 
I f f f o 
12 3 4 5 
I. 10 
II 11 
II 4 12 

Von der Aussprache. 
1. Vokale. 

§ 32. Im Arabischen fällt den Consonanten die 
entscheidende Rolle zu ; ihre scharfe und richtige Articulirung 
gibt zugleich den begleitenden Vokalen, namentlich den un- 
mittelbar folgenden ; eine entsprechende Nuancirung, wo- 



f. 20 


f 1 49 


Pa 28 


va 78 


t*ö 35 


1 4 ) 96 



1 V 


A 1 . 


6 7 


8 9 


1.. 100 


H,.1a 19,098 


löf 654 


ö.r,ffl 503,241 


ir.r 1302 


r,f1l,ö1v 3,461,597 



20 

nach dieselben vielfach getrübt erscheinen. Doch üben auch 
die begleitenden Vokale einen gewissen Einflufs. — Et sind 
zu unterscheiden : 1. volle Vokale; 2. halbe Vokale; 
3. Diphthonge. 

a) Volle Vokale : a, i, n. 
§ 33. Die A- Laute. — Reines a erscheint in Ver- 
bindung mit I h, z h , £ h, £ g, ^J q : J^ hal ob, J^ ') »jadd 
Grenze, y^ habar Kunde, vjtji garal Gazelle, «J* qalb Hers; 



o». 



»Jü nddah er rief, y& nahw Syntax, Grammatik, *> mi(a mü, 

*JL* mdblag Summe, JJü naql Transport, — i l£ ha #**•*' da I 

. ' ,. «... 

-tj räh er ^m^r, jwi> hal mütterlicher Onkel, Vetter, äxUj baliga 

Beredtsamkeit, <J*\ji firftq Trennung. — Desgleichen im Kgyp- 

tischen mit ^ r : uj, rabb #«rr, jy bard Kälte, ^^ faraa Stufe, 

*j&" ^jegara Baum, yj. ras Kopf, .ü nar Feuer. — Trübung 
des a gegen o hin (4) bewirken die emphatischen Laute <jo, 

üto, Jo, Ji? ; z. B. ^ ßäbr GWu/rf, <>>L^, raßaß #/«, yj*> darb 
Schlag, }lb täbl Trommel, £ia mÄtär Regen, B^lLi näddara 
Brille, ^s>La ßähib Freund, ß>Ja t&hir r«n. — Desgleichen 
« w : i>J 3 w£läd Knabe, rji waram Geschwulst, Jjjl Äwwal wie 
auwäl erster, yo»tj wägib pßiehtmä/eig , nöthig. — Trübung 
gegen ae 9 e hin (XLi. imale Beugung) bewirken <->. o, -, 
°j J> LTj lA o, <i), »i, ,•, q : s^Xif kaetseb er schrieb, jU> g«nnae 
(rarten, Ki*, säen« Jahr, yj^ii. s'aems Sonn«, wJtf' kaelb Hund. 
— In Egypt. mehr gegen reines a, in Syrien und im Magreb 
mehr gegen e : ijfcj dähab, de*heb Gold, J^ gämal, gemel 

) Weiterhin ist die Nunation meist weggelassen. 



21 

Kameel; doch ist dies e nicht unser geschlossenes e in 
lesen, ewig (nicht e ferme" in aimS), sondern das offene e in 
Ernte, Aermel (e ouvert in pere). — Auch c bewirkt eine 

- , } - öS 

schwache Trübung zu se : J»**c csesal Honig, *£u»! seczam vor- 
züglicher, schöner ; ^Jü (seil ^4^' ( ^JLc (äla au/) ; ^Jlxs calim 6re- 

lehrter. — Die Imäle des ä ist namentlich in Syrien und im 

9 * 
Magreb ausgebildet : ^»U näm er schlief, ^li nas Menschen, 

Ü& (oP § 11) lekin aber, yJS (für U JS) k6s ZMer (JlS 

qäs er mafs) ; schwächer in Egypten : Lu jj&S aefaendinae unser Herr 

(kurz), IgJtf' küll'hae sie ganz, 9U** sasmas Himmel, LuO dünjse 

Wieft, ^^i' ^^ wahjät en-ne"bl oeew Leben des Propheten! 

— Zu unserem geschlossenen e wird a in tonlosen Silben 

o — 
am Wortschlufs und unmittelbar vor dem Hauptton : '*+Jo 

taijibe gute f., c^^Cs fätahet «?'<? öffnete; .^S kebtr grofs, ^S 

keläm Rede. — Einflufs begleitender Vokale : yaXi tanäßßar 

er wurde Christ, ^\äa maqäm Ort, Rang (nicht ten., meq., weil 

3 - öS > ,o£ 

L>°) j, ö a verlangen). — Zu i : dyJ> Iswid schwarz, (3L*sl) 
*ljs»-t igzä Theile, pl. von *j>; ^USi itmän, pl. von ,~»3 Achtel; 
^L=> hälin sofort; ^ min, min werf *** mftoh w?7 s&m, L*x 
micnä wni wns; v_^ä£j jfktib er schreibt, -Ju jifrah erfreut sich; 

* " ) O * * , + 

(IL Cl.) oji nizil absteigen , Aor. JLo jfnzil , ^Si- gflib wtar- 
winden, Aor. ^Axj jiglib; (V. Cl.) JLf kütur und kitir viel 
sein. — Zu u : Jy> {^Jy^) guwär Sklavinnen. 

§ 34. Der I-Laut ist fester : >^o bint Mädchen , y» 
sinn ^4^er, ^gji tin Feige; » h, ^ h, eg wirken schwach ver- 
dunkelnd gegen dumpfes gutturales y (e) : i^> gyhe, ge*ha 



22 

Seite, Juci?. bah.vl geizig, J^i- gy& Betrug. — _ h und £ < ver- 
stärken diese Trübung : ~+s> hybr, Ijebr Jinte, w*J Lb cynab, 
cenab 7 raube, ,*Ie <ylm, (elm Wissenschaft; gS? ß*bvh, ßalif >a li 
wahr, ^uLi &enf(, s*en&* abscheulich ; iüXjjl ezbekeje ein Platt 
in Kairo. — (j^, (jjj, J?, w bewirken Verdumpfnng gegen tl. 

o • - 

u : C) Laao ßübjun, ßubj&n Knaben, vJLoi nüßf, nußf (^oi nußß) 

i/ä//*te, Joto düdd Gegentheil, Z^o tübb Medicin, iüli qiißßa 

Geschichte, { yh tun Lehm, ,A*aä qaßftr iurr. — o^*^ b u ß an 

(syr. hößän) Pferd, <j,-\ > t> htimrauß Kichererbsen. — An. li 

sonst vielfach zu u :^U> humar /?**/, -J&* muftah Schlüssel, 

J — » — f kubar ^ro/w (pl. von ; f : . *=-> ) , ^JLiJ luman (JU/i 

Hafen, Galeere (auch I «j 1 lüman), iL- *j. rnzme Bündel, 

■ 
Ä*«* (ital. ri8ma), X«l (immali) umniAl freilieh, hoffentlieh. — 

Syr. ^xa» hyßn, hößn Festung; magreb. <J,/ körf (franz. 

keurch) Bauch. — Egypt. joa myßr , maßr Kgypten , K 

(Fostdt), i^a fädda Silber, 'i£9 ßyljha, ßäljha Gesundheit, ol> 

mahräb Gebetsnische, JUc cynd, cand 6«, vlg. ^yi^^ (esrtn, 

(airfn zwanzig, iJLftl a&re Hinweisung , Wink, 8oL-it afade 

MÜtkeÜmtg, 

§ 35. Der U-Laut: j» murr bitter, jji nur 7,tcA<. — ^>>, 
05»; -b, Jj?, j., £, £, £, vJ färben ihn gegen o hin : «yol ößbur 
gedulde dich, J& döha Wfe Tageshelle, Vormittag, lall jenöft 
er springt, ß, dofr JV«^/, ÄVa/fe, Cj> hobb Lt*6«, jj>? Mo- 
hammad, |JL*3- hosära Schaden, fXä goläm Bursche, jJJä 
qönßol ConW, L.ä (orbän Beduinen, ^>1 süq, söq 3/ar&; 
~ zui: r 8imm Ö^Ji ^L^i qybti Kopte, ^Jb\ azfnn tcÄ meine. 



23 



b) Halbe Vokale 1 ). 



§ 36. Volle Vokale der alten Sprache in offenen tonlosen Silben 
sind in der neueren vielfach zu halben Vokalen abgeschwächt : 1. a : nur 

- O 3 

vor dem Suffix hä : L^J l a hä für sie, 1^-*ä <umr a hä ihr Leben lang ; 2. e : 

i. , 3 3 m - 3 - 

lX«.^ Mohammad, -iL**»*« m e säfir Reisender; *— ^i 1 . j e hibb er Keif, ujÜJ 
t e qül du sa^s* (mit vlg. U : bit'qül) ; ,.jL\^ m e kän Ort, %*** Q* e bi< Ver- 

. 3 

häuf; ry-yjl-J näz e lin (naziin) absteigende, idfJxP" hät e rak (hatrak) dein 
Befinden (Stimmung); a~Ä.jl..£,-i nehäj e toh (nehäitoh) an «einem Ende, 
schlief slich; I^lXJLc <änd e hä £ei iAr , L^jL> gämb e hä neien iAr, y£.Ä£uu 
betäc e tak (betäctak) die deinige ; (^^-) -«CiÄ^Xj La mä jilhäqS 6 es reicfa 

. - , , * ü . 3 

nicht; —I, _j JJS qäm w e räh er stand o«/ und ^'n^; Jr»»hä q e tet ifäte- 
chen, ,.ja*wsJ> h c sen Husain, .•.l+jcL* s e lemän Salomo ; 3. i : Jw.»mj j'säfir 
er reist ab, Oj-Si j'näzzil er l'dfst herunter (negirt : c *iJiÄj La mainäzzils') ; 

>J J .> 3 3. 

Oj-o b'jut Häuser, ~ j-^ 6'jüh Scheiche; {fS) i^.Äjy»*J nsitü iÄr Aa& 
vergessen; LgJ b'hä mi£ iAr, iPtAÄc (änd'hä Jei iAr, Uiy kull'nä wir aWe; 

~ , 3 3 3 3 3 

4. u: wj.L^o m u bärak gesegnet; (_/»_j-^ f'lüs (f'lus) öeZd, OjjJ n u zül das 

3 (j 3 O 3 . O 

^l£s<ei#en ; (vor p$> und ,*j ) : ^£1 Tküm /ür eueA, f»*gJ b u hüm durch sie, 

O 3 , O O 3 3 * ü . 3 

(£ cXää cänd u kum Jei euch, ^+9.li när"hum (närhum) ihr Feuer; *J_j~w 
s"'wäije Weniges, { j M ^iyi k u wäijis hübsch, j-^x*o ß u gäijar Wein, J-^iä q"läijil 
winzig ; LjS k u bär grofse, pl. — Andere fassen diese halben Vokale geradezu 
wie das hebräische Schwa mobile : aJö_& s'ribe'ttu sie trank es (Wetzstein); 

3 «, - 

Socin : {ßj[y+> swärl mein Jrm&and, tj»_y3 Aus öeJd, ^aäx mqäßß Scheere, 
**L^Wj bimhällu an seinem Platze, lil>J& fafrilhnä und wir freuten uns; 



) Was im Folgenden scheinbar von einander Abweichendes vor- 
kommt, ist selbstverständlich auf thatsächlich gehörte Verschiedenheiten in 
der Aussprache zurückzuführen. 



24 

daher wieder für ^L>^ rgal Männer, iaü-o baat Ttppiek, qU**» IM» 
Pferd, mit Vokalvorschlag : er^U, ib»»t, ehßAn. 

e^ Diphthonge. 

§ 37. Altes J*. au ist meist in ö (öu, 0), alte« ^j-* ai, 

•• — -• - , 

ei, ej meist in e übergegangen : ^ Jörn Tag, i\jy- iAdi 

schwarz f. , o~« möt 7bd , ^y ndm, nöum, nüm ScA/a/, jy ia 

(billaur) bannür G7a* (Beryll)-, JdJ autad egypt ütad, pl. von 

jüj watad Zeltpflock; raagreb. o^l ülad, ölÄd SdAn«; aber 

egypt. öLI auräq Blätter pl. von xi^; Uiks»^ auhäftt'ni </u 

c f 

Äas* uns vereinsamt (verlassen, IV von {J^^y) t Qjs' Au/in 

wäge!^ lau, 16 wenn, oft wie la (Wallin). — f£ gair, gAr ein 

°* *• 

Anderer, giaxj baid, b6d /for; si^ beit, bejt, bot £/iau«, 



gßb Tasche; > r Zh taijib ^u<, ^uuo ßugüjar klein (Demin. von 

„ w- 0--" »S ** 

j), v^yy* me*ijit todt; +jü ^$1 ai nacam (Änacm) und 1^1 



* Vulg. ol in moije Wasser (aus umaije für *Hj* Demin. ron %*). 
— ul im Inf. X der mit 3 anlautenden Verb» : V^^U-J (iatlla') iatülla 
Besitzergreifung, Occupation (von .Jj), <JJü-wi*J (Lrtl/lq) istüi/ftq Fer- 

- , o o < 

trauen (\Ju»). — la in iudan (für iwdan = audio, pl. v. ^.J^ statt q<3>) 

t > <i » 

Ohren; qüidät = qujüdät doppelter pl. von Jy » f> , pl. ron iA.a- ' » An- 

Schreibung, Registrirung (Spitta). 

Abfall der Vokale. 

§ 38. Ueber den Abfall der kurzen Endvokale und der Nunation 
siebe §17. — Lange Endvokale sind abgefallen in J-c <al erster Qualität, 

mperfein, aus v5Lc älin (^w*Jt el-<all); (£*2) vulg. ta<ala komme herl 

9 

(Imp. VI von ^U), wofür vulg. auch U<A1 und U<Ä ; so de» Reim ei 



25 
. ' - > - - - > --•> 

wegen oft: jbütUJt el-mutatäl der Erhabene (Gott JLäj üJJt) für JüwUJl 

(^LxÄ/s), 0-vJ lajäl Nächte für jLJ ( JLdJi) ; ot_j«c <awäf Gesundheiten ! 

(o|^t, pl. von ä-öLc);.I^> guwär Sklavinnen (.|_jj>, jCjl^^Ol, pl. von 

K_j ,L>). — 3la) ummäl hoffentlich, freilich. — jU.c (ammäl thuend, vor 

dem Aor. stehend, wird zu camma, (amm und m a : v_^JCXj JL*c 
cammäl (camm, ma) jiktib eben jetzt schreibt er. — Anlautende Vokale 

fielen weg in : ;^i (iwäzz), vlg. wizz Gans, \y und : . ardzz, ruzz (oryza) 

Reis, vlg. nur ruzz. 

3. Consonanten. 

1. Kehlkopf- und Kehllaute (Laryngales und Gutturales) . 

§39. Hemzei. OefFnen sich, bei offenem Munde, 
Stimmritze und Kehlkopfdeckel , so entsteht durch leisen An- 
stofs an die im Munde befindliche Luft der leichte Hauch des 
griechischen Spiritus lenis, den die semitischen Sprachen im 
Anlaut durch I (hebr. N) bezeichnen. Das Arabische hat aber 

O -£ - i . 

dies Anlauts-t noch durch .£- verdeutlicht : l jwl*J esäs, y*t iss, 

a 

uss Fundament. In der neueren Sprache abgefallen in : 

. .% . , £ o - £ 

kal = JJ t äkal essen, had = iÄi>t dhad nehmen, had = tAs>! 

ähad Einer. — Zu ^ w geworden in : wäkil = J/l akil 

essend, wähid = »Äi>i ähid nehmend, wäßil = J^oi äßil durch- 

s £ _ o 

aus, wegge = &>i e*gge Gluth, wilf = wäJt ilf, und walif = 
^Ji alif Genosse, währl = ^3-5 ähirl spät, wäta = ^.j'l äta 

o£ o - iS of 

kommen, w£s = ( j£j! (•<-£ ^1) 6s was? wudn , widn = ^Ji 

£ 

udn O/ir. Zuj injasfr=^J asir Kriegsgefangener. Dies 
schwächere anlautende Hemze schwindet in der Vulgäraus- 
spräche oft gänzlich : Je*:»! b ja ähmed, jähmed o Ahmed! LtU 

Wahrraund, arab. Gr. 3. Aufl. 4 



26 

jäba (ja äbä) o mein Vater! ^J>^ L jabrahtm (ji ibrihtm) 
o Ibrahim! \jL\ Lj jasta (ja üstä) o Meister! (JU-J), % wallt 
(wa illä) und wenn nicht, denn sonst, ^ win (wa In) und wenn, 
jjL^ egypt. lagl (li-agl) wegen. — 2) im Inlaut. Wird die 
Stimmritze schnell geschlossen und dann von neuem (explodi- 

rend) geöffnet, so entsteht der Verschlufslaut (Explosiv- 
es . O.e. 

oder Schlaglaut) des eigentlichen Hemze (KaM» «j**) : 

■ 

^b ba's (vlg. bas) Unheil, vjllj ra"Ab Topfjlieker. In Deh- 

*- 
nungslaute (§ 10 und 29) aufgelöst: r4a = ^j Kopf, pl. 

t> .»•. 

rüs = {j»}5j ru'üs; imratl ■= ^^ imri'atl meine Frau; ge- 

* ** . * 

schwunden in ^[^ (ju'ftnis) j'Anis er leistet Gesellschaft, unter- 
hält, v^oL£ (caga'ib) (ag&ib, dann cagajib Wunderdinge (pl. von 
Kaa^ cagibe), Jou* (mft'il) mäil, majil sich neigend. — In w 
übergegangen : *±£jt ju'äkkilu-hu vlg. j'wakkfloh er Id/st 

o %> 

essen) la tuwähfdnl = JA>»lyi ^ la tuahfdnl nimm mir ntcA* 
öfo/, jawmn = ( b) ^ ja'inn er stöhnt, tarwts = ^.-Ojj' Ur'ts 
Einleitung-, meswül = ^ y *~jt mes'ül gefragt. — Zu j gewor- 
den : säjal = j*U s&'al (III) er fragte, maljin = C J3L marin 
vo#, mditam = ,*J'U md'tam Trauerversammlung, qiraja = 8i?J 
qirä'a Lecture u. a. — Das in der neueren Sprache wegen 
Wegfalls der Schlufsvokale auslautend gewordene • schwindet 
nach Vokalen , wobei kurzer Vokal lang wird : IQ umara'u, 
ümarä Fürsten, j'Je ßahrä'u, ßiljrä Wüste; statt £i Wasser 
sagt man »j^« moije («ü^i mu'äije Wässerchen) ; ^J lü'lu' vlg. 
lü'lü Perle, pl. jSl k'äli'u vlg. le'äll; *Ji «ei' Sac/i« wird zu 
&, und dies weiterhin in der vlg. Negation zu 6«, tt , s: 



27 

Jb, >— yto ^°; l/^j" 3 ^° m ^ daräbse(i), mä d'räbs er schlug nicht, 
(jiyöyto La mä darabtüs z'Är schlüget nicht, (jiLoyto L* niä darab- 
näs wir schlugen nicht. 

§ 40. », _, ~ — Läfst die weitgeöffnete Stimmritze 
den Luftstrom unbehindert (ohne jede Schwingung der Stimm- 
bänder) ausströmen, so entsteht das tonlose h. Durch An- 
prall des Luftstroms an die Rachenwände entstehen jedoch 
hiebei schwächere oder stärkere Geräusche. Das möglichst 
geringste, eben noch deutlich vernehmbare Reibungsgeräusch 
gibt den griechischen Spiritus asper, das deutsche h und das 

arabische » h : üj5\ä> hlgra Flucht, 8l|A mehara Geschicklichkeit, 

J^*« sa'hl Ebene, eben, leicht (oft säh e l), *f. ra'hn (räh e n) Pfand, 

*•*-£ s*ib'h Aehnlichkeit) *-^-& sebt'h ähnlich; soll im Auslaut 

o 

deutlich gehört werden , wie im persischen »Li s'ä'h König), 
geht jedoch oft verloren : *as ff-hi in ihm (ist) , es gibt , vlg. 

ft statt fi'h, *jJ» faqih Gottes- und Rechtsgelehrter , egypt. ffqi 

Schulmeister, jJÜ! ällä neben allä'h; beim Suffix »hu sein, 

ihn findet in der Vulgärsprache Umsetzung des » statt : *£-o 

b^ituhu sein Haus , vlg. bßtuh, b 6 1 o h, wofür meist b e t u, 

> . , . 
bßto mit Wegfall des »; xsyo däraba-hu er schlug ihn, vlg. 

däraboh, wofür därabo, d'räbo(bu); doch ist » hörbar 
als h in J" ^y^ ^° mä tydrabü'hs schlage ihn nicht (&£«*£ ^S) 
etc. — Ein viel stärkeres Reibungsgeräusch (zwischen unserem 
h. und cli in der Mitte stehend) hat das mit verengtem Kehl- 
kopf gesprochene, daher rauhe, doch ebenfalls tonlose - h. 
Beim deutschen ch in Ach! fühlt man den Anstofs der 
Luft an den vorderen Rachenwänden, beim h findet der 
Anstofs in der hinteren Rachenhälfte beim Gaumen statt 
(derselbe Laut entsteht am Gaumen, wenn man anfängt, 



28 

sich zu räuspern, um auszuspucken) : cr -*>> häsan schön, ^ü* 

■ 

pabäh A/or^™, X*4J raha Äu/i«, Handfläche; ^Jo- safh (sÄt^h) 
/7öcA«, gii müh (m«rh) Safe, ^ ßubl> (ßüb*lj) Morgen; 
nach langem ü und I wird ■ (•) vorgeschlagen : ^ rt'lj (/««<, 
->Jai sutü'h Flächen , flaches Dach , ^Xa raelfh AdWA , an- 
genehm, £*f ßahi'h, ßahÄ'h wahr, ^ , rl'l), rÄ'Ni U"iW. — 
Unserem schärfsten (Tiroler) ch in Rache, Loch (nie ge- 
quetscht wie in ich, echt) entspricht ^ h (Brücke : das hinterste 
ch , bei dem zugleich das Zäpfchen vibrirt) : y^- häbar 
Aundc, ^t ah Bruder, ^s>\ uht Schwester, £* muhh, pl. ^L^ 
mihäh AiarÄr, //trn, ^JJ^* nahhas VtrA- tincf Sklavenhändler 
(^L? nahhäs Kupferschmied) ; JJ=* nahl, naVl Dattelpalme 

(J^p nahl Biene), **> nafh , niPh Hauch, Blasen; ***** 

(i - 
memfü'h aufgeblasen, &*JuS temfi'h </a* Aufblasen. 

§ 41. «, >, — Versucht man bei dem an sich tonlosen 
- h die Stimme mitklingen zu lassen , wobei der Kehlkopf 
heraufgezogen (wie beim Schlucken) und die Stimmritze ver- 
engert wird (Spitta) , so entsteht das e c , der Zitterlaut des 
Kehlkopfs (Brücke), eine Art Knarren, ähnlich dem platt- 
deutschen r in Ort, Dürt (Dorothea), fast wie oat, düat. Man 
kommt dem Laut am nächsten, wenn man den Kehlkopf zu- 

sammenpresst und dann ein a zu sprechen versucht : ^^m. (ain, 

*äm Auge, Quell, Jui <abd, *äbd Sklave, ,jL rylm, *ylm, (elm 

Wissen (§ 34) ; ,JU (älim, *alim Gelehrter, +*i näcam ja, ,~uJ 

nadm angenehm, youa ßa\ a b schwer , «jüö nämac, ne*"ne*' Minz- 

kraut, jxa m£cz, me"'z Ziege, c>uu~ samfet, Bame**t ich hörte; 

bei u, ü bewirkt es den Vorschlag oder das Nachklingen eines 



29 



C) ><i 



kurzen % * : .*c < a 'umr, cömr Leben, Alter, ^y^ mal( a ün 

o, > > 

verflucht, A*j bö( a d Ferne. Nach ü, t im Auslaut : p_j-*.ä s'umü a ( 
Wachsherzen, e »i furü% furö a c Zweige, £-u^ rabi a ( Frühling, 
«-uLä seni\ ; sen§ a ( abscheulich. Im Auslaut nach ruhendem 
Consonanten wird es durch vorgeschlagenes ffi gehalten oder 
zu - h aspirirt : *.+io ddb ffi ( ? d&b'h Hyäne, q rüb^c Viertel, 
oder wird ganz unhörbar : dab, rub. Der egyptische Felläh 



> o 



verwandelt es auch im Inlaut in _ : &***<* semfht wA habe 
gehört, e £ «JLb Lo mä tilihs er ist nicht ausgegangen, &xf kahk 
Bretzel, lg*j bih'hä verkaufe sie, (Ss^Zi betahkum euer Besitz, 
euch gehörig. Es schwindet ganz in den Zahlen von 1 1 bis 
19 : Jua «As>l hadäser 11 , .ä-c Lol etnäser 12 u. s. w. und 
in KcLmJÜ (li's-säca zur Stunde) noch lissä (L*J). — £ : Wie c 
zu -,, so verhält sich czu^, zu dem es der tönende (schnar- 
rende) Laut ist. Es gleicht dem französischen r grasseye" 
(zwischen i* und ch [in ach !] in der Mitte stehend) ; man 
hört es bei uns nicht selten von Kindern , die das r im An- 
laute noch nicht sprechen können, wie in „Rabe*. Man setze 
ein gutturales k (q) an und dränge dieses dann tiefer in die 
Kehle zurück (Spitta); der Ton des Gurgeins mit Wasser 
(arab. t£-*j tagärgur) : ^c. gair, gßr Anderer, xjLc gäbe Wald, 
j*juo ßagir klein, J»ib bagl Maulthier; — im Auslaut kommt 
es dem g etwas näher iJb balag er erreichte, h^L bulüg Voll- 
Rührigkeit, Reife, *Jb baiig beredt, i**o ßamg (ßamh) Gummi, 

,01 

Sumach. In Oberegypten dient ».IjLi; sügle Geschäft, zur Be- 
Zeichnung des Besitzes : JdiL& sugl^tl mein Geschäft, mein r 






30 

tibijL; &ug\6t&k dein Geschäft, dein: man spricht dort aber 
sühtl, sühtak, sühtoh u. s. w. (Spitta). 

2. Rachen- und Gaumenlaute (Faucalee, Velare* , Palatale»). 

§ 42. d, \J>. — Unseiem am Gaumensegel (velum 
gebildeten k entspricht das arabische -i). Es besitzt einen 
hauchenden Nachschlag (wie das deutsche t in Tugend), ist 

also „ Spirant- Explosive* (Wallin) : v^Jtf kelb 11 ,jJsj 

> >0 . . . b 

jekün er i'«<, v^^SI je*ktub er schreibt, «iÜ lak dir, *)JU milk 
ai'te (wird in Egypten vlg. als Sonnenbuchstabe behandelt : 
K~uJ£JI ek-kenise die Kirche, JJül ek-küll das Game). — 

Hinter dem Gaumensegel, schon im Schlünde (faux), liegt die 
Artikulationsstelle für Jl q, daher das faucale k (g) genannt. 
Es hat für sich schon einen vokalischen Nachschlag, verdunkelt 
den Vokal (§ 5) und erheischt grofse Anstrengung der Organe, 
weshalb es sich schon frühe zu gutturalem (faucalera) g, dann 
zu ^ c und selbst zu i (aber einem sehr scharfen) erweicht hat. 
Wie g wird es jetzt durchaus in Jemen gesprochen : SJüJJ» 
gunfude Igel (Knstenstadt in Jemen), J^iü bagtl (Stammna 
In Egypten wie ^und scharfes • : yi.j biqar, ba\ar, bä'ar 
Rind, iUäi lüqme, lticme, ly'me Bissen, JA qämar, 'Ämar Mond, 
*lä qüllae, 'üllae Wasserflasche, J^alä qönßol, 'önßol o> wa>aq, 
wdra' (nur durch Hemze von ^\ J . wÄra hinter zu unterscheiden) 
Papier, ^J^> ßydq , ßyd( Wahrheü, Treue; JL> haqq, ha' 
Recht, Jk£& haqiql, haTi echt, JJjL jaqbid, jfbad er fafst, 
hassirt ein, \jk ji'ra (wie jfrca) er liest. Aehnlich in Syrien. 
In jOüj wird es egyptisch zu £: jfgdar er kann. Bei syri- 



31 

sehen Beduinen, sowie in Ahßa (Haßa) und im Negd wird d 
auch zu g (dsch) und ö zu 6 (tsch) gequetscht, daher z. B. 

- 

auf Karten \jiJ> harq und hartsch. 

§ 43. Das _ ist ursprünglich (in allen älteren semiti- 
schen Sprachen) unser deutsches g- und wird jetzt noch in 
Egypten und einem Theile Jemens so ausgesprochen ; fehler- 
haft ist die Aussprache wie j (eine jute Jabe) oder dj ; die auch 
vorkommt. In Syrien und im Magreb herrscht die Aussprache 

9 - - 

g= dsch (wie in ital. giardino , giovine) : J^i> ; egypt. 

gabal, gsebael, syr. gebel (dsch^bel) Berg, J^> gämal, gemel 

Kameel, ^x> gir, gir Kalk, B-s^ ssegara, seger e ein Baum, 

^> hagg, hegg Wallfahrt. In syrischer Aussprache klingt 
es oft so weich wie französisches j in jardin. Sowohl in Syrien 
als Egypten wird _ zuweilen als Sonnenbuchstabe (§ 24) be- 

handelt : JjM eg-gazzär ; eg-gezzär der Schlächter, s^ wag'h ; 
weg'h ; in Egypten vlg. wiss Gesicht. 

§ 44. ^5 ist die velare Spirans (wie ^ w die labiale) 
= j , ist aber im Anlaut mit Ansatz eines i (ij) zu sprechen, 

wie ^ w mit Ansatz eines u (daher beide Halbvokale sind) : 

5 - - - 

<Xj ijäd, ij£d Hand, &>'-y* sijaha Reise, JS> hija?, hije, htje 

sie (Frau); «-^b täjjib wie t^ijib gut, <X**» sejjid, se'ijid Herr; 
Inf. II wie X.jOJ" tärbije, jetzt wie terbijje Erziehung, ä.JL*ö 

o 

te"slije, teslijje Unterhaltung. — ^5 --- ai, § 19; ^5—1, § 10. — 
In der 3. Pers. Aor. schwindet es zuweilen : i^f. jegi'u, vlg. 
jegl, egypt. jigi und Igi er kommt, [yS~i (järkabü) irkäbü sie 
reiten; besonders nach v-j des Vulgär-Aorists und nach 3 wa, 
we und : «-^-j, vlg. birüh er geht, ^äXj biktübü sie schreiben, 
'jJjäj^ winzilü und sie steigen ab, ^sLw-u^ wisäfir und er reut ab. 



32 



— Im Deminutiv von 9yi = J»^, ^ <")*»'• wird •• * u 
* w : iü^ii suwdije ein Weniges. — Die Endung ^c ' , \J "> 
Substantiven wird oft zu ce, e : ^ (neben ti/), ^J*Jt kfre 
J/taA« (daher <iZL^\ */ kfret el-bÄt Hausmiethe) ; U** (neben 
Ei*») mine Hafen (daher ^aJ^ *4* mluet el-baßal Handele- 
Äa/en von Alexandrien, und pl. c ~« = Jjd zu *A«i) ; Li (*<j*) 
gfre Leim; ^i£t fsfe Schueterpfriemen. 

3. Zungen- und Zahnlaute (Linguales und Dentales). 

o, -b, o, o», cy, J, j, . 

§ 45. o, -b. — o ist unser t mit geringer Aspiration I 
e» - 
t h (siehe ^ § 42) z. B. j«3 tamr, temr Dattel, cJL* metA< JJ 

Waare, ciU mät «r starb; neben emphatischen Lauten nähert 

es sich dem emphatischen Ja t : s^i Uqije wie *ft»wi> (meist 

so geschrieben) wei/se Untermütze unter dem Tarbusch, Uj*aj 

tydrab <?u schlägst. Zu d wird es in V&2 dfkke Hosenbunl, 

wÄ'ilJ» hadif Dämonenstimme , Rufer in der Wüste. — Der 

emphatische Laut dazu ist Ja t, bei welchem der Verschluf» 
durch starkes Anpressen des Zungenrückens an die Gaumen- 
mitte hergestellt und dann plötzlich (explosiv) gelöst wird, 
mit vokalischem Nachschlag und den Vokal verdunkelnd (wie 

bei ü> § 42) : ^ZL iäijib gut , jJ& tyfl kleines Kind, ^L tül 

Länge, 'i+ySj rutübe Feuchtigkeit, tJa^ hytla Bezirk, ^±> halt 

Strich, Handschrift. 

c. 

§ 46. o, j&. — o ist unser d : Jö dar Gehöfte, Haus, 

jOÜ nädir «eten, öJL bdlad, be*led Stad*, jt: zad Reiseproviant. 

— Der emphatische Laut dazu ist j& d : „Ich drücke die 



35 

Unterseite der Zunge an Zahnfleisch und Zähne so stark, dafs 
sie unter der oberen Zahnreihe hervorquillt, indem ich zu- 
gleich den Luftstrom der Kehle entlasse, wodurch ein mit- 
summendes Geräusch entsteht; dann öffne ich plötzlich den 
durch Zähne und Zunge gebildeten Verschlufs, und es entsteht 

der explosive Laut des d* (Spitta) : Ja^ca dabt Pünktlichkeit, 

o 

ij»Jo dyrs Backenzahn (auch dirs) , ; /tol=> hädyr gegenwärtig, 

»+oy*z>- humüda Säure, äo^s fydda, fädda Silber, ^jaAs> hämyd 

(ss- 
sauer, (jo.\ ard Erde. Türken und Perser sprechen es wie 

weiches z, so auch in Egypten in JajLö zäbyt Beamter, Officier, 

SO, > ü J 

KxLaä> zabttjje (türk. zapt.) Polizei, Gensdarmerie , Jäy^aaA 
mazbtit gesichert; ebenso Jsyto zärrat farzen, äLyto zärta Furz. 

§ 47. viy, <3, Jj ; :. — <£> ist die Aspirate von o t und 
entspricht dem harten gelispelten th der Engländer (man 
drängt die Zunge so zwischen beide Zahnreihen, dafs sie an 
die obere anstöfst, und spricht s) ; in Egypten jetzt wie unser 

scharfes s (/) : oolS /äbit feststehend , o^o me/but befestigt, 
vi>.^: bah/* Untersuchung, Prüfung, vi>L>3» habbä/ boshafter, ge- 
meiner Kerl, vi*jA=> hadt/ Tradition, Erzählung (hadft 6re- 
spräch). Der Laut ist aber bereits vorherrschend zu o t ge- 
worden (t) :^yä tör *S<ier, ^ ketir ih<?ü, X2&3 teläte drei, JJ^o 
mitl ähnlich, ^yitS kume*tra Birne. — 6 ist Aspirate zu O, 
gleich dem neugriechischen 6 und dem weichen englischen 
th; jetzt entweder wie weiches z (s) — so sprechen es Perser 

und Türken durchaus — , oder wie o d (d) : qüI isn Erlaub- 

- - £ -° . s - s 

m/s, QiilÄA«! istä'san er bat um Erlaubnifs, aber qI«Ü adän 6re- 

betsruf q<3j.x> mu'äddin Gebetsrufer (mu'e*zzin) , XiöLo mä'dene 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 5 



34 

Minaret t ^jS kisb Lüge, aber v-MlXJ kaddäb Lügner, U *i, 
da dtewr, vlg. da, de («ö), »^ ka-sA fwu dieses) eo, vlg. kaai 
und kide; /ö sfkr Recitation des göttlichen Namen», wJj samb 
ScAuta; viJ dahab GW</, v-Jo dtb Wolf; wie t in ^- semlt 
Weifsbrod, Semmel. — Ja ist Aspirate so Ja, ursprllnglii h 
härteres , jetzt weiches z (z, 9), aber vielfach zu (jo d gewor- 
den : Tyb zann er meinte, '$> zahar e* zeigte eich, erech 
Uü.£> zarif elegant, ^«tir <azira bedeutend, herrlich, JJbs* hau, 
pl. JsJas»» huzüz K<?r<7mty<ro; «&*>■ hifz Bewahrung, aber aiu-li 
Ja^. jlhfad er bewahrt; pXj zulm Tyrann, > . I nrecht, aber 
xjlö dülme, dolme Finsternijs; Jbu nazir ,4u/««W, Director, 
Minister, bOiü nazftre Ministerium, aber 8,Jii naddara Brille; 
& zyll und dyll Schatten; ß!b du'hr 3/ttta^, ^ da'hr Rücken, 
jjha <adm Knochen. — ; ist das weiche französische z (•) in 
ze>o : >-**i\ zebib Rosine (Zibebe), 8,1k zijare Besuch, iU^ zine 
Prunk, Illumination, ^-Jj-^ muze'ijin Raseur, jj-t bezr, MB 

Samenkorn, Saatfrucht, # bezz I^einwand. — Der weiche z(s)- 

Laut ist jetzt bei «3, \, <jo und Ja ganz gleich. — Da nun c> 

entweder gleich o oder ^ — o gleich o oder 3, — Jö gleich 

(jo oder j ist, so sind diese drei alten Laute heute als verloren 

zu betrachten. 

e - 
§ 48. q, der dentale Nasal, ist unser n : JJ nar Feuer, 

JÜ*« sdne JaÄr, ^ bunn Kaffeebohnen. Vor den Labialen b 

und f wird es wie m gesprochen : yuL> gamb, gemb Seite, 

jAÄ-^o mlmbar Kanzel, xJLi*» sümbule ^4«Ar«, 8.^3 qümbura (und 

ä^Ai qübbura) Lerche, Bombe, pl. yjj qanäbir ; -j. jäi* memfuh 

aufgeblasen. Verschluckt im egyptischen ^*n* m!t = '*++* 



35 

mfnje (kopt. mone) Wohnung (häufig in Ortsnamen «s*fe* 

-♦£ etc.). 

4. S-Laute : <j*, \jd, (ji. 

§ 49. jj* ist ein scharfes dentales, d. i. vorne an den 

Zähnen zu articulirendes s : q.*» sinn Zahn, Alter, 9Uu, saqqä' 

Wasserträger , l\*J äsad, e*sed Löwe , \j*~^ habs Gefängnifs, 

{JI LJ\ esäs Fundament; ebenso die s- Aussprache des cy (§ 47) 

beim Koranlesen, so dafs y*Xj er zerbricht und J^o er vermehrt 

nicht zu unterscheiden sind (Spitta) ; zu z erweicht c ä^JL* 
zulähfa Schildkröte. — <jo ist der emphatische Laut zu <j*; 
scharfes palatales s (ß) , am vorderen Gaumen gebildet; der 
freie Raum zwischen Zunge und Munddach ist geringer (dem 
vollen Verschlusse näher) als bei <j*, die Luftcompression also 
gewaltsamer und andauernder ; der Vokal wird verdunkelt : 

ytMs ßabr (ßäbr) Geduld, juo ßyfr leer, Null, ?yo ßürra Geld- 

beutel, jtcS qaßr Schlo/s, Palast, (joLsö. raßäß Zi/e«, ^*^> hjßn, 

hößn Festung, ij^*o^\a mahßuß besonders , extra. — {Jjj ist 

O , 3 * 

unser seh (ß) : (j*^ sems Sonne, Xü sukr Dank, ^^>j resld 

o. o 

grade, (jfcJ fars Teppich , Sopha , ( ji.*^« miämis* Aprikose. — 
Für türkisch _, tritt gewöhnlich ^ ein in : t^U>- caj Thee = 
i^liv saj ; bjj^j- 6orbä, sörba Suppe, öj-*^> 6ybbüq, s"ibbuq 
Pfeife. 

5. Lippenlaute (Labiales). 

6 - o , 

§ 50. v-J ist unser b : «*Jj bäb Thüre, J^5> habl Strick, 
Uj rabb i&rr (statt J^t v_a-> habb en-nil Nil-Ausschlag 

3 

egypt. hamm en-nil). — v_i Reibungsgeräusch = f : «jji fül 



36 

Bohne, U^> hafif leicht, ollä s*affäf durchscheinend, Stf kaff, 
keff hohle Hand. Zuweilen dem englischen th ähnlich (Mac- 
beth wie Macbif) , daher r Ji und rj 3 Knoblauch , flSJ und flaJ 
Nasentuch, Schleier. — 5 ist das englische w, mit u anauaetzen, 
liebt dunkle Vokale : jJ 5 "wälad Knabe, c*J 5 "waqt Zeit. , 
u wa und, J£i aüwal, äuual J?r*ter (ewwe*l ist türkische Aus- 
spräche), ,ji* munäuwar beleuchtet,, 8^0 nubuwwe, nubüwa 
Prophetenschaft, rfyß ten°w!r Beleuchtung, $y*y wnßül 

*un/*; |- = au, § 19; 3 ' =0, § 10. — 5 mit • nach w 

* * * 

wird zu ^5 j : K*^ qtme Werlh (für **jS), JU»jo dtme dauern- 

6-0' - ' • 

der Regen (für jL«jO) , u*UJ Imftd H «t^r^urAteii (für (jso^jt) ; 

aus ^ im Inlaute wird ^5! - (Schriftsprache St • § 39) : 

qäjil sagend (für J.Li), ,J J näjim schlafend (für r5 U) ; deaglei- 

eben wird 3 zwischen i und a zu j: ^aJ» qfjam W*r<A« pl. (tiii 

e - - 

,.^-ä), iü«Uä qijäme Auferstehung (für iu>ly» qiwame) ; jedoch 

-' ° / •» ■• •• 

_t 5 0\l izdiwäg Verheirathung ; fyi jaum, jÄm lag, pl. f-jl aijam 

(für r t^,l); aus ^ - wird ajj : Ja tajj, taij, *ai Faltung (^ 

UjüÜI ak Einschlufs im Brief) für jj^l» (Jmi) ; ^ kaij , kai 

Kauterisirung , Bügeln, Plätten (für ^5^) : 3 ist schwächer 

als 13. Gehalten hat sich 3 in j^lc (ftwiz (von jLä oder j^t) 

bedürfend, brauchend neben jllt cajiz. — » der labiale Nasal 

= m tfj*>* mizän Wage, iS±+A me'mleke Königreich, 'k*\ ümme 

Nation, pl. y>\ ümam. 

6. Halbvokale : j und ,j. 

§51. j ist unser r (Zungenzitterlaut), vorne im Munde 

B o- 

zu sprechen : v-o, raib Zweifel, %j\J iräde WtYfe, £dtc«, ^- sirr 



B 



37 

Geheimnifs; nach a und Gutturalen wird es am Gaumen ge- 
bildet (aber nie guttural) : »-aJ.! ärnab Hase, Jb bäqar , bä'ar 
Rind, v-y qurb Nähe. Im Auslaut nach ruhendem Consonanten 
wird e vorgeschlagen : X& sük e r Dank, yai näp e r Sieg. — 
d 1 : 3 lä nein, nicht, ^jJ> haiig Ganal, jJj lail, 161 iVacfo, Js 
kull ^anz, a#; emphatisch (fett Sp.) in dem Ausruf : all! *IN 
alläh alläh (ällä ällä) o Gott! — ^ und d wechseln öfter : ^ 
räh er ging, vlg. zuweilen läh , £4A* ßyhrig Cisterne, vlg. 
egyptisch ßahlig;y>^l lähar (§ 28), rähar der Andere, c ,^.*> 
gucrän Käfer; '»-h*yf-\ und 'i^j^j zagrüta, zaglüta Freuden- 
geschrei der Weiber; & wird zu (j.) : Jß^ bannür Glas (Beryll), 
vMy» qyrän, cyrän König (Kral); »^Lil embäreh gestern, pte 
j^! (ämennauwal voriges Jahr; umgekehrt qL^äs fingän und 
fingäl lasse (türkisch). — Verschluckt wird d in ja wäd he 
Bursche! (jjj L), sühti = ^^i^ wem etc. (§ 41) ; tacä komme 
= jLu", vlg. tacälä. 

Consonanten-Verdoppelung. 

§ 52. Ueber ■*- im Inlaut siehe § 23. — Steht es am Ende des 
Satzes (in Pause, ohne folgende Anlehnung) , so tritt bei b, t, t, d, d, g 

(g), q, k (Explosivlaute) ein Hauchlaut hinzu (freies Ausströmen der 

i i > i, j - 

Luft) : v»xS?. jehibb b er liebt, vA** sidd h verstopfe! OJ.-&.J jesuqq h er spal- 
tet, '{Joe <add h er hat gebissen, beiße! sonst spricht man nur Einen Con- 

i. >. * > - 

sonanten : \j>oxj jebuß er sieht, jji^^T jehüs" er geht hinein (egypt.). So 

S 3 

auch nach langem Vokal : »w>Lvi 6kh (neben äabb) Jüngling, c)l> gäd 

S > . S.o 

eifrig. Aus caduw für ^i\c (adüww Feind wird <ädü, \£mtOA mäßrijj, ij, 

maßri Egypter, y>- gaww, gaw, gau Atmosphäre, ({ßj) ^ß\ zajj (zejj), zaj, 



38 

• •• 

zai (zei) Kleidung, Facon (^jj liyl wie ich). — Ana ijy wa ijj* mit »rird 
waija («fLj! 3 waijftk mit dir), aus "it^ wa-illt oder tonet wird walla. 

Von der Silbe. 

§ 53. Das Altarabische kennt nur zwei Arten von 
Silben : offene und geschlossene, die beide mit einem 
Consonanten anlauten müssen : — a) die offene Silbe be- 

steht aus einem Consonanten und einem kurzen Vokal : JJ3 
qa-ta-la er tödtete, hat drei offene Silben; — b) die geschlos- 
sene Silbe besteht aus einem Consonanten, einem kurzen 
Vokal und einem schliefsenden (ruhenden) Consonanten : in 

püJÄ qa-tal-tum ihr tödtetet, sind die zwei letzten Silben ge- 

schlössen. Auf langen Vokal schliefsende Silben, wie Ijil* 

> 
qä-lü sie sagten, jj^y nü-rl mein Licht, werden als geschlos- 
sene betrachtet, da die Dehnungszeichen I, ., ^5 als ruln-ml«- 
Consonanten (Quiescenten § 10) angesehen werden, wie jjJU, 
tjyjj, und Orientalen schreiben auch häufig jjj, q^*^>- 

§54. Vokalisch anlautende Silben gibt es nicht, 
denn in u»U, Jol beginnt die erste Silbe mit dem consonauti- 
sehen jlis 'e-sä-sufi Fundament, 'i-bi-lun Kameele. — Mit zwei 
Consonanten kann eine Silbe nicht anlauten, weshalb in 
diesem Falle ein Vorschlags-Elif eintritt : LjS\ uk-tub 
schreibe! statt >^k>S ktub , wie in anderen semit. Sprachen der 
Imperativ lautet', ''jund wie die Beduinen auch heute noch 
sprechen. Fremd e# W orte: j^LSrf ißtdbl Stall (stabulum), 
O yo%\ aflätün Hato, UJ^ faransä oder ifrdnsä Frankreich-, 



39 

o 

rf?ü3 faräng, fireng oder afrang Franken, Europäer', iLbLäi 

firqäta Fregatte; doch ^ytLi telegräf Telegramm. 

§55. Auf zwei ruhende Consonanten kann in 
der alten Sprache eine Silbe nicht schliefsen ; das Zusammen- 

treffen zweier Ruhenden (^^x^L* iläÄJt) ist in keiner Weise 

erlaubt. Wo dasselbe stattzufinden scheint, da mufs die Aus- 

spräche abhelfen : v-jIä (aus v-, *jLä) Jüngling kann nicht säb- 

bun gesprochen werden , denn sab = \jU» würde auf zwei 
Kuhende schliefsen, u. es wäre deshalb entweder sä-bun (§52) od. 
säb-bun zu sprechen. Letzteres hatte den Vorzug, daher wird 

aus ^ji sprich, .**» gehe in der Schriftsprache immer J^ä qül, 

5 ** sfr. — In der neueren Sprache sind aber durch Wegfall 

der Schlufsvokale die auf zwei Consonanten auslautenden Sil- 

ben sehr häufig geworden : o*Mo daräbt du schlugst (ooyto) 

oder ich schlug (^j^o), J>«*5> habl Strick, o.*j beit, bejt, be~t 

Haus, oy maut, möt 7bd, c^-OÜ qult du sagtest, o.** sirt du 

e j B '- gj 

gingst, v3Lä qäl «r sagte, jjj nur Licht, J^s ffl Elephant , ^S 

kull <7awz, a/£; deshalb hat die neuere Sprache auch (3j.ä qül 
sprich! jj^ %\r gehe! wieder hergestellt. — Ist aber der erste 

der beiden schliefsenden Consonanten », »., j,, t, so wird gern 
ein kurzer Vokal eingeschoben , der bei den Beduinen (nach 

Wallin) sogar betont ist : ^ duh u r, duhür Mittag, jp, bäh a r, 
bahär Meer, J»<? büh u l, buhül 6rm, JocÄ süg u l, sugül Geschäft 
(ebenso im Inlaut p-^Sv. jaharug er #«/*< aus, Wallin) ; des- 
gleichen wenn der schliefsende Consonant ein . ist : ^ blk e r 
Jungfrau (§ 51). 

§ 56. Wird eine am Wortende stehende, consonantisch geschlos- 



40 

sene Silbe, die in der neueren Sprache mit langem Vokal zu sprechen tat, 
durch Affigirungen oder Suffigirungen wieder su einer inneren Silbe, ao 
wird jetzt in der Regel der lange Vokal in der Aussprache verkürzt : 

Ujy.x- sidnft statt sid-nÄ (aid = *Xk».) unser Herr, fXi~~ ol aneibkum 

statt ansäb-kum euere Genealogien (pl. v. yywj), ^J^^ls tahlnkum aUtt 



tahin-kum euer Mehl, xXJjj>J-> j fl tahdntoh statt tAhünetob in 
Mühle, f^Jj*J jefüt'hum statt jefut'hum er verläfst sie, ^^ Uln! «t*tt 
fiäl-ni er hob mich auf, Ul^ft silnA statt sil-nA hebe uns au/ (Ju^> = alt 
Jwi), lo jLpJt ennahärda statt en-nahar-da <#**«* Tay, Aettf«, ^w qB U 
mä käni sUtt mä kAn's" er war nicht , ,c» **U3 U mA tenami aUtt ml 
tenäm'i schlafe nicht , ^m - »,1 u mArrihs sUtt mA arüb'l mA jwAa mW.* 

y. . . . » 

*J i5LS ^ we-qäTloh statt we qAl lob und «r aoyf« an »Am, Lo •«ji qüm 
bin« statt qüm (vlg.) binft #/eA« au/ mW uns, kommt Beachte : ßabboh 
am **5>Lo ßähiboh sein Freund, hAltt = ^-=> hAletf «mmm Tante, fl 
girtak = ^s'S.jf>- £ fl giret-ak in deinem Schutte, and Ähnliche, — oder 
es wird (selten) ein Zwiachenvokal eingeschoben, welcher die LAnge 
hält : .^Xflj-b tariq-.kum euer Weg. Nach SpitU bleibt jedoch oft die 
Länge, „wenn einer oder mehrere der zusammenstoßenden Conaonanten 

O J 

eine Liquida (l, m, n, r) oder das h der Suffixe \J> and *& ist : \&\y^>- 

gözhä (statt 4^-j5j) ihr Gatte, L^xi gerhA eine Andere alt tie, ^++^g 

. "<" y >. . 

<enhum ihr Auge, l-^Jj retnA o da/t wir doch I *J' l» hArtoh «eine Straf se, 

— i- -* mä 'lha neben mälhä was geht sie das an 1 l^lTLäu j'iAklü sie 

streitend 

Assimilation (vollständige und unvollständige Angleichnng). 

§ 57. *., *, ^. — Anlautendes radicales ^ und ^5 des 

Verbums assimiliren sich dem charakteristischen o der 8. Form : 

jJoj ankommen, verbinden, 8. '^£i\ (aus ]S*jL\ für &£ 3 \ §50) 



41 

sich verbinden, sjiftj'l sich vereinbaren (8. von U&5) ; qÄj sicher 
wissen, ^üj! (für ^-y&jt) id. Ebenso anlautendes - c - von iXp>I 
nehmen : 8. J^'l (für iX^UjI) secA efoflas nehmen, bereiten (aber 
^+Äjt secÄ befehlen lassen, 8. von ysl befehlen u. dergl. a.); vlg. 
ittäßal, ittäfaq, ittäqan, ittähad ; ittälad geboren werden (c\Jj't 
8. von JJ 3 ), aber 5. itwällad id. (§ 59). 

§58. T- und D-Laute. Das charakteristische o 
der 8. Form assimilirt sich dem dentalen Anlaut des Ver- 
bums ganz oder theilweise : **j folgen, 8. kj3\ (aus £-y^) id.; 
^^jß feststehen , cj*~*3t od. o«.xjI (c^^ÄSt) sicA befestigen , .13 

-BS 

rächen, 131 «cA rächen; nach radicalem <jo ; (j*? ? _b, Ja verwandelt 
es sich in «b : ^aao u. ^laol, selten ^aöI (-Ju^I) sicA gedulden; 
v-j^ö schlagen, ^jjaxo^ seltener i^J^tol einander schlagen, auf- 
geregt sein , O^b verjagen , ö2o\ einander jagen (Wellen) ; ^*xö 

< - - o - » 

Tyrannei, ,*liabi, ^lb! u. ,JLbl Unrecht leiden. — Nach anlau- 
tendem o, <i ? 1 wird es zu o : 1&3 rufen, ^^ (^tJjt für -jüjI) 
Anspruch erheben; Jö erwähnen, So\ u. ^üt stc/i erinnern, 
ps>\ drängen, fi5»3\\ sich drängen. 

§ 59. Die mit o, viy, i>, J, ^ y*, Jfcj jjb, c>s, Ja, Jo u. 
— anlautenden Verba lassen zuweilen das charakteristische o 
der 5. u. 6. Form sich diesem Anlaut assimiliren, wobei im 



Präteritum ein t vorgeschlagen wird : c*-*3 feststehen, 5 . 
u. c>*ot sich fest zeigen (Aor. ow£j u. c».a£j) ; ^o erwähnen, 
£<Xi u. y'öi (Aor. SiXüj u. iuu; j*1\j wäre 8. Form) sicA 
erinnern; ^j^ schmücken; ^yjß u. ^j:I sich schmücken; ^.0 er- 
reichen, 6. &.\Jä u. ^IjI beikommen, abhelfen. Ebenso vlg. : 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 6 



42 

idddijac verloren gehen (5. v. £ U> für £**), iddauwar #tc* <*r«fcn 
(v. .lo fur^o), izzauwad vermehrt werden (v. o 3 j für J^-f), 
issalla, Aor. jissalla (jll, Aor. Jli filr J~S, Aor. J-^j) 
«tcA trösten, unterhalten, i«akkar, Aor. ji«akkar, tick bedanken 

m ** 

( Xio) ; vor g : egypt. iggannin verrückt werden (q^>J aus 
.jfcpl für .-y^f), igg&uwiz sich verheiraten (-^y^l aus j^'' für 
tyf t Umsetzung von gg3 v. gg Paar, vlg. )y>). 

§ 60. Ruhendes auslautendes radicales o, 
vi> o, o, (jo, h, Ja des Verbums assimilirt sich dem o der 
Affixe o (vlg. ^), Ji (vlg. jj) : c*^ »CA erstaunte (**^), 
^iw tcÄ sendete, ^s3Si\ ihr nahmt, oiajj f/a (f.) bandest: 

' y & » >>y.S 

v^Jüo u. iw» ich starb. — Vlg. ahattoh ich nahm es (*JW3-I), 

baijaddüh ihr habt es geweifst, verzinnt (s / « ' » »^ ), rabattl du (f.) 

hast festgebunden (o^jjj) ; aus A^-. se*ijid //«rr wird w\*~ std, 
• «•-•« '2 . -1 

f. 8J^~, iU*« und sa*~ seijlde, sltte und sitt Herrin, Do 
6 s' s ' o - <, » o 

Fräulein (*Ju-, fem. vi><— «ecÄ* aus iu»vX»», ^X*»). 

§ 61. Ueber die Assimilation des J 1 des Artikels tot Sonnenbuch - 
staben siebe § 24. In der neueren Sprache auch das <3 *oo J*c <al ou/ 
(für Jlc <ala) : «at-tibn auf Stroh {^i Jst) , ras-scbil ee-l«b nach dem 
Brunnen des Seheicht (£\ju£JI J^~ (^); namentlich vor dem Artikel : 
tattaräbeze au/ d«m TücAe (»ijl.Ldl J*c), «assdlUm au/ a*er Treppe (^fi 
(J-a^JI), «arriS a?t/ den Federn dj^.^ J^t «aggamal auf dem Kamsets 
(JJäJI ^, § 43). 

§ 62. Assimilation des «. n. — Auslautendes radicales 
ruhendes q des Verbums assimilirt sich dem ^ der Affixe Li 

-5-- .0 . . t J -*> s* 

u. q : i䣫, wir ruläen (UjX«,) , Utf nn> icaren (Ui*' ) , ^ sie 



43 

(f.) waren (^_JL.^=>); vlg. auch altes bewegtes q : U£*j 

. .> oj o j o - 

jumkinnä wir können (\JJ&+j). Ueber q vor j-y«jJ siehe § 23 ; 
vlg. mir-rigl&h von seinen Füfsen (*oJ^?*j q^)j mil-lähmoh von 
seinem Fleische (*.♦;£ ^»). Weiterhin mit 1 des Artikels (schon 
in der Schriftsprache q^U für q^L* aus q^SI ^ von Jefctf an) : 



O .OKI » 



mil-fägr von der Morgenrötlie an ( ,ÄftJ! ^y«) , mißßa'hrtg aws 

o « 

der Cisterne (^sj,^aJI ry )' misse*ms aus der Sonne; aber auch 

ohne Artikel vor s und s : missultän el-(älem vom Herrn der 

Welt (fJi*JJ qLLJL, ^yo) ; missugloh von seiner Arbeit (tlkä ^*). 

— Das q des Präfixes q des Aorists assimilirt sich nach v»j 

des vulgären Aorists anlautendem bewegtem q des Ver- 

bums : binnäzzil wir lassen herab (Oja-u), binnädl wir rufen 

(^Ouwo) ; dagegen bininzil (JuÄJu = JuÄi) wfr steigen ab (weil 

das radicale q unbewegt ist). — Das ^ von m des gesunden 

männl. pl. für q^— , r^F - ! läzimfllak für läzimin-lak dir 

nöthige (tiU q^ ;^) ; kätibllll für kätibln-li mir schreibende. — 

Das q der Nunation : »*U *?o bahillak bravo! (siehe § 69). 

§ 63. Das (jÄ £ der vulgären Negation assimilirt sich auslauten- 
dem (j*, ^, (jw3 des Verbums, was meist nur aus dem Accent zu erkennen 

ist : (j*aij» U er ist nicht fertig, vlg. ,*£ ^aJll> U mä huhißß oder huhiß 

(§ 52) für mä huluß's 1 ; c Xi (j>a*j Lo mä jebiißß er sieht nicht. — Aus 

<t ) m > . öS 

>^ÄAai Z7äJ/üe wird ^^ai nußß (pl. (j^oLoit anßäß für oLaoiI). 

Vom Accent. 

§ 64. Schriftsprache. — 1. Die letzte Silbe 
eines zwei- oder mehrsilbigen Wortes hat nie den Accent 



44 

(Ausnahme in Pausa : ^aaoj jaßtr statt j+xu jaßtru ; Zusammen- 
setzung ^?a-lä, & bi-küm). — 2. Ist die vorletzte Silbe 
lang, gleichviel ob durch Dehnungslaut oder durch zwei auf 

ihren Vokal folgende Cousonanten (Position), so hat sie immer 

,, t>. 9 • 9 . • 

den Accent : ^>j qama, s>yu jaqümu , ^*^ iqltmun, -J^ 

O»- 9 - - . . » o * 

miftähun, jjsL~ säcüruß, otfp» harakatun, jJ~*a müslimüna, 
^JL_4~>- hämraälüna, ^j-i^L-ÄJL-* rauftahirüna , Ow*.3LX* 

, 9 . . o . o > 9t. '•£/ 

mukatabatun, oLaJ^UUw« mustahdamatuß, J-ai fdßlun, ^XiJ 



- o - o . o > 



firfndun, J^u. sigilluß ; ^^Xj^j^-o jüatalulämna, Üji=Uit ifta- 
härnä, ^»» h * mütma'fnnuß, f *f!J r }3'! ahbarn&kum. (Selbst- 
verständlich haben vorangehende Längen eine Art Neben- 
accent — ). — 3. Ist die vorletzte Silbe kurz, so hat 

im dreisilbigen Worte die drittletzte (erste) Silbe den 

- - . o - - e ». •« 

Accent : s^Ja kätaba, J^»x (ämalun, ^«oL> liädiniufi, y^>\ 

dhmaru; im vier- und mehrsilbigen Worte hat die drittletzte 
den Accent nur, wenn sie lang ist : »Jj»\ aqämahu, IjJLüJLi 
taqätalü, «yjJL^t arsältuka, L$ä/«Jc£ulJ istahdämtuhä; andern- 
falls geht der Accent zurück , bis er eine lange Silbe trifft : 
LlSis qätalatä, ^y^ nühbirukum, iJÜL« murasalatuß, fjj^jjo» 
mddrasatukum ; ist aber (aufser der etwaigen letzten) eine 
lange Silbe nicht vorhanden, so erhält die erste (kurze) Silbe 
des Wortes den Accent : xjyto dä>abahu, '-$>*$ tämaratuhä. 

§ 65. Neuere Sprache. — 1. Ist die letzte Silbe 
lang, sei es durch Dehnungslaut mit schliefsendem Con- 
sonanten, oder, bei kurzem Vokal, durch zwei schliefsende 
Consonanten, so hat sie immer den Accent : ^S keblr grofa, 
v-Jutf' kitäb Buch, dyo^ wußül Ankunft, a yi qänün Gesetz, 



45 

pl. Q*J|y> qawänln, ^yuay* mu'minfn Gläubige, v-J^CX/i mektüb 
Brief, pl. v_^-u1Xo mekätfb, ö 5 l\a*o ßandüq Koffer, Kiste, Casse, 

.03 

pl. UüoUa» ßanädiq, ^Ua-L^ sultän Herrscher, pl. ^JabL* 
salätm, obL.ly> muräselät Correspondenzen ; o«-*i amärt icA 

- , - 0-0,0 

befahl, c>axL*j tacäin^t «cä stellte mich blind, c^.^'A-^Ä^t istah- 
dämt icA bedienstete , J...«-*.*«-* mustaqill unabhängig, o^La-Ä.**! 
istiqläl Unabhängigheit. — 2. Ist die letzte Silbe eine offene 
Länge (durch Dehnungsvokal ohne Consonanten) oder, bei 
kurzem Vokal, nur durch Einen Konsonanten geschlossen, so 
fällt der Accent : a) auf die vorletzte, falls sie (sei es 
durch Dehnung od. Position) lang ist : L*U qamü Ate standen 
au/, IäJlä qülnä w»> sagten, [^+a&j juqtmü s/e stellen auf, UaX^ 
katäbnä m> schrieben, ^Aaxao ßaddi Oberegypter, \ r /.*akA män- 

o - o - - - o 

ßab Atistellung, Amt, \a^3 qälet «ee sagte, c^Isäa*! istaqämet 
sz'e Äwft sich grade; dahin gehört auch altes 8 - : »,**/ kebtre, 
Si5»L** sijäha Reise, »S^^a raebrüke Gesegnete, nJL>Io dähilijje 
Inneres; — b) ist aber die vorletzte Silbe kurz (offen), 
so hat sie den Accent nur im zweisilbigen Worte, wie 8L0> 
häwä, häua Luft, ^£ kira, kfre Miethe (mit Verkürzung, 
§ 44) ; (im Jussiv der Concaven) : JJü *J lam jäqul er sagte 
mc/t£, ^-j ^«J lam te*zal cfot hörtest nicht auf; sonst fällt der 
Accent «) auf die drittletzte, falls diese ebenfalls kurz 
(offen) ist : \yj£ kätabü, oJLc (ämalet, »y^* hägare, &jya 
däraboh, *üix: (ülamä, ^wXj bddawl, f^y^i ingärahü, ^yfctfiü 
teftähiri, «yj^w muftähire; 0) ist aber die drittletzte ge- 
schlossen (Position), so bleibt der Accent auf der vor- 



46 

. . o. .oft. 

letzten : iüb>j farhane froh, f., i i jS uü fatttUnft tn'r «mcA***, 

O JO.Ö - o * o . 

^♦ÄJLüÄ^listaqbdltü ihr empfingt; t^yaaj jadrlbfl (äg. jidrtlbü), 
.:uäü tadrfbl du (f.) schlägst; t»^.Ä a.j jufatttfü sie suchen, 

w.O. ■ • • . o . • . 

^X~£ (askärl Soldat, ctj-*-* magre'bl Magrebiner , c>JU> 

. o . . o . 

hammilet *i« belud, äJLJL. silsfle Kette, %J*iS qanltira Brückt, 

- .o. , . o . . «S 

xco^j bardäca Packsattel, iu^ju« medrese Schule, jü>.AI agrffe 

- uS . S O - # 

(statt fcäijt, pl. v. v»ä*i,) Brötchen, **»».•> garadjje Oesellsclm j t, 

O . 

X^mJ teswijje (mit Dehnung statt te*swije, § 44) Begleichung, 

V^-k t^ijib <;u<, f. taijibe, j-o^X kuwäljis hübsch, f. k'waijfse, 

M i i ■ * mucallfme J^ehrerin, iü«JüU muqaddfme Korr««/«. Ist 

aber die drittletzte gedehnt, so wird der folgende kurze 

Vokal meist ausgestofsen : b\>^ wAljide Eine wird zu wähde, 

K ..a " >L-*o ßähibe Genossin zu ßähbe, 'ii I i r (Älime Wissende, 

Sängerin zu <älme (§ 56); jedoch : ijL-i gäll theuer, f. i^Xi. 

gälije, vlg. gälijje (defect); aber immer jLJuLa mukatebe, 
... > 
*L*L« muräsele Correspondenz. — [NB. Der Fall, dafs die 

letzte Silbe kurz (offen) wäre, kommt in der neueren Sprache 

nicht zur Beachtung, da die kurzen Schlufsvokale abgefallen 

sind.] — Ueber die drittletzte Silbe tritt der 

Accent der neueren Sprache nie zurück (Spitta), 

i » . .. 
also ä^äj (alt räqabatuhu) sein Nacken, vlg. raqabatuh (neben 

raqabdt'hu). 

§ 66. Ausnahmen. — ahö, ähi dieser, diese da f., ähum diese da 
pl. (y>| etc.), ädf diese da f.; U lammt bis, % wala und auch nicht, 
(weder) noch, Ja» (Schriftspr. Ja») faqät nur; 2j^ jaß^h statt jap^hh 
es ist recht, u. ähnl. (§52); &l!l alUh im Ausruf und religiösen Redensarten : 



*£•& \6j4t fcin alläh j'barik fik, sonst allä (§ 40) ; JÜf ,JLj bfsmi' ll&hi 



47 

und bismille im Kamen Gottes! aJufj wallähi und wällä bei Gott! L. *.-il 

s 

innamä nur. Die Beduinen betonen : Lfl % wa-mä, ^li fa-lä und nicht, 
tcXj bi-dä mi< diesem , uJ li-mä «oozu ? , .»*J li-me'n /n> wen , LtS' ka-mä 

..£ 

gleichwie, jLsI a- fa-lä is£ denn nicht? (Wallin); dagegen in Egypten fä-lä, 
bi-de, li-mä, li-men, ke'-mä, ä-fa-lä (Lane). Man hört auch : Lo c Jt 
ilä-mä zu was? Lo ,J^ <alä-mä auf was ? Lo Äx matä-mä wann? (Schrift- 
sprache : ^cui\, ^o^tc, ^oLX/«). — Im Anruf : Ä^bli Lj ja fatmä (§ 56), 
mit Dehnung : ja fatmä o Fätimel — (Wegen Anlehnung des schliefsen- 

- öS » o . 

den t an den folgenden Vokal : ) .Uüt '\x*+» säbaht anfär sieben Personen 

£ - 
(§ 41) , j^-ä-i) iuiu^ tamant tinfus acht Seelen. — 2. Pers. f. sing, und 

2. Pers. masc. pl. des Aor. und Imper. : tiktibl, tiktibü; iktibi, iktibü 

- - a O 

(tiktib , iktib) ; VII. bis X. Form : ,j*»Xit inkäsar er wurde zerbrochen, 
Aor. jinkisir, Part, munkäsir; ^AäjI ibtada er fing an, Aor. jibtidl, Part, 
mubtadi Anfänger, 0<*.'^xa mu<tämid sich verlassend, J»»JiÄ*wjo mustäqbel 

o , o 

zukünftig, j-+£>* ihmärir errUhe! (Dagegen, nach Wallin, bei den Be- 

■ < o 
duinen durchaus inkasar, jinkisir, jibtidl, sogar bei Massiven : i3l\aj tindall 

du w?ir*< geführt.) 

§67. Die Anfügung des -Ä (§ 63) der vulgären 

Frage und Negation zieht den Aceent auf die Endung : ^a-?T. 

jigl er wird kommen, negirt , mä jigfs ; ^JLbl ätlub ich werde 

verlangen, und raä atlübs, lyX*ö tuskutü ihr schweiget, und 
mä tuskutüs; L <_£ Li_s>l L* mahnäs wir sind nicht, Lo KcL-Ji 

-«& o.äo es-saca mä daqqeYs die Uhr hat nicht geschlagen; 

( { j;£' ^«j) u*-äJ baqä's ist er geblieben f -.& vyUäl laqltü's habt 

ihr ihn getroffen ? 

§ 68. Die Suffixe hä, n I , hum, kum, nä ziehen den Aceent 
auf die ihnen vorangehende Silbe, wenn diese gedehnt oder einfach ge- 



48 

schlössen ist : kit&b-kum euer Buch, sa'alü-hum tie haben sie gefragt, 
mselik-nä unter König, baqartSt-na unsere Kuh , faräh-hum »Ar« Fr eu d *, 

> >- - 
sa'äl-ni er hat mich gefragt; *y*fO darabü'h(u) sie haben ihn geeeklagm 

(darabü sie haben geschlagen). Socin hat für Syrien : *äL-* meabütu 
sein Mitthaufe , (jJuü\ tJJ*J karramithu'nnäs die Leute ehrten ihn , <— j 
fc*ü^>i -* ja mahmädu o wie tauer l Wetzstein : *Ju i_Ä irib^ttu m iranA 
e«, jJj^cqj jadribennuh fürwahr, er wird ihn ichlagen. Ist aber die vor- 
hergehende Silbe dop p elt ge ich losten, so tritt ein meist nur halb- 
toniger Zwischenvokal ein : l^iS kulllha tie ganu , p^LS kdllühum tie 
aß«, Iäaä» gämbinä ticien um, ^ ^XÄ£ «andukum 6e» eucA; aber immer 
litXiA «andina bei uns, uu^XJjt efendin» um«r //err; ^«rtwj batdihum 

neben banlühum Einer den Andern (vgl. f 86). 

§ 69. Die vulgären Demonstrativa da, di dieser, diese weifen, en- 
klitisch sich anlehnend , den Aocent auf die letzte Silbe des vorangehenden 
Wortes , wenn dieses hervorgehoben werden soll , bebalten aber ihren 
eigenen Aocent, wenn sie selbst betont werden sollen : el-bagär da dieser 
Stein, es-sikkä di diese Straft«; dagegen bi's-sikke di auf dtrmrr Strafte, 
el-hfiga di dteme Sache. — Gleichfalls enklitisch sind die Präpositionen 
V-J mit und J zu, wenn sie, mit Suffixen versehen, auf einen Verbalaus - 

druck folgen : ju jA\ (ämara bfhi) amär-boh er befahl es, *5o L^y« (mär- 

haban bika) marhaba-bak Willkommen dir! dein Wahlsein/ JU vl*Pöt 

- » > e> 

ishe'b-boh geh mit ihm ! katabü-Ü sie sehrieben mir , «5J m:v : > gibti-lak 
icA iracAte dir, «J c>oL> gäbe't-loh «ie AroeA*« iAm; 1{J o**^ katabtf- 

O). * >0 » 

l'hä du schriebst ihr, ffl ^Su jiktib-lökdm er wird euch schreiben; 
*1 !^*U^ kammili-hä-loh mache (f.) #te iAm /erri? / ^ Ltfjul ibtat-nä- 
l'hum «cAt'cAe u»w au ihnen l Nunation : ^ ^j bahillak bravo l J >*l 
ummilli meine Mutter (Wallin). 

§ 70. Der Artikel ^1 al, el, der in Egypten immer 
tonlos ist, hat (nach Wallin) bei den Beduinen durchaus, und 



49 

so auch in Mesopotamien und einem Theile Syriens ; noch den 

alten Hauptaccent des hinweisenden Fürwortes : qaJÜI äl- 

lasbsen die Milch, al-qalb das Herz, äl-bahar (§ 55) das Meer. 

§ 71. Die Wörter auf i\ — , St _=_, ^ß — und ^~ } - haben wegen 

Abfalls der Endsilbe den Accent zurückgezogen, wobei die auf s-\ dies meist 

verkürzen : 1. zweisilbige (§ 65, 2 b) 91X& gitä'un, vlg. Sitae Winter, 

S^b balä'un, bselae Unheil, 'i\y$ bawä'un, häua Luft, ibjguj baidä'u, beda 

weifse f., (Beduinen : *L_ ♦— > hamrä' rafAe, mit Hemze, Wallin); ^£j— ä 

qawijjun, qäul s<ar&, ^c^ax mißrijjun, mäßri und mäßri egyptisch, Egypter, 

5). S j j 

»l\c caduwwun, cädü und cädu Feind (doch auch <adüww), jkc- culüwwun, 

(ülü (tulüww) Hohe, Hoheit, »JLx; tulüwwoh Seiner Hoheit (Son Altesse). 

— 2. mehrsilbige : il^ol umarä'u, vlg. umara Fürsten, iLäiA*sl aßdiqä'u, 

aßdiqa aufrichtige Freunde, iLJo\ atibbä'u, atibba Aerzte , SIiAäjI ibti- 

dä'un, ibtidse Anfang, Sw^Äi! intihä'un, intihse Ende, SIciAÄaJ istidcä'un, 

istid<a Einladung. 

§72. Nebenton: Wörter, die vor der Tonsilbe eine lange 
Silbe (gedehnt oder Position) haben, erbalten auf dieser den Nebenton : 

Xajoaox maßtäbe gemauerte Bank, Estrade, vJaÄÄ qantära Brücke, ,-. »ilä 

qänün Gesetz, x-i^-^-L-b tähüne Mühle, 'x-Xil-+-£a kammäs"e Zange, 

i * o . o i > , . 

q^iA^VÄawwo mustahdamin Bedienstete, ^»ax?jL*w salätin Sultane pl., 

- , > > i% 
ui^J aJj.31 baqülöh-lak ich sage es dir (§ 64, 2. 69). 

§ 73. Einflufs des Accents auf die Quantität. Unbe- 
tonte offene lange Endsilben werden oft verkürzt : katäbnä und katäbna 

OJO) 

wir schrieben, daräb-hä und daräb-ha er schlug sie, (ftÄSJÜ) s*üftü und s*uftu 
ihr saht, mäßri und mäßri, «ädü und (ädu, § 71. — Dehnungssilben, die 

den Nebenton erhalten sollten (§ 56. 64, 2), werden oft verkürzt : ryjj.<^ 

> 
dlwän, diwän Bureau , \mSi^ duläb , duläb Lade , tähüne , tähüne. — 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 7 



50 

• » - 

Durch den Accent werden kune Silben öfter lang : LXju , vif. ba<d*n 

o > i o . -' ■ ' i 

nachher, /»fr*»»J bafdihum einander, +? hüwa er, ^ hij» m; ^J iütoj^l 
el-ödä-di <2a* Zimmer da, Juj-*ö teewijje Autgleich, Begleichung (f 66, b, jt), 
^>~^i-.c (äfijet-ak, cafiftak, »Afitak deine Getundheit. Im Anruf (f 66) : 
umo: L ja tenAb o Zeinab, 0>+>-l -j JA ahm»d, jahmied ! JA fatmA ! 



51 






Formenlehre. 



§ 74. Die arabische Grammatik kennt nur drei Rede- 

G o So 

theile : Zeitwort (Joe), Nomen {^+»S) , d.i. Substantiv, 

Adjectiv, Pronomen u. Numerale, und Partikel (o.:>), d.i. 
Conjunction, Präposition, Adverbium und Interjection. Sie 
beginnt mit dem in der Sprache vorherrschenden 

I. Zeitwort. 

§ 75. Das Zeitwort erscheint in der Grammatik in der 
III. P. Sing. masc. Praeteriti und zeigt nur zwei einfache 

Zeitformen : das Präteritum (u^Lo, *-mJ u*>Lo, ^äjUI) für die 

abgeschlossene (vergangene) Handlung: er hat geschrie- 

ben, schrieb einmal, und den Aorist (c ,Liw) für die nicht 

abgeschlossene (actuelles Präsens : er schreibt eben jetzt, 
allgemeines Präsens : er schreibt überhaupt, kann schreiben, 
Futurum : er wird schreiben, oder Imperfectum : er schrieb 
dauernd während eine andere Handlung gleichzeitig geschah), 

» . 6 )o. Oo J O > o . 

beide im A c t i v («JLeL» Ojjjuo Joii) und Passiv (&U13 dtf~? J*») ; 

O ,o > O , o - Oo . 

im Singular (öJu»), Dual (X&tf?) u - Plural (£♦:>). — Der 
Aorist hat drei Formen : Indicativ (&J) , Conjunctiv 

O o - Oo - 

(s_AAoi) und Jussiv (^«j_>) und dazu zwei energetische 
Formen. Das Paradigma zeigt aufserdem noch den Im per a- 

G öS 

tiv (--*!) mit zwei energetischen Formen, das active 



52 

(J^li) und das passive Particip (oy**) und d«n Infini 
tiv (jX*oa oder jIäJI ,*J Nomen actionie), der active und 
passive Bedeutung hat. Das Passiv hat keinen Imperativ. 

Z.B. : 

... . > 

Praet. Act. jJü er hat gctödtet. P«sa. J*Ä* 

Aor. „ JJÜü (jJÜJju.s.w.) «r <ö<fce<, wird tixlten, tödtete. , J»Ü-j 

OIOJ 

Imp. „ JJÖl <5<ft«/ 

Partie. „ JJlj tofcend (JjÄiu getödtet, tu fbdten). m _V^« 

e "•* 

Infin. „ J»~i3 da« Tödten od. Oetddtetteerden. 
»& . 
Die Partikel Oj~, verkürzt <_-., vor dem Aorist bildet mit 

diesem ein deutliches Futurum (J*J&-~«) : J^JLiLrf oy» od. 

J*Äiu** *?r «nrrf tödten. — Durch Zusammensetzung mit r ,J 
sein werden gebildet : 

Imperfectum (,jr.L»Ä-.t (jtoL«) JJCft^ ...1/ «• lörf/rf«. 

ö . ' ..... 

Plusquamperf. ( «Xuu (>oL« ) JJCS ... J' er hatte aettdm. 

Futur, exaet. (^äLU £ iMMA jJä o^u «r «*rd get&dtet haben. 

§ 76. Das Zeitwort besteht in der Regel aus drei 

Wurzellauten (Radicalen), wie j»*i thun (er hat yeth<n, , 

seltener aus vieren, wie _ .s»o wälzen. 
XL' 

* ,>*s dient als durchgängiges Paradigma fllr sämmtliche Tom drei- 

radical. Ztw. abgeleiteten Verbal- und Nominalformen, weshalb auch der 

I. Radical jedes solchen Zeitworts als dessen O, der II. als sein c, der III. 

als sein S bezeichnet wird. Für das vierradical. Ztw. dient ebenso 

. .0. 
die Form JJL*s. 

§ 77. Das Zeitwort ist entweder gesund (jjL. jJis) 
oder schwach (Jjüuo). Schwach ist es, wenn einer (oder 
mehrere) seiner Radicale einer der schwachen Laute I, 3 , ,j 
ist, — gesund, wenn dies nicht der Fall ist. Ist der 111. 



53 

Rad. des dreiradicaligen Zeitworts gleich dem II., so heifst es 

massiv (**sJ J-*J)> wie Ji = .j fliehen, { j*-^- = j****^ fühlen. 

— Ist einer der Radicale I (od. ^ od. ^5) mit Hemze, so heifst es 

hemzirt ( \y+%*) , u. z. ist I entweder I. Rad. (*LäJi jj.*^o), 

wie in ö^>\ nehmen, od. II. Radic. (qjoJI jy*-^ A ) , wie in jl** 

fragen, od. III. Rad. (p^UI jj-H^) > w * e m lr> kw*. — Ist der 

o , , . , 

erste Rad. ► od. ^5 , so heifst es assimilirt (jjL**), wie Jwo^ 

ankommen, ^.äj sicher wissen; ist der II. Rad. ^ od. ^5, so 

heifst es concav (o^>l) , wie *tä für *y> aufstehen, ,Lw für 

o , 

^j«. «Yen; ist der III. Rad. •, od. ^, so heifst es defect ((ja'ili), 

wie Leo für j.*o rufen, -Aj für -.*. werfen. Es gibt auch 

doppelt schwache Zeitww., wie p'l kommen (hemzirt u. 

defect), sLü (t~v&) wollen (concav u. hemzirt), ^5_^> ranfassen 

(concav u. defect). Dreifach schwach sind : ^^ ein- 

£- 

kehren u. ^5^ versprechen. 

§ 78. Das dreiradicalige Zeitwort erscheint in 
der Grundform (I. Form) und vierzehn anderen, von dieser 
abgeleiteten Formen mit modificirter Bedeutung, von 
denen jedoch nur zehn gebräuchlicher sind, so dafs das Para- 
digma elf Formen zeigt. Das vierradical. Zeitw. hat 
nur vier Formen. 

Die 11 (15) Formen von J>jt9 thun. • 



1- J**5 


6. 


J^Uj 


11. 


vM 


2. jJÜ 


7. 




(12.) 




3. j*U 


8. 


. . - 


(13.) 




- .&£ 

4. J^it 


9. 


JotJi 


(14.) 


-.0,0 


5. Jjt£» 


10. 


- »0 - 


(15.) 





54 

Die 4 Formen des yierradicmligen Zeitworts. 
1. jjfi 2. JJ&Ü 8. JJU^St 4. JÜUII 

§ 79. Das Praeteritum activi der I. F. des drei- 
radical. Zeitw. spricht (3. P. Sng.) den I. u. III. Rad. stets 
mit - ; der II. kann mit - , - od. i gesprochen werden. 

Transitiva sprechen den II. Rad. meist mit - (yJ/ er 
schrieb) ; Intransitiv a, die einen vorübergehenden Z u - 

stand bezeichnen, meist mit r (- J er freute sich) ; In tran- 
sitiva, die eine bleibende Eigenschaft bezeichnen, meist 
mit ■*■ (jS er war gro/s). — Der Aoristns activi der I. F. 
(3. P. Sng.) spricht im Indicativ den III. Rad. immer mit 
*- (der Conjunctiv hat - , der Jussiv • ), den II. Rad. 
aber entweder mit i od. -.-- od. -*- . Der Imperativ vokalisirt 
den II. Rad. immer wie der Aorist. Hienach entstehen die 
sechs Classen des Zeitwortes : 

1. Cl. a-u Prät. jJü Aor. jÜLj top. jJü! tödten. 

> - O - O .<J 

„ J-äAj „ J»-Jöl ihun. 

t -o, c. -o 

„ p < n j g „ Q ^>fc>-t jeAön ««in. 

' o . Ob 

„ w»»^ g „ v^^-^-l woßir halten. 

Das Passivum hat im Präteritum bei drei- 
silbigen Formen den Vokalwechsel u-i-a (I j>.»J, II jJLi, 

1 TT l ' » O i '.mit' 

111 J^j, IV j^sl), bei viersilbigen u -u-i-a (V jJLiL», X 
J»*-ä-ä-J etc.), — im Aorist bei dreisilbigen u-a-u (I u. IV 

» » O 3 

J-*-*-j), bei viersilbigen u-a-a-u (II jJ.ü.j, III ^iüLJ, X 
J^-aJU^j), bei funfsilbigen u-a-a-a-u (V jJdii^). — Das 



2. „ a-i 


» y/ 


3. „ a-a 


>i 


4. „ i-a 


- 'z> 


5. „ u-u 


. > . 

» er** 5 * 


6. „ i-i 


ii w^~».:> 


§80. 


Das P« 



55 

active Particip der II. und folgenden Formen spricht 
den zweiten Radical mit i ; das passive mit a (II act. 

6 « - .> 9s.) G-* G--J 

Joü/>, pass. Jota*; III act. J^cUx», pass. J^äIa* u. s. w.). 

§ 81. Das Praeteritum zeigt Person, Zahl und 
Geschlecht durch Affixe an, der Aorist durch Prae- und 
Affixe : 

Praeterüal- Affixe : Aorist- Prae- und Affixe : 

Singular. 

3. m. (-£-) _J (j)*)ja(ju)- 

o , » 

3. f. o^ (a)t — 3 (3) ta (tu)— 

2. m. 0-5 ta — 3 (3) ta (tu)— 

i 

2. f. oü ti ^j— — 3 (3) ta (tu)— ina 

'» s i 

1. c. O-a- —tu — t (I) a (u)— 

Dual. 

3. m. t-^ — | I^ j (j) ja (ju)— äni 

3. f. Li- (a)tä U 3 (3) ta (tu)— äni 

2. c. L*3J tuma qU 3 (3) ta (tu)— äni 

Plural. 

- j 
Q^-- — J (j) ja 0°)— Ana 
• " j 
q— — j C"i) J a u )— na 

Q3-? 3 (3) ta (tu)— üna 

q^- — 3 (3) ta (tu)— na 
> 
— i (i) na(nu)— 

*) J in der 2. 3. 4. Form Activi und im Passiv sämmtlicher For- 
men, — sonst j. 



3. 


m. 


^ 


— ü 


3. 


f. 




J 


— na 


2. 


m. 




— tum 


2. 


f. 


er 1 — 


— tum 


1. 


c. 


Li*. 


— nä 



56 



1 um gesunden dreiradicaligen Zeitwort. 

§ 82. Uebersicht der 11 Formen im Artiv : 



Priit. 


Aorist. 


Imperat. 


Part... 


InümliN. 


l v^ 


> 1 1> . 


O >0 » 


9 . 




katab ') 


j^ktub 


dktub 


kitib 


k.tb 


2 wJb' 




- - 






kattab 


jukattib 


kättib 


mukattib 


tekt.b i 


3 vüii" 




Las 


6 . > 


9 .. i » 


katab 


jukitib 


kitib 


mukitib 


rnukitabe 1 ) 


. .Ol 

4 y^Xfl 


t > 


o of 


9 o t 


9 .o 




äktab 


jdktib 


aktib 


miiktil. 


iktib 


5 v^aäXj 


> £ . . . 


» * - . 


...» 

WAÄXJO« 


wJüCj 


tekättab 


jetekittab 


tekatub 


mutckÄttib 


tekittub 


6 ^öUCi 


> . . . . 


s^iüLi 


9 - • » 

wJJu4 


9 > # • 

vöüu 


tekitab 


jetekatab 


tekAtab 


mutekitib 


tekitub 


7 wüXil 


> - . 


o - O 


9 - o » 


O-o 


inkätab 


jenkatib 


inkatib 


in uu kitib 


inkiUb 


8 ^üü^l 


> - o . 


- O 


9 . o, » 


9 . o 


iktatab 


jektatib 


ikUtib 


muktitib 


iktitib 


9 J-w^l 


£ -o. 


. o 


2 -o > 


9 . o 


iktäbb 


jektabb 


iktibib 


muktibb 


iktibib 


10 v_^äXä^I 


> o . O , 


O O . O 


9 o - o > 


9 - o o 


istaktab 


jestaktib 


iataktib 


mustiktib 


istiktib 


S .0 

ii outfl 


i -o. 


o . o 


2 -o, 

oLJC 


9 - o 


iktäbb 


jekt&bb 


iktibib 


muktibb 


iktibib 



) Die Transskription gibt die moderne Ausspr. Die 3 Radicale 

o o . 0- o - 
sind durch fette Schrift hervorgehoben. — *) Nebenform (^Jü) 8j"jü 

VL.JSM (y\3). — 8 ) Nebenform (iüj'üw u.) Jbä (AJljs). 



57 

Erste od. Grundform j.*s, J*», Jj«*. 

Praeteritum Activi. 

§ 83. Schriftsprache : 1. Cl. CSS (Aor. «iJiJcJ 

§ 79) er schrieb) 2. Cl. Jui (»3jäj) «r stieg ab; 3. Cl. Jsjö (J^*ftj) 

er 2/m£; 4. Cl. -i G-jäj) er freute sich; 5. Cl. yü (y^j) «f 

(esy war (od. wurde) viel (zahlreich, reichlich). Conjugation : 



Sing 


. 3 m. 


V^ 


» 


3 f. 


C£\aÄJ 


» 


2 m. 


» o - .» 


» 


2 f. 


o- - 


i 


1 c. 


j o - - 


Du. 


3 m. 


LicT 


» 


3 f. 


(.ffffi 


» 


2 c. 




PI. 


3 m. 


\£f 


7) 


3 f. 


, - - 


1) 


2 m. 


OJIi.. 


7) 


2 f. 




■ 


1 c. 


lilir 



O , J - 






O J. 



ja, > o i - 

- j o « 

j , j > * 

Ür—$ OS* 



G > tij . 



ü^/ CA» 

Negirt wird das Prät. durch Lo mä /ueAz : v»aX^ Lo er 
schrieb nicht (wofür auch w*.ä£j >J § 90, b). Anstatt Uj und 
nicht meist «3 (vor dem Prät. ^ — ^ weder —— noch). 

§ 84. Vulgär spr. Die 1. Cl. spricht jetzt meist noch J**6 : 
kätab, ksetseb, ke'teb ; doch auch Jots u. J-xi : z. B. äg. o^n sikit, siikut 
schweigen; ,•*£* sikin, sukun wohnen; — 2. Cl. jetzt JjiS : nizil ; u£»*mQ 
Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 8 



58 



misik fassen, packen; *>> rfgu zurückkehren ; ^fii»- hüif schwören; 
JoiS in Jwöj wiißul ankommen; >*Jl£j wtiquf stehen bleiben; — 8. Cl. 
neben Joii auch J^*s : z. B. gwÄJ fätah o^«en ; £-Lk tili< (aufsteigen) 
ausgehen; — 4. Cl. meist Joe : z. B. ,j~J Ubis fe. ^teWj anziehen; 
«^w simi< Aörcn; ^ fihim verstehen; j«Aä qidir tonne« (doch. Hg. mft 
qadirtS ich konnte nicht) ; J^aS fidil u. füdul zurückbleiben, übrigbleiben ; — 
5. Cl. jetzt Jois u. Jois : ktifur, kftir. — Conjugation (kurxe Endvokale 

o y > 

fallen ab; aus O ti 2. f. Sng. wird J ti, aus ^ 2. pl. wird y (!y) tfl; 



neben l^-lfi3. pl. m. auch iA— um) : 



kätab er Äo< 
kätabet sie hat 
katäbt du (m.) hast 
katäbti du (f.) /ias< 
katabt ich habe 

nizil 
* nizilet 
nizilt 
nizilti 

nizilt "« 

- £ 



kätabO od. 
katabum 



sie haben 



* nizilü od. 
nizilum 
niziltü 
nizilnä 



katabtü ihr habt 
katabnft wir haben 

kütur 

* küturet 
kutdrt 
kutiirtl 
kutdrt 

* küturü od. 
küturuni 
kutiirtü 
kuturnä 



I 

1 
1 

a 



* Auch nizlet, kutret ; nizlü od. nizlum, ku$rü od. kd^rum ; — statt 
et (2 f. sg.) oft it : kätabit; — syr. (v. V-Jji trinken) : fifrib, Äirbit; 

snbt, iSribtl ; äribt ; pl. s"irbü ; snbtü ; firfbnft. — Assimilation (§ 60) sukutt 

(«>.&*,) ich schwieg, mit ^ und : weskütt. 

§ 85. Die Vulgärnegation geschieht durch vorgesetztes Lo mft 

und hinten angehängtes £e, fl, &, Verkürzung von s*e für ii 6ei Sache 
(wie französ. ne — rien = ne rem quidem) : J^ ^iS U {Ji^JS La) 



59 



mä katäbsK, mä katäbä (mä kitihs, ma'kti'bö) er schrieb nicht; o»**** Le 

fC^ mä simittsTf du hast (ich habe) nicht gehört ; — bei langem Endvokal : 
j^w ^y^M Lo ((jii^AÄJ La) mä katabül sie haben nicht geschrieben; Lo 

(ci*.*-^) (jÜXaÄ4.^S mä fihimtis" du Frau hast nicht verstanden; (_o* Ü&.fi U 

mä drifnäs - wir wufsten nicht; — bei schliefsendem Doppelconsonanten 
wird ts" gesprochen : ^Jb c>«*-Jj L* mä katäbtiä icA schrieb (du Mann 
schriebst) nicht; also : 



mä misiksK (ge) 

mä misikfi > er fafste nicht 

* maWsiks" (s"i) 

mä misiketst 

mä misikitS \ sie fafste nicht 

* ma'm'sikitfi 

mä misiktis 1 du (m.) fafstest nicht 
mä misiktis' du (f.) „ „ 

mä misiktis" ich fafste nicht 

* Vgl. die Accentgesetze § 67. 



ma misiküs" (& 
mä misiküms' 



U- 



fafsten nicht 



mä misiktüs' (6!) ihr fafstet nicht 
mä misiknäS (6!) wir fafsten nicht. 



Aoristus Activi. 
§ 86. Der Aor. bezeichnet die nicht abgeschlos- 
sene Handlung : er schreibt überhaupt, schreibt jetzt, wird 
achreiben, schrieb gleichzeitig (latein. Imperf.). Die bestimmte 
Bedeutung des Futurums erhält er durch Vorsetzung von 

o^a«, verkürzt <j* : z. B. ,v>äj Ly< od. ,<AJu** er wd können. 
Die Schriftspr. conjugirt den Indicativ : 



l.Cl. 


Sing. 3 m. 


v_aXXj 


9 2. 


ci. fy* 


8 4. 


c »-c^ 


9 




■ 3 f. 


j } o . 


«ö 


JiXS 


JJ 


1 -o- 

c/ 3 


•i 




■ 2 m. 


> > o - 


SS 








..s 

m 




» 2 f. 
, lc. 








5 

g. 


C/ 1 


s 



60 



)u. 


3 m. 


gW^H 




» 


3 f. 
2 c. 


* 9 O » 

- * o «. 


s 

•e 


PI. 


3 m. 
3 f. 




9 

s- 

■4B 


» 


2 m. 


i**» 


«0 


n 


2 f. 




v 


» 


1 c. 


i J o » 





VT* 

. o. 



a 






3 



jj-j 



i 



1.0. 



3 

i 



v^AÄ^i auch : la/st uns schreiben! 

* Negirt wird der Aorist in der Schriftspr. durch U 
mä nur in der Bedeutung des actuellen Präsens (§ 75) : 

v-^ä^j Lo er schreibt eben jetzt nicht ; sonst durch "# lä : v-^Xj a 

er schreibt überhaupt nicht t wird niclit schreiben, schrieb damals 

gleichzeitig nicht. 

s 
§ 87. Vulgär spr. Der Vokal der Präfixe (mit Ausn. des I 1. Sng.) 

wird in Aeg. u. Syr. jetzt meist als i gesprochen, im Mgr. als e ; der Vokal 

> > o . 
des IL Bad. ist sehr schwankend : 1. Cl. wüc£j syr. jiktub, äg. jiktib, 

mgr. jdkteb ; — 2. Cl. jfnzil, jimsik, jihlif ; Oju j£<rif er weifs ; aber äg. 

V-yiaj jidrab er schlägt, £f>ß Jirga« er kehrt zurück; — 3. Cl. rfvÜj 

jiftah er öffnet, £^*J jitlac er #eA* aus, *tJL) jüma< er ^Wnz* ; so auch äg. 

j<\Öj (1. 2. u. 4. CL) jiqdar er fcann; — 4. Cl. (^r^ Aor - V *j&£ i i6t&h 

er trinkt, £-t»*o jismac er hört, J^jj jiz<al er ör^er* «icÄ, <— a*äj jit<ab 

er wird müde ; aber J*#ju jicmil er <äu* ; — 5. Cl. JJCj jikjar (von vlg. 

) o » 

kitir neben kutur § 84), v**aoj jißcab e« tri schwierig (Praet. ßtimb). — 
Die welche den IL Rad. jetzt mit u sprechen, sprechen in Aeg. das Präfix 

gleichfalls meist mit u : 1. Cl. _X_**_j jtiskun (neben jfskun) er wohnt, 
vi>X*u jdskut er schweigt, ^j^iSj jdknus er fceArt aus, ö^aj jubruq e« 



61 

blitzt; 2. Cl. (J^ÄJ jiiqtum er beijst ab. — Conjugation (aus qJ~ wird 

... Cl 

{$~ i; aus q^ ±- wird ü od. >o -i um) : 

1 J <i , 3 O, > » ö - 

,-j&*u er wohnt ; J jJu er «<ei#i a6 ; UJy&.J er <ri«fe ; Aeg. : 



Sng. 3. m. 


jdskun * 


jinzil 


jiSrab 


3. f. 


tiiskun 


tiuzil 


ti'srab 


2. m. 


tuskun 


tinzil 


tisrah 


2. f. 


tusktini 


tinzfll 


tiiäräbi 


1. c. 


äskun 


tinzil 


äSrab 


PI. 3. c. 


juskiinü od. 


jiuzüü od. 


jiäräbü od. 




juskunum 


jinzilum 


jisräbum 


2. c. 


tuskünü od. 


tinzilü od. 


tisYäbü od. 




tuskünum 


tinzilum 


tiäräbum 


1. c. 


nuskuu 


ninzil 


nisrab 



* Neben jiskun, tiskun u. s. w. 

Syr. : jiktub , tiktub etc. neben jiktib etc. ; jiqdir er kann ; (3. Cl.) jicraf 
er weif«; (4. Cl.) jicmal er thut; — Mgrb. je'kteb, t^kteb etc.; ne"kteb ich 
schreibe, nekte'bü wir schreiben; jätmal er thut u. s. w. 

§ 88. Vulgäraorist mit <w> bT, be. In Aeg. u. Syr. wird dem 
Aorist, wenn er die Gegenwart bezeichnet, sehr häufig die Silbe be 
(mit folgendem ji = bi, mit 5 der 1. p. sg. = ba; vor dem n der 1. p. pl. 
zuweilen = me) vorgeschlagen. Diese Form steht jedoch nicht in ab- 
hängigen (alten Conjunctiv-) Sätzen und nicht nach l\j bidd (§ 101). 
In Aeg. er wohnt, schlägt, steigt ab : 



PI. 



3. 


m. 


bejüskun 




bejidrab, bfdrab 


bejinzil, binzil 


3. 


f. 


betüskun 




betidrab 


betinzil 


2. 


m. 


betdskun 




betidrab 


betinzil 


2. 


f. 


betuskdnl 




betidrab! 


betinzil! 


1. 


c. 


b äskun 




bädrab 


bänzil 


3. 


c. 


bejuskdnü 


od. 


bejidräbü, bidräbü, 


bejinzilü, binzilü, 






bejuskün 


um 


bidräbum 


binzilum 


2. 


c. 


betuskiinü 


od. 


betidräbu od. beti- 


betinzüü od. be- 






betuskünum 


dräbum 


tinzilum 


1. 


c. 


benüskun 


od. 


benidrab od. meni- 


beninzil od. me- 






menüskun 


drab 


ninzil 



62 



Syrien : 3. bjfktub f. btiktub ;' 2. btiktub f. bttktbi ; 1. biktub 

(äg. bäktib); PI. 3. bjiktbü ; 2. btiktbü; 1. mniktub (äg. meniktib); bjä<mil 
er thut, bjäcrif er weiß (äg. bejumil, beji(rif) Hrtm. '). — Im Mgrb. kommt 
auch vor, dafs allen Personen des Aor. ein «f k' vorgeschlagen wird. 

§ 89. Die Vulgärnegation des Aor. geschieht wie die des 
Praet. (§ 85) : 



mä jidräbst (s*e) 
mä jidrabs" 
ma'jdräbs* 



er schlägt nicht 



mä jidrabus' (sl) 
mä jidrabilml (st) 
ma'jdrabüms* 



sie schlagen 
nicht 



mä tidräbii (6e) j du (m.) schlägst 
ma tidräbs" nicht 

mä tidrabis* (§i) du (f.) schlägst nicht 

mä adräbs*? 
mä adräbs" 



mä tidrabüg* (bums*) ihr schlaget nicht 



s I 



ich schlage nicht 



mä nidrabs*! 
mä nidrabs* 



wir schlagen nicht 



wofür selbstverständlich (mit V.J § 88) auch mä bidräM , mä betidräbs* 
u. s. w. — mä tidräbs* auch : du sollst nicht schlagen, schlage nicht ! 
u. s. w. 

§ 90. Conjunctiv und Jussiv des Aorist er- 
scheinen nur in der Schriftspr. Der Conjunctiv spricht den 
letzten Rad. mit -*-, der Jussiv mit -*-; beide lassen die End- 
silbe g des Duals und der 2. P. f. Sing, und des Plur. masc. 
(fem. bleibt) fallen. 



) Dies O wird von Einigen als Verkürzung des Aor. von ->! Aor. 

^b, hebr. J-qr Verlangen haben, wollen (so jetzt noch ar. im Negd = «w»! ; 

sonst heifst ar. ^.jt jetzt nicht wünschen, zurückweisen = Q c ; t ^ jA 

sich von etwas wegwünschen) aufgefafst ; Spitta erblickt darin die Präposition 

"*■*•£ V *"> bei •' V^Lj Li' ^a bdktib ich bin bei dem (to) : ich schreibe d. h. 

ich schreibe jetzt; ^Xi v-^Xäj U mä betiktibs* du bist nicht bei tiktib, du 
schreibst jetzt nicht; dagegen ^A v-^CXj Lc mä tiktib'a* du wirst (sollst) 
nicht schreiben, schreibe nicht! 



63 



Conj. : Sng. 3. m. >«-*^J Juss. : V**^ 

.SO. O 1 O . 

' „ 3. f. i^Jüü (_aä£> 

. } O . O 3 O . 

„ 2. m. »_aX£j w*JCxj 

j o - J o - 

„ 2. f. ^+& ^^i 

. joS ojo£ 

„ 1. c. v^Xj 5 v^ÄJ 1 

, SO , . > O - 

Du. 3. m. i-*-X£j L>-*\* 

- j>o . » s o + 

„ 3. f. Ux£j Iax£> 

, J> » -)ü . 

„ 2. c. L*Jt£> LäXj 

PI. 3. m. 

„ 3. f. qaÄ^J O*^ 

„ 2. m. I_j.*x£> l^^^' 

<t)*< 4 O * ft « 

„ 2. f. ,-vaäXj ,.,xä£> 



.SO. OSO. 

„ 1. o. v^JCxi v_^ÄXJ 

a) Der Conjunctiv steht nur in abhängigen Sätzen, 

Of - O . o 5 

u. z. zumeist nach den Conjunctionen qI da/s; ^J ' , <3, <£$, ^, 
^> au/ <&>/#, damit, negirt "% ,..t od. #1. ^y, ^*£J, ^J> *(j^*" 



[ Ä Ä5> bis (Wirkung, nicht Absicht) mit dem Indicativ] : ^l\üj 
tfJläj q! er ?5< im Stande, da/s er öffne (erobere) ; (<^i) ^ u»j^ 

. ,o . s . O . >' • 

Jjä^' Zeme, damit du behaltest; \jVik^S \_y»jC>\ lernet, damit ihr 
behaltet; *x-£u -Ä> VwJ^Aj^ J^ü er i/st und trinkt, damit er satt 

S.O. m . . . m . . . . ,."& 

werde {*^J^j, ^Äs> fo's er satt wird; *+& L £*= > M**^ J^ er a / s 
und trank, bis er satt wurde). [Weiteres in der Syntax.] 

b) Der J u s s i v steht nach dem verbietenden j nicht ! 

o s o . . » o » » 

z. B. v_»m1Xj H schreibe nicht! I^J^saj H schlaget nicht! — ferner 
nach ,J ra'cA*, welches ihm die Bedeutung des Präteritums 

(j O . (i . S . O . O . 

gibt : ,v>äj ,J er konnte nicht, \jläzs? pl z'Är behieltet nicht. 



64 



§ 91. Die (seltenen) energetischen Formen des 

g m . * O-O £ * J oß- 

Aorist stehen zumeist mit J wahrlich, fürwahr : jL&\ &&& 
wahrlich ich werde den Ungläubigen tödten (s. d. Paradigmen). 

Imperativus. 
§ 92. Der Imperativ hatte ursprünglich die Form 
Joe (der II. Rad. hat denselben Vokal wie der Aorist) : 1.C1. 

ktub schreibe, 2. Cl. drib schlage, 3. Cl. ftah öffne, 4. Cl. frah 
freue dich, wie Beduinen u. die Vulgärspr. noch heute vielfach 
sprechen; die Schriftspr. (§ 54) schlägt in der 1. Cl. u, sonst 
i vor (t ohne -£-, also mit Waßl -^ § 26), also : 



tchreibe 



Sg. 2. m. ^Jtfl 



„ 2. f. ^\ ) 

In. 2.C. l^H r .f«< 
beide 

DO) I 

PL 3. m. \y&\\ 



3. f. 



cr^M 



schreibet 



J o 
« o o 



8 
ij 

I 



Cl -o 






VsäT! (yl5) &3 qäla' (qälu', § 27) ktub er sagte (sie sagten) : 

O.O OJO.O » » 

schreibe! (^t) ^otfl ooLl qälatf ktub, qälati' frah sie sagte : 
schreibe! (freue dich!). — Der Imp. kann nicht verneint wer- 
den (dafür "i mit Jussiv, § 90, b). 

o } o y o o 

§ 93. Vulgärspr. (os£*J schweige ! u£~*wol fasse l) : 



üskut * schweige! (m.) 


imsik 


u * 


fdrab 


• s 


uskdti „ (f.) 


imsikl 


1 2 

( 3 ■ 


idräbl 


2» 
• .3 * 


uskütü schweiget ! 


imsikü 


[** 


idnibü 


'S 3 



* neben iskut, iskütl, iskutü. — In Syr. , wo der Vorschlag- Vokal 
häufig wegbleibt, wird dafür der Vokal des II. Rad. gedehnt : msik fasse! 
s"rab trinke! — Negirt : häufig L« mit Aor. : ^£ v-»/*" ^ mä tidräM 

O Ü , - 

«cA%e mcA*/ (statt Oj* 13 - 1 ' ^ § 90» b); -^ «JLLi U tnä nitida fo/i< 
uns nicht ausgehen! 



öS 

Participium activi. 

• - 
§ 94.. Das thätige Mittelwort hat die Form J^b, z. B. 

9 . °- - ' ' ' \'/ 

wö'K schreibend (jetzt od. damals) f. äajK', pl. m. q^'o »• 

o '. - 

oLötf. — Vulgärspr. kätib f. kätibe pl. kätibtn (f. katibät). 

Infinitivus (Nomen actionis). 
§ 95. Von den zahlreichen Formen des Infinitivs 
(s. d. Nomen, gleich zu Anfang) , der auch passive Be- 

6 o - G o. 

deutung hat, sind die häufigsten (Joe) JüCä Tödtung , Metzelei, 

G o . G o 

Mord, Getödtetwerden, o^ü Schlagen, Geschlagenwerden ; (Jots) 

Oci - . G o Go>Go.»..>- 

jjlc (*!&) Pfö'sÄgn, Juts Thun, That; (Joü) q^**^- (q** 5 *") Schön- 

Ae#, Gegensatz 1 ) ^a's (^Ji) Häfslichkeit, Abscheulichkeit; (J»*s 

g .. - , e - - eoj . » 

4 C1 Z? Freude (zfi> Gg8- O^ ( u - O.P* v ' qpO Trauer; 

Gj^Ojj ' G j > G > > 

(Jyis) _ 5 i> Austritt, Ggs. 3j^>^ Eintritt (1. Cl.) ; ij*j^>- Sitzen, 

G j j G J j 

Thronbesteigung (2. Cl.) ; (&Jj*s 5. Cl.) *J>4~. Leichtigkeit, Be- 

G - > j G- - - G. . - 

quemlichkeit, Ggs. gJyx*a Schwierigkeit ; (äülxs 5.C1.) JülIaJ Milde, 

G - .. 

Güte; K»l+*» Grofsrnuth. 

* Die Lexica geben das Verbum in folgender Form : ^LXä J^ääj J»Äi 

s } > > -j . ... *..>.G. .. 

(pugnavit , pugnat pugnam) ; Lw^ls- (j**«^. y^—*" 5 I — ^j-' •* Ai »v& > 

«- )> iiO. .3. 



Passivum. 

§ 96. Praet. u. Aor. des Passiv werden durch blofsen 
Vokalwechsel gebildet : 

y > 

Prät. (J«.*s) <>~>Jo er wurde geschlagen. 

* . o> > - o > 

Aor. (Jw»äj) v-JLäj er wird geschlagen u. s. w. (s. d. Parad.). 

') Die arab. Lexikographen bedienen sich häufig dieser Gegenstellung 
(i_X*o pl. O'tA^S Geyensatz). 

Walirnmnd, arab. Gr. 3. Aufl. 9 



66 

Particip. Qj*»* factum u. faciendura) \ r i^ / ^a^ f. jL-jj^-aö-*, 

, > j o - G - > o - G > o . 

pl. ra. ... «j^-aiw f. olj»^a»o geschlagen od. «u schlagen; ^ yrt k* 

G > o » > - - 

gesehen, sichtbar. Häufig substantivisch : Vj^* P^ V^^* 
Brief, sy&XA pl. j-^Uw« Erlafs, Patent, Diplom; J^jUUit die (?«- 

9 ' ' ■ ' . . 

fallenen; oLä^JLs? Greaturen. — Auch von Intransitiven : 

»-, G >o- 5. 

*j hervortreten, \}ri* herausgegeben (Buch); ji aufrichtig sein, 

G >o. 

. » ^ gerechtfertigt. 

§ 97. Vulgärspr. Sie hat das Passiv (welches durch die VII. 

> . > 
Form ersetzt werden kann) fast ganz verloren ; doch kommt vor : \Xz>-yJ 

, - - t . 1 1 

jügad es wird gefunden, es gibt, il y a (v. Jo»» finden) ; JJ^J jükal e* 

.. -E 
wird gegessen, ist efsbar (v. Jül). Sehr häufig ist aber das passive 

G >o - > o - 

Participium (<jj*ftrf) I (•J^*-* madüm gewußt, bekannt, bewußt; (•j-fcÄ* 

* o . < G - i C . 

mefhüm verstanden, verständlich; OjJL«*x mes'ül (j}»*«w«, ü*~»»* § 21* 

- s - , i . i . 

v. jL*»,) gefragt, verantwortlich; vJji'l* makül gegessen, eßbar; O^L^L« 

OU^-ä-« 3 mäkülat wa meSrübat Speisen und Getränke u. v. a. 

Bildung von Hilfszeiten. 

§ 98. Die Schriftspr. bedient sich des Zeitworts l/ 
> t « 
Aor. q^Xj «gm zur Bildung eines deutlichen Imperfects, Plus- 

quamperfects und Futurum exaetum in folgender Weise : 

a) Imperfectum : er schrieb u. s. w. 
Sng. 3. m. ^JX, a \S Dual yCu&i US PI. 0> 1äL t^iLi' 

3. f. ^oaü &JS Lä£> büLT lkj ^ 



> > O , , o > 

2. m. »_^ä£j c^ä^ 

J G - o J 

2. f. 1 - t AAX£> v-i*.^ 



> > O - Il)( 






qLäXj UaaT 



i. c. ^xri ^^ Jj& lIt 



67 



b) Plusquamperfectum : er hatte geschrieben. 



■s^fifS 



Dual Uö US 



I+ä^Xj L*ääj 



PI. \yJÜ lyL/ 

, (1 . . z y 

0)0., Il)(l) 

Z > O , , midi 



Sng. 3. m. 

o 

„ 3. f. si^xÄi' stfotf 

* O , , » O J 

„ 2. 111. o>>aÄj siis.*S 
„ 2. f. vü^aÄj oÄj 
„ 1. c. o*-yJ c>-»— 5 

c) Futurum exactum : er wz><f geschrieben haben. 

Sng. 3. m. v*^ O-*^ ^ ua ^ U-*^ f JLi y Xj PI. '^Äi' ...jjjXj 

„ 3. f. c>>^ O-?^" 1 l** X j ...Ij^Xj i'r!"*^ LJ^d 



. (1 , , ml 



„ 2. m. o.xÄ^ q^J 

o» - • > » 

„ 2. f. v£^a-aäJ -^xij.Xj 

J - » .> ){ 

„ 1. c. ^*+S O-?^ 



. y o . . * > . 



- O- - > J - 

§ 99. Vulgäres Präsens. — a) umschrieben (wie auch in der 

o - 
Schriftspr.) durch das Partie, activi (Js^cli) mit dem persönl. Fürwort : 

er ist eben sitzend u. s. w. 



y^JLs»- j£> huwa gälis er sitzt 



Cj „ 



üwwJL> J* tije gälise sie sitzt 



G . - 

r 

G - 



( w*JL> oJt e'nte gälis du (m.) sitzest 

G - ' - oE 

*äwüL>- o*.it e'ntl gälise du (f.) sitzest 

G - - *G -£ 

(äL*Jl>) jj*JL> Li 5 äna gälis(e) tcA «&ze 




. y , ojoI 
G - , a x.E /• 

oL*JL> /^ol I 

y o - 



hum gälis in sie siteen 



e'ntü gälisin t'Ar sitzet 



(oL*JL>) qj-mJL> q»^ nähnu (^hnä) gälisin wir sitzen 



68 

b) Häufiger durch Vorsetzung von v3Uc <ammäl f. üJUfi (amm&lo 

pl. -wJLc (ammälin thuend (verkürzt (ämmä, <amm, mä) vor dem Aor. mit 

od. ohne V-J (§ 88) in folgender Weise : 

<ammäl biktib eben jetzt »chreibt er 

<am male betiktib „ „ „sie 

rammäl betiktib „ „ schreibe du (m.) 

(anomale betiktib! „ „ „ „ (f.) 

<ammäl(e) bäktib „ „ schreibe ich 

cammälin biktibü(bum) „ „ ichreiben sie 

„ betiktibü(bum) „ „ schreibet ihr 
„ beniktib od.| 

_ meniktib 



schreiben wir 



wofür auch «ämmä ((amm, mäj biktib od. jiktib u. s. w. . h » 'i ^e. iamm 
(mä) temtur eben regnet es. 

c) durch .Lo ßär werden , gelangen , darangehen : w*ÄXj .Lo ßär 
jiktib er ging daran zu schreiben , schreibt jetzt od. schrieb damals , jLo 
<—aä£j ßä'ir jiktib er fängt eben an zu schreiben (s. Imperf. § 100, d). 

s. 

d) Im Magreb bildet I. rä ( . Imper. von ^t. sehen) mit den 

Suffixen u. folgendem Aor. das häufigst gebrauchte Präsens : le voici 
(comme) il e'crit : 

<_^ÄXj »t. r&hu je'kteb er schreibt 
uaä& \J>\j rähä tekteb sie „ 
yJKS «TL r&k te'kteb du (m.) schreibst 
(j&XJÜ ^ L räkl tekttSbi du (f.) , 
i^äXj ,3!. räni ne'kteb «cA schreibe 
I_jh*ÄXj jff. rähum jekte'bü «c schreiben 
i y j&3 pS\. räkum tekte'bü ihr schreibet 
I^ÄM Lil. ränä nektebü wir schreiben, 

so auch mit Particip u. Adjectiv : (tjiLo) t JLt st. rähu mafii er geht, 

QLA.bc j>5^ räni (atfiän ich bin durstig, ^jÖIaXoc- ^>\. rähum gadbänin 
sie sind zornig. 

§ 100. Vulgäres Imperfect. — a) umschrieben (wie in der 
Schriftspr.) durch ^ mit dem Partie, activi (.^tf regiert in der Schriftspr. 
den Accusativ) : 



69 



L*JL> qO kän gälis er safs 

+ - o - *• 

äjwJi:> o\jl^ känet gälise sie «o/s 

LwJL> c^Ju kunt(e) gälis du (m.) safsest 

t o > 

Äj*JL> c^a^ kunti gälise du (f.) safsest 

(K**) LmJL> c^-ä^ kunt(e) gälis(e) ich safs 



* 



kann gälisin sie safsen 



* tot 



küntü galisin »Ar «a/«e< 

(oi) ■ ^aj*JI>- Li' kunnä gälisin wir safsen. 

b) am häufigsten durch ^ mit Aor. mit u. ohne ^ (§ 88) : 

kän biktib er schrieb känü biktibü(bum) sie schrieben 

känet betiktib sie schrieb küntü betiktibü(bum) ihr schriebet 

kunt(e) betiktib du (m.) schriebst kunnä beniktib od. 



, wir schrieben. 
kunti betiktibl du (f.) schriebst kunnä meniktib 

kunt(e) bäktib ich schrieb 

wofür auch kän jiktib u. s. w. — ganz vulgär die Form ■•iD kän auch un- 
verändert vor allen Personen : kän bäktib ich schrieb, kän betiktibü »Ar 

schriebet. — Mit jl*c : kän cammäl (ramm, § 99, b) jiktib er war eben im 
Schreiben begriffen. 

c) durch Jb bleiben vlg. bäqa mit Aor. mit u. ohne V-J : bäqa 



3 . ü 



jiktib od. biktib er blieb schreibend, schrieb noch, schrieb; %+**>4 ^ÄJ er 
horchte ; 

bäqa jismac er horchte bäqü(um) jismä<ü(um) sie horchte 

bäqat(et) tisma< sie horchte bäqetü tisraäm(um) »Ar horchtet 

bäqet tisma< du (m.) horchtest bäqenä nisma< wir horchten 

bäqet tismäd du (f.) horchtest 
bäqet äsmat ich horchte 

*S o . '«. "» 
d) durch Ajo werden, darangehen (§ 99, c) mit Aor. v3>-* w -J }^o er 

begann (machte sich ein Geschäft) zu fragen : 



70 

ßär jis'al er fragte ß&rü jis'älü(um) nie fragte 

ßäret tis<äli sie fragte ßirtfl tis'äla(um) ihr fragtet 

ßirt tiscal du (m.) fragte* ßirnä nfs'al w?tr /rc^ton 

ßirti tis<äli du (f.) fragtest 
ßirt äs'al icA fragte 

§ 101. Vulgäres Futurum, — a) umschrieben s\i bidd mit 
den Suffixen u. folgendem Aor. (ohne UJ) : v»X^j »cXj bidduh jiktib er 
fwjfl odj wird schreiben (entstanden aus <»- *ä£j ^.,1 bO^j in seinem Wün- 
schen [0^] ist es, dafs er schreibe) : 

bidduh jis'al er wird fragen 

bidd'hä tis'al sie wird fragen 

biddak tis'al du (m.) wirst fragen 

biddik tis'äli du (f.) wirst fragen 

biddi as'al ich werde fragen 

bidd'hum jis'älfi(um) sie werden fragen 

biddkum tis'älü(um) ihr werdet fragen 

biddnä nis'al wir werden fragen. 
Syr. (mit .-itt ) kän biddo jiktub er war eben im Begriff zu schreiben, «i^.ÄJ 
— 5.1 ^k\j kunt biddi aruh ich wollte eben weggehen. 

b) umschrieben durch die Participien ^j'j rä'ih od. .r*"^* (u*^) 

mäSi gehend (je vais e'crire) : Jw*äj ^jK _j^ er m< »m Begriff zu thun od. 

hdwa rä'ih jiftal er wird thun 

hije rä'iha tifral sie wird thun 

ente rä'ih tiftal du (m.) wirst thun 

^nti rä'iha tifcäll du (f.) t«tr«t </nm 

äna rä'ih(ha) äftal ich werde thun 

hum rä'ihin jifcälü(um) sie werden thun 

öntü rä'ihin tifcälQ(um) ihr werdet thun 

e'hnä rä'ihin nifcal wir werden thun. 
- (j. - 

im Magreb : ^*.*j ^J&A (v. J*-».* 1 ) 

mäsl jäcmal er wird thun mäöijin jarmälü sie werden thun 

mägije ta<mal sie tcird thun mäsijin tannälii ihr werdet thun 

mä^i tafmal du (m.) wirst thun määijin natmälü wir werden thun 
mäsye tafmäli du (f.) wirst thun 
mäs'l(ije) nä<mal ich werde thun 



71 

c) umschrieben durch -a>oj (v. .l*o § 99, c) : jaßir te'mtur es wird 
regnen (Newman), wofür auch (Färis) Ja+'± i£$U n&wi te'intur (3U Part, 
act. v. i^*J beabsichtigen). 

II. Form Jois. 

§ 102. Sie wird von der I. F. durch Doppelung des 
II. Rad. gebildet. Der Bedeutung nach gibt sie der Hand- 
lung höhere Intensivität u. erweiterte Extensivität, 
d. h. sie zeigt an, dafs die Handlung mit gröfserer Ener- 
gie, längere Zeit hindurch od. wiederholt od. an 

mehreren Objecten geschieht: ^J/o schlagen, ^.ao heftig, 

längere Zeit , wiederholt od. Mehrere schlagen ; (jäwÄs suchen, 

^Xs sorgfältig suchen: noch häufiger ist sie kausativ od. 
faktitiv, d. h. sie zeigt die Hervorrufung eines Zustandes 
od. die Veranlassung einer Handlung an, wobei aus intran- 
sitiven Verben transitive, aus einfach transitiven 

doppelt transitive werden : gut] mild sein, s-äLJ mildern ; 
_i sich freuen, -i fröhlich machen; (JLe wissen, +Xc- Einen 
wissen machen od. lehren. Zuweilen ist sie ästimativ od. 
declarativ : OiM lügen, u^W Einen für e. Lügner halten 
od. erkläre?!, ihm nicht glauben, ihn dementiren ; öJuo wahr- 
haftig sein, JAaö für wahrhaft halten od. erklären, glauben. 
— Denominativ (von e. Nomen abgeleitet) : s_Ä*ai Hälfte, 
*_Ä*ai halbiren; x«-Ä Aehnlichkeit, su^ vergleichen; ^ö Schatten, 
J«lb beschatten. 

§ 103. Vulgärspr. Auch sie spricht den I. Rad. mit o, den IL 
aber auch (wenn der III. Rad. labial, lingual od. e. nicht emphat. Dental 
ist) mit i; äg. : fättah öffnen, sämma< hören lasten, ßäddaq glauben; aber 



72 

källim ansprechen, (ällim lehren; käddib Lügen strafen, hämmil ertragen, 
beladen. Sp. : Praet. kättib , Aor. jikättib (bikättib , bitkättib etc.) ; Imp. 
kättib ; Part, mekattib , meßäddaq für wahr haltend; meläbbiB bekleidet; 

mefättah geöffnet, sehend) ; Inf. taktib {'iixsü : tafkire Erinnerung, UUkllra 

id., Notiz, Billet; ^L*äj : tini/al Darstellung, Bildnifs, Statue; tikr&r (für 

tekrär) Wiederholung). — Syr. kättab, jkättib, kättib, mkättib Hrtm. 

III. Form jü. 

§ 104. Sie dehnt, von der I. F. gebildet, den Vokal 
des I. Rad. Ist die I. F. unmittelbar transitiv, so bezeichnet 
die III. das Streben, die Handlung an einem Object 
(Acc.) auszuüben (mit dem Gedanken an Gegenseitig- 

y . . . 

keit), od. den Andern zu überbieten : jJuä er tödtete ihn, 

> — , > , , . 

jJLi'iä er suchte ihn zu tödten, focht gegen ihn; *£jc> er betrog 

ihn, *col3- er suchte ihn zu betrügen ; jJs\s Ruhm, »^li er wett- 
eiferte mit ihm an Ruhm. — Ist die I. F. transitiv, bedarf 
aber einer Präposition, so setzt die III. in gleicher Bedeu- 
tung das Object in den Accusativ (deutsch : er kämpfte gegen 
ihn u. er ^kämpfte ihn) : LLJuJl J.I ^JS od. ^LLLjI ^JS 
er schrieb an den Sultan. So auch Intransitive : »JOc jJb- 
od. &*JL> er setzte sieh neben ihn. — Bezeichnet die I. F. 
eine Eigenschaft, so bedeutet die III., dafs man an Einem 
diese Eigenschaft erweist : üiiai gütig, mild sein, JJtb^ er hat 
mich gütig behandelt, mir geschmeichelt ; q^> rauh sein, ,^^L=> 
er hat sie rauh behandelt; (*J) #*+*. grofsmüthig sein : ^3?i~ 
behandle mich grofsmüthig, entschuldige mich! — Oft ist die 
Herleitung der Bedeutung kaum mehr erkennbar : JU eid- 



73 

fernen, schreiben u. a. , .»L« abreisen, reisen; u5\j knieen, *6.li 
segnen. 

§ 105. Vulgärspr. Der II. Bad. wird mit i gesprochen : kätib, 
lätif, sämih; Sp. : Praet. kätib; Aor. jikätib (bikätib) ; Imp. kätib; Part, 
mekätib (mühärib kriegführend) ; Inf. mekätabe (muhärabe Krieg ; qitäl 
Kampf). — Conjug. Prät. : Jolä begegnen : qäbil, qäblet (qäbilet) ; qäbüt, 
qäbiltl; qäbilt ; PI. qäblü (qäblum); qäbiltü(tum) ; qäbilnä; Aor. jiqäbil etc. 

— u^m^LwucJ bisämhak (§ 56) er verzeiht dir Sp. — Syr. Hrtm. : kätab, 
(mit Imäle § 33) jkatib, kätib, mkätib (pass. mkätab). 

IV. Form &i 

§ 106. Sie setzt, von der I. F. gebildet, vor den ruhen- 
den I. Rad. ein I, u. ist der Bedeutung nach kausativ od. 

faktitiv (§ 101) : ^*i> kundig sein, ^z>\ kundig machen, be- 

~ * ' '. * * *f 

nachrichtigen, J>3o eintreten, J^ot eintreten machen, hinein- 

stecken; —.z> heraustreten, ^pA herausnehmen; j£b erscheinen, 
j$s\ erscheinen machen, zeigen. Ursprünglich Transitive wer- 
den doppelt transitiv (daher doppelter Accus.) : p*k Speise 
kosten, essen, <cjL5\il ^xh\ er liefs den Hungrigen essen, speiste 
ihn, (^^OÜt «.jL^Üt Lu*W wir gaben dem Hungrigen das Fleisch 
zu essen. — Denominativ : J^f Hochland, Neg'd, «A^i 
nach Neg d kommen; ^^ Zahn, Alter, ^«,1 Zahne bekommen, 
alt werden; x*-& Aehnlichkeit, z.jJÜ\ gleichen. 

§ 107. Vulgärspr. : ähbar, ättain, *jJ) älzam nothigen u. s. w. 
(doch pX/+>\ islam [u. äslam] er hat den Islam angenommen). Sie ist stark 

verdrängt durch die II. Form ^J«o ßällah ausbessern statt &\*o\ äßlah ; 

,j«Ji fällis bankrott machen statt jj^Ji). Sp. : Pr. älzam ; Aor. jilzim 
(bikim, betilzim), [aber jislam, jitcam] ; Imp. ilzim; Part, mulzim ; Inf. ilzäm. 

— Syr. äktab, jiktib, iktib, miktib Hrtm. 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 10 



74 



V. Form JA 

§ 108. Wird von der II. F. durch das Präformativ o 
gebildet. Die Bedeutung ist reflexiv : jj^ u. ^U> bewegen, 
&^ sich bewegen; Jj £a& «rä, Oy abkühlen, öyü sich abküh- 
fen ; 1*/ gro/s sein, J l£>' ^'c/* <7ro/? dünken , sfok «<?m ; (^j'j*" 
Christ) .»ali Christ werden, sich als Christ geriren; — od. 
passiv mit dem effektiven Nebensinn (so dafs die beab- 
sichtigte Wirkung der Handlung auch wirklich eingetreten 
ist) : Jlc wissen, Ji£ lehren, JI*j unterrichtet werden und wirk- 
lieh etwas lernen (fd*iu ,J $ (^ er wurde unterrichtet , lernte 
aber Nichts) ; l\Jj erzeugen, gebären, O^i geboren werden. — 
Oft ist die Herleitung der Bedeutung undeutlich : (JS ritzen, 

verwunden, /JS Einen anreden, ,Jl£> reden, sprechen. — Ueber 
die auch in der Schriftsprache vorkommende Assimilation des 
Präformativs o mit dem I. Rad. , falls dieser Dental od. Sibi- 

lans ist (c^.ol = c>w3) s. § 59. 

§ 109. Vulgärspr. In Aeg. herrscht die Form mit dem Präfor- 
mativ it vor (bei jedem Anlaut) : själsii syr. tacällaq äg. oUxi'l itcällaq 
sich anhängen, ankleben; ->*£l äg. -%*£>'! itkässar in kleine Stücke zer- 
brochen werden; ^m*ä'S) itfässah spazieren gehen, öJui itfärraq sich ver- 
teilen, vertheilt werden ; J.*üftj't sich gütig erweisen, die Oüte haben ; v^jj't 
geordnet werden : Prät. itfäddal (iträttib) ; Aor. jitfäddal (jiträttib, biträttib) ; 
Imp. itfäddal (iträttib) ; Part, mitfäddal (miträttib) ;" [Inf. tafäddul]. 

VI. Form J^Uj. 

§ 110. Wird von der III. F. durch das Präformativ o 
gebildet u. macht die Bedeutung der III. F. reeiprok : ^iiiäj' 



75 

beide suchten einander zu tödten, sie fochten gegen einander; vjjji 
trennen, (*&& er trennte sich von ihnen, ^oj.äil vjjiäj die Leute 
trennten sich, \y'i.Jü sie trennten sich von einander, (».,*..& Aehn- 
lichkeit) I^jL&o beide glichen einander. — Oft hat sie die Be- 
deutung „sich stellen* : ijo.a krank sein, (joL*i sich krank 
stellen; c 4.c blind sein, _*L*j sich blind stellen; — od. die der 
Prätension : yS gro/s sein, jjj den Grofsen spielen. — 
(Nebenform, s. § 59) : uS.ö erreichen, tf.tJüi od. <*6Jj\ (für 
u$.I«Aj'I) erreichen, erlangen, abhelfen. 

§ 111. Vulgärspr. Setzt in Aeg. häufiger it als ta vor die 

III. F. : (J.jLäi) J.jLäjI itqäbil einander begegnen; ^*»LajI itnäsab zu 
einander passen; nS Lx'S) sich aneinander reiben, ringen; v^ftiL^ü) ithänaq 
sich zanken : Prät. itqäbil (pl. itqäblü ; ithänäqü u. ithänqü ; Aor. jitqäbil 
(bitqäbil) ; Imp. itqäbil; Part, mitqäbil ; [Inf. taqäbul]. — Syr. tkätab u. s. w. 

VII. Form jiS. 

§ 112. Von der I. F. gebildet, schlägt sie ^^ n vor, das 
durch I (I) gehalten wird. Die Bedeutung ist oft reflexiv, 
jedoch nur so, dafs das ßeflexiv-Object stets Accus, ist, vor- 
wiegend aber eigentlichst passiv (oft in dem Sinne, sich 
ruhig etwas geschehen lassen) : ia^o ausbreiten, ausweiten : 
_Lum»oI (sich ausweiten d. i.) sich aufheitern od. gut unterhalten; 
^J/Ji*^ aufdecken, ouiXi! sich enthüllen, sich offenbaren; y~S 
zerbrechen, y*S^\ zerbrochen werden; ~j>- verwunden, *-rf\ 
verwundet werden; p\i> betrügen, «xX.^1 sich betrügen lassen. 

* Die mit I, ^, ^ß , ., <j, q anlautenden haben keine VII. F., nur 
(jwrfj verbergen macht (j/*.*.^ sich verstecken. Mgr. : (y^i) helfen) yaJ\ 



76 

Hilfe finden , unterstützt werden (Pihan). - jLij u. )L»1 gebrochen sein 

(Knochen). — (Neu : >A>^j5 inwagad gefunden werden.) 

§113. Vulgärspr. Beide Vokale im Prftt. haben stets a : indärab 
geschlagen werden; JiSil inqäfal »er«cAfo«*en werden; w^Xil zerbrochen 
werden, sich demüthigen : Sp. inkasar; Aor. jinkfsir (binkisir) [aber £9^Xo 
jindäfac zurückgewiesen werden; ^^3Äj jintähan gemahlen werden]; Imp. 
inkisir ; Part, menkäsir ; Inf. inkisär. — Syr. Hrtm. : inkätab, jinktib, inktib, 
minktib. 

VIII. Form jiaij. 
§ 1 14. Von der I. F. gebildet, durch Einschiebung des 
Infix o ta nach dem I. Rad., dessen Vokal verloren geht, so 
dafs der Vorschlag t (I) nöthig wird. Die Bedeutung ist ent- 
weder reflexiv oder indem Sinn medial, dafs das Reflexi v- 
Object nicht nur im Accus. , sondern auch im Dativ stehen 
kann : JJlä Einen beschäftigen , JjÜLäI sich beschäftigen ; ^»*£- 
waschen, Jw*«Jül sich waschen; \^km*S erwerben, v»^u*Jtfl für sich 
erwerben od. zu erwerben suchen, (ijc.'i Anleiten) \joj&\ sich 
Geld ausleihen; — od. reciprok : p*ai> im Streite überwinden, 
^-Aa-iL^t unter einander streiten; v^L*-*. Einem vorankommen, 

Uuä*«I einander zuvorzukommen suchen; — od. passiv : ^oy 

. . . <i 
an etwas haften, nöthig sein, ^oi_X_JI e Verpflichtung übernehmen 

» - - . * -o 

od.genöthigt werden; yaj helfen, ya*j\ unterstützt werden, Hilfe von 
Gott und Sieg erlangen. — Oft gleich der I. F. : J^> u. J^^-t 
sich beeifern, fleifsig sein; jß (u. £i u. Ski) u. _ÜLÄ_al denken. 
— (Ueber die bei der VIII. F. vorkommende Assimilation des 
dentalen I. Rad. mit dem t des Infixes o vgl. § 58). 

§ 115. Vulgärspr. — 1) Form JotÄii iftacal. Beide Rad. fast 
immer mit a: J»*X£| igtagal arbeiten; \X*Zs.\ ictamad sich stützen, ^^ül 



77 

imtähan prüfen, %j3\ ittäba< ( £Ö) folgen ; **Ä*J istämac horchen , JaÄit 

erwarten : Prät. intäzar; Aor. jintizir (bintizir); Imp. intizir; Part, mentäzir 
(mumtahin prüfend, mugtägal arbeitend, Pass. muctämad zuverlässig); Inf. 
intizär. — Syr. Hrtm. iktätab, jikttib, ikttib, mikttib. — 2) In Aeg. häufig 

die F. Jutful itfäcal od. itfidl : V^T^ itrikib geritten werden (v^j reiten, 

vehor), unterscbieden von <^Sji\ iträkkib zusammengesetzt werden (V. F. 

= y^K^ JS § 109); .A*Xi'J itkäsar zerbrochen werden, zerbrechen; ^♦.^äj) 
itfihim verstanden werden ; JJÜ&'I geschlossen werden : itqäfal ; Aor. jitqifil 
(bitqffil) ; Imp. itqifil : Inf. fehlt Sp. 

IX. u. XI. Form JjöI u. v} 1 -*^. 

§ 116. Von der I. F. gebildet, verdoppelt die IX. F. 
den letzten Rad. und nimmt, weil der I. Ead. durch Verschie- 
bung des Accents nach vorwärts vokallos wird, das Vorschlags-t 

(\) an. Sie bezeichnet Farben und körperliche Fehler 

> , o £ 

od. Vorzüge, selten andere Eigenschaften: (r*3oi>l grün) 
jas>\ grün sein od. werden', (,äo5 <?efö) ^ol ^e^6 oc?. 6/a/s se«n 

> .üS S ,o 

od. werden', {^-y^ krumm) -^y^ krumm sein, sich krümmen; 

£)\\ (für ^:) schmücken, ^\\ geschmückt sein. Die seltene 

XI. F. dehnt den Vokal des II. Rad. und schwächt die Be- 

deutung ab : ,1*^1, —t^c^. 

§ 117. Vulgärspr. Die IX. F. wird nur von Farben ge- 
braucht, die XI. F. gar nicht. Sp. : Prät. ißfärr , ißfärret; ißfärret etc. 
(wie die Massiven); Aor. jißfärr (bißfärr, betißfärr etc.). Imp. ißfärr, Part, 
mißfärr (mißfirr) ; Inf. ißfirär. 

» m 0-0 

X. Form Jji&cJ. 
§ 118. Von der I. od. IV. F. gebildet, setzt sie die 

o • 

Lautgruppe o*** sta (die den vokallos werdenden I. Rad, 



78 

an sich zieht) mit dem Vorschlags-I (I) vor. Die faktitive 
Bedeutung der I. od. IV. F. wird hier reflexiv (medial : 

. . o £ - . o - o 

etwas für sich thun) : {(£s>\ befestigen) / *Xj?wI sich befestigen; 
vJiAi riechen (transit.), Ui-£Jt riechen lassen, \Ji&SZ~.\ den Ge- 
ruch einathmen, einziehen, einschnupfen; » -* * -j abschreiben, 

,.0-0 _ . . ° ' . . 

^*JJC*wt /wr 5zcA abschreiben ; oft d e n o m l n a ti v : ^jj^ Minister, 
r.o>o ' 9 . . o -o 

' :»Xwl sich Einen zum Vezier nehmen ; \ r ^Lto Genosse, v-»»^UaÄ*J 

«e'cA Einen oder etwas mitnehmen. Nicht selten verwischt sich 

- . . . - o 

die reflexive Bedeutung : -La aufstehen, ,»UiÄ*J (sich grade hal- 

,y - - -o . o 

ten) aufrecht stehen ; yS grofs sein, y^JjJ (sich für grofs halten 
od. sich Gröfse beilegen) stolz sein. — Oft bedeutet die X. F. 

.;. - - o - o 

etwas so od. so finden : ^->*>s> schön sein, { y**^i>J schön 

- 1« - -o. o 

finden, billigen; &*i häfslich sein, ^>ÜX*J häfslich finden , mifs- 
billigen. — Häufig: etwas für sich wünschen, verlangen, 

t --- -_o - o 

in Anspruch nehmen: -ä£ verzeihen, Juü*S> um Verzeihung 

O o , ,£-o - - - 

bitten, ,..ol Erlaubnifs, ..,Ji£*J um Erlaubnifs ersuchen, *^X=> 

S S ' 

- . o - o 

dienen, ^^^JJemands Dienste in Anspruch nehmen, ihn in Dienst 

Oo O- - Oo. 

nehmen, anstellen; {Xu Wissen, ^J> Kunde, ^^s Verständnifs, 

..0.0 ..O -O - .0 . o 

^♦JäÄawI, -aJ^UuJ, ^.^ääaJ Wissen u. s. w. verlangen, sich er- 
kundigen.. 

§ 1 19. Vulgärspr. Der II. Rad. hat a od. i ; Sp. : Prät. istafhim 
(istänsah) ; Aor. jistäfhim (bistäfhim, betistäfhim etc.) od. jistansah ; Imp. 
istafhim (istänsah) ; Part, mustäfhim (act. mustänsah) ; Inf. istifham. — 8yr. 
Hrtm. istäktab, jistäktib, istaktib, mistäktib. 

Vom Passiv der abgeleiteten Formen. 

§ 120. Die IX. u. XI. F. haben kein Passiv. Das der I., II. u. 

} .01 

IV. F. ist häufig (pass. Aor. IV. J^Cäj gleichlautend mit dem der L); sei- 



79 

tener das der III. F. : ...LydJt Ä.*Xfc er lehrte ihn die Sprache, (•jL*Jj) pX& 

5 . « ■ J 

er wurde die /Sprache gelehrt; jdij o^ c er WMr ^ e zuwl Vezier ernannt, 
\\\&A 0«l£> Einen bekriegen, ^J.yS> er ist bekriegt worden; )l\J rufen, 

a.b.., - . o i 

l(A^>t (Jy'-^-J Einen anrufen, herrufen, ^^jj W wurde angerufen; (*xk>\ 

so > 

!;.*.£> er wurde Brot essen gemacht, mit Brot genährt. — Das Pass. der V., 
VI., VIII. u. X. F. kommt fast nur in unpersönlicher Construc- 

, m * J 

t i o n vor , namentlich häufiger in den Participien : &-a-5 ^..LxJS es wurde 
darüber gesprochen; J»xä empfangen, V. J»aäj er wurde empfangen, VI. 
Jojjü' es wurde sich gegenseitig begegnet od. empfangen , man begegnete od. 

. ,,o > - . CO 

empfing sich ; VII. i^aÜÜ) er wurde gestürzt, v_^Xääj es wird umgestürzt, 
man revolutionirt ; VIII. &-ö ^JuX^U hierüber wird differirt, ist man ver- 

. . .o o -- . jo y 

schiedener Meinung; i_\.*Äc) sicA stützen, äaJLc i_V*.äci es wurde sich auf 

O -_ j , , o > 

iAn gestützt, (&a!c) (A4.ÄÄ4.J) der, au/ den sicA gestützt wird, auf den man 

- ,-o J..O) 

sicA verlassen kann; y5-Xc) sicA reiben, ringen, (&£J) iiü.ÄA.*JI der 0r£, 

» « o , o 

au/ de»» gerungen wird, Schlachtfeld; X. ^oiA^AÄ^i in Dienst nehmen, 

3 . O » O J O » o - o J 

^oA^UL»*o er wird in Dienst genommen , ^4<\^\Z**A ein in Dienst ge- 
nommener , Bediensteter. Die pass. Mittelww. werden häufig zu Haupt- 

Wörtern, besonders Ortsnamen : Ojj*.* Gefälligkeit, Oüte; OjjAOX pl. 

*^äj^Ia2/o Ausgaben, Kosten ; ^-vwÄ* i£id ; oLpjÄÄ^o u. ol^jÄx* Spazier- 

0--03 »,0J O-ö, .-03 

g-änye (Orte); v-aIüa.« Umsturz; ^.Ä«&/> Kauf; .^j.^=uJ! -äxLo Zusam- 

OS I a -O) 

menfiufs der beiden Meere (Bosporus) ; J«^il ^ÄxaÄJw« Halbirungspunkt der 

s O - O J 

Nacht, Mitternacht; .sJ/^L^a Hospital (Ort, wo Heilung gesucht wird); 

e - o . j 

jX^xv« Heerlager. — Die Formen des Passivs zeigt das Paradigma. [Das 

Prät. hat den Vokalwechsel u-i-a (od. u-u-i-a), der Aor. u-a-u (od. u-a-|a]-a-u).] 

Das aktive Partie, spricht den 2. ßad. stets mit - i, das passive mit — a : 

© - > _ g , o . o , 

yj^i^a mubärik segnend, &Lka mubarak gesegnet ; iXÄXmka sich anlehnend, 

o. O , , o j 

(*.-J)) iAaÄawx woran sich gelehnt loird, Stütze etc. 



80 



Vierradikaliges Zeitwort. 

§ 121. Es erscheint in vier Formen (am häufigsten 
I. u. IL). — I. F. (jj&i) -^>ö wälzen, r vX*0 (Wiederholung 

. . o . - - c. . 

einer 2rad. Wurzel) knurren, J~**JL*< verketten; J*^~ zum 
Herrscher machen (v. UaJL. Herrscher, v. JaL» unumschränkt 
herrschen), gleicht im Vokalwechsel der IL F. des 3rad. Ztw.; 
— IL F. (ji*Äj) setzt o vor u. entspricht nach Form u. Be- 
deutung der V. F. des 3rad. Ztw. : „>kX-j gewälzt werden, 

..(!,. » r Cr , , » » • - « 

sich wälzen; J**dl*ö sich verketten; ^ bL>o ' herrschen; ^JC_*-ä_j 
wackeln. — III. F. (JJO*sl) intransitiv; Vokalwechsel der VII. 
etc. F. des 3rad. Ztw. : (v. jäL,) «JLÜL.1 schimmern (Blitz); 
(v. Ja* ; 3) Ja» Jät für Ja^iyjt zusammenschrumpfen. — IV. F. 
(JJL*si) intransitiv : (v. ^U-b neben ^>«Lb v. ^j*!? ruhig), IV. 
qUJs! beruhigt sein; (v. J*^w>to) JocwöI vernichtet werden, ver- 
schwinden. — Die I. u. IL F. haben ein Passiv. 

Uebersicht der Formen. 

I. Act. Pass. II. Act. Pass. HI. IV. 

Prät. gjJ^ TT/ 5 * Zf^^ zf* ^ £***-"' i'iUbt 



Aor 



CT 



sc^ s/^^ 5^*^ s/^^ i*^ o^h 

Imp. •rf*^ Z^T*^ ;cäiJLJ j^JUi»! 

Part ' (ZC* ^ zr*^ zr >i ^ iA rr*"^'* ^^»^ o**^ 

Inf - gl-^? zr*^ sUüLJ ( CJ L*iiI>t) 

od. x> ; >0 Ujm.^I 



81 

§ 122. Unregelmäfsige Zeitwörter sind : 

1) das massive oder stumme Ztw. (^Kt JmaJt), auch 

» . - > 
verdoppeltes Ztw. (^acLiaJt JotäJI) genannt, das noch 

in dieClasse der gesunden Zeitwörter gehört (§ 123 ff.); 

2) die schwachen Zeitwörter (^JL**Jt^u£ Jot-sJJ od. 
J£Ü JutaJl) § 126 ff. 

Massives Zeitwort Q^>i\ b*&\) 

§ 123. heifst das Verbum, in welchem derselbe Laut 
den 2. u. 3. Rad. bildet, wie v r «^» lieben , yj***.^ empfinden. 
Ueberall wo der 3. Rad. vokalisirt (bewegt) ist, werden die 
beiden letzten Silben in Eine zusammengezogen, ausgen. wenn 
zwischen dem 2. u. 3. Rad. ein langer Vokal steht; also : 
Prät. v*.aä- häbaba : V*^* bäbba er liebte 

O ,, . OS. 

(c^-*aS> häbabat) : o-*J> habbat sie liebte 
(I^aa> häbabü) : [^-j>>" bäbbü sie liebten 
(j**.äw.>- häsisa) : (j^->* hassa er emp/and u. s. w. 

# - o- .. J O » ,<t * * 

Dagegen bleibt c>^*.5> rfw liebtest, c^-w^o> z'cä empfand, U^g» 

. o 

wir liebten, ^^y*w*«.> sie (Frauen) empfanden. 

> o - t * 

Aor. (v-*f3?. jahbibu) : Vt*r*3 jabibbu 

J o - & , 

(q^x*S?, jahbibüna) : ..._j-*^ jahibbuna 

» o o » o o 

dagegen bleibt : q-^*^?. «i'e (Frauen) lieben etc., u. Imper. v»aas»J 
fo'efo/ (auch f. ^j*p*\ neben ^j-*p» , u. pl. \yu»-\ neben [**&»); 

ö j o - O * o 

desgl. v_Jj^5? geliebt ^L^ol Empfindung. 

* - j 

S- ))o, «>. 

Aorist: 1. Cl. yi vorübergehen Aor. (.-«j) -*j 

„ 2. Cl. v i fliehen „ (^äj) ^äj 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 11 



82 

Aorist : 3. Cl. ja* beißen Aor. (<jia*a*j) jüäj 

- ^ J - •- i - • 

4. Cl. u*^* empfinden „ ((j*-**-S£) y-S?. 

OJO- i>- sj. -*- 

Jussiv : 1. Cl. j^M» häufiger ^ od. j*i od. ^ 

2. Cl. ^ . ^od.J^ 

„ 3. Cl. (jia*ia*j „ gaÄJod.yaAJ 

, „ j. »>- - *J- - o>o. - &, °- 

doch nur g»V»2| |p|j** O-U*« 1 et0, u< immer Ö-V** CU/**' 

OJO» Ä» ~> »* 

Imperativ : 1. Cl. jj*\ häufiger y« (od. J> od. y«) 

2. Cl. ^Jl 4 > (od. }) 

O » o ■ - • * 

„ 3. Cl. ja**\ „ (j=ofi (od. (Joe) 

.j' 5 J i J . OJO J 

weiterhin nur (ßf*, |y°, 'jy°> «• immer qjj*'- 

ö - 
Das Partie, act. I. F. hat zuweilen die aufgelöste Formel« 

ö 

neben gewöhnlicherem *U vorübergehend ; ebenso die III. u. 
VI. F. zuweilen .JU u. j^Uj neben Jj» U.JU& — S. die Para- 

O -o- G- o- O - o- 

digmen. — Inf. II. F. oft ^jüü" u. aübüi', z. B. ol*X*i" Zählung, 

0,o, Gs - 

.Uu Wiederholung, *Uäj Vollendung. 

§ 124. Vulgärspr. Wo die Schriftspr. im Prät. den 3. Rad., 

. O ...» 

weil unbewegt, stehen läfst (o^e) , hat die Vulgärspr. den Doppel- 

consonanten mit folgendem Diphthong (ai , ei) 8 : Prät. er $r»n$r 

vorüber etc. 

Sng. 3. m. marr Plur. I , , . . 

> marrü (marrum) 
„ 3. f. märret 

2. m. marr et 

• \ marretü 
„ 2. f. marreti 

„ 1. c. marret marnmä 

Seltener verwandelt sie in diesen Formen den 3. Rad. in ^, i, so dafs 

- 0-. - O.- 

die Doppelung schwindet : maret (vi>«-iv« st. 0.,v«), marStä u. s. w. (s. d. 
folg. §) J ). 



JOS. J o . - 

) Schon in der Schriftspr. bei Aelteren : cj*«yaS st. o*AA»a S ic/t 



■ jemiirrü (jemtirrum) 
temdrrü (temdrrum) 



83 



Aor. Sng. 3. m. jemürr PL 

„ 3. f. temiirr 
„ 2. m. temdrr 
„ 2. f. temdrri 
„ 1. c. amiirr nomürr 

mit bi : bimdrr, bitmdrr; bitmiirr, bitmdrrl; bamürr; bimürrü; bitmdrrü; 
binmdrr (minmdrr). 

I m p e r. murr , mdrrl ; mdrrü. — Ebenso ^»2> zann, Aor. jezdnn 
meinen ; l\/« madd, jenridd (u. jemddd) strecken (syr. bimidd, bitmidd etc.) ; 
habb, jehdbb (jahöbb) lieben; ÖJ daqq, jeddqq klopfen; äg. (jaj baßß, 
jebdßß und \jah taßß, jetdßß sehen; — lXx <add, jacidd zählen (1. Cl.) ; 
— ^ao ßahh, jißähh in der Ordnung, richtig sein (2. Cl.). — Part. aot. 
sing. m. häufiger aufgelöst : bäßiß schauend, aber f. bäßße u. pl. baßßin; 
hagig pilgernd (-*Le* hagg Pilger, Ehrentitel) ; syr. mädid streckend. 

% 125. Abgeleitete Formen: («£,** schüefsen) VII «£«*<jt 

verschlossen sein : insäkk, insäkket ; insaket etc. ; Aor. jinsakk ; (fcj^i losen) 

VIII y£ft3't (st. i^Äit § 115) gelost werden : itfäkk, itfäkket ; itfakgt; Aor. 

jitfakk ; — X. (jM^Cw.1 fühlen istahäss , istahässet ; istahaset ; Aor. jista- 
hass etc. 

Schwache Zeitwörter (Jjj*Ji Jj*J1) 

§ 126. heifsen jene, welche einen (oder mehrere) der 

schwachen Laute I, 5 od. ^ (§ 6) unter ihren Radikalen 

zählen. Sie zerfallen in : 

p p p 

1) hemzirte Ztww., d. i. solche, welche ein I (•, od. ^ß), 

und 



J03..0 J 0-0-0 *f- 

erzählte , mi*Jj+ä*h) st. o.j*£*wt ich fuhr fort, — und bes. V. F. Jlku 
neben (•jä-kj meinen u. ähnl. 



84 



2) schwache Ztww. im engeren Sinn, welche ein j od. 
^ unter ihren Rad. haben. 



> O -0-o 1 O 



I. Hemzirtes Zeitwort (jj-H 4 ^ J^O- 



. C-O > JO . 





i - - e 




2.C1. 




s f. 


4.C1. 


ot 




5.C1. 







A. Zeitwort mit Hemze als I. Rad. (»liH j^H*)- 

§127. 1 ri I jJot Aor. jJü Imp. j^t (u. jUjl) Äo/en 

Jc> (st.i^ji-jt) nehmen 

Cr O O 

yül (u. yjl) wählen 

qJuI (u. (jlXjI) erlauben 

>— >^ (u. oo^l) höfiichsein. 

§ 128. Prät. u. Aor. sind regelmäfsig. Zu beachten 

ist die Hemze-Orthographie (§ 21) : Massive : 1. Cl. (jJ Aor. 

(j*^j gründen, 2. Cl. ^1 Aor. ^yu stöhnen. — Der Imperativ 

, - s - .« ,.s" t 

von iAi>l nehmen , ^S\ essen , ^J befehlen verliert Hemze und 

lautet t\i> nimm, $ ifs,f befiehl', die übrigen erweichen 

TT ° ' J ° '• I 11_ 

Hemze zu ^ u. ^ : J>«* 5 t Ao^e, q«Aj' erlaube (s. 0.) , aber nach 
a u. l3 wwe? (wie überhaupt, wenn nach schliefsendem Vokal 
das Waßl zur Geltung kommt) immer J-ot^, ^oli (statt J^H^, 
QiilLs), und so auch meist ja\^ neben ^ und befiehl, aber immer 

H \ ' o •> - G ^- 

iA^>j und nimm , J^Xs wnc? «o ifs. — Das Part. act. dd>\ (st. 

G « G ~- 

Oc>H) nehmend, ja\ befehlend (§ 29). 

§ 129. Abgeleitete Formen. Es ist die Hemze- 
Orthographie zu beachten (§ 21). I. F. Iji datiren, Aor. 
£.;_^> Part, p-j^ Chronikant, Inf. ^-|.Lj Datirung (daraus frtj^ 
pl. £4^? Geschichtschreibung). — III. F. t\i-T(st. öJ>\\ ; auch 
kM>l« u. v\>t) mcä an Ewew Aa&en , ihm übelnehmen , Aor. 



85 

t\i»fjj ju'ähidu (woraus später i\i>tjj juwähidu, und daraus 
Prät. ^Xj>^) ; Pass. Prät. ö^^\. — IV. F. (^-^i sicher sein) 

, -^, i £> G £ t 

^\ glauben, Aor. ^jj, Part, ^j^ mü'minun (vlg. mümin) 
Gläubiger, Inf. qUjJ Imänun (st. qUjJ i'mänun) Glaube; Pass. 

* e G — G E e - S E 

Prät. £^1. — V. F. (J>\, jjj>) letzter; II. yM verspäten, auf- 

-'s E. -» i> 

halten) j^Ji sich verspäten, zögern; Pass. Prät. &y*> — VI. 
jßLS ta'ämara (st. />\[3) sich untereinander berathen, wofür spä- 
ter auch y>[jj' tawämara (s. III.). — VIII. yÄjf sich befehlen 

,.,Om, ,*.cm> . G,E -sE 

lassen, aber ^♦XjIj, yJui U; yl Spur, II. yii Spuren machen, 

-SS- 

einwirken, V. -SU beeinflufst werden u. VIII. ytXjt «. Spur f er- 
folgen; — aber Assimilation des ^ für Jt- in »Xs5f (st. 
«Ä^UjI für JvJaäjI) sich etwas nehmen, bereiten, Aor. iX&Zj; 

G o E G» o f --S 

(^>t, äj-S'-t Lohn) j-^ui't szcä .LoÄn verdienen, Handel treiben 
(hiervon neue , mit c^ anlautende Wurzeln : <js.s? nehmen, 

--- G - .ü.o 

j^ 1 handeln, *>Ij Kaufmann). — X. qÖLäaJ um Erlaubnifs 

G , o . o o 

fo'tt«n, Inf. c ^l\aä^I (st. qIiAaä^I) etc. (s. d. Parad.). 

§ 130. Vulgärspr. Das Prät. ist in Aeg. u. Syr. regelmässig. 
Statt ähad (für ähad) er nahm, häufiger had; st. äkal er aß : kal. Im 
M a g r. haben beide Ztww. die Nebenform (^5 Ai> hd» u. J6 klae ; Conjugation : 
klse er aß klü sie aßen 

klet sie aß 

klit \ du aßest klitü ihr aßet 

klitij f. 

klit ich aß klinä wir aßen. 

Aor. läfst Hemze schwinden und dehnt dafür den Vokal : jakul er 
ißt, jähod, jähid er nimmt, aber äg. ju'mur er befiehlt. 

jäkul er ißt * jäk'lü(um) sie essen 

täkul sie ißt 

täkul 1 du issest * täk'lü(um) ihr esset 

* täk'li J f. 
äkul ich esse näkul wir essen. 



86 

& . 

* häufiger als täkuli, takulü etc. — Newm. ftlr Syrien : (^i) jawinn 

* *> , , Gs * ,i 

er sfdhnt; U^j) jawigg es brennt, (ie>l) wegge Gluth. — Aor. mit <*J 

bi, b' : 

3. m. bijäkul pl. bijäk'lü(um) 

3. f. bitäkul 

2. m. bitäkul bitak'lü(um) 

2. f. bitäk'll 

1. c. bäkul iii'nAkul. 

Imper. kul i/s, hod nimm; aber äg. d'mur befiehl. — Part. act. meist 
mit j statt JL. : wähid nehmend , wäkil essend (häufiger als Äkil). — [Bei 
syr. Beduinen auch mäkil, mähid, mämir, Wtz.]. — Part. pass. mftkül ge- 
gessen, aber ma'mür Beamter, ma'mül gehofft Sp. 

§ 181. Abgeleitete Formen. ,j*u».t assis Aor. ji'ässis grün- 
den, V. it'ässis, jit'ässis gegründet werden; Jit bildet die II. F. wäkkil, 

>» -> 
Aor. jiwakkil er gibt zu essen (gleichlautend mit $yi er bestellt zu seinem 



Vertreter l)~^j) ; V. F. itwäkkil, Aor. jitwäkkil er wird gespeist, wird als 
Vertreter bestellt; II. ähhar, ji'ähhar verzögern, V. it'ahhar, jit'ähhar zögern, 

SE 

zurückbleiben ; aus ^ot wohin gelangen lassen wird durchaus ^Oj wäddä, 
jiwäddl führen. — III. F. ähad, ji'ähid u. wähad, jiwähid übelnehmen , Sp. : 

mä ti'ähiznäs (min ger mu'ähaze) nimm uns nicht übel', (j^jf gesellig sein) 

III. änis , ji'änis Gesellschaft leisten ; IV. änis Einen gut unterhalten 
(änistinä du hast uns durch deine Gesellschaft erfreut) , Part, mu'nis guter 

Gesellschafter ; — V. s. II. — VIII. F. (<Äi5l) ittähad, jittähid er nimmt 
sich, wird genommen; (vAs>!) ittähad, jittähid sich einigen. Form itfäcal 
(§115) : itäkil, jitäkil es wird gegessen, ist efsbar (statt it'äkaL jet'äkil). — 

X. F. istäsin, jistä'sin um Erlaubnifs bitten; .a*»I asir, jasir Kriegsge- 

' , s 
fangener, X. istäisar, jistdisar zum K. machen; Jt vlg. änä nicht eilen, 

V. (ta'ännä) it'ännä, jit'ännä zögern, X (^3U*»I) istannä, jistännä warten : 
astannäk ich warte auf dich. 



O ,QrO ) 



87 

B. Zeitwort mit Hemze als IL Rad. (^IkJTj^x). 

§132. 2. Cl. jfc Aor. Jjj Imp^ijl brüllen 

,2 - >£o - oEö o • 

3. Cl. JU „ 3L*o „ jUI {j^J) fragen 

4. Cl. *£m „ *L*u „ «L»l überdrüssig sein 

5. Cl. Ojj „ o 3 j „ Oj^t ##% *«mi. 

Nur die Orthographie ist zu beachten. JÜ« hat im Imp. meist 

o , o - - oE o «> , j £ o - '*»»-- J £ c. , 

Jww /ra#e (J**^ od. ^LJj) ; Aor. jL^j, auch J*£-*o od. Jw*o 
geschrieben; Pass. JJu«, Part, «jjsj-*^ dy***-*, &J m* u. o^m^« 
(§ 21*) mes'ülun; III. F. 3«l~ Aor. JJUu, wofür auch in der 
Schriftspr. schon joll befragen ; III. ü»j; u, ü»^ Einen gütig 
behandeln [für 3^ su'älun Frage schon alt 3^ suwälun] ; — 
(3. Cl.) »3 verbinden, flicken, (5. Cl.) pjJ gemein, geizig sein : 

,£o£ J o i 

IV. >«K1 flicken, Einen als gemein hinstellen, Aor. ^+*Li etc. 

(s. d. Parad.). — Zuweilen ganz wie Concave behandelt : 

OL* fragen (auch cj*L* st. o^), Aor. jU^, Imp. J^., VI. OjU*-». 

§ 133. In der Vulgärspr. sind diese Verba sehr selten; sä'al 
fragen hat Aor. jis'al, Imp. is'al (nicht sal), Part. act. sä'il (auch Bettler), 
pass. mas'ül. — Aor. mit O bi, b' : 

3. m. b'jis'al, bis'al pl. b'jis'älü (um) 

3. f. b'tis'al 

2. m. b'tis'al b'tis'älü (um) 

2. f. b'tis'äll 

1. c. bäs'al m'nis'al 

m m i 

C. Zeitwort mit Hemze als III. Rad. (>tfStjj*t*)* 

%,, 1,0. ü-0 

§134. 3. Cl. tjl Aor. lyü Imp. \ji\ lesen 

£ • £-0 • £-o 

4. Cl. ^ji „ tjAj „ lyt schuldlos sein 

£ > - i 3 o - 8 » • J 

5. Cl. jJJ „ jj^j » j-^' werthlos sein. 



88 

Aor. üü ; aber »•&; Pass. j«J, ^jy> etc.; Part. 33Ä*, ^yU 

u. 3,.— ä— . * (§ 21*) maqru'un u. j— ä — * maqrüwwun gelesen, 

(Xo 3. Cl.) S^U* u. _^JUx ^«/3a/Z< [für ty> (st. qNjS) qur'änuß, 

Form q^Us, auch gjjjl quränun Lesebuch, Qoran]. 

§ 135. Die Vulgärspr. verwandelt hier das -*- in ^_c, so dafs 
diese Ztww. wie die defecten conjugirt werden : ^ßy— * qärä er las, 
f. qärat ; qaret, qaretl ; qaret ; PI. qarü ; qaretü ; qarenfi ; Aor. (?Äi jäqrä ; 

s , .0 
Imp. {ßjih iqrä; (IiAäjI) ^tAÄji ibtadä, ibtadat; ibtadet etc. anfangen; 

s - - 
davon I. F. (fju) Mgr. b'da, b'dat; b'dit, b'diö ; b'dit; pl. b'dü u. b'd&'ü; 

b'ditü ; b'dinä er fing an etc. ; Aor. j^bda, te'bda ; tebdä'i etc. 

II. Schwache Zeitwörter* im engeren 

Sinn (JJütJi JJüÜI). 

1. Assimilirte8 Zeitwort (»LäJl Jüüw od. JÜU). 

§ 136. Es hat 3 od. ^ zum I. Rad. — Das Praet. ist 
regelmäfsig. — Im Aor. u. Imper. schwindet 5 meist gänz- 
lich; ^ bleibt : 

2. Cl. wääj Aor. ^^ftiü (st. ^Jiä^j) Imp. ^aä stehen bleiben 

3. Cl. £*> . s £M ( st - J*>i) » £ fallen 
6. Cl. ') i**^ „ e^j (st. viy,^j) „ £», erfon 

2. Cl. ^*o Aor._^Aj Imp. y*ol leicht sein 

4. Ul. ^äj s Q*Vri 9 q*j' sicher wissen. 

Assimilirt und hemzirt : Jo^ mit Füfsen treten, 
Aor. Uaj, Imp. lb; ^aj verzweifeln, Aor. ^Lo, Imp. yJLl. 



) Die 6. Cl. ist hier ziemlich häufig. 



89 

, , > i , o G - - 

* Inf in. — Jüj Aor. ^>Jb Imp. »aJ gebären, Inf. (»<^, 

G o » G - » » - j - o 

t\Jj./> u.) äjü {Altersgenosse)', O^?-»,, »A^u, tX> finden , Inf. 
(o^> i; qIu\_>3 u.) »A-s- (Reichthum) ; iX-c^, <-^*J; <^ ver- 

' G o - G'. 

sprechen, Inf. (^^3 u.) »lXc Versprechen u. a. 

f Auch die Schriftspr. behält ^ nicht selten bei, naraent- 
lieh bei solchen der 4. u. 5. CL : J^-5 sich fürchten, Aor. Jo-^j 
neben (dialektisch) Jo-Ij u. J*^Uj , Imp. J^ul ; *^»j Schmerz 
leiden, Aor. j^j neben p~~yt, ££r4} £$*6rf u - £- : ?^> Imp. 
£^ut; _^jj von der Pest (Sbj) heimgesucht werden, Aor. _^j_jj. 
Bei den Massiven mufs dies geschehen : Oj (0J3) lieben, 
mögen, Aor. o^j, aber Imp. lWjI (für 0<AjI aus 00.I) ; _b^ knar- 
ren, zirpen, Aor. Js^j. 

§ 137. Die abgeleiteten Formen. II, III, V, 

- - oB 
VI (VII) sind ganz regelmäfsig. — IV wäSji zum Stehen bringen, 

y > > o > ooE Gj Go> 

Aor. oisjj (st. oiij.j), Imp. v_ft3jt, Part. ^Jüy* (st. oiäyi), Inf. 

G - G „o . ^o£ > i 

oLüjI (st. uiÜ^I) ; ebenso (q£j) q«j5 sicher wissen, Aor. qäjj 
(st. ^«aj) etc. — In der VIII. F. assimilirt sich 3 oder ^5 
dem Infix o (§ 57) : <aJj, Aor. jJü, Imp. tXJ gebären, VIII 
tXJj'l (für »aJIäjI aus Jdjjl) geboren werden , Aor. «-XJbü etc. ; 
^3 Aor. j^gj wähnen, ,»_gj| beargwöhnen; ebenso (v. qäj) ,-jÄji 
(st. q«äj') szcÄer wissen. Von der VIII. F. oft neue, mit o anlaut. 
Wurzeln (§ 129) : lXJLj im Haus geboren oder ererbt sein, 
^+.$1 anschuldigen. [Zuweilen bleiben », u. ^5 in der VIII. : 
lX*äjI (Pass. ^XxjjI) neben JutSf, Aor. lXjüU u. vA*äj «zcA ver- 
sprechen lassen (Ac^)]. — X (dj.5 Minister) .\yjJi zum M. neh- 

G o G - & 

wen, Inf. .JjjüC*J (aus ^IjjXJ). 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 12 



90 



§ 138. Vulgär spr. — Das Praet. ist regelmäfsig; äg. wftäj 



wiqif, wiqifet und häufiger wiqfet etc. er blieb stehen; J~»ß$ (wißil) wüßlü 
sie harnen an. — Aor. u. Imper. behalten in der Regel das 3 bei : 



4. Cl. 


&m} wisic 


Aor 


. jüsac 






geräumig sein 


n 


£>5 wagac 


n 


jüga< 






sclimerzen 


3. Cl. 


«J^ wiqic 


n 


jüqac 


Imp. 


üqa< 


fallen 


2. Cl. 


v_^äj wiqif 


n 


jÖqaf 


n 


üqaf 


stehen bleiben 


n 


Jooj wißil 


n 


jüßal 


n 


üßal 


ankommen 


n 


i\cj wäcad 


n 


jü'.ail 


n 


i'i u.l 


versprechen 


» 


JJj wilid 


» 


jülid 


n 


ülid 


gebären 


n 


t)i5 wäzan 


»1 


jüzin 


n 


üzin 


xcägen 



also : jüqaf, tüqaf u. s. w., aber I. sing, äuqaf ich werde stehen bleiben, 
äußal ich werde ankommen. — Seltener tritt statt jü und ü hier ß und 7 
ein : jiqaf Imp. iqaf; jißal, ißal. — Auch die alten Formen jäqif, qif; 
jäßil, ßil kommen noch vor, Sp. — Aor. mit V-> bi : 

3. m. bijüßal pl. bijüßalü (um) 

3. f. bitußal 

2. m. bitußal bitüßalu(um) 

2. f. bitüßall 

1. c. büßal m'nüßal 

§ 139. Die abgeleiteten Formen sind regelmäfsig. — IV 
v*-*^ Aor. V*^ 1 - nothwendig sein, Pßiclit sein) augab u. ügab nothwendig 
machen; — X. (vjüj Aor. vj&j vertrauen) Inf. istüiy&q (§ 37*) Beschei- 
nigung, statt oIaaÄ**! isti/äq (Sp.). 

_ n rw . 0-0.0 ä.o) ).oI 

2. Coiicaves Zeitwort (q-uJI Jjöw od. ö^?-l). 
§ 140. Es hat 3 od. ^5 zum II. Rad., der, wie bei allen 
Verben, stets bewegt ist, aufser in den Infin.-Formen jli 
u. *0*s f^i e . ^w/^teAe«, ^ für ^ Mnrf, ^ für ^ #aucÄ, 



91 

GWstf, ^.a** £ra??#, FaÄH, »^ für s^ Wantfcl). — Die IL u. 
V. F., wo der schwache Rad. durch Teschdid, und die III. u. 
IV., wo er durch deu langen Vokal des I. Rad. gehalten wird, 

sind regelmäfsig (^oy>, >«j^?j s>£i>, s>}&*)> Für die anderen 
Formen gelten folgende Hauptgesetze : 

1. a) Sind der I. u. III. Rad. bewegt, so schwindet 
der schwache II. Rad., und die beiden ersten Silben werden, 
wenn der I. Rad. mit a gesprochen wird, zu Einer Deh- 
nungssilbe mit ä : 1.C1. (g^$) ,.13 aufstehen; 4. Cl. (^i) j& 
schlafen; 5. Cl. (v3j~k) *3'~k lang sein; 2. Cl. (jju.jjL* eilen, 
fahren; 4. Cl. (v>*9) <w>lS> scheuen, fürchten; (^-o = cL ver- 

hänfen) VII. (;caajI) eui! verkauft werden, Aor. (*aaäj) cL*aj; 

, - - - - - i 

im Praet. pass. der I. F. mit I : (t3yi = 3Lä sagen) pass. (v3y>) J«^ 

es wurde gesagt, (^-x-^) j-a-** es wurde gereist. — b) Ist der 

I. Rad. bewegt, der III. aber ruhend, so schwindet der 
schwache II. Rad., und der I. u. III. Rad. bilden eine ge- 
schlossene Silbe mit kurzem Vokal, u. z. im Act. I. F. bei 
denen der 1. u. 5. Cl. mit ü, bei denen der 2. u. 4. und im 

Praet. pass. mit 1:1. Cl. (oJyJ) oJLä du sagtest; 5. Cl. 

• HJ - » O J - o- , - o 

(c>Jj_b) c^JLb rfw warst lang; 2. Cl. (o^a**) oy* <fo eiltest; 

- o - - ö - o » ' » ö 

4. Cl. (oäjj) c^.*i dw schliefest; (^y^S>) >&*$> du scheutest; 
(ooi>jj) c>>.äj c?w wurdest verkauft (u. du kauftest = \hajuS) ; 

a O » -O - 0-0 

aber in der VII. F. mit ä : (c^jumJ!) o**ajI du wurdest verkauft. 

2) Ist der 1. Rad. unbewegt, so tritt der Vokal des 
schwachen II. Rad. auf den I. zurück, und es entsteht — 
a) wenn der III. Rad. bewegt ist, eine Dehnungssilbe : 

1. Cl. (i3yjj) J)yiJ er sagt; 2. Cl. (^*o) y.^u er eilt; 4. Cl. 

d>yj) ^»Uj er schläft; (^a^j) v~>L$j er scheut; IV. (>«^) ^»'^ 



92 

er stellte auf, Aor. ( r yb) ^aäj; X. ( r y*~0 ^L&~t **/* grad 
halten, Aor. fofttaj) (Ia^Ij; VIII. (^ßj) jÜ,| * ■*** aU8 > 
Aor. (^y') i^j; — ») ist aber der III. Rad. unbewegt, 

*" o>o-o>-oo- 

so wird der Vokal dieser Silbe kurz : Juss. {üj&i) M*, (#"*) 

O - 0-0- O-- 0-OJ Ö-J O > OJO C.J 

^a , ( r> >ü) ^, pass. (£*o) j*j ; Imp. (^ für 3y) J^ «prtrA 
(aber f. &Ji), (^ für^l) ^ «7« (f. L 5^), £ü für r y) ^i 

"- o - öS . o -* _ 

schlafe (f. ff />Ü) ; IV. (c^^t) <*-+& du stelltest auf, Juss. 

oo;o> ooSoff B , o ot - o t 

( r yü) ^.äj , Imp. ( r y>l) r ä! (f. u c*«»l) , pass. (c^äl) ^>-^' ; 
X. (c^-j^JCJ) ciA-s^yÄ-J du ruhtest aus ; VIII. (^_5>j_iy) 

c^y id., imp. ( c yy) ^y (f- u*Hj})« 

§ 141. Im Inf. der VII. u. VIII. wird der schwache 

e . o 
Rad. durch seinen langen Vokal gehalten : VII. fL**>l V# r - 

O - o O - o 

kauftwerden, VIII. (_ly\l) J***J Bereitwilligkeit. Der Inf. IV. 

O -o O - - O-oo 

u. X. nimmt ä - an: IV. (^o|y>t) iUJtf Aufenthalt, X (j.jy»Ä*J) 

O- - o * * ,.-»'' 

jücIää-J Gradheit, Redlichkeit. — Im Part. act. der I. F., wo 
der II. Rad. durch den langen Vokal des I. gehalten wird, 

0-6- 0-0- 

verwandelt er sich in t : (pjlä) f£&, {J-») jSL». — D as Part. 

Ojo- ' O j - ' O > o - O 

pass. I. F. lautet (vj^yw und) jyL« gesagt; (e^*-* und) £*-** 

-- --- o > - 

verkauft. — Der Jussiv von ^\S (qj^) sein : ^£> wird oft zu 

3 - 

y5o verkürzt. 

Uebersicht der I. F. 

Aor. Juss. Imp. Inf. 

> > - iij. o > } Oo - 

^°yM ^*-*j ^*> ^y ^oy> 

j -- o - - o- - Oo - 

^cLaj ^-♦äj ^♦J, ^^-> ^-> 







Praet. 


1. 


Cl. 


--- .- - .> 


4. 


Cl. 


- - - - - o 


2. 


Cl. 


-- - - - .0 


4. 


Cl. 


(w*^) V^» ^-^ 



> -- o -. o " - 

Uigj v^fcJ v_*_P, ^jlS» uu? 



O O - 



93 

* Von der IV. F. an sind die Concaven mit 3 und ^c einander gleich. 
— In der VII., VIII. u. IX. F. sind Partie, act. u. pass. der Concaven 
einander gleich. 

§ 142. Auch in der IV. F. und weiterhin behalten 

9 , .öS. 

einige Concave ihr *, od. ^5 : (S-Ay* Geheul) IV. 0^*1 u. VIII. 
JjXft! heulen; (_ls> bedürfen) IV. Ljjrt nöthigen; (^ FföW, 
Hauch, Geist, *&a\j Geruch, Duft) IV. J^i u. -j^l und X. 

'"° --ü^o 9 * < .7. 

-IxJ u. -^XJ wittern, riechen; (Wim0 treffendes, richtiges 
Urtheil) X. tw^aÄvJ selten oLaoJLJ richtig finden , billigen ; 
(^ VFo/&0) IV. ^«Lcl u. ,•*£! w?oZ% s<^Vj. — Dies ist immer 
der Fall bei denen, welche Farben und körperliche 

), tri e - - 

Eigenheiten bezeichnen (4. Cl.) : (<->j— <*t schwarz, d\y—*» 
Schwärze) C>y» schwarz sein , IX. Oj.«*t ; XI d\y+S id. ; ((jüxj! 

9 - / 5-0 .>. o£ 

iü^/s, u^L-o Weifse) IX. yi2_;s_jl wez/s w'n; (jj~ c ' einäugig) 

, „ 5.0 ' 9 o - 9 - o 

.ys. u. IX. .j.cl einäugig sein. — VIII. (-.3; Paar) -^y^y Ver- 

heirathung. 

§ 143. -Zu beachten ist die Assimilation von auslaut. radi- 
kalem o u. ... an die mit O u. q anlaut. Affixe : (0L0 für O^o u. 

* » 6(1. SJ . O > m y i '° i- 

Ov* «ter&en, cy Tod) cj^ für cj*ä^ du starbst ; (,-jO «ei«) Iäj für Lääj 

wir waren, 3. f. pl. ^y^J fur 0"*^H (§ 6 2 )- 

§ 144. Vulgär spr. Die Concaven mit 3 der 1. Cl. conjugiren : 



Praet. 3. m. qäm 


1 




PI. 


qämü (um) 


3. f. qämet 


> 








2. m. qumt 


"'S 






qdmtü 


2. f. qumti 










1. c. qumt 








qumnä 


ebenso vorwiegend auch die c 


er 4. 


Cl. : 


numt 


(seltener nimt) du schliefst, 



(Oj.5») oli> briftü ihr fürchtetet. — Aor. 1. Cl. jeqüm; 4. Cl. jenam od. 
jinftm : 



94 



Aor. 3. 


m. jeqüm 




jenäm 




3. 


f. teqüm 




tenam 




2. 


m. teqüm 


1 

"2 


tenam 


l 


2. 


f. teqüml 


1 


tonämi 


& 

-« 

o 


1. 


c. aqüm 


'S 

E 


anam 


■ 


pl. 3. 


jeqümü (um) 


1 


jenämü (um) 


t 


2. 


teqümü (um) 




tenämü (um) 




1. 


neqüm 




nenam 




Aor. mit O : 3. m. btqul 




biqülü (um) 




3. f. bitqül 


ö» 






2. m. bitqül 


I 


bitqülü (um) 




2. f. bitqül! 








1. c. baqül 




binqül 


Imp. 


2. m. qül 1 
2. f. qÜH ) " 


\ge 


\ schlafe 
n&ml j ' 




3. pl. qülü sät, 


let 


nämü schlafet 


Part, act 


qä'il, qäjil sagen 


d 


nä'im, näjim schlafend 


Part. pass. 


marüm beabxichti 


gt x )\ 


mahül schrecklich J ) 


Inf. 


(qaul) qöl Bede 




(naum) nöra Xchlaj 


; 



b) Die Concaven mit ^ conjugiren : (,«-o) cb verkaufen 



Praet. : 



Aor. 



3. m. 


bäf 






PL bäm(um) 


3. f. 


bä<et 


* 
j 






2. m. 


bi<t 


1 


bi<tü 


2. f. 


bi<ti 


Sä 






1. c. 


biet 


V 




biaiä 


3. m. 


jebi( 


3 

1 




jebim(um) 


3. f. 


tebic 






2. m. 


tebic 




«, 


tebim (um) 


2. f. 


tebiü 


s 






1. c. 


abic 






nebi< 



^ (•[; (fDj) l - C1 - begehren. — 2 ) ^)\J> (d}&) 1. Cl. Einen erschrecken. 



95 



Aor. mit O 


: 3. 


m. 


bibic 




bibi<ü (um) 




3. 


f. 


bitbi< 








2. 


in. 


bitbic 




bitbicü (um) 




2. 


f. 


bitbiü 








1. 


c. 


babic 


v 


binbic 



Part. act. b4'i(, bäji( verkaufend * 
Part. pass. mabjüc verkauft 
Inf. (bai() be( Verkauf. 



} > 



* :Lc ( }_j-*j) n'öthig haben , bedürfen ( \y& Aor. j_j.*J schwer zu 

haben sein) bildet cäjiz u. <äwiz bedürfend ; statt tf>«jf j rä'ih gehend oft räh ; 
JaJt5> hä'it (häit, hait) het Wand (v. _bk5> 1. Cl. umgeben, behüten). 

f Syr. vielfach Imäle des ä (§ 33) : nam, jinllm (binfim) schlafen; 
(ob = c^-^J 2 u. 4) bfit, jibfit übernachten; U^O) *tj 1. Cl.däjim dauernd. 

f* (jjj) iM* (ci«J; Aor. jjjJ , und o-Jj Aor. ijljj) aufhören hat 
häufig, insbesondere im Mgr. : mä zält, zältl du hörtest nicht auf u. s. w. 

§ 145. Abgeleitete Formen. — II. F. däuwar , jidäuwar 
drehen 1 ) ; näuwil, jinauwil darreichen 2 ) ; mäuwat (mäuwit u. mäuwut) Aor. 
jimäuwat, jimäuwit tödten 3 ) ; käijil, jikäijil messen ); gäijar, jigäijar od. 
jigäijir ändern 5 ) ; — III. F. gäwib, ji ,äwib antworten 6 ) ; qäwil , jiqäwil 
verhandeln , muqäwale Abmachung ; — IV. F. agäb , jegib antworten ) ; 
as"är , jegir winken, avisiren ; afäd , jefid mittheilen, Bescheid geben ) : Inf. 
afäde Mittheilung, Bescheid; aiäre Wink , Aviso ); selten i : i<äne Bei- 
steuer ) ; aus Ot.i aräd wollen wird räd (radt du wolltest), jerid (birid) ; — 
V. F. (tatäuwad) itcäuwad (wud) sich gewöhnen 10 ); (tahäijar) it'häijar be- 



') .\ö 1. Cl. sich drehen. — 2 ) (t3ji) üb 4. Cl. erhalten, bekommen. 
— 3 ) oU 1. u. 4. Cl. sterben. — 4 ) ( jo^) 6^ 2. Cl. messen (Hohlmafs). — 

O o - O - - - - - 

8 ) j-a-c e. Anderer. — 6 ) ^y>- Antwort ; III. <w '^u> antworten ; IV. 

- - $ „ .£ 0, - O - 

>w>L>t (zustimmend) antw. — 7 ) OL»! Inf. äolil nützen, »AjJ A T uteen. — 

- -e G o , s ' 

8 ) J-Uit e. Wink od. Bath geben. — 9 ) y~* Hilfe. — ,0 ) (Oj-c) oLfi 

0- - -5 - 

wiederkehren, äJLc Gewohnheit, Oj-c ^eiüöAnen. 



96 

stürzt werden, met'häijar, mit. bestürzt '); — VII. imbä< (inbft<), jimb 
verkauft werden, mimbac verkauft ; in£&l, jinfiäl weggenonmen werden ') ; - 
VIII. ihtär, jihtär wählen, frei überlegen, mehtar überlegend 3 ) ; ihtag, jihti 
bedürfen, mehtäg bedürfend; mirtah , murt ausruhend, Imp. irtah rw 
dich aus! — IX. iswädd, jiswädd schwarz sein; miswädde Brouillon, Cot 
cept; — X. istagab, jista c ib erhören, istig&be Erhörung, istagwib, jistägwi 
verhören *); istarih , jisterih sich ausruhen, Inf. istiraha, Imp. isterih rul 
dich aus! (dazu die Nebenform istaraijah, jistaraijali, Imp. istaraijah, Par 
mustaräijah). 

§ 146. Verkürzung. — Cunsunantiscb anlautende Suffixe sow 
die Präpositionen U u. J mit Suff, bewirken Verkürzung conson. geschlo 

sener Silben mit langem Vokal : £il (alt 611) nimm weg, silnl trage micl 

o > 
qül (qul) sage, qül-li sage mir; baqül-lak ich sage dir; ÄJ ^5 qüm- (st. qüm 

boh stehe auf mit ihm; ebenso das & (§ 85) der Negation : ^ ^oü) i 

mä anäm'6 ich werde nicht schlafen ; (jiJjJij Lo ( JJu "51 ) matqul's' *«< 
nicht (Sp.). 

3. Defectes Zeitwort ( r 3Ul Jjjw od. ^oäLi). 

§ 147. Es hat^ od. ^ zum III. Rad. — Es kommen vor 
1.C1. (t>j£) \jc. Aor. (}j*S) jjiu Imp. f-\ überfallen 1 ') 

» - - » y . u * . o ~ - o 

4. Cl. (yoj) ^söj , Qyö-i) ^yoji „ ijoj\ einwilligen 

,t~ t > (i . > o - > o y 

D.ul. j5j-*" » (3^0) 3^*o „ -*»\ grof8inüt1iig sein 1 



- v - * * * y * 

) q'-^- verblüfft, verlegen. — *) alt G3j-&) i3L£, i3j-£j, neusy 
J*A**^ u - d*?A aufheben u. wegbringen, \jLfJ* Lastträger. — 8 ) .a^- Oute 
VIII. («icÄ da* i?e*te nehmen) wählen; .Lc^uJb c>j! du Aa»< die JPa/i 
— 4 ) S. 95, Anm. 6 (§ 142). — 6 ) Ä«en feindlichen Einfall (%j* , »^ 
*^le Razzia) auf das Gebiet Ungläubiger machen; wer dies mit Erfo] 
thut, heifst jU (^UÜt) Äieoer. — 6 ) kommt auch in der 1. Cl. Qj») i 
der 5. Cl. i^y») vor. 



97 
2.C1. {JaJ) Jtj Aor. ( \j*£ ^ Imp. ^werfen 

3. ci. (^ ^ , O c j-h) l^h » e jI w,M ' d * n *) 

4. Cl. Jü „ (iV^) Jtd » *-M bleiben. 

§ 14 8. Entweder sind 3 u. ^5 bewegt od. unbewegt. — 

I. Sind sie bewegt, so sind folgende Fälle möglich : 1) der 

II. Rad. ist ebenfalls bewegt, und dann stehen 3 u. ^5 ent- 
weder a) zwischen zwei kurzen Vokalen, u. z. entweder 
a) im Auslaut; hier verlieren sie ihren (kurzen) Vokal, 

und es entsteht eine Dehnungssilbe : ^j-s. wird zu L_£, 

-a. zu ./>. (in der I. F. wird hier bei denen mit 3 in der 
Regel I --- geschrieben , bei denen mit ^5 aber ^5 ^- ; von der 

II. F. und weiter wird 3 überall zu ^5 : <«*») ; 3j*j wird zu 

> O » J O, C- 3 -G- » ö «. 3.0) ,01 

^ '■> igrf zu l5^ ; u^ zu l5 c j^ ; P ass - Kfjfa zu ^i*** 
Ausnahme : Das Praet. der 4. u. 5. Cl. der I. F., sowie des 

Passivs behält 3 u. ^5 : 3^** , -*3> (statt 3.^) , ^äj , ^cp etc. ; 

»t o » « o - 

— der Conj. der 1., 2. u. 5. Cl. : »j-*-j, * .^ behält das 
charakterist. -s-, der Conj. der 3. u. 4. Cl., sowie des Passivs 

, o- - - ,0; , . o- 

aber nicht : ^jj, ^°jk 15^ (nicht ,tf£jj etc.) ; — das Part, 
act. 3tLc wird zu (j?;i£ u. dies zu :Lc (Declin. Nom. u. Gen. 

« '» - - O- - , } , 

*U, Acc. LjLc ; Du. Ljjl£ , G. u. A. rrtlj* ; PI. kjj^U wird 

zu] q3)1^, G. u. Acc. q^Lc; fem. *j;i£ regelm.). — ß) 3 u. 

^5 stehen zwischen zwei kurzen Vokalen im Inlaut; indem 
hier 3 u. ^ schwinden, entsteht eine Dehnungssilbe 

o - , . o - - 

durch Zusammenziehung : 03^ wird zu otp u. dies 



) beobachten, hüten, weiden; &^c. pj, Lile. Heerde, Unterthanen 
(bes. ungläubige, Räja). 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 13 



98 



zu 



cu&j o4^J zu °^> u - ^ies zu VSSA ^> ( nacn § 55 )i von 
diesen Formen wird der Dual f. lijc, &, gebildet (nicht Ütji, 
LS*Lc' die nach dem Silbengesetze ja möglich wären) ; — Ausn. : 
o^l, clsl^j, ooj* bleiben (s. oben); — b) 3 u. ^ stehen 
zwischen einem kurzen und einem langen Vokal; 
hier halten sie sich nur vor langem ä , sonst schwinden sie : 

Du. Praet. I^e, U*,, Ijj*», L*j, 4fv Aor. y^yu, J-vy, IT**** 
Jjjiü, Imp. 1^3, Llcjl, ijübl, Part. L^li pLJjli (u. ^ajli) blei- 
ben ; aber t.^ wird zu l 3 jfc, t^y^ zu t^, Imp. ^-üj! zu tyi-j! 
(awü u. ajü zu au; aber vor Waßl kehren w und j zurück, 
§ 2 7); ^-j^jiu wird zu qjj*j (uwl zu I) , Imp. f. ^f* zu 

L$j*>> l^Afi* zu 0*V> Im P* f * L?r^! zu L5^i» tft$M zu O**^ 
(aji zu ai), Imp. f. ^^' zu ^«j1; \}$f~ wird zu f^j-**, t^-^äj 
zu fj~ä-j ; — c) 3 u. ^5 stehen zwischen einem langen 
u. einem kurzen Vokal; hier findet Zusammenziehung 

und Verkürzung durch Teschdtd statt : ^jj*.* wird zu 5 j*x 
(^jtX-c Feind [jj._*_s] zu ^A-t) ; ^53-«-* (zu ,^-yy« u. dies) zu 

i^V > L^'-H* ( v * L? 1 -^) zu l5 i "M* ^ er a ^/ ^ w wehte* 1 Weg 
geführte, Mahdi; {jjjk>- [pl. ö*** v - J^" Scätwmcä:] wird zu 
^Ji>, dies zu ^L> u. ^J^*; (l53^*" [^.j** von LSir* glichen] 



9 
ZU 



^jjm«-, dies zu ^g^-«*, dies zu ^t**, di es zu c *u~ u. dies zu 

^-w Gleichheit)^ — 2) bewegtes 3 u. ^5 stehen nach un- 

bewegtem II. Rad.; hier bleiben sie consonantisch : ^ 

Feldzug, ^ Aj Wurf, [yto, (v._jjto,) GWs«, ^.t, iü.c Nacktheit, 
o .0 > 
qU^ä nackt. 

§ 149. II. 3 u. (^ sind unbewegt, wobei der II. Rad. 
bewegt sein mufs : — 1) im Inlaut; hier werden sie nach -*- 



99 



diphthongisch (au, ai) : 0>j,j£, c^-y ,; m ^ vorangehendem 
-*- u. — bilden sie Dehnungssilben : üj^ wird zu Oj-w ; 

« o * . « - 

c>-Jij zu xi^^ib; — 2) im Auslaut; hier sollten sie nach -2. 

u. — zu Dehnungslauten, nach — diphthongisch werden (^jßl 

zu «pl , ^.1 zu _^l , Jüt ibqaj zu ibqai) ; da aber Imper. 

u. Jussiv (wo jene Stellung allein vorkommt) kurzen End- 
vokal verlangen, so findet hier Verkürzung durch Abstofsung 

des Quiescenten statt : Imp. j£i, ^>S, vJüt 5 Juss. jib, pß } Uuj 

(in Pausa h*aS). 

§ 150. Da in den abgeleiteten Formen statt _j durchaus ^_cj ein- 

tritt (§ 148) , so lautet die IX. F. von t^o (für $y>) nicht ^_y>5 (für 

, , , o - . o C « o » - o , . , o 

•>}^*i)i sondern i5%*S>> (u. LgSJ**') grünen, XI. L5i'*-^' 08* %ajjr^0j 

- « ü 

(v. _^c.) IX. jj?j*>t äicÄ der Sünde enthalten. Ebenso wird im Nomen : 

o . - o--' *- s , o- a » .; 

_j.*ae zu is**^ u. dies zu c Aac od. Laoc /Staö ; _j-*3i zu ^o, u. dies 
zu -/i5. Ounst-, ^«A£> zu ^«AS 1 recAte Führung. 

§ 151. Vulgär spr. — Das Praet. lautet entweder fatal, 



wie ,a. rämä werfen, ^J6 qärä /e*en (für LS § 135), -&*» säqä tränken, 
i£z> hakä erzählen, bänä bauen; — od. fi(il (§ 84), wie 2. Cl. L £*k° 
misi gehen, &} bikl weinen, (4. Cl.) -/Ja ». ridi einwilligen, -**i nisl ver- 
gessen. Conjugation : 



Sng. 


3. 


111. 


rämä 






3. 


f. 


rämet 






2. 


m. 


ramet 


i 




2. 

1. 


f. 
c. 


rameti 
ramet 


0» 


PL 


3. 


m. 


rämü (um) 






2. 


m. 


rametü 


<u 




1. 


c. 


ramenä 





miil 




miöijet 




mis'it 


3 


miSiti 


eö 


miöit 

misyü (jum) 
miäitü 




misinä 





Statt misyet sie ging auch misjet, st. ridijü, ridijum sie willigten ein auch 
ridjü, ridjum etc. — Das Praet. fäcal schlägt oft ein i vor : rämä od. irmä 



100 



er warf, häkä od. ihkä erzählen (iJuO.t irdet-hu ich trieb ihn zurück 8t 
&ü£) Sp. - Magreb. (C^}i) gzüt, g zütl ; pl. g'zütü, g'zünft; (c^y*,) 
r'mit, rmiti; (fij, \J*$ rmfi u. r'm&ü, r'dü u. r'däü (Pihan). - {j~$ 
nasa vergessen (Cherb.), i^j^j) r ' dä (P ihan )- 

Der Aor. spricht den II. Bad. entweder mit ä, wie qarft, ridl, nisi, — 
od. mit i, wie misT, biki, säqä, bänä. Conjug. 
Sng. 3. m. jirdä 



PI. 



3. f. tirda 

2. m. tirdä 

2. f. tirdi 

1. c. ardä 

3. m. jirdü(um) 

2. m. tirdü(um) 
1. c. nirdä 



I 
s 

1 

1 



JIUIM 

timSi 
timöi 
tiniB*! 
ämfil 

jimfiü (um) 
timsu (um) 
nimäi 



imöl 


\i 


imöl 


i *> 


im(5ü 


H 



raitUJ : binsä, betinsä; betinsä, betinsl; bänsft ; pl. binsü; bctinsü; beninsft 
(meninsä) er wird vergessen etc.; bisqi, betisql; betisql, betisql; basqi; pl. 
bisqü ; betisqü ; benisqi (menisql) er wird tränken etc. 
Imperf. Sng. 2. m. irdä 

Sng. 2. f. irdi 

PI. 2. c. frdü 

Das Magr. behält auch im Aor. u. Imp. j vor : je>mijü , t^rmijü neben 
je'rmü, te'rmü ; ne'rmijü u. ne'rmü st. ne"rmi wir werfen ; Imp. e'rmijü u. e^mü 

(aber 2. Sng. f. teral). — (^^J) r'dä, Aor. je'rdä; 2. f. tdrdl u. terdäi; 

. o 

pl. jenlü u. jerdäü , te'rdü u. terdäü , ne'rdü u. nerdäü ; Imp. (o&J) e>da, 
e"rdl pl. drdü. 

Part. act. rädi f. rädije einwilligend, mäöi f. mäöije gehend ; pl. rädijin 
od. radjin , mäsyin od. masjin (§ 65). — Part. pass. mäsql f. masqijje pl. 
masqijin getränkt. 

§ 152. Abgeleitete Formen. — II. F. mäs'Sä, jimä8*sl gehen 
heifsen, gehen; (jj^ grofs werden) räbbä, jirabbl erziehen, Inf. terbijje (st. 
tärbije § 44); (jL« sich unterhalten, trösten) sällä, jisälli, Inf. teslijje 

Unterhaltung, Ergötzung; ßällä beten (8bLo ßalät Gebet). — III. (J^) &1 

läqä, jiläqi antreffen, finden; radä, jirädi Einen zufrieden zu stellen suchen; 
(i&3) ^olj nädä, jinädi rufen, menädl Ausrufer; — IV. Joi äbkä, jibki, 



101 



Part, me'bkl weinen machen; ,-Jact äfta, ji<ti u. jä(ti geben, mit 2 Acc. 

. oE 

JUiacl ( >viac!) i(tinl, actinl gib mir! (I. F. mit j der Person : i<ti 
ll); — V. (^S) iträbbl, jiträbbl erzogen werden, { J&' itbäffl sich ver- 
stecken', (sXj*c Abendmahl) itfäs's'ä, jitcäs's'I zu Abend essen, Inf. ta<ä£äi. — 
VI. (_jJlc) (iL*J *i5i alläh tacälä tfott, der erhaben ist; Imp. jLiM ta<äla 
(verkürzt ta<ä u. täca) f. tacäll komm her! (j.ä^j Herzensreinheit) \yJOJ 

einander aufrichtig ergeben sein, vlg. l^sLot ißßäfü sie thaten vertraut mit- 
einander : Inf. (^ matt sein 2. Cl.) i*v*5 tawänl aö^ern; — VII. .iol 

E , * 

imbänä, jimbinl gebaut werden ; ( tf s.b) erloschen) intäfä, jintifi ausgelöscht 

werden; — VIII. ^ßX&S iltarä, jiätirl kaufen, mes"tirl Käufer; -_ä_Ä-JI 

iltäqä od. iltiqä, jiltiql zusammentreffen, Inf. AjÄJi iltiqa Begegnung; (_j^i 

zu Ende führen, ¥j | » Ende) -£-Xjt intähä beendigt werden, schlief sen 

intr., i-L^Äil intiba (ä) J^nde ; — X. (_j.äc Verzeihung) JbuCwf istäcfä, jistäcfl 
um Entlassung bitten, -mjjxXaJ isti<fa Demissionirung ; -*3-Ä**I istärdä, 
jistardl Einen zufrieden zu stellen suchen Sp. 

Mehrfach schwache Zeitwörter. 

§ 153. Hemzirt u. concav : 1. Cl. (3' (o>5) zurück- 
hehren , schliefslicTi wozu kommen (aboutir) : c^JI ; o»M etc. ; 

> i- oi, oi i o «_ 

Aor. Ojj-j , Juss. j».j , Imp. 0? , JJ etc. ; Part. JJI ; Pass. Jut ; 
ebenso v-)t (o 3 l) zurückkehren : Lul L$>l<3 od. L>L>t bLs>o hin u. 
zurück. — 2.C1. Ol (<Aj1) hart, stark sein : ool ; ootetc; Aor. 

»v ■ - . o- o <;{ j.fj s ö £- 

OVaIj, Juss. l\£j , Imp. ö\, ^$0^\ etc. ; II <Xi\ } lXjj-j ; Inf. .AajLj 

' . ' » " • " 'L? E_ ' 

bekräftigen. — Concav u. hemzirt : 1. Cl. eL* (Jj-*) öfo£- 

Mtm : oeL* ; ü^*. etc. ; Aor. ^.-m-j, Juss. j-*o, Imp. _^*, .cb-* 

«-- «-.5 6- o, > 

etc. ; Part. al» (^jLmJI), fem. iLoU*; Inf. 8^ (Sj.~); Pass. e^; 
IV suJ, Aor. i^j^i, Imp. ^.J, Part. Z^***, pl. ^j— o ; Inf. 



102 

G^- ~- ~. Es. 

»eL*!. Ebenso eü zurückkehren; *l*o leuchten; II I^ä>, Aor. 

£„.*.> 6. o . Ei J ^. , £ . . 

{$y&-l, Inf. iu^oaj; IV sLtol, -_a_*V3_j. — 2. Cl. »L> (L*->) 
kommen : ö*L>, c*£>, Aor. i^^. C^-?-?.); Juss. (jr >f., Imp. ^=>, 
^aa>, Part. ^Q> (^.jL^-5) , Inf. 5^^; Pass. i^>. Ebenso 

mJ" 'S. - $ . ' Es.' i„.j O. o. 

s\J> (1*0 und a5>) fom* sein ; II L$, Aor. (j ^j, Inf. iu^j ta- 
reit machen. — 4. Cl. eü: (Lui od. <;*-&) wo/few : o«Li, o*a*c, 
Aor. iLio ; Juss. Lio, Imp. La, JLä etc.; Part. *L& ; Inf. $ J» 
u. *£*.&*<>; Pass. «-Ä. — Hemzirt u. assimilirt : 4. Cl. 
g^j verzweifeln, Aor. yJ-o (auch ^1, Aor. u^jLj). — Hem- 
zirt u. defect : 2. Cl. JJI kommen : ^i\, öJjl, Aor. c jü, 
Juss. oLj, Imp. c^-j' (für c^_jl; aber oLs) verkürzt o (in 
Pausalö); Part, afj^fit) fem. X^fT, Inf. ^Li'l ; Pass. J.jI; 
iV ^—»i britigen, Aor. ^—i^j, Imp. ot , Pass. J-. %1 

(I y^4 ^ «**? u - IV V 1 ^' f^jl] owüjl l*M 6rac/*te 
mir [ihnen] das Buch) ; V { j3& sich ermöglichen. — II ^ol 

tooAui gelangen lassen, an Mann bringen, bezahlen, Aor. ^Ojj , 

T f -' f •• o r>i f ' t ü f* oB - B "° - 

mt. *jOL>. — d. U. j^Ü weggehen : oli, v^-jU, Aor. ^Lio, 

Imp. Ül. — ^ül vgrto werden , Inf. ^ Jt u. Süt ; II ^3t ; 

IV ^oT, Part. 6y>, Inf. sDut werfeteew, schädigen. — 3. Cl. 
e„ 



e„ 

;5, seÄen ; 



Prät. ^ Aor. ^ J UB8 . J Imp. * («') 

°L> • C5r» » J fem. «c. 

- oE. s 

" ^"J ■ L5j3 ■ y Dual L 



- - 



o . . 



oE. 



* o£. 



-* -« 



«tü4| ; ^j 1 » ^ J fem- 



»* 

- o. 



103 



-£, 



Dual Lt. Aor. Q^.nl ** US8 * ^j^ 

.B, ^- 

LjT, , e:) L/> „ (tfjj Part. Mj 

oS„ - o..- o -. O - »-, 

PI- t^b n 0>ß » fM fem - 



Jv-^J 



r^!; « oV • W Pass - ^*) 

■ ero ■ crtr 3 » oV Aor - l5jH 

.05- -- -- So. 

Energ. I ^j^j, Imp. energ. ^j, ; III ^st^ (rä'ä) heucheln, 

Aor. jJfj, Inf- sbl^o u. 9'Uj; IV ^5,! zeigen, Aor. ^5~j, Juss. 

-j, Imp. jt, Part, §y> (JLJI), fem. £*&«, Inf. ssl.t; VI ^52! j' 

e/o s 

einander sehen, sich bespiegeln; VIII ^£&t überlegen, meinen, für 

gut finden. Mit Suffix »t. er «aA z'/m, i£fü er «leAi rficÄ etc. 

§ 154. Doppelt schwache im engeren Sinne (^ u. 

^5, od. ^5 zweimal [^£> für j^s>]) : J*, sein Versprechen voll 

halten, seine Schuld voll zahlen, Aor. .äj ; Imp. o, f. &, pl. 

i , oE > ofc » - . 

jj»; Part. oi 3 ; IV J^l, Aor. ^^j, Imp. U> 3 t, Inf. §Läj5. — ^ 
behüten, Aor. ^«j, Imp. ö (m). — ^^3 Blutgeld (iüo) zahlen, 
Aor. ^Aj, Imp. O; II ^50^, Aor. ^ö^ führen (st. ^ol § 153). 

— o- . I 

— ^_5i) berichten, überliefern, Aor. ^-j, Part. ^t. (^Ul), pl. 

O -> G- - . -* > 

st»j Erzähler, Inf. iüL> Ueberlieferung ; Pass. ^53. es wurde be- 
richtet, Aor. ^5.5-» ; ^£5, Aor. ^5^^, Inf. je, seinen Durst stillen ; 
II ^53. Inf. XjjjjJ u. V ^£3 j" reifiich überlegen, Inf. »J ^b oAwe 
L'eberlegung. — l5_j-** gelten, Aor. ^-«o, Imp. j-«,! ; II ^j-** 
begleichen; III ^L* gleichen, Aor. ^^Lvo. — ^yj siarÄ; sem, 

-O- -O S. O.O- .. 

Aor. ^5_).äj, Imp. j.st; II ^ji, Inf. ä-j_j.äj stallen. — tf i 3 un- 



104 



mittelbar folgen, regieren, Aor. ^L (6. Cl.); Part. ^I 3 (&[yM), 

G - y G - - * - 

pl. *% Gouverneur , iü^ Gouvernement; II ^ zww Regenten 

machen, Inf. X.I Cjj IV J^l, Aor. ,^-j, Part. ^*, Inf. SbUl 

schenken; X J^J, Inf. SS^äJ occupiren. — 4. Cl. y jt^ (für 

_^i>) u. ^i> fefon : oa^>, c**ä>, [^^» od. \j+s>, Aor. ( c ^?. 

od.) L^_^j od. ^j-^., Imp. ^t, f. ^jtP'jt pl. (*p4$ II ^a» 

fetan machen, begrüfsen: Inf. ä*-c^ u. JUi? Grufa; X l^rs^uJ u. 

,-^uJ, Aor. ,^uo (u. gxjfwi) am Theben erhalten, und mcä 

schämen [3lx> ScAara]). — uC a5> (3. pl. prät. I^> sich schä- 

wen. — ^aä (3. pl. prät. I^aä), Aor. ^aju, u. ^ (!>**); Aor. 
i , . * - 

-*j unvermögend sein, stecken bleiben (im Reden); II Le Inf. 

G , o » , öS 

ioujü, IV Ixet müde sein. 

§ 155. Dreifach Bchwache : ^1 i'nterkunft 

suchen, wo unterkommen, Aor. i_£jLj, Imp. j-jt (statt ^3') f. ^5^}^ 

pl. lLJE, Part. J (^1) ; II ^f Inf. J-i 3 LS, u. IV Jj Inf. 

S^jl gastlich aufnehmen; V ^jli' ; VI j^Ij u. VIII ^tj^_Ä_jt u. 

-* S S- Ol. 

^cjj. jI einkehren. — ^\^ versprechen; Prät. 0I3, 



oB- 

jl^ Dual 



o£- 



LI,; 3. pl. I_»,iy, Aor. (Ind. u. Conj.) ^L», 1. ^»1; Dual qÜ-j, 



i - 



3. pl. jL-j, 1. (jl—i; Jus8. Li (,^-j) ; 1. *l; 3. pl. L>u, I. u; 

Imp. t (JtJ fem. ^J, Dual LJl, pl. 1,1, fem. l^rf ; VIII jcUI 

em Versprechen erhalten. 

§ 156. Vulgärspr. — *L> vlg. äg. gi (igi), ga (äga) kommen : 



PI. 



3. m. gi (ga) 

3. f. gät 

2. m. git (get) 

2. f. giti (geti) 

1. c. git (get) 

3. m. gum 

2. m. gitü 
1. c. ginä 



jtgi (*gl) 
tigi 
tigi 
tigi 
ägl 

jigü (um) 
tfgü (um) 
nigi 



105 



gä-ni (mit ä) er kam zu mir , gä-lik zu dir ; aber gä'lhä er ham zu ihr 
(§ 56); mit Neg. immer mä gäi er ham nicht, (gum) mä güS sie harnen 
nicht. — Häufig äg. jigi vor Zahlen : es macht ungefähr. — Aor. Magr. 

pl. je'gijü, tdgijü ; Imp. e'gijü (§ 15l). — Imp. statt igi pl. igü häufiger JL*J 
(VI. v. jis) tacäl komme! (§ 152); Part, gä'i kommend; Inf. magi' (megi') 
das Kommen. [Aus V_J sL>. er ham mit etwas, brachte es ist das vulg. 

Ztw. L-JL> gab, jegib bringen entstanden; II. gäjjab hommen lassen, her- 
beirufen.] 

c j) ätä hommen, Aor. jätl, Imp. itl u. ätl, pl. itü u. ätü; Mgr. 
Aor. jätijü u. jätü sie hommen, nätijü u. natu wir h., Imp. ätl (m. u. f.), 

pl. ätijü u. ätü (Pihan). — Aus dem Imp. IV ot lafs hommen! ist vlg. 

oL^ 1 hat, f. hätl bringe, gib her ! entstanden : hätü'h od. hätumu h gebt es 

, -- - -£ 

her! (Alte Hifdl-Form ; ähnlich in der Schriftspr. vJj'-S 3 = öU aus- 
giefsen v. vjj)..) — ädä, fdä geben (aus ^5^0, Aor. jidl, Imp. idi-ll gib mir! 

- E =E, 

— -}\ nicht eilen , V. JjlS vlg. it'ännä , jit'ännä , Inf. ta'änni zögern ; 
X. -_ilX*w) vulg. ~XÄ*h\ istännä warten, part. mestänni. 

£- ' , üE, , 

\^\ sehen; 00h Li dafs du doch sähest! vulg. ja ret wenn 
doch ! mit Suff, ja retoh , rethä ; retak ; retni wenn ich doch etc. ; — 

{C J> ( [ }-S > ) b ja tära, seltener hal tära (hantära), ja haltära vielleicht, etwa. — 
Mgr. Aor. teräl du (f.) siehst ; pl. jeräü, teräü, neräü neben ne*rü etc. (Pihan). 

— Imp. äg. u. syr. meist ^JiXv sieh (v. v jLco) ; — II. aus ^cL rä"ä wird 

(_$*ij räuwä u. durch Umsetzung (?>$ wärrä , jiwärri (warrini es-sikke 

EoE 

zeige mir den Weg) ; — IV. (^U wird zu) ^^ ärwä u. {ßj}\ äurä, 
jüri; aurä-hä (auch ürähä) er zeigte ihr, bijürl er zeigt, baurih ich zeige 

ihm; — V. (^fjj) iträuwä, jiträuwä sich berathen. 

(.^5$ Aor. ,cÄj) wäqä, jüqä sich hüten, Imp. uqa f. üqi hüte dich! 

— (iffSj Aor. ^«j) wäfä, jüf 1 Wort halten (voll zahlen) ; Mgr. Aor. jüfä, 

2. f. tüfäl ; 3. pl. jüfäü ; Imp. üfa, f. üfäl, pl. üfäü (Cherb.) ; X. istäufa, 
jistäufi (volle Zahlung verlangen) erschöpfen , vervollständigen ; mestäufl 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 14 



106 

(der SteuereintreiberJ erschöpfend, vollständig; Inf. istüifa (§37*); — ( ^j) 

wäßßä, jiwäßßi beauftragen, V. itwäßßä, jitwäßßl beauftragt werden ; — ^ J3 

(st. 15OI) wäddä, jiwäddl fuhren; itwadda, jitwaddl geführt werden; — 
Lcy&) gäwä, jiSwi u. II. 6äuwa, jiSäuwI braten, rotten, VII. ins'awft, 
jins'iwi pass. ; — (ij^) < awa > j^ ,wi u. II. täuwa, jifäuwl heulen; — (<J>k) 
täwä, jitwl zusammenfalten; — ((S^) kawa, jfkwl Icauterisiren, bügeln, 
Inf. (kaij) kai; — ( _«u^wl u. ..is\*»l) istälijil u. istäha, jistähji u. jietahl 
sich schämen , Imp. istahji u. istahl, Sp. (isthi 1 Irtm.) ; ma betistihi (Syr. 
btisthi) schämst du dich nicht ? 

Das negative Verbum ^rJ (ctf). 

§ 157. yj*A er war nickt, oder ist nicht, hat nur ein l'riit. 
Singular Dual Plural 

» O. , O. ) (t . 

- > O - O J o - 

• > o 1 

rt* fbrtrt ) 

üuJ 

* u*t^ regiert (wie qI^ «ein) den Accusatiy (oder hat da« Prädicat 

» s ^ 60. , o, 

mit v->) : {^X&i) Ulä ,Ajj j^J Znd «fand oder steht nicht. Hierfür 
zuweilen das unveränderliche oll (mit einer Bezeichnung der Zeit im Accus.) : 
jOUjI q*> oH es firt foine Zeit mehr zu entkommen. 

öS 

a \ ^c vielleicht oder hoffentlich dass. 

§ 158. ^*c vielleicht dafs er, vi>~~*: vielleicht dafs sie, si^y-lc 
oder c*^* «ietfeicAi dafs du, ^J^M oder J*L~^ vielleicht dafs ihr 
u. s. w., mit folgendem i u . Conjunctiv oder *Jf etc. (^^ auch un- 
persönlich). 



3. m. 


lt*J 


3. f. 


• - 0» 


2. m. 


. 

Vi>VM<J 


2. f. 


b • 


1. c. 

- Ci - 


> , 



107 
Verba des Lobes und des Tadels- 

§ 159. (^oiÄJU, «.LX.4JI jlxsl) heifsen die unpersönlichen Verbal- 
formen ^jti (auch ^.*j, ^i, ^jü) schön! und ,)"»aJ />/wi/ JoJjJl ( *jü 
wa« /wr ein trefflicher Vertreter! Er ist der beste Vertreter! (Gott). — 

so-s-o i . .0 

)_♦.£: ^L>j ir**£j was /«r ein schlechter Mensch ist Amr! ,-wj JL) i^aj 

o - o 

jy'ui M'Jer den schlechten Kameraden! (Es kommen auch vor : fem. o-**J, 
c^^w^J, Dual UjÜ, fem. LUxi, pl. t«.4Jii, fem. ,.-4.*i.) 

Verba der Bewunderung. 

ä , 5 J -öS 

§ 160. (wCfUxJt Jl*sl) heifsen die 3. P. Sng. Prät. der IV. F. 
(mit vorausgehendem Lo u. nachfolgendem Accusativ) u. der Imperativ IV 

so- , - oE - - o E 

(mit nachfolg, cj) einiger Verba : IlXjj (Jwüasi) .yw».5>i Lo (was hat den 

) * -oE 

ifeid so schön [so trefflich] gemacht!) wie schön (trefflich) ist Zeid! Ä-Aia^l lo 

o - o oE o o E 

wie sauer is< da«/ oder «AjjJ (J^iasi) ^j.^v.5>! (mach's schöner [besser] mit 

> - . oE o öS 

Zeid/ d. h. versuch 1 es nur! es geht nicht); *J».it Lo oder io jyif wie gut 

> - - ,-tiJ 

er spricht! »jqs> p^ Lo wie schnell er schreibt! (Auch Deminutivform : 
&k*u**pA Lo wie <7t*< er ist!) 

.Die Accusativ-Sufflxe am. Zeitwort. 

§ 161. Der Accus, des persönl. Fürworts tritt als Suf- 
fix an das Zeitw. Diese Accusativ- od. Objects- od. Verbal- 
Suffixe lauten : 



3 

8 ihn 


Dual 


1*0 sie beide PI. 


j 
^♦P sie m. 


lS> sie 




l*j eitcA beide 


^ sie f. 


w5 dich m. 






i 
^^*y eucÄ m, 


^ dich f. 






,^yf eucA f. 


-3 mich 






Li uns. 



108 



z.B. : 



»•« « 


t'An 


U.^Jwöj er schlägt 


> > -o. 


*iV, in. 


NJ^CO 








nie 
dich, m. 


sie beide 


> > -<1 . ■g 


«i«, f. 
eucA, m. 


— t. 


dtcA, f. 


. > > C - 

L£j.a»J «r schlägt 




eucA, f. 


l£J° 


mtcA 


euch beide 


LÄaARJ 


uns 



wytol schlage ihn! c JjJyät schlaget mich! — Die Form 
auf JÜ ° verwandelt dies vor Suffixen entweder in y oder 
schiebt noch ein y-i- ein : b^^äLü oder »yJUä ihr habt ihn ge- 
tödtet. — Die Aoristformen auf oi ' können vor ^i und 
Li abwerfen IlSj^äj und Li^^äj «z'c verstehen una. — », uS>, p& 
u. ^ verwandeln, wenn l, i od. at unmittelbar vorangehen, 
ihr m in i: fc-o^ai' ^t da/« du (f.) t'Än schlagest; ^^oytol (Weib!) 

• o • o « ob 

schlage sie! L*^jwtoJ* ^ rfa/J» du (f.) an beiden Gefallen findest; 

o£ öS » * o » , , 

xkct, fem. iuiacl #t& ihm ! (IV v. LC I^t) ; — C^^) er bewarf 

sie (v. it*), § 12), (^5j-j) ^^'jJ « r *teA< euc/t, aber *xftJ er 
£ra/ i'An. 

- oB 

§ 162. Selten zwei Suffixe zugleich : u^xidacl er gab mir dich ; 

O } > } i B» 

jSS&yt&fal er wird euch sie sehen lassen, sie euch zeigen (IV ^ß\y, }— 

o 3 o o £ 

nach ^tJ § 16l) ; ^A»*bi fa/a micA e« kosten. — Häufiger wird das 
zweite Suffix an das Stützwort Ul angefügt, das den Accusativ bezeichnet 

» • o } i ü > ) > z. o o E » ■ >o 

(mich heifst ^Ljt) : z. B. ^^bl ^*Xj -j, »LjI ^+*io\ ', L^Ljl jJ^li reicAe 
* S S J s , " • ' * 

iAn» sie die (die Sache) hin l L?üt &_>j : er lief» ihn »ie heirathen , ver- 

>"•. ' . z . > . 

heirathete ihn mit ihr; LjIääj aJlÄJJ oder LXjIj *Jbü er födtete ihn und sie; 

lNJSU ^Lji 5 Liyto^Äj ^ «etee* «n» und *<e nicA< der Tödtung aus. Soll 

das Fürwort hervorgehoben werden, so steht LjI vor dem Zeitwort : 



109 



lXaxj w^Lj! dich (und keinen Andern) beten tcir an. Q_jj&'li ^Lj^ 

S 'S 

JS -- « O- * o « » 

( ff J>.ÄJ'i VIII von -Sj) und mich also, mich fürchtet! 'lXj: &*.*..*.& 
»Lit ^AÄbj LtJlc icÄ hielt Zeid für gelehrt, und er hielt mich auch dafür. 

) , - } > i. . , , i o£- * • « 

— *XJjO oder »ul^ ySijO drauf und dran! nimm? 8 dir! ...^ y^Ljli 
* * s 

\j liA^-! .ajST A?t7e rficA, do/s dt* Einen davon in Kenntnifs setzest! — 

3 5- 3 «. s 

Syr. Beduinen : &.aäjL& für »Lji IäjU* ihn sehend (Wtz.). 
' s * 

§ 163. Vulgärspr. — Hier lauten die Suffixe nach einfach 

geschlossener kurzen und langen Silbe : 



Sng. 


3. m. 


jidräboh (uh) 




3. f. 


jidräbhä 




2. m. 


jidräbak 




2. f. 


jidräbik 




1. c. 


jidräbm 


PI. 


3. 


jidräbhum 




2. 


jidräbkum 




1. 


jidrdbnä 



jeäiloh 




jeiSilhä 


ö 


jegilak 


•3 


je^ilik 
jegilnl 


* 

■1 


jesilhum 


1 


jes'ilkum 




jelünä 





so auch d'räboh (st. däraba-hu) er schlug ihn od. (st. idrib-hu) schlage ihn 
u. s. w. 

Nach doppelt geschlossener kurzen Silbe : 



daräbtoh (uh) 
daräbtahä (>hä) 
daräbtak 
daräbtik 



S> 


ihn 


3 




*« 


sie 


s • 




80 


dich m 


-6 




•e» 


n f- 



daräbtarn (inl) du schlugst mich 
daräbt«hum ich schlug sie 

daräbt"kum ich schlug euch 



»0.j er führt (gibt) ihn zurüclc, mit *— > 
Sing. 3. m. birüddoh 



PI. 



8. 


f. 


biriiddahä 


2. 


m. 


biruddak 


2. 


f. 


birüddik 


1. 


c. 


biruddirn 


8, 




birüdd»hum 


2. 




birüdd»kum 


1. 




biruddmä 



110 



Nach Silben, die mit (langem) Vokal auslauten: 



darabü'h ') 




ßaddaqnä'h 




darabuhä 


■9 


ßaddaqn&hä 


4 


darabük 


•0 


ßaddaqnäk 


darabükl *) 




ßaddaqnäk! 


s 


darabünl 


8 


— 




darabühum 
darabükum 


1 

■ 


ßaddaqnähum 
ßaddaqn&kum 


.3 


dar abiin ä 


• 
8 


— 


k 

"8 



In der Negation werden die Suffixe einbezogen : mä tidrabnäs* schlage 
uns nicht ! mä laqithüms" ich traf sie nicht. 

§ 164. Durch Annahme der Accus.- Suff, zeigt oft auch das Part. 
act. noch seine Verbalkraft : läzim-nl mir riöthig ; daribnl er ixt mich 
schlagend , schlägt mich ; meßaddiqnä er glaubt uns. Hierbei dehnt das 
fem. das alte » -«- zu ft : s*ä'ifä-hum sie sieht sie ; cftrifähum kennst du (f.) 

sie? [wu^-tj if***] f ® ni (wagifAni) wagfänl mein Auge schmerzt mich Sp. 



II. Paradigmen der Nominalfbrmen. 

§ 165. Das Nomen (*-J) umfafst : l.Substantivum 

(Oj-»öj.J) das qualificirte) , 2. Adjectivum (wö*>^ od. 'iLJue 
Qualificirung) , 3. Numerale (jJuJI ^1 Zahlwort), 4. De- 
monstrativum (sJ-ä^I ^*J Zeigewort), 5. Relativum 
(^**«^l ^yoy^t\ Beziehungswort), 6. Pronomen personale 
(j4*a+)\ od. j^+AiaJI Sinnwort). 



) oder, da das h meist schwindet : darabü (dagegen därabü sie 

o 

schlugen) ; syr. Beduinen *aJ irmi'h wirf ihn statt vlg. irmi'h Wtz. — *) in 
der Vulgärspr. gedehnt S statt «S. 



111 

§ 166. Die Nomina Substantiva u. Adjectiva 

G - G o - 

sind entweder ursprünglich (Primitiva), wie <Xj (für ^ Ju) 

Hand, qüI Ohr, oder abgeleitet (Derivativa), und zwar 
entweder abgeleitet vom Zei tworte (Deverbalia) oder vom 
Nomen (Denominativa). 



Nomina deverbalia. 

§ 167. 1. Nomina verbi. — a) 37 Infinitivformen 

G - ;o- oJ 6: - > - - 

(i&jft^ }\ «ulcU«. jOLxm d. i. Infinitive, wie sie eben gehört 
werden) von der I.Form abgeleitet (Handlungen, Leiden, Zu- 
stände, Qualitäten, — Substant. u. Adject.). 



1. 


Jjü 


10. 


,51*5 


19. 


t>*5 


28. 


•J.AÄ5 


2. 


6ii) 

JA* 


n. 


G-o- 


20. 


^*9 


29. 


G- , 

xLots 


B. 


G o 
^*5 


12. 


G -o) 

äJLxs 


21. 


- o 


30. 


G n 

6y& 


4. 


G- 


13. 


G-o 


22. 


J*9* 


31. 


G- »J 


5. 


G-.> 


14. 


G- — 


23. 


G -o, 

bUs 


32. 


G- jj 


G. 


G- . 


15. 


G- - 

äJLxs 


24. 


G -o> 


33. 




7. 


G - 


16. 


G 


25. 


G-o 

5W 


34. 


G-o- 

JotJU 


8. 


G -- 


17. 


G- -> 


26. 


G 


35. 


G--o- 


9. 


G -j 

JUS 


18. 


iÜUi 


27. 


G #- 


36. 


G o- 



37. KLiÄyo (38. Concave : iüjJUs). 

* Massive und schwache Wurzeln erleiden dahei gewisse Verände- 
~ - Go- 5i G-o 

rungen : — Massive : 0>A (für 0<A/>) Streckung, üAc (äOJ^.c) Zahl, 
6 - - t G.G. 'G - j o - 

aher O^Xx iJaAZ, Nummer. — Concave : »Ixä (|»Jy>) Aufstehen; x^*jO 



112 

O- >o 



(KJJl*5 v. x«'0 für ^o^O) Dauer, %j+~0*° (v. J-*» für ^a*ö) ITmfe«. — 

s > o , > • a . o . 

Defecte : ^0£> (^cJ^) rechte Leitung, {J j&j (aus ^^ für _^*o,) 

O - - Ol- O • - 

öuns<; öIa£> (od. äj*5> , § 14, für ä^s> v. (J .^> für j-*-=>) Leieti; 
O.0-O--0- - - . . '2. > i *i > y 

»Ix**» (üa*/*^) Bemühung (pl. c«***, cL«-«J)) ; _ji* (^.Lc v. ^Lc = 

S * 6 I *"ö >i ' .B feil I > 

P*) #öAe; J>l (aus ^ju'I für ^^»1 v. ^1) Ankunft; y&, } JtM und 
2 , . ' '2 o > > ' ~- 

Äc (von Üc) Uebermuth; ,.** (für ^5^— § 148) Gleichheit; 4lj_5> 
O',' ^ - > O - > 

(^tp») Weissagung, 5LXj (^L&) fFemen. 

J) dazu die Infinitive der abgeleiteten Formen 

(iLy*Lj> ,oUa/> regelmäfsigelnf.); siehe die Paradigmen des Zeitw. 
§ 168. 2. Nomina vicis (ö-Jl _^*.l Einmaligkeit) : 

O-o- O-o- 0*. »; - 

iüi*5, z. B. ^Jyto einmaliges Schlagen, by« einmal. Passiren, 8-4 

0- o - O- - o 

.Ein MaZ, ÄÄjjü einmal. Mittheilung, ü>Laäs>I einmal. Bedürf- 

g . ' - - - 
m/s (doch äu\^>?5 iwoüjl einmal. Aufstellung', iUläl hat schon 8). 

oi -O > 

§169. 3. Nomina s p e c i e i (cjJLH ^ Name der Art) : 

G -o G-o » G - 

iüjts, z. B. »JLä3 besondere (grausame) Art der Tödtung, *uy&» 
besondere Gangart. 

§ 170. 4. Nomina loci et temporis (Ort- u. 
Zeit-Namen C) Le^l^ c ,LXjl <L*J od. \jjti\ *l*J) : JoiiU, Kl*ä*, 
z. B. «woX« Schreibstube, Primärschule, vXp-* ^r< und Z«£ d«r 

So* O - - o - 

Abmachung, yJ^* Ort der Sitzung, Behörde; iL-^J^-a höhere 
Schule, SjpA Begräbnifsort. — Plural : j^lä* (woX°> \j>&=? t 

' § -o 6 - G-o ' 

jj*jkX*J. — oL*w : z. B. J^Ly« (für S$y> von jJ 5 ) Zeft der Ge- 
fttwtf, oLäjy« (^3$ Z«<) Termin; pl. J^cU* (o~äj^). — Mas- 

8 «« G-o, s, " Gs 

sive: J^s* (für Jd^ von Jw>) Absteigeort, Platz, i±*t Quartier 
(beide pl. Jl^u für JJL^o) ; ^jLo' Residenz. — Concave : 

G-- O-o- ,.' r r-» 

j.Üu (für r yL« von r Lä für rJ i) Standort, Rang, pl. oUUU ; jÜU, 



113 

G- -i G- -o- 5o - >--ۥ- 

S.Lix Höhle (für US}}.*'« ; ,j — c Bodensenkung) , pl. ylx* ; c>^*-« 
(für c^i«-* von «r**$) Nachtquartier. — De fecte : ^«y (für 

G»o» 8 -o- G-.o- »- -» 

f cyi) und äLcyi (für iixcyi v. ^c,) TFesöfepZate, pl. c.\y>, ^cl^jl ; 
[^$yA (für ^5_jU v. ^i) Unterkunft, Asyl, pl. 3L0 (^l*) ma'äwiii, 

§ 171. 5. Nomina instruraenti (S&t sl*«,] Name 

G-o G -o G»-o G ,o 

des Werkzeugs) : J»*ä/>, i3büw, *JL*ft/) : z. B. r f- v '^ Kanone, 

G-o G--o }.,),,} . 

_LXä/> Schlüssel, \*JJi.A Besen (pl. ötiX*, ^oIä», j«*._jL^— *). — 

G .. G »o G -o G--o 

..jl i-y« PFaa<?e (für ^jy*) ; »Li.' Leiter , Treppe (für &&£<* von 

» - G-o ,, . - o 

c 's\ emporsteigen) ; si^./) Bratpfanne (von ^>^) ; vlg. iütj-&». 
§ 172. 6. Verbaladj ectiva. Die activen (*L*J 

> 0„ 

J^LäJt) und passiven Participien (jj*&Jl fL-J) 5 siehe 
die Paradigmen des Zeitw. — Die Adjective folgender 



Formen : 






Go- 


!. B. 


G , , 
v_^.äao schwer, J*£*« e6en. 


G - - 

n 


» 


q.»m£> «CÄÖTl. 


JoiS 


» 


J^jw leicht, —jS erfreut. 




r» 


3 , - - 
■ jmXä (j«Xw und (jwX*;) böswillig. 


*!*«' 


n 


J»aÄä yeföcfeetf, j^äs arm. 


Go 

ja 


» 


ü 

w ftJ! vertraut, Kamerad, \_ äX5> rer&üna'ef. 
s 


Go * 


» 


& j Go > 

v.^Jlo hart, y\&- süfs. 


*3^*i 


» 


uy£ eilig, \y&** dankbar. 


G . * 


n 


. > , > 
oL^ wunderbar, ^o\^ hochsinnig. 


G . o> 


r> 


.0 1 

qUx nackt. 



> \3 . O - 



(q) q^*s n O^*"* er f reut > gj t*W* zornig (§ 184). 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 15 



114 



Jw*sl z. B. Oj*J «cAicorz, v-J^Xs»' buckelig. 



a = 



5 J. s - • - 

* jLäS „ :Lj> Bäcker, jl^\>» Schmied. 

* j'-*' n *— ^^F höchst wunderbar. 

e « - 

* Ju^xs „ j!^*" » <e< * frunfceri, j»^*** Geistlicher. 

*>..> °>, .> - - * 

* *JL*9 „ 8Ju»ä Stubenhocker, xk^Uo Spötter. 

e o o - « t • 

* Jwoü/> , ^aX»*wO arm, elend, j * r i * * ttark parfümirt. 

* ((3l*a/i „ i£&o geschwätzig, JJa*A ttark parfümirt). 

* Die mit * versebenen Formen bezeichnen höhere Intensität 

" '* *" t tm 

(XiiL^c); Jljjiiu.J^utS ursprünglich meist passiv; für J^Äi mordgierig, vlg. 

> - 6 *- - s- 4- 

3y>^S ; i3Ljk9 Handwerker : *^Lc und iöo!^Le großer Gelehrter. — Jj*i jetzt 

Schmeichelname (Caritativ) : ,• j^^" Hänschen, s*$** Mariechen. — Hern- 

i, i. 

zirte : statt Üfegi £#%, auch v3^> ra'üf (§ 21*); statt ^-Jü gemein, auch 

fjü la'im; aus -x*i (J»**5 von Li) wird ^-o Prophet. — Conoave 

' o- o/ Q - . Oo- 

setzen J*a*s oft in Jjuö um, woraus auch J»aS wird : o^y« und si^y« 

o . • » « ... .. ö - 

<od< (aus O^jwo für o*J^o von oL« für Oj* sterben) ; ,^-J und q-J 

weich (aus q-^J für ryf^ von ..^ für q^J). — Defecte : JLt AocA 

G.'o-S'. 0.2*- • / » 

(für ^-vic aus^xXc); ^yj «torifc (für ^^*), ^<Ac Feind (für j^>Ac), pl. 

•*». ol 6 . öS' 

SkXfti (für jf Acl). 

Comparativ (Elativ). Farben; körperliche Fehler 
und Schönheiten. 

. •* *°* 

§ 173. Die unbestimmte Form Joisl dient als Com- 
parativ für Sing, und PI. masc. und fem., und, wenn sie be- 
stimmt ist, mit dem fem. J*& und dem pl. ( oy Li M und) 

J^ls), als Superlativ : <,£jj> ^S\ jS> er ist älter als du, ,S> 

.'.' r \~. v'°f. ' — t - »*•*'»-,-*" 

x*nbj ^a J^l s ?e z's« schöner als Fätime, iül^-l ^j» J-aasI «uäUJI 



115 

-t> y , o E G o 



die Wissenden sind besser als die Unwissenden, Lg-i^o J-*>t c>-ö 



> « cEo<e J J 3 



m noch schöneres Mädchen als sie. — J^^f J*>j^ der treff- 
lichste Mann, Js^äJf »LJI f&<? trefflichste Frau; Jj>^ J^cost und 
^L>-Jl J^si der trefflichste Mann; c^_a_j Oy-kl •> J^-*->l das 
schönste und eleganteste Mädchen; aber sL*AJI <J>*&* J*JÄ Hind 
i*5< </«« trefflichste der Frauen; {f^S) J^i jj^l d«»* Aelteste von 
(ihnen) allen; UJuoi cfer Kleinste von uns; (j<£M *-y°j5; -ßow, 
rfas grojse; (cJuait K^JU.1 Kleinarmenien; ^^JiS^ die Meisten, 

, . (i % o >i>> , .> . oE i * i"?n 

^.x**^! ,*hjK alle insgesammt ; QjiaM treffliche Männer, J^IsjI 



c?i« Trefflichsten; JS^\ die Gro/sen, ^LaJI (j-il_,*J) jjfjl die 
Gemeinsten (Niedrigsten) der Menschen, OJ^UJl v^..jLLI die 

ta> Gs»-E 

besten der Speisen. — {{ßj& *A*^ höchste Wichtigkeit.) 



G 6 

^♦JLt und _^*a1c wissend, 


Comp. 




G "«. - 




) .!>{ 1 ) 


V_*»»AX3 gflrf, 


n 


i^aaIpI, fem. tfJj"* 3 - 


G «- 6o. 




j ,oE 


qjJ und qaJ weicA, 


n 


oft 


G „ '- G 




j , o E J - £ 


i\o» (für lXjj^>) #«J, 


» 


0^>i, pl. tXj^L>?. 


•*.- %' . 




£-o£ 


S -«*« (für *&y**) schlecht, 


» 


[f»f. 


<j 


-o£ 


j -oE ,ü) 


oLe, -1c hoch, Comj 


'•>' 


(für ^iet), fem. LJ*. * 


o* _ Hg- 


-e>£ 


£. o£ ,s) 


r«* 3 C«** 5 ) niedrig, „ 


fc^ 


und Üpt, fem. IaJO. * 


6«, -J \ 


j .öS 




\j+4yf hübsch (Demin.), » 


u*yt. 




G * - 


i, £ 


j , o £ 


wÄAft3» JeicA<, „ 


v. Ä5»l 


(für s^sÄ^-l). 


G - 

iAjA-v! heftig, „ 




fem. ^*A*ä. 


g' - 


£.5 


•j 


jjjfi theuer, lieb, „ 




fem. ^j*. 


Jj> heiß, „ 


jf* 





* Für -Jlc u. -aJO (am Schlüsse sollen nicht zwei ^ß zusammenkommen). 



116 

- öS * o , 

UöIä ( c *oLflit) weit entfernt, -uülil ^j*-**^ der äufserste Westen, 

I o J - o y -$ ofo-o 

Marokko, fem. \^$y*^ und L-Maä, pl. (joläl : (JßJH\ ,<;*oJJi die äu/sersten 

j , £. > . IS * " I o * . j - _ 

Grenzen der Erde. — y>l (für y>M) e»n anderer, fem. \^y>^, pl. ...^^t, 

o ,-o i > . . i Oo. 2- 

fem. oLj ,:>t und gen. comm. ^>\. — j*S> gut und Ji> schlimm dienen 

> - o £ i - £ > - o E 

auch (neben j£^»t und _&t als Comparative (Superl.); — ..,.**>>t bester. 

§ 174. Die Form Joe!, fem. <5JL»'s , pl. jis und e ^j£j 
bezeichnet Farben, körperliche Fehler und Schön- 
heiten : 



.♦5>l fem. ilj*^ 


pl. r*->" **°<Ä' 


).of «--o . 


Oo» 


j*o\ , tU*o 


B Juo gelb, blajs. 


J - o£ «_- o« 


O , 


Ofc*»l n VÖyt* 


„ Oj-v. schxcarz. 


* - oE «_ , o » 


0») 


jJÖAjl „ f^OAJ 


„ jjäjO (für jjäaJ) wet/i. 


9 » * 

* qIo^*« schwarze, qLoojU i 


icei/ie Menschen. 


> - S r^M o - 


6 o > 


V-AA5»-! fem. *bJo» pl. 


UA> buckelig. 


, -oE «_. o. 


Oo» - o * 






j^ ! ■ *!;>* ■ 


jj*» oi;^' ol**^ e>«*W 


< o£ m o . 


e> * . o > 


yjp* n i\-*+* | 


-** u. qLx** Wind. 


■ - S «_j» » 


*> 9 5, 


^♦Aöl „ iUo Ä 


^♦.*j u. ^-)~*-o taui. 


, -c£ G 


--c.» , .6 O» -S , . 



Jw^l verwittwet, arm, fem. *JUo.l , pl. J-«Lt und «ÜUI.I. — üu>t 
dumm, närrisch, fem. ilä*s»», pl. JU>, Ju> und ~JL»>. 

Nomina denominativa. 

§ 175. 1. Einheits-Namen (»cXo^Jt *Lm» nomina 
umtatis) bezeichnen Ein Individuum einer Gattung oder 
einen Theil, ein Stück; gebildet durch iL ; z. B. jl^ui; 
£äwme od. L'awm als Gattung (collectiv) , ö^s£ ein Baum; 



117 

juJ^> Eisen, HJcjJ^- ein Stück Eisen, Waffe etc. ; ^*ac , uax* 

Stock, älxae ein Stock, vlg. iül*ae. 

§ 176. 2. Namen der Menge oder des Ueber- 

flusses (äydüt tU^i nomina multitudinis vel abundantiae) ; 

0--0-' o-o- o--ü- ö'>* *»• 

Form üJLxft^ u. Jota»; z. B. 8«X*Lo löwenreicher Ort (tJU>>); Vy 

(jij.5>j.it wildreicher Ort. 

§ 177. 3. Gefäfs-Namen (UejJt *U-J nomina vasis) ; 

- - o O - o O. - o ». • 

Form «üUm u. JjJw; z. B. äj-A-i-» Nadelbüchse (Hj-jI Nadel)] 

O-o - 8»*»J G j o j 

v-Jb^ Milcheimer (v^A^ Milch) ; oder *1*äx u. J._Ä_ft_», z. B. 

G-jo'j O .> o .> 

*Jbs\£o Collyriumbüchse, Karthaune; q9i}>a Oelkrug. — Kleider : 

- o O-o 

„Jik*» Mantel, jß* Schürze, Hosen. 

, o j - - « 

§ 178. 4. Beziehungs-Namen (iCx^-j, pl. oU-*JjI 
oder *jj..*»JLJI *La*^I nomina relativa) bezeichnen die Zuge- 
hörigkeit, Herstammüng, Nationalität etc., gebildet durch 

So,- S -- >o So 

^5— : (<— >-c Araber, coli.) ^JjC arabisch, .*oa Aegypten, ^yaj> 

S w o 

ägyptisch, Aegypter ; ^.^Uavw« christlich, Christ', ^^ wissen- 
S o- ' V S-- js- 

schaftlich; c *yj täglich; (»~ fällt ab) ^£/> mekkanisch, (K&>), 
S - L " o- - o- - S , - 

^x-mI? natürlich (*.*£>..b Natur). Merke : (v. xü«Ax) ^JA* 

aus Medina, städtisch, civilisirt, weltlich (Macht) ; ^^Xm, jährlich 

0-- G S , . Go- 

('xi*« für äj.Ä**) ; ^5iu\j auf die Wüste (_$«^j) bezüglich, Beduine; 

„».«■ 'S - o- S - o 

(Lmo.5 Frankreich) ^«LwiJ französisch , (gJL»».i österreichisch, 

g S -' ^--S'-*S- 

deutsch; -SLo u. ^L« wässerig (v. SL«) ; .^J^ u. -?j essentiell 

' Gs ' O 5 - 

(v. L« was?). — Davon Abstracta auf iü— ; z. B. K ^JL* 

Essentialität, '»-^JuS Modalität, iüJL*ot Menschlichkeit; Kjh»m* 

'S ' * 

Sichtbarkeit. — 1^" für örtliche Beziehung und Far- 

fi * * « s 2 

ben : ^ji aufsen befindlich, wild (Ij drauf sen), ^j^y?* innen 



118 

befindlich (\y>> drinnen), Jt^xXJ Alexandriner ; ^\j&\ r<5*Ä- 
lieh ( { j J 4S>\ stark roth). 

Üm 

§179. 5. Verkleinerungswort ( -oua^jl p*»\ od. 
yuaJ! fta^H nomen deminutivum) hat bei Dreiconsanantigen 

6j'.) G o - > 6o. ) O o - » 

die F. Jwotä; z. B. vuJLS"' Hündchen, J**^, Männchen, vm_jJ 

O » O.-Oo-J G 

Pf Örtchen (v. üb für Ujj), ^^^^-i Augemähnchen (<JJ für 
9 ... Oi. j S - Go-i '.: 

uui) ; g^-yvxJa lafschen {yj*^>) , J>-^*> kleiner Schatten (JJb) ; 

JCs Bürschchen {^j£)\ \j°^* Scheerchen ( { jaä*). — Bei Vier- 

> 

G o. > G o . < OioB 

consonantigen die F. JJLuis, z. B. £*£*»' Fingerlein (*_a-*oI) ; 

öo«i G.o. Go-> G o » 

v^jyAJic kleiner Skorpion (ujülc) ; iX^U*»^« kleine Moschee (^£U*w«); 

G o - > 9 , G - . J '•-> 0--> 

(j^ji kleiner Reiter ((j*is), ^JLc Bürschlein {s&h) , v_.^-a, ■>. s» 
Freundchen (^ju>) ; u^J^ hübsch, fein (^j^-S). — Bei Fünf- 
consonantigen die F. JwJLoe, z. B. jtJu*ae. Spätzlein {.yu-xc), 

G o~> s>Gci«> - Go-i 

gsäAÄj Aepfelchen (J-&>)> rf.jty* kleine Waage ( tj**), ^^^u^*, 

G-o O o » > ' > „ 

Wölflein ^lo^*,), ^^^3» Lämmlein (\J^jJ>). — (Fünf- und) 
Mehrconsonantige lassen den letzten Consonanten fallen : 

9 «.«» • i Go,j G-o. Go-j 

J^ä*« Qm'tt« ; --ff**» kleine Quitte ; x^^uJvAic Nachtigall, 3v\y* 

G G - o » j 

&fezne Nachtigall. — Weibliche nehmen 8 - an : )L^j^ Sötin- 

G-ö„> G.o - > o - o . 

chen, *U*J ££. Sandalen, Sjj^i Feuerchen (j~-*-£, J**i u. .Li sind 
fem.); »-a-f* e. Bäumchen (aber .«cs^ &feme Bäume, § 182), 

5-°-' , G- Gi&-> Gs 

**jf.y?* kleine Sclavin, Mägdlein (iüjb*), Kxj^O Thierlein (iutj). 

' , S-i f .i OB O-S S . i 

Merke : ^ji Väterchen (für ^ol von ol für^jt), ,3-1 Brüder- 

GE G s - i G ü t S - j c, 

cAen (^1) , iLö-1 Schwesterchen (oo>l) , ^>o Söhnlein (^ für 

G.. Gs,^ c Gs.jS-> S-> 

_j-o), üxij Töchterlein (o*-o) ; X-ij-i (^^ l5>^) Sächelchen, e. 

O H 

TFem^«« (5 -Ä). 



119 
§ 180. Seltenere vierconsonantige Formen: 

OioS > . £ G o 

»aaoI (mit allen Vokalen) Finger pl. £^-*ol ; ~- ao-a-j Goldfinger, 
yoÄi> kleiner Finger; \$\\\ Staar; cj.A**f Woche (pl. *gL»t); 

G-' / oi > -S G- J o i 

&y>jt beunruhigendes Gerächt (pl. ^ft_A_>^l), iü^uXi'l grofse 

O. j 4 » »■ G -'o 8 >o * 

Lüge; »JUil Fingerspitze (pl. J^oLil) ; -Lw^i* Krokodil; cj-Jj-j 

G , o ~ G . g - jo- 

Springhase; ^Ä*^ Polirer; ^AjJ» Nordwind; y^+s- der Preis- 
würdige (Name), q^*s> Giebeldach u. a. 

Greschlecht der Nomina. 

§ 181. Die meisten Hauptwörter sind männlich 

Gs t > ( 5 JE) 

( J"lX**), viel wenigere weiblich (v^oy»), einige können mann- 
st O .> 

lieh od. weiblich gebraucht werden (^^X*wt). 

§ 182. Weiblich sind : — a) der Bedeutung nach 

s.o. 

(lS> ; '*' 6 ) : 1* ^ e Namen weiblicher Personen u. Zu- 

Si j,o- G . Goj 

stände : »5 Mutter, ^ vo Marie, ^ls> trächtig, *■&** Säugende, 

G- o> G j » 

4mm« (Kjuis.xi ezne eben jetzt od. damals Säugende) ; j>^ Greisin 
(od. Greis, '*\y±r fem.). — 2. Länder u. Städte : ^-ao_/> 

»X *> PS So* 

Egypten (8-0läJl ya/s Kairo), ^j*Jy* Tunis (Jj -Ail (j*l\&H Jeru- 

Cj >- * - 

salem). — Winde u. Feuer : V^?" Südwind, Lmus Zephir, 

G - G 

ja*a* Flamme, p+S? Höllengluth. — 4. Doppelt vorhan- 

Go- Go G - . 

dene äufsere Körpertheile: ^c Auge, ^=>y i»«Aä jPm/«, 

G-G. G - 2 - - G 

»JjLx 2?m? ; v-aÜä Ferse , »Aj Hand, ^jS Handfläche, ct,<i 4rm ; 

G G G oi 

Elle, öJ&& Hüfte, o^-X-i' Schulter, qÖI Ohr. — 5. Alle ge- 
brochenen Plural e, — desgl. jene Collectiva («^-1 a^*-Ä), 

Go - 

die keinen Einheitsnamen bilden (§ 175) : J*:> P/erde, Reiter 
(man sagt nicht *L^> ein Pferd), ( ^JLi Schafe. 



120 



6) Der Form nach ( ,JaäJ) : die auf 8- , daher aus Vy« 
Mann, äiyo AVau, ^uVe Feind, v^J^ Feindin, ^J3 Jüngling, ül^s 

Jungfrau (Ausn. : Äi-Jb* Nachfolger , Lieutenant, *u»bLß «g/*r 

°- »- 
gelehrter, 'iJLqs sehr verständiger Mann). — 2. Die auf nicht 

wurzelhaftes ^5-^- (^5-i oder U-) u. *U-; z.B. \jj£>i guter Ruf , 

c a**o schöne That, lugend, ^J^i frohe Botschaft, LuO Welt, 

Ajfr Wüste, 7Ct^S Stolz. 

c) Dem Gebrauche nach, trotz männlicher Form 

G 



G.oS 


JSrde, Land 
Hase * 


6 o 


Hintere 


0-0 ' 


Finger * 


-öS 


Wiper 


Oo 


Brunnen * 


0, 

yJjS* Krieg * 

«, 

c.O Panzer * 


Go- 

_jJl> Eimer 


G , 


Haus 


6 - 


Mutterleib 
Wind 


yu, 


Hölle 


g 


Himmel * 



^y*. Zahn, Alter 

if* ♦ »«'» Sonne 
G - 
J.*-^ /iriA-c /Tand 




Hyäne 
Metrum 


* 

Lac Atoci 


GZ, 

yJi Beil 


G 0* 


Schiff 


Go. 

U-jÄ Bogen 
(j^S Becher 


Oo 


Bauch 


G - 


Feuer 


Oo. 


Sohle, Schuh 


Go. 


Seele 



,*ȣ*j rechte Hand, Eid. 

G o G o , 

* Einige zuweilen auch männlich ; c .0 Frauenhemd männl. ; ^^fti 

männliche Person männl. 



121 

§183. Männlich od. weiblich sind: 1. die Col- 
lectiva, die e. Einheitswort bilden (§ 182). — 2. Namen 
der Buchstaben. — 3. Einige Wörter, insbesondere : 



G o 

JsjI Achselhöhle 


G -o- 
>w>Jic Skorpion 


G - 

i3ls> Zustand 





Go- 

r*J> Wein 


G j - o- 

0_j..A.Xifi Spinne 


G - - 

^.SÖ Qold 


G o -o 


G - 

^jaX** Messer 


G - 

U*/ P/erd 


G - o) 

^LbJLw Herrschaft 


Go 

jXi Topf 


6o. 

.^♦L* Friede 


0- 
LftÄ Nachen 


-^\*o Formittag' 


G .. 

tXxJ Leber 





G 

qLmJ Zunge 


j^c Hintere 


G c> 

usN-"*^ Moschus 


G > - 

iAaäc Oberarm 

G -.> 


Go' 

^sLo „Safe 
• > 
( £**) c+^y* Basirmesser 



§ 184. A dj e c t i v a bilden das Femininum : 1. auf 8-^-, 

G G- - G o - G-o - G o .> 

z. B. j^S gro/s, f. B«V*^5 ^-r ***° schwer, f. iLot/a; ^JLmwo gläubiger 

G- o j ■ -j G*»-j S - j 

Mann, f. x Jl«*wo ; v-J^o erziehend, f. ü-oy«; ^-wwj genannt, f. 
äU.**/> (auch *-m~^w«). — 2. Auf ^-i- (^ J ) die Diptota auf 

J >-o- -O-J-O- - o» 

q1— , z. B. q|j£w trunken, f. \Jj&* \ {j-^j fröhlich, f. .^j» u. 

S» » o» G-o- G. | Ioj 

Kilo^s (aber ..,^L^ träge, f. *i^l**y) , u. die Form .1*3 des 
Comparativs (§ 173). — 3. Auf ii-^- die Farben u. kör- 
perlichen Eigenschaften (§ 174). 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 16 



122 



y^ii hl der INTomina (Numerus), 



§ 185. Das Nomen erscheint im Singular, Dual 
und Plural. 

Dual 

§ 186. hat die Endung ..,! - : Ju Hand, Dual C) 'u\j; 

o, . ' • - ' 

}Uw Jahr, Dual lXi~. — otoü» (^yto'üdt) Richter, Dual L*ölä ; 
s , , . '.,- 1 ... . - . - ' O'.. 

Äi Jüngling (^Äi), Dual ^Lyü (u. y]y&) i L(t *ac od. Lac (yoe) 

5toci, Dual ptL^j <£*» Trefflichste fem. (§ 173), Dual 
^IJLias; i\j&> grüne fem. (§ 174), Dual ^l^cos*; SlO, Mantel 
(t5*>j)j Dual Jstj. (u.^l^!^); §Lä 7,«««r (ly>), Dual r^"j>j v' 

O.E --«GBO.» ,-ti 

(_j.jl) Vater, Dual qIh'5 ^ (^>0 Bruder, Dual q^I ; ^ö 
.Herr, Besitzer, Dual ^o. 

Plural. 

§ 187. Das Arabische hat zwei Pluralbildungen. — 

« - Oo - 9 - 

a) den gesunden Plural (f^ ^f- °& er (*»J'-~ -r)> der dem 
unveränderten Sing, äufsere Endungen anfügt, daher auch 
äufserer Plural; — b) den gebrochenen Plural 

(j^X* ), der, ohne Endungen anzufügen, den Lautzusammen- 
hang des Sing, verändert, daher auch innerer Plural ge- 

o 
nannt. — Dazu ein Collectiv-Plural auf 8- und einige 

unregelmäfsige. 

Gesunder Plural. 
§ 188. Den gesunden männlichen Plural mit der 
Endung a ^ (vlg. in) bilden : 1. männliche Eigennamen 

*** _ - •» •• O S- 9. Os- 

y\^ Zeid, pl. }<Xjy — 2. jü» (u. j^*j) z. B. jUo Lastträger, 



123 

pl. ^.j^JUs»; Süü« Wasserträger, pl. ^Lä*» (^.^Uu, (§ 21*); 

,.jjj«*u^x.ä Heilige. — 3. die Verbaladjectiva (§ 172), die das 

Femininum auf 8- bilden (§ 184), die Adjectiva relativa auf 

^5— (§ 178) und die Comparativform Jutst, wenn sie sich auf 

vernünftige Wesen beziehen : yös Schreibender, pl. q^ajI^ 

(pl. oUtT Schreiber), ( JL**» Gläubiger , pl. ^_j,*X*wo ; jj.^ &>- 

.,>»&. f '* > - " S-i 

amter, pl. qj.^/L«; ^JIao Guter, pl. q ^^ j Uq j -^1 Idiote, pl. 

..j_j-y«l ; **:>i ^4#e insgesammt, pl. Qjji*>t, q^JÜ^KI <Jm Meisten. 

— 4. Die Deminutiva (§ 179) der männlichen Eigen- 

namen und Gattungsnamen für vernünftige Wesen : ^_^Ly*j>, 

* Aufserdem : ^t (^-*J) Sohn, pl. q_}*V (u. S'-*jO," 3<-> Serr, pl. 
q^J ; xi*v (Bj«w) JaÄr, pl. q_>-»-* (u- ot^Ä-w) ; ä^ ("3^) Ball, Kugel, 

, i > 5 £ . >oS SOoS 

pl. Q«)?^; J^J Familie, Bevölkerung, pl. Q_}^t (u.0^5); Os.i Land, pl. 
f.yioS (u. (jJoU)- — Uäöj-S Richter, pl. ^_j-itoli (u. sLoai); JLb*a.* .elus- 
erwählter, pl. ,-._jÄi3Aa^; tf^' Moses, pl. (M}-*^ - 

§ 189. Den gesunden weiblichen Plural mit der 

_ # > o 

Endung of— bilden : 1 . die weibl. Eigennamen ; 0J&> (u. 
OJJ>) Hind, pl. oIlX^, ^yi Marie, pl. oUj-* (auch die männl. 
auf ä - wie ü^\lb). — 2. Die Feminina der Adjectiva, deren 
Masculinum den gesunden PI. hat (§ 188) : oLöl^ schreibende, 
objixi=U verlobte, oU^-c gläubige Frauen (Sing. iUi'li' etc.); 
desgl. Substantiva auf 8— ; z. B. 8\ls> Straf se , Quartier, pl. 
ol>lo; »iXo Besitz, Gewohnheit, pl. oÜCL«. — 3. Die Feminina 

«m » o j 6 -.0) 

auf ^5-^- (^5-Lu. il-^, § 184): J^ias trefflichste fem., pl. oLJUas; 
oLj 3-1 andere fem. , letzte Dinge', o^L-*a-3 Grünzeug. — 



124 

G J G - * y . .. 

4. Die Buchstaben (§ 183) u. Monate : ^äJI, pl. oliil; 1*m,, 
pl. oliLa*,. — 5. Infinitive der abgeleiteten Formen : wiuyui 

G G - i - - G . , o 

Mittheilung, pl. oUjjjü; ö^j^' Vorstellungen, vJ^>Lä>I #e- 

dürfnis8e {a**^ Gemälde, pl. ^Loj u.a.). — 6. Deminutiva 

von Sachen u. unvernünftigen Wesen : S~tx = *' Berglein, pl. 

o^Cl>. — 7. Fremdwörter : jt^, Thaler, pl. o^ILj, ; «jty» 

König, pl. o^Lä ; i£l türk. Agha, pl. oj^ct u. oljlit ; *~*.Jy> 
(hawäge, häge, höga) üferr, Meister, pl. oL>!_^>. 

G s - G - ._. . 

Merke : *l*5> heiße» Bad, pl. oLx~*s> ; VL**» Himmel, pl. o'»**» 
(ot_j-*-w = ojjU**); olä^Jls^ Creatore«, oUSlS eristirende Weten. — 

G-o» G-o» - . - 

In üJL*s wird * vocalisirt : ö«*i Wasserabgrund, pl. ot^i, aber nicht in 

G- G. . - .0 . 

Einheitsnamen und Denominativen : ä-oü e. Würfel, pl. oIaaT; ä.Jj' 
Hündin, pl. olJ/; (üi*s) ».»Xw Lotusbaum, pl. oLiX» ; iuJi Schlauch, 

O G . G > . 4 » i .» o> «„, o » 

pl. obyi; (*JL*ä) *UJ& Finsternifs, pl. oLlb u. öUÄk. — iL— ^U*ö 

~'0~ lO J || y. 

Wüste, pl. ot^ty^Us ; ^-io frohe Botschaß, pl. O^t^-So ; Slo^, (^0,) 

~- Q - - G l . ' 

Mantel, pl. öfslo, u. ojjb,; H^Lo (B^Lo § U) Geie*, pl. oljJbo ; 

6 -» ' S - ' . .. . . .0 1 ,o } 

»US Jungfrau (v. ^Äs), pl. oLaäS; OUaöää* Erfordernisse ( ^iaÄä<«, 

G .0) 
f. »LiaÄJW § 184). 

Gebrochener Plural. 

§ 190. Derselbe hat für dreiradicalige Nomina 29 ver- 
schiedene Formen, von denen Eine oder Mehrere für ein be- 
stimmtes Wort in Gebrauch sind : 

?*£ Si*i e - ' O.i Si> g .> 

1. Jas Ȋs? Geschenk, pl. ^ft^. | 1. Jotf x*i Kuppel, pl. w^S. 

^- & - «' G o> > ,g S Goj 

» r "fy* Städtchen, pl. ^y>. 2. Jjis ^♦s*! roih, pl. ,*5>. 

**. * ? - * ) . ut G j 

» » »jJ-«5 Ge«taß, pl.j^AO. „ „ jj-ct einäugig, pl. ^j-c 

2 ;. ° -. • - » o«) 

„ „ N ^^ r> aSocä, pl. ,ji*Ai>. J (>**)• 



5») 5.J G o £ 

2. Jois c\*wl Lowe, pl. iA*»J. 

G - -G - , G > 

Go > 
( J5 0). 
j j G - 6)) 

3. JoiS UJU*' J3ucä, pl. v_^ü^. 

6 '- Gü 

i „ OU^ Weg, pl. Jjjb. 
G. '- G > > 

„ „ uj^X/i Stadt, pl. ql\x. 

G j - 6>J 

„ „ «3^**, Gesandter, pl. Jm*,. 
G - G-o G , 

4. JoiS Xj.3 Schlauch, pl. V—>-Ä. 

GS ' G - 

„ „ iCLo Religion, pl. JJU. 

G-' 8." 

„ „ «rtV« Wandel, pl. y**v. 

G- G- 'G- 

„ „ &«*» Werth, pl. ^aä ([•>*)• 

G - Go- G -' 

5. (31*5 JR ifecr, pl. jL^\j. 

' G j - G / 

» » J^ Mann, pl. tj'->j. 

G- - 8 . 

» » iV*> -Ber^, pl. üUä. 

8 G - " 

„ „ 5o.ä\ iTa&r, pl. V_. »Läj. 
g - G - 

r> a yt^ ( J ro f s i V^-J-^- 
G ' 8* » 

R „ guj TFind, pl. ^L^ (für 

'Go G - 

G o -' ° ' . 



125 

G - G -«. G - 

5. JlxS ^jÜ Schlafender, pl. j»IaJ 

' G - - - 

( r ty v. r y). 
G - ' G - G , 

„ „ Jö Gehöfte, pl. ^ÜJ C,^0). 
„ „ Jö #%eZ, pl. O^j- 



ü y O' 



G j> 
G J J 



6. 0j*9 vJlä -Herz, pl. Vj^* 
8 - G j 

„ „ (^.L« .ffön^, pl. uSj.Lo 

G 'o- G ü 

„ „ cj*.-aJ Baus, pl. Oj-o 



G .> J 



n n 



lX^Lä Zeuge, pl. <->j«$«&> 



8X G i> 

a a trf) -^.P/» P L IWfljl ^ für 

S - G j * 

„ „ <wä5> .SecÄtf, pl. öyJ5>. 

5s) G . Gsj 

7. jow 1 ) ^Ls> Richter, pl. ,*&>. 

8 '-. Gsj 

„ „ ajU Schlafender, pl. (»jj 

(und ,*-o). 
G sj G G s > 

8. J)L*S 2 ) ^l^- Richter, pl. plXo. 

8 - 6s) 

„ „ *jU Schlafender, pl. (»j^i 
G sj 
(und |»Lü). 

G~- G - G--- 

9. jd*i 3 ) Jw«lc Arbeiter, pl. &X*c. 

G '~- 6. - 

„ „ fc.,jl| Fer£äu/er, pl. Kcu 

'G- -- 

(äjuu). 



j Nur vom Sing. J^li und iülxsli. 

G ' , 
2 ) Nur vom Sing. J^cLs. 

G - 
) Nur von J-cLi, wenn es vernünftige Wesen bedeutet (vgl. § 188) 

und nicht von Defecten abgeleitet ist. 



126 

g- .> - * 

10. XJUi') 3Ü, (^5)1*^ £%er, pl. 



o-> g-.> 



gtj* (8,j£). 

v3^, ^Jj>M Gouverneur, 



G- > G--> 

pl. 5^ C*^)- 



G-. Go 



11. XLii OyJ J/e, pl. äJyä. 

S'> G-." 

„ „ UJJ 5är, pl. £u<3. 
G > G-.' 

„ „ j^T Krug, pl. b)y. 

Go, G. - 'G~ 

„ n j^" ^ter, fjjJ u. fc^l 
G-o G -- G. &> * 

12. äJUi ^M;c Gazelle, pl. äJj£. 

S - G-'o 

„ „ ^o Änoie, pl. fc**^. 

G o'. G- G- o 

„ » J y, pl. 9ßfi (Sjß). 

G j oE G o G ■> oE 

13. Joist Jä^ fty», pl. Jo^l. 

G . • Oj 08 

„ „ etjd ^Irm, pl. £|Jl 

Go '* G > ob 

„ „ is?} Gesicht, pl. *>j'. 

G G >oB 

» a o**- Ä * p1, cr*^* 

G o - G j«i B 

G2- GioE 

t> n U»j Ko Pf> P 1 - U*X)'- 

» - oE 

„ „ Lac Stoo, pl. ^afil 

G J oE 
G-oEG,- G-oB 

14. (3L*sl Ja* Äe^en, pl. ,lk*f. 

8w - - G - o E 

„ „ VjS^ Baum, pl. ,1^*1. 



c ' *oE G o - r " . oE 

14. vJLäs! «tt**J ^ei<, pl- oU 5 t. 
G - G .oE 

n n f>*y Waite, pl. pUjt. 

G o» G oB 



G * 



G-o» 



■ ■ z*> 0eUty p1, rW ' 

n n 3— + (Sy-*) nahe, pl. 

G 06 
Go- G -oE 

„ „ _*J Kloster, pl.jLol. 

G G »c,B 

» ■ i^> Religion, pl. qLoI. 
„ „ 3 J^ Feind, pl. StAcl 

G-B G ~w O -BB 

„ „ Jj| Äpur, ^ISI (jüH). 

G ot G -~ 

„ „ a Jl OAr, pl. löl 
G .1% 

< »oll)"). 

2 > G -oE 

vJ #erz, pl. lJ-JI. 

G - - 

15. «Ixsi -.1 — '* — > Flügel, pl. 

G , o B 
IG G, «E 

„ n «„äac. Äemme/, pl. ÄÄii.t. 

w/ G- 'oE 

„ „ 5t^J Arznei, pl. »JjOt. 

G - ' f -i t 

„ „ i-jj-c theuer, pl. »ict 
"g. oE 



n n 

G- oB G 



) Nur vom Sing. JtfilJ der Defecten. 

. Gf, ^.^. ^of Ot, 

) So auch ^j\j Meinung, pl. 51^1 neben und statt 'i\S ', Jü Brunnen, 
pl.jbl neben ^LjI, und so auch .jI für^^jl (Joist), mit Uebertragung des 
Medde. 



5. öS G , 5« J 

15. iüjisl »Ul Vorbeter, pl. *.*35 

*0- ü£ 

„ „ SLil öa/B/i, pl. JUx-if 
s g- ü£ 

> .. e - j -- 

16. J.e|^S U")^ -Äei^cr, pl. \j»Jj£ 

G r - 

„ „ Ki'jLc> Neuigkeit, pl. 

j - - 

O- m. ' > -£ 

„ „ 8^>i JSnde, pl. -S>^- 

Oj' , 
„ „ iw0Ü> ForTjeAmer, pl. 

% m - ) - - 

„ „ &£^ Li District, pl -J_jJ 

(^>i^Ji). 
j - - O .> - } . , 

17. JulxS ;J^ Ä ^^e. pl.Jjl^c. 

O- 

j - - 
pl. uüLfle. 
8 » - 
„ „ *_jL^\_*« fFofl*, pl. 
} - - 

O- - 

h „ &JLw. Sendschreiben, pl. 

JoLwj. 

O -o O -- O-o 

18. L -j^.*s 3Uc Gazelle, pl. q^t^- 

O -.» O -o 

n „ f^Lc Bursche, pl. qL«^*:. 

G -o" 
» " ,VÄ .ÄNjjtt^l pl. Ly3. 

■ " i_£ J — *° ^ na & e > P 1 - 

G' -o 

G > ' 

r, n öj-_> ffr. Fisch, pl. 
G - G -o 

O buo ( Lj>>). 



127 

O , o O - O - - O - 

18. q^L»5 ^Li (jjj) Feuer, pl.^.,1^ 

G -o 

G — -' 

„ „ Ja— 31 — s> TFand, pl. 

G-oi O . . G - o .» 

19. q^L*» vXL Äacfc, pl. qJvUj. 

O - G -oj 

k n ltJ* Äeüer, pl. '-~i. 

G » * G - o J. 

„ „ f^" muthiff, pl. qL*^*'. 

J.oC O - o > 

„ „ — -d Ai'n&end, pl. .•.(.:>_£. 



„ „ >wJi & Jüngling, pl. 

G S j O -o .? 

g}UA (qLaä). 

^.-.j O - - y 

20. i^l*5 j£Ä5 .irrner, pl. fLäs. 

G 'e «—£ 

„ „ jka\ Fürst, pl. iL*t. 

G *- ~_-- > 

„ „ ^cLv Dichter, pl. iL**«. 
*_- oE 'G 

21. i^L«5l <_ÄJ^Aö aufrichtig, pl. 

'^- o £ 
2 - ' ^- o£ 

» n \j*£- reich, pl. iLj.it. 

G ' 

„ „ v-s-x-a-^- jFVcitnei, pl. 

i — s £ ■ — o £ 

*Las>I (iL^5>l). 

G - ^.s E 

,. „ ~Jf" schlimm, pl. ,.•!.-£! 

~— o£ 
-o - G ,o- 

22. ^.is (3»aÄS getodtet, pl. ^ÄS. 

G 'e 
» 7» ^Ä»*| kriegsgefangen, pl. 

-o£ 

G » - 
r r >->•** (c^Jj^c) foefe, pl. 

- o - 

üft*- 

G.o- - o - 

n „ £^L»S träge, pl. ,^-^5 . 



128 



23. 


A4 


JLxäJI : it.iAc Jungfrau, 


24. 


J.L*s j.^LJ' <rtye, pl. J.L-J . 








» 


Gi . - •» 

„ iUc. Heerde, pl. LjLc. 


n 


n 


^^Äs .Fefwa, pl. jLÄi, 




(^.jU,, § 173*). 






C5^Üt- 


» 


iu_jlj ITini«/, pl. L^j. 


n 


n 


5o. - - 

jj iVocA<, pl. v3L-aJ, 


25. 


- - ö *■ 
JwUÜ ^}US* £««/, pl. ^4*=*. 


* 




ö**** 


n 


o - - 

„ l\*£ Knecht, pl. iAa*c. 


n 


n 


Jw_S>l Leute, pl. JL-5>I, 


26. 


9- > > '• o - G» .» * 

*Jyiä Jju Eheherr, pl. *J^*J. 






JLstfl. 

(_6 


n 


■ * G # j > 
„ ^c Oheim, pl. iü*^*£. 


n 


n 


G &e -» 
(ji?,l Zand, pl. (jcoljl, 


87. 


G. - G - . G. - 

/übe j^=> Stein, pl. 8 ; Lä». 








28. 


G-- G-o. G.- 
Joe üiiJb»- Äin^, pl. sJÜL5>. 


24. 


JU» 


il.cX-..fe Jungfrau , pl. 


29. 


Go. 6 

>jti ^v_s»_ad Genosse, pl. 
'G o - 


» 


n 


^j-ÄS Fetwa, pl. ^^i-ÄS- 







§ 191. Viele Worte haben mehrere dieser Plurale; so 

6 o » G . Gj*G>oS G . oft G o » 

.ä 3/eer, pl. jLä ; j>^j j^t undjL^:!. Von ^c bedeuten die 

G .» > G > o £ G-oB 

Plurale q^ac und ^^xcl yl^en oder Quellen, der Plural qL^I 

Go, G 

vornehme Personen; von iA*c Knecld, bedeutet pl. d**c Sclaven, 

G 

pl. oUc Knechte Gottes, Gläubige etc. 

§ 192. Gebrochene Plurale der vier- und 
mehrconsonantigen Nomina: 

j » » G» - o . i 

1. JüLäs gJaJlS Brücke, pl. JaUä. 

> -. G- o - t . , 

1. (J^Lftj) io^S\j Erfahrung, pl. VJ.L^j*. 
> ' " G.o > - 

1. (Joslä* 1 ) tfOäx Schlüssel, pl. änjLä«. 



) Diese Plurale haben auch (durch Uebertragung) einige D r e i c o n- 
G o > > . . G-o. G o - 

sonantige : q^&- Schönheit, pl. o**^ (zu jUmoS*); ,^ä föreW 



129 



1. (J>.cUw) qj^* Magazin, pl. Qjl^U. 
1. „ J.^ P/afc, pl. &*? (JJL^). 

o- > >' . - 

1. „ &aa*x* Unglück, pl. i^jLa.* (und (wJjIao/*). 

j -£ O - ö ' j-b' 

1. (J^clil) fc*°\ Finger, pl. *jlvof. 

j-o£ S > ' ,£ 

1. „ ^x^t (größer), pl ji\S]. 

2. l^^ qUoLw Herrscher, pl. ^wcb^L«. 

o- y „ 

2. „ JolXaä Leuchter, pl. JuOlÄä. 

6 > o - j 

2. „ vJj^Aaao Koffer, pl. OÜjLwo. 

- y ., ' 

2. „ Ol-*J) £öw>e, pl. J~uL>.. 

O ■ J ' y 

2. „ v^La^m Fenster, pl. i^ju'laäv. 

0;j j ",„ 

2. „ J-*«3 Geschwür, pl. J^yol/O. 

B - y ' . , 

2. „ q£^** Messer, pl. q^IX»*. 

S Vj ä "j - > 

2. „ ur-r/ *■***• pl - ^!/ t&*?yti 

y 9 o , y . + 

2. (JwccLftj) jJ_j-»äj Gemälde, pl. -Jj'-*"- 

> » - .> o ^ i „ , 

2. (J^äIäo) v-J^äXo Brief, pl. w^ülXo. 

G -o > 

2. „ -.wÄa^s Schlüssel, pl. ^jÜLa/o. 

9 ö - y . - 

2. „ ^*X*w« järwier, pl. .-aj L*wo. 

j -£ G "o > .' £ 

2. (J^clit) J-JL^I ÜTrone, pl. J-Jb'i. 

9 '- S o ' j ,£ 

2. „ ^.>.t Gerücht, pl. _ÄAS»t.t *). 

r & 1 " ' * 

v * y oi y » £ 

2. „ Jü^S=Utol Scherz, pl. ä5^5>lÄ>i. 

6i o i i' -£ 

2. „ Xa^UoI Opferlamm, pl. .:>Ltot. 

2. (JwLclji) Q_j.JLä öesete, pl. ^j,o[ys. 



Doctor, pl. ^\jLwmio (zu ä»^\A*Xrt) ; <***. Por«cÄr(/i, pl. (**"\** Ceremonien 

y --' 6io- 

(für ^x^t^c von *^-wyo). 

9- Joi 

') Oder von 'tey£>-.\. 
Walirmund, arab. Gr. 3. Aufl. 17 



130 



3. äJÜL«3 y-^Jbt Tau/eA pl. iUJuf. 



O, 



3. „ J^.a»1'» Schüler, pl. B«X«bL>. 

o'Vo't "' -f 

3. ^äJL-J Bischof, pl. ikääL«.). 



3. „ o^*J^ Philosoph, pl. Xi*«bL9. 

3. „ (j*U-i; IftrcAendiener, pl. iü^n-S;. 

S -o- O. -'. 

3. „ ^oljJu Bagdader, pl. SJOtif 

S'-o- O. .- ' 

3. a ^j** i/oure, pl. fc^l**- 

'' >o> 9- -- 

3. „ o^y 31 " r * m « ne » p"- "ury ). 

§ 193. Fünf- oder m e hr consonan t ige Singulare lassen im 

Plural einen Consonanten, meist den letzten wegfallen : o^«Xic Spinne, 

pl. »»^IaC; v r A i JjUÄ Nachtigall, pl. JOUt; ? j2>*Xmö ^po<A«4«r, pl. 
5, '/, 2". -o- 9 s - o- 

iüolx-Ao; dagegen bei auslautenden ^^ ^1, q^ : { . ) \>S ^ (^yXS'jf), vlg. 

> ■ O - - e>- O» ,.o. > - o - 

q' J^y -MwAorn, pl. ^J^U"; o'^y» und Qj^XäjS u. OP**)" ^«A 

Mchhorn, pl. ^yoöäly» ; q!v>ju-£> Leuchter (pers.), pl. ^Axi^i ; qU»jJ 

Dolmetsch, Dragoman, pl. Q A». -> -ly (neben (*>"J' und *U>Lj). 

§ 194. Der gebrochene Plural bezeichnet ursprünglich Mengen, 

in denen der Einzelne als solcher zurücktritt : ...»Jy^c mehrere Sclaven- 

o - 
Individuen, i-Xaxc ursprünglich die gesammte Sclavenschaft (des Hauses etc.), 
e , 
OL*x. die Gesammtheit der Diener Gottes, — daher wird er wie die Collec- 

tiva ohne Nomen unitatis als weiblich behandelt (§ 182). 



) Nach dieser Form gehen viele Plurale zu Adject. relat. von Län- 

- o-2.o- 9. .- 

dem und Städten : (iljuuo) ^jIjuao aus Saida (Sidon), pl. iüjLyö; 

> 3 > «>...' 2 * 

Cj^j-« 3 ) {5jy° Tyrier, pl. 0*%\yO (ebenso <Jm^> Pfarrer, Abbe" [eure'], pl. 

*>ijy>); ^y^ a us dem Gauf, pl. ÄJLst^>- ; (o^^u) Jj^jaJ Beiruter, 

?.:. * r-5' »•*.!•/ .'.> . 2 c 

pl. *J^jjJ. — (ilXc oder ££c) ^jlXe aus 4&fea , pl. äj^lXe ; ^ya* 
-> - - .i ,. ' 

Egypter, pl. B^Lo* (Form üJÜbis). 



131 

§ 195. Der gesunde Plural u. jene gebrochenen nach 
F. 12 — 15/ die nur eine einzige Pluralform haben, werden nur 
von einer Anzahl von 3 — 10 Einzelwesen gebraucht u. heifsen 

deshalb iü£it ey+=>- Plurale der Wenigkeit; die übrigen heifsen 

s JJot cj.*> PI. der Menge. — Aufserdem gibt es noch Plurale 

des Plurals (**s\l\ *.+>), die theils durch Anfügung der End. 

G 

oi-^- an gebrochene PL, theils durch weitere Brechung letz- 
terer nach Art der vierconsonantigen gebildet werden. Sie 
gelten von 9 (incl.) aufwärts od. von e. unbestimmten Zahl : 

G o- G > j & , »> Ö » G - 

o-jo Haus, pl. Oj-u, plpl. oLj^.jo; Jö Gehöfte pl. LiO, plpl. 

G .. - G» G>> G -.> > G- . 

oU-jJ; v-ÄJ-b Wi?<7, pl. vjj-b; plpl- oi-äJa; JÜL*> Sendschreiben, 
pl. J.JLw., plpl. otÜLw.; ^äo Grube, Brunnen, pl. J-äoI, plpl. 
^tti**; SÜI öe/o/i, pl. LiT(xli1f S. 127, 15), plpl. jM, ^tj&l. 



G 

Collectiv-Plural auf 8- 



§ 196. Viele Nomina relativa auf J— (§ 178 ff.), die 
türkischen Wörter auf j> (§ 218) u. andere Fremdwörter bil- 

G Gs 

den einen (scheinbaren) PI. auf »— , resp. ä.j— vulg. tjje : 



^_gjL»»Oj9 i^Vanzoge, pl. iü»,L*o^5. 

-aXs> Aleppiner, pl. KaxIs*. 

^jliLj au« «7a/a, pl. iü^liLj. 
■ j » 

-iyo /Sit/*, pl. **»^ao. 
so« ~ 

^jy^U Seemann, pl. iu-^o. 

-xÄi' Buchhändler, pl. Kx>JCJ . 
G /• 

,u*x/> Architekt, pl. 2Ü.I*aa 



c _^\_jjM_i3 tobgi .Kanonier, pl. 

Kx^U^-b tobgijje türk. 
-^Ji Gesandter, pl. &£-^i türk. 
(jÜJ^Lü Huisaier, pl. Jo^kj^Lvl t. 
.)v\„ ,g»^l iM( Waffenträger , pl. 

*j.tiA5>^Ls. pers. 
.IX>C*lX5> Diener, pl. ju1&w«l\£> p. 



Dieser PI. auf 8 wird auch von einigen Verbaladjectiven 
gebildet (elliptisch; man hat einen gebrochenen PI. od. ein 



132 

O- -> 

Collectiv hinzuzudenken); äajÜU Kämpfende, Gombattanttn: 

C } . > ' O. - > 

ikjQj) Freiwillige; )JJ> , j;^l Pferdevermiether, pl. K^&»; 

o's- * O - « - * s- 

^1^5 Bogenschütze, Polizeisoldat, pl. X<Jy> neben CJ _^|y>. Solche 

O- s - O- a . 

Formen können auch als Collectiva gelten : *Wo u. iüLs^P 

Kameelreiterei (v. JijJ J u. ^-j*^ Dromedar)', 8,lkJI dieZuschauer- 

scÄa/£ auch (vlg. naddära) #rt'Me; b^L^Jt od. xbUJI (die Act- 
os o . - 
senden) die Karawane; ä...L«^> u. Ä-Jajuto Gendarmerie, Polizei. 



Unregelmäfsige Flurale. 
Die mit * bezeichneten Bind nur scheinbar unregelmäfsig. 

OS jS „_ O -iB O-B OoB 

* V^»^' Vater ^ P L ^ (für^btl v. _^jt od-^jt) (vlg. pl. oL^jI abahat). 

— s 
Dual q'_jJ^' die beiden Aeltern. 
U o '.si o U 

*\ Mutter, pl. oLpl u. oLcl. 

Oo . oE >- . ».. 0-. O.. Oo 

qj! £oÄn, pl. SLül u. qj^J (für imXJ-4 ▼• y^ ^iV^» °^ ' J*i für 

Oo 6t. 

^ für ^). 

Oo O-o O-o- .- O O-o- 

* \H**i Tochter (statt *jyü,- für Äaaj), pl. oLäj (für otjJü aus Sng. ä^o 

O-o- -- ----> oB- 

für KxÄj) [PI. Accus. öLu, doch auch i^oLjü oot.]. 

OS JE O-E OoB ^- w _ t O-o* O -o i 

* aI,^jU {täry>\ od._^>l) Bruder, pl. 8u>l, SL>|, «^>l, [^>l '). 

OoiO-oE 0--B * * 

* c>^>i (für *y>\) Schwester, pl. o|^r>t. 

Oo O o Oo - . oE 

^♦«m.1 Name (aus ^**w für y+j*) pl. 2w**»l. 
O -'o O'-i O -> O - 

qL^*oI Mensch, pl. ^Jjl (v3^*») u. ,jJJ. 
OEo- s OS.o ^., O-o O-o 

(äly* od. äiyil) .Frau, pl. 9L*o, fcj^J u. q'_j-*o (vlg. nisft, nise*)). 

*~ 0-' 0-- . O -' - 0-oE 

i^c (aus »Lo für jyo) IFo**w, pl. »U* ( B |^o) u . »I^t 3 ). 

6» 9j o -oB o -oE .. 

(*i u. ffi Mund, pl. »!y t ( u . (.Uil) s ). Dual gUä ( a ^*s). 

) öb*r' wird in religiösem Sinn genommen. — 2 ) Sing, ^.p- Ge- 
,.,... o > o- o ' 

heihgtes gilt auch für d. PI. Frauen. — 8 ) Vom Sing, »y (»ls, *aJ), wofür 

> ' 

auch ^5 (§ 204). 



133 

* Jo Hand, pl. Jut, ^jSi\ u. O'-Jt, ^oLiBt '). 
B. . 0o s . 

^ Blut (für^/O), pl. 9uvO (häufig statt Sing.). 

G o . G s£ G - öS 

* |.jj Ta^, pl. ,,'ljI (für |*^ r j0. 

G-- 0. . G . - > - - , o fc 

* Aa«. (.vlg. sid) üferr, pl. äjl**, o'oL«, «AjLy* u. vlg. 01*.*» I asjäd 2 ). 

G_£ G-oS ^-, G - ,£ G -E G - o £f ,v_ G >2£ 

iöci (f. ä^l) Sclavin, pl. S-v«', oS_j..*', Ou»', £%ly»f, *'l od. .»f (f. ,-xll). 

G - , G - o - S G - G - . - * * 

* XÄ^i (für X-gÄwi) Lippe , pl. «LÄ-i» u. CjL.ftUÜ. 

G«- G,o- G-o- -> . Jj . y . G _ . . 

* Ä-W (für 8j.Ä*w Od. Ä..£Ä**), pl. QJ"»-~ (U. L .jj.A*w), q^a*« U. OJkAA*. 
G - G -w, G -- G'- 6 . 

»Lii (KPj.^i) Schaf, pl. SLw, *.**«, »'--v**» »I^Ü etc. 

G - i . .' > .' ' . • 

.LÄjO ein Goldstück, pl. j-o'-iO (u. JUJ). 
G -' j 

...I^jJ Diwan, Bureau, pl. .«jjl^O. 
Goj So > j,. 

(Als- u. 0>lz> (u. äu\L>) Maulwurf, pl. l\j>Löo. 



| Persischer PI. auf qI an : C^.xx» gesandt, pl. ...ISjjtA.* ^fye- 

G i> 

ordnete, Deputirte; qILjLo Oßciere (für Jau/to) ; pers. qL^Lj Adjutanten. 

Declination der* Nomina. 

1. Unbestimmtes Nomen. 

§ 197. Die unbestimmten Nomina (§ 15) sind 
rücksichtlich der Declination entweder : a) Triptota (ojaojU) 
mit drei Casus mit Nunation : Nominativ mit 4-j Genetiv 



G- Go, „. öS G > o£ 

) uXj (für ^*Aj) vlg. auch >Aj u. <AjI id, pl. l\jI (für u;Jof, F. 

G ioE .£ > £ >,B S *G-, G- 

JasI), plpl. oLI (für ^^ui, F. Jw^lsI § 199). — 2 ) Jo.~ neben Jol~ 

• , - 'G-, 'G G. - - ' > . . ' 

für Oj>L*, Wurzel 0^*, pl. »O 1 -** für SJj.** (F. *JL*s), plpl. JuLyw (F. 
> 

JJLxi) ; pl. äol*. u. o! jL« ist insbesondere der Titel der Nachkommen 

Muhammed8 (der sogenannten Sejjid's). 



134 



. <1 > tu - 

mit -r, Accusativ mit I* . — b) Diptota (Öjaoa* ,4*) mit 
zwei Casus ohne Nunation : Nom. mit ' , Gen. u. Acc. 
m it js_ — Der Dual, für Triptota u. Diptota gleich, hat nur 
zwei Casus : Nom. U-, Gen. u. Acc. ^j - . — Der gesunde 
Plural, für Tript. u. Dipt. gleich, hat nur zwei Casus : 
männlich Nom. oi > , Gen. u. Acc. ^ -, weiblich Nom. ol - , 
Gen. u. Acc. oU. — Die gebrochenen Plurale sind 

meist triptotisch. 

Triptota. 
Singular. 



Nom. 
Gen. 
Acc. 

Nom. 
G. A. 

Nom. 
G. A. 

Nom. 
Gen. 
Acc. 

Nom. 
G. A. 



Masc. 
jl&6 ein Tischler. 
.Läj eine» Tischlers. 
t^S? einen Tischler. 

Dual. 
^1 .Lpü zwei Tischler. 
•^•j.Läj zweier, zwei Tischler. 
Plural 



OV 



■Läj 



o*j* 



.Iäj 



Tischler. 



Fem. 

ein Garten 
eines Gartens, 
einen Garten. 



-IäJo»» zwei Gärten, 
zweier Gärten. 



Härten. 



a , 



Singular. 



^JLo ein Guter. 
^JLm? eines Guten. 
-^JLo einen Guten. 



Dual. 



qL^ÜIao zwei Gute. 
Qfi&Jua zweier Guten. 



o - 

K^ÜLo eine Gute. 

iL^\Jl*o einer Guten. 

* ■ 
* ^ - 

ä-^ÜLo eine Gute. 

qLä^ÜLms zwei Gide. 

l>o zweier Guten. 



135 



Nom. 
G. A. 

Nom. 
Gen. 
Acc. 



Plural. 

Masc. Fem. 

> o - 

q^j-^OLaö Oute. oL^JLao Oute. 

q^^Jüo Outer. oL5\JLo Outer. 

Gebrochener Plural. 



3i> 



j 



JL> 



j 



"2L> 



j j 



• Männer. 



£uj ; 



^Luo > Weiber. 



Die Tri p tot a herrschen der Zahl nach vor, weshalb 
nur die Diptota besonders angegeben werden. 

Diptota. 

Singular. 



Nom. ^c 

G. A. I4* 



Omar. 



w^aj: Zeinab. 



O^wi schwarz, fem. iiO^.* 



Nom. 



r*fi 



o -, i 
G. A. ,-^J.4.£ 



Nom. 



OW 



> , i 



G. A. 0( u>«: 






'J . -ö. 



oLxaj: 



Dual. 



Plural. 



O •./*.) 



O^ 1 



e|0 



T^N 



o « - o * 



Qj.JUasl treffliche (Männer). 



CT 



-oE 



Gebrochene Plurale. 

Nom. f^ji^ Drachmen. ^jJjtäL*« Sultane. ««^ajcjIX* Briefe. 



G. A. ^>| O Geta. 



.y* 



CT 



•aJ^Lv 



UWJ 



»bu 



§ 198. Diptota sind : 1. die gebrochenen Plurale der Formen 

«— «• i « — oE »o, - * . } ,» j » - J . - j „ * i 

£L- *_j, i^Lx_il, Jjts, ^Ue, J^ip, JjUs, JJL*s, J^Jüü, J**^, 
J-clsi, J^lil, J^Läj, J^acUl». — 2. Die Feminina der F. f^L*J, Jw-*3 u. 
^»*.s. — 3. Die F. Jotäi, deren Femin. Joii od. i^lxs lautet. — 4. Die 



136 

> - o , » o - 

Adjectiva der F. .m^-*», deren Femin. <Joü lautet (§ 184). — 5. Die Distri- 

butivzahlen der Formen <^l*i u. JmJW ; die Cardinalsahlen auf H « , wenn 

sie als reine Zahlen für sich stehen (iLoL*i ^JuaJ x-x-ij) ; desgl. *-z>\ 

Andere (pl. v. ^j»t u. fem. ^yJ>\) , v3$l .Errte (pl. v. J^l u. fem. ^t), 

j - - * O - * 

ÄJ^Ls eine Gewisse (fem. v. q^Ls Ä A 1 ".). — 6. Sehr viele Eigennamen: 

yos^i Adam, ***. Omar, v-*^uj Zeinab, mxa Egypten, (^^ i^^) 

)i , 1 > . I o - *j 

Abraham, Ojlt> (OjlO) David, c*-S\. Johanne» ; insbesondere die auf ...I +-, 
wie qU£c Oman, qI»JLw Äaiomo, qLm^Ü -4prtt, und 8-2-, wie *£»• 

> , > - o - 

Mekka, xJo\i Fätime, x^Jli? 7aMa (mftnnl.) ; die Namen nach den For- 

> m . Im . . > , > > > . O ß 

men Jous (j-*-w) , J**ä (S"*/" ) un< * ^ er Aoristform (i\ ,1 ; , j , cX-»^!). — 

Ooi O c Oo- 

Ausnahmen: die männliche F. J— a-ä, wie iX-j; Zeid, ^. * c Amr 

<i , o » • o . O > O o 

(Gen. *-*£ oder {ß-**; Acc. L** 1 ), _^j .VuoA; aber weiblich vAJLP u. 
lX^>, JcüO u. -X-cO; die Verbaladj ectira (§ 172), wie Oj„4.^S*, 
iS.4.^, oL«o, lXaju«, q-*»«^ ; einige andere, wie -&x>-. 

§ 199. Wörter auf . (für 3 -, J^-, J > ) wie jl (Jjt±) 
Sieger, Krieger, p\j Schütze {^j) , J***« CJ^) betend , vjJbU 
{^jt^A) antreffend, ^jüo (^ux*) wünschend, ^*j(^>Uj) Wunsch 
u. andere decliniren : Nom. u. Gen. »Lc, Acc. Ltie u. s. w. — 
Die Plur. der Formen J^'y. Jow*i etc. vom Sng. ^JLas, *^L*9 
und von Defecten, die diptotisch sein sollten (§ 198), er- 
halten «- , wie iü^b> Sclavin , pl. Jy>- (statt ^s/j~>-) , {jy& 
Fetwa, pl. jlü (statt ^Jj»), *y*> Wu*te, pl. ^ (statt Jj^) 
und decliniren Nom. u. Gen. Jy> f aber Acc. [3}^-. 

§ 200. Neben der äufserlich ersichtlichen Declination {J& 

x • klK 1 •* • * °-' 

od. j^ow) ist die der Nomina auf ^5-1-, |jl, wie < *ac, woc >S<o6 (j.aox:), 

» J ' G - j 

^5^^ recA<e Lei<un^ (^5A5>), ferner der Diptota auf ^5 ■- , ^ ' oder t^-, 



137 

wie 15--ÄJ frohe Botschaft, ,Ä**> Tugend, LoO PPeß ( Lrt oJ), und der 
Plurale der Form J,l*s, wie £J.v\e Jungfrau, pl. jCjliÄc nur virtuell 
(^cjJ^äj), d. h. nicht ersichtlich, da hier alle Casus gleich sind. 






2. Deelination der bestimmten Nomina. 



n 


Gen. 


n 


Acc. 


Plur 


. Nom. 


n 


Gen. 


n 


Acc. 


Sing 


'. Nom. 


n 


Gen. 


r> 


Acc. 



iü.j(A+Ji die Stadt. 

,(1. 
K..äjuX.4.j) der Stadt. 

fU,jiV+.ii die Stadt. 

^(A^Ji die Städte. 



§ 201. Bestimmt (JjM oder Xiyt/)) wird ein unbe- 

stimmtes Nomen (r*^* od. »yii) : 1. durch Vorsetzung des 

Artikels Jl; — 2. durch nachfolgenden Genetiv; — 
3. durch Possessiv- Suff ixe. 

§ 202. Der Artikel bewirkt : a) dafs die Nunation 
der Triptota (auch gebrochener Plurale) und des gesunden 
weiblichen Plurals wegfällt : 

> > s - 
Sing. Nom. i)*-?"r^ der Mann. 
t • - 
,_^>OS des Mannes. 
, 3 s - 
Jo»-Ji den Mann. 

y , m - 

0^>J) die Männer. 
oL^>-,JI der Männer. 
Ols»Ji die Männer. 

^JIaoJI der Gute. 
^JIaojI de» Outen. 
^JLaojI den Guten. 

PI. Nom. oU^\Jl die Gärten. oL^ÜUaJt die #u£en Frauen. 

„ Gen. Acc. oLL5\Jf der, die Gärten. oL^JmoJl der, die yufen Frauen. 

Der gesunde männliche Plural und der Dual 
bleiben so wie in der unbestimmten Deelination. 

&) Diptota werden in Triptota verwandelt : 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. J§ 



D 



o 



u\*ii der £<äd<e. 
iX*ii die Städte. 



) . m - 



K^ÜL^aJI die öutfe. 

x^ÜLaoJI der Guten. 

x^Jl*aJI die Gute. 



138 



, 0E0- 

Gen. Oj-w/M des Schwarzen. 

, * oSo- 

Acc. öySÄ\ den Schwarzen. 



«_~ O m * 

tLv»»JI die Schwarze. 
»IO^mJI der Schrcarzen. 

■ OS. 

sIj^mJI die Schwarze. 
Ebenso die gebrochenen diptotischen Plurale § 198. 

t Der Eigenname als solcher (O^iJI fJ^5t) ist bestimmt und 
nimmt den Artikel nicht an. 

* Wörter auf . (§ 199 f.) : OoÜ» Richter, Nom. und Gen. ^j*Aätt, 
Acc. -/toüüt ; ,I«Ä£ Jungfrauen (pl. von i^vÄn), Nom. u. Gen. ^.L\*Jt, 

Acc. i5«!t3wül — Virtuelle Declination (§200): La*Ji (von ^aoä 

»'- - > • > t0 * 

oder Laoä) d«r £tai, i^tX-frH (von ^<A£>) rfie recAte Leitung, ^ßjjSj) die 

• O Ä 

Größte, LoAJI di« JFe&, sind unveränderlich. 

§ 203. Die Genetiv-Verbindung bewirkt folgende Ver- 
änderungen (die verkürzte Form des den Genetiv regierenden 
Wortes heifst Status constructus) : a) Singulare und g e - 
brochene Plurale der einen Genetiv regierenden Triptota 

und Diptota werden declinirt wie mit dem Artikel : 

i 

m tO i O » 

Sing. Nom. «15! lXac der Diener Gottes. 
„ Gen. »JJf lX*c des Dieners Gottes. 

m fC * O * 

„ Acc. «JJI (Aac den Diener Gottes. 



Plur. Nom. iJJl oLc cfte Diener Gottes. 
„ Gen. *JJ| oLc der Diener Öo«e«. 

Mi »O , , 

„ Acc. *15i oLü die Diener Gottes. 



o - > j . o B 
o •> « o S 

o ~ > - - o i 


der Z?e«<e 

von ihnen 

Auen. 


^uii j^uS 


die 


■ -o - B 


Niedrig- 
sten der 
Menschen. 



Dem Gen. gehen selten mehrere Subst. voran : Jx. ^^c. jJ^ 
»O^i Ol^ot^ (jtoi^cl^ —t^.t tüze «in Fater, der eifersüchtig ist auf 
V.ß6en (pl. v. -j^) u. i?Are (pl. v. (jojs) u. Vermögen (pl. 
v. JU) sem«»- Kinder; gewöhnl. (*#o\f\ (^c) 3 «oK 3 l «y <J>*. 



139 

O - Co > - O» » 

* NB. 0.-M-H ob das Thor des Hauses, c^.aj Uu ein Haus- 

5 ', „ .. 3 3,(1 3 

thor; iÄ-W^ Shtji die Weinflasche, tX-MJ bjt^ä ct«e Flasche Wein; \+ä} 

jji^At ein Bissen Brot, yai ä^WJ ein Augenblick ; OLi>) ä^\c eine -4n- 

20ÄZ Truppen. Gs G£ 

§ 204. Die fünf (sechs) Nomina. — ot Vater, j?\ Bruder, 

G - G - 

*^- Schwiegervater (^$> Kleinigkeit) haben (in der Eegel) vor einem Genetiv 

3% 3 £ .> , J - 

oder mit einem Suffix im Nominativ die Form y*S, j£A, j.+s> (ji£>) ; Gen. 

<jf. ^f. £■■*•>■ ( c*-$)i Acc - ^1 (auch für Nom. u. Gen.), U>), U>- 

ft- ■> .- 

(L$>). Ebenso die Nebenform von ^i J/und (§ 196) : y>, ,3, Li und das 

Wort »ö Besitzer, Herr, das alleinstehend nicht vorkommt : oL« _5<-> Ä- 

siizer eines Fermö^en», ein Reicher; K^J seine Herren, seine Leute. 

Sing. Nom. i3l/> ^ö Dual ^Lo tpj (§ 205) Plur. i5la ^O 

„ Gen. JL* ^J I . , . . 

I Acc. "Juli jf-l»» JJUtsjJ 

Femininum von 3,0 ist ^>\ö Herrin (Dual ^jU'tiJ, PI. ofjJ). Statt 

j i i 

des Plurals dieser Worte dient auch y>^ ulü (das _j in 3? ist hier nicht 

~. ££ 
Dehnungs-, sondern nur Lesezeichen [ätLäii *t mater lectionis], die Aus- 

* ' ' £ G - £ 

spräche des I mit U andeutend), Gen. und Acc. .jjWi fem. 0H3I ; z. B. 

Ö-O/O £ .> £ O .. i 

*i*Ji ( J3I) j«$^l die (der) Herren der Entschlossenheit , J.*i> oiii 2?e- 

OS 3 '. i 3 , . 

sitzerin einer Last, schwangere Frau, pl. j L~ .»— .i> j? (o2y) öfjJ die 
Schwangeren, J^b olö »j^Uv ein schattiger Baum. 

o 

§ 205. 5) Der Dual (pt*-) r?H— ) verliert im Status 
construetus (§ 203) die Endung ^ : 

Nom. c**»»»^ !t\j die beiden Hände des Mädchens. 

G. A. ci*"*-*-5t ^5^-» der beiden Hände des Mädchens (§ 27). 

G. A. o.aj ^5>Aj der beiden Hände eines Mädchens. 



140 



§ 20ti. c) Der gesunde männl. Plural ( 03 ', 

'.-n ) verliert im Status constructus die Endung ^ : 

Nom. tf^JL» \\ (_j>j) ^*iA5> cK« Diener (Sohne) de» König». 

G. A. b«<UuJt ( c Jo) j-xItAi* der (die) Diener (Söhne) de» Köniye. 

PI. auf qJx. (für _^ --) s. § 188 * 

§ 207. d)Declination des mit Suffix versehenen 
Nomens. Das Possessiv- od. Genetiv-Suffix unterscheidet 
sich vom Verbal- od. Accusativ-Suffix (§ 161) nur in der 
1. Pers. Sing., welche dort J nl ; hier aber ^5— I lautet. Bei 

dessen Annahme erscheinen Dual u. gesunder männl. 
Plural im Status constructus: 



Sing. 3. m. » — sein. 



3. f. \J>— ihr. 
2. m. «3— dein. 1 



Dual l c UP— ihr beider. 



•An. 



UT- euer beider. 



Plur. pP— ihr. 

i > 

H ,•/— euer. 

s 1 



„ 1. c. ^ß -. mein. „ Li — unier. 

Das J von », U$>, ^, ^ verwandelt, sich, wenn I, I oder 
ai unmittelbar vorangeht, in - : 



Nom. 


))ü. 


«3 


Gen. 


» 

2uLo 




Acc. 


j -0 . 


e 
•5 

■ 



Dual 



1 



Plur. rfUi f. D 4^o 

00, so- 






... >- 

i^oLä Äicfaer (§ 202 *) : Nom. u. Gen. &-ytolj», Acc. *a*3Ü>. 

Die übrigen Suffixe bleiben unverändert : Nom. w^ilj, 
Gen. tiUju, Acc. dü£j dem (m.) Haus etc. ; <i)JLo rf«m (f.) Haus. 
— ^Ä^o m<?w fiaws (Nom. u. Acc.) , Gen. meines Hauses (in 
allen Casus gleich) [^— zuweilen in s verkürzt : v-J. mein 



141 

•.. . > > - . i ~ 

Herr statt c jJ. — UKiU euer beider Vermögen, Gen. UXJL«, 

Acc. L*JüLo. ' — ^JÜU «wer (m.) Vermögen, Gen. ^XJLo, Acc. 

(IXJ'ü, fem. ■•j&taj ^L^ unser Vermögen, Gen. LüU, Acc. liLo. 

— Ebenso pl. KuS seine Bücher, Gen. x*.Jo ; ^y** meine Häuser 
etc. — Gesunder weiblicher Plural ,<3U>! meine Gär- 
ten, LoU> unsere Gärten. — Dual : (^JjS) »LjLä^ seine £>ei- 
den Bücher, Gen. Acc. JuoLxT; (Xj^Is*) f^^Uj^L?- i/tre beiden 
Sclavinen, Gen. Acc. f^JiA^\ ^»XyL^L^ eurer beiden Sclavinen. 

j o > y y o j 

— Gesunder männlicher Plural : Q^d-**.*) »j.*L*^ 

o > . y. y. 

seine Gläubigen, Gen. Acc. &a.».L«jo ; (^y^*S) ^y^ deine Söhne, 
Gen. Acc. u£^i. — Das ä von l*- geht vor dem Suffix in o 
über : _£j,1> meine Sc lavin , *Xj,L> seine Sclavin. — Nach 

schliefsendem &. : 9L*J PTei'6er : «jL*u oder »iL*o seine Weiber, 
Gen. iuL*o seiner Weiber, Acc. »sL*o seine Weimer, ^.jLwo meine 

(1 y yhj y .> o .> oj 

Weimer etc.; (5j>) »3p- oder »i^- sein llieil, Gen. *jj> oder 
»*:>, Acc. »U> oder 8*p»; , <rJj> oder ^$^j>- mein Theil. 

§ 208. Das ^5 der 1. Pers. Sing, verwandelt sich nach 

u o 

schliefsendem i^, ^5 ---, s ^-, ^5^ u. 3^- in ^5 j a, wodurch ^5— 

zu L5- UJ a > L5^ u - .5 ' zu L5^- a J j a wird : (,j?V; V 8 ) L5V 

mauläja mein .Herr (Nora., Gen. u. Acc.) ; (u^Lä, ^Ä>läJf) ^toLä 

G - * - - 
qädijja mein Richter (N., G. u. Acc); (vAj) ^ttXj meine beiden 

Hände, G. Acc. ^51-Xj meiner beiden Hände; (q**!***) ^_cj.JI*wo 

5 o^ s * y • o< * O J z , ~ o y 

meine Gläubigen, G. Acc. tf JL«*x ; (^L*a/> ; pl. q_j£L*2/o) -Ä-k^a.» 
meine Auserwählten; e ki mein Söhnchen. 

§ 209. Die Wörter ^ S ^«<«^» p-' Bruder etc. (die 5 



142 



Nomina § 204) nehmen vor Suffixen gern die Form ^jt , y>\ 
etc. an, wobei das Suff. 1. P. Sng. ^ ja lautet : 





> >s 




Nom. 
Gen. 


8j.jt 
JfcAjt 




Acc. 


»LI 


•2 

1 



u£j3-l 



V^jJ>\ 



«fL>t 






<j** 


i 


■ 


ü 


J. 


4 




~ 


m 


s 


&. 


t 



s e 

aber auch j! /nein Vater, -i»f wm'n Bruder etc. 

§ 210. Dieselben Suffixe auch an Präpositionen: 
U^Jcixs Jei ihnen beiden. ^Aifc 6e» iAnen (m.). 



i , o 



LÄXie Je» »Ar. 

u£cU* bei dir (m.). 

- - > - 

«StAxc bei dir (f.). U/iAac 6e» euch beiden. 

o 

^ßsXisi bei mir. 



^0c\Äc bei ihnen (f.). 

o ) - 

JiAa£ iei euch {ca.). 
^J'iXie 6e» euch (f.). 
ÜiXac 6e» utw. 



* - } , , * * * u ~ 

ebenso (**) uu ?n# ihm, m mit mir etc., LaJLa-S vor uns, 
^♦^>iA.*j wacÄ i'Anew, ^*£y& in der Richtung gegen euch, q^ b 'j' 
i'Anen (f.) gegenüber; *J»* von t'Ara, w^L» vow dir etc., aber -Ä* 
von war, ULa von uns; ebenso *äc von t'Äw» weg , aber ^ic und 

5- oo oo»o 

Lac. — Aber declinirt : »Aic ^y« von ihm her, ^+9<Sju ^ 
nach ihnen, fJ^L'i ^ wr euch. — ^ in : *aj, L$aJ u. s. w., ^ 
in mir. — u> mit, durch, in: aj, L^j, «5ü, .j u. s. w. — ^ zw 
(den Dativ umschreibend) wird vor Suff, zu 3 : **5, L$J, u5J, 
«5ü, ^J m?V, U^J u. s. w. — J^c au/, ^1 zw, ^jJ bei lassen 
vor Suff, das ^ wieder als Consonanten hervortreten : &J^; 
L^ie, w£a!c, «5ylc, ^ic (W/ mzrj, U^jJLc, UXxic U. 8. w. 



143 
Das Nomen in der Vnlgärsprache. 

§211. Bildung der Stämme. Die (scheinbar) zweiradikaligen 

<? Ort) (i 6o* J 

sind dreiradikalig geworden : ^»jt (^j) Sohn zu ^J) ibn ; ^*vl (*-*«) iViame 

zu ,*-wl ism; «_\,j (j^l\j) Hand zu jadd od. id; iAc (^^Xc) Morgen zu gadd ; 
0- * 6- « > 6-- 0-- , 

l»0 (j.-*^) -B^«< zu dämm ; ^+h Mund (§ 204) zu ^+i fumm ; »ÄÄ (*.££.&) 

Lippe zu äifFe (pl. safä'if) ; 8 . J iltfais zu diirra u. adürra ; 'iLij Lunge zu 
6, O- 

rije ; äjLo, iü^o Hundert zu mije u. mäje. Gehalten haben sich V— j| 

Fater, -^i ah Bruder, o>i>l uht Schwester, c>-*J bint Tochter, Mädchen ; 

0--- 6-c> 

iU** (s^JLam) se'ne «7~aAr (pl. sinin u. sanawät) , &ii (äjÄJ) ldga u. Bj.iU 
lägwa Sprache. 

§ 212. Statt J»*S oft J»*s ficil : (j*^>»i wihis* (wild) häßlich; 
^n-wj wisih schmutzig ; ih*t^ nigis ««rein ; ,.w«w.£> hiäin rowA ; ,-»*J' tibin 
<S<roA. 

§ 213. Von Defect'en. >c gina Beichthum, ^0^> htida 
recfoe Führung ; Slij wäfa Treue, ^-Läj bäqa Bleiben, «■♦«» säma Himmel, 
t\j2 wära hinter, £)jC- u. i5«£ gire (u. giräje) Zein» ; tULÜ s"ifä Heilung, 
Äyü gire ÜTau/, ^t^ kira Miethe (aber kirat el-bet die Hausmiethe) ; *-Lo 
binä (u. XjLo binäje) ^au ; tL**/> mise Abend. — 8^Lö ßäla Gebet, sS\ 
zäka, zike Almosen, öLxä» häja Leben (aber mit Gen. hajät el- haiwän rfa« 

6 « 

Ze&en der Thiere). — »Ü.5 qanäje iüoAr, Kanal; lxac <aßäje ^locft, »tjO 
dawäje Tintenfaß, «Lac u. 8$l*.c <abäje Mantel; sl^ mir'äje Spiegel. 

§214. Deminutive. q-a_**_£> hesen, *— *a1^ keleb Hund- 
cAen (fc*:5ü nigme) ne^eme Sternchen, (£a>) genene Gärtchen; (^sS) 
kuwaijis hübsch; (J.aa2) qüläijil gering, mager; (AaJj) wuläijid Knäbchen, 

o - 

(^.xio) ßugäijar Wem; (j- 1 ^) rufäija< dünn, /ein. — (§ -.&) s'iiwäije ein 
jpenip (§ 179); ($L«) moije neben muwäije, umäije, umdije Wasser. 



144 

§ 215. ijjsf* mfgrä Wasserleitung; L^ mihbä Versteck; v^j* 

märkib ScAt/; «Aiy> mÜlid Geburtsfest. — £2wX* madfa< iTonon«, O^ 

„ o 

roäbrad ito/e, J?o6«Z; ^ijabo magzal Spindel, ^j^&* inaqaßß .ScAcere ; '*&*)* 

marwaha Fächer; JSsla muftah Schlüssel, i+~** musm&r Nagel. 
O ' » 

§ 216 Nisbe (§ 178). Oft vom Plural gebildet : (ü*L*) Bft<atl 

O 

Uhrmacher, (iooj>) gazmati Schuster ; kütbi (kntubi) Buchhändler ; (iL^>) 

genä'ini Gärtner; ( J3) firanl mäusefarbig, (jj*a*) mußawwerftti Maler; 
(^3»JsJjo) ßanädql (ßanftdiql) Kistenmaclier ; jömAti täglich, lölati nächtlich. 

C-s - - 

§ 217. Abstrakta etc. auf iu - : iüJL« malijje .Finanzen, JUJj>ta 

dähilijje Inneres (Ministerium), Ä£>JLp> bftri„ijje ^eu/ierc«, JL-jO L { r> 

gihädijje Heerwesen, Armee, Kriegsministerium ; 'k^As-' aglabijje Majorität, 

&Ä^ .t argahijje AÖÄere JFaAr«cAein/tcA£et* , Üa^I ahammijje AoAe FTicA- 

%i«'<, **ä5^ muwaffaqijje Erfolg, * -x- S L fl . j 'l ittifftqijje Einvernehmen, 

üxÄAw.e»t ahsanijje 6e*<e ^lrt; ÄaPL« mfthijje, AJ^i sa'hrijje Monatsgage; 

Üx^Uaö ßubhijje Morgenfrühe, ÄJrf*? du'hrijje Mittagszeit. 

§ 218. Türk. -> gl : ->8j^i qahwagi Kaffeewirth; -^JtfyS 

tutdngl Diener für Tabak, Pfeife etc. ; ^pü^U mahze'ngi Magazinier ; 

-:>ju-fi tarabagi Kutscher, Fiaker. — Pers. »JLs> hane* ifau« : AoL^LSU-* 

salhliäne Schlachthaus, aui^Utf kutubhäne Bibliothek, aJL^U. j' tershäne, 
tersäne ylraenoZ ; &j*->x*j> gabahäne, gebehane Zeughaus, Patrontasche. — 
Türk. ^b baß iZaup«, JToß/" : ^.^J'.Xäj bafikätib (pl. baskuttab) cr*<cr 
Sekretär, s-cUiü baöägä (pl. ägawät) Obereunuch, t _ r .iAÄ^»^i-J ba^muhendis 
Oberingenieur (pl. in) ; ,äL^xK>> hakimbaäl OJerarz*, ^-iiL»-jL*->-J' 
targumänbagl Erster Dolmetsch. 

§ 219. Geschlecht. Weiblich sind in Aeg. (§ 182a) ^^ <en 
i 
Yiusre, Qiii widn OAr, iAj id Hand, d^j "gl -f«/*» ?V* 4' raf ^»*"»> (J*|; 

ü ■ 

ras J^op/, ^Lu Bauch. — Desgl. (§ 182c) ...i>J be'den Körper, ^*J bir 
Brunnen, q»0 dukkän Laden, — ^, ruh 6r'et.^, tL**« säma Himmel, l j^*^*> 

> mm 

Sems Sonne, \j*j*- <irs Hochzeit, ,m^ä^ kittan Leinen, ^S \a märkib »S'cAt/T, 



145 



(JJ näs Menschen, j^.äj nefs Seele. Einige andere sind schwankend. — 
Die Collective (§ 175. 182) sind männlich. 

§220. Endungen: ä' : ...Lislac durstig, f. catläne; u*«» 

gut f. taijibe ; V—J. rabb Herr , räbbe Herrin ; w wizz Gänserich , wizze 
Gans ; (,_}.!» tör OcAse) » .ÄJ bäqara jKu/t ; ä..*.r>bo ßähbe Genossin ; 8 ^S>Lb 
tä'hra Beine. — ^ ■'- el-kdbra die gröfste, el-hdsna die schönste. 

§ 221. Zahl. — Der Dual (Endung en) ist selten : el-iden die 
beiden Hände; er-riglen die beiden Füfse; el-hasanen Hasan u. Husain 
(die Aliden) ; marraten zwei Mal; kelben ein Paar Hunde; aber etnen 
kiläb od. kelb zwei Hunde; Jörnen ein Paar (einige) Tage. (qJ^jI) abawen 
Aeltern, ahawen ein Bruderpaar; — tultäi zwei Drittel, humsäi zwei 
Fünftel u. s. w. (Amtsstyl) Sp. 

§ 222. Aeufserer (gesunder) Plural: männl. in: hammälin 
Lastträger; taijibin gute Männer; räkebin od. rakbin Beitende; (ärefin od. 
carfin Wissende; mäsijin od. masjin Gehende, sie gehen; mit Suffix : 
(üJwjiCwLc) maskinoh sie fassen ihn , talbinoh sie suchen ihn ; ßugaijerin 

Kleine, küwaijisin Hübsche, ^-JLi gälijin od. galjin Theuere; marmijjin 
Geworfene ; maßrijjin Aegypter , mekkäwijjin Mekkaner ; — weibl. ät : 
haiwänät Thiere, hammämät Bäder, mahallät Plätze, taijibät Gute; sagarät 
Bäume ; tahrirät Schriftstücke, ta'ahhudät Abmachungen, imtihänät Prüfungen, 
ihtijägät Bedürfnisse ; mäkülät we meärübät Speisen u. Getränke ; merke : 
bäs'awät Paschas; (y£j) bekawät Begs, Beys ; ägawät Aghas; hawägät 
Herren (Europäer), högät Lehrer; efendijät (u. efendijje) Efendis; Iä/*I 
(für JIä*J ) usta pl. ustawät Meister ; sigillät Register, telegräfät Telegramme ; 
wäbür Dampfer, Dampfmaschine pl. wabürät; mägar ungar. Dukaten pl. 
magarät; bintü 20 Francs od. Lire (ital. venti) pl. bintijät; asjät Sachen. 

o i 

Doppelte Plurale : rusümät Taxen, Gebühren (***;) , kusufät (Unter- 
suchungs-) Dokumente ; bujütät Häuser, kutubät Bücher. — Plur. auf ijje 
s. § 196. 

§223. Declination. Die Casusendungen r sind geschwun- 
den (§ 17). — In der G e n e t i v - Verbindung mufs in S- des den Gen. 
regierenden Nomons das t gehört werden : ^aJui äouA^o medinet en-näbi 
die Stadt des Propheten (s. »_^o iujA^ medine macmüra eine blühende 
Stadt), 'ij.y» »Si} wiläjet sürija Provinz Syrien, ^*«> ü*iaä qytcat lahm 

ein Stück Fleisch ; r -jA JuoäJ läfzet min das Wort min ; u \^sSS äi»\-* 
müddet künte bärra zur Zeit als ich draufsen war (»Xiyio sA—-/« mudde 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 19 



146 

tawile lange Zeit). — So auch (LüJ) dtinjat alläh die Welt Gottes-, (i\/) 

s 
kirat el-bet Hausmiethe ; (Lib) bäset el-bälad Gouverneur der Stadt ; (I^j) 
barret el-qärje außerhalb des Dorfs. — Diu Dual- und Plural- 
Endungen en u. in bleiben vor dem Gen. : hinten el-wezir die beiden 
lichter des Veziers ; hammälin el-h&ra die Lastträger des Quartiers ; doch sagt 
man benl ädam die Söhne Adams, die Menschen, b^nl umäija die Omajjäden. 

§ 224. Eine Umschreibung des GenetivB geschieht durch 
- - _ 

ÄZa metäc, m'tä< Besitzstück, Habe, das im Magr. als Apposition unver- 
ändert nach Sing. u. PI., Masc. u. Fem. steht : el-bet (el-genine; el-bujüt) 
m'tä< sariki das Haus (der Garten, die Häuser) meines < 'ompagnons. Im 
Magr. auch in'tä'c, emtä<, emta< u entat. In Aeg. wird es zu c-ÄJ be"ta<, 
fem. (adject.) betä<e pl. (mutö<) bütfW (betüO ; z. B. el-bet b^tl» elemir d. Haus 
des Emirs; el-<arabijje betä<et el-basa der Wagen des Paschas; el-ülad 
betü< el-qädi die Kinder des Kadis; el-bäb betä< el-hds" das Hofthor; seraje 
betäc efendinä ein Schlofs unseres Vicekönigs ; <asäkir betfu oz-zabtijje 
Soldaten von der Polizei; el-<asäkir bet&( (u. bStü») ea-sultän die Soldaten 
des Sultans. — betä< bleibt hier auch für ft>m. u. pl., aber nicht bei den 
Suffixen; hier immer : el-kitäb betau mein buch; el-mär'a betä<etak 
(betahtak § 36) deine Frau ; el-ülad bStücoh seine Kinder. 1 ) In S y r. wird 
metä< u. betat in gleicher Weise Substantiv, u. adject. gebraucht. — 2) In 
Ober äg. statt dessen auch Joui sugl, iügle (Säglot) Geschäft (äuglet wird zu 

fiuht § 41); — 3) in Syr. u. Aeg. auch jl+S (Folge, Zugehör), fem. auch 
tabaca : el-bint täba< el-me'lik die Tochter des Königs; el-gärije täba<at el- 
qädi die Sklavin des Kadi's; täbaf min häsi el-färas wem gehört diese 

Stute? täbaä sie gehört mir. — 4) In Syr. auch &£**> sijje pl. sijjät Sache: 
el-kitäb fiijjet ahük das Buch deines Bruders Wtz. — 5) In Bagdad u. 
Irak <3Lo mal Besitz : eß-ßandüq mal el-musäfir der Koffer des Reisenden. 

— 6) In Jemen v_ÄS> haqq Recht. — 7) Im Magr. häufig auch die 
Partikel de, di (lö, lo, ^ßö) : kitäb del-bint das Buch des Mädchens; 
Sägare de'z-zeitün Oelbaum. 

Nominal-Sufflxe der Vulgärsprache. 

§ 225. a) Bei einfachem consonant. Auslaut und 
kurzer Endsilbe : 

Sng. 3. m. bäladuh(oh) sein Land PI. 



, balädhum ihr Land 
3. f. balädhä ihr Land 



'] 



147 

Sng. 2. m. bäladak dein Land PI. | _ , 

. . > baladkum euer Land 

„ 2. f; bäladik ) dein Land 

„ I.e. bäladl mein Land „ baladnä unser Land. 

b) bei einfachem conson. Ausl. u. langer Endsilbe : 

kitäbuh(oh) sein Buch 

} kitabhum ihr Buch 
kitäbhä ihr Buch 



kitäbak dem (m.) Buch 

\ kitabkum euer Buch 
kitäbik dein (f.) Buch 

kitäbi mein Buch kitabnä unser Buch 

neben kitäb'hä, kitäbnä, kitäbukum etc. 
c) bei doppeltem cons. Auslaut : 

gugliih (oh) sein Geschäft 



Siiglühum ihr Geschäft 
äugKhä ihr Geschäft 

6uglak dein (m.) Geschäft ) w 

> äuglukum euer Geschäft 
Siiglik dein (f.) Geschäft 

Itigli mein Geschäft öüglinä unser Geschäft, 

d) bei vokalischem Auslaut: 
abü'h sein Vater 



. abühum ihr Vater 
abübä ihr Vater 

abük dein (m.) Vater ) 

> abukum euer Vater 

* abükl dein (f.) Vater 

* abüja mein Vater * abünä unser Vater. 

häufig verkürzt : abüki, abüjä, abüna (§ 73); ebenso nach 
altem c (cLää) sifä'h seine Heilung u. s. w. 

§ 226. J^cli : x*j>Lao ßdhboh sein Freund, ^ö^A^ wähdl 

ich allein^ w£_bL£U behätrak nach deinem Belieben (§ 65). — 



»^ mecallimetl meine Lehrerin ; häletak (hältak) dem Zustand; 
(äsiqetoh ((äsiqtoh) seine Geliebte; ßähibe*thum (ßahbe'thum) ihre 
Besitzerin ; häre*tkum euer Quartier ; baqar^tnä unsere Kuh. — 
Merke : jäba (ja äba) o mein Vater, jamma (ja ümma) o meine 
Mutter; ja räbbä o mein Gott! ja ähi od. ja ahüjä od. jahäija 
o mein Bruder ! 

l ) auch oft ak, ek ; — «in timmuk deine Mutter (Sp.). 



148 

§ 227. Dual. — kitäbenl meine beiden Bücher, qala- 
menoh seine beiden Federn etc.; aber bei Doppelgliedern : 
cen^'h seine 2 Augen, widnßhä ihre Öftren, riglßk deine Füße, 
ideja meine Hände, idßkum eure Hände etc. — Gesunder 
männl. Plural : haddäminak deine Diener, farräs'inkum eure 
Kammerdiener etc. 

§ 228. An Präpositionen : uj : ju buh, boh ; bu, 

bo mit ihm etc.; b£hä ; bfha; bak , bik; bl; btihum, btikum 
bfnä; — j : luh, loh ihm; lähä; lak, lik ; ll; lüluun ; lükum 
Hnä; — j fih, ft in ihm : fthä, fihä; ftk, ftkl; fijjä ; fthum 
ftkum ; ftnä ; — J* xaS La raä fis" es gibt nicht, ist nicht da ; — 
i2* ' minnuh(oh), minhä; mfnnak u. s. w. ; ebenso ^c; — 
Ja* : (alß'h auf ihm , calßhä; ial6k. <alökl; calßja; cale'hum; 
calökum; (alßnä; — *x : mäaih(oh), mfcoh mit ihm; mäcahä 
(mkäh); mäcak (muäk), m&akl (mi(äkl) ; mäd, macäja (micäjä); 
macahum (mi(ähum) ; mdcakura (raicakum); mÄcanä (micäna); 

gleichbedeutend Q\ 3 wa ijjä (§ 162) : Lt 3 we ijjähu, waijä'h 

mit ihm, waijäk mit dir, waijäja mit mir. 

* Die den Genetiv des Besitzes umschreibenden Substantive 
(§224) nehmen selbstverständlich auch die Suffixe an : el-bujüt mutü<ak 
(but.) deine Häuser; el-gärije tabä<atek deine Sclavin; es-sef mall mein 
Säbel; äna haddäm häqqak ich bin dein Diener. Ebenso im Mgr. das 
Wort JbJ dijäl: es-sef dijäli mein Säbel; el-rüd (O^c) dijälak deine Stute. 



Zahlwort 0>ju 


0- 




1. Cardinalzahlen 






§ 229. 






Masc. Fem. 


Masc. 


Fem. 


ö - 2 - o 


üli 


q lHi 


9 . 6, 


oder 


-Ci 



149 



Masc. Fem. 

4 ÄJl^5 £-^ 
O - o - ö o . 

5 Ka»m.3» i j*.*£> 

r - 5 

6 &Xam O^^m 



Masc. Fem. 

°-. -r ': 

8 ä-JUS o*"^ 






9 Kx^o 5.- 

10 8..S**- j^fc 





Masc. 


Fem. 


11 

12 


£ 

- - - »o 


ö^e buSt (LäaS) 


13 
14 


oE 

.Xi«ü X.XJ J 


. . o , . -öS 


15 


-AV.C A.AW.^.^> 


8jaC».ä q^.*^» 


16 




B_w..£ !>« 


17 


..CvsC \Xaav 




18 


_**£ ÄjkjL+,3 


8 -C^C ^ jL*3 


19 


UfiF ^jtyw«J 


»_**£ t**^' 



üi; 



J o 



40 



21 Qj,jÄte ^ l\s>I etc. 50 

» ...» 
30 O-H^* 60 



100 



6- O- 



200 Q^^ 



300 &SL« öSi', ioU-v^.3 

400 ioL* «jjt, *jL**Jj! 

J o - 

500 iuL* /md^> etc. 



a ^lli> so C) yu 

Q_^Ä*M 90 Q^AMJ 

600 ioLo ^>»w 

700 SmW *«*.*« 

* -' i "•' 
900 *jl>« £-"»ö 



150 



OoS 
1000 wäJt 

-o» 

2000 qUJ. 



3000 üffl &j^> 

10.000 O^ »jAc 



100.000 




200.000 


"g8 — 

wä$I U3L« 


300.000 


oJ! *5UÜi 


1,000.000 


oß J öS 



11.000 lül ^$4 »*■*' 9,000.000 ^ftJl ySi\ i 

20.000 Läil .L«* A f 1000 Millionen . — äJ» w«' v-W» 



-^- > - o - 



Weitere Zusammensetzung : 5843 iü^LS ^ SoL« .•1*3 « oW 

J -oft . -«- > » O - - » ...» J, dB , Ba ' ■ 

y*>J 3 oder ütfM jü*mJ> ., XjL« ^U3 j q^Jj ' 3 0*1 

§ 230. Zur Form. Statt K»^L> u. £&£ 3, q_>$^3 SO, ü-oUi 
s, yu3 50, oft *£lä (*£13), eJß, gt?"*i *•*•*! ol^A § 11 *■ — 

S G o O o 

o»-* 6, steht für OvX* aus <j»tXw. — Die Zahlen von 1—10 (mit Ausn. 
v. USt 2) sind Triptota. — n U3 S (für ^iU3), Gen. n LS, Acc l*3U3 
(§ 199), bei folg. Gen. : Nom. u. Gen. ^U$, Aoo. ^^Ul — Statt ^JLS 
Sj*ftfi auch «JUS od. imUS od. ö^iXc .-»US. — Die Zahlen für 11 u. 
13— 19 sind indeclinabel ; wi*e USt n. fem. Syi^t Lä-oI 22, Gen. u. Acc. 

, , . o -o ...o-o^-o 

j^c JLM u. BjÄc ^XiSt. — Die Zahlen 20—90 auf ^3 ' , Gen. u. Acc. 

qJ ■» -, daher Gen. 21 : ^-j-Ä* ^ iA>-l , Acc. ^~j wiXc ^ l<As>l. — JuL», 

ift. ' ' " » 

wofür auch lw> (sprich mi'at , auch jul* geschrieben) 100 hat im Plur. 

. - 9 "■ e - " i , * , 

q^ax, oUx u. ^Lo (selten ^^ , Gen. u. Acc. { yf^>)- — 300—900 

" 608 
werden auch, wie oben ersichtlich, zusammengezogen. — wÄJi 1000, pl. 

Ö2M, seltener öyl u. v^ äJI. — Die PI. ot_ Ä_c, oUuJiwC bedeuten 

9 - -^ 
Mengen, Gruppen von 10, 20 etc. ; diil 7bu*c«de. 

§ 231. Construction der Card, na .zahlen. Die Zahlen 
von 5 — 10 incl. und die Einer in den Zahlen 13 — 19 incl. 
haben für männliche Substantiva weibliche Form (auf 



151 

»-), und für w e i b 1 i c h e Substantiva männliche Form. 
Die Zahlen '20—90 auf ^, 100 u. 1000 gelten für beide 
Geschlechter. — Alle diese Zahlen werden als Substantive 
behandelt und stehen deshalb entweder, u. zw. gewöhnlich, 
voran, indem sie den Gen eti v (Acc.) regieren, od. 
sie folgen als Apposition, u. zw. haben 3 — 10 incl. 
das folgende Substantiv im Gen. PI. , also : ^L> Ji <J<s>\ Einer 
der Männer, sLwJJI ^5<-X.>5 -EVne der Frauen; Nom. v}u>^ Ä.5^i 

9«. -, O . s ^ - j - -. ° *'; '" — 

od. iobL:» 3^j 5 Männer; Nom. £b*ö ö^Li od. öbLS 9L*o 3 
Frauen; mit Artikel (bestimmt) : Nom. iM>J\ x-SU-S od. 

3 . »S ~c f * m * m ) — ~ 

iobUJi i3->^i die 3 Männer; doch auch j£>y> *.i^iJh in neuerer 
Spr. häufig i5l:>j xS^LiJI rfe'e 5 Männer. — üJULiit -.^.i o^i die 

JOS- * J.IS.O 

5 Söhne Noahs. — ^jji^vJt tfo'e (bekannten) Siebzig; &ÜaJI 
joC*Ji ouai 5 is£ rfie Hälfte von 6 (vgl. § 198). — Lo^LS wer 
3 (die Ureiheit unser), ^Ä*w.4.3- jene 5 (ihre Fünf zahl). Sel- 



tener nach 5 — 10 statt des Gen. der Acc. PI. : ljjy.il i.***jis> 

5 Kleider (e. Fünf zahl an Kleidern). — (11 — 99) regieren 

s -& s 

den Acc. Sing, (selten PI.) : Li^i" J+& tX-oi 11 Sterne, 

US *jL* 20 Tage. — (100 u. 1000) u. ihre Zusammen- 

Setzungen regieren den Gen. Sng. : J*>j £jU 100 Männer , 

Jf\ Lxlu 200.000, UjS XUxiJ 400 Bücher, J^-J Uli? 1000 

Männer, ,LuO . äJi '2uL+**.*s> 500.000 Goldstücke (selten nach 

den Hunderten der Acc). — (20 — 90) ö^\ •,/*■*■ die 20 

(Kameele) des Zeid, ^S y~*+£> eure 50. — Folgt ein C o 1 1 e c- 



tivname, so steht ^*, z. B. ^LJI ^ ä^ixc 10 Stück Vögel, 
Jü^St tf» ;c**ö 9 Stück Kameele (Jol fem., § 182 a). — Nach 



152 

3—10 haben die Plurale der Wenigkeit (§ 195) den Vor- 
zug : iüic '£**.*.£> o Sclaven (nicht L -)U1£ v. ^^Lc). 

§ 232. Bei Zusammensetzungen richtet sich das Sub- 

r , , , > o . , , o 

stantiv nach dem letzten Zahlwort; *Lx~ L -.^*i> ^ ^cj^l 

oB i * 

5i «ZaÄre, ^-1 gj 3 CJ^^ ^ 4 t/iaAr«. — Bezüglich des Ge- 
schlechtes richtet man sich nach dem Sing, des Hauptw. : 
^»LjI wix** 7 7'a^« (^ol—jf ist zwar fem. als gebrochener Plur. 

9o. - s- >s 

[§ 182 a], aber ^oyj ist masc); ol«U:> *i*» 6' warm« Bäder 

. . > o *9 - - 

(*Us» masc.) ; ^ty»-* £-**j # Jahre (äjL* fem.). 

2. Ordinalzahlen. 





Masc. 


Fem. 




Masc. 


Fem. 


J. 


8 


^$ 


FZ. 


9 


9- 


JJ. 
III. 


eJLS 




VII. 
VIII. 


9 » 
9' - 

0^ 


9/ - 


IV. 
V. 


0' - 


9/ . 

9 - '. 

Masc. 


IX. 
X. 


9 " - 

9' . 

wÄU 

Fem. 


9» ' . 
9, ' - 




jr/. 


w£x* ^^L^- 


— - •* 






J7/. 


f*?jfo 




r» m * * 






XIII. 


J~£- v£*Jl3 






. 8. W. 




XX. 


o^rf 




o*j*5 






XXI. 


CJÄI^f 3 oL:> 


> St - "J - * 


. 8. W. 



§ 233. Zur Form. J^l , pl. masc. und fem. J|$t (q^^M die 
Ersten, das ist Aken; Jo!.^ die Vordersten, die Führer, Alten, Anfang 

> -B ' 

(Gegensatz [Juto] J>\Jl\). — ^ß declinirt wie (jtoLi § 199). — Mit 



153 

Artikel : Nom. y&.e J^Ut, Gen.yiXe £jt-M| Acc. ykc £jlJt der ZI F. 
In den aus Zehnern und Einern zusammengesetzten , von 20 an , erhalten 

, y o 0.0 - } « - 

beide Zahlen den Artikel : ^.A*Jt 3 ^'j^- ( Bei Späteren : ^l, ^J> 


aJu -/S*c am 20. de* -Monate). 

* ' ' ' js£o- o, jsK 

§ 234. Zur Construction : ij^t der (dW Erste : pjJ o^ 
oder ijHI pjjJi der er««e Ta^ (Gegensatz : fyi j>\ oder y> jl fj&\ der 
JeteJe To^; dagegen ,»jjJl j^l der er8<e TAeiJ [Anfang] des Tages, y>) 
j^JI das Ende des Tages), Kx*Ji jyj 0j1 oder J^Si X*mJI ^ der er*«e 
Tag des Jahres; ebenso o*~? i£*a3 od. cidliJI O&J' da* dritte 2Kmm 

o>;s£ o )) ja js£o.o j>j » 

(Fer*,l etc.; fHjJj' der Erste von ihnen, {tfy* 0^ oder JjJl f»^^ der 
.Erste iÄrer Könige. — adverbial : tf^l erstens, LjuIS zweitens u. s. w. 

§ 235. Datum. — o.^ XjUjUSj . äi? (2Ü.A* ,3 $) *&* 

^x*a« 5 oder wftJI 3 K_jujU% qa»*«) c«— * ÜJ-w £ «^ Jahre 

Jahre seiner Regierung. — iL-5^~5^JI ^50 *j^ am 4. des 
Du'lhigge, yo-, -ix ^5<^t^- aw ^-f. Regeb, {ßj&z- u*"^-** o^-5 

, y. . a * ' ' -~> 

•yü (^j^At) es war der 2tf . Temüz. — Mondmonate : tjk 

v_^>. 8JlJ J am Neumond des Regeb 1 ); y.>. ^ c>li> üi-JJ 
nac/i Einer vom Regeb verflossenen Nacht (am ersten Tage des 
Regeb*)', v^ ^ LäJLj- ^xXLJJ wac/i zw^' vom i2. verflossenen 
Nächten; <~*=>-j ^y> 0^^" <3^ £*XJL3 raacÄ dm wm 22. uer- 



x ) sLc Stirnblässe des Pferdes , Neumond der drei ersten Nächte ; 
Oo - 
Gegensatz ist £sXw letzte Nächte, eigentlich abgezogene Haut. Die 10 

o s y ~t > -* 

ersten Tage auch ~g-^Ji S^ty > <^ e 10 mittleren -fc'k-H Ja*vl^l (pl. von 

y , 0% y -S - - 

ia- 3 l Mittleres), die letzten .$äJI 3-l^t (§ 233). — 2 ) Von ^Lj> (für jAi»). 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Auil. 20 



154 

ßossenen Nächten, u. s. w. — V^ O* v -* Aa ^' v5 tn der Hälfte 
&■ 22. (am iö. -ß.J; v^> q* o-Jü Byi^ jj^I als noch 14 

Nächte vom R. übrig waren (am 16. R.) ; v*->j q* ^-yfÄi c^iLÜ 

r*fi 

afo wocA 3 Nächte vom R. übrig waren (am 27. R.) ; jJlJü 

*^c>, ,y» o^sj als noch Eine Nacht vom R. übrig war (am 
29. R.). 

3. Adverbialzahlen 

§ 236. werden ausgedrückt durch das Nomen vicis 
(§ 168) oder Nom. verbi (§ 167) : y**-*y> 5 **_>* pL* er stand 
auf Ein Aufstehen und zwei Aufstehen, d. i. er stand zwei Mal 
auf (&As>^j äxLäI juoläl er stellte es Einmal auf) ; ^ »bU ^*iacl 
»sXflt xibLS 3 juX« #t7> wir c« Einmal, zwei Mal, drei Mal voll! 

Os- ö-o- Os, Co» 

od. durch by ü/aZ, äasj Stofs, %S Wiederholung, iüy Wechsel, 
jTbwr u. ähnl. : öy« od. 8yo otJ Einmal, einst ; öyo Oji ein einziges 
Mal, q-9j* 2w«t 3/aJ, oL* cyXS </m iWa/, ol«5J yi^s zehn Mal, 

SjA äj&n ^tX^I «(/" il/a?, »j/ rj**^ dreifsig Mal u. s. w. — 8j* 

* ° -' ' ° - 

hat beim Zählen den PI. oly, sonst^ty (vlg. auch ^tyt emrär) : 

l^yi zw wiederholten Malen. — £1« drittes Mal ULjL3 od. 8-* 

idl'Ji; das dn'tte Jl/aZ viJÜJi od. XiJliJI ü£jl. /im anderes Mal 

■ - »0 ' »o - o » , *o 

8^« jAe. — 4#« dm' ; vier 2a<jre, Monate etc. l£X2 od. *.£>JUdl ; Lu, 
.0«. . 

od. j£B. 

4. Distributivzahlen. 
§ 237. J^A^ Jol^ ^'<? Einer, qUSI q^' i e Z1001 u. s. w., 

j -.. * » i 3 , i > . i. 3.3 3 , o » 

od. die B ormen ob>l , oLs>t ols>! , Js> 3 od. «Aoy» ;e -Eiwer, 



155 



einzeln ; iLo <U3 od. ^c*^" ^**^ ^'e zwee, zu Zweien ; c^blS c^^L» 
od. eJl£/> £sSjJ> je drei (F. v5L*5 u. Jjiä*, § 198) 



5. Multiplicativzahlen. 

§ 238. Part. Pass. II : (o^ä* einfach) , ^^-^ zweifach, 

c^Jlix dreifach u. s. w. — ^4w5 dreien zusammengesetzt heifst 
R ,j S -.> S ,> 

,S^LS ; au« vieren ^c^j (F. Jl*s). 

6. Bruchzahlen 

§ 239. haben die F. jj£ (od. jUti, pl. jLsf) od. jL^i : 
v^/oi (vlg. nußf u. ^i) Hälfte; <£*J3, pl. c^lSt Drittel; «j>, pl. 

O ,o£ 5s) Goi Goj Goj Ooj 

^bjl Viertel ; j*«*> Vs j u*«>-w Ve 5 £*«* 1 h 5 gp»3 Vs 5 £**■» V9 j 
y**" c V10 5 2 /s rjH^5 5 / 6 u*^* - *' iCw^3»; ViojL*^ ä.*a*v; weiter 
hinauf : 9 / 2 o ^j> qJj^c ,^./> *5i>t &t*ö. 

Das Zahlwort in der Vulgärsprache. 
1. Grundzahlen. 

§ 240. Dieselben lauten jetzt : 

1 wfihid, f. wähde (§ 56) 6 Sitte, sitt 

2 etnön 7 säb<a, sabäct (sabäht) 

3 teläte, telät, t^lat 8 temänje, temant, te'man 

4 arbäce, arbätt (arbäht, § 41), ärbac 9 tista, tis-cat 

5 hämse, hainäst, hämas 10 <äsara, cäöarat. 

Diese Formen werden ohne Unterschied des Geschlechts ge- 
braucht, die mit t schliefsenden meist vor vokalischem Anlaut : hämse bujüt 
5 Häuser, cäs*ara banät 10 Mädchen; telät egzä' 3 Theile , sabäht anfär 
7 Mann; — had od. hadd (für ähad) heifst jetzt Jemand, Einer. 

11 hadäser 14 arbartääer 

12 etnäser (arbahtAier) 

13 telatäser 15 hamastäser 



156 



16 sittaSer 

17 sabactäger (sabahtäs'er) 

20 casrin 
30 telüti« 
40 arbaän 
50 hamsin 



18 ti'm.-mtäscr 

19 tis'HtilS.T 

60 sittin 

70 sabun 

80 t.Mnänin 

90 tis -in 



21 wähid we «asrin ; 68 temanje we sittin etc. 

100 mije; mäje 500 humsemije 

(mit; mäjet) 600 sutte'mije 

200 mitön 700 sub(?mije 

300 tultSmije 800 tumnemije 

400 rub(emije 900 tus<emije 

bei folgendem Genetiv (§ 223) aber mit, majet; tultSmit u. 8. w. 



1000 alf 
2000 alfen 
3000 tdlat äläf 
4000 arbact filäf 
5000 hamäst äläf 
6000 ritt aläf 
7000 sabä<t äläf 
8000 temänt äläf 
9000 tiscat aläf 



10.000 <äsaret aläf 
11.000 hadaser alf etc. 
20.000 casrin alf etc. 
100.000 mit alf 
200.000 miten alf 
1.000.000 miljün 
2.000.000 etnön miljün 

miljünön 
8.000.000 feman milj&n 



viele Tausende ulüf, ulüfät; viel Mill. melftjin. 

§ 241. Addition (*-»■> gam<) : etiu'n we tulätu 2 -j- 3; — 
Subtraction (rrj° tar ^) : hamse min temAnje 8 — 5; — Multipli- 
cation (V-J^to) darb) : teläte fi tis<a 3 X 9; — Division (xm*ö 
qisrae, *£**£>' taqsim) : temanje (munqäsim) (äla e^nen 8 : 2 (Sp.). 

2. Ordnungszahlen. 



§ 242. 
I auwal; f. äuwale (üla) 
II tänl; f. tänje 

III tälit; tälte 

IV räbi(; räbce 
V lämis; hämse 

II tänje statt tänije u. s. w. — Die Ersten el-auwalijin (zu sng. äuwall) ; 
I auch auwaläni , f. auwalänijje pl. auwalänin ; die Zweiten eHanjin (od. 
et-tawänl); die Dritten et-taltin (et-tawälit) etc. 



VI sädis; sadse 

VII säbit; sabfe 

VIII tämin ; tämne 

IX tasic ; taste 

X cäöir ; <äsre 



157 

Weiterhin treten die Gr u ndzah len ein : el-bet el-hamastäöer das 
15. Baus, befr hamastäSer Haus 15; el-<arabijje et-telatin der 30. Wagen, 
(arabijjet telätin Wagen Nr. 30; XXI el- wähid we (asnn; LXXIII el-hämis 
we sab ein etc. Sp. 



3. Bruchzahlen. 



§ 243. 



Dieselben lauten : 




V, nußß (nußf) 


'/» subc 


V, tult, tut 


V 8 t umn 


V* rubc 


*/ 9 tusc 


Vs hums 


Vio <u$r, 


*/ 6 suds 


coSr 



3 / 3 tulten (tultäi § 221); »/so ^t* 6 min <afirin ^ ein Stück von 20 ^ > ^ 15 h »*teten 
min liamastäSer etc. Sp. 

4. Uebrige Zahlwörter. 

§ 244. Adverbialzahlen : Mal wird durch märra, noba, daf<a 
ausgedrückt (§ 236) : märra wähde od. fard märra Ein Mal, marraten zwei 
Mal; telät marrät (dafaeät) drei Mal; ahdäger märra (däfca) elf Mal; ba<d 
mirär (emrär) einige Male, gumlet mirär (emrär) mehrere Male. — Distri- 
butivzahlen : wähid wähid od. w. bi-wähid je Einer; hämse (be-)hämse 
je fünf. — Multiplicativa : musällas dreifach; muräbba< vierfach 
(Carre> 

Fürwort. 



§ 245. Fürwort im eigentl. Sinne (^ä> pl. yUxo, 

od. j+koa das im Sinne Behaltene) ist im Arab. nur das per- 

sönliche Fürw., das alleinstehend J^aäJLjJ jj^coJl getrenntes 

Färw. heifst, sammt dessen Verkürzungen, welche in den 
Präfixen u. Affixen (§ 81) des Zeitw. erscheinen und 

(LcaÄ-j! .-v*-Aiail verbundenes Fürw. heifsen. Die A f- u. Suf- 

fixe insbesondere heifsen jJ-J' Jo*aX*JI j*+*^\ heraustretendes 

verbundenes Fürw. — Hieran schliefsen die hinweisenden (od. 



158 

Demonstrativa ö.üi^l *L*»t) , die bezüglichen {Relativa ^♦_~^l 

- s 

$yojJ\) u. die fragenden Fürwörter (Interrogativa s\ — , — J 

,0 o 



Getrenntes persönliches Fürwort. 



Sng. 3 masc. 


. y 

yS> er 




Dual 2 c«>mm. 


l+ÄJt ihr beide 


„ 3 fem. 


jf'fk 




PI. 3"maflC. 


> 

(J> sie 


„ 2 masc. 


. öS 
cul du 




„ 3 fem. 


m y 


„ 2 fem. 


VS*31 du 




„ 2 masc. 


,*ÄJl tAr 


„ 1 comm. 


Üt ich 




„ 2 fem. 


: j<it 

qAüI »Ar 


Dual 3 comm. 


. y 

US> »ie i 


beide 


„ 1 comm. 


J . 

,-wS\j tc»r. 



§ 246. Ueber die den Genetiv od. den Besitz an- 
zeigenden Suffixe s. § 207, über die den Accusativ an- 
zeigenden s. § 161. Die weitere Declination des persönl. 
Fürw. wird durch Präpositionen" mit Suff, umschrieben : 

J, mir, w£J dir u. s. w. (s. § 210) ; Jj» von mir, >J^ von ihm, 

über ihn. — *J <-*&« ein ihm gehöriges Schwert; *jdx ,Ai ein 

auf ihm (ruhendes) Gelübde. 

§ 247. Selbst. Derselbe. — Verstärkt wird das persönl. Fürw. durch 

die Subst. jjü Seele (pl. <j«*ÄJl, vlg. ^yö), ot<3 Wesen, Persönlichkeit 

(pl. OuO) , q*c eigentlichstes Wesen (pl. r^d) > welche auch unser : 

G o - ۥ - o e 

^cnou dersetöe ausdrücken, — od. durch (jA^Ui Per«on (pl. (j-oL^Uit), in 



J O, J . 



> y o- y o- 
folgender Weise : au*äi l\j: Zefd «etö«* , l$**ÄJ iUlali i^imc «etö«*, 

I "' * '.°?Z ' '. \jt o y y tot ) ü 

U^MÄi) Q^.:>2)i die Jeiden Brüder selbst, ^>*Ju\ yfjJUJl die Könige 

** 1 «? ° * 's >o. 

setös*; l _^Äo Jt od. ^j^oÄÄa Ül od. ,cJ*itXj Lil icA selbst, q — ^L— i 

»J Jö8 öS ' , . y 

(LUv^äaj) U*w.ajb, U*öL^*Lj ^i? wir «e#**; &j't ju^S» er «etört, od. jrenau 



159 



O . 0« id. 



derselbe; <s^~.i j&\ ^*c der Stern selbst, derselbe Stern, pl. w^j^jXJI 
LgJLxcLi ; »Joou »aS'^L.gJI j^ 1 lc\S> do« ist der Untergang selbst; Li*c j.P jS> 

"o - , °- . 

(^-jjuij) er t»t'« «etö«<, e* ist genau derselbe ; »*ij*l\ ,j~fti ^ ou / demselben 

o» 

Wagen ; ^«^1 i^äJ v5 im G run d der Sache, an und für sich. — Hervor- 
hebung des Fürworts : Li! *.Äjyto f«?A Aaie »An geschlagen, Lii AÄjyto du 

- - O» JO.t 

Ao«< ««*cA geschlagen ; ,S> lg£*j &!>\t «ie zei^<e »Am (Jie/* ihn sehen, IV 

^i^) ihr Haus (vgl. § 162). 

C<«. 9 - G > 
§ 248. Die reflexive Wendung durch ^.«i, ot<3, —5, Gei** 
9 , >.(,.... 

(vlg. auch <3o- Zustand) umschrieben : ».amÄJ (^ää er todtete sich selbst, 

(l^JlS*) l$9Si c>»^Äi sie t'ödtete sich, ^-gjl^O l^yto sie schädigten sich 

selbst. — Nach Präpos. stehen diese WW. nur, wenn das Selbst hervorzu- 

heben ist : -ä^rJÜ »j'.Ä£>l ich habe es für mich selbst gewählt; sonst die 

blofsen SufBxe : «£J 8tXs> nimm e* dir/ (*^f^ UkAäx s^_«.^\ÄJl «ie züäAZ- 
ten ihn zum Anführer über sich. 

§ 249. Vulgärspr. Die Formen lauten : 

Sng. er hiiwa, hüwa, hüwe PI. sie hum, huma, hümä 

sie hija, hije ihr entü, intü 

du (m.) dnte, inte wir ehnä, ihna, ihnä 

du (f.) e'nti, intl 
ich äna, äni 
mit der Negation -£ : 

m,i hüs", mus er is< 7iic/i< mä hüms, mä humäs" sie sind nicht 

mä bis", mä bis sie ist nicht mä entüä, mantüs - ihr seid nicht 

mä cntäs", mantäs - du bist nicht mä ehnäs", mahnäs* wir sind nicht. 

mä entis", mantiä du bist nicht (f.) 
mä anifi, mänis* ich bin nicht. — Die Vulgärsuffixe s. § 225 ff. 

Hinweisendes Fürwort. 
§ 250. Die einfachste Form lautet : 

Sng. masc. U (selten *lö, »jU) dieser, 
n n ^5-> (»O, *5, ^$6) od. ^j (»j, «j, ^jj) od. Li* d»e«e. 



160 

Dual masc. Nom. •••Vi (q'<->) diese beiden (Männer). 

„ „ Gen. Acc. ,-»jJ (o 1 *^ dieser beiden (Männer). 

Dual fem. Nom. qLj (qÜ) diese beiden (Frauen). 

O. mtl. 

„ „ Gen. Acc. -—o iryf^) dieter beiden (Frauen). 

_, i . t . i i 

PI. masc. u. fem. e^l seltener Jjl Ofjt) diese (•} ü, § 204). 

§ 251. Verstärkt werden diese Formen durch die Suf- 
fixe der 2. Pers. mit od. ohne das dazwischen gesetzte demon- 
strative ^ (des Artikels) : n£ü, fem. (zu einem weibl. Wesen 
gesprochen) «il<3, «5Jto; pl. (dieser Euch gezeigte) fS\S, ,*£JL>, 
q£j!J; Dual UjüU u. s. w. (später «ö'lo, iJÜo auch für Fem. 
u. für Dual u. PI. der angeredeten Person); — od. durch 
vorgesetztes \J> (voila) : \ö<$> der da, diese. 

' - ■ ' 
§ 252. toto u. «£Jö weisen auf Entfernter es : 

- - - - i 

Sng. masc. u£lö — u. w$JU, u>J J, i^iö jener. 

-. - » o 

„ fem. ii)ij, liLü — u. »iUj (aus liU-ö) jene. 

Dual masc. Nom. liLälö — u. üUtö (aus tiUiU) jene beiden Männer. 

n r G. A. u^äjO — u.»i\— »_j(3 jener (jene) beiden Männer. 

„ fem. Nom. «^JLj — u. i^oLj (ut5Uüö) jene ieufe»» brauen. 

n „ G. A. «£"*-*■' — u- *&**{?* jener beiden Frauen. 

. _.* /, i 

PI. masc. u. fem. y$o)fl od. «5^1, wofür später gewöhnlich 

- r ,i . i i' . . i , . i . . i 

y^J^i (ii£Jü»t) od. yf^l (selten (^>J^t, i^J^II) jene. 

§ 253. Durch das hinweisende \j> (§ 251) entsteht : 

-. ■ 

Sng. masc. ItX*, IÄ2 (häsä) dieser. 

• ' • - . ■ . - - 

„ fem. ^A#, ^AP gewöhnlich »J^P, st\P (auch P'lP, *jl?) diese. 



161 

Dual masc. Nom. ,J^, qIiÄ^ diese beiden Männer. 

'o -. I ü j. - 

„ „ G. A. rYJ^^> O^^ dieser beiden Männer. 

,i - - 
„ fem. Nom. cj~^> O^"*^ ^ e8e beiden Frauen. 

„ „ G. A. ry*^' CTit^ dieser beiden Frauen. 

PI. masc. u. fem. »"*j^> £ ^s^, •"^ diese. 

Ebenso aus «ötj (und für dies gebraucht) : ^UlS>, ^L\S> u. s. w. 

■ * 
§254. Gebrauch des Demonstrativs: tt\S> ^J 

<//w' das u?ea7 ^j-*»-^ n**^' OH 1 ^ l5^ welcher von diesen beiden 
25« besser? J^s Il\P die* «st ewi Elephant, J^äJt hX0 dieser 
Elephant, ^J6\ jS> \CkS> das ist der Elephant; ^^ fÄS> cfoes w£ 
mezw Haus (od. aVes m. //.) , tiÄ5> .£**J dieses mein Haus; — 
Il\3> w^ aYe Ursache dessen, v-^x^Ji _>£> !<Ä£ rfzes ist die Ur- 
sacAe ; y>UJt ryi^ (j^ 5 ) t^ <^ gs ^ der Sohn des Kaufmanns, 
y>UJt lc\P qj! oV *So/m efo'eses Kaufmanns, !üfc? y>l£Jt ^jI die- 
ser «SoA« des Kaufmanns. — Der pl. j^J$> nur für vernünftige 
Wesen; sonst überall das Fem. Sng. *ö& } z. B. (jdjül &$jS> 
diese Leute, v»aä5ÜI »c\S> diese Bücher. Bei Eigennamen steht 

l(ÄS> nach : tv>£> ^lXs ^'es Jerusalem (cJ ^ cfa'es zs£ Jerusalem). 

§ 255. Vulgäre pr. — da, de, di dieser; f. di diese; pl. döl, 
doli diese; meist nachgestellt (da, de, di enklitisch) : er-rägol de dieser 
Mann (er-rägol de* dieser M.), en-nehärde (en-nehär da) heute; el-medine di 
(el-medlne'-di) diese Stadt; el-auläd döl diese Kinder; el-kütub döl diese 
Bücher ; dalwäqt, dilw. (auch dilwäqt-di) jetzt ; dil'hikäje diese Geschichte; 
el-färq ben döl el-etnen der Unterschied zwischen diesen beiden ; di s*am< 
das ist eine Kerze; di 6ugl ßäcab qäui das ist eine sehr schwere Arbeit; 
luft de* ich habe das gesehen; qül di kemän sage das noch einmal. — \\JS 
ke-sä wie dieses = so, gewöhnl. k i d e. 

Statt ttX^ u. «l\£ mit folg. Artikel vlg. oft h a 1 mit Assimilation des 
1 : hal bint dies Mädchen, hal torbän diese Beduinen, har-rägol dieser M., 
haä-leh dieser Scheich, has-säca diese Stunde , jetzt (auch hässac , b.6*ssa< 
Wahrmuad, arab. Gr. 3. Aufl. 21 



162 

8yr .); _ hal-kit&b häsä dies Buch da, haS-Sägare häsi dieser Baum da. — 
Im Mgr. statt sg. fem. auch hädija, pl. m. u. f. hadüm u. hftdümä. — 
Nach Nw. wird in Syr. auch jJ sü, du; f. dät, pl- dewin, dewAt demon- 
strativ gebraucht. 

Hinweisendes ä (alt 10) : 
Sng. m. ähüwa der da, eben der fthö der da; da ist er. 

„ f. ähije die da, eben die fihi, ähe* die da; da ist sie. 

Plur. ähüm, ahdm die da, eben die ähdm die da; da sind sie. 
Sng. ädi dieser da, diese da (m. u. f.). 

el-bet betau fthö da ist mein Haus; es-seg&de be't&cetak Ähd da ist 

dein Oebetsteppieh ; ädi täijib das ist gut. Ädi hdmmuß (^j^tS>) da sind 

Eichererbsen ; ähd di el-matlüb da ist das Verlangte. — ftdinte f. ftdinti 
siehe du da ; SdinI, adin siehe ich da ; fldintü siehe ihr da ; ädihnä siehe 
wir da (8p.). 

(Jener) m. däk, häd&k, hfidäki u. hak (syr. hek) jener 
f. dik, hadik, hadikl, tik u. hik (syr. hek) jene 
pl. hadöllk, hadöliki (damask. haddlink), hadök (hadQk), dök 
(dük), (syr. hek) jene ; 
meist nachgestellt : el-bet dak jenes Haus, el-mär'e dik jene Frau, en-nas 
d6k jene Leute; hak (hik) es-sdne dies Jahr; mfi 6a all&h marrifdtak hik 
o über diese deine Bekanntschaf 1 1 syr. hek el-menäzil jene Zeltlager. — 
Verstärkt durch hüwa, hija etc. : 

dikhüwa, dikhdwwa, dikha, ddkhä, ddkha, dukhduwa, dikhdija jener (m.) 

dikhija, dikha, dikhäija, de'khä jene (f.) 

dikhum, ddkhum, dikhuma, dukhamma jene (pl. m. u. f.). 

Beziehendes Fürwort. 
§ 256. 

Sng. masc. ^«^ii (für ^ jJJi 1 ) derjenige welcher (wer), welcher, welches (was*). 
„ fem. ^.JÜt (für L ydlfl) welche s ). 

) Aus dem Artikel o! ($) , dem demonstrat. ^ (§ 25l) und dem 
Demonstrativ bestehend. Im Dual u. im Fem. PI. wird das doppelte £ 
noch geschrieben (wie das hebr. Demonstrativ PlJ^n ("jD -|- *? -(- H?]). — 

2 ) Auch J^f, jjf, Jüt. _ 3 ) Auch *J$ t Üt, 



163 

Dual m. N. ...!i\Jut welche beide (Männer x ). 
„ „ G. A. qJlXJÜI welcher beiden (Männer). 

„ f. N. o'"*^ welche beide (Frauen % ). 

„ „ G. A. ^«.AÄJUi welcher beiden (Frauen). 

PI. masc. rtH 1 -^ welche (Männer 3 ). 

„ fem. ^i'^Ül, ^J'tjJJi, ^J^äÜI welche (Frauen*)- 

* ^_5<ÄJt auch (in unserem Sinne) sächlich (für Lo, § 259) 
^.£xju .^yc ^4-^äj ^ösJ) wo» (soviel) aus ihrer Rede entnommen wird. . 

§ 257. Das Relativ-Pronomen heifst bei den arab. 

G y o - 

Grammatikern verbundenes Wort (Jj-oyi), weil es für sich 
allein nicht stehen kann, sondern noch eines od. mehrerer 
nachfolgender Worte bedarf, durch die Verbindung mit wel- 
chen es erst vollständig wird : 

Nom. böiAic ^jj^Xj! jU aufstand der, welcher bei dir war. 

„ y\j\ ,)i»\jf ^5 ^"^' der im Hause ist, ist Zeid. 

6 .') )J . s.o O o- 

„ ^»jLä sjjl <3"-^' ^^J Zeid ist der, dessen Vater aufsteht 5 ). 

y y o * ■ w-o .. o m rc y o£-~ 

„ &ijtj ^iX5t 4*i?-^^ c - ^ll * c ^ 8a, h ^ a8 Ktädi welches du kennest 6 ). 

**<*** wo > 

„ Lpjyto ^c^ ^z*k>j\ das Mädchen, welches du geschlagen hast. 

* . w/o y , * y o% 

„ ^.jtXJ) (oLixjl) 03^ji die Knaben (Mädchen) , welche ihr ge- 

i, y iQ* * oy jo- , ,S»e 

(^jPyoyto) ^jJüyto ( JjIjJÜI) schlagen habt. 



') Auch tJJj'l. - 2 ) Auch UJJt. — 3 ) Auch ' oi 0dl\ u. J^ÜLfi 
(Gen. u. Acc. _a-£0) u. ^JKI, ^.J^f (u), (auch fem.). — 4 ) Auch 
oljJUI, ö^Ui, s^Ut, ,tfJ^^ — 5 ) Zeid ist derjenige, welcher — sein 
Vater ist aufstehend. — 8 ) welches (Nom.) — du kennst es ; dies Suffix 

y ■ j 

heifst ;t>ljJl oder <»\jIajI das WtederAieArende. 



164 

Nom. &Äx> LüJUi! ^XJi (JLiiit der Tyrann, welchem wir entflohen 1 ). 



> .» -~- 



Gen. .fjJf J^Jü^^Le^-i^l» *u mir foim der Bursche dessen, wel- 
cher im Hause ist. 

Acc. »*}! JJ ^5*-*J> <i**f° ««Ä »cA/u^ den, d««»et» Fo/er au/Mand. 

§ 258. ,-y« derjenige welcher (diejenigen welche) , Einer 
der, wer; nur von vernünftigen Wesen und immer substanti- 
visch gebraucht (der Bedeutung nach Sng. u. PI., aber [meist] 
als Sng. construirt) ; JJ j+*a q* wer Geduld hat, erreicht (sein 
Ziel); \S*S> ^*b ^ .V*^ e8 ^ am Einer zu mir, der das 
(auch) gethan hat (!<AS> Jois ^«AJt J,«L> es kam der zu mir, der 
das gethan hat) ; tJij* ^ ^a+bjC. ich kannte Alle , die du kann- 
test; !iX&> jüL& ^\S ^ wessen Lage so war; «Sjtix: ^*j o^yc 
ich ging bei dem (bei Allen denen) vorüber, welcher bei dir war; 
^AAö &J ^o wer Geduld hat; Lxt oyü ^ (j*Uuf ^^ und von 

o • 

den Leuten gibt es solche, welche sagen : wir glauben] ^ 
(jlb^l q^o ^-^-l^ 1 die au« der Heimath flohen. ^ J> Jeder, der. 
§ 259. Lo das was, etwas was, was : ü5_\ä£ Lo was du 
hast (was bei dir) ; g«*j^jl £ ^ jt<A&o der Betrag dessen, was im 
Beutel ist; (oder <ü*Jj*) fcXi^fi Lo c^i^ zc/t wu/ste (Alles) was 
du wu/stest; fiL*JÜI ^ ^XJ v_jLb Lo I^^Xjli heiratet, was euch 
gefällt von den Weibern Qor. — UK Alles was (UK «o ojft als, 
in demselben Grade wie). 

§£ m% ÄS 

§ 260. ^ß\ (Gen. ^\, Acc. Li) derjenige welcher, Einer 

" OsS 

der, Jeder der, wer immer , fem. äjI diejenige welche etc., im 



) welcher — wir entflohen von ihm. 



165 

Sng. declinirl (selten Dual : qIjJ, Gr. A. q.uI , PI. q^j', f- 
oljt). — ^ bt welcher immer es sein mag. Zusammengesetzt : 

,Sȣ -iE - o - 

^^.jt Jeder welcher, wer auch immer, und UjI od. Uvp was awcA 

o --6 

immer (Gen. q*j! etc.). 

§ 261. Vulgärspr. min (für men) welcher, wer, und mä wel- 
ches, was kommen noch vor ; gewöhnlich ist : illl, e'lli, e'lli welcher, welche, 
welches für Sing. u. PL, masc. u. fem. ; weil! und welcher, und was ; Hill 
welchem; billi mit dem, welcher od. was; <älll (<äla e'lli) auf dem welcher; 
jälll (ja e'lli) o welcher! — äiji wähid irgend Einer, wer immer; äiji häga 

(*^>15> ^1) irgend etwas, was immer; li äiji gihetin kän (§ 17) nach 
welcher Richtung immer Sp. 

Fragendes Fürwort. 

§ 262. £j/> wer? wird, wenn es allein steht, declinirt : 
Masc. Fem. 



Sing. Nom. 


yi*A wer? 








- 


(f 


O - , ü. 


„ Gen. 


ic*-* wessen? 


»X», 


Vi£\A/0, O^ivO 


„ Acc. 


Lavo wen ? 






Dual Nom. 


~ . 

...Ujo welche bi 


'Aden ? 





en)? 

„ G. A. <-j£Ä'° welcher beiden ? ,->.-yu^fl f-Fraue«./' ? 

Plur. Nom. 0^^° we ^ ie Männer? oUx welche, welcher, 

„ G. A. r^^° welcher Männer? welche Frauen? 

lo q/i wer denn? Jas zu« Lo ^«Äil l<3 ^/i wer (wo) ist denn der, 

GS O.O 5- 

cfer niemals schlecht gehandelt hätte? ^+* (^ ^), ^.^ (^ ^c) 
von wem? 

§ 263. ü was?! fragend und ausrufend, indeclinabel ; 
verstärkt l<3 Lo was a 7 a ? was denn? tol*J wozu? warum? — 



166 

Ausruf : cy*^'t L» L o nn> tc/» bekümmert bin! *aai> ^j**»t L* 
wie sc/iön & »«ine Schrift (§ 160). 

* Nach Präpositionen verkürzt sich L« zu », z. B. ^*J (poet. (•-!) zu 
wo«? weshalb? fti ( r J>D, f^e (,. J^), f&> ( r ,yi>). 

* Ss ösB # 

§ 264. ^t, Fem. xJ, regieren, als Nomina, den Genetiv 
und werden declinirt : 

y , iS 

Nom. Jc>. ^t welcher Mann? (wat für Einer?) 

• ,: -» 

Gen. J^>j ^ welche» Manne»? 
Acc. J^j v_5^ welchen Mann? 

- oB - ■ £ c MB 

PI. s^ol (jo-Ü ^J ^ von welchen heuten bist du? Fem. o<Ja iüt 

iE b « iB 

(od. ^1) welches Mädchen f — * <-& ^1 welche Sache? wasf 
*£*i ^5^1 weshalb? warum? — oL>pi ^i welcher der Männer? 

-ii& c t SB o -B 

Lul 10er von wn«? ^^j' wen von euch? ^*-$jIj w«'< welchem von 

z uzt " ' .11 

ihnen ? q^äj! welche von ihnen (Frauen) ? — UjI für alle Per- 

sonen : Ul *\jß (d^t v-^>-l UjI wer (von uns) ist dir lieber, er 

* 2b osb 

oder ich? — Alleinstehend: ^5! etc. welcher? jut welche (Frau)? 

o iE o o - SB o AB 

qL»! welche beiden Männer? ^yüt welcher beiden Frauen? q^} 

o -B b SB SB 

welche (Männer) ? Gen. ^-*-jI ; cju! welche (Frauen) ? — ^5! 

-AB 

(UjI) auch im Ausdruck der Bewunderung! 

§ 265. ^ kam (vlg. kam, kßm § 33) wie viel (wie oft, 
wie lange)? I fragend und ausrufend, hat ^ od. den (unbe- 
stimmten) Gen. Sng., seltener den des bestimmten PI. nach 
sich : Qor. L^LüCiS 1 ! iLjji ^yi ^ 5 und u?ie viefe 6'<äe?te Äa6en 
wir zerstört? I ^»J&J ^ wie lange (wie viel Tage etc.) seid ihr 
verweilt? öy ^y> ^ welch' ein Unterschied! — Hat ^*S eine 
l räposition , so folgt der Gen. Sng. : ^9yi ^+& um wie viele 



167 

Drachmen. Ebenso ^ oder ^J6 wie viele? J^*. ^ q.jo wn'e 

urce me/e Männer f 

§ 266. Das Altarabische kennt keinen Unterschied zwischen direc- 
t e r oder indirecter Frage ; man sagt : ich weiß nicht (dieses) : wer 
von ihnen ist der bessere? (ignoro zb : quis eorum est melior?) weshalb die 

;5 ) - o S ~> o >z£ SS tt% u* 

neuere Spr. sogar q! daß einschieben kann : l ^y^.s>\ j£> ^*gjl ^1 .Ol pJ. 

ÄS 

§ 267. Vulgärspr. — min wer? — (mä was selten); 6s" (^\ 

o . « 

£ ..,£, § 264) od. e (^5!) was? — enhü was für Einer? enhi was für Eine? 
enhum was für welche? inte min enhi b^led aus welchem Dorfe bist du? 
hüwa min enhü gins von welcher Art ist er? Sp. 

Die unbestimmten Fürwörter 

§ 268. anderer Sprachen sind im Arab. Substantive : 
t\s>t ; l\j>I_3 Einer, Jemand; ^^As>t oder ,*£*/> iAs>I Einer von 

O ü , S * -o .> 

ihnen; (jia*J Einer oder Einige : i^udl (jüxj Einer od. Einige 
von c?en. Kaufleuten; ^*ia*J Einer od. Einige von ihnen; \ja*i 
,L* einige Male. — Reciprok : Lca*j ^*ia*J ... «.j-aüj sie schlagen 
einander; L*ia*j Uxä*j tAcl*J ^t v*-^- es ^ Pflicht, da/s wir 
einander beistehen; ^♦^ooaj ^a IjX^ä! (ifo'e Kämpfenden) ver- 
wickelten sich in einander ; {*&axi JJw« Einer wie der Andere. — 
i^ fem. Ußr ( UT f. ^lilr) a/fe AetYfe, mit folg. Gen. ; U&#J 
U^^Li" .,1 Einer von Beiden od. Beide; ^S$S wir beide; ii)Jo ^1/ 
ffo'es beides; wird nur mit Suff, declinirt : Lfglf, U^-yJLi' aWer 
beider etc. ; sonst indeclinabel : ^JL^JI ^L^ ^.v« von beiden 
Männern. 



168 



III. Von den Partikeln. 

Vorwort (I?r*iposition) 

§ 269. od. Vorwörter ( Jy>\ die [den Genetiv] nach- 

OS • ■ -\*> > 91 

schleppenden [pl. ^L>] od. ^ öj^) sind theils untrenn- 
bar, theils trennbar und regieren sämmtlich den Genetiv. 
§ 270. Untrennbare, d. h. mit dem folg. Wort 
durch die Schrift verbundene Präpositionen : 1 . <— > bi bei, an, 
in, mit, durch; mit Suff. : w etc. (§210). — 2. ^ li zu, wegen 

(umschreibt den Dativ); mit Suff. jJ etc. (§210); beim 
Ausruf der Verwunderung u. Hilferuf wird (un- 

mittelbar nach Lj) ^ gesprochen : y^i) L o über das Wun- 
der! jjJJÜÜ L zu Hilfe, ihr Leute! — 3. o u. ^ bei als Schwur- 

i i i 

Partikeln (neben ^J) : iJÜLj', aOUtj (u. *JUb) bei Gott! — 4. *o 
wie, gleichwie (uneigentl. Präp.) : »SSuS" (wie seine Aehnlichkeit) 
wie er, <*6\JS wie du (§ 162). Eine zweite Präpos. kann nicht 
folgen : ^»-ÄJli' aodc £*iaj es wird darauf gedruckt wie auf 
Wachs. 

§271. Die trennbaren Präpositionen sind entweder 
wirkliche Partikeln, od. Accusative. 

a) Partikeln : 1. ^ in, zwischen, unter, von; mit Suffix : 
**s etc. (§ 210). — 2. it zu, bis zu; mit Suff. : j£fi etc. — 
rf - iy** - o«« : 4*»^ ^Xs> *£#»*Jt c^Jl^l ich afs den Fisch bis zu 
seinem Kopfe (mit Ausschlufs des Kopfes), nimmt keine Suff, 
an 5 {^ => , •> { y^> ohne folg. Genetiv sogar, sogar auch : -Ä5> 
L|«rt, so^rar awcÄ cfen Kopf). — 4. ^ von w;<#, wow her, von 



169 

Seiten, von, nach, anstatt, für, und — 5. ^x von, aus, wegen', 
mit Suff. : *Äc, »Sa etc. (.y^, { e*- A von mir, Uc ; ÜU von uns). 
— 6. l\ä/i ; l\a/o, «Ä/o, iXc sei£ (aus j<i ^y») , nimmt keine Suff, 
an. — 7. qJJ, <^5^, 1A.S fo* (penes); mit Suff. jolNJ, ^^ 



o . 



etc. ; ^5«J>J mit Suff. juaJ foi iAm etc. wie ^t. 

b) Nomina im Accusativ sind : ^oLo5 vor, gegenüber ; ^aj 

zwischen; iA*j w«cA ; vj>^' unter; =i<Ao gegenüber, neben; Sy»- 

ringsherum; ^äJLi» hinter; q^O unterhalb, diesseits, ohne (üJJjO 

>x- , . } > . . i 
hüte dich ! »LI», y5oji3 , &&u, J drauf und dran ! nimm dir's /) ; 

,.- V ,, 
jw mz< (***, i,j5oix, ^*/> etc.) ; -JLc auf, oberhalb, über, wegen 

(&Jlc ; JLc etc.) ; <Aac u. u\äc oei; osjx. anstatt (als Aequiva- 

lent),für; ujjji oberhalb, über; J^xs vor (Zeit) ; pLx* vor (Ort); 

s! «5 hinter; jenseits u. a. ; j^ in der Richtung gegen, nach (sonst 

o, > o- O o - j o* - 

declinabel, wie : l\j; j.^?* Jc>j ein Mann wie Zeid; y&J** ^jf* 
Jo*. »jU icÄ 6in an ungefähr 100 Mann vorübergekommen). 
Mit ^y« verbunden : ,*-£aaj ^-y« (von zwischen ihnen) aus ihrer 
Mitte; L^Äi? qX (von) wnter z'Är «Jtfo; (ww) »^Xax: ^o von ihm her 
(de chez lui); ^5<Aac ^,\, ^iAÄ*J zu mir her; Jlc ^yo von etwas 
herunter; J^*ä ^ von Seiten; ^^o ^yo, C)-5^- mi * Ausschlufs, 
oÄne; qaj Lo od. ,-yo Lo ^ zwischen, unter etc. 

Umstandswort (Adverb). 

§272. 1. Untrennbare adverbiale Partikeln: 

\ Fragepartikel ((.LgÄÄ**! Oy>) : IÄS> süaJLasI hast du das gethanf 
* 
.0 > 

— U* (für öj**) ; vor dem Aorist, die wirkliche Zukunft an- 
zeigend : &JL*sL** icA werde es (demnächst) thun. — fürwahr, 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 22 



170 

gewißlich (V^^ ^j— 5> ) : **^**5 fürwahr ich habe es gethan, 

- oB- * * 

iuuyto^ fürwahr ich werde ihn schlagen (I Energet.); U /ür- 
wa/ir nfcÄi; dj+nl bei deinem Glauben! 

§273. Trennbare adverbiale Partikeln sind: 

o „ öS oB S 

jj> Fragepartikel (num?). — pt in der Doppelfrage ( r l — t 
utrum — an ?). — p*i, pxi ja, gut so. — Jo das Gesagte auf- 
hebend od. einschränkend od. steigernd (nein, sondern) viel- 
mehr, oder vielmehr, ja sogar. — gL = Jo ; auch : ja, aller- 
dings ! — ^ Verneinungspartikel ( Jö op*) nein ! nicht, beim 
Aorist ; nach ^ auch für die anderen negativen Adverbien. — 
^t mit fragendem t. ^1 Auch verbietend ( ^ o^>) mit 
folgendem Jussiv : v^lXXj ül fo<?« mc/i( / — ^b ohne : *L« ^ j&. 
Meer ohne Wasser. — Heifst ^1 es gibt nicht , es eristirt nich 
(s. Syntax), so steht das unmittelbar folgende Nomen im 
Accus, ohne Nunation : u*o, ^ es ist kein Zweifel. — Lt nicht; 
negirt (den Aor. als) wirkliches Präsens und das Präteritum; 
Lol mit fragendem I. — ,J nicht; mit folgendem Jussiv, dem 

es den Sinn des Präteritums gibt : Jjil ^J icA Äaie ntcÄ* gesagt. 

*tf • i- i * *' ° ' 

— ,Ji mit fragendem I. — U noch nicht (mit Jussiv). — ^J 

(= ^> und ^1) fürwahr nicht, mit Conjunctiv. — J^_ä vor 

dem Prät. : in der That, wirklich, nun, schon, bereits; vor dem 

Aor. bedeutet es : manchmal, gar oft. — jaä (jemals) , nach 

dem Prät. mit vorangehender Negation : nie, ja3 tJjj Lo tcA 

hahe ihn nie gesehen. — t Jl od. 6\ dann, in diesem Falle, dem- 

gemäfs. In Nachsätzen der Consequenz mit Conjunctiv : -i,: 

<&fif\ \ö\ I.Ai besuche mich morgen, dann werde ich dich ehren ; 



171 

Ul »3»-J so /a/si uns denn gehen ! — *J fürwahr , gewifslich 
(eigentl. sieh' da! ecce! daher das Subject im Accus, folgt : 
ecce hominem!) oft noch mit folg. v5, z. B. y^Xi *JÜI qI /ör- 
wahr, Gott ist grofs! ^jXI &j\ fürwahr, er ist gnädig! ? aj! od. 
_it fürwahr ich, siehe ich, i^it etc., Uit od. Ul. — L.4._i5 nur 

* o-- ^ o S - öS 

(steht stets voran, Jaäs nach). — ^5! rfas wf, rfas heifst. — ^j! 

100? ,-»jt ,-ys woher? ^j! c JI wohin? UajI wo awc/i immer. — 

^♦—3 tfortf. — U$> hier, Li$>l3> da hier; taSuS» u. t,j$üLi$> c?or^. — 

^ (K JJ>) u. 1>\ u. "^t 2*< d«nn nicht? warum nicht? (o\ auch : 

wohlan!) — "$S keineswegs. 

§ 274. Einige Nomina sind als Indeclinabilia auf -?- Adverbien : 

tX*J u. «Aju ^-./i nachher; u\*J — (^*J) L* /Ji* ,?'ete< immer] noch nicht; 

i <l . i 3 0, > O , > 

J^*i u. J^*.S ,-yO vorher; i^tP* wo, wann, c^.aS» ,-yO woher, vi^sx5> J) 

wohin, L*aa>' 100 und wann awcA immer. 

§ 275. Häufig steht der Accusativ adverbial : Il\»> ernstlich, 

sehr; 5.1-fci Jet Tcye, fyjs& heute; \JoS wie? L*.j. (Häufigkeit dessen was) 
gar oft, nicht selten, manchmal, zuweilen, vielleicht etc. (s. Syntax). 

Bindewort (Oonjixnction). 

1. Untrennbare Conjunctionen sind : 

§ 276. 5 u. v_i und. — 3 ist rein verbindend (coordini- 

rend copulativ, ol_ Ja ^ ^j 5 *) 5 ^-* i 8 * zugleich Partikel der 

Gradation fvuuy o.— o), d. h. es zeigt, den Gedanken od. 

die Handlung weiterführend, ein Hinter- u. Nacheinander od. 

eine Folge, Wirkung, Ergebnifs an : und weiterhin, und dann, 

und darauf, und demgemäfs, und in Folge dessen. — Im Näch- 
st 

satze von Bedingungssätzen (u. nach Vordersätzen mit I — «I, 



172 

Lot^) ist lJ mit so zu übersetzen. — bbt, ^t, ^Jit, ^Jjt w< e* 
mcÄ< «o ? jJjl w< es (mcA<) «o wenn 1 — ^li wnrf siehe ist häufig 
begründend : denn. — %, ist oft mit während , iWem zu Über- 

,0-0 .> - .. 0-O0--» 

setzen (jb-sül 3^) , vor Particip od. Aorist : ^-X-x-j vAjj ^<>j> 
(*afb jP 5 od. LJ'b) ÜTetd stand auf, indem er weinte ; Juj s^J 

S.O. . <bo . . 

(JoiÄ^Äu 3-+C5) ob 3^^ ^eirf *<and auf, während Amr blieb 
(arbeitete). 

o . > . öS 

§ 277. J ( ^ ^) auf da/s, damit (auch ^l) mit dem 
Conjunctiv : .L> j^ 1 Lo js^LixJ dann« er «eÄe, tra« vorgehe. 

m o I>) 

— Das ^ der Auf forderun g regiert den Jussiv : vJüLuJ 
30 e« spende der Wohlhabende! Nach ^ und o vokallos : 



o t o -o- 

jtX^Üb uwa* so Aöte rftc/t denn / 



2. Trennbare Conjunctionen : 

o 

§278. 6\ da , nachdem; da ja, weil ja, ist (war) ja 
rtocA (vor Nominal- u. Verbalsätzen); sie/t da! (vor Verbal- 
Sätzen) : J^>, sb> Jl sieh' da kam ein Mann ! — L« ol tcann 
er««, wawn immer, mit (doppeltem) Jussiv od. Prät. (s. Syntax). 

Ut wann, wenn, so oft als, als, da (Verbalsatz) ; sieh' da ! 

.__ . --• <p. 6). , t . 

(JNominalsatz : sü> (ü£) J^>. IJ!, meist mit u> : J00 lol «ieA' 

da [kam plötzlich] ein Mann !) ; L« löl wann immer (!Jt in 
neuerer Spr. auch fragend ob?). 

qI wenn (Jsyi ^r* Part, der Bedingung), bei all- 
gemeinen od. der Wirklichkeit entsprechenden Annahmen (s. 
_^J) ; wenn immer mit Juss. od. Prät., s. 61 — ^ wenn aucA, 
obgleich, obschon; ^ (für ^) fürwahr (3) wenn. — ll od. 

. . o 5 * 

Jj' Q t 06 (in indirecter Frage). 



173 

^t (^ nO M,eww nicht, es sei denn da/s : ^ ima i^eww 



E .. o J o E. 



ntcAt, «on.s« : tiXXjyto ^l_j w tjvj>t j*i? ^ ^üls /ttfte die/* Einem 

etwas davon zu sagen, sonst prügele ich dich. — ^S ^t^ oder 

wz'cä< (Doppelfrage) : bS Stj eL> L^ C) t o^t Lo icä tm/s mcAtf, 

o£> er gekommen ist oder nicht. — ^1 aufser (»UiX**t o ; _> 

i * 

Part, der Ausnahme) : aJUt "$\ aJt ^ ton Gott aufser Allah; j» 

£ 5 

,..fc4.L*w« *Äil_j ^t er** 4 * sterbet nicht aufser als Gläubige! — 
Mit Negation (auch ^15 — L -,t) : nur : ^lt ^*aj ^ v^Jl £*°!y° 
üJlds olcL* cfo'e Bibliotheken sind nur wenige Stunden geöffnet 
(ne-que). 

Lot (,..t u. Lo) : *} — Lei od. Lol^ — Lei entweder — oder; 

s s • s » 

yürt^aA/'. 

sE «E- , - 

Lot, Lot_j was aier betrifft, aber; im Nachsatz steht ui 
(§ 276). 

o S 

qI rfo/i» (nur vor e. Zeitwort; bei innerer Gedankenver- 
bindung, Wollen, Absicht, Fürchten, Befehl, Verbot etc., lat. 

sE 

ut, daher mit Conjunctiv ; steht aber auch für ^t quod, s. die- 

c E » o 5 

ses) ; £.iy gleich als ob; ...b5 zw dem Zwecke dafs } aus dem 

sE o*S 

Grunde dafs, weil. — *$\ (q! u. ^S) auf dafs nicht, damit nicht 

S, sE 

(lat. we), im7 wtc/t<. — ^Uü (^5) aus dem Grunde dafs nicht, 
damit nicht. — Bei Zwecken mit Conjunctiv (s. Syntax). 

sS 

C) t dafs (nur mit Suffix od. vor e. Nomen im Acc. bei 
reinen Substantivsätzen [blofser Sachverhalt] , lat. quod od. 

»CS iE -5 -SE iE 

Acc. c. infin.) ; mit SufF. jüt, ^_Jol oder tf jl, Lot oder Lit. — 

>;i st. -sE- 

*.il faVi/s esj antieipirt oft den ganzen Satz. — ^ } \S , Ljü" 
gleich als ob. — ^.^S aus dem Grunde dafs, weil, denn : *i^S 



174 

weil er (es), e ^ weil ich. — ^1 ^i-, ^,1 Kl , L ->l «A-o nur rfa/», 
indefs, jedoch, leider aber. — Sämmtlich mit Indicativ. 

off off £ 

jt oder (aut, vel, sive). — 5 I — 1*1 entweder — orfer. 

» 

— Es sei denn da/s (mit Conjunctiv ; s. Syntax). 

Ja keineswegs, vielmehr; oder vielmehr; ja sogar, s. § 273. 

-O» -.Cr» 

läju, Uaaj während (s. § 271). 

p$ und danach, und hierauf (^kjJjS op-, vgl.v-i, §276), 

stets vor ganzen Sätzen ohne andere vorhergehende Conjunc- 

tion (nie ^ etc.); [(*$ rfor<] ^ ^ darauf, daher. 

'*&* (bis Präpos. § 271) W* «'a/s, in Zeit- und Folge- 
st 
Sätzen mit Indicativ ; ^jl ^ auf dafs, damit, in Absichtssätzen 

SS 

mit Conjunctiv. — ^t ^Ä>- (und dies geht soweit dafs) ja so- 

die Mädchen (selbst) verlangen von ihren Vätern, dafs sie sie 
verkaufen. 



> O 



, qI \i>^>- ,-y« da, weil, insoferne, v£a-*ä 
in der Weise dafs, insoferne als (^j^s> ^ in Betreff, \i>^>- ^ 
\jS in diesem Falle). 

^^ und ^X! au/ dfa/s, damit (J»jJLäj o^* Part, der End- 
Ursache); XJ', ^L^J c?a7rc# nicht (mit Conjunctiv). 

^£J, ^^XJj (nur vor Suffix od. Nomen im Accus. ; sonst :) 
On*j CJ^-5 a ^ er ? j*i^ od. ^iX5 atW ich, &IXJ atW er. 

UJ nachdem, als, da (mit Prät.) ; s. § 273. 

j>~J wenn, vor Verben (vor Nomen u. Suffix n l j-J), bei 
einer der Wirklichkeit entweder nicht, oder nicht leicht ent- 
sprechenden Annahme (wenn er wäre, gewesen wäre). L«jJ, 



175 

"$yl, *J^J wenn nicht; mit Suff. ui^J wenn du nicht wärest etc. 

Nach Oj wünschen (ich hätte gern) , ist y— i Wunschpartikel : 
w>enw doch! 

c*J o wewrc doch! utinam! (mit Accus.). Mit Suff. ^^ä-J 

o wenn ich doch! (aJLxJ vielleicht (hoffentlich) da/s er). 

Lo so lange als (relat. : was von Zeit vergeht od. verging ; 

.Jos S, , > o t , 

jooj.4jA.SI L» mä der Dauer) : L> *&.aö Lo so ^aw^re zcA lebe. — 

„ o _ . o » -- o, 

L* «3t , Lo lot wann immer ; Lx iA_x_j nachdem , LJuu während, 

Lo 0JJ5 wann etc. 

'jLa wann; Lo ,£* wann immer mit Juss. od. Prät., s. öl. 
"■^ ^ & 

iÄäx, <3~o (§ 271) seitdem. 
Ausrufewort (Interj ection) (Vocativ). 

£ (im o£ o £ o «E 

§ 279. \, I, al, ^.t, »jt 0, aA, acÄ/ — ü 0/ Vocativ- 
Partikel vor artikellosem Nomen; vor dem Artikel steht LjjI 

-iE . ) .(im -iE ) 5 -o iE 

u. Lgjl Lj; (j*jlftJI LijjI o rfw Reiter! ^Lüt LjjI Li o i/tr Leute! — 

Vocativ (9IlXj) : Die angerufene Person (^oLwJI), wenn sie 

dem Rufenden vor Augen steht und nicht durch Genetiv, Suf- 
fix od. ähnl. Nachfolge bestimmt ist, steht im Nominativ 
— und zwar der Singular ohne Nunation, — die abwesende 

od. nachfolgend bestimmte im Accusativ; — anwesend : Jüjü 

o Bursche! J^Jl ILVJ» \j o du Mann da! wX-*^* l> o Muhammed! 

»3L> 1 Lj o ihr Männer ! — abwesend : SiLc L o der Gedanken- 

Zose / — an- od. abwesend : *Jlit wV*xs L o Abdallah ! aya=> b 

5 - * ^ 0*0 5 

^.yo^l Herr Fürst! <)**&J\ LxJlb [>o du (er), der den Berg ersteigt! 

»>(,.».. * -,,o£ 

*^5-^ Lu»j> Lj o du (er), schön von Antlitz! Lol_j.;>tl o unsere 

" - -- o , * •- 

Brüder! — (^j) V; Lj m.sw Herr! (X=>) J3- Lj, ,JLi> L ; 



176 

LJlp» L , $km L , 3L> Lj , »^li> b o mein Vetter (mütterlicher 
Oheim)! »Lot L» o Mutter! — fj 0, oä/ ^Xjj l a , IJuj t 3 und bI^Xjj t 3 
o Z«d/ »LuJ-oj-Jt ^1 U, o Für*« der Gläubigen! — ^ if gjj, 

O o- -"0- - -o- - -«- » »•» »« ••• 

Jo^ todt*/ ^Jj, «5s^j, w^J^ weÄ« rf«r: &^, *J J-i a tc«/*e ihm! 

> 

(, 1 , > oi si ti « ai « »* . c 

^♦JÜ J^JI wj«Äe euch! — ot, ol , lit , Kit, *£> p/W/ (^^^J, 

i • o - 

§ 160). — ol$A$> u>e# entfernt! ach da/s es nicht so ist! — 
^4P (fem. ,-jLP, pl. t^P) u. o^ hieher! komm' ! [ty> .^iP 
wnd 50 weiter] (olS> Ärowm A«r / u. ^ia A«r /) — uo ÜS> , I — fr S> 

— Il\*5>- {geliebt hat er dies , d. i.) u. #0 £0, £0 *?o, ^nj änj 

■ • » * 
Bravo ! 



177 



Syntaktisches. 



1. Vom Satze im Allgemeinen. 

§ 280. Der Satz (Kil*> e. Summe, Ganzes, pl. J~«»>), bestehend 
aus Subjekt (ä-^-H *AÄ*w..«ji) u. Prädikat (tXÄ^«.^.JI) , beginnt entweder mit 

S G ff .6)0 . 

e. Nomen als Subjekt (Substant. J2>\!b f**!, od. Pronom. JokaäÄx j*+X> 

G s o -o G 

§ 245) u. heifst dann Nominalsatz (Ka**,I *!♦:>■), od. mit e. Verbum und 

Gs o 
heifst dann Verbalsatz (£>j**5 iU*>). 

§ 281. Der Nominalsatz besteht in der Regel aus zwei No- 

G.Go. - > . , > <j. 

minibus : _^.jLs iAj: Zeid (ist) aufstehend (pl. q^*j13 q^cX-j; etc.) ; 

G i > G - E 

Jtxä/1 v_jLäXJI da» JSucA i«< belehrend; ^jisj^o c j) mein Paier is< krank; 

> so, G o - -, . 

q_j»4..jLä ^^ wir sind aufstehend; -_£_:> Ha£ dies i«< grirf fe. Gutes), 

>o~. 

-ij>i lvÄ5> (dieser Gute, dieses Gute, § 254, od.) dieser ist der Gute, dies 
ist das Gute, wofür auch .xäJ *$> l^£> 1 ). — Das Subjekt dieser Sätze 

i , . G ) 

heifst Oo) IkAÄx+Ji womit angefangen wird od. Inchoativ. Das Prädikat 

- : 

heifst j-a«5> Aussage, u. ist entweder a) e. Nomen wie in obigen Sätzen ; od. 

9-jo- 2- - s«- G 

— b) e. Präpos. mit ihrem Genet. (j*>-^ 5jl>)i z. B. (j^iOl/aJt ^ l\jj 
.£. ist (Einer) von den Aufrichtigen; od. — c) e. Umstand der Zeit od. des 



1 )_^5 > ist hier J«*aftJi ,_x_*->i3 Fürwort der Trennung; in ^.jL— S 

(jUJ -«Jl jP !<J\£> dieser war der Kranke dient _j$> zur Verstärkung von 
•£s 

!i\3> (Jui'üJI j***>). 

Wahrmund, arab. Or. 3. Aufl. 23 



178 

9o- - - ■ 5 

Ortes (vJj») t z. B. u^ix: t\jj £. ü>< 5e» dir ; od. — d) e. Zeitw. mit folg. 

, . o '>*&.. 

Subi. (idcLb sc* Jots), z. B. »*jI JJ» ^Xj; £, «ein (d. i. Zeids) Vater stand 

— <- I >>- - 

ou y . d. _ e ) JncAoori» mü iVäd. {vyJ> £rf !vAÄ~») , z. B. fcÄJ,l» ^-JJ 

jLPtJ ^«id* Sklavin ist fortgehend. — Das Inchoativ kann durch e. ganzen 

' , , . , , <i . 

Satz vertreten werden : Jü ^*jo qvo wer Geduld hat erreicht (den Zweck), 

^♦iJ ^i> lyyoj ,.jt do/i t'Ar /arte* (= fXv<yo «wer Fasten) ist betaer 
für euch. 

§ 282. Der Verbalaat* besteht in der Regel aus e. Verbum 

Oo • ' .« -■' 

(Jots) mit nachfolg. Subjekt, welches hier J^J Agent heifst; z. B. ^<0 

Ju: Zeid atand auf. Das Agens, hier ausgedrückt (j^tb), kann aber auch 

O. o j - - - - * 

versteckt sein (j^a* § 245) wie in \-)Jo er «cA% (= jJ> v-y)- P a8siv 

(*JLcli ^^o ,J ^JJl O^xftJ) § 75) : «Xij O/to Z. wurde geschlagen; 

U$>) ^.'jS es (das Buch od. allgemein) wurde geschrieben; otU^*i es 

wurde (darüber) differirt , man war »erecAtedener Meinung ; *£** i**** 

e« wurde gedeckt über ihn, er wurde ohnmächtig ; f { g = ?' ** wurde gekommen, 

man kam; OJCXj £ _> er wurde mit e. Buche heimgesucht, man braclite 

ihm e. Buch; (beides für yS> c ^>)- — (<U«mJ0 Ojttrf e« Ter,) rejr7ie<e 

(näml. der Himmel). — »lä «Aj ; £etd «taud au/ ist Nominal satz (tX.JJ 
ist Inchoativ, u. Jjj [=_^ j»Ü>] ist Verbalsatz für sich). — Auch das 
Agens kann durch einen ganzen Satz vertreten werden : JjiS ^_5*AJi l 3»L>> 
\j& zu mir kam, der das gethan hat. Der Verbalsatz kann auch 

O i - <& 

blos aus e. Verbum bestehen : ^*Js «<eAe auf! Hier ist das Agens (c«Jl 
du) unterdrückt. 

2. Uebereinstimmung von Subjekt und Prädikat. 

§ 283. Im Verbalsatz kann das (voranstehende) Verbum 

a)in allen Fällen im Sing. masc. stehen, ausgenommen wenn ein 
achtes (natürl.) fem. unmittelbar folgt (s. u. d) : 



179 

Go- Gti. « 4 

(^.*c^) iAj: (»La £eid (/?. u. Amr) stand (standen) auf 

- öS - l MS 

(,..)*AjjjO q»iAj jJ» *ls die (beiden) Z. standen auf 

> . O - . ) .(!<,,,. 

...».X^Uisj ...^.^toL^Ui .1*25 u. die Anwesenden fingen an zu lachen. 

b) Der Dual kann übereinstimmen : ^^L>Jt Lel's, Lä<*13 
...Lj'L^^! die beiden Männer (Frauen) standen auf. 

c) Der Plural kann übereinstimmen, was bei Namen ver- 

nünftiger Wesen die Kegel ist : ö-z> y\ \y*£ die Männer standen auf, 

aber aucb das fem. sing, stehen : oLs>JI \u*As, was die Eegel ist, 

wenn der gebroch. PI. nicht vernünftige Wesen bezeichnet : vi>—*_A._. b 

yoy^\'/.\\ die Sterne gingen auf (selten pl. : vi>.^ct_«.J| e^f^^ die Flohe 
frafsen mich auf). 

d) Das ächte, ein weibl. Wesen bezeichnende fem. (§ 182, l) verlangt 
im Sing. u. im weibl. gesunden Plur. unmittelbar vor sich e. fem. Sing. : 

lXÄ^ c^^L* Hind stand auf, OLÄx^.*il osL> es kamen die gläubigen 

Frauen. Sonst kann auch hier das masc. sing, stehen. 

e) Vor Collectiven, wie *>yi Volk, jjXj\ii\ die Engländer, f^ke- 

« o >. 

Schafe (§ 182, 5) kann das fem. sng. stehen; ebenso vor [J^jI.*^] yXi (vor 
den Namen der arab. Stämme immer) ; doch auch masc. sng. u. pl. 

f) Sind Worte wie ^S, 5-^>- od. e. Comparativ mit folg. Genetiv 

das Agens, so richtet das Zeitw. sich oft nach dem logischen Subj. (dem 
Genet.), statt nach dem grammatischen. Dasselbe gilt im Nominalsatz; 

doch steht hier meist der Plur.; z. B. LiaS ,_ *£> ö.aöL*ä5I <-a.*ü- c^iti' 

a#e Kaiser wurden darin gekrönt (statt —_j^Lj ^b); c>*-y3o »Luc^l i^lii 

die meisten Sachen gingen verloren; k)±2> (c^\**Ä>)) Lju.X>i (j*LJLH J^ 
alle Leute versammelten sich um ihn. 

g) Geht das Subj. voraus, so stimmen die folg. Verba in Geschlecht 

i i a } o — , ) - i -o o . . ... 

u. Zahl mit ihm überein : »*5.tAj *>JLs ^^ol-MaJi *aJLc -,,i> die Jäger 

zogen aus gegen ihn, erreichten ihn aber nicht. 



180 



§ 284. Im Nominalsatz stimmt das dorn Subj. folgende Prädikat 
in Geschlecht u. Zahl mit ihm überein ; ist jedoch das Subj. e. gebroch. 
Plur. od. e. gesund, weibl. Plur. von Unvernunft. Wesen , so steht meist 

O- - _ O - - i i i. 
das fem. sing. : xxJLb (3! olxSlb) ^o^uJI die Sterne sind aufgehend; 
öS > , i > 

(joJt\ £ c ^ : ?ljJ q<^L«4-)I die Metalle werden in der Erde gefunden. 

— Nach Collectiven kann der Plur. stehen; vgl. § 283 e u. f. — Ist 
das Subj. ein persönl. od. hin weis. Fürwort, u. das Präd. c. Fem. od. e. ge- 

o-O. . . — - » 

broch. Plur. , so steht das Fürw. meist im fem. ^c »j^^ e ^ ^ *^ ) ) 5 

'- 0-' 
und dies ist nur e. Erklärung für etc., heifst so viel als; J.I 8. Li! u£J<J* 

; -o j > i - c 
und dies ist e. Hinweisung auf; &JÜI JjiAs»- w£Jb' dies sind die Bestim- 
mungen Gottes. 

) 05 

3. Vom Nominativ (£ß). 

§ 285. Im Nominat. stehen (oLcjj^Jl) : — l) das Agens (Jo^äll 
§ 282); — 2) das Subjekt des Passivsatzes (*JULs JLio ,J ^jJI jL*ftJ! 
§ 282); — 3) das Inchoativ (t^Xi^Jt § 281); — 4) dessen Prädikat (--3-t 

» - . , > o 

§ 281); — 5) das Subjekt von U u. seinen Schwestern (^IS ^J 
L_4_jt^_>^, s. Accus.) ; — 6) das Prädikat der Sätze mit J u. seinen 

- -- S- S J - - » 

Schwestern (Lpl_j.i>^ ^1 ^xi> , 8 . Accus.) ; — 7) die Beifügung eines im 

s 

>(l - o j 

Nominat. stehenden Wortes (c^a..Jli «j'JiJI). 

'S j - ; 

§ 286. Die Beifügung (jjLxJ! pl. %^\yil\) hat den Casus des 

durch sie näher bestimmten vorangehenden Nomens und ist viererlei : die 
Beschreibung, die Anlehnung, die Corroboration (Verstärkung) und das Per- 

mutativ (Vertauschung). Das vorangehende Nomen heifst c^lxjt. 

§ 287. a) Beschreibung (c^*>üt od. A&aJl) durch e. Adjectiv: 

j^aJI Vv^jXlt der glänzende Stern , Acc. jjsl*JI | Ju- ojC Ist das 

Nomen bestimmt, wie hier, so erhält sein u^*i den Artikel. Bestimmt 

(&Sj**) ist — 1) das persönl. Fürw. (^AiaJt ^+Ji\) ; — 2) der Eigen- 



181 

name (JLäJ! ptuti od. ^♦.Ixil OyuJI), — 3) das Demonstrativum {^+.*»b\ 
*.^x*J!), — 4) das Nomen mit dem Artikel ji (^ÄJ^t *.*5 1^5^' ^*-*»£" 
*^lJt^), — u. 5) die Wörter, welche sich Eines dieser viere annektiren 

O- .. - > o - i } 

(XiLto! Zugesellung) ; z. B. ^a&c- mein Bursche, «Aj; j»^1& ^eids Bursche, 
!iÄP ^o^lc der Bursche dieses (Mannes), J^Jf f^c- der Bursche des 
Mannes (d. h. welche e. Suffix od. e. Genetiv haben). — Ist das Nom. un- 
bestimmt ($SS), so auch sein ci*.*J, wie J.sLc J->j. — Das beschriebene 

Ojo- Ojo- 

Nom. heifst O^xÄ.* od. Oj.aöj^o. 

* Zum Adject. kann als Bestimmung entw. noch der Genetiv od. e. 

o . o.« } * , O OS» o 

Suffix treten : &»>}-! I O"**-*" l)~?"j et " ^fa«n «cAön von Antlitz, f. äL/ot 

O -0.O J- - - ' ' 'W 3 ' \\ '2°' 

».>j.Ji &aa*£>; bestimmt : x>Jt ,.^.m*£>. Jc>J!, f. *:>j-H ä.Äavä» öL«J| 

)j ,0 - O £w^jjo>j-- 

(uneigentl. Genetiv- Verbindung) ; jJux/ä (•*£*£• d^-^ji L5^ >— ä*^ 3 q**M 

Einfalt ist Schwäche des Verstandes, und ein einfältiger Mann ist (heifst), 
wer schwach daran ist; — od. der (Specifications-)Accusativ (jaa*j § 301), 

= o - O s * U ' 

z. B. L^>j -j.w.c> J.>., bestimmt Lg.>5 ri"*^" lS-t*^- — Statt des Ad- 

o , O o - GS 

ject. auch e. Subst. : (j*Ac Gerechtigkeit) JvAc »5^ol e. gerechte Frau, pl. 

O o - «-. O - 

m. u. f. JlXc (SUwJ) uL>i gerechte Männer (Frauen). 
S , - o ' 
t ( L 5^ M ' <-£**■>) Ein zwischen zwei Nomina (deren zweites e. Suffix 

hat) tretendes Adj. gehört als Präd. zum zweiten u. stimmt mit dessen Ge- 
schlecht überein , nimmt aber durch Attraction den Casus des ersten an u. 
steht meist im Sing, (nur bei Pluralen auch im gebroch, pl.) : 

i )1 9 < « 9) . j rf , > . 

8^j) £j.*w.> J>~»j e. M., dessen Vater schon ist (= »jji ,-y*^5»-); 

(»jLjI)»^! „ „ e. 31., dessen Ellern (2 Väter) schon sind (= 

i * «w - > . 

*./>! üä^m.s» ^;>« e. M., dessen Mutter schon ist (= a^oi o.Äa*>-); 

- jJ 6 - < OS-o . > . 

\$>y& o^^" "V 1 ' e# '•* ^ crcn J 7 «^ ■•&&* ist (= IS^jt ^/m>) ; 

,i.i O- - „ OS ' 

L^aI xä,aw.£> »La! e. .F., deren Mutter schön ist. 



182 

».L*ui 5ü*»mS- J^>j «. lf., dessen Haare schon sind (pl. v. yi*l); 
a^j^O -(AfliUJI (!i5jJUj) die Könige, deren Erwähnung vorangegangen ist. 
Das zweite Subst. bleibt stets im Nominativ : 
. *#>i LLm^J> ^r* - ; W*Sljj bestimmt : **f>j CT***^ i)^-" H**d|> 

L frR3 er~** ? ! ^4 -^ ' L **^ P~^ - 8, -^ Ju ; ^ 

L*^; 'aJ.**s> Jo*o o>-* n »jl*ui iü^i. J^=>-JLj o^y» 



.j 

jo J J o , > o. 



f* Man merke noch : *Jo« _^^wJI **Oj*JI der Ort, aus dem 
w»an Aerow»iomm< , L^JI —j^V^wil K>*yJXSl die Kirche, zu der gewall- 

o- y t o . 

fahrtet wird; ebenso &aJI C^yu.»" der, on den gesendet wird, der Adressat, 

L^jJt Öyix*Ji die -!dre««fl<m, f-$*j' 0».-a.*.JI die Adressaten etc. ; doch 

.(i.. & im b - jEo, 

später auch (statt L^aJLc ^&juJI) : jkwykiuJI s!^.il die ohnmächtig ge- 
wordene Frau (§ 282). 

§ 288. b) Die Anlehnung {^Jilaxl\), die durch eine der 10 An- 

) > > i. > öS &5 

lehnungspartikeln (wftiutSI ö»->) geschieht, nämlich », ö, ^♦•S, ^t, ^ot, 
Lol, Jo, "#, ^j^J u. L e*i>- {sogar) : Das zweite Wort heifst O^Iax«..!!, das 
erste Xxlc OjJax+Jl. Z. B. ytfli ^-jaää*. ^yo ; LgÄ^I ^1 v*.aj: .jJJ; 

£0-0*0 0*0 Ol ü - > 

L*e Jo )l\j: Oyöi (od. vielmehr den Amr); (rj& $\) Jo iXjjJ ^j/° ^ 

O - X ■ Ob , } . % , I , m 0-0 O - - O £ 

^-♦*J ; L*c ^S Jl\-k Vy-öl ; L^aJiAs»» ^ä> iujL^ÜI ->uü^Uil da« 
Mädchen gefiel mir, sogar ihr Gespräch (L^ajiA5> -Ä5> bis auf ihr Q., 

d. i. dies nicht § 271). — qLaaJI wÄ-L-c, Verbindung der Erklärung, 

» ■*-, o ■> 4 

heifst die asyndetische Erläuterung durch e. Subst. : Ju Juo *L« ^y« cÄ**J 

*0 ' , - Cvo 

er wird m& Wasser getränkt, einem EöUentrank; t^ PJ Jiw e. J7e/m, 

. - - J-b o 

(au»,/ GWd (auch «»^o jixa od. v_^ü ^ .flxx), s. § 290. 

Jos j i; 

§ 289. c) Die Corrob oration (Jca^J5 od. JuAäjI) ist entw. 
So- e - o , ,1 . ' 

e. wörtliche (^Jaäi), wie J^Lj JJab Lp^Üo die ^Äe mi< iÄr i*< ungiltig, 

w - O- 

wn^. ; od. nur dem Sinne nach (^cyjuo). letztere geschieht durch Bei- 



183 

Oo- o- G 5o£ G j> 

fügung der Worte g^Äi u. qa£ scäs« (pl. hier ^«it, vlg. auch y^jAJ 
§ 247, u. ,->>^), od. durch die Wörter der Zusammenfassung (j^-».ÄJ)), 
u. z. jj" (u. sein Dual Stf f. ÜÜÜf, Gen. Acc. ^-J-/ «• ^^ § 268), 

O , €* s - 3 , o £ «— o. ■» 3 - o £ 3-3 

***>, */slc, u. j.*^-l (f. it**>, pl. ^**>t f. £♦>>), für letzteres 
auch itÄi'i, «Äjl u. **wt $ranz, oW, dtf»; z.B. x«^fti <Ajj pl'i; LpS &Ä.w 
ein ganzes Jahr; \^iS juL}JuJ! die ^anze &tadtf (auch Käj^X*j) Jo ; da- 

£3 O 3 S 3 » »< , O- 3 o£- 

gegen La.jA.^ J»-^ jede &ad<) ; ^*._^-i-J (jj*l_Ä-Ji) ^«jÄit i^jh 

s „ 03» 3» S - 30-» l "*'*| **>})- 

(l*£4^> _jl ■ g*£t>) ; JuOole jj"*&*'' das ^anze Beer; LpJoLc^ l^Jj üXAAÄji ; 

}', o£o3£3 3--- „ - O £ O- 3 

.. ».*•>! f*~fc^ fc^J^LJI aMe Engel insgesammt ; q***>' ^o».fiJu o,/; 

.3, „ i £ 3 3 „ i , 3 

Usdb' gjtJSfyil alle beide Zeid. Merke cLääJI J^ gLÄ*ÜI jP er jtf 
rnuthig durch u. durch. Statt ^ auch Xil5". — Das erste Wort heifst 

3 5 £3 3 w * 

«Aifc*jt, das zweite <A^4J). 

3 * > 

§ 290. d) Das Permutativ ft>> ,j ty Vertauschung) folgt un- 

30 3-03 

mittelbar auf das Nomen, mit dem es vertauscht wird (&a^ OtAx^JI), u. ist 

o s * » » 
entw. — l) das Perm, des Ganzen mit dem Ganzen C-j-a • i *Aj1 u*AJ 

jjül * jijl ^ ^ÄJi), z. B. J$yM v^jj r lä; &£*! l«Jm) igtotft,; 

3f<^-— 3 O rfi^w J J O- »« 

^^P.Lftjuto ^ ^♦.i^L*/ jLuvXji >oj.3 r***^ ; — 2) P. des Theils für 

«3 O - 3 3-03-S30-£ 

das Ganze (J^£i! ,«y« (jiax^Ji i3.Aj) , z. B. &ÜS J^cy! c>»«^5 icA afs 

m - 30«.- 

das Brot , d. h. nur ein Drittel davon ; <A«y> &LJJ fcwsse »An, d. h. seine 

o 

Hand; — 3) P. des Inbegriffs (oL*JiÄ-J1 6vAj) drückt e. Eigenthum , e. 

330-6 . . o£ 

mit eingeschlossenen Umstand aus : *.J_j.3 »Aj; -aa^VcI Zet'd gefiel mir, 

330G --- . . y . a . 

nämlich sein Kleid; ä.*1c «Aj: ^axäj Zeids VTtssen nützte mir; gM y üLw^ 

ikAS jLXä ^ol^*»! _^ä ,-»fc sie werden dich wegen des heil. Monats fragen, 

> 
nämlich wegen des Kämpf ens darin; — 4) P. des Irrthums (JaAJtJ) 0*-^)» 

s — so- 3 

z. B. LwJ IaJ^ OJij tcA saA e. Hund, ich wollte sagen : e. Pferd. — [Auch 

O o, 9 o - »o 9 j O 

c^Jj J«^ ein Pfund Gel (= bü: Ja^j § 301 , c^Jj JJ^j od. ^/> jJ^j 
c^-Jj) ist Permutativ. 



184 



4. Vom Accusativ (s-^^üi). 

§ 291. Im Accus., der im Arab. theils objektiv, theils adver- 

bial ist, stehen (öiJkxaJLaJt : — a) das Objekt; — b) der absolute In- 
finitiv ; — c) der Umstand der Zeit ; — d) der Umstand des Ortes ; — 
e) der Umstand des Grundes ; — f) der Zustands-Ausdruck ; — g) die 
Specification ; — h) die Ausnahme ; — i) das Angerufene ; — k) das Com- 
plement der Begleitung; — 1) das Prädikat von ^ u. seinen Schwestern; 

— m) das Nomen von ...t u. s. Schwestern ; — n) das Nomen von ^5 ; — 

o) das Doppelobjekt von oJJLb u. s. Schwestern; — p) die Beifügungen 
eines im Acc. stehenden Nomons (§ 286). — Das den Acc. regierende Wort 

heifst J^«ic (pl. JweLx;) liegen»; 1— o heifsen ,ipw>J_jJ (.aufhebende, pl. v. 
o . .' ■ ° ' 

§ 292. a) das Objekt (w JjyüLjt) ist entweder ( J*Jb) ein wirkl. 

• t O. . Ö» O i 

Nomen : !>Aj: c>j-ö ich schlug den Z., — od. ( /+*&*) e- pronominales, 

9 5> 

u. z. ist dies entweder e. verbundenes (JmaJO«) , z. B. ^^Jo er schlug 

mich , od. e. getrenntes (JwwaÄJLo) , z. B. Jyju ^ -A dich beten wir an 

& 

(§ 162). — Das trans. Zeitw. ist entweder durch sich selbst übergehend 
(&-«fcÄAj ^tAxiUJt J**äjt), od. mittels einer Präpos. übergeleitet (J—ä-ä-JI 

o » m ~-" 

8ja*J ^Aää^JI). — Die Verba des Kommens regieren den Acc. : _JsL>> 



5i. .f. 

iAj: Z. kam zu mir, OläXj gi'Jil er kam zu mir mit e. Buche; Pass. 

> i > ',',' i 

»»»jIäXj c^^J'i (od. IV. L'üB o«.£J^) mir wurde e. Buch gebracht. 

§ 293. Der Infin. (Nom. actionis) regiert, wenn das Subj. der Hand- 
lung nicht genannt ist, bei unmittelb. Nebenstellung den Genet., bei Tren- 

nung den Accus. : pjJLt plxlal das Speisen einer Waise; aber £ (Jjtbt 

S . . . <J . S 

l ii> j fc * * *j x*Äm».4J) fyi das am Tage des Hungers eine Waise speisen. Das 
durch Jl bestimmte N. act. hat den Acc. »fcitAei XjI&JI ^Ji^xjta schwach 
im Schlagen seiner Feinde. Ist aber das Subj. der Handl. auch genannt, 



185 

so steht entw. — a) das Subj. im Genet., das Obj. im Acc. : JJü ^-jS 
Ä-LwJi »l\P ^ ).äx> ÄÄj^l^Jt in diesem Jahre t'ödtete der Chalif den 
Dscha(far , od. — b) d. Subj. im Nom., d. Obj. im Gen. : rfo. ^♦■^Ää*« 
j^JiAÜ cXj 0^0^ C**" £ L»*ÄJ5 der Wind der Vernichtung hat sie zerstreut, 
wie die Hand des Westwindes den Sand, od. — c) d. Subj. im Nom., d. 
Obj. im Acc. : lt\JLS> c\j; (J^ääJO V-ÄjJJxi ^•**^J *cä erfuhr, da/s Z. die 
Hind entlassen (getodtet) hat [es gelangle zu mir ein Entlassen, — der 
Zeid die Hind]. — Der durch ein Suffix bestimmte Inf. hat den Acc. 
nach sich : *.^.xi/« *^j A^Li.» «^o obgleich sie ihren König von Angesicht 

» • .o 

«u Angesicht sehen; LPLjI XXo>.xilj durch das ihm Einhändigen dieselbe 

& * ' %~ 

(die Summe). Das Nom. act. kann aber die Handlung auch durch über- 
leiten (,^«l*JI üj »,ääj ^o^LJi), namentlich wenn es im adverb. Acc. steht od. 

vom Obj. getrennt ist : \— J I /si.-^st iAn au eAren (= bI jt LoL^sl) ; 

^♦~$JL«.fc) »jivAJ Lxx*wjj zur Erweiterung des Kreises ihrer Arbeiten; 



O £ -o J 



das Erwärmen der Erde durch die Sonne (durch sie). 

§ 294. Das active Mittel w. (Nom. agentis), wenn es den Sinn 
des Präs., Imperf. od. Fut. hat, kann das Obj. im Acc. u. Genet. haben u. 

selbst vor diesem Gen. den Artikel annehmen (uneigentl. Gen.) : ^«M«blXJLJ 

- O . O-o O . C'O } , • (I. wJ 

JiriAirSi denen, welche den Zorn bändigen; 0^*J) JUuiü fj>*JÖ J^ jede Seele 
wird den Tod schmecken; y*Uüi Jj'lä u. jj^LäJI Jj'IÄ Einer, der die 
Menschen tödtet, tödten wird; (j*.Lül ^t (j*Lol ^'LüjI der, welcher etc. — 
Hat das N. ag. aber den Sinn des Perfects, histor. Aor., Plusquamp. od. 

S M 3 

Fut. exaet, so kann nur der eigentl. Gen. folgen : (j*Lül Ju'l'i der, welcher 
die Menschen get'ödtet hat etc. Ebenso mit Suff. : ^jj Einer, der mich 
tadelt, od. Einer, der mich getadelt hat etc.; -*j^l_Jt der, tcelcher mich 
Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 24 



186 

tadelt. — Auch hier kann 3 folgen : vJLäJJ v»Jlb e. die Wahrheit 

y . öS 

Suchender. — Auch die Verbaladj. der F. J**-it von Transitiven 

o>o o o ) «öS #) 

haben meist 6 (selten den Acc.) nach sich : ^♦£i/> ^«1*!) «^Abl j£> er 
*ucA< die Wahrheit eifriger als ihr. — Das pass. Mittel w. (Korn, 
patientis) der Verba, die im Act. 2 Acc. haben, behält Einen Acc. : lXjj 

e*o > y , » o > 

\Jp .ii sJo*c 'Laue Zeid's Knecht ist mit e. Drachme beschenkt. 



§ 295. Elliptischer Acc. C?~«-J) alM o'"^*" do * ^°* öo " c * 

fstn^e tcÄj; &ßlb^ L**w Hören u. Oehorcfien (übe ich; eigentl. L*<\« £<nJ 

*J|); 1£j> UjuL5> iüoA/ itibnffl't/ ( JFoAßeJfcommende« i/i JS); Ls>y« Will- 

' . o.B j , !>; . ./• 

Hommen / (e. bequemen Ort hast du erreicht o^>') ; — ( J^Xs^ut) : iiX~,t^ 

, ,£o, 

deinen Kopf (thue weg &£) ; (A**^ll »or dem Löwen nimm dich in Acht 

o e o ■ • « o -0.0 9 o - oB 

(aXs>I); — (ftXitj ^A*Ji w-nai nach ausgelassenem ^^d ich meine) : 
vAa^j^-SI ( ? -ici) aU uX^^Ji iofi Gott, dem (ich meine den) Preiswürdigen; 

.0.0 Qu -£ 

oL**üül lXj; J>b*i »u mir Aam Z, der Schurke. 

§296. b) Der absolute Infinitiv od. das allgemeine 

y , o i > — > , o - 

Objekt (oüla+i! Ju*ä*J' ,\ .AxxJi). Das transit. u. das intransit., 

active u. passive Zeitw. kann e. (meist unbestimmten) Infinitiv (Nomen 

verbi) als adverb. Complement im Acc. zu sich nehmen (wie deutsch : 

einen Kampf kämpfen) ; z. B. byto ( Joyto) V-Jyto er schlug (schlug mich) 

00 . . > O 4 - I 5 , , > 

e. Schlagen; IJuiA*i b.*o (c^J-*s) 0,/to [od. I^Xj^Xui VJyto] er od. e< 

so - , . ° l ' 

wurde (ich wurde) heftig geschlagen ; !.£*« «L« er reiste e. Beisen, ioül ^*m 
* » so - Go - - 

JUj.13 ij£*w es wurde zu ihm gereist e. langes Reisen (auch jm« — ^-**' e * 

o»o . .« - 

wurde e. Äeise gemacht); ^yKiJo c**Jo er hat mich zweimal geprügelt. — 

Dieser Inf. dient entweder: l) zur Verstärkung seines Agens 

(^läxÄAj y a«Lobi cX^ij^J) u. steht dann allein und unbestimmt : cjO*v 

"^ «J*^*' erschüttert wurde die Erde e. (gewaltiges) Erschüttern; — 






187 



O w - - 

2) zur Angabe der Art u. Weise od. zur Sp ecification (fy**> O"- 

os ■ o s 

od. ixx*ÄJÜ od. qa^aäAj), wo er entweder e. Adject., Demonstrat., Genet., 

O-o 
e. Relativsatz etc. zu sich nimmt, od. alleinstehend dio F. &1*5 (§ 169) 

* - - «o - .» o 
hat : Li.**>- t.«y« O.*« icA Aa5e e. schöne Heise gemacht; Il\£ ^xiyto 



^yOalf «o Aatf er mich geschlagen; ..jLx^ui Oj.:> OL?» er fürchtete sich 

. . öS a . -o- - 

wie e. Feigling; -aju>jI u.Xa -ÄÄj^to cfa* schlugst mich, da/s es schmerzte; 

1 , J- - - 

'&ÄA.D iJjtls er «<acA »An in e. gewissen Weise (Manier); — 3) zur Angabe 

G-o- -- - 

der Zahl (0>A*J! qLxJ), wo er die F. »l*i (§ 168) hat : ^-JL-J^-zto 

o--o. J JO- - - s-o- 

,.~yj./to iüü-Äi»! X.J.Ä» er #a& mir Einen Schlag, u. ich ihm zwei. — 

«o w J -0 

Merke : oLgÄ^'bl Jj «A^ij>-i beßeifsige dich des höchsten Fleifses! 

>iOrf--oSjo-- o.o« - )o- . - 

(j*jJl^ÜS ,--»M.>t c>.^J->- ic/i «a/» auf 8 Angenehmste; (jÄ.x*JI u^j^-* U&« 

S o- 
er /e&e e. ärmliches Leben. — In obigen Beisp. war er wörtlich ( Jäsü) ; 

er kann aber auch einem sinnverwandten Ztw. entnommen werden : tj»-*~>- 

e i) pH o) so- JJO-- 

tv^*i er so/s ein Hocken, safs fest ; Ls^.ä_j, ^5 steAe /e*</ auch \2&y*» aJLyto 

« - s - O) 

ich peitschte ihn; — Nom. agentis allein : UjUS [LoLüi] ^S stehe aufl — 

o) - S 0.0 - o - » >- - 

Merke : ^Lc»! xof Jjiä vjki'i sie tödteten ihn, wie sein Sohn ihren Bru- 
der getödtet hatte. 

§ 297. c) Umstand der Zeit (qLxJI ö-fe, heifst mit dem 

.> S-0 J * - s o - 

folgd. auch \aS jjjtä*JI), z. B. ö-£j od. fc^i (für \yXt.) früh Morgens, 

e -, - so- * -S -O-O- 

morgen; i.L^i _j bLJ Sei Ta^ wnd Nacht; tcX-ji ewig fort; s°y*?\ heute', 
*JL5^ *^jJt od. (»^f J^ den ganzen Tag ; ^j.j J^ ,/eden To^ ;.LpJ) Ojia 

0--.-5» -> ■> - - - 

den ganzen Tag ; ^jJLk*« »uXvfl zwei «7aAre Jan«? ; LgJ^Joj äjL^>- »ein ganzes 
Leben lang. 

- - 30 - 

§ 298. d) Umstand des Ortes (^UCJI JLb s. c), bei all- 
gemeiner Ortsbestimmung : I.äj Lj zu Zand und zur /See, Ijl-^-jj *-^H 
nach rechts und links; (bestimmt : ^-*JÜt lX^Uw^c ^ * n der Moschee des 



188 

Propheten); x*ltAÄ vor, \^ji£> Äin/er, J-=*-iO innerhalb, *«£>■ »'" der Rich- 
tung, Ui in der Nähe etc. mit folg. Gen. (§ 271). 

§299. e) Umstand des Zweckes und Beweggrundes 

>„. — o E o — o £ .> J * * *0 m m . * * m 

(&J ^1 *JL>I ^ 5 i &JL>^ v5ytÄj!), z- B. jj LiLX t iU-J^ ;ci*o er veran- 

* » • • öS o- , o , , . 

staltete ein Festmahl ihm zu Ehren; iUX^wJI ^Xi y«l5t 59. v^ai .U« er 

o .0.0 , f . 

eilte, um die Sache vor Gericht zu bringen; Oj*JI .t>^ aus Furcht vor 
dem Tode. 

§ 300. f) Der Zustandsausdruck (»jL^vJI) ist e. accessorisch 
0*0 - 60, 

(sixab ousj) a n 's Ende des vollständigen Satzes tretendes , unbe- 
stimmtes adverbiales Complement eines bestimmten Subjectes od. 

— r ° 

Objecte8 od. Genetivs od. zu zweien derselben (^Jl Js^UJt ^y* «JL>); 

z. B. Li \. Aj^ sL> Z. kam geritten; (pl. v. «A»'u») \j^> V-AJl l^ijol 

, ••« B.c., ,»t, o £ c > > . X i }S 

tretet durch das Thor anbetend ; Uuy« *^ > ' <*-^^ J* ^J i'J i+fO>&-\ v-^?.l 
wird etwa Einer von euch das Fleisch seines todten Bruders gern essen ? 

« . .0) S J ; 

tytj £)bü**»Jl v5 tÄ wir waren im Garten, während er blühte; o->Jii 

* ** 5 

W^|; ^NlJ kann heifsen : ich als Heuender traf den Z. (jls> des im 
Zeitw. verborgenen lil), u. ich traf Z. als einen Reitenden (JjääII q+ Xs>). 
Merke : La-*^ Li'lj äÄxäJ od. ^yf^^j jüxßJ tcA <ra/ i'An, während wir 
beide ritten; I^lX-S^wU IcXxxa/i &Ä\JiS ich traf ihn, während der Eine von 
uns hinaufstieg, der Ändere herabstieg. — LUj \Ji&\ _yS> das ist offenbar 

« - - J S m tm 

die Wahrheit; KxLlä yJjJt cit'e Menschen insgesammt. — Merke : J^ 
b jf"'3' 'j^^-Vi *J->^' ^j^*X« w^JJ^m Timurlenk floh, als seine vor- 
dersten Truppen geschlagen, seine hintersten in Verwirrung gebracht waren; 
jj^flJI 8j3»I Ljlj _^i> cr ^m^r hinaus, während sein Bruder den Bogen 
schnitzte. 

§ 301. g) Die Specification (j-^JÜI) ist unbestimmt u. 



189 

»--6 - s - . 

steht am Ende des Satzes : ÜLfi ö^i\ v--*-*~»aJ Z. flofs über von Schweifs ; 

«o-o t . > , >o s o- o - 

L~fti ^.]o sei fröhlich an Seele 1 LobLjs ^^.^-s- zwanzig Sklaven; Lä-^ Jj^ 

o 9 « 

«. Pfund an Oel; U.£\0 IjJ'j tiÄS' «o u. so vieZ an Drachmen; ^xlac &UI 

# - o j jo=---ä-E.>jS 

ö.e\i öott is< aro/s an Macht; kXa *il: . i_X..&l «y>l sein Bruder ist ge- 
«e<2<er aZ* er. [OjjtXs* *£■»*■* *j.*» schnell wie ein Kreisel, vgl. § 296] 

>Z, 3 Im' 

(Das erste W. ;A*,«Jt, das zweite :x4.*Ji.) 

k«a o s 

§ 302. h) Die Ausnahme (iUÜX^dt) durch t\ (u. s. Schwestern) 

*' -' s - > * * 

aufser. Im vollständ. affirmat. Satze (^ol-J v_^J>ys) steht nach j! der 

■ f» 
Accus. : IcXj; ^i ry^\ A-* d* e Leute standen auf aufser Z.; im vollständ. 

S S s o - f _ O „ 9 - £ _ 

negat. S. (*Lj ? &1a) der Nomin. od. Accus. (IiÄj; ^i) <Aj; Kl iA^-1 pB U 

9 - 
Keiner stand auf aufser Z. Im unvollständ. S. ((jaäLi) bestimmt das 

o * ~ >' > 

Eegens den Casus : l\ j; ^t ^oLä l», ItA — j: /(! vi^-Jyto La», ^j«-* <■* 

o - «, w 'io - - o - s 

lXjjj "#!. — Schwestern von Ki sind: ^c (t£^)> (J***" (lÜJ-*") (regieren als 
Substant. den Genetiv, s. d.) ; t5li> od. bL> U, !i_X,c od. Il\c U u. -*&J>- 
od. LiiL^» (reg. als Verba den Accus., als Präpos. den Genet.). Das Aus- 

-O - O J J - 

genommene heifst Ä J!jüLi*»^J I, das erste Nom. \JL»e ^ÄÄÄam..*.]). 

- - 1 S J - - 

§ 303. i) Das Angerufene (^OUjf) : ^L>, Lj o der Mannt 

W -O - O - - Z - + » - - 

*JJ| lX>.c Lj o Abdallah l ^L> l*JLb Li o (cW der e. Uero hinaufsteigt! 

vgl. § 279). 

j - , j 
§ 304. k) Das Complement der Begleitung («JU (3j.xjU.il) nach 

- ° ' « — ---Jo.«.>- - o -?<o. J «_- 

dem _j der Begleitung (,t4-»5 ^t x*J>La*il •}}) : ^jk-o»-!* t£*M s ^*" 

0-0 SO-- -,- . — ->o- 

es &am der Fürst mit dem Heere; ^P.ö 'tXjj} (u5liu ^t) i,^.*-*«^' es 

Ö o- - e - öS - 

genügt für dich sammt Z. e. Dirhem; (tA-Uj) ttXi; ^ cioi Lo wie stehst 
du mit Zeid% 

§ 305. 1) Das Prädikat von ^\S u. s. Schwestern (y\S yj>- 

» - . S- j-sj -öS , - - o£ - - 

L^j|^£>!^), nämlich : (&AaäL*Ji tjljis"i!) qI^ sein, < ,m^a\ u. — L atn Abend 



190 

«ein od. werden, a^*£>\ u. t^Xe am Morgen sein, -£P\ am hellen Vor- 
mittag sein, J»b (schatten d. i.) während des Taget od. ununterbrochen sein 
od. thun, al die Nacht hindurch sein, sämmtlich auch: sein, werden; l*o 
zu etwas werden; Ole, (_>toi u. £■>> wiederkehren, wiederholt thun, werden; 
U^sjJ mcA< «ein; Jtj U. u^ijl b, -Äs b u. -^j lc nieA* aufhören; ,Jo b 
«o fon^e als dauert od. bleibt (S. 175), Jb bleiben. Heisp. : 

- So« v - 

LjIS lXjj qU' Z. war stehend (stand x ) 

l^fUi lXj^ (_£*»"•' * wachte des Abend* 
* * 
LfS b iAjj (ä**^ *2. fing (schliefslich) an tu weinen 

lv>\jtX-Ä O^JI ^ s -^°' ^ ,e ■ÄiW'« tcar (wurde) des Morgens heßig 

• » « » • -0.0 . .o! 

bly> iUjvAjl o^^Ujot die Stadt wurde zur Wüste 

IäjL> »AjJ .j^/tot Z. war od. wurde (am Vormittag) hungrig 

» . Od. m - 

lyL*» jsi ,\jä Bekr reiste den Tag hindurch od. am Tage 
* . e«. - . 
IJjLä lXjj ob Z. las die Nacht hindurch 

L&A*aA^ ^jtjJ^I ob der Palast wurde gespalten 

Ub.it ^^iJi jbo der Lehm wurde zum Kruge 

l<A-0k Aj y#*K*i J5eir war od. ist nicht enthaltsam 
> — . '. G r - - 
(pUj) UjÜ Ajjj .jlj Li Z. schläft noch 

IjAm (Jjj (J) v3|jJ ^ er wacAf noch 

Us3U> w^äjI Li er horte nicht auf zu predigen 

UjüJ -Äs 'w« er fuhr fort zu lesen 



) Dies qU heifst das unvollständige (Ä^aiUÜt), weil es zur 

Vervollständigung des Sinnes noch e. Complement bedarf : t->Li ,«.L^ er 

G 

war e. Kaufmann ; dagegen j>iS ^\S es war (existirte einmal) e. K. 
Letzteres heifst %AxM y\S das vollständige. 



a ü ) }, o- 



191 

Is>*-£a *S^fl - j U der Verbrecher ist stets verhaßt 
Iä£+x aJLäJ! I»Io Lq t -E m " lerne so lange das Lernen möglich ist 

5 - } O ) 

lx5> \^\/>0 L* so lange ich lebe. 

- ö - - - 

§ 306. Wie , «*jJ auch das seltenere obS bei Ausdrücken der Zeit: 
(j»oLJwQ (KcLa*,) f***> O^ es ist keine Zeit zur Flucht; (im Higäz) auch 

s ' G o - - • «>«'<« - , S G - - - 

ü u. ^, z. B. UjLä «Ajj Lo Z. steht nicht; Uäi^ fcwl .y^s U^ jj., ^ 
ieine Burg schützt vor dem, was Gott beschlossen. — Doch kann, wie im 

3 

affirmat. Satze, so auch im negat. das Prädikat mit U stehen : ßO^Äi &AJ) 

, "'S - - o» -o- - - - 

Öott is< mächtig; ^♦.jLäj ^Aj: (t-* 3I) jm^I i?. 8<eߣ nicht; J~iJ*^ y^j'j) d« 

jo. . >o . -o. «2 o - 

fo's< (sei) &ein Schwätzer [-*c ti, ^i i/*-^ sonst Nichts, indeclinabel JU/o], 

§ 307. m) Das Nomen (Subjekt) von q! u. s. Schwestern 
i " .. . B, S > S ■'. e 5 l ;£ 

(Lgji».^-I_5 qI f»-w)), d. i. ...I sieÄe rfa/ ,..ls w. siehe, denn, (•}& ofier, ^».1 

da/», ,-.^) denn, M>ei7 , ...o gleich als ob, CS*(r da/* doch! J»*J vielleicht 
dafs. Beisp. : 

•"'- so- S 

^♦.jLä 11-X.Jj im) sieAe, Zeid s£eA< 
. )jo. «. - - s " Gs 

3L*->-t Jä*J uL> Jt f~*.£> q! wahrlich, der Wille (pl. v. x*P) der Männer 

versetzt Berge 

G - so » s 2 

*Ol5 I.4.C ...I ^Jotb icA vernahm, dafs Amr komme 

G -E s 's£- 

l\*w? i^J; .'jli' grade als ob Z. ein Löwe wäre 

G - * o- S I JO-o»o - - - 

i«^oLc !>A-n ,-y^ i** - ^' t** 2 ^ die Leute kamen, aber Z. war abwesend 

G - \ -5-0,0- 

«.>! . *L-'Lfr* M ci*-^ o da/« doch die Jugend zurückkehrte 



0-1 - 



-xiö jjLi *ÜS J^*J vielleicht dafs Oott meine Schuld verzeiht. 

o , 

Das Prädik. darf vor das Subj. gestellt werden, wenn es e. oJö od. e. 

m SO, - - O S S J - S S£- 

j^j^U», .L> ist (§ 281) : IJsK ^l>J.c ^ ; f^ji UjL^uJl £ Q iy. — 

Das antretende überflüssige (hier das hindernde) U (XiüJl^l ötAjtJI Lo) 

G - s G o. , «s - 
hebt die Wirkung auf : 0-+n\ 0*j\ LtJS. 



192 

§ 308. n) Das Nomen von ^ ($ f->«t). Nach ^1, wenn es be- 

O C >- i ■ 

deutet : es gibt 7iicht, es kommt nicht vor (^Ai^Jl! iüjsLüi ^J das die ganze 

Gattung verneinende "3) steht das unmittelbar folgende, unbestimmte 
u. alleinstehende (ohne Attribut od. Genet) und nicht wiederholte Nomen im 
i 

Accus, ohne Nunation : iJJl ^11 jut ^1 e« j»6< deinen Gott au/ser Allah, 

» s> 

w£ & ^ e* üt kein Zweifel (S. 273). Bei Wiederhol, ohne ^1 : z. B. 

JJJI j (S) ä!yei 3 Ja*, Jj mit ^ : z. B. J^ ^1 3 \ (8) Ijl ^ Jy>^ 
'i 

*JÜb ^1 »jJs ^ fcetn« J/acA* und Kraß au/ser bei Gott. 

' '' * , *°'f 

§ 309. o) Das Doppelobjekt von o*AÄJb u. >. Schwestern. 

Die Verba, welche bedeuten : wofür halten, urtheilen, meinen, wie ^-Jb, 

^L ^ r ^>**s>, i\c, pp-\, inne werden od. finden ^X>j, vermuthen L>\>-, 

«icä einbilden jb>, wi#«en ^»Lc (zusammen w$s.-äJI i3L*il ^^ s^JLäJI ^LäsI 

q-JuJ^), od. wozu machen, ernennen J>ou>, .aas, ry^c, nennen LcO, für «tcA 

• « • ,5, GS.» 

zubereiten od. ne/imen iX^Cst, verwandeln «3v>- (zusammen Ju»^\Jl (3bisl), 
regieren im Activ zwei Accus. Z. B. : 

UIä ItX^ vü^ib tcA hielt den Z. für gelehrt 

* * ~ - - B 

LäoLo tA^ L ^li? Ut tcA halte den Z. für aufrichtig 

U~ijJ ij4.fi o*aa*> icA Ateft den ^4mr /ür grofsmüthig 

s - ~ -c > o 

t^bL« <— »L^WJI c>Ü* tcA Aä«e gedacht, die Wolke regne 
L^>1^ i^>JvA*ö c>.*£j ich hielt deine Aufrichtigkeit für überwiegend 

--«* s'- .ö* s'. E > oB- 

CT (j^CJf (JP*"' kSS ^d\i f ur die erste Pflicht halte ich die Pflicht gegen 

den Lehrer 

* * *6m s o - 

l+&*)j kli) vi^^lt ich weiß, daß Gott barmherzig ist 

* G > s i .", 

U«*o^ t,Ajj o«A:>3 icÄ Aa&e den Z. wohlthätig erfunden 
Ux*v« b\j\ ölX^\jI tcA AoÄe mir Gott zum Helfer genommen 
••jt' Oä*^' ci*J*>- ich habe den Lehm zu e. Kruge gestaltet 



193 

\>\+^\A jöVcJ ich habe ihn Muhammed genannt. 
E- . - - . - - 

Bei ^5. sehen, ****» hören, u\>^ finden, als Verben der sinnl. Wahrnehm. 

((jw.5»! uL*si), ist der zweite Acc. o^>; z. B. Ujü (au\\:>.^) *XjI. ich 

iah (fand) ihn schlafend. 

* Auch andere Verba (bes. der II. u. IV. F.) regieren zwei Accus., 

5. B. 'x^JJt ^♦-^ c '^Jj (*■** er lehrte den Z. die Astronomie, fc\j: —y. 

&»A.2>i '\Xi\ er liefs den Z. die Tochter seines Bruders heirathen, _^*x.bf 

!*->—>■ lXJjJI er #ai dem Knaben Brot zu essen; !».äc *JJl oLwt 6i#e öott 

tim Verzeihung; v«Jj>XJI J^ajI^wI c aj c <w».,* -jI (IV. F.) J!/o*e« brachte 

#en Israel, das Buch. Bei der passiv. Construction wird der erste Acc. 

-O O -«> SO }*.*>* } 

zum Nom., der andere bleibt : '^^i5 /d& lXj; »Jlc; t-ÄJjf ,.~aL2J| Joi^>-; 
^jbXSi J^xjI^w! _j.äj ,ff-J»5- — Dreifacher Acc. bei der IV. F. : 
!ÜUx3» *JU.ci ^#.SjI (j[d e^ wird dem Sünder zeigen, dafs seine Werke 
schlecht sind. 

5. Vom Genetiv (/& ^ u*»*^). 

J * 3 O - 

§310. Im Genetiv stehen (oLtojÄi^uJ I) : l) Nomina, die von 

o, o - 

b. andern Nomen zu seiner näheren Bestimmung („Ju-xj od. \ k jfa^a^ 3 Ci) 

- - O-O } 

annektirt werden (KsUa^Sb (jtoj.ft.i^+Ji) ; — 2) Nomina, die von e. Partikel 

o .. 

abhängen (oy^ÜLi (ji^äj^UJ!) ; — 3) die attribut. Beifügung zu e. Genetiv 

} O , ) 

G - , 

§ 311. a) Die Qenetiv- Verbindung- (»..sL/tol Annexion; 

> 

ias im Gen. stehende Wort heifst oL*a<Jt , das ihn regierende oLia+Ji 
s-A-Jl). Die eigentliche (reine od. logische) Genetivverbindung 
,xxflxä>t äiLij^S) kann dem Sinne nach aufgelöst werden : — a) durch o, 
i. B. JyJ Jjii (= LXjji iCvJJi -i**Jt)j *Jl~jT ylutf (§ 294); 
Wahrmun'd, arab. Gr. 3. Aufl. 25 



194 



(jtoJ3i «***£- (§ 293); ~~ b) darch o*> l - B - i— ^ ^* ^^ ron 

Seide, &*ns JuiajO J2i von Silber, wofür älteres* V-^», **üo3 xca-o, 
v^JLJ-t o^^' *" Kreuze von Holz (§ 288); — c) durch £; z. B. 

o -o< J I - • «•*»•« 

Jc5^*w~»JS »JLo do* öeoef (W der Moschee; y<>y*^ s*y& das Fasten von 

j« - o - - o£ > .> - ö* 

Ä eM <e; — d) durch OÜjlXaoJI) U od. q! ; z. B. fc^jji* >o^J am Taya 

,,- , — o £ - o - » >o«o - 

«eine* Ausgehens (= TJ J> Lo ^1 ^1 >*jj). — Merke : «LaflJt ( _^- ä 
Bichter der Sichter; t^LiaJt c\j; Z. de« Irrthums, der irrende Z. ; <—*U 
£^*Jt .ffund der Schlechtigkeit; *L«Jt ^^ da« £i/&er de« fFa««er», 

, „ o . .» . > > o - 

silberähnliches W. ; Jt^AJt-j iULj^ die »S'taA Bagdad, oI^äJI j-g-i der 

JVu/i Euphrat; Jol^ v_Jliu 7ao/io SoAn de« JPd'tf; * Jo ^+'Sls> Eätim 

jo ; •<> > - - -> ■ > - 

vom Stamme Tajj; qjJüJI j-^Ui (u. q^üJI ^-^UÜt) der Oelbaum ; 

Cio^ JJj, (c^uj ^ JJ^, c>uj ji, u. Uj^ JJ^, § 290) i Pfund Oel; 



l o , 1 o 0>» 

q! xjiy da« JPor* qI; lXjj (_^VJ) J^i* J—»-j e»n Mann wie Zeid; 
LLä*«S J^^ jU^vii J»jU^ jJI£* er gleicht dem Esel, der Bücher trägt; — 

<S 1 « -o-o > > 

*bL»JI o-^r* 1 ^°* Geehrte des Grujses, e. »cAöner Gru/s; Jj-xJI «— *^*J 
da« j?/uae Tdte Klugheit) des Verständigen; d^j J^oasi da« Trefflichste 

. . <J*> 1 - 

eines Mannes, e. ganz trefflicher M. ; ^ly^Jt (jw-^ÄJ das Edle der Juwelen 

* m 1 , . 

(das edelste J., die edelsten J.) ; j**äJ! 5j|^** die reichlichsten der Gnaden; 

5 -o 2j , 10 » 1, b£ 

jj*.L*Jl (_Ä jä^») *A» der gelehrteste (beste, schlechteste) der Menschen; 
QAÄX*ai> .am die schlimmere von 2 Eigenschaften ; iüjtb J*^>Lc das Eilige 

O 1 , > Oll* 

eines Stiches, e. eiliger Stich; ^JsjJO ^jix: euer geehrtes Schreiben', ^Sjf^i 

o £o-o 1 , l - - 

der Aelteste von euch; aber : J**o^H ^äj>ä edeZ von Ursprung, ^y^^" 

o , o^a o . . om i 

*~>-jJi acÄön von Antlitz; qJiA_a_JI >^ä-^.la.j rein an beiden Händen; 

^-iiMl^.ol , 1 . O , 

£L_ctXJl V-Jl^^m» erÄort im Gebet (§ 294) ; — (31^ '»~»*+S> 5 Männer, 

i - •>&£ o- js£ s"- -' - 

J^j \^J! J000 M., yoyi i5jt der er««e Tay, 8~* J,IS e. gwei^e* Mal; 

S£ok) j ^ ' sJco j . ^o< 

O^i j»lc voriges Jahr; jj^Sl ^Oj der er«<e Äeolt, y>^>! . der zweite B.; 



195 

3 , &Z 3 8*> iS 

Jc>. (^i welcher Mannt ^->JI ^t welcher Theil des Mannes? — 

jo . j(. , o • o-o >o - ,0- 

öJL^V« «^e uner schaffen; \JSy^\*^\ ,a£ der, das Unerschaffene ; -xfi 

» i , , £ O- o 

l\j; aufser Zeid (§ 302) , ^ot ^ Ol .*£ -yo oA«e Fater wncZ Mutter. — 

— T JO, . . , . o - 

Ganzer Satz als Genet. : sLs* ^j der To^ an welchem er kam, jrp» *jj 

O S »o « 

«AjuaJl r Jt am Ta#e aZs er auf die Jagd ging (vgl. § 311, d). 
* ** s 

- - CO J )) 

§ 312. b) Ueber die Partikeln (Präpos.) mit Gen. (~S^J! ^if*) 

b i OS 

s. § 269 — 271. — Auch O« (eigentl. : eine Menge, daber urspr. -yl&dU, 

OS , i o sj i si 

später LiwläXAj) zuweilen, manchmal (auch LJ«, w*Jj, *£«*?) etc.) bat e. 

• » » » « 
unbestimmten Genet. Sing, nach sich, dem (als v_J. ot^s») e. unbestimmtes 

Adj. im Genet. od. e. Nominalsatz od. e. Verbalsatz im Perfekt folgen : 

3 -O« . ), t I s , 3 3 , 3 , m 3 

o-aJÜ Jö ^j £ L }^>-j V-J. od. L*JjX &XjJiS J*>-, <»-J, zuweilen traf ich 
e. grofsmüthigen Mann ; *ü v.^JO b) ^o^L* V-J. ^ar Mancher wird getadelt 

i). - S 3 3 _ 

und ist schuldlos. Oft statt V-J,^ ellipt. blos $ mit Gen. (o. ^Jj). — 
L*.J. bisweilen, vielleicht (au.1Aj1a4.JI Lx>, § 3 1 1 , d) ; z. B. .kAjI (3 "-\^3 L*Jv — 
Nach u.aa« J ( -** J mcA£ ist e. Gleiches) insbesondere, namentlich, ge- 
schweige denn steht der [Nominativ (U relat.) od.] Genet. (b\AjtJI lo § 307). 

6. Vom Zeitwort. 
1. Tempora. 

§ 313. Das Perfectum bezeichnet : l) e. abgeschlossene Handl. : 

- - S) 

olä f*ä ; — 2) e. wiederholt geschehene u. noch immer geschehende Handl., 

- 3 3 

daher in Sprüchwörtern : K*h ^j>\££>\ es wurde und wird noch darüber 
differirt; *iO &a^L*Jlj j£ genug Krankheit ist die Gesundheit; — 3) e. 

3 O • JOS. 

sich eben vollziehende Handl. : c>»^ä hiermit willige ich ein; t^ÄüJlb Ater- 
mit scheide ich mich von dir ; — 4) e. Handl., die durch Versprechen, Schwur 

. S - 3 0,%, S ~o- 

etc. als sicher in Aussicht gestellt wird : J&4J c^-*3l bS «JUI^ 6e» Gott, 



196 

ich werde nicht in Mekka bleiben; — 5) steht es in feierl. Wünschen, Ver- 
wünsch, etc. : a^'Jb ^otj dauern möge »ein Leben (Bleiben) l xUt iJj*JJ 

o S • $ * . » 4 o-»- 

vernichte ihn Gottl ^Jt q' «A^^Uo iLcLÄii C *^ l '-J ^ nicht treffe mich M's 

* a* - - s . . ,. > ' 

Fürsprache, wenn etc. ; — (J*~>3 j*) J>^-*J *-^' öo«, erAaien (herrlich u. 
mächtig) ist er. 

§ 314. Das Perfect steht nach tot wann , trenn, L* tot wann 
immer, q? wenn, ,-yo od. ^t wer, ,•*♦«» t wer immer, l* wo«, u-£/o was auch 
immer, <£*-*z> wo (etc., die auch den Jussiv regieren können, § 820) u. nach 
dem Lo der Dauer (S. 278), im Vorder- u. Nachsatz, im Sinne des allgemei- 
nen Imperfecta (Praesens, Futur, Futur, ex.) : ä-5>^ll üVcj *L>» tot 
UUäJ ^+&i UJo- wenn die Verheißung des Jenseite kommt (kommen wird, 
gekommen sein wird), so versammeln wir euch (werden wir euch versj ; 
\&S\£> i^$UJ c^i«J q' wenn du da» Mu*/, gehst du zu Grunde; (•»* 

}*G ,-oE SO- 5 *E S, , . + 

sS<J JiS\ Laa^. v_^E>f wer e. Koche liebt, spricht ojt davon; L>.> Jo L« 

so lange er am Leben bleibt (bleiben wird). — Soll der Sinn des histor. 

Perfecta bleiben, so wird ^jS od. e. seiner Schwestern (§ 305) vorgesetzt : 

jjjt ,*L&i tot qLJ wenn er sprach, zeigte er sich beredt; \&>a^>\ <&JS ...t 

s o- s 

wenn ich gefehlt habe. — Nach _^J wenn (S. 174) hat das Perf. den Sinn 

des Plusqpf. Conj. : «£j. fLi _^J wenn dein Herr gewollt hätte (iL&J _jJ 

o - 

wenn wir wollten)', doch steht auch das Plusqpf. — Nach Jö (§ 273) u. 
UJ (S. 174) u. in relativen Sätzen hat das Perfect oft Plusqpf.-Bedeutung, 
nach ü\'ij immer : ^*c ü\äj *>y>t er /ü'Arte iAn hinaus, und bereits 
war er geblendet worden (Häl-Satz, § 300). 

§ 315. Der Aorist bezeichnet — 1) die unbestimmte Gegenwart, 

^--O-o & i * J Eo- 

daher in Sprüchwörtern : EtJS j5Ci yjü^t wer -4 »a#<, mu/i oucA £ «a^en; 

.' » ■ * » * 

so auch nach ü\j> zuweilen (S. 174): V-JjONXH OcXaäj Jö manchmal sagt 



197 

auch der Lügner die Wahrheit; — 2) e. jetzt noch fortdauernde Handl. ; — 

- ° - 
3) die Zukuuft (die durch v_ij.-w hervorgehoben wird (§ 272) ; — 4) e. in 

der Vergangenheit gleichzeitig dauernde Handl., mit u. ohne _j (§ 276) 

nach e. Perf. (gleichzeitiger Häl-Satz; ^JÄA ^U>) : ii5s^Uaj <A.^ sL> 

Z. km, indem er lachte; Ja-^J £u: r" er ^ am gesprungen (vlg. ^J'j j^ 

P -.?». er wird kommen)-, l^jJI jJoiJ j£>} Kj.I^J? iüyxc wrjd da schaute 

ihn das Mädchen an, während er nach ihr schaute ; — 5) e. (meist in der 

Vergangenheit) beabsichtigte Handl. (prädisponirter Häl-Satz, .Js.ä^ Jl^-) : 

3 3 . ~~. 3.3 . 3 O 3 3 O i 

-ijjju c isL>- er kam mich zu besuchen; WjJoL^U (*J>yta9'\ ich werde 



. O - 3 . . - o . 



sie herbeiholen, damit sie mit ihm disputiren. Merke (j^jJ) : jL*2 \ü*.*+J 
ixl\ du wirst die Qr'öfse nicht erreichen; — 6) das histor. Imperf. (meist 
Aor. mit ,-jS ). 

* An die Häl-Sätze unter 4 u. 5 schliefst sich der Gebrauch des 
Aor. : l) nach den Verb, des Meinen s u. der Wahrnehmung (statt 

m i . ■ 3 

des II. Accus., § 309) : ,..»J^.äj (j*L»Jf o****» ich hörte die Leute sagen; 

i.O . 3 O , 

Lflj 0.*j er kann lesen; — 2) nach den Verben der Annäherung 

... 3 . . . . . . . Cii. 

(iü.iiuJl uL*sO, näml. a) oli" , ^S u. bs^-iijf er war nahe daran, wenig 

3 3.^}., 3 * ü S 

fehlte dafs ; Oj»«-j k\j\ oLj beinahe wäre Z. gestorben, häufiger Oj.*j qI, 

s . . . 3 3,3.. 30. . . . 

selten LäjL*. ö\S', v-JjcXj sjy>- ,-y> v_^.Xäil '^S fast wäre das Herz vor 
seiner Gluth geschmolzen; b) V. der Erwartung (sL>Jt j^*'0, näml. 
-^*»^, (j?j^" u. UftJ»l:>l (XII. F.) vielleicht dafs, hoffentlich : -ii[> ,$•»*&) 
häufiger c jLj ^1 ^.w.^, selten Lu'l ^.wjs od. o! »Lw^t; c) V. des Be- 
ginnens (^L&J^I ^5 c^^Ji J-*j5) , näml. c_&, J«.*>, lX3-I, uÄäIs, 
L&ül u. oUc, z. B. ^♦..gJjlflj c_& (od. XJjliuJt ^) er fing an sich 

3 3~ , 3 . . . 

mit ihnen zu besprechen , äm*jAj J«a:>- er hub an ihn heftig zu tadeln, 
ÖjLsAäJI LL*jI OiÄ^-5 (od. »jLpwdt *büü j5) icA fing an mich in 



198 

Handelsgeschäfte einzulassen; ebenso ^^H X& er fing an tu weinen, 

5,0- J) Cl « • « 

-»^Laj *X^\j jLo er ptno daran, i?ecA< zu sprechen ; — 3) V. der Dauer: 
^bLÜ J>~«ju olcX^Jt ^olj L* «o fano« der Schmied arbeitete; pLu Jjj ^J 
(vlg. »Lu /Ji\ö) er schläß noch (§ 305) ; j&wJ (++j er ist stets betrunken ; 
[vlg. &£}.«*j* 0_jjü J du wirrt ihn nicht mehr sehen (*JüLÜ a\£ U du Aa«< 
etc.); (LaJLS) .r*^ L ^*rJ (,*& I-*) U*^ ^* w *<«nm< nieA* meAr wieder 
Hass.] ; — 4) V. des Lassens, Könnens u. Wollens (mit Auslass. 

E - -5 • O } m . i IJ.Il I 

v. q!) : ^HLXÜ u^-Joju (*-ii>t _jl) *Jjc>I ich werde dir das Geld von 

> . » ■ » E } o > 

ihm geben lassen ; vlg. v_3^iö lÄxii> W* unj »eAen ; — i ^\ ,*ÄX+j t'cA 
Äann kommen; *IiR£>l o><Aä Lo »cA tonnte e* nicA< behalten. 



fc. Modi. 

O o - 

§316. Der Conjunctiv') (w^ai) steht nach folg. Partikeln 

> -s öS i-s» 

(w**o»yül), nämlich : l) t dafs, lat u*, § 278 (iojoLÜt gl *) ; (das fdr 

sE >. s SE öS > -'s j * 

q! juod, ort [idxäül ^i] stehende qI [daher '*JLft-i=wJt ^jl] regiert 



* JO - 

) Da der Aor. in drei Hauptformen erscheint : Ind. J^ÄÜJ, Conj. 
JJÄJ, Juss. J»Ä«J, so sieht ihn die arab. Gramm, als flexibel od. declinabel 

O - y 

an u. nennt ihn deshalb f}^** ähnlich (dem declin. Nomen). Der Ind. 

6 o. 
auf -2- erscheint dann als Nominativ (*-»;), der Conj. auf — als 

B O - OS CO-: n» 

Accus. (v_aaoj od. ««j^aoaLS J>JüUt iuü), der Juss. auf ■*- als Apocope 

Go - o 2 

(fj^- — 2 ) o' nacn : Wollen , Beabsichtigen , Befehlen , Verbieten , Be- 
wirken, Fürchten, Hoffen, es ist erlaubt, verboten, geziemt sich, ist Pflicht, 
Sitte, möglich, schwer, leicht etc., es bleibt noch übrig, es ist nahe daran, 

SE 

fehlt wenig etc. ; — ^1 nach : Sehen , Hören , Wahrnehmen , Erfahren, 
Wissen etc. — Nach Meinen, Vermuthen, Zweifeln, wenn sie die 

oE 

Zukunft betreffen, kann ..^i mit Ind. und Conj. stehen. 



199 

-o£ «E o - o£ > > ~ ~ 

den Indic); ^ /-.t od. ^1 rfo/« nicft<; ^J fürwahr nicht (^t QJ^J ^)» — 

o £ ' o-J- -' 

2) (3 u. -j^S ow/ do/i ( S |»^S § 277; nach vorangehendem qIj mit Ne- 
gation heifst es Oj.^V^\JI ^o^S Lam der Ableugnung, z. B. die Sache 
ist nicht so, do/« etwa) ; ^ u. ^J auf dafs; "$+/, ^LgM u. ^W do/ä 
nie/**; $ Ä5> auf dafs, so dafs (Absicht od. mögliche Wirkung; in der Be- 
deutung bis dafs [Zeitgränze] u. so dafs [thatsächl. Wirkung] steht der Ind.) ; 

„ 0*>- G*o 3 - . .. £ i 

— 3) v_i u. _•> des Nachsatzes (*i*JI_$ släJlj Ljl^-D , u. z. O (auch ^3) 
auf dafs , so dafs (i^w*J f ^t ^l^^i *ls), u. 3 so da/'s gleichzeitig = 
(,..! «x, daher &£jt«Jt 3 '_•))> beide nach imperat. od. fragenden Vordersätzen; 

o£ o E s so- 

— 4) ^i wenn nicht, es sei denn dafs (= q) j>)) ; — 5) )Jt od. qi3i 
dann, in diesem Falle (im zweiten Satz, daher el~>»> >>_J)y>- ÖJ> Part, 
der Antwort u. Compensation), z. B. : 

« - j j«- 1 - - o .. o £ • — o - 

bU.:>- *JL*i (J^jJC^Vj ,-J sLä q^o wer wünscht, dafs er alle seine Hoff- 

nunqen erreiche 
l^.äjtj q) j^Xiijl «ie waren na'Äe daran unterzusinken 

» • ü , - J - o £ o -» » J • * 

JÜOlc ,.%.£ uv^J ,-J ^S 1 ^ *— ' * , * , * a H es * 5< schwer für ihn von seiner Ge- 
wohnheit abzugehen 
fcj^uai j^ji [^^fl Lü] (Aj ^5 wir müssen ihm gehorchen ) 

>,o* o £ 

LJIaäj ,• J fürwahr ihr werdet es nicht thun 



j ; .0 - - - - o j 



aJÜI tf£j yft*-J *-*ö <Äwe Bufse, auf dafs Gott dir verzeihe 

c JLc ,.^j.jka*ji -ääxJ aJlii ...ly Li Öo« is< nicfa ein solcher, dafs er den 
" ' - t : in ihren Sünden Beharrenden 

veratene 

, , (1 , Q + OJO) 

Jjiä^VJ* -^ (j*) 1 ^ Kc», dawu< du im Gedächtnifs behältst 

, --OKJ - 3 g£ •'« J G 

(AJuil J>.s>ol <r*^* 0.*m ich reiste zu, damit ich in die Stadt 

käme ) 

x ) Es ist kein Entkommen (für uns davon), dafs etc. — ) Aber 



iAJLJI vi^JL>0 -Äo bis ich in die Stadt kam; &Jj^-.J ^5 [ c^ > U&J* er 
ist so krank geworden, dafs sie nicht mehr für ihn hoffen. 



200 

» » o i. o > 

\i£j*S\i ,-i.: besuche mich, auf daß ich dich ehre 

C-oB 

v^^äütXJ cJiJI (j^*-> ^ trotze nicht dem Gesetze., so da/s du 

gestra/t würdest {^) x ) 

, ), t» »-- * , . o> 

-JüeJLj _s+i ic i^JL« Qftj £ verschwende nicht dein Out um meivet- 
' .*r?. willen, so da/s du mich am 

- J - - Ende noch tadelst 

V-J-iiJj »iU..*Ji (Jili' ^1) JiLi JJ> t««e«t du (»/» nicht) Fische so, da/s du 
h * "i * *ft? zugleich Milch dazu trinkst? ! 

*-L*o ^1 -SLXjI ^.Iääj /ürwahr, ich werde den Ungläubigen 

tödten , es sei denn , da/s er 
den Islam annehme 

[jJyu J ^Xijuix^ /ürwahr ich werde euch zurückweisen, 
bis ihr Buße thuet 

qÖI (liAi itf^i') ''-^* «>-ö'i ül »cA trerdc morgen zu dir kommen; — 
'<' <\ /\"'\\ ^°^" ^ comTne morgen zu mir l) 



» dann werde ich dich ehren. 



*) So auch nach Fragen (fl .gB^^U) , z. B. ^lÄJl ^ l\j: JJ> 
Hr* ^J *** ^«d zu Hause, so da/s ich zu ihm gehen kann? Wunsch 
(^.♦ÄAJ), z. B. ötX*oJL5 üilLo J, c^xi o Aätfe tcA doch Geld, damit ich 
Almosen geben könnte! Hoffnung ( ->-äJÜ) , z. B. ijui Uy ! f JL*J 
^^j 3, vielleicht daß ich Buße thue, so daß mein Herr mir verzeiht ; e i n - 
ladende Frage ((jtojjJJ), z. B. L^i> wuwa^s üAlc JJj ^11 tM>*< du 
«icA* bei uns einkehren und Gutes genießen (finden) ! — Aneiferung 
(giiA/Ja^UlJ) , z. B. jX^wxä Ijoj vi^wO'l ^U> warum eArie«< du den Z. 

CS . O) ' 

nicht, daß er sich dankbar erweise! Verneinung ( ^-ftiU), z.B. tf Alaäj bi 
- j , - ^ - L - 

k - , ^-*t^- 5 <-^-riJ c^ ^. wird nicht verurtheilt werden, so daß er sterben 

müßte. 



201 

ie - 
§ 317. Der Jussiv (|»j^Jt § 316 Anm. 1) steht nur sehr selten 

(poet.) unabhängig allein; meist : 

a) einfacher Jussiv nach folg. Partikeln (^ot^^u!), u. z. ^J 

m'cÄ< (das, wie das folg. l+J , dem Aor. die Bedeutung des Präteriti gibt) : 

^♦Üj *J er «tond nicA^ au/; iäj j*J du «ogrsf nicht zu Felde; (ji^s»! *J 

ich fürchtete mich nicht ( -,*i»i>); ^»J! ob nicht: ^XJ ^äi ^JJ habe ich euch 

nicht gesagt? (e. zweites Verb, steht im Ind. ^»a-vwo Üyu rj " (•■ er 

konnte nicht schwimmen); LjJ nocA nicht : jl+^J) yaj I4J nocA nicA* iif 

s-s 
der ÜkeJ geflogen; l+Jt oi nocA nicht? — o des Befehls u. der Bitte 

(sLciAJI^ yilit *Ü s. § 277) : v_^X&J er schreibet pS^\X& Lo^Lw ,-jCJ 
68 mö^e ewcA hiermit bekannt werden! ^lAX^iJ^ w. «o fangen wir denn 
an/ — ü des Verbots (^4^5 *) ! vJJj^ö *^'eA^ nicht! »wä^vJ! L**dL» J 
(»JL^ul |».*ÄXj5 J.i?LJlj entstellt nicht die Wahrheit durch Lüge u. ver- 
deckt (nicht) die Wahrheit! 

NB. Der Imperativ kann nicht negirt werden. 

b) Der doppelte Jussiv steht im Vorder- und Nachsatze von 
Bedingungssätzen mit .••) wenn , wann immer; ,-yo, ^1 u. «-r+jf wer 
immer (wenn Einer) ; Lo, U-jf, .«.X^ was immer ; Lj>£A was immer, so sehr, 
«0 o/< oucA immer; tut u. Lo Jl , poet. -X/« u. LoLOo, qLjI u. Lo ..J_j{ 

> o » ' »Jo- »öS -. »öS 

wann immer; v£a.jC> u. Lj-axP«- wo, wohin (wann) immer; qj! u. L>JLil 

-Sj - O , , » ö . 

«oo immer; U-U 80 o/i afo, in dem Grade wie; s_äaj u. L*ju^ wie immer; 

ss 
^i) wo, woher, wohin, wann, wie immer, — wenn im Vordersatz kein 

Perfect. od. Imperf. mit ^XS steht, und der Nachsatz nicht durch o so 
getrennt ist; z. B. : 

o . o. ö - ö - o 

(vgl. § 278) ^*».^\j Jwsv^j •».. wenn du trag« bist, so leidest du Schaden 

s 

>- - O J o » o - o » o - 

*J (von L>) i^J l-Sj-w |^4.*J ,-y« wer .Böses *Autf, wird dafür bestraft 
Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 26 



202 

o > o - o .2; o . 

^joi^\j q^jJ ry* wer 9^ au ^ { y *°» r d gerettet; aber : 

(L*ci^J oL^ü ^Ls &j.j ryAy* q* w«r o« den Herrn glaubt, hat nicht 

., Schaden zu fürchten) 

Kxa *J5i ftJLi |*^ji wer immer von ihnen aufsteht, ich stehe 

mit ihm auf 
^.aoI j »aq S ' ^j-j ^j;t an welchem Tage immer du fasten wirst, 
faste auch ich 

j; ^ Jw.o. o . o >. o, - * 

«JÜi **Jl*J ^c> qv« [^Iaäj La was ihr immer Gutes thut, Gott wei/s et 

o - o £ 0,0. .0. 

JolsI JatJÜ l*^o tra« immer d;t f/m*<, <Aue tcA auch 



o > o >0 - 



iXt^G AAJI j^^-* wenn du recA* wandelst, wirst du ge- 
lobt 

o > 0- 0.0. .0. • »m 

i_Ju>.j i-jJ^ 3 ^aüLj Lo JOo wann immer du m»cA allein (§ 300) 

'"/«* (^üi), zitterst du 

,-o » o ,f » - o ") - sS 

Ü^xi £X*Lj «5s.Äx^i ...Lj' wenn wir dir Sicherheit gewähren, bist 

r du vor Jedem sicher 

OS---G- . . . o * 

J^^ÄS xaoLo> «^aaoj töl wenn dieA Armuth trifft (IV u'utf), 

»0 füge dich (Imper.) geduldig 
o, o>ö«-.,o£,.S. „o ,5 

^y« *— äij äj yfll c>jl L« oLi' L«öt wann immer du selbst thust ( Jn)i 

^.joj*- js wa * ^" befiehlst, wirst du den, 

Löl jyslj »LI dem du befiehlst, es thun finden 

(iv,yd) 

o « öS o . o , * o£ 

v-^öl w^PlXj Qjt woAtn du #e/t/<<, da ^eÄe tcÄ aucA Atn 

i^**-' H^**- 3 ' r^rir^ '-♦"SjJ woAtn immer der Wind sich neigt, da- 
~ _ Äin neto< «ie «cä 

o o £ o o - s£ ,/ 

^jw-o>-l ^j^Jäj -il wo immer du sitzest, dahin setze auch 

Ls») 'Lxjlj' ^iuölj ^j| Lij> meine beiden Freunde, wann immer ihr 

\ Ls3 ^ UCk^' L* '° ' a " w " r kommt , findet ihr einen 

"' " J " Bruder, der Nichts im Sinne 

führt, aufser was euch zufrieden 
. , r . , stellt 

o jg- ojo- , ;o. 

^■^i^d jo9^mj L^ixc»- wo immer er hinfällt, da steht er fest 

OS,. So«.». »)o , 

* >; r*■^- , ' *^j^«J U.Äa>- wohin immer du dich wendest, dahin 

wende auch ich mich 



203 



« . . »« . . o > .> o 



L>L^" *JJ! ü>J j*_Xäj a.ä/LwÖ U.äa>- wann immer du grade wandelst , wird 

Gott dir Erfolg schenken 



JOS «. 



La5> ooLaoj n^-j.äj L».äaj wie immer du dich wendest, wirst du 

Gutes treffen. 

* Ebenso steht der Juss. im Nachsatze imperativischer 

O.OJ w - > , -o , o -- 

Vordersätze : (v_»*.>«^') v—*^-' x ) u^Jy» ^«J sänftige deine Bede, und 

60- 
d« wirst geliebt werden. — In allen diesen Sätzen ist der erste Satz JO.J» 

9 - - 

(Bedingung), der zweite UjJj.s»- od. SU> (Antwort, Becompensation) . Folgt 
im I. S. dem Juss. noch e. Verb, mit », od. v_3, so steht dies im Juss. od. 
Conj., im II. S. nach _j, O u. ^t& der Juss. 0* Ind. (nach ^ u. i_i auch 
Conj.). 

§ 318. Der Energeticus steht : a) allein, bei Befehl, Verbot, 
Wunsch, einladender Frage {(JOjC S. 200 Anm. 1) : ^♦.Xil^ *$\ gy*++& 3 
...».♦Xaw.^ sterbet nicht, es sei denn ah Gläubige! ,.Jjaj j)I wtrai du nicÄtf 
absteigen* (Ü\ = bl0 = ^l Jj>); — b) mit J fürwahr (§ 272) in Schwü- 
r e n : j»~£ajcX.£äJ fürwahr wir werden sie den rechten Weg führen , u. im 

fit ' « O «* £ 

Nachsatz von Bedingungssätzen mit ,•*-*-> (= ry$) fürwahr wenn, L*l 

- O .30 , 

(= Lo qI) wenn immer, L*aj^> wo u. wann immer etc. (§ 317). 



7. Die verschiedenen Arten von Sätzen. 

§ 319. Neben dem einfachen affirmativen Satze hebt die arab. Gramm, 
insbesondere hervor: l) negative u. prohibitive Sätze; — 2) interrogative S. ; 

— 3) relative S. ; — 4) kopulative JS. ; — 5) konditionale u. hypothet. S. ', 

— 6) adversative, restrictive u. exceptive S. 



J ) Jussiv der Massiven, vgl. S. 82 Z. 3 — 5 v. o. 



204 

§320. Negative u. prohibiti ve Satz e sind solche mit *# 
(§ 308 u. 317) , La , JU u. Ü (§ 273), ^ (§ 278) u. J-J (§ 306); 

o o .. . ' -&B o >- -o -B 

dazu noch die alte Negat. ...t od. t Lo ; s. B. $*xä}\ li\P J»*s5 q! *ül W 

* * 5 * 

o Gott, nicAi werde tcA dte*e TAa* begehen; bes. mit folg. "31 (§ 278) : 

» 

x^ü*^ ^1 c qI e* ist nur e. unbedeutende Sache. 

s ' 

§ 321. Interrogative Sätze werden theils durch den blofson 

s -B .So. » - 

Frageton, theils durch die Partikeln t negat. *Ht (od. 1*1), u. JJ> negat. bl£> 

SS , o« - ö. M . i -o » J • * • - S 

od. "3t (od. V^I u. LojJ) gebildet. Merke : iLjluJI p3> ^jil "81 (ist et nicht 
«o? d. h.)/ttrwoÄr, *te «tnd die Thoren; jlä1*3 (bl£) ^1 warum Aa«* du 

s > . o , SB 

e« ntcA* gethanf nlxsii Kl warum w»'#«* du e« denn nicht <Aun? (ein- 

oB S o . oB o - 

ladend, § 318). In der Doppelfrage : s>\ — I ; JJ> y*\ — j£>; 

öS 8 ofi o - o>b-B oB o J o 

j) — t; ^ — ^S> ; [merke : f^jol ^1 ^jJLii oft t'Ar nun wollt od. nicht wollt, 
*.(,%.. i . 
Ijaäs }\ q\S LuÜ «et er nun reich od. arm]. Dazu die fragenden 

o', . o . . . - SB 

Fürwörter : ^ u. tö q*, Lo u. Il> Lo u. ^1 (§ 262 ff.). 

§322. Relative Sätze sind entweder : 

a)determinirt, wenn sie durch ein wirkliches Relativum {0j*Oy* 
o- 
§ 257 ff., daher solche Sätze üJUtf Verbindung heifsen) eingeleitet sind. Hierbei 

sind qX, Lo u. ^1 immer, ^5«3JI meist Subject (ItAÄx/o § 28l); vgl. 

die Beisp. § 257 ff. Deshalb steht für unser Relativum im Nominalsatz 

meist noch e. Pronom. separatum (§ 281): yiaj ^o ^S> j^ÄJI J^Jl o^c 

tcA besuchte den Mann, welcher krank ist, weibl. J> -äJI bL*JI o«Afi 

*** i3 ^/ » U" :*/* _j-^ (^° wer Ar. t«*; O^Lto _j$> Lo was e. Irrthum ist; 

seltener : sUaJI j, [_>£>] ^ÄJl _>£> er ist der, welcher im Himmel ist. 

Dies Fürw. heifst das zurückkehrende (£>fjH od. JuLjJI). Im 

} o - o - & i 

Verbalsatz ist es als Subj. im Verb, verborgen : üJuu ^ ^^sA ich 
liebe den, der gerecht ist; ist es aber e. Obj ekts - A ccus., so tritt es als 



205 

>„o£. o - i .o, . * 

Suffix ans Verb : &ÄJ^ ry« der, welchen du gesehen hast; N Ä.» '**-—> Lo 

y > o* - | ft*o y * 3 * 

was du geschrieben hast; ^y^ l5"^ >*o^L*5l der Bursche, den ich ge- 
schlagen habe, fem. LgÄJyto ^äJI ci^i pl. K^/^ O- ' *5*j* et0. 
Seltener wird es ausgelassen. Ebenso vertritt dies Suffix die Stelle unseres 
Genet., Dat. od. eines andern, von e. Präpos. regierten Casus : ^5«3Ji d-^J ' 
*Ä>o c^J^ der ü/ann, dessen Tochter gestorben ist, fem. oL* ^XJi öLJi 
L_a_ä_jI ; (3L* *~5 ry* wer Vermögen hat; *aj) ^+i Läaäj ^x der, an den 
Irfr eucA gesandt haben; \Äc »4*A* * «• das, woran du sie hinderst; merke : 

o)0/< . 5^ y o » » o j 

^j* jo iclXJÜ O,-^« statt ao (**if*- — Gewöhnlich stimmt das «AjUs in 

. oEo-o £-o£ j»o£ 5«o »£ » 

der Person überein : ^l*s"2i \y*\ J»*»5 (3^^ ^J "• *cä im nicA« ein 
Solcher, da/s ich die schlechteste der Thaten thun sollte (V-J § 306); lif 

c s * j wi os , . s-o 

tj^£U .-^t -aä**w ^_5<^-5' *'cA bin der, den (mich) meine Mutter M. 

* * , y o f ~rc o - y s <£ J o£, 

nannte. — Für den Dual merke : £^&u r A U^ qJlXj! ^A>yt OJ^> 
ich sah die beiden Männer, welche Cobliq. ! durch Attraction) krank sind. 

b) Der indete rminirte Relativsatz (»Juo Qualification) steht 
ohne vermittelndes Relativ unmittelbar neben e. unbestimmten Nomen, 

y ., y . y o .. 

das er näher qualificirt : *Uj J^r? °jr* * c ^ 9* n 9 an e ' Mann vorüber, 

0,0-0 c ,' y Ooj 

welcher schlief; J^ÄäJb *^jic ~*zä •o^fU e. FerftrecAer, der zum Tode 

»*« - j o , j o; O o 

verurtheilt war, ÄJu* ...».^c l$>.*fi o**J ein Mädchen, dessen Alter 20 
Jahre war ; seltener nach e. bestimmten Gattungsnamen, wenn dieser 

.. s *> # y ~ y o - 0.0 - 

für alle einschläglichen Individuen steht : OL*Jt t3 Vi5jJj*füu wie 

die feine) Kohle, die in die Asche gelegt wird. Das vAj'uc steckt entweder 

_. o 
im Verb. : sl>- d^j *• Mann, welcher kam, od. wird, im Nominalsatz, 

o 
durch e. Pron. separ. od. e. Genetiv- od. Accus.- Suffix ausgedrückt : J^j 
. . y ö - ■> >£ > - > 

-ÜjlXaö j$> e. M., der mein Freund ist; ^JU »jjl J»>jJ ^r* e " "•» 

dessen Vater stand; t\>i x#^ftj * wo,/* 1 o'"***^ ^ *'" e< / ren, de« Sprache, 

* 4 » » 



206 

- i t > o > o 
die Niemand verstand; Lg*»! \&JS oJj e. Mädchen, das ich liebte. 

Auslass. des Suff. : ktf*£*Jlf y^*' Xj.as luiiJo »cA versetzte ihm e. Schlag, 

durch welchen (= IgJ ,s>) er wne toÄ niederstürzte. Uebereinstimm. in 

der Person : x«-w J»-Ä-äJI ^5 J 1* *jÄ) fürwahr, wir sind Leute, die (wir) 

das Oetödtetwerden nicht als Schimpf ansehen. 

§ 323. Copulative Sätae sind solche mit 3 u. O (§ 276) u. 
Ot.. .( > (1 y* * * 

die Häl-Sätze. — Merke : Ju^ Li! s^l> od. Joj «L=^ lit ci*£> ; 

l^jytoj wyo od. iPul» fcjyto (§ 162); *juO$ (_j£>) fc^^t ehre ihn u. seine 

Sohne; LäjlÄ'j^j Lütj»t unser Gu< u. FieA; «Ajj» ciol w$«»*0 dein u. 

Zeid's Pferd od. lXjj jj*i ^ u^ww^J. Auf e. Präpos. mit Suff, wird nach 

. . . » , - - 

3 die Präp. wiederholt : w^Jj Lu mü uns u. dir; t,j5s-^>^ u^J dir u. 

o . . * y » o S >-oj 

deinem Bruder; sonst meist nicht : .ac ,^0 s_a>03äJIj v»jü>>-^l Jju 
^äj «ki ,1 >«jLXjU •„ <-& er&anni wird der Thor am Zorn ohne Ursache 

4 4 , - - -CO f« 

u. (o«/' den» Reden, wo es nichts nützt. — fcjüo^ w^JUJI ^ij die /SoAne 

•e * , I - 

und Töchter des Königs (später auch «£JUJt oIaJj ySj ; — 1$ IlX^ 11 
«3 k\3> weder dieser nocA jener; LL*i3J "^ l-**ÄJu ^ L* wo* uns weder 
irifM nocA schadet; -»! )j j\ (K) sJuj ^J weder Pater nocA J/u«er 

-' .S- ' - . E 

sind mir geblieben. — oLUi j/, er ieu^<e sicA (u. machte) lange (= «3Lbt 
. )»>o , , t , g 

^y^Jl). — b) Häl-Sütze : l) Nominalsatz : w^b ^ Joj fll £. 

stand weinend auf (§ 276) ; Oj<Jy« <— >LJ^ w50^J'l icA Äom «u dir, wäh- 

0.S4 , . « - > Kit- 

rend die Thür geschlossen war; )L*.\S «lXaJ^ La*J'^> &äj!. ich sah ihn 

*i<ze«, e. Schreibheft in der Hand; {^$Jä J) Üb jJl-P^ J^ J^' -Bc*r 

trat herzu, während Chälid las. — 2) Affirmativer Verbalsatz: 

*'*-$"—: ,. , it, , 

«S^Uaj ^ sL^ (§ 276 u. 315) ; od. mit cX'i^ u. Aor. : ^^y ^ 

L?, O-?"* ^Vb tces halb verletzt ihr mich, während ihr doch wisset, dafs 

k' ° " --- ,.<,,€>• — 

ich etc. ; od. l\Ä od. Aap od. ^l/j mit Perfect. : y5^Ä> Aä cV.Jj eL> 



207 

£ iom, nachdem er eben gelacht hatte; ^aXCo) »jLc vAäj \X+^ <j^-^ 
Muhammed kam, ah ihn bereits das graue Haar bedeckte; selten bloses 

O >> 3 i O - - O > f. 

Perf. : ^^.S^lXao OjAO>» ^^l>- «ie kamen zu euch gepreßten Herzens; 

o -- o- 

— 3) Negativer Verbalsatz : U od. Loj mit Aor., od. |*Jj od. *J mit 

, .> , o£ o , o - <i , , - . . 

Juss., od. Loj od. l/> mit Perf. j£> ,-jjt (j*Aj (ü) ^5j<Aj * TT/^*" er 9'* n 5 r 

,' ,, g ^.'» 
om« , ohne zu wissen, wo er war ; v_*J j L*j »Aj ; $ ^r*" Ä &awi, oier nicht 

zu Pferde. 

o 
§324. Conditionale Sätze sind die mit ..«1 , hypotheti- 

o , 9 o , ■ 

sehe die mit jS. Der Vordersatz heifst Jo~& Bedingung, der Nachsatz 

^.,, G . . o 

Stp» Compensation od. V-jt^s»» ^Lntoor/. — ,..t (s. § 278) : entweder 2 Perf. 

fc * « > O « » 9 , - ' O O-oS,JÜ-0-ü 

Juw o^<-> «Ajj v_^$><i ^t, od. 2 Juss. (§ 317 b) : v-a&JI j£> u^Aj q! 

> , , -f jo.. o.g. ..o 

*ji» lit , od. Juss. u. Perf. : osx&J v_^$\\j ,..t , od. Perf. u. Juss. od. 
Aor. : (w^ol _jt) v_*S>ot w*£>J ^t wenn Z geht etc. (w^i-X-J L -jL) ^t 



id.); s^S>ö ^S ^ wenn er gegang en ist. Der Nachsatz beginnt 

mit O so (ß'j^-l ili), wenn er e. Nominalsatz ist : _aäa> ^.t 
Gs - > - öS- • 

i»*£* vüoLS; im Verbalsatz nur, wenn das Ztw. e. Wunsch, Befehl od. 

Verbot ausdrückt; od. wenn es defekt ist, wie (j**£J, .«•**•*> °d- wenn ihm 

.0 » « o » ■ » o * 

l^m, (j*, <Ai, q5, Lo od. ,-J vorangehen ; od. wenn das Prät. wirkliche 

5 -. °. 

Perfektbedeutung behalten soll. Statt v_i zuweilen Jt od. tot «ieAe da! — 

: •-* * 

tot »ann, wenn (§ 278) urspr. von der Zeit. — _j.J (S. 174) kann den 

s 

Nachsatz mit o fürwahr beginnen lassen. 

§ 325. Adversative, restrictive u. exceptive Sätze. — 

Go - G — - o i 

Adversative Partikeln sind ^1 (z. B. %•** ^ «Aj; J> £ l->) ; ^jXJ (S. 174) 

Ü - »O , O * o - 

u. Jj (S. 174) : t^»«c Jj tsXi: VV*" ^ schlage nicht den Z., sondern 
vielmehr den Amr, L*.c Ja tu\j; ( *-V«ö er schlug den Z. , — nein, «te/- 

I o - . O £ O , « ... . JS -o > .> . » . 

meAr den J..; isä5^iö ,j* ^^w^-t Jo v^^XT aJJi ^XJL*> T«?*r sind gesund), 



208 

mache Gott euch ebenso, od. vielmehr noch bessert — Restrictiv (v_3j£> 

o,-~ s i & - 

-*as>) ist üit nur (§ 273). — Exceptiv (*LiÄ*^ll tJ^i*») sind ^> ^> 
^L3» Lo, IvAä Lo u. gjZls* außer (§ 302) ; ebenso gebraucht q_^J ^ u. 
(jwJj mit Accus.: I^Xj: [vj**- 1 ^] O-?^ ^ U"^' (•'^» ( au f ter »'«* °<*- "»»<* l 
-**jJ, c****^ °&- L5^' U"**^)» u * '-*£**' ^ »n«6««onder« (§ 312; ^1 fehlt 
zuweilen). 



I Praktische Lektionen 

zur Einübung der Sprachformen und der Satz- 
bildung. 



Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 27 



Erste Lektion. 

Verbindung von Hauptwort und Beiwort. — Der 

Artikel Jl el. — Nackter Satz. — Ich, du, er. — 

Sehr; zu sehr- genug. 



Nr. 1. c^aJ bet ein Haus j*^ kebir grofs 

G - s r. 

^Lao hyßfin ein P/erd (l3L>*) tu** < l^ ui 8tar ^ 

O - o J 

..jLäawj bustän ein Garten (uL^) e>^c call AocA. 

Mm o-aJ bet call ein hohes Maus 

{_zyi ^ua> hyßän qäui ein starkes Pferd 
.juj ...Uü*o bustän kebir ein grofser Garten. 

Ein unbestimmtes Geschlechtswort ist nicht vorhanden 
(die alte Spr. hat dafür die Nunation, Gr. § t^). — Das 
attributive Beiwort steht nach seinem Hauptwort. 

> 0,0, 3 * o >0- 

2. 0*4*" el-bSt das Haus ^Iäaw.aJI el-bustän der Garten 

qLao^s el-byßän das Pferd t>JjJf el wälad der Knabe 

Der bestimmte Artikel ist ^\ al, el der, die, das, für beide 
Geschlechter (ein sächliches Geschlecht existirt nicht) und 
für Einzahl (Zweizahl) u. Mehrzahl gleich. — Hat im Deut- 
schen das Hauptw. den bestimmten Artikel, so erhält diesen 
im Arab. auch das Beiwort. (Bei Vorsetzung des Artikels 
fällt in der alten Spr. das n der Nunation weg, § 17.) 



212 



^l*Jt o^i el-bSt el-c&li 
^jjiil ,M^=- el-hyßän el-qäul 
.axXJI iXJJ! el-wälad el-kebir 



da» ÄoAe //au« 
das starke Pferd 
der grofse Knabe 

3. Der Artikel ^ vor Sonnenbuchstaben (Gr. § 24) : 

^>LäJ| et-tägir der Kaufmann J*>^ er-rägol der Mann 1 ) 

} o s - 
, y.iAjt ed-därs die Lektion 

JOS - 

-|iil en-nä'hr der -FVu/» 



^JÜaJt eß-ßälyh d«r otde 
■ m »«AJ i cS-B^ms die Sonne 



JLc gäm retcA 
J^aw sähil tei'cfa 



s^A^b täijib 
^Jlo ßälyh 



oirf. 



-xü 



y* 3 



J^ 1 



J-«~ 



U"J 1 



J^*Jt y^JI 



tägir gäni 

et- tägir el-gänl 
dars s.iliil 
ed-därs es- sähil 



ein reicher Kaufmann 

der reiche Kaufmann 
eine leichte Lektion 
die leichte Lektion 

ein guter Knabe 



i r *jj3 t\J» wälad täijib 

s-^ÄIaJt «AijJI el-wälad et-täijib 
£Lö J^ rägol ßälyh 

iLÖJi Jo-jit er-rägol eß-ßälyh 

4. Folgt das Eigenschaftswort ohne Artikel auf das mit 
dem Artikel versehene Hauptwort, so hat man einen Satz : 



der gute Knabe 
ein guter Mann 

der gute Mann. 



#ß> häua Luft, 


fetter 






OS 

V-Ji ab Fa*er 


Ja* mätar Regen 








t 
aS ah Bruder 


# 

^Lt*S keslän träge 








- . y 

\j*~iy£ kuwäijis hübsch 


j*M faqir arm 






(\5 


0.) ^0. rädi schlecht. 


&£ C^aJI 


el-bet 


call 




das Haus ist hoch 


G ^UT jj^fl 


el-wälad keslän 


der Knabe ist träge 



') in Aeg. rägol, rägl. 



213 



ALo VJ^Il el-äb ßälyh 

-jJÜ ^\ el-äh faqir 

\^yi J34J! el-mätar qäui 

^O. l_j~gJt el-häua rädl 



der Vater ist gut 

der Bruder ist arm 

der Hegen ist stark 

das Wetter ist schlecht. 



5. 



Li! äna, äne ich 

c*ol ante, e^ite, inte du (Mann) 
, > 
y§> hüwa, hria, huwa, hüwe er. 



jjj& Li! 



o 



äna faqir 
e'nte keslän 



v_^ukb yS> hüwa täijib 

.Afts ij*>j Li! äna rägol faqir 

^JLo iV>; ci*it e'nte rägol ßälyh 

qXsaJ' ^\J», _jP hüwa wälad keslän 



ich bin arm 
du bist träge 

er ist gut 

ich bin ein armer Mann 
du bist ein braver Mann 
er ist ein träger Knabe. 



6. jS> hüwa dient auch als Kopula, selbst wenn das 

Subjekt ein Fürwort ist : 

...bL*/ jS> uXJ_j.it el-wälad hüwa keslän 

Jo-j! yS> Li) äna hüwa er-rägol 

->-bJl »ß c>-i5 e'nte hüwa et-tägir 

c^il y& hüwa e'nte ? 

Lii jS> hüwa äna 



der Knabe ist träge 
ich bin der Mann 
du bist der Kaufmann 
bist du es? 
ich Uns. 



7. 0^*0 j#* ketlr viel 

(b_y>) ^yi qäui starÄ 
(t(A>) tt\> gfddan ernstlich 
U^S kitäb .Bmcä 
_j-ji na'hr 2*7u/i 
xOjJ jöm Ta<? 
IjÄ-ac cefi Brot 



. sehr. 



OÜ_b tariq JFe</ 
J*a>- habl Strick 



jy 



hz futur Frühstück 



\X*sla mufid nützlich 

ipjx (arid frei/ 

uAaoj latif angenehm 

^Li gäll theuer 

\^juo ßäcab schwierig, <nA cM**rO\\uM' 

Ju»„b tawil fojy 

ytol^» hädyr aHM>e«end, bereit, 4öÄ-j 



214 



kJS >\jJla SjLüül el-kit&b mufid ketfr 



^cJi (jiaj *c j^Xi\ en-nä'hr «arid qäul 

\j^> wR*IaJ |»_^J1 el-jöni latif giddan 

s-x-ao \*jUj]q}\ et-tariq 
^jä qäul 

{£jä gSS ^l£ ^jÄ^j*JI el-ceS gftli ke^ir qäul 



da» Buch ist sehr nütz- 
lich 

der Flu/t ist »ehr breit 

der (heutige) Tag ist 
sehr angenehm 
»b kefir der Weg ist ungemein 
beschwerlich 

das Brot ist au/seror- 
dentlich theuer 



Algier : oUb, ota bizzaf 
ÄJui qebäle 



uity qLcj^> \— st äna gücan bizzaf 

o • 

otjJ ^ L &k c jS> hdwa rats&n bizzaf 



»eAr 



icA Wn «eAr hungrig 



v^J) 



er i'g{ «eAr durstig 
e*nte rägol m'lih qebäle du 6i*< ein sehr guter 

Mann. 



8. *jL*^ilj bi'1-kifäje zur Genüge, genug 

»oljjj bi'zijade (mit etnem Zuviel) zu sehr. 

ÄjliXib JojL J^t el-babl tawil bi'1-kifäje der Arie* tri fon^r yenujr 

iüUXSu ^Lc si>-jJI el-b6t <äli bi'1-kifäje das Haus ist hoch genug 

^^-iß Ü^r* J%*™ en-nä'hr «arid bi-zijäde der Flu/s ist zu breit 

^^j? L? 1 ^; L?"r' el-häua rädl bi-zijäde das Wetter ist zu schlecht. 



Hebung 1. 

I. Ein hohes Haus. Das hohe Haus. Das Haus ist 
hoch. — Ein starkes Pferd. Das starke Pferd. Das Pferd 
ist stark. — Der Garten ist grofs. Der grofse Garten. Ein 
grofser Garten. — Der gute Knabe. Der Knabe ist gut. Ein 
guter Knabe. — Der Kaufmann ist reich. Ein reicher Kauf- 
mann. Der reiche Kaufmann. — Der Regen ist stark. 
Schlechtes Wetter. Das Wetter ist schlecht. Das Haus ist 
hübsch. Das Brot ist theuer. Das theure Brot. Der be- 



215 

schwerliche Weg. Der Weg ist beschwerlich. Das Früh- 
stück ist fertig. 

II. Ich bin unwohl. Du bist träge. Er ist arm. Ich 
bin ein reicher Mann. Du bist ein träger Knabe. Der Knabe 
ist träge. Er ist ein braver Mann. Der brave Mann. Du 
bist der reiche Kaufmann. Bist du der Mann? Ich bin's. — 
Ein nützliches Buch. Das nützliche Buch. Das Buch ist 
sehr nützlich. Der breite Flufs. Der Flufs ist zu breit. Das 
Brot ist zu theuer. Das Wetter ist sehr angenehm. — Der 
Strick ist zu lang. Er ist lang genug. Das Haus ist hoch 
genug. Du bist ein sehr reicher Kaufmann. Er ist ein sehr 
braver Knabe. Ich bin ein zu armer Mann. Er ist sehr un- 
wohl. Du bist sehr krank. 






Zweite Lektion. 

Weibliches Geschlecht. 



9. Die meisten Adjektive bilden das weibl. Geschlecht 

durch Anfügung der Silbe (8-±-) »-=- a, e (§ 184) : 
o . . o , 

^JLo ßälyh fem. iü-sül/o ßälyha 

«^ajJ? täijib I „ '*-+*«& täijibe (äg. taijibe) 

kXjjuu saod glücklich „ ü^axm sacidc 

qLpjä caijän unwohl „ *j^^^ caijäne (äg.) 

{JGJr* marid krank „ 'moj.a marida 

lj«u_j.j kuwäijis hübsch „ ;w.j^} kuwäijise (äg. k'waijise) 

(,31c) ^U <äll hoch „ iÜJU (älije (äg. älije) 

2" , 
{^5yi>) \j;j$ q&ui stark „ *H_J— * qauijje. 

o 

10. Die auf (ä-^-) 8-^ a, e auslautenden Hauptwörter 

sind weiblich (Gr. § 182 b) : 



216 



JÜtj wälid Vater 

*— c (amm (väterlj Oheim 
v3^> häl (mütterl. Oheim) Vetter 
•L> gar Nachbar 
'»XhXa medino Stadt 



O, 



sl\JL walide ifu^er 
!.<♦£ (ämme Tante 

8\l> gare A T ocAiarin 

B^lo hära (Quartier, Straße. 



Andere weibliche (Gr. § 182 c) : 



yo\ amm Mutter 

o 

vi^JLi bint Tochter, Mädchen 

o , 

^.j rigl .Fty« 

ijto.1 ard .Erde, Zand 
rfs^. rih PPtnd 
LoO dunja Welt 

\X?ju~ Jo> •> rägol sacid 

SuXxjiaw vo>>o bint saude 

I -« 
fcX ^ ha J I i»^t el-dmm es-saude 

i 

»\Xaju« o«.:>^t el-dht saude 



O • J 

:>! uht Schwester 



J*h. $J> häl gäni 

ÄaÄ« äJ'lÜ el-hale ganijje 

G ^L*£Jt JÜjJl el-walad el-keslän 

äjjLwj oJjJt el-bint kesläne 



Ou jad Ämd (äg. jadd) 

o « 

<•«££ rain .h/</e. 

wtx* myßr Aegypten 

j*-4-ii iems Äonne 

tfyS 5 ßährä JPürte. 

ein glücklicher Mann 
ein glückliches Mädchen 

die glückliche Mutter 

die Schwester ist glück- 
lich 
ein reicher Vetter 

die Base ist reich 

der träge Knabe 

das Mädchen ist träge. 



öS oE 

11. (vi^it) 'Xj\ antl, e'ntl, fntl du (Frau) 

^9 hfja, hija, hije sie (auch Kopula, Nr. 6). 
\jp**{* c-ol e'nte marid du bist krank 

*&£& ^1 e'nti caijäne du (f.) bist unwohl 

o'-A^ -J& (**»' el-(ämm hdwa caijän der Oheim ist unwohl 

w^^ ^ »**ji el-cämme hije marida che Tante ist krank. 



217 



12. (o ) O^ k£ n er war 

(<&JS) ■4/1JS känet sie war 
(c^.JL^) y^jS kunt du Mann warst 
(\üaJS) ^c*-*^ ktintl du Frau warst 

»Ol 

(c^O <&jS kunt ich war. 

Nach ^if steht in der Schriftspr. das Prädikat im Accu- 

sativ (Gr. § 305) : 

* ^ - ^ 

Ljläs ...LT vlg. kän faqir er war arm 

BwXaAmv o*Ju „ känet saude sie war glücklich 

LuLc o*— *~J n kunt gänl ica war retcA. 



L «jl>j9 farhän yhiÄ (§ 184) 
^.Ix/üoc gadbän zornig 
J tackln müde 



O 

L5^ ü^' O^ ^ 



qI«a*w gabcän «a# 
q^j bardän frierend 
OjU bärid &aft. 



äna kunt farhän ketir 
e"nte kunt gadbän gid- 
dan 

e'ntl kiintl bardäne 
hüwa kän tacbän qäui 



icA war seAr froh 
du warst sehr zornig 

du (Frau) frörest 
er war sehr müde 



o u j 



o 



\S~ iAJ_j-Ji el-wälad kän gücän ke- der Knabe war aufser- 



{$y$ *£S tir qäui 

iüL&iac oüli' $ kije känet <at6äne 
i 

13. 



cl-üht känet gabcäne 



s*yt& el-jöm') heute 
,0- 



&>,LJI el-bäryha 2 ) 

vlg. ~;Ul el-bäryh 
äg. prjL*^ot embäryh 



ordentlich hungrig 
sie war durstig 

die Schwester war satt. 



gestern 



') Accusativ auf die Frage wann ? (§ 297). 
2 ) eigentl. Xs>.lJI &LdJI die (aufhörende) gestrige Nacht. 
Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 28 



218 



j fi in; — vor Waßl fl (§ 27) 
vi>^Jt £ fi'l-bdt im Hause, zu Hause 
ÄJut\Jt £ fi'1-medfne in der Stadt. 

J^J lel, »JLJ lele i^ocA/ &toji 6da Zimmer 

* 

l+jtj dä'iman immer. 



f^Jf ci*-«Jt v5 o^T künt fi'l-bet el-j6m 

*j-Jt l^Lj Ij^JI el-häua band el-jöm 

Kff-.LJt Ja/> ,..L^ kan mätar el-bäryha 

Joa jljLit £ iy kan fi'l-lel mätar 

*JOyk\ ^ litJ ojK känet da'imaö fi'l-öda 



icA war heute zu Hause 
das Wetter ist heute k&lt 
gestern war Regen 
in der Nacht war Regen 

sie war immer im Zim- 
mer 
bist <lus in Wahrheit? 



äÜaäs» v5 vl>oI j? hdwa dute fi'1-haqiqa 

14. Die Adjektive für Farben und körperliche 

Fehler (Form jJdsf) haben die weibl. Form 7£ä (Gr. § 174; 
184, 3) : 



»I ähmar roth 



fem. 



^as>\ ähdar grün 
vjjjii äzraq ifou 
Just äßfar yetö 



jj.*,] 



äswad schwarz 



\jo^Ki\ äbjad wet/s 

> - c s 
yJA^>t ähdab buckelig 



fem. 



UT 



ähras stumm 



(ji^bt ätraö <au5 
— .-c) ä<rag hinkend, lahm 
-*fiJ äcma iKnd 






ward ähmar 
zä'hre hämra 
el-bähr el- äzraq 
el-bähr el- äbjad 



i\j*s> hämra 
t|-Aii5> hädrft 
tli.: zärqä 
Ajuo ßäfrft 
Aöy* säudä, södä 
*loa-u bäidä. beda 

IM« - 

iüjo hädbä 

^Lm^> härsä 
> s 

tlÄ^b tärSä 
f-Lsfc .-c (ärga 
'-^♦■t cämjä. 

ro<Ae Rosen 
eine rothe Blume 
der blaue Nil 
der weijse Nil 



219 



*\öy 









►L*3" *Ujl>- c^iL^ 



'-'.A+£ Vi^ÄJ C^>JD 



cäin zärqä 
cäbd äswad 
el-gärije es-säudä 
eä-äägara hije hädrä 
el-wäraq äbjad bi'l-ki- 
fäje 

el-<äbd kän ähdab 
känet gärije härsä 

kän wälad äctna 
känet bint cämjä 



ein blaues Auge 
ein schwarzer Sklave 
die schwarze Sklavin 
der Baum ist grün 
das Papier ist weiß ge- 
nug. 

der Sklave war buckelig 
es war eine stumme 

Sklavin 
es war ein blinder Knabe 
es war ein blindes Mäd- 
chen. 



15- & 

lii 



öS 

I dina, 6n 



fön 



wo, 



So- OSo- 

(^f* Mann) »jyo 

9- o 0£-o 

(j5-*l „ ) »tyif imra'at, imrät 



ja o, he! jJj Lj ja wälad he Bursche! 
hönä, h<5na, hfna, hfnne, h^nne , Syr. q^3> 

hön /«'er; Us>l£> hähöna dahier! 
mär'e 



Frau. 






en ^nte 
en hije 
fön el-kitäb 
kän fi'd-düläb 
el-gärije es-säudä fen 

hije 
känet fi'l-öda el-hädrä 

fen el-imrät el-(ämjä 
hije fi'1-genine 

ja wälad , fen el-bun- 

duqijje 
hije höna 
hähöna ja sidl 



wo bist du? 

wo ist sie? 

wo ist das Buch? 

es war in der Lade 

wo ist die schwarze 

Sklavin ? 
sie war im grünen 

Zimmer 
wo ist die blinde Frau ? 
sie ist im Garten 

Bursche, wo ist die 

Flinte? 
sie ist hier 
dahier, mein Herr! 



220 

Hebung 2, 

I. Eine gute Mutter. Die gute Mutter. Die Mutter 
ist gut. — Das hübsche Mädchen. Ein krankes Mädchen. 
Das Mädchen ist sehr hübsch. — Eine reiche Nachbarin. Die 
reiche Nachbarin. Die Nachbarin ist reich genug. Sie ist 
zu reich. — Die lange Strafse. Die Strafse ist zu lang. Sie 
ist lang genug. — Das Mädchen ist sehr träge. Sie ist froh. 
O Mädchen, du bist sehr glücklich. — Der blaue Nil. Ein 
blaues Auge. Das Auge ist blau. Der schwarze Sklave. 
Die Sklavin ist schwarz. — Das weifsc Papier. Eine weifse 
Sklavin. Das schwarze Mädchen ist taub und stumm. Das 
weifse Mädchen ist hinkend und buckelig. Die blinde Tante. 

II. Ich war sehr erzürnt. Du warst froh. O Mädchen, 
du warst sehr träge. Den Sklaven fror. Die Sklavin war 
sehr hungrig. Ich war sehr durstig. Die Tante war zu müde. 
O Bursche, du warst faul. O Mädchen, du bist sehr erfroren. 
— Gestern war ich zu Hause. Die Mutter war heute im 
Zimmer. Bursche, du warst gestern im Garten. Mädchen, 
du warst immer in der Stadt. In der Nacht war starker 
Regen. — Bursche, wo ist das Buch? Das Buch war gestern 
in der Lade. Es ist hier. Wo ist die weifse Sklavin ? Sie 
war im rothen Zimmer. Wo ist die blinde Frau? Sie ist 
heute im grünen Zimmer. — Bursche, wo ist die lange Flinte? 
Sie ist hier. Hier ist sie] mein Herr. 



Dritte Lektion. 

Gesunder Plural. 



16. Der gesunde männliche Plural hat vlg. die 
Endung ^^ in (Gr. § 188) [alt Nom. oi ±- üna, G. A. ^ 



221 

ina], die den Ton auf sich zieht : gJLo ßälyh gut pl. *>L«3 
ßälyhfn gute Männer, ibvJÜI ed-dabbäg der Gerber, pl. ^acUxJI 
ed- dabbägin die Gerber. Denselben bilden z. B. die Mittel- 
wörter. 

a) das thätige Mittelwort der Form J^li fäcil (§ 94) : 

o - 

«iü näfyc nützlich jPu* mähir geschieht 

JblÄ Satyr föe&fty (3l-> gäfi grausam (ijin) 

b) das leidende Mittelw. der F. 0>*** mefeul (§ 96) : 

O > o . f Ä *#- 

—fcj^* megrüh t>erM>«wde( J^° mö'mür Beamter 

ÜjJü&a meSgül beschäftigt py^* mesrür erfreut 
_by*wo mebsüt zufrieden ^^ meblül durchnäfst 

i3^.*.ßx maqbül angenehm q^i^xi mahzun betrübt 

c) andere Mittelwörter : 



6 o j 



*Jl*/> mucällim Lehrer y&+-* mutekabbir «<oZz 

{X>»*a müslim Gläubiger jmLS&a mutegäsir keck 



(jdl^U muhlyß aufrichtig ^J>.iX^\A mubtälif mannigfaltig 



i , . 



\XS^A mugidd eifrig \\^X^A mugtähid fleifsig 

«-Ja/i mutic gehorsam 7 J A mur ^ ruhig , £<^w*^vw 
»^«A-t ^ir** nmfid belehrend *l\^Äw*x mustähdam bedienstet 

O s- 

d) die Substantive der F. JLäs {Geschäftsnamen § 188) : 

:l.*j» habbäz Bäcker Hfl'*' liaijät Schneider 

<3l+5> hammäl Lastträger ^l/aä qaßßäb Fleischer 

cL*ö ßabbäg Färber s\&** saqqäc Wasserträger 

*ltA:> haddätn Diener Ü*^ farräS jKommerdiener 

e) vlg. auch die Adjektive der F. ^^Us fadän (§ 184, 

Nr. 12) : 

...lioJlc galt an irrend 0^ c 3 za< ^ n übellaunig 

jm^L^" haglän verlegen O^*^" ^ a " : ^ n verwirrt; z. B. : 






£t*«A» 






222 






mucallimin mugiddin eifrige Lehrer 

muslimin ßftlyhin gute Gläubige 

me'mürin gäfijin gr&usam e Beamtt 

el-mwallimin el-mähi- die geschickten Lehrer 

rin 
el-muslimin el-muhly- die aufrichtigen Qläu 
ßin higen 

die Beamten sind übel 

launig 
die Schneider sine 
fleijeig. 



el-me'mürin zadfinin 



el-Jiaij.lt in mugtahidin 



17. 



i o - 

o joS 
^1 



nahn u , nahn vlg. Us>t e*hnä ; ihna wir 



entum 









nahn meblülin 
ehnä megrühin 
entü mutekabbirin 
entü zadänin? 
bum galtftiun 



t^Xit entu, fntü t'Ar 
h n m .«-■/»•. 

tetr sind durchnäfst 
wir sind verwundet 
ihr seid stolz 
seid ihr verdrossen! 
sie irren. 



18. IjjLT känü sie waren 

o » o > 

(fJjS) \yj£ küntü ihr wäret 
Uy ktinnä w?tr waren. 

känü mutldn 
küntü mugiddin 
künnä murtahin 
hum känü meblülin 
entü küntü meägülin 
dhnä künnä hädyrin 
el-hammälin känü mug- 
tahidin 



19. Der gesunde weibliche PI 

Endung (ot-^- vlg.) ol ät, welche den 



sie waren gehorsam 
ihr wäret eifrig 
wir waren ruhig 
sie waren durchnäfst 
ihr wäret beschäftigt 
wir waren anwesend 
die Lastträger waren 
ßeifsig. 



ural (§ 189) hat die 
Ton auf sich zieht : 



223 



xsiLo ßälyha gute (Frau) pl. oLs^Lo ßalyhät gute (Frauen), 
8jL&- el-hara die Strafse pl. ol,lit el-härät die Strafsen : 



O. 5 - 



8.L> gäre Nachbarin JöoIlX^» haddäme Dienerin 

&,^JL*v.^o muslime Gläubige ÜJmJk farrääe Stubenmädchen 

äU-lx* miuallime Lehrerin iüLkujÄ* laitäne Teufelin. 

Unregelmäfsig : 

S£ G -s£ 

I»! umm Mutter pl. oLg^oi ummahät 

G o G .- 

0*-tj bint Mädchen „ oLJo banät 

G o i G - -s 

uht Schwester „ ol^.J>l ahawät. 



oL>Lo oL^*t ummahät ßalyhät gute Mütter 

oLjuJa* oLaJ banät mutüät gehorsame Mädchen 

üLaJl^wJt ot^>^fi el-ahawät el-muhlyßät die aufrichtigen Schwe- 
stern 

oi^UJi oLdl**Jt el-mu<allimät el-mähi- die geschickten Lehrer- 
rät innen 

oliA^Ä^U oUltAÜ el-haddämät mugtabi- die Dienerinnen sind 
dät ßeifsig. 

20. Schriftspr. q$> hünna «e« (Frauen) , ^ künna sie 
waren kommen vlg. nur selten vor : 

OulbA*M ,.y? hünna saitänät «iß sind Teufelinnen 

oL*it-9 q^ o'uwJt el-banät kunna farräSät die Mädchen waren 

Kammerjungfern . 

21. Das Beiwort steht in der Regel nur dann im ge- 
sunden weibl. Plural, wenn sein Hauptwort e. weibl. Person 
(vernünftiges weibl. Wesen) bezeichnet; sonst steht es im 
weibl. Geschlecht der Einzahl : 

8.l£> hära Strafse ktojj öda Zimmer 

&cL* säca Uhr äJ'Lo nebäte Pflanze. 



224 



Merke : 



O s. 



»U^- hammäm Bad 1 ) pl. oL*U^» hammämät 

JLfj nehär Tag „ ci>|.LgJ nehärät 

-.I^x5> haiwän TAter „ oLil^xS* haiwänät 

5 - G - - 

(o^b*-b)iJbji3oKLp» härät tawile (tawllät) fan^e Straßen 

'i^jfjS oLitojt ödät s ) kebire große Zimmer 

jLJIxJ! ölcL*Jt eg-sänit el-gälije die theuren Uhren 

ääLä^U oLjLaä» el-haiwänät muht&life die Thiere sind mannig- 
faltig 
».jytaÄ ol.lfci nehärät qaßira iure« Ta^« 

&.*i J oLtLt» el-hammämät nafyta die Bäder sind nützlich 

xl^JL^c cj-o» o',.i> el-härät känet mcblüle die Straften waren naß. 

o > S 1 

22. s*S> hum (f. ^ hünna) dienen auch als Kopula 
(Nr. 6) ; bei weibl. Sachnamen im Plur. -P hfje : 

qaJjjLä^ j? (jyolvXäi el-haddämin hum mefi- die Diener sind be- 
gülin schäftigt 

(o'jiaLw qP oLmJI el-banät hdnna mutifät die Mädchen sind ge- 
horsam) 
iüjjojo $ oLjIaÄjI en-nebätät hije meblüle die Pflanzen sind be- 
netzt 
Äi-J_j-b ^ oÜ^-ÜI en-nehärät hije tawile die Tage sind lang. 

23. Ganz vulgär steht auch nach weibl. Pluralen das 
Adjekt. im gesunden männl. Plural : 

qat&Laö 0L0 banät ßälyhin gute Mädchen 

{yt?*^.j£ oUo^t ödät kuwäijisin hübsche Zimmer 

qa*5Ü oLeLi- el-hammämät näfyun die Bäder sind nützlich 

O-/* '" 5 «^- °|;^£*^ en-nehärät hije qäßirin die Tage sind abneh- 
mend 



) pUo Tawie. — ) auch pl. (jo^S dwad. 



225 



Vebung 3. 

I. Die Beamten sind fleifsig. Aufrichtige Gläubige. 
Der geschickte Lehrer. Die Lehrer sind eifrig. Der Schnei- 
der ist fleifsig. Die fleifsigen Schneider. — Ich bin müde. 
Wir sind müde. Sie ist beschämt. Ihr seid durchnäfst. Sie 
sind übellaunig. Seid ihr beschäftigt ? — ■ Die Beamten waren 
zornig. Die Träger waren müde. Die Diener waren er- 
froren. Wir waren ruhig. Ihr wäret im Irrthum. Sie 
waren stolz. Ihr wäret keck. — Die gute Schwester. Gute 
Schwestern. Die Dienerinnen sind beschäftigt. Die Kammer- 
Jungfern waren fleifsig. Die Tanten waren "abwesend. — Die 
Zimmer sind husch. Die Tage sind kurz. Theure Uhren. 
Die Uhren waren theuer. Die Zimmer sind blau. Die 
Pflanzen sind grün. 

IL Im Winter ') sind die Tage sehr kurz. — Wo sind 
die Dienerinnen? Sie waren im weifsen Zimmer. — Die 
Nachbarin ist eine sehr brave Frau. Die Dienerinnen sind 
heute sehr hungrig; sie waren sehr fleifsig im Garten. 
Gestern waren sie durchnäfst und erfroren. — Auf 2 ) der 
Erde 3 ) (gibt es) mannigfaltige Pflanzen. In der Stadt (gibt 
es) lange Strafsen. Im nahen 4 ) Dorfe 5 ) (gibt es) Bäcker 
und 6 ) Fleischer. In der nahen Stadt (gibt es) geschickte 
Lehrerinnen. 



') f\ZJi Sita, (Site. — 2 ) j fi. — 3 ) \joJ ard. — 4 ) VH/ S <l arib - — 
J ) iü-ä qärje. — ) ^ wa, we. 



Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 29 



226 



Vierte Lektion. 

Gebrochener Plural. Collectiva und Einheitsnamen. 
Collectivplural. Dual. 



24. Die häufigsten Formen des durch inneren Laut- 
wandel (und äufsere Anfügung) gebildeten, sogenannten ge- 
brochenen Plurals (§ 187. 190) von dreiconsonan- 
tigen Hauptwörtern und Beiwörtern sind : 

a) 3lisfi<äl (Gr. S. 125, 5) : 

^JS kelb Hund pl. 

,Lc> geTael Berg „ 



J<J>-j rägol Mann „ 

v-Jj-i/aub, tub Kleid „ 

&*j. rih f. Wind „ 

Jj dar Gehöfte „ 

JJ teil Hügel , 

jjuS kebir gro/s „ 

J«Jj-b tawil lang „ 

b) dyl fucül (Gr. S. 125, 6) : 

wdjj qalb Herz pl. 

U>JU melik König „ 

vi>wO bet i/aus „ 

iXtfLft Säbid Zet^e „ 

<wÄ5> haqq üfecA* n 



^>^ kilab 
' -^~~ gibal 
v5L>, rigAl 

v-j-jJ; yijab 

jUJ dijftr 

S&i tilal 

.Ly kibar, vlg. kubär 
3^3 tywal. 



UJjJü» qulüb 

oi Ju inulük 

O^aJ Imjüt 

Jy£Ä suhüd 

0_jÜ> huqüq. 



c) J.*i fücul und Job fud (Gr. S. 124 f., 2 u. 3) : 

v-jUT kitäb Buch pl. ^Jtf kutub 

v— «.j-b tariq TPe# „ vjj-b tdruq 

KäjlX^o medine /Staub „ (M 1 -^ mudun 

vXwi äsad Löwe „ vXwt usd 

j*5>t ähmar roth „ -«-P» humr. 



227 



d) jis fücal und jJts ff <al (Gr. S. 124, 1. 125 ; 4) : 

pl. 



jkJlc ciilbe Schachtel 
K^ya ßüra Büd 
K/to»,t öda Zimmer 
'».»*££> helfe Sack 

K3.9 firqa Abtheilung 
K.*xä qime Werth 



\^Xc (ulab 

• jjo ßüwar 

(_^5jt üwad 

\J»"tP > hujaS 

lJLs firaq 

^Ad qfjam. 



e) JU* fuccäl und idü fäcale (Gr. S. 125, 8 u. 9) : 



_>L> tägir Kaufmann pl. 

*i3Li> hädim Diener „ 

v^Lb tälib Student „ 

JwoLc cämil .4r6eiter „ 



.1^ tuggär 
*IiA3» huddäm u. &/>c\:> lädame 
UJ^Lb tulläb u. *dis talabe 
,3L*ß cummäl u. Xi+e cämale. 



f) Jliil af(äl (Gr. S. 126, 14) 

_£J na'hr .Mm/s pl. 

l\Jj wälad Knabe „ 

B~?U!i £ägara Baum „ 

q_jJ laun, 16n Farbe „ 

-, ,} . ruh Geis* n 

jLo mal Besitz „ 

OLff» bäl Zustand „ 

s^ftj -Ü gerif vornehm „ 

..& 6arr schlecht „ 



•L^il anhär 

0^_jt auläd 

.l^fUit efigär 

- im|vH alwän 

—^.i arwäh 

(31^.-^1 amwäl 

£\j£>\ ahwäl 



r*" 



eäräf 



•l-ill eSrär. 



g) ^Üifidän und ^iläfüd&n (Gr. S. 127, 18 u. 19): 



^o^Li guläm Bursche pl. 

.Li när fetter „ 

tjk>.=> h6S So/ „ 

JsjLs> bäjyt TPand „ 

OÜO dubäb Fliege „ 

Jv,Jb b^led Stadt „ 

w .13 färis Reiter „ 

oLi säbb Jüngling „ 



Uip gylmän 
..jl-jü nirän 
...L&a5» hlään 
...Uqa^- hltän 

qLj«3 dibbän 
^(AJb buldän 
...Lw J fursän 



O 1 " 



iubbän. 



228 



h) 2£i fü<alä (Gr. S. 127, 20) : 

-uol emir Fürtt pl. *L*I dmarft 

jjjii faqir arm „ tlyb füqara 

JJjLc (äqyl verständig „ i^lite <üqala. 



^~ oft 



i) 3*s! afcilä' (Gr. S. 127, 21) : 

\Jij<\*o ßadiq aufrichtig pl. ^ÜkXot aßdi'qil 

w*-Jj^ qarib nahe, verwandt „ *bJjl aqribä 

JM ganl retcA „ f ^*^ agnfjft 

habib Freund - *-ü>-t ahibba. 



k) JOiöf afcfle (Gr. S. 127, 15) : 

qLs^- hyßän Pferd pl. iU*ar>t ahß^ne 

i^w.4.2 quraäS Zju# „ Ä.X^4.:t aqmise 

v— äa£> ragif Semmel n üfic.1 argffe. 

25. Die häufigsten Formen des gebrochenen Plurals 
von Vierconsonantigen sind : 

1) jJLii fa<älil und j^lü mefääl (Gr. S. 129, 1) : 

rf&& hangar Dolch pl. y>U3» hanftgir 

J^axä qtinßul Konsul „ J^aöUä qanAßyl 

>~*fjf käukab £<ern „ V^l^ kaw&kib 

v-**\* märkeb £cÄ»y „ V^r* meräkib 

jStXrf« midfa< Äiononc „ ^itiXfl medäfyc. 

m) J^JLxs facälll, J^ciy fawäcil und J*cÜü» mefärfl 
(Gr. S. 129, 2) : 

qILL* sultän Herrscher pl. ^^xkbL* salatin 
O^lXaaö ßandüq Zoj^er „ vJüOuwo ßanädiq 

JuiXaS qandil Leuchter „ J^oUüi qanadil 

^yi&* sikkin ife*ser „ ^^J'IX*. sekäkin 

Qj.iLä qänün Grundsatz „ £y*Jj*3 qawänin 

OyXc mektüb Brief „ s-aaJ'IXo mekätib 

_l£ä* miftäh Schlüssel „ ^wöläa mefätih. 



229 



n) JJUi facä'il, ^y> fawädl (dreicons.) u. Jxlit afäal 

(Gr. 127, 16 u. 17 u. 129, 1) : 

KÄx-o* genine Garten pl. 

Xitj£> hizäne Schatz „ 

äxLUo ßynäca Kunst „ 

\y^F <agüz ^<e „ 

«.xib> gämy< Moschee • „ 

Kv«L3Li> hädime Dienerin „ 

»yi>lj bähire Dampfer „ 

jju\ äkbar grofser „ 

1.^3,1 ärnab ^ase „ V*^ 

o) SiiUi facälile (Gr. S. 130, 3) : 

-S,aao ßairäfi Wechsler pl. jü.Laao ßajärife 
's o\\±*o ßaidaläni Apotheker „ xJoLaaö ßajädile 

^.jJbo magi-dbi Nordafrikaner „ Sü.liw magaribe 

jAOaS qaißar Kaiser „ 8.>oLöi qajäßyra 

v«JlÄwvi tfsquf Bischof „ SütSLwl asäqife. 






genä'in 

hazä'in 

ßanä'yc 

cagä'iz 

gawämyc 

hawädim 

bawähir 



nr 
aränib. 



26. Was die Uebereinstimmung des Adjectivs mit sei- 
leni Hauptwort betrifft, so steht nach dem gebrochenen 
Plural das Hauptw. , wenn derselbe nicht vernünftige Wesen 
>ezeichnet, in der Regel das fem. sing, (seltener das fem. 
les gesunden plur.) des Adj. ; bezeichnet derselbe aber ver- 
nünftige Wesen, so steht das Adj. meist im gesunden (je nach 
lern Geschlecht des Hauptw. männl. od. weibl.) od. im ge- 
rochenen Plur., seltener im fem. sing. (vgl. Gr. § 182). — 
Vulgär kann in allen diesen Fällen der gesunde männl. od. 
ler gebroch. Plur. des Adj. stehen. 






Beispiele zu a. 



el-kdlb häris 
el-kiläb härise 



J.(c J»^>. ge'bel (all 



der Hund ist wachsam 
die Sunde sind wach- 
sam 
ein hoher Berg 



230 



XxJL*Jl (jL*»?- el-gibäl el-rälije 
A-JlxJt JLii. el-gibäl el-(älyin 

e//äub (et- 0b) hüwa 



vlg. __ 



*ä*5 <*£_ VU^ eyVÜSb hije wäsyha 






vlg. ^jlXaSX ^JOÜt 

(* Laif) a -^i Jjf 



rih (fem.) äedide 
kartet er-rijäh Sedide 
rigäl ßälybin 
er-rigäl harn kib&r 

Beispiele zu b — f. 

qulftb qauijje 
el-bujüt el-(älije 
el-kütub mufide 
el-kdtub mufidin 
mildun kibar (kebire) 
ßdwar k'waijfse 
uwad hämra 
nugüm (sg. negm) ta- 

lyfät 
tuggär ganijin (agnfjft) 

tulläb mugiddin 
el-cämale känü mugta- 

hidin 
el - anbär <arida (od. 

<yräd) 
el-auläd hum keslanin 
aägär (älije (od. calijät) 
alwän muhtalife 
känet el-ahwäl säkine 



otyil ^L>. rigäl e g räf 



Beispiele zu g — k. 



«U*M «twäH 



el-timarä agnijä 
*ljÄ (U=>l) ^ nä hn (^hna) fdqarä 



die hohen Berge 

da* Kleid ist schutzig 

die Kleider sind 

schmutzig 
ein heßiger Wind 
die Winde waren heßig 
brave Männer 
die Männer sind grofs. 



starke Herten 
die hohen Häuser 

Idie Bücher sind lehr- 
reich 
gro/se Städte 
hübsche Bilder 
rothe Zimmer 
aufgehende Gestirne 

reiche Kaufleute 

eifrige Studenten 

die Arbeiter waren 

fleifsig 
die Flüsse sind breit 

die Knaben sind träge 
hohe Bäume 
verschiedene Karben 
die Zustände waren 

ruhig 
vornehme Männer. 



die Fürsten sind reich 
wir sind arm 



231 






■'JÜ 1 



^la^aJ 



Ü 






entu sticadä 
el-gylmän mutegäsirin 
el-hllän wäsyca 
hltän bäidä 



(.L*y) ».a*^ rJ 1 -^ buldän kebire (kibär) 

^LitX-ol &j£>i\ el-abibbä aßdiqä 

Üj i^ä KAxa^-l ahßyne qauijje 

xäIä^Uo Ä,A«.*Jsl aqmi6e muhtälife 



(,.»aaaÄ;>- a\) 
8.AÄ4.Ü *»*\J LXH 



o 






lXj^\5> 



.aj-ä. 



Jt 






Beispiele zu 1 — 0. 

hanägir mesnüne 
el-qanäßyl el-egnebijje 

(el-egnebijjin) 
el-kawäkib el-munire 
salätin gäfijin 

ßanädiq mal'äne 
el-mekätib el-wäride 
el-mefätih min hadid 

genä'in muzahhire 
ßanä'y ( näfyca 
gawamyr wasyca 
bähire mähire pl. 
bawähir mawähir 
hdwa min el-akäbir 

el-asäqife el-mesihijje 

el-qajäßyra el-auwalin 



ihr seid glücklich 
die Bursche sind heck 
die Höfe sind geräumig 
weifse Wände 
grofse Städte 

die Freunde sind auf- 
richtig 
starke Pferde 
verschiedene Stoffe. 



spitze Dolche 

die fremde Konsuln 

die leuchtenden Sterne 
harte Herrscher 

volle Koffer 

die einlaufenden Briefe 

die Schlüssel sind von 

Eisen 
blühende Gärten 
nützliche Künste 
geräumige Moscheen 
meerdurchrauschende 

Dampfer 
er ist von den Grofsen 

die christlichen Bischöfe 

die alten (ersten) Kaiser. 



27. Collectiva und Einheitsnamen. Von 
Sammel-, Gattungs- und Stoffnamen werden durch Anfügung 



der Endung B-=- Einheitsnamen, d. h. Bezeichnungen für Ein 
Individuum od. Ein Stück gebildet : J^i naml Ameise als 
Gattung, &Li namle eine Ameise, j^ui sägar Bäume, Baum, 



232 

als Gattung, äu^-Ä sagara ein Baum (pl. ^S^\ aigär mehrere 
einzelne Bäume) ; öjj wäraq Baumblätter, Papier, 'iü^ waraqa 
ot .ß/a«, e. Stück Papier (pl. tjjijl aurftq mehrere Blätter)] 
ju^X:> hadid Eisen, SvXj^s»- hadide «m <Stöc£ üfoen (aber yü 
baqar Rinder, Rind, Hjb baqara Kuh). (Diese Collectiva 
sind meist männl., können aber auch weibl. behandelt werden; 

Collectiva, die kein Einheitswort bilden, wie J>^i> hail, hßl 
Rosse [pl. dffP» hujül mehrere Rosse] sind nur weibl. Das 
Einheitswort aufs--- ist weibl. Vgl. Gr. § 175. 182. 219.) 

Beispiele. 

jt*sjl ^JvjiÄit ed-dubäb er-refi< die Gattung winziger 

Fliegen 
ajuJ>. iuLo dubäbe refi<* eine winzige Fliege 

Mt-ffi. ...Lit3 dibbän refica winzige Fliegen 

-♦i+Jl -^UiJl eä-6ägar el-mü/mir Obstbäume (Gattung) 

% ».+£* s_>w 6ägara mu/mire ein Obstbaum 

8-*£* i^Uil aägar mu/mire mehrere Obstbäume 

^iAx^JI jj^pJI el-göz el-bindl die Kokosnufs 

iuuXÄ^ »3 *> göze hindijje ein« Kokosnufs 

&ji\Ä? 3'_j«>5 egwäz hindijje Kokosnüsse 

s-\^a£> »3_j^>" göze hadrft eine grüne Nu/s 

xLjaoI J«^> häil aßile ecWe Pferde (Gattung) 

xIaaöI jp^l» hujül aßile meArere eeMe P/erde. 

28. Einheitsworte werden zuweilen auch durch die 

G öS 

adjektivische Endung ^5 — (ijj) I, fem. iu^ ijje (Nisbe, Gr. 

§ 178 ff.) gebildet : v- yJt el-cärab die ^4ra6er, ^^ <arabl 

arabisch, ein Araber ; \£ji turk Türken , ^ß türki türkisch, 
e. Türke pl. ^iyi eträk; ^^^ (dskar i/ieer, ^Irmge, *XL> gund 
Truppe : { ^ JS H^c <askärl militärisch, e. Soldat (^(Ai> gündi 
e. Soldat) pl. Sl^c casäkir Soldaten : ^ywa+J! X^jiil el-cäskar 
el-myßn die ägyptische Armee, ^^aa ^X*c (askäri m^ßrl 



233 



e. äg. Soldat, <Lj,,*3.»JI ^i"L**-*Jt el-casäkir el-myßrijje cfo« d<jr. 
Soldaten. 

29. Den sogen. C ollectiv-Plural aufL- (Gr. § 196) 

bilden besonders substantivisch gebrauchte Wörter auf {< ß— 

(§ 178) : ^Lw^i nimsäui Deutscher 1 ), Oesterreicher, pl. Ju>.*** 
nimsäutjje; 

surügi Sattler pl. 



(_5 • ■?> 



{$j^- bähri Seemann „ 

(.) ^jj.lX-0 mukärl Eselvermiether „ 



ä-^>j.*w surügijje 

äj-^; bahrijje 
».j .IX* mukärije 

*Ä»w,|y5 qawwäse (sin). 



(j«>j.3 qawwäs Polizeisoldat „ 

30. Einige unregelmäfsige Plurale (Gr. 
S. 132 f.) : 

pl. 8j.:>t yhwe 



~) ah Bruder 

...Lwol insän Mensch 

ü\.a\ imrät .Frau 

Merke vlg. : j^S <j* 



u* 



Li näs 



*L»mJ nisä', nise od. ...I^jwJ niswän. 

1* näs ketir u. ^j .aÄ/ jj*Ij näs ketlrin 

mefe Menschen; (J&a pl.) ^JLq ^Li näs m'lth (u. m'läh) brave 
Leute. 

31. Den Dual od. die Zweizahl (den die Vulgärspr. 
meist nur noch bei paarigen Dingen , wie zwei Augen, zwei 
Hände etc. anwendet) bilden Hauptw. u. Adj. durch die be- 
tonte Endung (gl---, Gen. Acc. Jt- y lg-) o* <? n ( Gr - § 197 ff : 

\\j jad, jed, jadd Hand Dual 

^*c cain, <en ^tu^e „ 



tAJj wälad Knabe 
\hji füta Handtuch 

iöfo däbbe Beitthier 



Dual 



^jiAj jaden 
,.^Üa£ cainen 
qJlXJj waladen 
-waXjJj.5 fütaten 

( -jjuo!j däbbetän. 



') besonders Oesterreicher (slav. nemez) ; deutsch jetzt meist J>IaJ) 
älemänl od. $-*£>■ germänl. 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 30 



234 

v o . , ki c wjÄ^s fütatön nazlfetßn (pl. «c« reine Handtücher 
(oQäi) nizaf) 

(ftuki) Ölki iji fiiwat nizfif (nazife) reine Handtücher pl. 

. t AXkyäö ^l -j. S,ft* dabbetön nefiltatta (ni- «we* munfere Beitthiere 

QjLäo) sät) 

y U i A ; Ol^jJI ed-dawäbb nesita (ni- <fo Iteitthiere lind mun- 
(i>L&J) Sät) <«■ pl- 

LJÜt ^aÄaJI el-beten el-kibär die beiden groften Häu- 

$er. 

.0 

* Für den Dual steht vlg. meist das Zahlwort (gUSt f. 
Ulll, vlg.) p^tfl itnßn, etn6n f. a ^o' etnetön zwei mit folg. 
pl. : l: ^ac Lp' (jyol etnen tuggär ganijjtn zwei reiche Kaufleute. 

Uebung 4, 

Der Tag ist im Winter kurz. Die Tage sind im 
Sommer l ) sehr lang. Der Stern ist ein leuchtender') Kör- 
per 3 ). Die Sterne sind leuchtende Körper am Himmel 4 ). 
Die Sterne 5 ) gehen auf (sind aufgehend) *). — Wo sind die 
Brüder? Sie sind im grünen Saale 7 ). Wo sind die Die- 
nerinnen 8 )? Sie sind in den Gärten. — Die Nachbarn 9 ) 
sind sehr tüchtige 10 ) Männer. Die Nachbarinnen waren gute 
Frauen. Die Nachbarn waren brave") Leute (Menschen). 
— Die Kaufleute waren reich; jetzt 12 ) sind sie arm. Die 
Fürsten waren arm ; jetzt sind sie sehr reich. Sie sind vor- 
nehme Männer. Sie sind von den Grofsen. — Die Säle sind 
sehr hübsch. Die Strafsen sind zu breit. Die Höfe sind ge- 



) ^A* ßef. — 2 ) ^ßüjyi nüränl. — 8 ) p»*£>- gism pl. egsam. — 
) sLhm sämä. — 5 ) ^+& negm pl. nugüm. — 6 ) ^JLb täly<. — 7 ) &el* 
qäca. — 8 ) &<oL> hädime pl. hawädim. — 9 )jC> gär pl. girän. — 

10 ) ßJ* Satyr. - ") gjS> m'lih pl. ^.X. m'läh. - ") £t\ el-än. 



235 

räumig genug. — Die Winde waren zu heftig. Die Zeuge *) 
sind sehr stark ; sie sind roth und (wa) blau. — Die Deutschen 
sind brave Leute. Die Seeleute sind sehr tüchtig. Die Po- 
lizeisoldaten sind hart. — In der nahen Stadt (gibt es) viel 
Eselvermiether. In den grofsen Städten (gibt es) viel Poli- 
zeisoldaten. t ^^ tcJUZ ^ 



Fünfte Lektion. 

Verneinende und fragende Sätze. — Aorist von W 



sein. 



32. Die Verneinung geschieht zumeist durch vor- 
gesetztes Lo mä nicht (s. Gr. § 273); z. B. : 

£.|0j Li! Lo mä äna bardän mich friert nicht 

Jo*.*i».aa o.il Lo mä ^nte mebsftt du bist nicht zufrieden 

y£li£> \±l*.jS Lo ül äna mä künt honäk ich war nicht dort. 

33. Das Adjektiv und das Hilfszeitwort qU", 
wenn sie verneint werden, erhalten in der Vulgärspr. meist 

noch das tonlose Wörtchen Jb se, si (für 9 J» Sache , Gr. 
§ 85), od. noch mehr verkürzt ij» s, angefügt, wobei die 
persönl. Fürwörter folgende Gestalt annehmen (§ 249) : 

mä hü6, muS er ist nicht mä k&ni er war nicht 

mä hiä sie ist nicht mä känetä sie war nicht 

mä entäg, mantäö du (m.) bist nicht mä künt£ du (m.) warst nicht 

mä entiS, mantiß du (f.) bist nicht mä kuntiS du (f.) warst nicht 

mä anis, mänis ich bin nicht mä künts ich war nicht 

mä humg, mä humä£ sie sind nicht mä känus sie waren nicht 
mä entüfi, mantüS ihr seid nicht mä kunt&S ihr wäret nicht 

mä ehnäS, mahnäl wir sind nicht mä kunnäs wir waren nicht. 



') (J&U.5 qumäS pl. &&.+3I aqmile. 



236 



- uM i* 












U** 






Beispiele. 

mfi anis tacbän 
mfi entää mugtftbid 
en-nä'hr ma hüs" «arid 
el-qazäze mft hiö kebire 

mä entüä mebsütiu 

mft käns bönft 

mft känets* fi'l-hßme 

mft kiinta" fi'I-qäca 

ja bint, mft kuntifi fi'l- 

me'kteb 
mft kunnäs' hon&k 
ja gylmftn (sg. guläm) 

ma kuntüfi fi's-suq 
el-auläd ma kAnüÄ fi'l- 

me'ktcb 



ich bin nicht müde 
du bist nicht fteijsig 
der Flu/» ist nicht breit 
die Flasche ist nicht 

groft 
»hr seid nicht zufrieden 
er war nicht hier 
sie war nicht im Zelt 

du warst nicht im Saale 
o Mädchen, du warst 

nicht in der Schule 
wir waren nicht dort 
o Bursche, ihr wart nicht 

auf dem Markte 
die Kinder waren nicht 

in der Schule 



34. In der besseren Sprache geschieht die Verneinung 

» o. 
auch durch ,jmjJ lais, 16s es (war) ist nicht (Gr. § 157); vlg. : 

jj^J lais Plnr. |j~uJ l&isO 



3. m. 

3. f. o***aJ läiset 

2. (jr^w-j, o-^-i last, f. last! 

1. \a^**j last 



ffcJwwO lftstQ 
ÜUmJ lftsnA 






c5* 



pjXUA LaP y» y*-J 



das ist nicht hübsch 
hier ist Nichts geordnet 



Beispiele, 
lais munasib 
lais ie höna manzfim 
-aJ !&>lij.+A}\ el-llmönäta läiset hol- die Limonade ist nicht 
öj.k> we ') tüfs 

^♦.L**,/) \ha.mA v^ul dnte last miislim du bist kein Muslim 

jjM q'OjJ o«.w*J La) ana last bardän ketir mich friert nicht sehr 

° ' 
jU> Ja jjgk» \y^ läisü bamir 2 ) , bal s ) es sind keine Esel, son- 



gimäl 



dem Kameele. 



*}^ip- hulw, holu süfs. — 2 ) p l. v. jUs» hymftr. — 8 ) (nein, son- 
dern) vielmehr, Gr. § 273). 



237 



35. Fragen werden gebildet durch die vorgesetzten 

Fragepartikeln JJ> hal, hei, seltener I a ob? 

...Lc^> o.il (WP hal dnte gücän 

qUxjj^ y& hal hüwa tacbän 

vJüJaJt £ .^S? J.P hal nähn fi't-tariq el- 
_^».j_j.fiJl qawim 

ytolp» ^\S JJ> hal kän hädyr 






a-hüwa cälim 
a-künt honäk 



5is< c?m hungrig? 
ist er müde? 
sind wir auf dem rech- 
ten Weg ? 
war er anwesend? 
ist er gelehrt? 
warst du dort? 



.^Ö^xa c^Äj L«) a-mä künt matsür war ich nicht zu ent- 

schuldigen ? 
qJ.i»Xa.x> \jXXf Lol a-mä kiintü mubessirin wart ihr nicht ver- 
schwenderisch ? 
^jJjXaa tjjö Lot a-mä känü mehlülin waren sie nicht durch- 

näfst ? 
tw>l.x-£jl c^.iL^3 Lot a-mä känet e/-/ijäb waren die Kleider nicht 
xS^La/i . meblüle durchnäßt? 



36. Die Vulgärspr. bildet Fragen, indem sie ^J» se, 
si od. ^jü s an das in Frage gestellte Adjektiv od. ^ anfügt : 

<j*.iL£jo£ catsänä 

ytoLc» i/^Jo käng hädyr 

Kilxc i^ÄJlS känets caijäne 

0\.^Ji ^5 (jkÄxT künt£ fi's-süq 

v—^ÄX^Jt ,3 U&»Xw kuntüä fi'1-m^kteh 



ist er durstig? 
war er anwesend? 
war sie unwohl? 
warst du auf dem 

Markte ? 
wart ihr in der Schule? 



37. Die Frage kann jedoch auch durch den blosen 
Frageton gebildet werden, od. auch durch Vorsetzung des 

o - 

Wörtchens >xj das hei/st (hei/st das?) : qL*^ä sabcän? (bist 

du od. ist er) satt? LiS> d*j& U mä hüs h<5na? ist er nicht hier? 
£jJtX»gÄÄ/! { Jh\.Xz>\ Lo ^^*j ja\ni mä ehnäs mugtahidin? sind wir 
nicht fleifsig ? 



I 

238 

38. **9 fth es ist vorhanden, es gibt 
(ifa/t) ,-Ä m ft& ist vorhanden? gibt est 

ijÄ.^ Lo mä fis* es gibt nicht. 

fjü^L ij (»£jI) ^ näcam (äiwä) ja sidl ja mein Herr ! 
i5 joww L> "i lä ja sidl nein mein Herr ! 

Beispiele. 

iü_y« Mi && honäk fih möje (moije)') dort gibt's Was$er 

{y.=>) (j*j.is ji^s M fulüs 9 ) [hubz ')] ist Geld (Brot) da 1 

&as ^5*Ax*« Li _^.*i nä<amjasidl, fih fulüs ja, mein Herr, es ist 

(yj>) ^jk (hubz) Geld (Brot) da. 

(jkjkä U ^5^X-yw LH lä ja sidl, mä fis" <§& *) nein, mein Herr, es ist 
i^ac kein Brot da 

• lXmj &a5 ,.jLf kän fih nebid es icar Wein da 

'KiyA jus (jä-ilS" Lo mä känS fih möje m fror kein Wasser da 

m <j- 

_L*JI ,3 c^J; ^ L> mä fih zet fi's-siräg es ist kein Oel auf der 

Lampe. 

39. Werf heifst ^ man, men vlg. l ^y« min : c^il q* 
men ente wer bist du t Jo^t j$ qj/> min htiwa er-ragol wer ist 
der Mann ? JJLif g ^ax min hije es-sftt wer ist die Dame t 

40. Was für ein t heifst jl äjj, ejj, 6 (Gr. §264): jij lJ 
6 rägol was /wr ein Mann % I v-JÜtf" kitäb e" (äg. auch v-JÜtf Lut 
eHa kitäb) wa« /fcr ein Buch f (^ ^1) ^ ^1 od. ,J*jt ös* was 
für eine Sache f was ? \j& { J^ i \ & häsä was ist das t ^ J^J 

\CKS> jjJo 6a min ter (tair) häsä was ist das für ein Vögelt — 
( S l5~ \jf) *>^ 1^ od. x«J 16h wozu ? warum ? C) L*ac *tül ji-J 
16s* ente gadbän warum bist du zornig ? 



') Gr. § 37*. - 2 ) p l. v. ijJö fals Obolos, Pfennig. — 3 ) im Ofen 
gebacken; sonst Jt~tJZ caiö, <&. 



239 






Xäj bitkün 



41. Der Aorist (Gegenwart u. Zukunft, Gr. § 86) 
von ^jb" sein lautet (Vulgär- Aorist mit v-J bi Gr. § 88. 144) : 
■mj^j jekün er wird sein od. ist vulg. ,mj^J bikün 

U_j^o tekün sie wird sein od. ist 
qjXj tekün m. 1 du wirst sein 
£jiJÖ tekünl f. J od. bist 
£\y£\ akün ich werde sein od. bin 
IjJjXj jekünü sie werden sein od. sind 
tjjjX'j tektinü ihr werdet sein od. seid 
£,yCi nekun wir werden sein od. sind 

Verneint wird der Aorist, wenn er die Zukunft bedeutet, 
durch *i lä, sonst (vulgär immer) durch Lo mä. 

KcLw säca Uhr, Stunde 

0>&»\ *xl*JI es-säca ähad um 1 Uhr 

q*Ä\ &bL»JJ es-säca etn§n um 2 Uhr 

ü'i^LS KcLvJ! es-säca t'läte um 3 Uhr. 



qjXäj bitkün 
J>j.£äj bitküni 
^jj/Ij bakün 
lj.ij.jCo bikünü 
tjjj&ü bitkünü 
qjX-U menkün. 



morgen 



(ä-Xj) ö-£j bükra 

(IvAi) icXc gädan, gada 

8-£j lXxj bacd bükra übermorgen. 

^ili im_j-^J lvX£ häsäjekün (bikün) näfyc das wird nützlich sein 
a>J| (3 )_j.J^Xj "^ |? hum lä jekünü (bikünü) 
fi'l-bet 
e'nte tekün (bitkün) gä'ib 
^nti teküni (bitküni) 

farhäne 
e'ntü lä tekünü (bitkünü) 

hädyrin 
äna akün (bakün) hädyr 



\ m ^>J[s. l-t_J^J OJl 






j ^ 












es-sä<a t'läte 
e'hnä lä nekün (menkün) 
hädyrin bükra es- 
säca etnen 



sie werden nicht zu 

Sause sein 
du wirst abwesend sein 
du wirst froh sein 

ihr werdet nicht an- 
wesend sein 

ich werde um 3 Uhr 
anwesend sein 

wir werden morgen um 
2 Uhr nicht anwesend 
sein. 



240 



Lf^C 



yCj'l a-tekün rädi 



viral du einverstanden 
»ein ? 
•jft**tj \yj& ^ hal tekünü rldijin werdet ihr einwilligen? 

v-aäxü j i-jy^ ^ hal j ckttn fil ■ m ^ kteb vird er um l Uhr * n 

J^c>l XcL«Jt ea-sä<a ahad der Schulen «ein? 

JL*»J £ /^ |>jySi' a-jekünü hum fi's-süq werden »ie auf' dem 

Harkte »eint 

KftLto iwJl ,m JCj Lol a-mä tekün el-gitme ist der Stiefel nicht engl 

daijyqa 

i t ,6^1 t ,..»Xj L»l a-mä tekün el-kufiif »ind die Handichuhe 

ij^s- *&yä daijyqa giddafi ntc/t* »ehr engl 

Jofc.b J^aä- rj^Xj Ul a - mä jekun el - habl int der Strick nicJit zu 

äO'j;j tawil bi-zijäde langt 

B r ^LÄ- n ; t -''' Lol a-mä tekün el-hügre itt da» Kabinet nicht 



iuUüÜb 



wäsyca bi'1-kifäje 



geräumig genügt 



Vulgär (fragend) : 
wird er sein akunÄ werde ich »ein 

tekünä wird sie sein jekunüä werden »ie »ein 

tekuns wirst du (in.) sein tekünüj werdet ihr »ein 

tekünis wirst du (f.) sein neküns - werden wir »ein. 

IjXjI iyx**o\j (jwjJ^Cj tekünü'ö rftdijin rintü werdet ihr einverstan- 

den »eint 

wir werden nicht an- 
wetend sein 

ich werde I 






e'hnä mä nekdnö hft- 

dyrin 
bakün mustarih 



Q+^Jü*** q^Xäx menkün mustarlhin 
^j^j (j^-JjXäj Lo mä bitküns" rädi 



\ Ruhe haben 



wir werden! 
du wirrt nifhi einver- 
standen «ein. 

42. Adjektive können durch vorgesetztes ^c gair, 

g§r ein Anderer negirt werden : 

..- *•* _ . > 

Tf^ jtP- gair (ger) näfy< ') unnütz (fem. Ä*äU j*s) 

Jj^ yt^- ger Sakür 2 ) undankbar 

yJüUjgfe §&• mu'äddab 8 ) unhöflich. 



') e. Anderes als e. Nützlicher, e, es. — 2 ) dankbar. — 3 ) feingebildet. 



241 

Uebung 5. 

I. Bist du einverstanden? Ich bin nicht einverstanden. 
Ist euch kalt ? Wir frieren nicht. War sie dort ? Sie war 
nicht dort. — Bist du nicht müde ? Ich bin nicht müde. Ist 
er nicht anwesend? Nein, mein Herr, er ist nicht anwesend. 
Wo ist die Dame? War sie nicht hier? Ja, mein Herr, sie 
war hier. Seid ihr nicht froh? Wir sind nicht einverstanden. 

— Der Stiefel ist nicht zu eng. Ist das Kabinet nicht sehr 
geräumig? Nein, mein Herr, es ist nicht geräumig genug. 

— Die Flasche wird nicht voll werden. Die Handschuhe 
werden zu eng sein. — He, Bursche, wart ihr nicht auf dem 
Markt? Ja, mein Herr, wir waren dort. He, Kinder, werdet 
ihr nicht um zwei Uhr in der Schule sein? 

II. Ist W r asser und Brot da? Ja, es ist da. Nein, es 
ist keins da. Ist Oel in der Lampe? Nein, es ist kein Oel 
in der Lampe. War Wasser im Kruge 1 )? Ja, es war 
(Wasser) im Kruge. Nein, es war keines darin. — Wer ist 
der Herr? Er ist ein Deutscher. Wer bist du? Ich bin 
ein Franzose. Wer ist die Dame ? Sie ist eine Deutsche. — 
Was für ein Baum ist das? Es ist eine Dattelpalme 2 ). Was 
für ein Thier ist das? Es ist ein Krokodil 3 ). Was ist das 
für ein Vogel? Es ist eine Gans 4 ). — Die Gans 5 ) ist ein 
nützlicher Vogel. Das Krokodil ist unnütz. Dieser Knabe 
ist unhöflich. Diese Dienerin ist undankbar. — Werdet ihr 
nicht übermorgen um 3 Uhr hier sein ? Wir werden morgen 
um 1 Uhr hier sein; aber 6 ) übermorgen um 2 Uhr werden 
wir nicht anwesend sein. 



x ) äj> gärre. — 2 ) '\L& nähle. — 3 ) _l**+j timsäh pl. temäsih. — 
) äj3 wäzze. — 5 )j_j wazz coli. (Nr. 27). — 8 ) q*^ wa-läkin. 



Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 31 



242 



Sechste Lektion. 

Hinweisende Fürwörter. 



43. m. U\? häsa dieser I ^,*i 

, \ pl. »^ hä'ula'i diese. 

f. »lX£> häsi diese 

oIäJCN !J^ (häsa el-kitäb), häsa'l-k. diese* Buch 
^j^Jt stÄP häsi el-bint cum«« Mädchen 
jj*Lül t^P hä'ula'i en-näs <i»'«*e Leute 
v_^ä£H »lÄP häsi el-kütub diese Bücher. 

pVj* wird nur von vernünftigen Wesen gebraucht, sonst steht 
vor Pluralen »>> (Nr. 21 u. 26). Vgl. § 182 u. 194. 



J*J 1 jj> 


häsft nimr 


die* ist ein Tiger 


^'jüty iJj» 


häsä huwa el qädl 


die* itt der Richter 


c^*aJI ^_ ö\\3> 


häsi hije es-sitt 


die* itt die Herrin 


ZkXAAav« »A/ 


häsi mußibe 


da* itt ein Unglück 


w*aL v**j; S*ÄP 


häsa zebib täijib 


da* lind gute ßoiinen 


• J 


häsi et-tärgame häsane 


diese Uebertetzung ist 


kX> 


giddan 


sehr schön 


_pjjvjüi iJ^p j, j^> 


hal fi häsa'l-gadir 


sind in diesem Teiche 


nJFtirw 


sämak 


Fitche (coli.)? 


r UXJt Ijj) (ji-jt 


el häsa'l-keläm 


was itt das für eine 
Bedel 


t^xÜI kXJ> ^j! 


es" häsa'i-ie 


was ist das? 


yjj' ü-y&JÜ ij^> 


häsa'i-ie kidb 


das ist eine Lüge. 



* lo* besteht aus li hä sieh da! und fö dieser (Gr. 
§ 250) : y> l$> hä hüwa sieh' da ist er! m^S yS> \J> hä hüwa 
keläm-uh das ist seine Re.de; K*Lli c^^JI ^_ LP hä hije es-sltt 
fätyme da ist Fräulein Fatime. 

44. L\£> und »Ä3> mit folgendem jl werden vlg. zu J*3> 
hal zusammengezogen (dessen J die Assimilation erleidet). 
Ein zweites k\0 kann nachgesetzt werden : 



243 



iAJj JsP hal wälad dieser Bursche 
»l^o ,\J> hal mär'e diese Frau 
J»..>. j£> har-rägol dieser Mann 
c>»w JsP has-sitt diese Dame 
ItÄP •o^lc J*£> hal guläm häsa dieser Bursche da 
«ÄP &J J-> J^ hal gärije häsi diese Magd da. 

45. Die Vulgärsp. gebraucht aber meist die verkürzten 
und nachgesetzten Formen : 



(Il\P) «0, \ö od. t«i 


da, de dieser 




di dte«e f. 
hädöl, döl diese pl, 



> 






el-hyßän da dacif 
el-medine di macmüre 
el-auläd döl keslänin 
el-borneta di kebire 
el-baränit döl kibär bi- 



lo H?-*"'' en-nehär da (nehärde) 
^ßö KJLJJi el-lele di 



dies Pferd ist schwach 
diese Stadt ist volkreich 
diese Kinder sind träge 
dieser Hut ist grofs 
diese Hüte sind zu grofs 

heute 

diese Nacht. 



Diese Formen stehen 
vorangestellt werden. 

<w A.Ä.AO (_>*** l5"^ 



aber auch selbständig und können auch 
(Für \o überall auch ^50.) 



O* 



uyP J»0 



(aO) to l\^> 

KLJUt ^50 



da fil 

di £tigl ßäcab 

da 6e cagib (cazim) 

döl taijibin 

hädöl el-(ärab 

hüd de" 

di'1-lele 

da'1-wäqt da — od. 

di'l-w&qt di 

da'1-wäqt el-edän 



das ist ein Elephant 
das ist e. schwere Arbeit 
das ist etwas Wunderba- 
res (Ausgezeichnetes) 
diese sind gut 
diese Araber 
nimm dies ! 
diese Nacht 

(diese Zeit da) jetzt 

eben (ertönt) der Ge- 
betsruf 1 ) 



') Ruf des ryij* Mu'^ddin vom Minaret herab. 



244 



46. Auf Entfernteres weisen hin : 

m. ufU? häsäk jener] ^ jjjjJ yj^j ulft>ik od jJ^J häWik ; 

f- ^jl3^ häsik jene j 

für den Plur. vlg. auch u5^J.<A$> hädoTik, ^ 3 l\$> hädök etc. 

(§255). Häufiger die verkürzten und nachgestellten Formen : 



säk, däk jener m. 

sik, dik, tik jene f. 

dök jene pl. 

el-hägar d&k jener Stein 

e£-&Lara dik jener Baum 

en-nfts ddk jene Leute. 

Verstärkt werden diese vlg. Formen durch angefügtes 
^J, ' S> u. ^ zu :^0 dikhüwa, dekhüwa, ^^^ dikhije (für 
beides auch Itfö dikhä, d^khä), ^ö dikhum (§ 251) : 



^to od. uS^J 
t^jü, y5^J>3, w>j>-3 



»^t3 ^obLiJI el-guläm dikhüwa 

c ^O *^,lii el-garije dikhije 

^w±£Si\ Ij^ö dikha'l-inkelizl 

äj^JÜI 1^0 dikha'ö-öägara 

^+j£ö Ju> J) er-rigäl dikhum 

j q_j£> BAjIi jjäwjt es* fä'ide tekün fi dikha 
[#* 

yyüCJI Ljj'o «Äi» hüd dikha'l-mektüb 

47. Eine gewähltere Form , um auf Entfernteres hin 

zuweisen, ist (Gr. § 255) : 

itä^Jo sälik jener m. 



jener Bursche dort 

jene Sklavin dort 

jener Enißänder 

jener Baum 

jene Männer 

was für ein Nutzen 

wird hierin seinl 
nimm den Brief da ! 






u$ÜIj tilk jene f. 

sälik el-qyssis 

tilk es-säca 

sälik hegin ähjad 



tilk el-biläd ') 
ketir 



harre 



jener (christl.) Geistliche 

zu jener Stunde 

das dort ist ein weifser 

Dromedar 
jenes Land ist sehr heifs. 



l ) O^Ij (pl. v . lÜj be"led) wird für Land gebraucht. 



245 

48. ^ kam, kern wieviel? tiAfj bi-häsa um dieses 

o 

v-J bi mit, um, für j*.* sycr Preis 

° ~ 

*^.j bi-käm um wieviel? cLJ diräc Elle. 

wie theuer? 

IlXS* *Xj bi-käm häsä w>as &o*/e< das? 

iUl*.!! *JSJ> +£i bi-käm häsi el-cülbe wie theuer ist diese 

Schachtel? 
((jÄjJi) u&5j9 Kiblij bi-teläte qurüS (gurüä) drei Piaster 
jX^Ji fcXgJ J,lc io da gäli bi bäsa's-sycr das ist theuer um diesen 

, Preis 

(c! jlXjI) (JJö Jl ^Xj bi-käm er-rätl (ed-diräc) wie theuer das Pfund 

(die Elle)? 
\&Jbyj\ ^0 ^♦.^OUi el-lähm di'1-wäqt bi-är- das Fleisch hostet jetzt 
J..0JI (ji^/s &*JjU baca qurü6 er-rdtl 4 Piaster das Pfund. 

Kav^^> j£.j.-ii- !u^_£> häsa'1-güh bi-hämse dies Tuch kostet 5 Tha- 
cLiÄ-Ji O^b. rijälät ed-diräc Zer die Elle 

iXjotj j.2> *y {ßj* *"rf j ä tära 1 ), kam hüwa wie weit ist's von hier? 

LiP ,.yo bacid min bona 

U9 q.^0 ^öL> J^yo j.? höwa mil tämm min es ist eine volle Meile 

bona von hier. 

* Statt (£ kam wieviel! auch : ^jI <\'i, (ji-jiAs qadd6s 
(g ,ui ^t A*), Mgr. (ji.luX.5 qaddäs ; od. oLs> ,jkjl 6s Ml, Mgr. 

^Lssu*! eshäl : 

ju*J) (Ä.jI iA3 qadd && es-sy(r wieviel der Preis? 

cKi-XjLj (CXjiAä iiÄP häsä qaddeS bi'd-diräc was kostet die Elle hier- 
von ? 

Mgr. tj JIääLj b'eöhäl de | 

.,,..' . ' . } wie theuer das ? 

)0 (Jä)«Aäj bi qaddäS de 

49. Wie u-> bi mit, um wird auch ^ li zu (welches den 

Dativ umschreibt) behandelt; tritt »j vor den Artikel, so fällt 
in der Schrift das I von ^1 aus : 



) o du wirst sehen, od. siehst du? leitet Fragen ein. 



246 



jjP li-wälad einem iTnaien J^Ai li'r rAgol Ami Manne 
jJJÜ li'l-wälad dem Knaben yrJiU li'n-nAs den Leuten. 

i 
Jt (^t) ein Gott; LfSl <fo Gottheit, der Gott; hieraus wird Jjt 

allah, alläh Gott; mit ^ schreibt man nur Ü! li'llah (tf«m Go«;; 
all Jcjl el-hämd li'llah £o& «« Gott / Gott Loo / 



jjjj Ij j4 el-gemel da li'1-bäic 
*L**.*LI ^\xAaJt ^y« min eß-ßübh li'l-mdsa 
jS> v_^JL^ail el-k&b hüwa habib ßA- 



U*J 



UÄU 



(ly(| wa liaris li'l- 
insän 



O 



.AAAJ 



^.mw *.aJ) dntum taijibin 

*15 l\*±1 qaxxL taijibin el-hämd li'HAh 

jj> JLXj aJLJ Juü el-hämd li'llAh, bi-kdll 
hör (in allem Outen) 



die» Kameel ist tum 
Verkauf . 

vom Morgen bis zum 
Abend 

der Hund ist dem Men- 
schen ein treuer und 
wachnamer Freund 

Sind Sie wohll 



Gott Lob, ganz wohl. 



iA**! äsad pl. usd Löwe 
(wl> häkim pl. hukkäm Gou- 
verneur f 1y » •) ) 
X.+:>.j tärgame üebersetzung 
i««.ma5> Ms an schön 
Qlßjyj bortuqänl (coli.), 
»pjjli näre'ng j Orange 
_yj> hulw, holu süfs 
V-Jl\j kidb Lüge 
„ vJw> haqq Wahrheit 
LkSlV Jb^io neSit flink, munter 

(J«Lkc gasiä^ | 



e tOc> haddäc } Ä(r ^ flr 



-».3 tämar pl. jimÄr u. etm&r 
Frucht 
*JLj~ im'izlim dunkel 
c *t.> har&ml pl. ijje Räuber 
^^i»Xj bädawl pl. ijje u. ^»IiAj 
bedAwi Beduine 
jiiw sefir pl. siifarä Gesandter 
J^-^5 wekil pl. wükala Bevoll- 
mächtigter, Agent. 
Jj-^j jehüd Juden 

^Oj„£j jehüdi Jude, jüdisch 
-xLw 6Ami syrisch 
£>■ gubb Cisterne. 



247 

JJebung 6, 

I. (liÄ?) Dies Haus. Dieser Knabe. Diese Frau. Diese 
Kaufleute. Diese Diener. Diese Uhren. Diese Bäume. — 
Dies ist ein Löwe, pies ist der Gouverneur. Dies ist Fräu- 
lein Hanem. Diese" liier sind Diener. Da hier ist Herr Has- 
san. Da hier ist Fräulein (Frau) Zeinab. — Dies Buch ist 
belehrend. Diese Uebersetzung ist gut. Dieser Kaufmann 
ist reich. Dieser Mann ist lahm. Diese Frau ist blind. — 
Das ist stifser Wein. Das sind gute Orangen. Das ist eine 
schöne Uebersetzung. Das ist ein sehr hoher Baum. — Sind 
in diesem Garten Dattelpalmen ? Ja , mein Herr ; in diesem 
Garten sind Palmen, und in diesem Teiche sind Fische. — Das 
ist wunderbar. Das ist eine Lüge. Nein ; das ist die Wahr- 
heit. Was ist das für eine Rede? — (J£> hal) Dieser Bursche 
ist faul. Diese Dienerin ist flink. Der Mann da ist der Arzt. 
Die Magd da ist fleifsig. Die Uhr da ist zu theuer. 

IL (lo, ^o) Dies Pferd ist stark. Dies Maulthier ist 
schwach. Dies Dorf ist wohlbevölkert. Diese Diener sind 
träge. Diese Kaufleute sind Betrüger. Diese Arbeit ist 
schwer. — Das ist eine schwere Arbeit. Das ist eine beleh- 
rende Rede. Das ist ein hinkendes Kameel. Das ist eine 
süfse Frucht. Das ist etwas Vortreffliches. Das ist ein schöner 
Tag. Das ist eine dunkle Nacht. — Diese Araber sind Räu- 
ber. Diese Leute sind Beduinen aus demHidschaz. — Jetzt 
ist's Mittag. Jetzt ist's drei Uhr. Eben ruft der Muezzin. — 
(w£L\S>; u$\S) Jener Mann dort ist der englische Gesandte. 
Jener Kaufmann ist der französische Konsul. Jener Herr 
dort ist der deutsche Bevollmächtigte. Jene Dame dort ist 
eine Deutsche. Jene Seeleute dort sind Oesterreicher. Jene 
Damen dort sind Französinnen. — (y^^> ; ^°) Jenes Kameel 
ist roth. Jener Dromedar ist weifs. Jener Engländer dort 



248 

ist der Gesandte. Jener Jude dort ist der amerikanisch» 
Konsul. Jene Männer dort sind syrische Beduinen. 

III. Was kostet das? Zwei Piaster. Wie theuer is 
diese Schachtel? Drei Piaster. Das ist theuer um diesei 
Preis. — Wie theuer die Elle von diesem schwarzen Tuch \ 
Zwei Thaler. Das ist zu theuer. Nein, mein Herr, das is 
sehr wohlfeil um diesen Preis. — Was kostet das Brot jetzt' 
Das Brot kostet jetzt vier Piaster die Oka, und das Fleiscl 
fünf Piaster das Pfund. — Ist dies Pferd zum Verkauf? Diei 
Maulthier ist zu verkaufen. Ich bin vom Morgen bis zun 
Abend beschäftigt. Sind Sie wohl? Wohl, — Gott Lob 
— Wie viel Wasser ist in dieser Cisterne? Wieviel Pferd« 
oder Maulthiere sind in jenem Dorf? — Wie weit ist's vor 
hier? Es sind zwei volle Meilen von hier. — Das wird nütz 
lieh sein. Was für ein Nutzen wird hierin sein? Das wird 
unnütz sein. Wirst du diese Nacht zu Hause sein ? Heute 
Nacht werde ich um neun Uhr zu Hause sein. 



Siebente Lektion. 

Possessiv-Suffixe. 



50. Der Besitz (mein, dein, sein u. s. w.) wird durch 
gewisse Silben (Suffixe, Gr. § 207 ff.), die an das Hauptwort 
angefügt werden, bezeichnet. Dieselben lauten an conso- 
nan tisch schliefsenden Worten vlg. : 

c- 

^^o bet-i mein Haus ^U& cämmet-I meine Tante 

m. ^ bet-akl j^ , ammet _ ak l 

f. ^b S ,i t | fa - ^ (ammet , k j^ nC > 
k%J bet-uh sein „ jj^ <ämmet-uh seine „ 

^üi bet-hä ihr „ L^ (amm ^ hä ihre „ 



249 

LäÄaJ b^t-nä unser Haus LiÄ*c caram^t-nä unsere Tante 

^XÄ^j bet-kum euer „ ^xX*.c (ammdt-kum euere „ 

^ÄaJ b§t-hum iAr „ (+% *" * r camm^t-hum iÄre „ 

6 
Hierbei wird das « der Endung 8-£- wieder hörbar als t. 

Ebenso pl. : 

,-jj.jO bujüt-I meine Häuser -ajwoIlX^»- haddämin-I meine Diener 

i^5ojjO bujut-ak deine „ w5»Äxv«)iAi> baddämin-ak deine „ 

51. Die auf langen Vokal auslautenden, wie^jt äbü 

= o - « , 

Vater, j.3»l aTm Bruder, 1>y> (&y>) mäulä Herr , Lac ( ^*ac) 
(äßä Stab, >al.5 (u^Lä) qädi Richter, lauten mit Suff. (§ 208) : 

^jj^jl abü-ja ^j;Lac caßä-ja -/tolä qädij-ja 

Vii5^.j! abü-k ufl*ac caßä-k y£.£/tolä qädi-k 

-^jf abü-kl Ji Lac caßä-ki ^x/toLä qädi-ki 

»j.jt abü-h »Lac <aßä-h *jL/tolä qädi-b 

l^jjt abü-bä IftjttS <aßä-hä l^oii qädi-hä 

üjJt abü-nä Ul^ac caßä-nä IxA/tolä qädi-nä 

p£ yi\ abü-kum ^*J L*ac (aßä-kum *XjytoLi qädi-kum 

a^jI abü-hura ^Lac (aßä-bum ^-ytolä qädi-hum. 

52. Der Dual paariger Begriffe, wie qjAj jad6n zu?gz 
Hände, ^y^^-j riglßn zwei Fäfse, ^jjJL, wälidßn beide Aeltern 
etc. lauten mit Suffixen : 

^5<Aj jaddj-ja (vlg. Idäja) ^Oüt^ wäliddj-ja 

is<5>jAj jade-k 1 «5o^i^ wälide-k J 

^jlXj jade-ki j ^.jOJI^ wälide-kif 

äjiAj jade-b Jujd^j wälidö-h 

LfcJuXj jade-hä L^jjJL wälide-bä 

UuuXj jade-nä LucXJIj wälide-nä 

^XjiAj jade-kum ^XjJ^J!^ wälidS-kum 

^j\Xj jade-hum ^jjJl^ wälide-bum. 

Bei nichtpaarigen Dingen vlg. -äxä^^X.äao ßandüqSn-I meine zwei 
Koffer, (.j&UXclvw säcatön-ak deine zwei Uhren, *.äaäj.Ls- gärije- 
t£n-uh seine zwei Mägde etc. 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 32 



2&Ö 



,£»jt es" was* 
v_ sljS kef wie* 

jL> hal Zustand, Befinden 
(pl. ^\y>\ ahwäl) 

-fP> hair, her £Uf 

&L« se'ne Jahr (pl. q aÄ*w 
senin u. 



j+z <umr £«fen, 4fcer 

.«A* qadr Betrag 

.Jö (jiijt öl qadr iriewe/f 

**J ism Name (pl. *U*J 
eama) 

^jj^-Li bi'l-her mit d«»» (cumJ 



I^UamI ,jSul eö ism-ak 
y5U*«| _^> ^Ju£ kef htiwa iBm-ak 



> tri 



Guten. 



wie i$t dein Name* 






O? 



»^jr 1 



ism-I huwa ja<qab 
ei ism-uh ) 
kam se'ne «umr-ak') 
ei qadr (limnha 
(dmr-uh fi 6i 
(ümr-i t'lätin sdne 

kef hal-ak 
kef kef-ak 
kef hal-ik, ja »itt-i 

kef ahwal-kum 
kef hätyr-kum 
taijibin, el-hämd lilläh 
el-hämd lilläh, bi'l-her 
nehär-ak sacid 
iAaXav ^jL^i nehär-kum sacid 
SiXajum li^JCLJ lelet-ak sacide 
(>lL»w«) ^♦.X>L*-o ßabäh-kum (mesä-kum) 
5*^Lj bi'l-her 

ft&SJLb qaS fön benädyq-kum 
jUaÜ ^ UäoLu benädyq-nä fl'1-heme 

^ty>l ^äxi' kef ahwäl-hum 



• Li «5üLs»- ^ftx^ 



mein Aom« ist Jacob 
wie ist $ein Name* 
wie alt bist du? 
wie alt ist tief 
wie alt tst er* 
ich bin dreifsig Jahre 
alt. 

wie befindest du dich * 

wie befinden Sie sich, 

Madame * 
wie befinden Sie sich* 

gut, Oott Ix>b! 

dein (Ihr) Tag [sei] 

glücklich l 
gute Nacht I 
guten Morgen l (Abendl) 

wo sind eure Flinten* 
unsere Flinten sind im 

Zelte 
wie befinden sie sich* 



) VIg. in (= es huwa) ismuh. — a ) wie viel Jahre ist dein Alter? 
Nach fS steht der Sing. (Gr. § 265). Nach den Zahlen von 1—10 folgt 
der Plural; von 11 an der Sing. (Gr. § 231). 



251 



<-£> jS> &j.y> abü-k huwa häij ? lebt dein Vater CnochJ? 

^^j) ^^X-y* Lj *.*j näcam ja sidl, abü-ja ja, mein Herr, mein 
■ "* . lissä häij Vater lebt noch. 






wa ahü-h e6 qädr und wie alt ist sein 

< umr-uh Bruder ? 

wa ahü-hum <ümr-uh und wie alt ist ihr 

f I ei Bruder ? 

wa-abfr-kum kef häl-uh und wie befindet sich 

euer Vater ? 

\jajfA ^\S IJj.j1 abü-nä kän marid unser Vater war krank. 

* Neben ^jt u. yä*\ aber auch die Formen u >l ab, ±\ ah; 
also auch : -jt äb-i mein Vater, J&>\ äh-I mein Bruder. 

&Äa.oJ ^5«-X.J jaddj-ja nazife 

., ». . ■ °? / meine Hände sind rein 

pl. oUaj (^cX-j) 






53. 



aidij-ja nyzäf 

faine-k zärqä deine Augen sind blau 

caine-hä kähyle ihre Augen sind schwarz 

haddämen - 1 läätyrin meine zwei Diener sind 
qäul sehr tüchtig. 

^'Xs>* ) Li) äna wähdi ich allein 

, - ü , 

ö^lX^ oo5 e*nte wähdak du allein 
mt^3 J htiwa wähduh er allein 
L^c\5»3 ^ hije wähdihä sie allein. 
^5 ; *c gäiri, g£ri em Anderer (als ich) 

, } o - 

wSyAß g£rak ein Anderer (als du) 

».«sc. gßruh ein Anderer (als er) 
li^c gerhä eine Andere (als sie) 
Ujac g6rnä .4n^ere (Ws wir) 
{£ yt-P gerkum Andere (als ihr) 
f*S>j*£- gßrhum Andere (als sie). 
j6& 1> lä ge"r sonst Nichts (Niemand) bleibt unverändert (ohne 
Suff.). 



252 



ufj^^ vi^Jl Jj> hal e'nte wähdak biet du allein 1 

.cj^j Ul ( *JÜ nacam äna wähdi ja, ich bin allein 

,1 jjt ,3 ,..iy <♦** men (min) kftn fi'd-dftr wer war im Haute ? 
t aC t »l\,5>^ _j£> htiwa wähduh, lft ger er allein, tonet Niemand 
hije wAhdiha, lft gftr 
men jekün hftdyr 
nahiiu nekün hadyrin, 
li-xi lXp»I_»_5 wa wahyd gerna 






men kän bonäk gerkum 

äna künt hon&k wa 
wähyd gerl kcman 

fi'1-qärje sab<a bujüt 
ger da 



tie allein, tonet Niemand 
wer wird antretend teinl 
wir werden anwesend 

»ein, und außerdem 

noch Jemand, 
wer war au/ter euch 

dortl 
ich war dort, und au/ter 

mir noch Einer. 

im Dorfe tind tieben 
Häuter aufter dienern. 



54. Die Vulgärspr. bezeichnet den Besitz aber auch 
mit Hilfe einiger mit den Suffixen versehenen Hauptwörter, 
die ein Eigenthum bedeuten (Gr. § 224), namentlich des 
Wortes gU* metäc, m'täc Habe, Waare, fem. xcJJ« m'täca, pl. 
gZ* mutüc, wofür vlg. äg. cUj betac, b'tÄ(, fem. **Uü b'tftca, 
pl. gy*j butüc, b'tüc ; z. B. : 

^«Jü« v^-kJt el-bet m'tAd mein Haut 

^cLXw« x^JL^-LaJI el-bunduqijje m'tä<atl meine Flinte 
(^.XcIä/i) 

(LjäcIxo) L^cLä^ b!^I! 
LäcUx ^Lä**J| 

<<^y^>) t^büQ o^Ji 

(y^CjXo) 



eß-ßand&q m'täcak 
es-sikkin m'tÄmh 
el-mibrät m'täce'thä 
el-bustän .m't&cnä 
ed-där (fem.) m'tflce't- 

kum 
el-kelb m'tä<hum 
el-bujüt mutüü 
el-benädyq mututak 

eß-ßanädiq mutümä 
es-sekäkin mutüfkum 



dein Koffer 
tein Metter 
ihr Federmetier 
unter Garten 
euer Haut 

ihr Hund 

meine Häuter 
deine Flinten 

untere Koffer 

euere Metter u. t. w. 



253 



ägyptisch : el-bet b'tää mein Haus 

es-säca b'täceti meine Uhr 

eß-ßandüq b'tätak (f. (ik) dein Koffer 

el-gärije b'täcetak (b'tähtak) deine Magd 

el-hymär b'täcuh (oh) sein Esel 

el-bä^le b'täcetuh (oh) sein Maulthier 

eS-öugl b'tächä ihre Arbeit 

el-tfht b'täce'thä (b'tähthä) ihre Schwester. 

eä-Seh b'täcnä (b'tähnä) unser Scheich 
el-emir b'täckum (b'tähkum) euer Emir 
es-sitt b'täce'tkum (b'tähtkum) eure Herrin 
el-qabtän b'tächum ihr Kapitän. 

el-bujüt b'tücnä unsere Häuser 
el-meläjyh b'tückttm eure Scheichs 
el-hamir b'tü(hum ihre Esel. 

e 

In gleicher Weise wird in Aeg. u. Syr. *jü täbac, tab( f. 

Käaj tdba(a Zugehör , in Syr. ä#& sijje Sache u. JL« mal Besitz 
gebraucht : 



H 






°j 



a 



y£JL« äJLilJl 
xJL/9 ^«.äJl 



el-hyßän täbacak 
el-gärije täbacati 
el-hymär täbacuh 
el-hymäre tabace'tnä 

es-sikkin öijjetl 
el-bägle mälak 
el-färas mäluh 



dein Pferd 
meine Magd 
sein Esel 
unsere Eselin 

mein Messer 
dein Maulthier 
seine Stute. 



55. Und heifst 3 wa, we (über Waßl vgl. § 25 — 28) : 

OAJj iAJj wälad wa bint ein Knabe und ein 

Mädchen 

yü\^xJ^ lVJjJ) el-wälad wa'l-bint (wa'r- der Knabe und das 

rägol) Mädchen (und der 

Mann) 

J^s-jJtj äf^dl el-mär'e wa'r-rägol die Frau u. der Mann 

O^Ljiilj »yj*ai ^^i el-lajäll qaßira wa'n- die Nächte sind kurz, 

XX^jJa nebärät tawile und die Tage lang 



254 

Oli-Ji^ UjÄitj ^ el-äkl wa'Ä-sdrb war- Speis und Trank und 

oL>b> ( J>) ^ ruqftd hum hftgftt SchlaJ sind noth- 

. LwJftU ölOf lftzimät li'1-insAn trendige Bedürfnitse 

für den Menschen. 

% wa-lä und nicht, auch nicht, nicht einmal : 

i\s>\ "^ jlcXJi £ Lo mä fi'd-där wa-la ahad et ist Niemand (auch 

nicht Einer) xu 

Hause 

yteJl -*> )• *a5 Lo ma fih wa-lft habar el- I 

^IT« J? -5 •• - J M giU heute gar nichts 

. J , Neues. 

JuJu> ^ 23 &xi Lo mä fih wa-la fiö gedid j 

56. UäjI äidan, (bUjT kemänafi) qU/ keman noch, auch, 
auch noch; LJ llssä (&el*JJ zur Stunde) noch. 

(jiuui L*J lissä <ajil er lebt (lebend) noch 

l*fcj| (j*>-jLc qI/ kän <Aji6 aidaiS «r lebte noch 

Qj^iulc fcjKXJl^ J^ hal wälideh <äjißin leben seine beiden Eltern 

noch ? 

Luji ^aÄjLc (fijisin aidafi sie leben noch 

^jLj LmJ ttdijjt Vj> hal abük lissä nAjim schläft (schlafend) dein 

Vater nochl 

^ü üS"L*J lissäk nAjim? du schläfst nochl 

Lccj! Li! Ana äidan 

I > i .i " } ich auch 

ql*j uu wa Ana kemAn 

ol^b^ j-+-2> olS> hat hübz wa halawät gib Brot und Conßuren 

s°> i i* | J v (hulwijjät, höluwij- und (aucA,) Kuchen 

i ^ jAt) wa kä(ak ke- her! 

man 



D w 



57. Beachte die Wortstellung im Folgenden : 

l\jl\> (y>) ^LJ libäsl (hdwa) gedid mein ifteid trt nett 

^■$^> ^""LJ libäsi el-gedid mein neue« Kleid 

äiAjvAi- y5s.X>.2». gübbetak el-gedide deine neue Jacke 

^xiAoJl »j.i»| ahüh eß-ßagir «ein kleiner Bruder 

«J^jfM Ljäo- gubbeUä ez-zärqa iAre Waue Jocie. 



255 

\\XS> rfJ.U^- hymärak häsä dieser dein Esel 

Osj).Uc> t»\p häsä hymärak dies tri dein Esel) 

n<\S> Lwü>1 lihtinä häsi unsere Schwester hier 

J^lX-P ^*.&U*ltA:> haddäurinkum hadöl el- eure faulen Diener da 
r-yjS&M*£i\ keslänin 

tLftJUJI si>J> ( -jwjS färasl häsi el-balqä diese meine scheckige 

Stute 
.jjiis» «5wOLs> Li! äna hädim-ak el-haqir ich bin dein niedriger 

Diener. 

Uebung 7, 

I. Mein Haus ist geräumig. Meine Schwester war mfcLhj 
Kähira. Dein Messer ist scharf. Dein Maulthier ist lahm. 
Sein Säbel ist von Stahl. Seine Flinte ist sehr lang. Ihre 
Koffer sind voll. Ihre Uhr ist von Gold. — Unser Diener 

ist ein\A.bessynier. Unsere Diener sind aus Nedschd. Unsere 
Magd ist im Zelte. Eure Koffer sind nicht schwer. Euer 
Maulthier ist nicht schnell. Ihre Stute ist edel. Ihre Säbel 
sind nicht scharf. — Wo ist mein Vater? Dein Vater und 
dein Bruder sind in meinem Zelte. Sein Bruder und sein 
Vater waren nicht anwesend. 

II. Wie alt bist du? Ich bin zwanzig Jahre alt. Lebt 
dein Vater noch? Ja, mein Herr, er lebt noch. Wie alt ist 
er? Er ist siebzig Jahre alt. Und wie heilst er? Er heilst 
Ahmed. — Wie alt ist deine kleine Schwester? Sie ist sechs 
Jahre alt Wie heifst dein kleiner Bruder? Er heifst Zeid. 
Und wie heilsest du? Ich heifse Beschtr. — Guten Tag 
(guten Abend), mein Herr! Wie befinden Sie sich? Gott 
Lob, ganz wohl; und Sie? Gut, Gott sei Dank! — Wer war 
im Hause? Ich allein, sonst Niemand. Wer war im grofsen 
Zelte? Mein Vater und mein Bruder, sonst Niemand. Wer 
wird anwesend sein? Der Kadi und der Doctor, sonst Nie- 
mand. Und du auch? Ich auch. 



256 



Achte Lektion. 

Suffixe an Präpositionen. — Haben. — Kosten. 
Schuldig sein. — £t aber. — Zahlwörter. 



58. Die Suffixe werden auch an Präpositionen an- 
gefügt, z. B. : 

(l\ac) OJ^ <and bei : 

^<AÄc <ändl 

i^iXac fiindak, dik 

»AÄc (änduh 

L^JOLc (ändihft 

LitXlc <and,nä 
«y«AÄ£ (ändukum 
*£>AÄc (änduhum 

i^öJ<c ^d kän (ändi ich hatte, *6y\Xc ^ kän (dndak du hattest 
u. s. w. — JUc drückt in besserer Spr. nur den Besitz von 
beweglichen Sachen aus und entspricht auch dem 
deutschen (wir haben d. i.) es gibt bei uns, wird aber vlg. von 
jedem Besitz gebraucht : 



mir d. i. 


ich habe 


dir „ 


du hott 


ihm „ 


er hat 


ihr „ 


sie hat 


um „ 


wir haben 


euch „ 


ihr habet 


ihnen „ 


ite haben. 



äiA-J. 






'5 j! 



Jbfts 



tändi kit&b 
kän cändi sä<a 
candäki zubde tarijje 
nä<am, (änduh zäbde 

wa gubn täri 
(ändihä fulüs ketir 
(ändukdmS neggärin 

<ändmä neggär uwähyd 
fäqat 



(jy>!^b ^vAac ^xj tli ränduhum tawähin 
K_jj.oLb ^A-X-c (änduhum tähüne wä- 
Jo 'Jaas SA>i % hyde fäqat; — bäl, 

tähüneten 



o«*^ 



Ah 



ich habe ein Buch 

ich hatte eine Uhr 

hast du frische Butter ? 

ja , er hat Butter und 
frischen Käse 

sie hat viel Oeld 

habt ihr Tischler bei 
euchl 

wir haben nur Einen 
Tischler 

gxbCs Mühlen bei ihnen ? 

6«» ihnen gibt's nur 
Eine Mühle ; nein, 
vielmehr zwei Müh- 
len. 



257 

Ky_*JI ^lXaä < ändukum el-bärake 1 bei euch herrscht der 

2*$£ jxii ,«yj^ic (ändukum el-her ke$ir Segen 

jLä^Lä L$>^JLc ...iy kän (ändihä t'lätet au- sie halte drei Kinder 
vlg. 0*^1 lad 

s-aÜ^ O.L*vo »vXa.^ (änduh macärif (sg. er hat viel Kenntnisse 
macrife) ketire 

ct^äj +fOJ*& l }£ > hal (ändukum wäqt habt ihr Zeit? 

oö» ... jl {C\X*.& cändi el-än wäqt ich habe jetzt Zeit 

— soLiij c^fj ÜiAac (ändmä waqt bi-ziäde ; wir haben Zeit in Ue- 
» . - . (ändmä sä<a tämme berßufs, — eine qanze 

Stunde 

.La.5>I .^^ Jcic ^..^ hal (ändak ahbär (sg. hast du Nachrichten ? 
(y*3») häbar) 

*-g-* f& *> lä 6e muhiinm nichts Wichtiges 

yoiit \ö&> ^5 w^rj'j ^° mä räj-ak fi häßa'l-ämr woj is£ deine Meinung 

.. el-muhimm »n dieser wichtigen 

!?% ÄocAe? 

.^3l 8tÄ5> ,3 ^^'i ^° mä räj-kum fi häsi el- was is< eure Meinung 

.. umur el-muhiinme in diesen wichtigen 

Dingen ? 

59. *.* mä(a «w'< mit Suff, drückt die Begleitung und 
das Beisichhaben aus (neben c aw mäd vlg. auch ^buc 
macäja raztf mir) : 

..-.aXaw -ä^o mää sikkin ich habe e. Messer bei 

mir 
(_j*^JLs \J*S,xa mäcakä fulüs hast du Geld bei dir? 

^-jaä^i.Xaao *jw mämh ßandüqSn er Ao< 2 Koffer bei sich 

xJLc I^xa ...15 kän mäcahä <ülbe sie hatte e. Schachtel 

bei sich 
QjyÄJJ Lüuo qU kän mäcanä qirsen wir hatten 2 Piaster bei 

uns 

jti*^ +£*■* e&ri^ käns mäcakum hamir hattet ihr Esel und 

jLi-Jj, wa bigäl Maulthiere bei euch? 

ä-uuj X*£> t+l XA iM kän niätahum hymär sie hatten nur e. Esel 

^aäi wa bägle fäqat u. e. Maulthier mit. 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 33 



258 



*_*_* ySjcJ-c Jb-0 hal <ändak mä<uh hysftb Aa«< du «ine Rechnung 
\^L»s> vl ** »Am? 

.i c^^-^ 3 rr^ ^° mÄ(a m ^ n ^ mJn ^ k6nt "^ lpem var,t du *" 
,A:fU*Ji fi'l-me'Bgid der Motcheel 

60. v3 li zu umschreibt den Dativ und drückt eben- 
falls den Besitz, insbesondere auch von Immobilien, 
Eigenschaften, Verwandtschafts-Beziehungen 
u. dgl. aus : 

Lü länä uns ; wir haben 
^+Xj liikum euch; ihr habet 
_s+£ lähum ihnen; sie haben. 
(lükum, lühum) 



^ li mir; ich habe 

w^J lak, lik dir; du hast 
fcj lähu, luh »Am ; er hat 
LgJ lähä ihr; sie hat 



^yXwJf liģ> ^ li hfisaVuikkin 
iü5ü c^aJI |j^ häsa'1-bet lak 



mir gehört die» Metter 
diet Haut gehört dir 



er hat Vater u. Mutter 
er hat e. langen Bart 



yh} V-Jt jj Iah ab wa umm 
'i^i.yo '»-£>■ xl luh lyhje tawile 
JjÖ *J Lo «^SjiAxAO ßandüq-ak mä luh qdfl dein Koffer hat kein 

Schlaft 
jue LgJ Lo mä lähä ßäbr sie hat keine Geduld 

L{J Lo SyLÜI »Ä^ häsi el-bäqara mä lähä diene Kuh hat keine 
C)3j* qurün (sg. qarn) Hörner 

Jää Lü q_j^J jekün länä ötigl wir werden Arbeit haben 

^X*a ^k& Lü L* mä länä 8*ugl mäcakum wir haben mit euch 

Nichtt zu thun 
jekün läkum aSgäl ke- 

tire 
mä lahumä räha wa-lä 
ßabr 



O. 



&kä,\ ^JÜ 






iAr werdet viel Arbeit 

(pl.) AaAen 
«t« haben keine Ruhe 

u. keine Geduld. 



w5ow ^ ^ li keläm mäcak 



,tjJl 






li-me'n (li-min) häsi ed- 
där eS-Sähyqa 
rfxA byiLxvo ^ Lo mä li mucäiare mä<a- 
hum 



ich habe mit dir zu 

reden 
wem gehört diet hohe 

Haus? 
ich habe keinen Umgang 

mit ihnen 



259 



\\XS> g, <Aj ^J Lot a-mä lak jäd fi häsa'l- hast du keine Macht 
^oÜt ämr (Hand) in dieser 

Sache ? 
^q<Xkc- x*-ö &J luh qime <ändi er hat bei mir Werth 

(•Schätzung) 
j(_\-5 LiiV a., c ^^*X) läkum cändiiiä qädr ') iAr sfefo bei uns in 



v-ajO ^ Lo 



wa ictibär ) 
mä li sämb 
j$s »J U mä luh da'hr 3 ) 
LgJ K-Lw f*X kam söne lähä 



^oj-Jt Lo (Mj^H l-*J> rübbamä jekün länä el- 
Joa jöm mätar 



Achtung 
ich habe keine Schuld 
er hat keinen Schutz 
wie alt ist sie? 

vielleicht werden wir 
heute liegen haben. 



wLLvo (J>*-a-J j*2> el-hämr lais (les) mu- der Wein ist nicht 



,>41) 



näsib li'1-futür 



passend zum Früh- 
stück 
-La«* ^*~aJ JwJ*- el-gemel lais munäsib das Kameel ist nicht 
ryt^ 3 ^ li't-tin passend für den 

Lehmboden 
c^.äj q^I UkXic Lo mä (ändmä el-än wäqt wir haben jetzt keine 

v^äUJ li'l-le\ab (für lacb) Zeit zum Spielen 

^ ... + < ~~t1>. «lXjIs ^t g fä'ide jekün li min was für Vortheil wird 
ttÄ£> ^yo häsä mir (aus diesem) 

hieraus ? 
«£J<Äo **;-*.:> ^ Lo mä li hybre bi-sälik ich habe keine Erfah- 

(Nr. 62) rung hierin 

(*»h *J Lo tL*JI tt\S> häsa'l -mä' mä luh dies Wasser hat gar 

*°^ täcam äßlan keinen Geschmack 

JUot 

*JL^Ji »l\£> -*i ^5^ li-e se häsi el-(ägale wozu diese Eile? 

61. Die Präpositionen ,Jle (äla a«/ und ^Jt zu mit den 
Suff, lauten (§ 208.228) : 



Jlc taläija auf mir 
y^jJlc calek „ dir 



Jt iläija zu mir 
isj^Ajt ilek „ dir 



l ) Werth. — *) Werthschätzung. — 3 ) Rücken (§ 47). 



260 



XJlc taleki 
nJLc <aleh 
L^jJLc «alehä 
L>.-Ji£ <alenä 
*XJlc (alekum 
^jJLc calehum 

6 

3uÄJt ^* 

Lc ^>t 3 ; JLäJI 
ujUI ,Jwc .jJjs Ltf> 






au/ dir f. 

■ »An» 
» *«■ 

■ "«« 
„ eucA 
„ tAne« 



XJt ilekl 
«uJl ileh 
l^JI iL hl 

U^Ji il.-nR 
*X-J ! ilekum 
.g^l Uehum 



zu dir f. 

» *Äm 

■ •** 

■ «"»« 

„ 6UcA 

„ ihnen. 



\J 



O 



*»' 



sah'im calek 

wa calekum es-salam 

(äla'l-jemin 
fiila's-Uimäl 
efi-fiiSkr wägib (äla'l- 

insän 
ed-dijäfe wagibe (äla'l- 

müslim 
faöna faqir (äla'l-bäb 

hal el-gäda (äla'l-mä'ido 

au 1 & 
hal es-särg (äla'l-hyßän 

au lft 



(,£*/>) t5 ( -^* fi <üi=L el-baqq (andi (mäa) 
^AaJ UiH el-häqq bi-jädl 



^iUi* üüi ^q^ U 



el-häqq (aläija 

mä käng el-häqq (alek 

es - sämb mä htiwa 

(aläija 
mä (alekg höf 
bi-käm (alek färas-ak 

di 



Friede sei mit dir! 
und aurJi mit euch der 

Friedet 
eur Hechten 
tur Linken 
Dank ist Pflicht für 

den Mentchen 
die Gastfreundtchaß ist 

Pflicht des Muslim 
hier ist ein Armer an 

der Thüre 
ist das Essen auf dem 

Tisch oder nicht) 
ist der Sattel auf dem 

Pferd od. nicht) 

das Recht ist bei mir 
(in meiner Hand) 
d. i. ich habe Recht 

ich habe Unrecht ') 

du hattest nicht Un- 
recht 

die Schuld ist nicht an 
mir 

habe keine Furcht! 

was kostet dich 
diese deine Stute ? 



) Das Recht ist gegen mich; J* drückt die Feindseligkeit, Un- 
gunst, Belastung, Pflicht, Unkosten, Beschwerde u. dgl. aus. 



261 



Kxj.Ij Jlc (C<3 i^läi bagl&I di (aläija bi dies mein Maulthier 
O^b, ärba( rijälät hostet mich 4 

Thaler. 

* Nach Adjektiven stehend erhält ^s. den Sinn unseres 

zu sehr : 

Jlc J^Aßji 50 <$-*=> el-hyml da /aqil (äla'l- diese Last ist zu schwer 

jJnJt wälad für den Burschen 

Ifc &JLaJL$ jUc>^i el-ahmäl /aqile (äla'l- die Lasten sind zu 
jl**- gimäl schwer für die Ka- 

meele 
Ij (V»jLäXjI) JobüJt es-sugl (el-kitäb) da diese Arbeit (dies Buch) 
ix- \^\x.*o ßä(ab (aläija ist zu schwer für 

mich 
ti)yjJLc KaJLc ,c0 'iJ0\ el-htigre di gälije (alek dies Zimmer ist zu 

theuer für dich 
&-Jlc tftai Iv3 (j*.äJ! el-färs" da qaßir (aleh dies Bett ist zu kurz 

für ihn 
jjo»-, (Xc '£.Öj./o &«£=>■ el-gizme daijyqa (äla der Stiefel ist zu eng 

rigl-I für meinen Fufs 

^.Jlc &££"& <_i».-ä.£Jt el-kufüf daijyqa (äla ja- die Handschuhe sind zu 
Lgj Ju dc-hä eng für ihre Hände. 

f J* (od. OJx) bezeichnet den Schuldner, «3 den 
Gläubiger : 

liLo"^ j?l .i3 ,J»e Jb> häqq (aläija darähim ') ich bin deinem Vater 

li-abük Geld schuldig 

-ic y5««J *$ kam lak (aläija wieviel bin ich dir schul- 

' digf 

»«jtjl ry**> öy4^ (Jx (äla mahmüd li-häsan Mahmud ist dem Hasan 

SLij alf rijäl 1000 Thaler schuldig 

(^5>.-JLc oiff» ^X li häqq (alek J ich habe e. Forderung 

> (e. Anspruch) an 

^£j.Cl> w^wJLc iX li (alek dä(wa dich 

^+$Lj1e- qJ3 aJ luh den (Geldschuld) ihr seid ihm Geld schul- 

(alekum dig 



') pl. v. jr.O dirhem Drachme (jetzt als Münze ungebräuchlich) ; — 
häqq ist sowohl Becht (vi) als Pflicht (J>^). 



262 

. jö üJ ^>LÄit tJs^ häsa't-tagir luh dßn vir sind diesem Kauf- 
LäJLc (alenft mann Geld schuldig 

v3U vJÜI y5J ^O^e (Ändi lak alf "J 41 ,cA • cAttÄfe * i00 ° 

Thaler 

62. Bei persönl. Zuständen wird haben durch y 

bi an, ft«t, fit, miY ausgedrückt; mit SufF. vlg. (§ 228) : 

-j bi »n mir . -. 

Lf; Laj bi-na »» im« 

i^5o bak, bik „ <J»'r f 

♦Xj bd-kum „ cuc/t 
*j bub, boh „ »Am 

o 

Lgj bi-hä „ »Ar *~£J bd-hum „ »An«n 

JuAui cL^xÄl -J bi iltihä Sedid tcA habe Harken Appetit 

<*~Joc .OsS w buh ke'der (azim er hat grofsen Kummer 

J>J* ($i\ L^j bl-hä alam mahfl tie hat einen geheimen 

Schmerz. 

63. ^s ft in bezeichnet auch den Besitz von Eigen- 
schaften, B est andtheilen u. dgl. Mit SufF. : 

.9 fijja in mir IäaS fi-nft in uns 

w5^aS fik 1 , . 

J\ \ in dir *Js^s fi-kutn in euch 

{ jks? fiki J ~ " 

*^5 fih t'n ihm 

i ". _ ^-o fi-hum t'n t'Anen 

4*9 fihä »n »Ar r S" 

iu^ xLx> (^5s-ö fik hyßle radijje du hart eine schlimme 

Eigenschaft 
öLo^t *_x_s cioli' känet fih außäf (ug. er besaß löbliche Eigen- 
0\-*o-z>} »l\.a-+o waßf) hamide wa schaffen und rühm- 

vi\#S? hyßäl megide liehe Qualitäten 

L^9 JÜ^Äjf kLaJI el-fydda el-mesgüle fi- »m verarbeiteten Silber 
qA J-Ofiit ^vAflJi hä el-qadr el-qalil »'«*') eine geringe 
U*^^ min en nuhäs Quantität von Kup- 
/•«•• 

) Das v. Silber, — in ihm ist u. s. w. (§ 28 ld). 



263 





64. £y* min u. 


i-jc (an von 


(§228) mit Suff, lauten vlg. : 


-Äx minni 
id£.Ä/0 minnak, 


nik 


^.Äc (ännl von 
u£.Äfi (ännak, nik „ 


mir 
dir 


&,avO minnuh 




xi.c (ännuh „ 


ihm 


Lgjwo minhä 




LiÄe (iinhä „ 


ihr 


Iäx minnä 




La£ (ännä „ 


uns 


*.XÄ/« mhikum 




^Äc wink um „ 


euch 


a-^-Äa) minliuni 




a^ac (änhum „ 


ihnen 


-ÄvO O*^" -ÄvIjJXaaC 


(aleks hol' minni hast du 


Furcht vor 






mir? 




V_j^> *»aaC (J*aa3 Lc 


mä fis" (aleh 


höf min- er fürchtet sich nicht 


(iSJL^ 


nak 


vor dir 




. — i/£Jt L.a_x isiS_J 


lak minnä eä-ltikr el- dir f«eiy) 


der pßicht- 


**&» 


wägib 


mäfsigi 


i Dank von 


JLc ls»5LJ) 

La£ _^» L — 1 A.J ) 


ilek (ännl 
ilekum (ännä 


uns 
1 bleib" 1 mir (bleibt uns) 
) vom Leibe ! 



65. Ui ämmä ; LoU, wa-ämmä was aber betrifft, aber; — 
der Nachsatz wird mit o fa und eingeleitet; ^li fa-lä und nicht 
(yj Gr. § 376) : 

häsi el-bardä(a /aqile 



Lei" 



(.jXjJ ._xii_5 i,jX^£ 



L«i» (3L-J, ^jjüoLo 

aJLs -j>"^i «5LJii 



(äla bagldti, wa äm- 
mä tilk el-rihra fa- 
hije hafife 

häsa'l - güh el - äzraq 
gäll (alek, wa äm- 
mä sälik el-ähar fa- 
hdwa rahiß 

häsa't - tägir li (aleh 
mi'eten rijäl , wa- 
ämmä sälik el ähar 
fa-lüh (ändl alfen 



dieser Packsattel ist zu 
schwer jür mein 
Maulthier, aberjen er 
andere ist zu leicht 

dies blaue Tuch ist zu 
theuer für dich, aber 
jenes andere ist wohl- 
feil 

dieser Kaufmann schul- 
det mir 200 Thaler, 
aber jenem andern 
schulde ich 2000. 



') zu dir (euch) hin, von mir (uns) weg ! 



264 



^i Jesuit 
^ I/o W j& 

•&> LH L.» iiy 



el-insfin lahu (aql, ara- 
ma'1-bebime fa-l& 

el-bäqara labil qurün, 

ämma'l-Cygl fa-lä 
eä-iägara di lähft tiiiiuir 

ketir, ammft dikhft 

fa-la 
hdwa gani, ilmmft äna 

fa-lä 



der Mensch hat Ver- 
stand , aber das 
Thier nicht 

die Kuh hat Homer, 
aber das Kalb nicht 

dieser Baum hat viel 
Früchte, aber jener 
nicht 

er ist reich, ich aber 
nicht. 



66. Wegen der Zahlwörter vergl. Gr. § 229 f. Nach 
den Grundzahlen von 1 — 10 incl. folgt das Hauptwort im 
Plural (Genetiv), von 11 aufwärts der Singular (Accu- 
sativ; nach Kjlx» mi'je, mäje 100 u. ^äJI alf 1000 der Gen. 
Sing.) j 

üL>> x-oUj temänje rigftl 
(Jfcj^c iUjjl ärba( gurül 

»o. 

(La^j) j^jj yix &**.♦•> bamstääar jöm 
(&>,) J->j QAji^i t'latin rftgol 
alf rijäl 



i^uAJt 



acht Männer (§ 240) 
vier Piaster 
fünfzehn (14) Tage 
dreifsig Mann 
lausend Thaler 



* Ist das Hauptw. im Sing, weiblich, so erhält die 
Grundzahl vor Sng. u. PI. die weibl. Form (ohne 8, § 231) : 



__ ^ oLäj £^13 t'lät banftt 
(üeOjj) ejt j ^y*.4.S> hams barädy( 

äyjj ä^&c *jjt arba( (äfira baqara 

Redensarten. 

U*^ C^ «ÄtAil eg-subbäk (ala'1-höfi 
lytÄ^ä- ^c LüCxjLä öebäbik-nä (äla'l-higän 



dret Mädchen 
fünf PacksäUel 
vierzehn Kühe 



da» Fenster geht auf 

den Hof 
untere Fennter gehen 

auf die Höfe 



265 



Kjl.mÖ ^ü J**«» ulUo sälik el-ge*bel <äla tiscat ,/encr Berg ist 9 Meilen 

emjäl (sg. mil) min von hier entfernt 

höna 
<v<5vaAc La mä <alekä 



U# ^y/t jLy«l 



Lixlc L* ti3 da mä talönäs" 



fürchte dich nicht t 
das macht uns Nichts 



dich trifft kein Tadel 



»jJ i^aXc ,£w ,.ilXj U mä jekuns" calek 16m 

w^aXc u^a£ Ü"*^ ^ mä n ^ ( ^ib ( ( 6b) calek 

siAÄc '»iAac w^aul el-cäib cänduh ; änduh er hat Unrecht. 
JJaLJI el-bätyl 



$1 vJÜ^I jt ^y 



3»AÄAam) 



ÄJU-W ^U$> ^1 LaP c 



JL 



er 



Ka*«J 



min en et - tariq ila 

istambul ') 
min höna ila honäk 

säbcat emjäl 
arbä(a ila hämse tisca 

fi simmöt-I 2 ) ila zäid 
hamstäsar kis 

(temänjet ekjäs) 

etnen bi'n-nisbe li-ar- 
bäca mitl t'läte bi'n- 
nisbe li-sitte 



woher des Wegs nach 
Konstantinopel ? 

von hier bis dort sind 
7 Meilen 

4 zu 5 macht 9 

ich bin dem Zeid 15 (8) 
Beutel 3 ) schuldig 

2 verhält sich zu 4 wie 
3 zu 6. 



Wörter : 



I o i 



,j>l ähar, f. {ßj>\ dhra An- 
derer, e. 
yp» bybr. hebr Tinte 

,x*o ßabr Ausdauer, Geduld 

%j3 qiiwwe Kraft 
J3a«£u nesit munter 

JjLwJ neäät Munterkeit 



(jÄ-ij^io besis" freundlich 
&*vL&j bes"ä6e Freundlichkeit 

...lX+äx mutemäddin civilisirt, ge- 
bildet 
^JjJ säqan, däqan Kinnbart 

ix> lyhje pl. e^J lyJ? a Lang- 
bart 



') od. q^obLJ islämbul, od. K.xÄxLixia^.ä qostantinijje, od. äilÄ*«^) 

el-äsitäne die (hohe) Schwelle (pers. qIä\aJ). — 2 ) Verpflichtung. — 3 ) 500 
Piaster. 



Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 



34 



U»LÄ Särib pl. ^}y& $ awärib ö /~ 8Üfra ^''«Aß««^ 

&Anttrt*irt i/<-»jJ bitnius pl. yj^ji barAni« 

Joii nad pl. W ni<äl SoAk, Mantel 

Sandale, Schuh, Hufeisen '»sLb\ ita<a, fctlb ta(a OeAor*om 

^3 zurr pl. ,t,;l ezrär Änop/ *-****' da<»f «cAtrocA. 

Vebung H. 

I. (Jcac) Hast du eine Rohrfeder? Ich habe Rohrfedcrn 
und Tinte und Papier. Haben sie Bücher? Sie haben nur 
Ein Buch. Hat er Kinder? Ja, mein Herr, er hat drei 
Kinder. Sind sie grofs? Nein, mein Herr, sie sind noch 
klein. — Wieviel Brüder hast du? Ich habe keine. Wie 
viel Schwestern hat sie? Sie hat vier Schwestern. Hast du 
schwarzes Tuch? Ja, ich habe schwarzes breites Tuch. — 
Gibt's Schmiede bei euch? Ja, wir haben Schmiede, und 
Tischler und Schneider auch. Gibt's bei ihnen Mühlen? 
Nein, sie haben keine Mühlen, auch nicht Eine. Sic haben 
nur Eine. — Hast du Zeit? Ja, ich habe jetzt Zeit. Nein, 
ich habe keine Zeit zum Spielen. Habt ihr Nachrichten ? 
Ja, wir haben wichtige Nachrichten. — (**) Wo warst du 
gestern ? Ich war in der grofsen Moschee. Mit wem warst 
du dort ? Mit meinem Vater, t— nein , vielmehr mit meinem 
Bruder. Wo war dein Oheim? War er auch mit euch? 
Nein, er war nicht bei uns. Habt ihr Geld bei euch ? Ja, 
wir haben 12 Piaster bei uns. Ich habe nur drei Piaster 
bei mir. 

II. (3) Gehört dies Haus euch? Ja, dies Haus gehört 
uns. Wir werden viel Geld haben. Ihr werdet dort 20 
Thaler im Monat haben. Ich werde keine Furcht haben. 
Ich hatte auch keine Furcht. — Wie alt ist sie? Sie ist 
fünfzehn Jahre alt. Und wie alt ist dein Bruder? Mein 
Bruder ist 20 Jahre alt. Mein Vetter wird nach fünf Monaten 



267 

22 Jahre alt sein. Heute war kein Regen, vielleicht werden 
wir morgen Regen haben. Diese Palme hat viel Früchte, 
aber jene nicht. Mein Pferd hat Kraft und Ausdauer , aber 
deines nicht. Unsere Kameele haben Munterkeit, die eurigen 
nicht. Du hast keine Geduld. — Er hat einen Kinnbart. 
Sie haben Schnurrbart und lange Barte. Der Bischof hat 
einen sehr langen Bart. — Deine Koffer haben keine Schlösser. 
Eure Maulthiere haben keine Hufeisen. Meine Jacke hat 
keine Knöpfe. — Ich habe mit euch zu reden. Hattest du 
Umgang mit ihm? Nein, ich hatte keinen Umgang mit ihm. 
Hat er keinen Einflufs in eurer Sache? Er hat grofses An- 
sehen beim König. 

III. (Jsc) Wo wohnt der Kadhi ? Er wohnt zu unserer 
Rechten. Nein, (er wohnt jvielmehr zu unserer Linken. Sie 
safs zu meiner Rechten, und ihr Bruder safs zu meiner Linken. 
— Ist das Essen auf dem Tisch ? Nein , das Essen ist nicht 
auf dem Tische. O, mein Herr , es ist ein Träger mit zwei 
Koffern an der Thüre. Ist der Sattel auf meinem Maulthier 
oder nicht? Nein, der Sattel ist noch nicht auf ihm. — Der 
Fleifs und die Geduld sind Pflicht des Dieners. Höflichkeit 
und Freundlichkeit sind Pflicht des gebildeten Menschen. O 
Bursche, Gehorsam ist deine Pflicht. — Wer hat Recht ? Der 
Kaufmann hatte Recht, aber der Lastträger hatte Unrecht. 
Du hast Unrecht. Ich habe keine Schuld. 

IV. Wieviel kostet dich deine neue Uhr ? Meine blaue 
Jacke kostet mich 10 Thaler. Diese meine scheckige Stute 
kostet mich 100 Thaler. — Dies arabische Buch ist zu schwer 
für den kleinen Knaben. Die Arbeit war zu schwer für ihn. 
Diese Last ist zu schwer für dein schwaches Kameel. Dein 
Sattel ist zu schwer für meine Eselin. Sein Mantel ist zu 
kurz für mich. Eure Mäntel sind zu lang und zu schwer für 



268 

uns . _ Wieviel ist er dir schuldig? Er schuldet mir 25 
Piaster, und sein Bruder schuldet meinem Vater 15 ; aber fafc 
schulde dem Hassan 40 Thaler. Hat er eine Forderung an 
dich? Nein, vielmehr habe ich eine Forderung an ihn. — 
Fürchte dich nicht vor uns! Fürchtet ihr euch vor mir? 
Wir fürchten uns nicht vor euch. Er fürchtet sich vor dir; 
aber ich nicht. Bleib' uns vom Leibe ! Bleibt mir vom Labt! 
Dieser Mann ist sehr freundlich, aber vor jenem anderen 
fürchte ich mich. 



Neunte Lektion. 

Vom Genetiv. 



67. Das den Genetiv regierende Hauptwort kann nicht 
den Artikel od. ein Suffix haben und steht immer voran; das 
im Genetiv stehende Wort folgt unmittelbar (die alten Casus- 
Endungen sind geschwunden). 



-O-o ) 


ibn ol-me'lik 


der Sohn de« König» 


y>UJi u>-o 


bet et-tägir 


da» Hau» de» Kauf- 
mann» 


-/toLält K»3j 


zäuget el-qädl 


die Frau de» Richter» 


qLLXaJI oUj 


banät es sultän 


die Sachter de» Sultan» 


äJjiAJI qJJ^ 


mudäbbirin ed-däule 


die Lenker de» Reiche» 


jbC-jfoiy 


auläd es-sukkän 


die Kinder der Ein- 
wohner 


OÄ>Jl r»J^J 


jaden el-bint 


beide Hände de» Mäd- 
chens 


^j=>\ iüLsb 


baglet ahl 


da» Maulthier meine» 
Bruders 


UajI ä»^Va*2J 


naßihat abü-nä 


der- gute Roth unseres 
Vater» 



269 



*JÜi üsL^° xjjCis. i-.t. ras el-hikme mahäfet der Anfang der Weis- 

alläh heit ist die Furcht 

Gottes 
(jüLpl ö.^ ..jJajJs* el-hitän (sg. hä'yt) wä- die Wände sind das 

raq el-megänin Papier der Narren 

(megnün) 
IlXP ,-wO ...Lao^ hyßän mdn (min) häsä wessen Pferd ist dies? 
»LaöäSI -/tolä Lj ja qädl el-qudät o du Richter aller 

Richter ! 

9 

* Schliefsendes 8— wird vor dem Genet. wieder als t ge- 
sprochen. Vgl. Gr. § 207. 

68. Das den Genet. regierende Wort ist durch diesen 
bestimmt (weshalb es eine andere Bestimmung, durch Ar- 
tikel od. Suffix, nicht mehr annehmen kann), mufs also im 
Deutschen den bestimmten Artikel erhalten. Soll es aber 
unbestimmt gehalten werden, so drückt man sich arab. 
umschreibend aus, mit Hilfe von ^a min von od. des 
Zahlwortes \XsA ähad f. ^vXol yhda , od. «Ar>^ uwähyd f. s 
Einer, Eine : 



J^aÄäil ^IlX> tAot ähad huddäm el-qdnßul 
f>S\J&. 0L0 ^5«A:>! yhda banät el-häkim 



JuOLäJt 



iHH 



o 



«* _V-5>) 






qandil min häsi el-qa- 

nädil 
6ubbäk min tilk efi- 

öebäbik 
b6t min bujüt el-wäli 

wähyd min ez-zdng el- 

mactüqin 
nauc madüm min el- 

libäs 



ein (Einer der) Diener 
des Konsuls 

eine Tochter (Eine der 
Töchter) des Gou- 
verneurs 

einer dieser Leuchter 

eines dieser Fenster 

eines der Häuser des 
Gouverneurs 

Einer der freigelasse- 
nen Neger 

eine bestimmte Art der 
Kleidung 



270 

i. ^^A" 
&5"LäJ! q+ JLä Jjjl anw&( Sätta min el- t*r«cA»«i«ne Norte« Obst 

fawäkih 
tä^JHI . T /o «5UU ...Ly kän mdlik min el-mul&k es war einmal ein K\>niy 
sLf&\ ^y* ytyi & fi jöm min el-aijäm eine« Taget. 

69. Folgen mehrere von einander abhängige Genetive 
auf einander, so kann nur der letzte durch den Artikel od. e. 
Suffix bestimmt sein : 



»l\-3> d 



1^-*°J 



M 






8&(at wu; 



häsi el- die Stunde der Ankunft 
dieses Blattet 



tiXP £)\y*p» cjj ^ e näu( haiwän hftßä was für ein Thier itt 

dictl 

\jjJ»»)\ iXkj Jj>t »vAc (yddet ä'hl bilad adsti- die Zahl der Bewohner 
rija 1 ) der Länder Öster- 

reichs 



►Laö i 



**3) 






uht zauget ßähyb-I 



kätib sirr h ä d r e t 
ubhi'tlii d.iul.-tl.i 
(türk.) fu'äd b&sa 

quddäs g y b t a t el- 
bätrak (el-batrirak) 



LLJt X4./ac ^xftAv sefir (y"ßmet el-b&bä 






»OL 



„L 



l_x_*v O—W ry—A 



häbar qudüm g e n ä b 
hydiv (hydiwi) myßr 
(vlg. maßr) [od. el- 
genäb el-hydiwi] 

min täraf sacädet 
((äzamet) imberätör 
aüstirijä 



die Schroetter der Gat- 
tin meinet Freundet. 

der Oeheimtchreiber Sr. 
Excellenz det 
glänzenden mächti- 
gen Fuad Patcha 

die Mette 8r. Emi- 
nenz det Patriar- 
chen 

der Oetandte Sr. Hei- 
ligkeit des Papstes 

die Nachricht von der 
Ankunjt S r. Hoh- 
heit des Chediv von 
Aegypten 

von Seiten Sr. Maje- 
stät des Kaisers 
von Oesterreich. 



') Eigennamen werden im Arab. als bestimmt betrachtet, § 287. 



271 

70. Von zwei od. mehreren Hauptw., welche einen ge- 
meinsamen Genet. regieren, steht im Arab. das Erste vor 
dem Genet., die andern werden nachgesetzt und erhalten das 
betreffende Suffix (§ 203) : 

&Ä£>l_j lAUJi j^ äh el-wäli wa übt-uh der Bruder und die 

Schwester des Gou- 
verneurs 
L^jL^j obLJ) jLpl anhär el-biläd wa gi- Flüsse und Gebirge des 
bäl-bä Landes 

»JLa5>5 ^.a-/i^I *jt-** seräjet el-emir wa hei- Schlofs, Bosse und Wa- 
xXaJ-Cj uh wa (arabijje't-uh gen des Fürsten. 

71. Adjektive, welche das den Genet. regierende Wort 

begleiten, werden dem Genet. nachgesetzt : 

• ., > 

8JuvX.£>- ^ä*«j.j »C c L w sä(at jü/uf el-gedide die neue Uhr Josephs 

fläjjJ) i+Jr* X*S> giibbetmärjam ezzärqä die blaue Jacke Mariens 

Ojo\ J^iit v£*A3 tült el-lel el-äuwal das erste Drittel der 

Nacht. 

72. Das Hauptw. im Genet. erscheint auch unbe- 
stimmt : c^o ujLj bäb bßt das llior eines Hauses d. i. ein 
Hausthor, 5-j>Lj K-Ä-^-tA-zi madhänet bähyra der Schlot eines 
Dampfers, ja* X^wJ lamhat bäßar das Blinken eines Blickes 
d. i. ein Augenblick, v-^ty« *^*> gumlet meräkib eine Anzahl 
Schiffe; — namentlich bei Bezeichnung des Theilbegriffes 
und des Stoffes (wo aber auch ^a min steht) : 

£k£> v«J_} bäb hääab od. 



ein hölzernes Thor 
^y> oLj bäb min haöab 

'äy — -^ q— a jy—-*» sfrr min higäre menbute Stadtmauern von be- 

üj^^wix hauenen Steinen 

•£~> qA OjJ /äub (tob) min harir ein Seidenkleid 



272 

jCwiXc» <«fc£ *>•> gtibbet qöton häÜne') eine grob« Jacke von 

Baumwolle 

^.$>ö j*il*3 '^*^j' ti8(a denänir (sg. dlnftr) neun Gold-Denare 
.iah al> (Gen. od.Nom.) 

Jb a ^ ßähu bellür (billäur) Ery stall- Schüssel 

O.b *JLc *^ lähm gänam barid kalte$ Hammelfleisch 

(K j h.i w . *) JufcütfX* maßtäbet häsab manqua" ein« Z?arU; txm iema^em 

Ali 



v_a-~£>.-.5> ._^ }t! m -* maßätyb häiab manqüie bemalte Bänke von Hol* 

../> ä-yJ' v^ii J,^! awani dähab ke^ire zahlreiche Oeß/se von 
Jjuoj jL*^ m ' n ki " )Är wa ßy^ Öo/d, — s^q/»e und 

kleine. 

aber : ^JoäK v_jL$ yijäb el-q<5ion ff/e Baumwollenkleicler, 
OcÜJl ^t^ darähim el-kägid rtas Papiergeld, JLl\ ^ lähm 
el-bäqar etas Rindfleisch. — T heilbegriff: 

(jS^aC x*ä5 ltiqmat (es* e. Bissen Brot 

s\j* 'tJLS kubbäjet ma' e. Glas Wasser 

O.L f^>- äj^äm suwäijet lahm barid e. u>ent£ iafte« Fleisch 

Jw*tf Äi^l öqat (iisal e. Ocka Honig 

($JoJ iL&L>) JJs ; ratl (t'l&tet artal) suk- e. Pfand (3 P/und>> 

-V~ kar Zucker 

(jj, ; _Ä_c iu*M.i> hamstaiar ras (arbä(at 15 Stück (4 St.) Pferde. 
... " .. ,. [arbac] ru'us) hei 

jup» (u*.^ »^,1) 

Merke : ^LäJI ^y» ^jj"/ ketir min en-nas Viele von den Leuten ; 
&Ä*X»t q* jmS' ketir min emti(e't-uh viele von seinen Waaren (pl. v. cUO«) ; 

£->• O* ?->■* 1*5^ ® n ^ u( m ' n el "g u b welche Gattung Tuchl *]jj^ (*^i 
DJ* bi-käm ed-dirä< minnuh (od. a^O diracuh) wie theuer die Elle davon* 
J^T" C^ 8 &*mo' jiilwJI es-säca tisca min en-nehär zur neunten Stunde 
des Tages u. dergl. 



) In i_*&i ^jS qI(Aa»*& samacdän kebir dahab e. gro/ser Leucfiter 
(von) Gold ist ^J>6 Nominativ (Gr. § 288, 311). 



273 

73. Wie aus obigen Beispielen ersichtlich, können viele 
deutsche zusammengesetzte Hauptwörter im Arab. 
durch die Genetiv- Verbindung wiedergegeben werden : 

&üiX+Jl *w>'wJ bäb cl- med ine das Stadtthor 

.^VjJl ,L^* mahär el-bähr die See-Austern 

^LiJl &JLc culbet eö-öäj die Thee- Schachtel. 

Unterscheide : (Ax*^ *jV* qazäzet en-nebfd die Wein- 
flasche u. qazäzet nebld eine Flasche Wein, »ygäit qI^Us fingän 
el-qdhwe dze Kaffeetasse u. fingän qähwe eine Tasse Kaffee, 
o^ÄÜ 8^^ sägarat et- tut der Maulbeerbaum u. o^j üj&" sägarat 
tut ein Maulbeerbaum. 

74. Das Genetiv -Verhältnifs kann auch mittels der 
Suffixe in folgender Weise umschrieben werden : *JLj> «— jÄXJI 
^uuai el-kädib häbl-uh qaßir der Strick der Lüge (die Lüge, 
ihr Strick) ist kurz; Jaj,\j* Xa.m* **)&* u*UWI \iX2> häsa'l-almäs 
mlzän-uh säbca qarärit (sg. qlrät) das Gewicht dieses Diamanten 
beträgt sieben Karat', KjUüuwj .^uJ! ^sL<w J^c L^cLäj.1 »3L*..p- m\$> 
mXS häsi el-gibäl irtifäc-hä cäla säth el-bähr tiscmijet qädam 
die Höhe dieser Gebirge über der Meeres- Fläche beträgt 9000 
Fufs; qI*o"M sLXäJ ä.*sIj ^Uj^ J>«5\*Jlj jäJI^ j_yJt et-tör wa'l- 
bäqar wa'1-cygl luhüm-hum näfyca li-gydä el-insän das Fleisch 
(pl.) des Stieres, der Kuh und des Kalbs ist nützlich zur Nah- 

y 9 

rung des Menschen (vgl. »jjl «Li «Ajj § 281). 

75. Die Vulgärspr. kann den Genetiv mittels der 

Hauptwörter ÄjLa m'tä( äg. cbü b'täc (f. Xcbü pl. pj-ö) , £*j 

täbac f. s, iüui sijje pl. olÄ£, ^L« mal, v-£> haqq Habe, Besitz 
(vgl. Nr. 54 u. Gr. 224) umschreiben : 

—Lis. cL£* J4*- el-g^mel m'täc el-hagg das Kameel des Pilgers 

yjJiiS iicljü SütyjwJI es-seräje b'täcat el-emir I 

. u ,' "t .-t. ,,„,)» , , ,* <• das Schlofs des Fürsten 
_jjAii cüü yaJÜi el-qäßr b täc el-hydiv | 9 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 35 



274 



UyS) cLäj jj^öäJ' el-qußftr b'tä< (b'täcat, 
w^Ut b'tft») el-m^lik 



d »e Xchlöiter de» König» 



jl*««*Jt 



— jwJt es-särg fiijjet el-musäfir 
jcO KcJ-JI ,-j* £«-> täbac mdu (min) el- 
bardäo di 



^LxKSi\ GJuo) £Ö J> h^'e täb»< (mal) 
inkelizl 



der Sattel de» Reitenden 
wem gehört dieser l'ack- 
»attel t 
el- er gehört dem Eng- 
länder. 

76. Wie jtjk ein Anderer (Nr. 42), bo dient auch ^JvA* 
(adtm nicht besitzend, ermangelnd vor e. Substant. im Genet. 

zur Negirung eines adjektivischen, und s>>\c (ädam Nichtexi- 
stenz, Ermangelung zur Negirung eines Substantiv. Begriffes : 

i3l«Jt /H^£ cadim el-mäl vermögentlo» 

sLäjJI (*JvXc <adim el-wefä (wäfa) treulo» 

( -oaÄJI) o JuJl f^rl^^ tadim el-mi/al (en-nazir) oAne Gleichen 

K xIaäJi \»jj.c £ bije <adimct el-fytna *»'e w< oAnc Verttand 

0~*j\ <Ac cädam el-mäl Vcmwyemlotigktit 

l»LaÄJ)^ \_AxJjijt *tA£ (ädam et-tartib wa'n- Unordnung. 
nizäm 

f Ist das vor einer solchen Verbindung mit ^i stehende 
Hauptwort bestimmt, so erhält in der neueren Sprache (das 
Substantiv) j*» (gegen die Regel) den Artikel : 



rägol mutemäddin 
rägol ggr mut. 



i 

»rf^Uit^AÄJIX^ill el-la'hge el-ger en- die ungrammatikalitche 
nahwijje Sprechweite. 



er- 

er 



■rägol ger el-mut. 
rägol el-ger el-mut. I 



e. civilitirter Mann 
e. uncivilitirter Mann 

d. uncivili». Mann 



Hebung 9. 

I. Der Sohn des Imäm's ist achtzehn Jahre alt. Die 
Frau des Konsuls ist auffallend schön. Die auffallend schöne 



275 

Tochter des Kadi's heilst Zeinab. — Das Maultthier dieses 
Reisenden hat keinen Sattel. Der gute Rath unseres Vaters 
war uns nützlich. — Das Jahr hat vier Jahreszeiten , und 
zwar (wa hije) die Jahreszeit des Frühlings, des Sommers, des 
Herbstes und des Winters. Der Herbst ist die Zeit des Obstes. 
Der Mensch hat zwei Augen für den Sinn des Gesichtes und 
zwei Ohren für den Sinn des Gehörs. — Wieviel beträgt (ist) 
die Zahl der Bevölkerung Aegyptens? Die Zahl der Bevöl- 
kerung Aegyptens mit Ausnahme (ge"r) Kairo's beträgt drei 
Millionen. — Wessen Palast ist dies? Es ist der Palast Sr. 
Hoheit des Chediv von Aegypten. Wessen Kameele sind 
das? Es sind die Kameele des Scheichs Abdel Kadir. O 
du Richter der Richter, was ist deine Meinung und dein Ur- 
theil in dieser Sache? 

II. Einer der Sklaven dieses Scheichs ist ein Christ. 
Eine der Dienerinnen dieser Dame ist eine Französin. Gib 
einen dieser Leuchter her! Das ist einer der Paläste des 
Chediv. — Die Franken haben eine bestimmte Art der Klei- 
dung und des Essens und des Trinkens. In den Gärten der 

Reichen gibt es verschiedene Arten von Obst Zur Stunde 

der Ankunft jenes Briefes war ich bei ihm. Der Geheim- 
schreiber Sr. Excellenz des Gouverneurs gehört zu (ist von) 
meinen Bekanntschaften. — Was für eine Art von Pflanze ist 
das? Dies ist ein Feigenbaum. Was für ein Thier ist dies? 
Es ist eine weifse Gazelle. — Die Flüsse und Gebirge der 
Länder der Schwarzen sind uns bekannt (unbekannt). Die 
Brüder und Schwestern des Bräutigams und der Braut waren 
anwesend (abwesend). — Die gelbe Jacke Zobeide's ist zer- 
rissen. Der lange Kaftän des Imam's ist auch zerrissen. 

III. Die hohen Paläste der Fürsten sind von behauenen 
Steinen. — Die Stadtmauern haben hölzerne Thore. Sie hat 



276 

ein Kleid von Leinwand und eine Jacke von Seide. Auf dem 
Tische des Fürsten waren Krystallschüsseln und zahlreiche 
Gefäfse von Silber, grofse und kleine, und ein grofser Leuchter 
von Gold. — Wir hatten kaltes Hammelfleisch bei uns und 
zwei Flaschen Wein. Die Weinflasche war zerbrochen. Die 
Kaffee-Tassen sind von Porcellan. — Gib uns zwei Tassen 
Kaffee! Gib mir einen Bissen Brot und ein Glas Wasser. 
Nimm ein wenig kaltes Fleisch. — Was kostet das Pfund 
Kaffee? Das Pfund Zucker kostet jetzt acht Piaster. Was 
für eine Sorte Tuch hast du ? Ich habe schwarzes, breites, 
englisches Tuch. Wie theuer die Elle davon? Die Elle 
kostet zwei Thaler und einen halben. — Wieviel Stück Pferde 
hat der Scheich dieses Stammes? Er hat 20 Stück Pferde 
und 200 Stück Kameele. 

IV. Ich war niedergestreckt unter dem Schatten eines 
Maulbeerbaums. Wir lagen im Schatten (pl.) der hohen 
Apfelbäume. — Wie grofs ist das Gewicht dieses Smaragdes ? 
Das Gewicht dieses Smaragdes ist 8 (19) Karat. Wie hoch 
sind diese Gebirge über der Meeresfläche? Die Erhebung 
jenes hohen Berges über der Meeresfläche beträgt (25,000) 
27,358 Fufs. Die Länge dieses Zimmers beträgt 20 (15) 
Schritt, bei (fi) einer Breite von 9 (7) Schritt. — Dieser einst 
reiche Kaufmann ist jetzt vermögenslos. — Dieser vermögens- 
lose Kaufmann war einst sehr reich. Mein Compagnon war 
treulos. Der treulose Compagnon war nicht anwesend. — 
Seine Frau hat keinen Verstand. Seine unverständige Frau 
war die Ursache des Euines seines Hauses. Die Verwirrung 
der Zustände in den östlichen Ländern kommt (ist) von dem 
Mangel an Ordnung. In den Ländern der uncivilisirten 
Schwarzen herrscht (ist) dauernde Verwirrung. — Was ist 
der Sinn eurer Rede : „dies ist ein civilisirter Mensch« ? Dies 



277 

ist soviel als ein gebildeter, feiner, weltkundiger Mann. Die 
vulgäre, ungrammatische Sprechweise ist bei den Gelehrten 
nicht gebräuchlich , aber sie ist bei den Handelsleuten ge- 
bräuchlich. 

V. (clx* etc. Nr. 75) Das Reitthier des Pilgers ist lahm. 
Die Reitthiere der Pilger sind abgemattet. Das Zelt des 
Scheichs steht (ist) in der Mitte des Zeltdorfs. Das Schlofs 
des Emirs steht am Ufer des Tigris, — nein, vielmehr am Ufer 
des Euphrats. Die Koffer der Reisenden sind voll, aber die 
der Pilger sind leer. — Wem gehört diese schwarze Sklavin? 
Diese schwarzen (weifsen) Sklavinnen gehören dem Scheich 
des Stammes. Wem gehört dieser Sattel? Dieser Packsattel 
gehört dem Vetter des Führers der Karawane. Und wem 
gehört dieser grobe Burnus? Er gehört auch dem Karawa- 
nenführer. — Dieser Pantoffel ist zu eng für meinen Fufs; 
wem gehört er ? Diese Pantoffeln gehören meinem Vetter. 
Das Eisen (Sohle) dieses Hufes ist zerbrochen. Die Hufe 
unserer Pferde sind verletzt. Die Hufeisen eurer Reitthiere 
sind zerbrochen. — Der Sattel deiner Kameelin ist zu schwer 
für sie. Auch die Sättel eurer Kameelinnen sind zö schwer.A^ ** 



Zehnte Lektion. 

Einige Anwendungen des Genetivs. 



77. Auch Adjektive können den Genetiv regieren 
(vgl. Nr. 76) : 

jUJI jmS ketir el-mäl reich an Out 

..«jül .£+.} ketir el-lön reich, an Farben, bunt 
qLwü-^I -kk£ ketir el-yhsän reich an Oüte 



278 



JJbtll JwJLä qalil el-<äql arm an Verstand 
LjS$\ JyJLä qalil el-ädab von geringer Bildung 
iC>Ji i -+"*s>' häsan el-wag'h schön von Antlitz 
8-iu*Jl • •y**^' häsan es sire von gutem Wandel 
äjj^*Jt 15^1 rädl es-sire ron schlechtem Wandel 
jmäJÜ! /*J^ kerim en-näfs grofsmüthigen Sinnes 
..wjJ^jJI v^ftAlii nazif el-jaden rein nn beiden Händen. 

* Ist das durch e. solche Verbindung qualificirte Haupt- 
wort b est i mm t, so erhält das den Genetiv regierende Ad- 
jektiv ausnahmsweise den Artikel (uneigentliche Genetiv- 
Verbindung, Gr. § 287* vgl. § 294) : 



8 



5. &Ll*j\ 



vJJ^U>"^l »iAj^' oaÄj bi'nt hamidet el-ahlAq e. Mädchen, löblich an 
(8g. hulq) »Sitten 

el-bint (hije) hamidet das Mädchen ist wohl- 

el-ahläq gesittet 

el-bint cl-hamidet el- das wohlgesittete Mäd- 

ahl&q chen 

wälad käniil es-sinn e. Knabe, voll (reif) an 
Alter 

^JI J*etf (y>) jJjJi el-wälad (hnwa) kamil ekr Knabe ist volljährig 
es- sinn 

q^JI J^'iXJl l\J_jJI el-wälad el-kÄmil es- der volljährige Knabe 

sinn 

oL4r &xjiXJI *_. k*j\ ze'inab el-bednat el-ge- die auffallend schöne 
mal Zeinab 

O J ^ * A W »^X_S> häsi eß-ßuhün (sing. die*e TW/er »o« a«/- 



U*" 



Jl 



*r 



n ßahn) el-garibet el- 

gins 



fallender Art. 



Diese und ähnliche Verbindungen entschädigen für die dem 
Arab. mangelnde Fähigkeit der Wortzusammensetzung. 

78. Demselben Zwecke dienen auch gewisse Haupt- 
wörter, die den Besitzer einer Eigenschaft bezeichnen 
od. umschreiben, wie^l äbü Vater, " r l umm Mutter, 3 o sü, du 
(pl. D ^o, Gen.Acc. ^S) Herr, fem. oiJ sät pl. ol^o sawät 



279 



Herrin; ^Jjt ülü Herren; v_*j>Lö ßähyb pl. <w>l^f aßhäb Herr: 

v-AjJ arbäb Herren (pl. v. Vj)5 o*' ^ n ^°^ n P^ f ^ ebnä', 
o*<äj bint Tochter pl. oLo banät. 

,>*toäJi _jjl äbu'1-fädl 



Fater der Trefflichkeit, 
trefflicher Mann 

Vater der Schönheit, 
schöner , eleganter 
Mann, Stutzer 

Besitzer eines Schnurr- 
barts 

Vater einer Kanone 
(d. i. Säule : span. 
Colonnaten- Thaler) 
^jaju.I», «j.I ^c\ umm ärba< wa arbacin Mutter von 44 (Füfsen) 



£j»*±L y>\ äbu'1-hüsn 

^»«J.L^i j.jl äbü s"awärib 
*2\Xa jjI äbü midfac 



Skolopender 5 cuu**~4. p^j 

iya^Jl •«! ümm el-bäid (bed) Mutter der Eier, Strau/s. 






ja* 



su cylm (§ 204) 

su cäql wa hurrijje 

sü lisänen 

sü sauq (doq) selim 

el-jöm sü mätar 
hüwa min säwi'l-bujüt 

sü zawäja (sg. iCj^»;) 

zäwije) 
sü (sät) t'mäni qawäcid 

(sg. äiAcLä qäcide) 
bä(d hämd alläb, si'l- 

(Genet.)-geläl 



Herr von Wissen, ge- 
lehrt 

Besitzer von Verstand 
und Freiheit ) 

Herr zweier Zungen ) 

Besitzer eines gesunden 
Geschmackes 

heute ist's regnerisch 

er ist (Einer) von den 
Hausbesitzern 

winkelig (Besitzer von 
Winkeln) 

achtseitige Figur 

nach dem Preise Qottes, 
des Herrn der Glorie 



') d. i. vernünftiges und freies Wesen. — 2 ) doppelzüngig, — od. der 
zwei Sprachen spricht. 



280 









yMg ötci 


m o « 

xJLJ ot<3 



fi sa'hr si'l-qä<»de 
sät <ügb 

äägara sät iill 
gezä'ir sawät asgär 
sefine sät iirba« me- 

däliiii 
hatün min sawät el- 

fädl 
zaug&-uh sät cl-kähal 

sät jöm 

s&t l£le 



im Monat Zulqaide 
Besitzerin von Gefall- 
sucht 
ein schattiger Baum 
baumreiche Inseln 
ein Schiß mit vier 

Dampfschloten 
Eine von den gütigen 

Damen 
seine schwarte Gemahlin 

eines Tags 

eines Nachts. 



«jbXc wAf»U9 ßähyb <ädl 

jjSS ijLo i^aSxLo ßähyb mal ketfr 

Jliütfl U>Ü£>I aßhäb el-asgäl 

\cLx*o w^5>'^o ßähyb ßynäfa 

jjUaJI VjL^t aßhäb eß-ßanä'y< ') 

ytiky^ dlu'1-ämr (§ 204) 

jLaji\ ji 3 \ ülu'l-abßär •) 

^ojxJI ^1 ^e yS> hüwa min uli'1-täzm 

(jU^I) iüyXJI ol,t arbäb ed-däule (el-mdg- 

jVf^i /M V^ arbäb el-amr wa'n-näbj 

i>*a^J» qj! ibn es-sebil 

V^ ^ ibn k<ab 

&**« ^^**+:> ^t ibn hamsin sene 

*»*.** («j qj! ibn kam g^ne 



Herr von Gerechtigkeit, 
gerecht 

Besitzer großen Ver- 
mögens, sehr reich 

die Geschäftsleute 

ein Handwerker 

die Handwerker 

die Herren des Befehls 

einsichtsvolle Männer 

er ist (Einer) von den 
Entschlossenen 

die Herren der Regie- 
rung (des Rathes) 

die Herren des Befeh- 
lens u. Verbietens. 

Sohn des Pfades (Wan- 
derer) 
Hunde-Sohn 
50 Jahre alt 
wie altl 



') pl. v. XcL*> ßynäca Kumt. — 2 ) pl. v. yaj bäßar Blick, Einsicht. 



281 ' 



(j*li ^jj| jS> hiiwa ihn näs J er (sie) ist von gutem 

c^-jO ci^-o & hije bint bet Hause 

scC>\ Jü '^«ot Qjt ibn ädara pl. beni ädam Sohn Adams, Mensch. 

f Aehnlich wird auch jJ»i a'hl, e'hl pl. (JIM) &ftl ahäll 

FoW: ; Familie gebraucht : 

jl^\JI) c>-v*Jl J-^t ä'hl el-bet (ed-där; el- die Einwohner des 

Hauses (der Stadt) 

die Bewohner des 
Reichs 

die Zeitgenossen 

die Gebildeten (Gelehr- 
ten) 

die Marktleute 

Vertrauenswürdige, od. 
Ein Vertrauens- 
würdiger 

du bist der Mann dafür 

die Bewohner der Län- 
der, (die) übermäfsig 
an Hitze und Kälte 
(sind), werden nicht 
geschickt zu den 
Wissenschaften sein. 



(iü.jiA4jf medine) 

&.<!+*!( £.i§>\ abäli el-meml^ke 

qLoJI J^>t ä'hl ez-zemän 
^Ls^juSf) UO^I JJ>J ä'hl el-^deb l ) [el-cir- 
fän 2 )] 
\3y*^\ J^l ä'hl es-süq 



KßS Jj>l ä'hl/^qa [tyqa 3 )] 



(J J^>i) k&\ 



O.J) 



^nte ä'hl-uh 



SuXjIjJI S1A\ L)L sukkän el-biläd ez-za'i- 

t. - ,. det el-härr wa'1-bärd 

J ' * J lä jekönü ä'hl li'l- 



1J>\ 






(ulöm 



ff Merke : pj..«J5 i^JL^ ke*lb es-su' Hund der Schlechtigkeit, 
schlechter Hund; t^wJt _*3» häbar es-su' schlimme Nachricht; 
j^-^jJt »Y>-^ caguzet en-nähs 4 ) Unglücks-Alte, alte Vettel 
u. dgl. 

79. Die Genetiv- Verbindung dient häufig zur Bildung 
von Eigennamen : 



) Feine Bildung. — 2 ) das Wissen. — 3 ) Vertrauen. — *) Unheil. 
Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 36 



282 



«JÜI Jux cabd all Ah 



QjL^Jf) ry**>j' &#* <abd er-rahm&n 
(^ÄaÜÜI) jjj*it Jux <abd el-cazi» (el-latif) 

Qj^\Jt (j^+Ä) j^i nur (Sems) ed-din 



ZH'etMr öotte« 

Diener de$ Erbarmen 
Diener de* Mächtigen 

(de* Gütigen) 
Lieht (Sonne) der Re- 
ligion 



Nach Jux steht dann immer der Name Gottes od. einer von den« 
99 Beinamen. 

80. (jo*j bäcad (Einiges) Einige, Einer mit folg. Genet. 
od. Suffix drückt den The il begriff aus : 



ufjJLjS {jasu bäcad el-mulük 



im n 

ol5 3 l n 



rll-llä- 

el-lajall 
el-auqat 
auqät 



Einer oder Einige der 

Eonige 
Mancher; Manche pl. 
eines Nacht* 






„ mirär (vlg. em- } mancAe* J/a/, zuweilen 

rar)') 
„ el-raarrat 
■ »bjän *) 

'^^axj ' LL*ü_*j bäcdjnä , bä<d u kum, Einer (Einige) von uns 
^+^a*i bäcduhum (euch, Urnen) 

£ u**J) iyt { jomj ba<ad min el-casakir Einige von den Soldaten 

]>J M|* «pjuj b^Lmpuc fasäkir-hum,ba<du-hum «eine Soldaten sind 
H* 2 *! •> >W* *j S faransäwijje wa theils Franzosen, 

xj^Uv.*j bäcdu-hum nimsft- theils Deutsche. 

wijje 

81. JJ' kull, £*♦> gemfc (Gesammtheit) ^anz, atf, mit 
Genet. od. Suffix : 



') sing. y vlg. märra Ein-Mal - ») pl. v . oA r> hin Jfome«*, Zeit. 



283 



(L^) J$f U"UJI 

o öS s 

(Isyb) 



kull en-näs 
gemi( en-näs 

en-näs küllu-hum (kdlli- 

hä) 
en-näs gemi(-hum (ge- 

mican) 
kull näfs (insän) 

kull rägol 

kull imrät 

kull s"e 

kull el-medine 

el-medine kdlli-hä (bi- 

äsn-bä) ') 
kull medine 

kull el-müdun 

el-mddun külli-hä 

kull jöm 

kull el-jöm 

el-jöm küll-uh 

külli - nä , kiillu - kum, 

küllu-hum 
nahii;, külli-nä 
bet-uh kdll-uh 
jäd-i külh-hä 

kdllu-hum qätibetan (bi- 

äsru-hum) 
el-äsjä di kdlli-hä (bi- 

äsn-hä) 



alle Menschen (Leute) 

Jeder 

jeder Mann 
jede Frau 
jede Sache, Alles 

'die ganze Stadt 
jede Stadt 

alle Städte 

jeden Tag, alle Tage 

den ganzen Tag. 

wir (ihr, sie) Alle 

wir Alle 

sein ganzes Haus 

meine ganze Sand 

sie Alle insgesammt 
alle diese Dinge 



i ) asr das Binden, Riemen. 



284 



U>0^ »JS !J da kdll-uh kidb (kadib) das ist Alles erlogen 

LjAS 'iJ£==LS> ^0 di hikaje kdlli-hä kidb diese gante Qetchichte 

^>0sS »*< eine lM 9* 

•»^a^ \j$S ^oa {jojt ard myßr kdlli ha muh- gant Aegypten 
ßybe 

UÜUJI grfl en el-ma<alyq 

>y> £ [^S kdlli-hä fi hdrg-I 



[^S lqjj> hät-hft kdlli-ha 
aülT j^i> hdd kdll-uh 
i3L>, *4a*> '^*^ lä' 8Ü gemi<-hum rigal 



/V«cA<6ar 
wo mid di« Lößeil 
sie sind alle in meiner 

Reisetasche 
gib sie alle her 
nimm das Gante! 
es sind nicht lauter 
Männer 

-.» t y. jJJl «LA I in Äa'llÄh gemi< a'hl hoffentlich ist deine 
;£&, «£**J J^! bfit-ak bi-h6r «70««« Familie wohl 

, $ i> \ 

*»»! JJ" kdll ähad I _. , 

, w ^ > jeder Emtelne 

J^>t 5 ^ kdll uwfthyd 
,*£** tX>t 5 J/ kull uwahyd min-hum Jeder tx>n «Anen 

t -y^o »t\5>!j JJ' kull awahyde min- Jede von ihnen ( Frauen) 
hdnna 

qJLw q^ Kaaä** jy kull sefine min sdfun jedes einzelne von den 

iJXi^l (qjLsu») (aefä'in) el-inkeliz Schiffen der Eng- 
länder 

&byj> yA ö^c <)S kull <äbd min hä'ulä'i ein Jeder von jenen 

lXxxxJI 0)ä#) (haddl) el-cabid Sklaven. 

82. &JU> gtimle eine Anzahl; y>l^j JiJU:> gtimlet bawä- 
hyr e. Anzahl Dampfer; Sj* KJL> gumlet mirär einige Male; 
^JXi'M \jas\i f^xüts> q* min gumleVhum bä(»d el-inkellz unter " 
ihnen einige Engländer. 

e o 

83. JJ^o mi/1, mitl Aehnlichkeit, mit Genet. oder Suff: : 

^jiÜi) Jäq J^ÜL el-gähil mi/1 el-äcma der Unwissende ist wie 

der Blinde 
(jk^jJ! j£/> j£ huwa mi/1 el-wahs* er ist wie die wilden 

Thiere 



^+.kxl\ ^5 *&■&* y& htiwa mi/l-ak fi'l-<ylm er ist dir gleich im 

Wissen 

j&- -JLix ciO) ^nte mi/l-l hiirr du bist frei wie ich 

} o o . & > 

)&a »vAac & £& \}S kull se (änd-uh mf/1 ihm ist Eins wie 8 An- 
•- bä<ad-uh dere (Alles Eins) 

M^axi JJ^o *£U küllu-hum mi/1 bätdu- sie sind Ji£e Einer wie 
hum der Jndere 

liÄ_£> J._i— ^o ^.Lü <äla mi/1 häsa't-tartib nach Art dieser An- 
*_«.£jjdf Ordnung 

s-\y*» C X» l>-5 färd le säua <7onz ^te'cA (Eins) 

^*_\.Äc ^vi O 3 (jyo^t el-etnen färd le cändl Beides ist mir ganz 

K.*^; &Ji^-J« (j*LxJ libäs s" e b i h bi-gübbe 



e. Kleidungstück ähn- 
lich einer Jacke. 



*>»>■ &*** | i b h (Aehnlichkeit) 
giibbe 

£-*-~* jljL&-* (j"L*J libäs muöäbih gübbe 

(od. 4£ (od - Mr « dbbe) 

f Gleichbedeutend mit JJ:/> ist vulg. auch <Xi qadd «Sta- 
tor, Gestalt, u. ägypt. ^j (zijj)zdij Figur, Gestalt, Fagon, Mode: 

m 

j+xj) £ wju\5_jP höwa qädd-ak fi'l-(ümr er is£ dir yfeicA im 

Alter 
^s*Sü\'i (^Loh Lo mä ehnä's - qäddu -kum wir sind nicht eures 

Gleichen 
Suffix"*^ L« qL»oä» el-hyßän mä hol kebir das Pferd ist nicht so 
J^äj) i»\S qadd el-fil grofs wie der Ele- 

".. phant 

^■iX OJi ^nte zäij-I du bist wie ich 

•\S*r*> u**-£-J> ^* l~J' äna mä anis" (mänis) ich bin nicht so stark 
• f y* qäui zäij-ak ^nte wie du 

^.T* L5J jc-^-* <^la z ^ij el-efräng (el- nacA 4r< der Europäer 
(gsiyäJt) firäng) 

*-ca*j ^ zaij bä<ad-uh Eins wie's Andere 



286 

■»..iaHäj ic; zaij bifdu-hum Einer wie der Andere 

,c JOc Max) [J\ \ö& hasä zaij batad-uh <ändl da» gilt mir gleich. 

tt ... 

* In Aeg. dient (^ ^t) ^jl ezäij od. ^1)1 ezftj, izz&j 
als Fragewort wie ? 

^\\ l*xl! el-häua ezaij mtw m< do« fTetter? 

^^ tf|$| ezäj ^ lak , 1 u,ie befinde« du dich? 

u^oijl ezäj-ak (izzajak) 

+* Für das vergleichende wie dienen vlg. auch das sonst 

fragende Uuf kef u. JLä bi-hal im Zustande : 

£,l&lj2> huwa bi-hftl-ak er ist wie ich 

u$JL« Ul äna bi-h&l-ak icA Wn wie du 

\Jixf Q^,f=aj Uü^ häsä jekün kef salik die» wird sein wie jene* 

w5Jö 

vüol ^ju^ ^vüi ^ £ hije fi'1-ctimr köf rfnte sie ist im (gleichen) 

Alter wie du 

84. ^ wie (vergleichend; Schriftspr. ; arab. Präposition 
mit dem Genetiv, §270): 

pÜlS J,b p'uJI el-mä barid ka'ttalg das Wasser ist kalt wie 






Schnee 

fLÄ.«, ^Lj «-*""* ginabi-la saha ka- Beichthum ohne Frei- 
j+5 ^Lj j^JütS gägar b i - 1 a tämr gebigkeit ist wi 

Bäume ohne Früchtt 
yot ^L_j ^^a.^..^, lähß bi-14 ddeb kä- e. Per#on ohne BV 
«.jj JU lX^m^st g^sed bi-lä ruh düng ist wit ' I 

per oAn« Ge unter 
\J&> f**-^ y^JtAj ^ wa kasälik gemic und s o (wie di 

^jAAoit ä'hl eß-ßin die ganze Bevoci*. 

rang von China 
J3^*j' iJtijjtf *^i^ auraq-uh ka-auräq el- seine Blätter sind ge- 
£\y*n ballüt sdua r ade so wie die 

der Eiche. 

85- 

f l/ ka-dnn gerade so als ob mit Suff. : 



287 

.♦t ».j ) c>-*^ c^ ka-änn-i kiint akün wie ich war, (so) werde 

ich sein 
q^a^* ^JU ka änn-ak megnün (es istj als ob du ver- 

rückt wärst 
^ajI^Uo ( *XjIj ka-äniiu -kum megänin ihr seid doch nicht ver- 
rückt ? 
^j-jlX-Jj l—g— 5 f) kän lä-hä waladen, ka- sie hatte zwei Knaben 

.fs ännu-hum qamaren wie zwei (Voll-) 

W» W ü/onde. 

- - o o , „ 

85. Lo JJbo ml/*l«-rüä ; mltl-nia, Lo. vAib bi-qädri-mä, Lo jJb 
bi-qädd-mä, Lo <\'£ qädd-mä ; U .tjüb Jlc cäla myqdär-mä, ^-. 
Lo zäij-niä ; Aä — lXJj qädd — qddd im selben Mafse wie : 

L* j<-^äJ i)^- IlX—J 1 häsä bahil bi-qädr mä dieser ist eben so geizig, 

-^U* y^i^X^ häsäk sähl wie jener freigebig 

^c*^ tc^*" ^^j-*' el-uwähyd sähl <äla der Eine ist eben so 

ü^Jo Lso ,)»A.ä-^ myqdär-mä sälik el- freigebig, wie jener 

. ^ :~v,. ähar bahil Andere geizig ist 

itö AÄ£ Lo iAä ^5 Js.Ä£ (ändl qädd-mä cändak ich habe eben soviel wie 

du 
«JiAÄc Lo JJ^o uAÄfc (ändmämi/la-mä (ändu- wir haben eben soviel 

(j^jIäj) q.^o kum min el-fulüs Geld wie ihr 

j£> iA* j-A.ß-2 üi c^i qadd äna faqir , qadd so arm ich bin, so reich 

^a£ hiiwa gäni ist er. 

I 

86. i^Ü lakin, qJÜ 3 wa-läkin a6er (S. 174) nimmt die 
Suffixe an : 

^aXM lakinnl (od. ^äXJ läkinnani) Li£J läkinnä (od. LJÜCJ läkinnanä) 

aber ich aber wir 

öNÄXj läkinnak aber du m. sTjy 

. ,, ., (^X-iXJ läkinnukum aber ihr 

ji iciKmniK m m t> 

&ÄXJ läkinnuh a5er er 

I .Vi . , , , . . I+&& läkinnuhum aber sie. 

LgÄXJ läkinnahä aber ste r * 



288 



/-" £ 



NÄaS^jI 



&äj _b »fcS 1 « 117*3; 

3un 



es-sefine bije seri(at 
es-ser wa-lakin ez- 
zäuraq ( el - q&rib ) 
hüwa bäti 

el-qAdi bdwa selim cl- 
be'den , wa - lakin 
zauge't-uh tarihat 
el-fir&i 

huwa ßähyb mal kttir 
wa - läkin aliflb 

tadim el-mal 



das Schiff ist $chnei 
von Gang, aber de 
Kahn ist langtam 

der Kadi ist gesund a\ 
Korper , aber sein 
Frau ist bettlägerig 

er ist sehr reich, ab» 
sein Bruder hat ga\ 
Nichts. 



Li! .äXJ ^y^ c ■\ *tt**» dnte zadän, lflkinni äna du bist verdrossen, abe\ 






färh&n ketir 

dntü ger mebsütin, la- 
kiiinä. nahna mein- 
nünin giddan 

bije hafife, neäita, lakin- 
nuh bäti, kcal an 



ich bin sehr froh 
ihr seid unzufrieden 
aber wir sind seht 
Mu/rieden 

sie ist Hink und viunter 
aber er ist langtan 
und träge. 



idsläJl (Jula mucällim el-qäfile Ka- 
rawanenführer 
vALJ) 'o^Jm 6eh el-bdled Bürger- 
meister 
^ji bän pl. 4jj! abrija 
unschuldig 
UJLmaS»- hysäb Rechnung 

£jLo ßänyt pl. eULo ßunnä(, 

od.^juli*: ßynä'yd 
pl. in Künstler 

jy*GA mußäwwyr Maler 
^^'j räsi ankernd 

^j*»j* märsa pl. „*J_* 
maräsl Hafen 

\Sj-to ßäri pl. ßawäri Mast 



Jt~a mahir pl. in geschickt 
^jj nüti pl. naw&ti Matrose 



&mi 


taht itn/er 


^ 


hukm Befehl 


UJ.tA* mudärrab geübt 


iUXV 


mahkame Oerichtshaus 


^•j_jjvAx medjün verschuldet 


yjal lyßß pl. lußöß Räuber 




haräb Ruine, Wüste 


JÜU 


naqd pl. nuqüd Baar- 




geld 


*<-*£*> 


refiq pl. rdfaqä GefährU 


^ö däwa pl. edwfje Arznei 


J&«. 


siläh pl. eslihe Waffen 



289 



vjj^: zauraq pl. zawäriq , od. jjXH ^ Sägar el-käraz Kirschbaum 
■-> ' P ' q OOLä^o mute'^ddib gebildet , Aö/- 



JBoctf, Kahn 



lieh 



S.Lw mahäre Geschicklichkeit m s , .... 

J^ 1**5 kaijis /ezn 

y bezz Leinwand J-^:>- gähil unwissend 

,).*£ cämal Thätigkeit ^a^ gäbl roÄ, dumm 

,fcj nör pl. anwär 2?toe -^^^ g a ^ z 9 r °b> derb. 

Hebung 10. 

I. Dieser Karawanenführer ist sehr reich. Der (Euer) 
Bürgermeister hat wenig Verstand und Bildung. Seine Toch- 
ter ist schön von Antlitz und von Betragen, aber sein Sohn 
ist häfslich von Ansehen und von schlechtem Betragen. — 
Ich bin unschuldig, rein an beiden Händen. Dieser unser 
Fürst ist grofsmüthigen Sinnes. — Er hat einen volljährigen 
Sohn. Der volljährige und verständige Jüngling ist die 
Stütze seiner Mutter. — Dieser junge Mensch ist von löb- 
lichen Sitten. Dies junge Mädchen ist von auffallender Schön- 
heit und löblichen Sitten. Diese jungen Männer (Mädchen) 
sind von schönem Betragen. Er hatte eine Tochter von auf- 
fallender Schönheit, aber von schlechtem Wandel. 

II. (i_^o>Iaö, ^o etc.) Der Mann da ist sehr verständig. 
Der Richter ist ein sehr gütiger Mann. Er hatte zwei Söhne; 
der Name des Aelteren war Schems-eddm Muhammed und der 
des Jüngeren Nür-eddin Ali. Ich hatte einen Vater, (der) ein 
Kaufmann und sehr reich war. — Einer (Einige) der Kauf- 
leute war sehr reich , Besitzer von Sklaven und Sklavinnen, 
und er hatte eine Anzahl Weiber und Kinder. Es war ein 
König von grofsem Ansehen und hoher Macht, und er besafs 
reiche Güter und ein starkes Heer, und es eignete ihm treff- 
liche Wissenschaft und Einsicht und Klugheit. — In jenem 
Meere gibt es Inseln, lieblich zur Ansiedelung, reich an 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 37 



290 

Bäumen und Vögeln. Jene Stadt ist starkbevölkert und 
blühend. 

III. Jener Künstler besitzt gesunden Geschmack. Diese 
Maler besitzen gesunden Geschmack. Er gehört zu den Be- 
sitzern von Schlössern und Gärten. — Der Mensch ist ein 
vernünftiges und freies Wesen. Die Zimmer dieses Hauses 
sind winkelig. Diese Figur ist sechsseitig. — Dieser Baum 
ist schattig. Jene hohen Bäume sind schattig. Ein Dampfer 
mit drei Schloten ankerte im Hafen. Zahlreiche Dreimaster 
ankerten in den Häfen der Hauptstadt. — Die Handwerker 
der Residenz sind sehr geschickt. Dieser Mann ist ein sehr 
geschickter Handwerker, aber sein Bruder gehört zu den Mit- 
gliedern des Rathes. — Er ist aus gutem Hause. Wie alt 
ist er? Vierzig Jahre. O du Besitzer des langen Schnurr- 
bartes, ist dies der gerade Weg? 

IV. ((jiaju) Einige Soldaten waren bewaffnet. Einige 
Menschen sind arm, andere reich. Einige der Minister sind 
gerecht, andere tyrannisch. — Ihre Matrosen sind theils Eng- 
länder, theils Deutsche. Einige von uns waren sitzend, 
andere stehend. Einige von euch sind fleifsig, andere träge. 
Einige von ihnen sind von den Christen, andere von den Mus- 
limen. — Manchmal war er anwesend, manchmal abwesend. 
Zuweilen war er freundlich und gesprächig, manchmal ver- 
drossen. 

V. (SS, £**:>) Alle Türken sind Muslime. Alle Men- 
schen sind Brüder. Alle Städte sind unter seinem Befehle. 
Alle diese Länder sind fruchtbar, aber nicht alle sind bewohnt 
und kultivirt. Alle unsere Soldaten sind tapfer, aber nicht 
alle sind geübt. — Jedermann in diesem Land steht (ist) unter 
meinem Befehle. Jeder Mann hat eine Frau. Nicht jede 
Frau hat Kinder. In jeder Stadt ist ein Gerichtshaus. Er 



291 

ist jeden Tag betrunken. Sie ist den ganzen Tag beschäftigt. 
— Wir alle sind unter deinem Befehle. Ihr alle seid mir 
verschuldet. Nicht alle waren ihm gehorsam. Alle insge- 
sammt waren Diebe. Alle diese Dinge sind erlogen. — 
Dieses ganze Dorf gehört ihm. Nicht ganz Iräq ist fruchtbar. 
Sein ganzes Land ist eine Wüste. Mein ganzes Baargeld 
beträgt (seine Summe ist) 20 Piaster. Euer ganzes Gerede 
ist eine Lüge. — Wo sind unsere Gefährten? Sie sind alle 
auf dem Schiffe. Wo sind die Arzneimittel ? Sie sind alle 
in der Reisetasche des Arztes. Diese Waffen sind alle ver- 
rostet. Bringe sie alle her! Nimm sie alle! Nimm das 
Ganze! — Jeder von ihnen ist ein vertrauenswürdiger Mann. 
Hat Jeder von euch seine Waffen? Jeder von uns hatte 
1000 Thaler und mehr. Jedes dieser englischen Schiffe hatte 
vier Schlote und drei Masten. — Unter ihnen sind auch eine 
Anzahl schwarzer Sklaven. Er besitzt einige kleine Boote. 
Ich war etliche Male dort. 

VI. (Jwt>a, ^c\, Jus etc.) Du bist wie ein wildes Thier. 
Er ist dir nicht gleich in Wissen und Geschicklichkeit. Ihr 
seid freie Leute wie wir. — Ihr seid Alle Einer wie der 
Andere. Ist dir denn Alles einerlei? Beides ist mir ganz 
gleich. Sie hatte ein Kleid, ähnlich einem Burnus. — Sie 
ist ebenso alt wie er. Du bist nicht ebenso reich wie ich. 
Ihr seid nicht unseres Gleichen. Das Maulthier ist nicht so 
stark wie das Kameel. Zeid ist nicht so grofs wie Amr. Seine 
Kleidung ist nach Art der Orientalen. — Diese Leinwand ist 
weifs wie Schnee. Ein Gelehrter ohne Thätigkeit ist wie ein 
Baum ohne Frucht. Die Blätter und Blüten dieses Baumes 
sind gerade so wie die des Kirschbaums. — Dieser ist eben so 
gebildet und fein, wie jener Andere unwissend und roh. So 
höflich dein Bruder ist, so grob bist du. Habt ihr eben 



292 



so viel Geld bei euch als wir? Wir haben eben so viel 



(aax*' als ihr. 



Elfte Lektion. 

Komparativ und Superlativ. 



t „öS 



87. Der Komparativ hat die Form Judi (fem. J*i 
[§ 173]), d. h. man spricht, ohne Rücksicht auf eingescho- 
bene Bildungslaute, stets den I. Wurzellaut mit a, den II. 
ohne Vokal und den III. mit a : 



J>^*< säbil leicht 
\^x*o ßä<ab schwer 
*jjlc, A-Jl-C cälim wissend 
j&u kebir grofs 
^iyo tawll lang 

v^-da täijib gut 

qaJ bäijin deutlich 

g^j^y kuwäijis hübsch 

&£■ (JLi) gäli theuer 

au)> cm } ÄocA 

^5_j.'i qaui stark 



Komp. J-fc~' äabal leichter 

„ wouo! aß<ab schwerer 
„ fix! dflam irei<er 

„ ^/l akbar gröfser 

, O^b! atwal ßku/er 

„ s_- *-y->l atjab fa««er 

„ ,-j£jt »bj'an deutlicher 

„ \J*y^^ äkwaa hübscher 

„ 1$^ ^* th eurer 

» <Sj"^ a 9 w * »tärker. 



f Steht in Adjectiven mit * od. a in der Mitte dies ^ 
für 3 (J^*9 § 172*), so kehrt im Kompar. das 3 wieder : 
lX*> gäijid (für ^u>>) ^ u < Komp. J>y>\ agVad 

^£0 häijin (für y£y9) unbedeutend „ ^9\ ahwan 

jaJ näijir (für ^i) fettend, hell „ ^yt änwar 

S^ säiji' (für S^J^) «cAZecÄ< 



iy*\, \y**\ äswa'. 



ff Ist der III. Wurzellaut gleich dem II. , so findet im 
Kompar. (nach § 123) die Zusammenziehung statt (der Accent 
tritt auf die letzte Sylbe) : 

v^ia»:> hafif leicht Komp. ^3»! ahäff 

k\jjJ.J+> Sedid heftig „ vXÄ) alädd 

OixäO daqiq fein „ v_3<->' adäqq 

JwjJli qalil wenig „ d-*! aqäll 



J 



,1s- harr heiß „ y>\ ahärr. 



> *<i£ 



88. Die F. jJtsi wird in prädikativer Stellung für 
Sng. u. PI., masc. u. fem. gebraucht. Unser als nach dem 
Komp. wird durch ^y> min übersetzt (^y> mit Suff. § 210) : 

,.y/> J.-aä.sI ^♦JL.xJI el-cälim äfdal (v. fädil) der Wissende ist besser 

J^LiL min el-gähil ah der Unwissende 

,.yo J..,Aa.r>l tL*.JL*Jt el-cülamä äfdal min el- die Wissenden sind 

XJlg4>- gähale besser als die ZJnw. 

(&Ä^) e kA (3j.IjI c^it e'nte ätwal minni (min- du bist gr'öfser als ich 

nuh) (als er) 

(jw-M ,.y« O-jI ^o»-Jl el-jöm äbrad (v. bäxid) heute isVs kalter als 

min e'ms gestern 
,.j^c Xc\ 8-^pL/iJt e6-6ägara äda min el- • der Baum ist höher als 

C£*.aaJI bat da« .Haus 

,.y« <J<_*^>t Q> (AJL5 5 hind hije ägmal min Bind ist schöner als 

(«5^Ä^) X+Ial» fätime (minnik) Fatime (als du) 

\i\.$> gzLJÜt fLJtoyA mäudyc el-qyräje häsä dies Lese-Zimmer ist 

8-xc j-y^fl ._y.it änwar min ger-ub heller als andere 

«j>jf l^Js Oyto darb el-babib äugac der Schlag des Freun- 

■ des ist schmerzlicher 

C^ ' f (als andere) 

^j.si ^9»JüJ »wÄS> häqq el-qäul äqwa das Recht des Starken 

ist stärker. 

Dasselbe ist der Fall bei attributiver Stellung des Kompar., 
wenn das Hauptw. unbestimmt ist : 



294 

fS\ jüjlt z&wije äkbar ein grdfserer Winkel 

i o i «• 

ic^>\ (\j**di) Ä-»a3 q^ßßa (<l^ß ft ß) u !) r * e * n * ontiere Geschichte 

- , {andereGeschichten), 

„J^^^l amädd (v. üfcL.) ^^^^^^ 

«j>»u min h&si wa äuga< 

L. ' •» 9 ' u. schmerzlicher. 

89. Für unser besser braucht man, neben dem selteneren 

v«aa1jI ätjab (v. \J^&), meist q**5»-' ahsan (v. { y»» s» schön) od. 

(den Positiv) JJ u> hair, hör (neben ^>1 äljjar), od. J*as! äfcjal 

(v. Jwtoli fädil trefflich) ; — für schlechter neben ^0,1 Ärda (v. 
* 2. 

j^Oj rädi) auch (den Positiv) J» s*arr od. yil atörr, zuweilen 

auch ^x*il äqbah (v. ,tf^>J qabih häfslich, gemein) : 

. cy° O"*^ ^ nuwa ahsan min ab er ist besser als ein 

Vater 
qm<j») fyffn jjM ahi el-jöm ahsan mein Bruder ist heute 

besser 
qj» j-a-^> cl_4~»*ol es-semäf her min el- das ffbren ist besser 

j»^lX!l keläm als das Beden 

£J* jbß* J**^ s*i£. guläm cftqil hör min e. verständiger Knabe 
iK"^" ^"Ä* 1 öeh gahil t«( 6e««er al« e. un- 

wissender Greis 
^& ^S & öip=>i\ el-igtihäd fi kdll fie her der Flei/s in allen 
jtp* Dingen ist besser 

<*>** jpÄ j£> hüwa larr minnak er ist schlimmer als du. 

90. Bei den Mittelwörtern der abgeleiteten Formen 
u. den Adjekt. auf D i an wird der Kompar. durch jSf\ mehr 
(v. j^JLS) umschrieben : JS\ y>lLi muta'ähhir äktar mehr 
verspätet, $S\ j^^u mugtähid äktar ßeifsiger , fS\ J^>\ 
yhtijär äktar bejahrter, JS\ Li.Lc cati&n äktar durstiger. 

91. Umschrieben wird der Komparativ auch durch fi\ 
mehr od. 3-fe! asädd heftiger (v. JujJi) - Gegensatz JM aqall 



295 

weniger (v. J^*) — mit folgendem unbestimmtem Accu- 
sativ (od. bestimmtem Genetiv) des entsprechenden Hauptw. 
Dies ist namentlich der Fall bei den Adjekt. für Farben u. 
körperliche Fehler (§ 174), welche für sich schon die 

F. Jotsi haben, wie J?\ ähmar roth, , _,ci äcrag krumm, <J&Z\ 
ahmaq dumm, einfältig : 



£ ) - , o- 



lA—iit &X>^: £~'——tl% ) v_Ä^"i j.$> er ist einfältig , aber seine Frau ist 
30 *.-.,'" noch einfältiqer 

^.♦c ,.y« L^>-ß i*^ Omj £eid isf krummer (mehr an Krümme) 

als Amr. 
t\j; ,'y« L>jj>' r^' -5-* c -4»w <?«'£< meAr öeZd aus als Zeid 1 ) 

Lxot^oi^ bUc (j^LÄJI .£5^ *J> sie sind die von den Menschen, 

welche am meisten an Schwächen 
. _ u. Krankheiten leiden 2 ) 

wJLaoj! ^Ks> q* ä^Lwvä iA*ll XaJIä sein ^crz is£ härter ) oZs der Aarfe 

£<em 
(üj+^\j\ ^1) ä.*s> tA^-l (j*l^jül das Kupfer ist intensiver roth 4 ) als 
v_a.£OJ| qvo das Gold 

(iuJUajl ^t) äj^Lo JJii (j^Loyl das £^ei «s< weniger hart 5 ) als 
, Ä .» dos Kupfer. 

92. (Alger.) Auch der Positiv mit folg. JU aw/, wfor 
kann den Kompar. umschreiben : ^*JÜ? J*c ^yi «^^Jt es-säbuc 
qäul (äla'n-nimr der .Löwe &s£ stärker als der Tiger. 

93. Wenn im zweiten Theile des Vergleichungssatzes 
kein neuer Gegenstand der Vergleichung eintritt , sondern 



) r^j^ pl- v - •pr^ > Ausgabe. — ) das Meiste der Menschen an 
es * e - - 

Schw. (pl. v. xlc) u. Kr. (pl. v. (j£> ; ^). — 3 ) qasäwe Härte. — 4 ) humre 

Röthe. — J ) ßaläbe Härte. 



296 



das dort Gesagte von demselben Subjekte gilt, so erhält 
.4* min als das betreffende Suffix : 






£-^ j 



o* 



\jjX3\ 



J-' 






huwa min bacid äkwas 
minnuh min qarib 

ed - darb el-ftn äusa< 
(wasu) minnuh qab- 
lafi 

es - si : ms honftk aharr 
(harr) minhft bona 



er ist von Weitem hiib- 
$cher als von Nahem 

der Pfad ist jetzt brei- 
ter als früher 

die Sonne itl dort hei- 
fter alt hier 



die Herrin tat heute 
gnädiger als gestern 



^Ü ^oyJt o«*^! es-sitt el-j6m akram 
Mfp i liJu« (kerim) minhft bi'l- 

lÜl »l&Äji j uto häsft fi' B -«ito adarr ä*i«# irt im Winter 
C*&äJ! j *^ (4M minnuh fi'ß- «cÄadtfeA«r oh im 

ßef Sommer 

Jlc (ol'i Jl) OyjJf er-ruqud (er-ruqftd) <äla da« Schlafen auf e. 
firfti hasin ächa ') 
IIa 'ß-ßyhha minnuh 
<äla firää läijin 






rauAen 2?«tte i** wor- 
theühafter für die 
Gesundheit als auf 
einem weichen 



elmätgar honäk ausar 
minnuh (ändinft 



dort gibt es e. aus- 
gedehnteren Handel 
als (der) bei un»? 



f Vor e. neuen Satze steht (statt ^a) L* mfmma : 



jjSS \X&\ fy*^ ^J ^ 



o 



5^0 1 qj| 8.0ÜJ 



y? 



LäjLm qL^" u~ 



er-rih el-jöm a6add ke- 
tir mimmft känet 
bi'l-e'mB 

gauw ltfndra el-än äd- 
kan mimmft kän sä- 
byqan 



der Wind ist heute viet 
heftiger , als er ge- 
stern war 

die Atmosphäre voi 
London ist jetzt dun 
stiger als früher. 



) v. clo, (^)O aufordernd, veranlassend. 



297 



94. Das Mafs ; um wieviel die Eigenschaften diffe- 
riren, wird durch cj bi um bezeichnet : 



tUl ^yD ^JlS>\ p [^5 



el-häua abäff min el- 
mä bi-ketir 



£jA Oy~jo\ LJL->^-j jöhanä ätwal min jüsuf 
ü_*_j.j oi-Aw^-j bi-ärbac qarärit 

JaJ.Li (qirät) 

{jjibjai (*$LLo ^a^I lit äna äkbar minnak 

bi-tariqen 
^0j.jO ^äx -tS\ j£> huwa äkbar minnak bi- 
'xXm*j w£a/0 0«cl jom , äcraf (carif) 

minnak bi-seno 



die Luft ist um Vieles 
leichter als das Was- 
ser 

Johann ist um vier Zoll 
gröfser als Joseph 

ich bin zwei Mal so alt 

wie du 
er ist um einen Tag 

älter als du, und 

um ein Jahr ge- 

scheidter. 



&a9 Lo &av« q.av.5»! 

Li*» JJ"! uUjuN 
JtJl ^Jl^»- 



Eedensarten. 

ähsan minnub mä fib 
mä fili ähsan min clöl 

häsä (ändi äbsan min 

häsäk 
el-cynab äkl täijib, äh- 

san min et-tin cändi 

ätjab ez-zubde min es- 

semn tän dl 
täijib halib el-m&az, 

ämmft ätjab (ändi 

halib el-bäqar 
min hätyr-I ) ähsan 

el gübn 

abäbb (habib) Ii el- 
' äqyt 2 ) 



Besseres als dies gibfs 

nicht 
es gibt keine Besseren 

als diese 
dies gefällt mir besser 

als jenes 
die Trauben sind ein 

gutes Essen , mir 

lieber als Feigen 
mir schmeckt Butter 

besser als Schmalz 
die Ziegenmilch ist gut, 

aber mir ist die 

Kuhmilch lieber 
mir für meinen Theil 

ist Käse lieber 

mir ist weicher Käse 
lieber 



) Von meinem Gemüthe aus. — 2 ) geronnene Kauaeels milch. 
Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 38 



298 



AÄt-LuJt j«^«N el-qä'hwe fVß-ßabäh Kaffee ist mir in der 
& C ' - äfiha (brIü) iläija -FrüAe toter ah 



min eä-SAj 
t ahäbb ilaija fi'1-qa'hwe lieber ist mir im Kaffee 
zijädet el-halib wa mehr Milch und we- 

qyllat es-stikkar ') 



niger Zucker. 



/-Jt 



Aj^JI .yo Jjt J^ el-gemel aqäll min el- da$ Kameel i$t weniger 
- fil fi'l-qdwwe') »tark al$ der Ele- 

^ & phant 



JJl ^ Jtfl 1 la ak^ar wa lft aqall 
^aäÜ ^ J^J ^ IS i&'id wa la nAqyß 8 ) 

»j^O \ e3jS 9 la föq-uh wa la dün- 
uh 4 ) 
(joäL) iX»>tj jus fih uwfthyd nAqyß 



nicA/ meAr und nicA* 
weniger 

et ist (vlg.) JSiner we- 
niger 



LoüJI j ,ja5lj V^ k(51b nft ^ß ß'd-ddnja ein Hund weniger auj 

der Weh. 



&Lw £fcJL£J! öj» j£> otiwa föq ett'manin 

s^ne 
^-cm».*:> ^ £S\ j?> bdwa akfar min hamsin 

jSTt ( 4>) »5> La L^JLw sinni-ha mä hdwa aktar 



ob' 



uy 



ol 



iL>..äLx_J 



<4> 



LJÜI 



*5Üo 



min casar senin 
(Snte adra s ) bi-cad&t 

en-näs 
^nte adra bi-<äqybet 

sälik 



er ist über 80 Jahre 

alt 
er ist über die 50 J. 

ihr Alter ist nicht über 

10 Jahre 
du kennst ja die Sitten 

der Menschen 
du weist nur zu gut 

das Ende davon 



x ) Mehrheit der Milch und Wenigkeit des Zuckers. — 8 ) Stärke. — 
) nicht zunehmend und nicht abnehmend. Statt (AjI; auch cXjjI azjad, 

O«^) äzwad u. alger. 0.,: zöd, zud. — 4 ) nicht darüber und nicht darunter. 
— °) v. Ji> , {ßj>£ wissend : du bist kundiger (als ich od. jeder An- 
dere) etc. 



299 

— Ly^-^l lXjiAaO Li! äna sedid el-yhtijäg ') ich brauche dies Buch 
l^üüül \\\9 ^t IIa häsa'l-kitäb sehr riöthig 

&«J) ^XmS^o) iA-wI ui äna aßädd el-yhtijäg ich brauche es noch 

\&.kA ileh minnak nöthiger als du 

J,t (^ot <^s — *_Ä_Jt et-tä<ab äd<a ila'ß-ßyh- die Arbeitsplage ist bes- 
't&Ajh ^y\ j^Uoi! ha min er-räha ser für die Gesund- 

(S. 296 Anm. 1). heit als die Buhe. 

-*«|^.4«ii q£ ^s- y$> huwa gäni can el- er ist üb er r eich an 
mawäs'i 2 ) Vieh 

^♦.xJ) ,.-c -Äe >^\j) e'nte gäni tan el-tämal du bist so reich , da/s 

du nicht zu arbeiten 
brauchst 
üSc c+& Lit äna gäni cännuh ich brauche ihn (es) 

nicht. 



95. Zum Superlativ wird der Kompar. , wenn er 

(durch den Artikel ^1 od. durch e. folgenden Genetiv od. durch 

e. Suffix) bestimmt ist : 

-t£ jI el-äkbar der Gröfste 

^w*m.e> ä\ el-ähsan der, das Schönste 

ySo) el-äktar das Meiste 
i 

^j*L*J! *X^»I ähkam (hakim) en-näs der Weiseste der Men- 
schen 

LJiAJ) 0l*^>- (*-"ti äczam (azim) gibäl ed- das bedeutendste Ge- 

dunja birge der Welt 

JJÜ! j^\ äkbar el-kull I der Qj .. 6 ß te ( AeUe8te ) 

*(>$S jS\ äkbar kdll„-hum | ™n Allen 

*$>yS\ akbär-hum der Gröfste von ihnen 

lijboi aßffär-nä der Kleinste von uns 



') ich bin heftig des Bedürfens etc. — 2 ) pl, v. &»^.&Le määije schrei- 
tende Habe.' Sinn : so reich an Vieh, dafs er eine Vermehrung desselben 
nicht braucht. 



soo 

8^Lct adä-h 1 ) da$ Bette davon 

üJLjt -tp» hair ul-barrijje dat bette der Qe- 

tehöpfe *) 

JJiJJl "jk KiLLJt el-batale Barr er-re- die Trägheit ut da* 

BÄ'il 8 ) schlimmste der Latter 

,J*aasl ^jÜüU! ty> göd el-faqir äfdal el- die Freigebigkeit de* 

0*Q güd Armen ist die bette 

i 

«$cX.ac Lo £Y*&>\ ähsan mft <andak dat Bette deisen, wo* 

du hait 
iu.^£> (JiacS ätzam hürijje *) die schönste Buri 

11 . 

c>.Jj oJ>^ Ji ♦ >^ ägmal wa äiraf blnt da* tch'öntte und ele- 

jOLJt i5 fl'l-be'led gantete Mädchen in 

der Stadt 
\jjal\ ya'6\ äqßar et-tdruq 8 ) der hürtette Weg 

(jwJ^Ut f£\ äfhar el-melabii 6 ) die prächtigsten Kleider. 

96. Der (alleinstehende u. der) attributive u. der 
vor dem Genet. stehende Superlativ bilden den Dual, den 

gesunden männl. Plur. u. das Fem. (F. (J A*il' § 173) : 

y . öS i m 

JwOßS^I J^Jt der treßichtte Mann 

- -o£ 

Q^LoSdl Q^L>pi die beiden trefflichtten Männer 
, i 
Q^Las^l v5L>jJl «Ke trefflichtten Männer 

.01 ii 

t^aäJI öLJI die treßichtte Frau 

-- o i .So 

qLLcoäJI glJ'ijJI die beiden trefflichtten Frauen 

}.,(,! ^.. m 

oLaUsäJI *L*jJI die trefflichsten Frauen. 



i * öS G o. 



Man sagt : 7 ) gjjÜI J^t vXjj, Da. r yüt Ju^sl ptJMjft. seltener 

') sein Höchstes. — 2 ) d. i. Mubammed, der Prophet. — 8 ) v. iL i 6 J 
resile. — 4 ) Das Trefflichste einer Huri. — 6 ) das Kürzeste der Wege 
(tariq). — 6 ) das Stolzeste (fähir) der Kleider (mälbas). — 7 ) Volksstamm, 
Leute. 



301 



^öj.äJI _U__>1; PI. .•ojüJI J__ist ^tJoJt, seltener ^o*äH _jJLosl ; weibl. 

*LmjJ{ itfJ^s _u$>, Du. cLm.aJI LJUias Q^ifSl, PI. oLJLcas oi-U^Jl 

Vlg. häufiger : Qjytf^l el-aktarin die Meisten ; ^-•g-.L*' 
,^jou.:>l küllu-hum agmadn [v. geml(] s. Alle insgesammt; 

- o > s a 

-*_a*Jt s.!lXa_JI eß-ßadara el-rtizma rfas Grofsvezierat ; X-y^t 
(^.iu-J!) ^_-J-t armenijje el-kübra (eß-ßügra) Groß -(Klein-) 

Armenien; (,J^ä/*Jt) LJLxJt &£?vJt el-gihet el-ctilja (es-süfla) rft« 

o&ere (untere) Seite. 

97. Die Pluralform Juelil (§ 173) :^pfi el-akäbir die 

Grofsen, Mächtigen, ^oASW el-akärim die Gro/smüthigen , <j<JI.I 

jjjjüi (Jil-J) aräsil (asäfil) en-nas die Gemeinsten l ) (Niedrig- 
st 
sten) 2 ) der Menschen; criLSlXl u^jlbt atäjib el-ma'külät die 

besten der Speisen, feinere Sp. ; u-OÜ ^xolät aqäßi 3 ) el-ard die 

äufsersten (Grenzen) der Erde; J>S\ v_**o q* j$> hüwa min b6t 

akäbir (Genet.) er ist aus vornehmem Hause. 

98. Umschreibungen des Superlativs : 

^j-S-i *jl£ gäjet el-häzan der höchste Grad 

der Trauer 
_.-äJ) ä-jIc (3 q-*" 1 nähn u fi gäjet el-färah wir sind höchst erfreut 

■ j^wJtj wa's-surar 4 ) 

&— jL_£ i3 f« »11* " et-täman fi gäjet el- der iVet« is< äußerst 
\JLafi\ inßäf 5 ) fo'% 



') v. Jjüj. — 2 ) v. JjLw. — 3 ) v. ^jd-S, -AflÜ qäßl «eAr entfernt; 

^x__"M Oj_i_4.il el-mägrib el-äqßa der äußerste Westen , Marokko. — 
) jPreude u. Fergm%en. — 5 ) Gerechtigkeit, Billigkeit. 



302 

iütjJI »l\-^ ^|yj 



Kj.i.'.J «Üus 



:> 



iüLxJLS i^A^Jb 



03 



jJt 



» - i 



J ,o £ iii. 

5 

L^aS LjIäjI 



hdm fi gaje min et- 
teme'ddun 

qawä'im ') hftsi ed- 
däbbe raqiqa bi'l- 
gfije 

taijib li'1-gAje 

fi <yzz J ) es-Äit* 

el- med ine fi <fi* od- 
diq 8 ) 

ana fi Äfddet*) ed-diqa 

(daiqa) 
el-gid (et-tib) minnuh 

ed-dun 

el-hazin el-akbar 

mucazzam aÄädd et- 

tafzim ) 
htiwa hariß aiädd el- 

hyVß wt aswa'-hu a ) 

ä'hl eß-ßin äczam el- 
umam ihkäman li'ß- 
ßanä'yc wa afiäddu- 
hum itqänan fihä ' ) 



sie sind im höch»ten 
Grad der < ivilisa- 
tion 

die Füf$e dieses Reit- 
thiers sind äufsent 
dünn 

gut im höchsten Qrade 

im stärksten Winter 

die Stadt itt in der 
höchstenBedrängni/s 

ich bin in der äufieriten 

Noth 
da* Beste davon 

die geringste Sorte 

der AUertraurigste vlg. 

höchst geehrt 

er ist von höchster und 
bösartigster Gier 

die Chinesen sind die 
Ersten aller Völker 
in Kunstfertigkeit u. 
Kunstverständni/s 



') v. &Mti qä'ime. — 2 ) Macht. — 3 ) Beengung. — *) Heftigkeit. 
— 8 ) geehrt das Heftigste (äedid) der Ehrung; Gr. § 311. — *) er ist gierig 

das Heftigste der Gier u. ihr Bösartigstes ( f A—, s- c ».). — 7 ) das Volk 
von China ist die trefflichste der Nationen (sg. Xrfl) an Solidität in den 
Künsten (sg. ßynäca) u. ihre tüchtigste in solider Herstellung. 



303 



i^)JLll *.x*.:> y^\ ^-M kän äktar gemic el-mu- 

lük mälan wa rizqan 






wa aufär-hum ) <yl- 
man wa cäqlan 



er war der reichste aller 
Könige an Vermögen 
u. Einkommen u. der 
reichste von ihnen 
an Wissen u. Ver- 
stand. 





Redensarten. 




- o£ . 

yfcX-lc Lo ^et k\3>( 


el-äula wa ? l-ähra 2 ) 
a-häsä äda mä cändak 


das Beste u. Vorzüg- 
lichste (besser gesagt) 
ist dies das Beste des- 






sen, was du hast? 


»Liot ^t »^Lct qA 


min adä-h ila adnä-li ) 


von der besten bis zur 


jj.£ Lo w*^-f 


ahäbb mä <aläija ) 


geringsten Sorte 
sehr gern 




<äla'l-qäul el-aßähh 5 ) 
fi'1-azhar 6 ) 


nach der richtigsten 

Meinung 
ganz offenbar 


jjjj i Jxji ^fl y> 


hiiwa äkbar el-kull fi'l- 
<ümr 


er ist der Aelteste von 
Allen 


." -11 


häsä jekun ähsan el- 
gemic 


dies ist das Beste von 
Allem 


LU >&Jl 


el-maznün gälibaö 


das meist Geglaubte 


jj*LÜI w^JLct 


äylab 7 ) en-näs 


die meisten Menschen 




el-gälib <äla alwän-hum 
el-hümre ) 


ihre vorwiegende Farbe 
ist die rothe 






') jj)^ reichlich. — 2 ) das sich am besten Anschliefsende ( J^ wäll) 

u. das Entsprechendste ((jj-£> harl). — 3 ) von seinem Höchsten bis zu 
seinem Niedrigsten (f c JO däni). — 4 ) das Liebste (habib) dessen, was 
(Pflicht) auf mir ist. — 5 ) nach der wahrsten (v. ßahih) Rede. — 6 ) im 
Augenscheinlichsten (zähir). — 7 ) gälib überwiegend. — R ) das Vorherr- 
schende über ihre Farben ist die Röthe. 



304 



j.cE 






hum äibah ') en - na« 
bi't-tdrk fi ßuwär- 
hum*) 

huwa auhad s ) a'hl ea- 

zemän 
häsa hiiwa abda< 4 ) 

anwa< 5 ) el-fahh&r 9 ) 

hije min ahsan muddn- 
hum wa akbar-hft 



von allen Menschen sind 
sie in ihrer Gestalt 
den Türken am ähn- 
lichsten 

er steht Einzig da unter 
den Zeitgenossen 

dies ist die vorzüglichste 
Thonwaare 

sie gehört zu den schön- 
sten und gröfsten 
ihrer Städte. 



... Ju Lo kfihftl ä<iam 7 ) ma jekun das Vorzüglichste (des- 
sen), was es gibt 

... JCj Lo jS\ äktar ma jekun höchstens 

ytf^lu iü^LS ^A^y» qirsen t'tete bi'1-aktar höchstens zwei drei 

qjXj \jt JJit aqall 8 ) mä jekün mindestens 

*_>L^* J— S^H £j.-3> bdwa fi'1-aqall sinn-uh er ist mindestens 90 

KJLw fjtJLmÜ tis»<in se'ne Jahre alt. 



Uebung 11, 

I. (Komparativ.) Das Blei ist schwerer als das 
Eisen. Er ist gröfser als sein Bruder. Dieser Flu ('s ist brei- 
ter als der Donaustrom. Die zweite Lektion ist schwerer als 
die dritte; aber die fünfte Lektion ist leichter als die vierte. 
Es gibt keinen längeren Strom auf der Welt als den gesegneten 
Nilstrom. — Sie ist besser als ihre Schwester. Dies Mädchen 



) t^ii*" ^ebih ähnlich. — *) pl. v. 8. yo ßüra. — 8 ) wahid einzig. 
— ) £?.^ Ded i<, neu, originell u. schön. — 8 ) c^i nauc Art. — 6 ) pl. v. 

*J^ fahhäre Töpfer- u. Porzellanware. — 7 ) r »Iir <azim. — 8 ) JwJlä 
qalil wenig. 



305 

ist gröfser als ihre Mutter. Meine Schwester befindet sich 
heute besser. Zeinab ist schöner als Zuleicha. Diese Palme 
ist höher als der Kirschbaum. — Diese Bäume sind höher als 
unsere Zelte. Unsere Zimmer sind geräumiger und heller 
als eure. Die Aerzte sind gelehrter als die Richter. Ich bin 
gröfser als du; Du bist gelehrter als ich. Er ist hübscher 
als sie. Sie ist besser als er. Wir sind stärker als ihr. — 
Ihr seid fleifsiger als wir. Sie sind durstiger als ich. Wir 
sind mehr verspätet als sie. — Gestern war es kälter als heute. 
Dies Tuch ist breiter, besser und theurer als ein anderes. Dies 
Zimmer ist nicht dunkler als ein anderes, vielmehr heller. 

II. Die Maulthiere sind theurer als ein Wallach, ja 
sogar attch als ein Hengst. Nein, die edlen Pferde sind um 
Vieles theurer. Das Licht des Mondes ist um Vieles geringer 
als das der Sonne. — Der Mond ist (um) 49 Mal kleiner als 
die Erde. Das Holz ist leichter als das Wasser. Ich bin 
um zwei Monate älter als du. Er ist doppelt so alt als du. 
Dieser Berg ist um 2000 Fufs höher als jener. — Gestern 
war der Wind viel heftiger als heute. Beim (fl) Hund ist 
der Sinn des Geruches viel stärker und feiner als beim Men- 
schen. Das viele Trinken (Vielheit des Trinkens) ist in den 
heifsen Ländern schädlicher als in den kalten. Diese Strafse 
ist jetzt breiter als früher. Hind ist jetzt viel hübscher als 
früher. — Das Holz des Kirschbaums ist weniger hart als das 
des Eichbaums. Das Gold ist intensiver gelb als das Messing. 
Die Engländer sind ernster als die Franzosen. — Hast du 
besseres Tuch als dieses? Besseres als dieses gibt es nicht. 
Dies gefällt mir besser als jenes. Käse ist mir lieber als Butter. 
Das Kalbfleisch ist gut, aber Hammelfleisch ziehe ich vor. — 
Er braucht sehr nothwendig Geld. Ich brauche es noch not- 
wendiger als du. Diese Beduinen sind überreich an Vieh. 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 39 



306 

III. (Superlativ.) Salomo war der weiseste der 
Mensehen. Jenes Meer ist das gröfste^der Welt. Das Hi 
mälaja-Gebirge ist das höchste auf der Welt. Es ist das 
höchste von allen. — Er ist der Aelteste von euch Allen. Nein, 
er ist der Kleinste von uns. Der Diamant ist der kostbarste 
aller Edelsteine. Thomas ist der Geschickteste von Allen 
(von uns Allen). Heute ist der kürzeste Tag im Jahr. — Wir 
sind in der äufsersten Noth. Sie sind in der tiefsten Trauer. 
Der Preis dieser Waare ist äufserst billig. Die Belagerten 
waren in der äufsersten Bedrängnifs. Er ist überaus gut. Der 
Bürgermeister ist ein überaus gelehrter Mann. — Die häufigste 
Farbe der Blätter ist die grüne. Die meisten Menschen sind 
träge. Er ist höchstens siebzig, achtzig Jahre alt. Nein, er 
ist mindestens neunzig Jahre alt. — Dies ist die breiteste 
Sorte schwarzen englischen Tuches. Wien gehört zu den 
gröfsten und schönsten Städten Europa's. Die Chinesen sind 
die geschickteste aller Nationen , und die am wenigsten Geld 
ausgeben. *4- < «s, ^ 5~i 



Zwölfte Lektion. 

Regelmäfsiges (gesundes) Zeitwort, I. Form. 

Praeteritum (Perfekt) und Plusquamperfekt des Aktivs 

ohne und mit Suffixen. — Negative und 

fragende Form. 



99. Das Praeteritum (Perfekt), welches die voll- 
endete Handlung bezeichnet (§ 313), lautet in der I. Form 
des regelm. dreiradikaligen Zeitworts im Aktiv (§83 ff.) : 
JOS qätal er hat getödtet od. er tödtete , ^ färih er freute sich, 
v-»LJ lätuf er war gütig. 



307 



i3*Xä qätal er tödtete 

c^A^Ä qätalet sie tödtete 

vi^Iää qatalt du (m.) tödtetest 

(ct*.XXä) -£1ä3 qatältl di* (f.) <öd<etes£ 

ci*.ixä qatalt ich tödtete 

)^\X£ qätalü sie tödteten 

(aJuLää) \j.*lXi qatältü ihr t'ödtetet 

LUlXÄ qatälnä sie tödteten 



Ö? 


färih 


c^s-y 


färihat 


c^s*^ 


fariht 


fr^j* 


farihti 
fariht 


«J*J>jjS 


i^ö 


färihü 


[^>^ 


farihtü 


J 


farihnä 



'S 



Zu gröfserer Verdeutlichung können die persönl. Fürwörter 
nach- od. vorgesetzt werden : qatalt äna od. äna qatalt ich 
tödtete u. s. w. 



y^fXo talab suchen 
v_aä5^ kätab schreiben 

Job fätar frühstücken 
\^>J><J sähab (weg)gehen \^Jy t 
«JLb täla< aufgehen, 
vlg. ausgehen 
V^-£ gärab untergehen 
J*iJ äkal essen 
\\z>\ ähad erhalten, nehmen 
ilj bälag erreichen 
(J»*c) (J*.*ä cämal machen 



JjiS fä(al iÄMn 

l3jC cäraf wissen, kennen 

^JJo durah schlagen 

J.J>0 dähal eintreten \ <v5 

_,.5> harag ou«<re<en 
<S J .. w 
«Jj waqac fallen, vorfallen 

joOj wäßal ankommen 1 ) -IfoV,^««/. 

iwJ^Ä öärib fnn£en 

«u^ öitbic s«^ sein 

*.*** sämic hören 



pjp fähim verstehen 

*A» qad zn der That, bereits, schon 

Xs> hätta bis dafs, bis 

N. B. Der Accusativ der Vulgärspr. unterscheidet 
sich nicht vom Nominativ (Gr. § 17) : 

qad täla< el-fägr 






qad tälatat es'-s'e'ms (f.) 
qad äkal 



die Morgenröthe ist be- 
reits aufgegangen 

die Sonne ist schon 
aufgegangen 

er hat schon gegessen 



l ) Es sind hier auch einige häufig vorkommende schwache Zeitw. 
gewählt, deren Praet. regelmäßig ist. 



308 



j Lil c^i ^ q» d * kalet d-girtfe *'« Ma 9 d hat tchon 9* 

"' gelten 



er (tie) oft und trank, 
bii er (tie) tatt tcar 



«c^ä ÄS> Vj45 & äkalwaöärib hätte 6&bu 
"i>^^ c>J^i akalet wa saribet hatte 
\zyjuu» Ääbuat 

\JS\ \Xi +%if kdllu-hum qad akalQ Alle haben bereit* ge~ 

genen 
h> Sj-if-ä} y^\ akalü wa Äaribfl hatte $ie af$en und tranken, 
lyu-ii sabicü bi$ tie tatt waren 

(c>ol) v^JUx: u i^_jl ei «amält (<tote) ha*»' wai halt du heute mor- 
LmJI I jsS> ß-ßabah gen geviaeht 1 

jjj Lj &+p fahlmt, jft wälad? hott du verbanden, 

Burtehe t 
v^Jo y ^cvLiJ t«3 \* m& sä fa<ältl, ja bint? wat hatt du gethan, 

Mädchenl 
oJj ^> &•*& fahimti, ja bint? hatt du verttanden, 

Mädchen ? 
0>.-»45 fahlmt ich habe verttanden 

y_j. " <^—* o*-aÄ^= katabt moktüb (mektü- ich habe einen Brief 
(^yüJt) bin) (2 Briefe) getchrie- 

ben 
iCoaj c^ Ub^I Lil äna aidan katabt barad auch ich habe einige 
\^K(3\JLa mekätib Briefe getchrieben 

_ ,Uxt IjJÜU* (jÄJ^ eö camaltü emb&ryh wat habt ihr gettern 

gemacht ? 
i^ÄA&i ^1 IjJol rintü In sahabtü wohin teid ihr gegangenl 

iL«X^\*Jf J,t 'Lix^J sahäbnft ila'l-mahkame «nr «ind »V« Oerichtt- 

haut gegangen 
i-yjfiyi&s f*£J LUXT katabnä läkum mektü- wir Aoicn eucA 2 Briefe 
bin getchrieben 

£»$ UJl\JI qvo Oj5> hjirab min ed-dübb, w^oA wr d«m .Bären 
" » a waqa< fi'1-gtibb u.fiel in die (.'itterne. 

100. Die Frage wird durch den blofsen Frageton, 
oder durch vorgesetztes I a od. J^ hal, od. ,JL*j jaml, od. 
ganz vulg. durch das an die Verbalform angehängte ^A f jfc 
s6, si, s ausgedrückt (Nr. 36) : 



309 



fedPfl that er? facalü'S thaten sie? 

fa<al&'6 that siel 

facält'g thatst du? m. facaltü'g thatet ihr? 

facalti's „ „ f. 

fa<ält'6 that ich? facalnä'S thaten wir? 

,.jLi>(3 cj*-J~&5 a-garfbt duhhän Äa*£ du geraucht? 

_*j> t^üu-w J^ hal samiftü bdbar Aafo iAr e. Nachricht 

gehört ? 
süvmJI ^-{JLb ^xäj jä\m taläbti es-sitt hast du (f.) die Herrin 

gesucht ? 
.Sit ci*Jt**w samictä hast du gehört? 

(JÄ^Äj -Äj ij&ydil akalt&'ö wa garibtü'6 habt ihr gegessen und 

getrunken ? 
U&LlLöj waßalnä'6 sind toir angelangt? 

101. Verneint wird das Praet. durch Lo mä, wozu 
vulg. noch ^.ä, u& s an das Ztw. treten kann : 

...Ü>0 (^wciA.J-ü Lo ut äna mä Saribt'6 duhhän ich habe nicht geraucht 

yMJ (jÄLäXj 1 Lo LmJ lissä mä akalnä'6, bass wir haben noch nicht 
Ü-kas fatärnä gespeist, nur gefrüh- 

stückt 
Lü {juyiJjS Lo iuJ leh mä katabtü'ä länä warum habt ihr uns 
V-jjys»- gawäb keine Antwort ge- 

schrieben ? 
(jil^^j Lo mä fabimü'6 sie haben nicht ver- 

standen 
ä.>L>- J» c^-1»*^ Lo mä camält'6 häge (äg. tcA ÄoJe yar Nichts 

häga) gethan 

C-& K_j (J&Iaa+** Lo mä samicnä'ä w a 1 ä wir haben heute gar 
s>y+?\ «AjA> 6 6 gedid el-jöm Nichts Neues ge- 

hört. 

102. Das Ztw. nimmt zur Bezeichnung der Accusative 
ihn, sie, dich, mich etc. Suffixe an. Diese Accusativ-Suffixe 
unterscheiden sich von den Genetiv- od. Possessiv-Suffixen nur 



310 



in der I. P. sng. (hier S— nI ; nicht l5— ! )- Nach einfach 
geschlossener Silbe (§ 163) : 



-JLjyto darab-ni 


er 


schlug 


mich 


n£+iu£> därab-ak 


B 


n 


dich m. 


\£*iJo därab-ik 


» 


n 


dicA f. 


jOyä därab-uh 


n 


n 


ihn 


l ^iJo daräb-hä 


n 


n 


sie 


\j^Jo daräb-na 


n 


n 


uns 


^iyo dardb-kum 


n 


n 


euch 


ptyJo daräb-hum 1 ) 


n 


n 


sie 



JLX»^9 fabimet-ni 

_S>.«.^ fahimet-ak 

u5^*»$i fahiniet-ik 

fcÄ»^3 faliiiiut uh 

LfrÄ»^?> fabime't-ha 

Lää+^3 fahimcH-na 

*&4*$Ä fabimet-kum 

.»flÄ+^Ä fahime't-hum 



■ 



nach doppelt geschlossener Silbe: 



daräbtanl du schlugst mich 
darabtak ich schlug dich (m.) 
daräbtik „ „ „ (f.) 
daräbtuh „ „ ihn 
daräbtiba „ „ sie 



daräbUnft du schlugst uns 
darabtukum ich schlug euch 



darabtnhum 
— nach auslautendem langem Vokal : 



darabünl sie schlugen mich 



darabük 

dar ab dkl 

darabü'h 

darabübä 

darabünä 

darabükum 

darabühum 



dich (m.) 

■ (f.) 
ihn 
sie 
uns 
euch 
sie 



fabimnak 
fabimn&kl 
fahimna'h 
fahimnähä 

fabimnäkum 
faliimnäbum 



wir verstanden dich (ra.) 

■ ■ »An 

■ ■ «• 

euch 
k sie. 



fj JT**' iW 0«~*J (^ ^n kunt 9*W embaryh, wo war*< du vorgestern! 



u&tJlb lil 



l5' 









ana taläbt-ak 

dntl en sahäbti, talab- 
nä-ki e'ms 



b,lfdl UjÄjJs ^ X j jfctf talabtft-nä 
bärde 



7cA habe dich ge- 
sucht 

wohin bist du (f.) ge- 
gangen! Wir haben 
dich gestern gesucht 

habt ihr uns heute ge- 
sucht! 



') ganz vlg. d'räb-ni, d'räb-ak etc. 



311 



.JA ^IXAId Lo ^ lä, mä talabnä-kum^ 






L* 



am »J.Ä5.C La 






el-wäraqa di katab^t-ha 

lak 
mä samütüh's" 
mä häsa'l-kitäb, mim- 

min (mimm^n) ahad- 

t'uh 
min ibn <ämm-I abadt'uh 

es" el-fulüs di? mim- 
min ahadtü-bä 

ahadnä-hä min et- 

tuggär 
mä caraftü'bs" ) 

mä <arafnä-hum's* 

mä carafü-nä's' (carafü- 

hum'6) 
mä baläg-m el-häbar 

mus kam bälag - ak 

bäsa'l-häbar 
fi äbrak es-sä<ät waßäl- 

nä mektub-kum el- 



nein, wir haben euch 

nicht gesucht 
dies Billet (Blatt) hat 

sie dir geschrieben 
ich habe es nicht gehört 
was ist das für ein 

Buch ? Von wem hast 

du es bekommen? 
von meinem Vetter habe 

ich es bekommen 
ivas ist das für Geld? 

Von wem habt ihr 

es? 
wir haben es von den 

Kaufleuten 
habt ihr ihn nicht ge- 
kannt ? 
wir kannten sie nicht 
sie kannten uns (sie) 

nicht 
die Nachricht hat mich 

nicht erreicht 
seit wann hat dich diese 

Nachricht erreicht? 
zur gesegnetsten der 

Stunden gelangte ihr 

theures Schreiben an 



103. Das Plusquamperfekt entsteht durch Ver- 
setzung von ^1/ kän vor das Praet. (§ 98, a) : 



kän sämic er hatte 
känet sämuat sie hatte 
kunt samict du (m.) hattest 
küntl saraictl du (f.) hattest 
kunt samict ich hatte 



1 i JCi- .. 



ki'mu sämicu sie hatten 



ktintü Samictü ihr hattet 



künnä samicnä wir hatten 



t 'S 



') Schriftspr. *y*&^, Gr. § 161. S. 108. 



312 



Zuweilen gibt Jö qad bereits dem Praet. den Sinn des Plusqpf. : 
Jk LUL Jö qad balag-nä el-hdbar bereits halte uns die Nachricht 

erreicht : 



ULI iutoyM 



»k* 



l^^J 






k&n dibal fi'1-bÄme 

qäbll (od. min qäbli) 
k&net däbalet fi'l-mat- 

bah bä(duh 
kunt haragt min el- 

dda qäblanft 
kdnti rag&tl qabl e»- 

sitt 

Lil Ana kunt ragä<t qÄblak 



jiuj \y>^. JjjyM Li ma kftnü'fi <arafu 

tXx*aJt q* Lucs», Ltf 



waqac 
mft kuntu'Ä fahimtü 

kel&m-hum 
kdnna ragäma min eß- 

ßed bä(du-kum 






künt'6 sami<t dnte el- 
ahbär el-gedide? 

ma kunnä'6 samimä 
wa lä häbar gedid 



er war vor mir in das 

Zimmer getreten 
sie war nach ihm in 

die Küche getreten 
du warst vor uns aus 

dem Zimmer getreten 
du warst vor der Herrin 

zurückgekehrt 

ich war vor dir zurück- 
gekehrt 

sie hatten nicht gewu/st, 
was vorgefallen war 

ihr hattet ihre Hede 
nicht verstanden 

wir waren nach euch 
von der Jagd zurück- 
gekehrt 

hattest du die neuen 
Nachrichten gehörtl 

wir hatten gar Nichts 
Neues gehört. 



Uebung 12, 

I. Er afs und trank, bis er satt wurde. (Man konjutjire 
diesen Satz durch alle Personen.) Er hat noch nicht gegessen, 
nur gefrühstückt. — Die Sonne ist schon aufgegangen. Die 
Sonne ist bereits untergegangen. Die Magd hat meine Kleider 
gewaschen. — Was hast du gemacht? Du bist vor mir zu- 
rückgekehrt. Du bist in das Zimmer getreten. Du tratest 
aus dem Zelte. — Ich habe deine Rede verstanden. Ich bin 
in die Moschee gegangen. Ich habe geraucht. — Sie haben 



313 

ihren Wunsch erreicht. Sie sind von der Jagd zurückgekehrt. 
Sie haben sich sehr gefreut. — Ihr seid in das Zelt getreten. 
Wohin seid ihr gegangen? Von wem habt ihr dies Geld er- 
halten? — Wir haben alle diese Dinge von unserem Freunde 
erhalten. Wir sind in das Gerichtshaus gegangen. W r ir ge- 
langten an eine schöne Insel. — Diese Nachricht hatte uns 
schon erreicht. Dein Brief war schon an uns gelangt. Sie 
war vor ihrer Herrin zurückgekehrt. — Du hattest uns einige 
Briefe geschrieben. Du (f.) hattest unsere Kleider gewaschen. 

— Sie hatten das Geld von uns erhalten. Ihr hattet unseren 
Vetter gekannt. Wir hatten gewufst, was vorgefallen war. 

II. (Vulg. Frage u. Negation.) Habt ihr (schon) ge- 
frühstückt? Nein, wir haben noch nicht gefrühstückt. — Ist 
er (schon) von der Jagd zurückgekehrt? Er ist noch nicht 
zurückgekehrt. — Habt ihr unsere Rede verstanden? Nein, 
wir haben eure Rede nicht verstanden. — Hat sie unsere 
Kleider gewaschen? Sie hat eure Kleider noch nicht ge- 
waschen. — Hast du geraucht? Ich habe nicht geraucht. — 
Hast du gehört, was vorgefallen ist? Ich habe gar Nichts 
gehört. — Haben sie den Diener geschlagen? Nein, sie 
haben eure Diener nicht geschlagen. Sind wir angelangt? — 
(Suffixe.) Wir haben euch gesucht. Habt ihr uns gesucht ? 
Nein, wir haben euch nicht gesucht. — Hat er dich geschla- 
gen? Ja, er hat mich geschlagen. Nein, er hat mich nicht 
geschlagen. — Hat der Soldat euch geschlagen? Er hat uns 
geschlagen. Er hat uns nicht geschlagen. — Hast du den 
Brief (die Briefe) geschrieben ? Ich habe ihn (sie) geschrieben. 
Ich habe ihn nicht geschrieben. Doch, du hast ihn geschrieben. 

— Hast du diesen Aufsatz verstanden? Ja 3 ich habe ihn ver- 
standen. Hattest du ihn nicht verstanden ? Nein, ich hatte 
ihn nicht verstanden. — Hattest du sie (pl.) gekannt? Ich 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 40 



314 

hatte sie gekannt. Nein , ich hatte sie nicht gekannt ; aber 
ich hatte ihre Eltern gekannt. — Seit wann hat (haben) euch 
diese Nachricht (diese Nachrichten) erreicht? Sie hat (sie 
haben) uns seit einigen Tagen erreicht. 



Dreizehnte Lektion. 

Aorist, Praesens, Imperfekt, Futurum, Futurum ex- 
actum und Imperativ der I. Form des regelmäfsigen 

Zeitworts. 



Aorist. 

104. Der Aorist, welcher die nicht vollendete 
Handlung bezeichnet (Praesens, Imperfekt, Futurum), hat fol- 
gende Formen (§ 79. 86 ff.) : 



I. Classe 



II. Classe 



III. Classe 



IV. Classe 



v r *^ kätab er schrieb 

JJCä qätal er t'ödtete 
u*dx> tälab er Buchte 
V-J-zto darab er schlug 
O-x: cäraf er kannte 
,jm12>- gälas er sa/s 
JjiS fatal er that 
XJa'S qatac er schnitt 
w*.^0 sahab er ging weg 
~Js farih er freute sich 
fk-p fähim er verstand 



Aor. v_^Xj je'ktub er schreibt 
„ d~*ÄJ j^qtul er t'ödtet 

„ s_.»ALn jatlub er sucht 

n U J^Coj jädrib er schlägt 

„ Qtjitj jätrif er kennt 

„ \j^>:. j^glis er sitzt 
„ J***J jefVal er thut 
„ «-^»J jaqtat er schneidet 

„ v« *AXj je'ahab er ^e/i< tre^ 
„ r.A* j^frah er /reut «cA 

n .»flgj je'fham er versteht 

„ *.»,«»,j jdsma< er Aört. 



n ^«.a« samic er AörJe 

105. Die Konjugation des Aorist lautet vlg 

v-diaj jatlub er sucht 
v— aILj tatlub 8ie 8ucA< 
v-^liaj tätlub du (m.) sztc/i*^ 
^/Üaj tatlübl du (f.) «ucArt 
«— vib) ätlub ich suche 



U~^=?. j^gl«8 


3 


U^F te'glis 


«e 


j^F te'glis 


3 


c**kzf teglisi 


5 


jU^t aglis 


1 



315 



(^xüij jatldbü sie suchen 
\yjXh.'S tatlübü ihr suchet 
u»dlaj nätlub wir suchen 



\j.«*.L$?, je^lisü | § ^ 

)j.j**1^ tegh'sü > 'S ti 

y^i^ ne'glis j *| s 



mit vulgärer Negation : 



mä jefhäm's' 
mä tefhäm's" 
mä tefhäm's' 
mä tefhami' 
mä afhäm'6 
mä jefhamü 
mä tefhamü 
mä nefhäm's' 



er versieht nicht 

sie versteht nicht 

du (m.) verstehst nicht 
s du (f.) verstehst nicht 
ich verstehe nicht 
s" sie verstehen nicht 
s ihr versteht nicht 

wir verstehen nicht. 



mit Suffix : 



c XAxli jatlub-nl 

t^-AJUaj jatlüb-ak 

ti5^>JLuj jatlüb-ik 

»«*Xbj jatlub-uh 

L^JLLj jatlüb-hä 

LmXuj jatldb-nä 

^XjJSju jatlub-kum 

pfcbaj jatldb-hum 



er sucht mich 

„ „ dich m. 

,, ,. dich f. 

H n ihn 

n n 8ie 

a » Mns 

., ., ettc//, 

., - sie 



-jjijXJ jamfü-nl 
ja<rifu-kl 



y5k5 yij jacrifu-k 



»».Syij jacrifu'h 

LP«.5_»j jacrifü-hä 

-i«.i.*j jatrifu-nä 

*5».s.*j jacrifü-kum 

-»Pjijtj ja(rifü-hum 



Q 

i 
\ t 

i 



Jfc- 



Aorist in Praesens-Bedeutung : 



^ »3 Q ^T" ' 



t^.Äi 



tj^UlJ 






^lX^j t>As>t O-c? L* 
io.x*Jt »wÄff» ^♦.p.xi 



te'skun fen 

äskun fi wäsat el-medine 

tatldbü min e"ntu 
nätlub hädim-nä 

a-ta<rif-uh 

mä ä<rif ähad bi häsa' 

1-ism 
nacrif-hum häqq el-mac- 

rife 



wo wohnst du? 

ich wohne in der Mitte 
der Stadt 

wen sucht ihr? 

wir suchen unseren 
Diener 

Tcennst du ihn? 

ich kenne Niemanden 
dieses Namens 

wir kennen sie sehr ge- 
nau ) 



l ) wir kennen sie die Wahrheit (Aechtheit) des Kennens. 



316 



^t Jouj jätmal e 

O^U v_^äXj je"ktub li'l ab 

tJU*J (jä'-jl ei tacmälü 

(A^U^JÜ u-^iÄi ne*Bhab li'1-me'sgid 






je^rabü'fi duhh&n 

la, ma jeÄrahü's duhhan 

en-näs döl ma jefha- 

nn'i's häsfl 
jazbar-li ännak gartb 

(§69) 
jazbar - lana anna-kum 

gürabft 
M tädhak bila säbab 



«hm maeAf er? 

«r schreibt dem Vater 

was macht ihrl 

wir gehen in die Moschee 

rauchen sie ? 

nein, sie rauchen nicht 

diese Leute verstehen 

das nicht 
es scheint mir, da/s du 

fremd bist 
es scheint mir, da/s ihr 

fremd seid 
warum lachst du ohne 
Urtachel 



Aorist in der Bedeutung des Futurums : 

^jö X£j*J! J £f>y. jargic fiVsikke di 



Oj-^*J) £j* f-^-j-* nargi« min es-süq ea- 

g.,w „ » r > KcIavJ) sä<& bämse 

JoUJt j-^-Aj] £ fi'B-ßä'hr el-qftbil (od. 

£_LjI dj*äjl 3 I) el-müqbil) äblug el- 

^ xL* qJ^Ääj) (alrin 8e*ne 

Jpfl O^LJI ^xc £ fi (id el-milad el-a«') 

" »I ... m .. te'blug binti es-gitt 

*""* ^^ „S^ <asra 

SjXj lX*j u^J tyütXj jedfäm lak bacd bdkra 

gol^i- ,*£! viAjto neb<ä/-lukum el-hawä'- 

*g ) 

w5UIki v^ü sahab jatlüb-ak 

^fJJai s-*^Xi ndshab natldb-hum 



er wird auf diesem 
Wege zurückkehren 

wir werden um 6 Uhr 
vom Markte zurück- 
kehren 

kommendenMonat werde 
ich 20 Jahre errei- 
chen 

am nächsten Geburts- 
tag wird meine Toch- 
ter 16 Jahre alt 

svs werden dich morgen 

bezahlen 
wir werden euch die 

Sachen schicken 
er ist fortgegangen, um 

dich zu suchen 
wir werden gehen, um 

sie zu suchen. 



) am Fest der Geburt, dem kommenden. — s ) v. 2Ü>1> Bedürfnifs. 



317 



* Die Imperfekt-Bedeutung hat der Aorist (oft 
mit 3) nach einem voranstehenden Praet. (§ 315, 4) : y&»- 
u^^aüj hädar jädhak er erschien, indem er lachte; jS>^ w*£\J 
w5s,^sUi3j sähab wa huwa jädhak er ging weg, indem er lachte; 
v_Ä;> J $3 o^z>^ dähalet wa hfje tärgif sie trat zitternd ein; 
(joäjj ^b' ^JUiJ v5 tf kän fi'1-mälha kelb järquß auf dem 
Theater war ein Hund, (der) tanzte; S^gftil & ^a^JL> Ijjli' 
•Uä [^*JLj kanü gälisin fi'1-qä'hwe jelcäbü qimär sie safsen im 
Kaffeehaus und spielten Hasard. 

f Ueber den Vulgär-Aorist mit >— > bi vgl. § 88. 

Praesens. 

106. Ein wirkliches Praesens wird gebildet : a) durch 

Vorsetzung des Wortes viUe cammäl theuend (f. «, pl. ^j, f. ot), 

abgekürzt ^t camm, vor den Aorist mit u. ohne v-> (§ 99, b) : 

(Js?Oü) Jsftj' jUc JJLÄ ^5! 6 sügl cammäl täcmal (od. bi-täcmal) 

welche Arbeit thust du eben jetzt ? Ja+S ^+c cämm tömtur eben 

regnet es (d. h. der Himmel *Üm« samä fem.) ; — b) vermöge 

der Umschreibung des thätigen Mittelworts (§99,a) : *»ö^ Ut 

äna kätib ich bin schreibend d. i. ich schreibe eben) z. B. : 

(vi>^ ) \JijS £ji Lyw ^£> huwa säkin föq (taht) er wohnt oben (unten) 
UJ jjä5L iüi'Lw $ hije säkine bi'1-qtirb sie wohnt in der Nähe 

&£Us JwoLc ,^0 min <ämil dagge wer macht Lärmf 

Ärij-ü Jö^-Ä ü\ü Ja.l,\ el-mätar näzil öuwäije es regnet ein wenig 

Suwäije 

iA**Jl ^5 j*^* 7*^.5 wäqic matar fi'l-butd in der Ferne regnet es 

JPl£? jtta 5 el-qämar zähir der Mond scheint 

^+$> XcLmJI v\XP ^ f* h^si es-säfa hum »u dieser Stunde gehen 
^^jiAä). räqidin «fe schlafen 

;^Lc ctol (j*.jI 61 &ite cäwiz was brauchst du? 



318 



öjl* \J**^ ^ mft ani ' s <arif 

^^Pli iji»^ L« mft bus" fahira 
auch mit e. Accusatlv od. Suffix : 



ich weifs nicht 
er versteht nicht. 



er eröffnet e. Laden 
auf dem Markte 



^ ...Li'O ^jl-i y& htiwa fätib dukk&n fiV 

vJjfcj«*Jt süq 

(3y»ö. j^'J _5-L_Ä_Jt et tagir n&kir wußül der Kaufmann leugnet 

*£>l.jdl ed-der&him t/e« Empfang dei 

Geldes 
*JLc *^> Läjt c ^5^ lftzim-nl aidafi lähm ich brauche auch Ilmn- 
gänam metßeisch 

öoLa» «5«-*;^ läzim-ak faß&de du brauchst einen Ader- 

la/s 
»XmLc lit äna m&sik-uh ich halte ihn fest. 

* Im Magreb umschreibt man das Praesens insbesondere 
durch \. rä siehe! mit Suffix u. folgendem Aor. [siehe ihn : 
er schreibt, d. i. eben schreibt er (§ 99, d)J, auch vor Adjektiven 
u. dem Mittelwort : 



v_3Uj q^jS> ^j rä-ni hazin bizzaf 
Jojteu> \J^\\ \** ma rak'S maglüt 



ich bin sehr traurig 



bist du nicht im Irr- 
thuml 
(\>*Ja) ^JLc ttij jljL el-hal ra'h m'lih (faaid) das Wetter ist gut 

(schlecht) 
öjli v\j go^Jl er-rih rä'h bftrid der Wind ist kalt 

xoaj jA Äj^-ii ^,1. rähl ( ! ) 6'waije ma- sie ist ein wenig krank 
rida 
XjLmÜ gjij (ß\0£ qaddäs" rähi es- aar a 

**» Uj ^as ^ l J h j\ g| m i n ftßi räna fi ' h 



wieviel ist die Uhrl 



«£äx v T *lL>l ^Uj räni ätlub minnak 

{&* v_JIai Li^ ränä nätlub minkum 

*Ä*olb jÜXäj ^ räk tet'kdUem bi'ß- 
ßähhe 



in welcher Jahreszeit 

sind trtr? 
ich verlange von dir 

wir verlangen von euch 

du sprichst die Wahr- 
heit 



319 

m ■* * 

pLäAJ) v_»*^aj $>\. räbi taßtibb eö-öita der (Winter -) Regen 

gießt herab 

jjli^UJ -UliLo J,l. räni mail li'1-gezä'ir ich gehe eben nach Al- 

gier. 

Imp erfeltt. 

107. Das Imperfekt kann gebildet werden : 1) durch 
qK mit dem thätigen Mittelwort : 

c^aaj! ^ rr^ 1 -*" O kä n s& ki n ß'l-bet e$- er wohnte im dritten 
(jV4.xJi ^c c>.JLiJi tälit cäla'l-jerain Hause zur Hechten 

c i.Üi iL*vJL> *i>.iij känet gälise bi-qürbl sie saß in meiner Nähe 

ct*-^ i)«*~iL^> \£^.i£ kunt gälis tabt ininnub tcA «o/i weiter unterhalb 

k*a als er 

tL&jdJ ^jj^JL> LaT kunnä gälisin li'1-cääa wir saßen beim Abend- 
essen 

•»aj:Lj aZJS ut| a-mä kuntüm näzilin stfiegtf iAr r»'cA< afi? 

2) durch ^ mit dem Aorist : 

läjLw ^Aa« O"^^ ^^ n s^ijidl säbyqan mein Herr baute früher 
qI:>J c,jj j^zra< dubhän Tabak 



,Ls>0 LJ.^il c>"*^ kunt äsrab duhiän icA rauchte Tabak 



äöJxCCOLj v^*.*JÜ Li^ kunnä ndkab bi'ä- wir spielten Schach 

saträng 

O'Axj ^5 J>^-*H jj"*^ känü jacrifu-nl fi bag- sie kannten mich in 

däd Bagdad. 

Futurum. 
108. Das wirkliche Futurum wird in der Schriftspr. 

- o - 

durch « sa (Abkürz, von üj«) vor dem Aorist angezeigt : 
jt^Mn sa-tänzur du wist sehen (§ 86); vulgär : 

a) durch .Aj bidd mit den Suffixen (§ 101a) : 

& /*^r*--J ^^ c>.J' ^nte Mddak tärgu ila du wirst in dies Land 

ü'^ vA-JLxJi 8lX_5> häsi el-beled , wa zurückkehren , und 

. / ..» " äna biddi atrükbä ich werde es ver- 

^ ^ la„en 



320 

jdJl ^m v^-^ **i bidduh je^hab min el- er wird (muß) das Land 
be'led Verlanen 

\+xi ÜJu v-äa^ kef biddnft nä<mal tcat werden wir thunf 

|_) ^ ;eJIai LiJo biddnft nätla< ila barrft wir müiten aut- 
gehen l ) 
k AB? ^*^0sJ s-Äa^ b&t biddkum taqdirü wie werdet ihr läugnen 
...t Xüt ^s. <äla'n-nakarftn könnenl 

b) durch Vorsetzung eines der Mittelwörter ^o,l ra'ih 
od. .Xdj» mäsl gehend (im Begriff seiend, § 1 1 b) : 

J^MfccI (Ü^\jI.) j?JI . lil äna ra'ih (fem. r&'iha) ich werde jetzt meine 
agsil jad&ja Hände waschen 

-ÄcL*« c^jut ^j'j ra'ih äb<a/" sä<ati ila tcA werde meine Uhr 
ÄltLnJl vi) 's-sft<fttl zum Uhrmacher 

schicken 
J^J ((Cv.1«) ^') u**-j' £6 rä 'ih (mftfil) tä<mal tra# unr«< du <Au»i ? 

IjjLwju i^jjjLt (p$>) m&äijin jagsilü mal&bis- rie werden ihre K leider 
^«^aaoXo bum waschen. 

Futurum exactum 

109. setzt den Aorist von qLT vor das Praeteritum : 

UjLaJI c^L«i: q^5 akün gasalt e//ijftb ich werde die Kleider 
\j*z>ß Lq J*ö qäbla mft targim gewaschen haben, 

bevor ihr zurück- 
kehrt 



' ^3^ biidl = ^5>3^j bi-widd-I in meinem Wunsche ist etc. Merke : 

iS^° V^ 5 *" '-^ biddnft halib tarl wir brauchen frische Milch, { J±-A 

v^c- <J)Aj ei biddak geruh was brauchst du sonst noch? «-Jax q_jX» >i)iA$ 
öjJ^ biddak tekun muti( li-abuk du m u/s t deinem Vater gehorsam sein ; 

— gib! (^lXj c^-tf kunt biddi ätlac icÄ war im Begriff (od. uW&e) aus- 
zugehen; gJl ^XJj jf^ er r*-*^ V^? ^^ '-*-*' kdnnä '' iddn * 
negib aktar min hal-mablag, waläkin etc. wir hätten gern mehr gebracht 
ah diese Summe, aber u. s. w. 



321 



La J^xä Lüt>. imj^J nekün ragacnä qäbla- wir werden zurückge- 
«Jiaj mä tätlac kehrt sein, bevor du 

ausgehst 
Lo J*>.ä ^«Aj J-w^et ägsil jad&ja, qäbla-mä ich werde meine Hände 
■.j^^sl) (jwwA-JI älbas (od. akün la- waschen, bevor ich 



bist) 



mtcÄ anziehe. 



Imperativ. 
110. Der Imperativ hat folgende Formen (§ 92) : 



I. 


Cl. 


v- *äj kätab 


Aor 


. u-^Xj 


jdktub 


Imp 


\ mr *j&\ liktub schreibe l 


» 


» 


*_Jlb tälab 


r» 


v-Jlbj 


jätlub 


» 


v_^Jlbf ütlub verlange! 


II. 


Cl. 


(j*^>- galas 


» 


tr^ 1 . 


idglis 


n 


( jmX>! iglis setze dich/ 


r> 


» 


Oji näzal 


» 


*i- 


dnzil 


r» 


Oji\ inzil steige ad/ 


III. 


Cl. 


JjiS fäcal 


» 


J.ÄftJ 


jctf(al 


» 


Jotät ifcal thuel 


» 


» 


v^J sähab 


rt 


v^lXj 


j^shab 


n 


v^^öi isliab yeAe / 


IV. 


Cl. 


J.*c (ämil 


n 


IW-J 


iacmal 


n 


J»*ci i(mal «Awe / 


7» 


n 


(j*^ läbis 


n 


ij^aXj 


jalbas 


n 


^w^Jt ilbas ^eüZe itcA 



Konjugation : 

v^üCSl dktub schreibe! m. uji! inzil 

-AÄi'l uktübl n f. J>jJt inzill 

J^-aJüI uktiibü schreibet! [?^$ inzilü 

Beisp. : u*>JIäJI i_Jlbl utlub el-fulüs! 

«£j»JC&o ^c aJ^>I lihtum (äla maktübak 
UjLJi J^ät o^J Lj ja bint, uqftili el-bäb 



J.*ii ifcal 
^^JLxsl ifcäli 
tjJUst if(älü 

verlange das Geld! 
siegele deinen Brief! 
schließe die Thüre, 

Mädchen! 
schliefset die Thiiren 

und die Fenster! 
steige herab! 



V-Jl^-j^l Jj._JLä_s5 uqfülü el-abwäb wa's" 
ü^joL-CvJ L sebäbik 

c^.^ 1 »3 f-»? inzil täht 

tiL^s-j ^ ^H^J ,3-w^i igsil jadek wa wägh-ak wasche deine Hände 

und dein Gesicht! 

^\- — >_;■ v ;t S^JLm^cI igsilü aidi-kum wa wu- waschet eure Hände 
^+£$}2»22 güb-kum und Gesichter! 

KS.jJI LgS'o V.JÜJI iqlib dikha'l-wäraqa dreAe die« Blatt um! 



Wahrmund, arab. Or. 3. Aufl. 



41 



äj «-Ü ***o\ fßbir (dßbur) s'waije gedulde dich ein wenig ! 

kJ^9 *J^ itlac föq gehe hinauf I 

«5oLo tfJLät islah /ijab-ak nehe deine Kleider aus t 

( JUw*Jl) » .UuaJI (4^9.1 irfaü es-sit&re (es-se- «»eA« den Vorhang (die 

c>.aj b t&'ir), jft b£nt ForAdn^ftJ in die 

i/üAe, Mädchen l 

(3Uä- »Jut in dah el-hammal ru/e den Träger l 

..I fc^fcJI ^1 !_^ül ishäbü üa's-öaitan er- ^eA< «um TVu/ei, d«m 

^#*c>JI ragim gesteinigten! 

f Das deutsche £a/i un*/ ha/st uns! wird durch die 
1. P. pl. Aor. ausgedrückt : v_äj-*JU v^OVi nfohab li's-süq 
lafst uns auf den Markt gehen! &jja£3li v-ajlU n^lcab bi'i- 

s'atrang laß uns Schach spielen! Zur Verstärkung kann toi 

» 
od. O o\ fsan (vulg. äg. 0^' ummal) nachgesetzt werden : 

KJI w^Jo ne*shab Isan *o /a/« un* <fenn gehen! Feiner ist : 

0-0 .0. 

uJjÄÄis fal-ne's'rab so Zo/«* uns denn trinken! (Gr. § 317, a). 



-aj bunäij Sohnchen 

Üaäj bunäij e Töchterchen 
tjL»w äimäl ftn&e »Seite 
Oy nard Brettspiel 

I. Cl. qLk sakan wohnen 

„ „ Joa matar rennen 

» „ (joSj raqaß tanzen 

» » «^*i räqad schlafen gehen 

» » ^jJ tarak verlassen 

n » (>& qäfal schließen 

" " £/*" s ^ ra S satteln 
n n <*£> hätam beendigen, 
besiegeln 



LtÄ qymar Hasardspiel 

<•.).& nakarän da« Leugnen 
jmJLw sa'is Reitknecht 

*Üu» aaqqi' Wasserträger. 



n. Cl. 



ni. a 



Jij ndzal absteigen ') 
J^MfcC gäsal waschen 
<4$s**A masak ergreifen 
. J\J> qädar können (<^»e) 

v A.JLJ5 qalab umwenden 

-k*o ßäbar «tcA gedulden 
viiou bä<a/" «enden 
-g£> zdhar erscheinen, 
scheinen 



l ) vlg. nfzil, gfsil, misik etc. § 84. 



323 



ni. Cl. ^03 ifatah öffnen IV. Cl. w£^> dähik lachen 

„ „ jXL tälac aufgehen, aus- n b ^J l^bis »icA ankleiden 

gehen, gehen ^ . ^j Wzim „ g ^ ^ 

„ „ «9J däfac bezahlen .... 

<— - . » n 5_> c '& W1Z oeaurjen 



»t\j nädah rufen 
*j. räfac emporheben 



u^Jti läcib spielen 



Jiä öälah ausziehen » p j& njikir fe"0«e«- 

Hebung 13, ^. 

I. (Aorist als Praesens, ohne u. mit o, Gr. § 89) 
Wen suchst du? Ich suche den Herrn Hassan. Wo wohnt 
er? Er wohnt in der Mitte der Stadt. Kennst du ihn? Ich 
kenne ihn nicht. Wir kennen ihn sehr genau. — Was machst 
du? Ich schreibe einige Briefe. Was machen die Kinder? 
Sie gehen zur Schule. Trinkst du schwarzen Kaffee? Nein, 
ich trinke den Kaffee mit Milch. Rauchst du? Nein, ich 
rauche nicht. — Wer sind diese Leute? Es scheint mir, dafs 
sie Fremde sind. Sie verstehen das Arabische nicht. Ver- 
stehst du den Sinn dieser Phrase? Ja, ich verstehe ihn. 
Nein, du verstehst ihn nicht. Warum lacht ihr? W T ir lachen 
nicht ohne Ursache. — (Aor. als Futurum) Wann werdet 
ihr von der Jagd zurückkehren ? Wir werden nach Sonnen- 
untergang zurückkehren? Auf welchem Wege wirst du zu- 
rückkehren ? Ich werde zu Lande zurückkehren , nicht zur 
See. — Wie alt bist du ? Nächsten Monat (nächste Woche) 
werde ich das 21. Jahr erreichen. Und wie alt ist dein 
jüngerer Bruder? Vergangenen Monat (vergangene Woche) 
hat er das 17. Jahr erreicht. Am nächsten (kommenden) 
Geburtstag wird er 18 Jahre alt. — Wann wirst du mich be- 
zahlen? Ich werde dich nach zwei Monaten bezahlen. Wann 
werdet ihr uns die Sachen schicken? Wir werden sie euch 
morgen Nach>nittag schicken. Wo ist Jakob? Er ist ge- 
gangen, dich zu suchen. Ich werde gehen, um ihn zu suchen. 






324 

IL (Praesens; 3^) Was macht er ( sie) eben ? Er 
(sie) schreibt eben. Was machst du (ihr) eben ? Ich gehe 
(wir gehen) eben schlafen. Eben regnet es. — (Thätiges 
Mittelwort) Wo wohnst du? Ich wohne unten (oben). 
Und wo wohnt deine Schwester? Sie wohnt nahe von mir. 

— Regnet es ? Es regnet ein wenig. Die Sonne scheint. — 
Was braucht er? Ich weifs nicht, was er braucht. Und 
was brauchst du? Ich brauche Milch und Butter und Käse. 
Wir brauchen auch Rindjfleisch. Ich brauche einen Aderlafs. 

— Halte ihn fest! Ich halte ihn. Leugnest du den Empfang 
des Briefes? Ich leugne den Empfang des Geldes. — (Im- 
perfekt) Wo safs er? Er safs hier auf dem Stuhle zu 
deiner Rechten. Wo wohntet ihr? Wir wohnten im vierten 
Hause zur Linken (zur Rechten). Ich wohnte weiter unter- 
halb als ihr. — Was machtet ihr? Wir safsen am Tische 
(und) spielten (Aor.) Schach. Ich safs vor dem Kaffeehause 
(und) rauchte. Sie safs im Schatten des Baumes (und) lachte 
über uns. — Spieltet ihr nicht ? Ja , wir spielten Brettspiel 
(Karten). Spieltet ihr um Geld? Ja, wir spielten ein Hasard- 
spiel. Kanntest du ihn? Ja, ich kannte ihn sehr genau. 

IH. (Futurum mit Ju oder a£\j) Was wirst du jetzt 
thun? Ich werde meine Kleider waschen. Ich werde mein 
Pferd satteln. Was werdet ihr thun? Wir werden unsere 
Kleider ausziehen und schlafen gehen. — Ich werde diese Sachen 
ihrem Herrn (Besitzer) schicken. Ich bin im Begriffe aus- 
zugehen. Wir sind im Begriffe schlafen zu gehen. Wir 
gehen, unsere Pferde zu satteln. — Ich mufs das Land ver- 
lassen. Wir werden das Land verlassen, und ihr werdet in 
dasselbe zurückkehren. Wie wirst du leugnen können? Wie 
werden wir leugnen können? Was sollen wir thun? — 
(Futurum ex actum) Ich werde den Brief beendigt haben, 



325 

bevor du ausgehst. Wir werden vom Markte zurückgekehrt 
sein, bevor ihr ausgeht. Mädchen, wirst du die Kleider ge- 
waschen haben, bevor ich zurückkehre? Werdet ihr die 
Briefe beendigt haben, bevor ihr euch ankleidet und ausgeht? 
IV. (Imperat.) Schliefs die Thüre, Bursche ! Schliefset 
die Thüren und Fenster, ihr Mädchen ! OefFne das Fenster, 
Bursche! Oeffne die Thüre, Mädchen! — Komm' herunter! 
Steige vom Pferde! Steiget vom Baume herunter ! — Gedulde 
dich! Geduldet euch ein wenig! Kleide dich schnell an, 
mein Söhnchen ! Wasche deine Hände und dein Gesicht, mein 
Töchterchen! Waschet eure Hände und Gesicht, ihr Bur- 
schen! — Beendige (siegele) den Brief! Siegelt die Briefe! 
Ziehet eure Kleider aus und geht schlafen ! Sattle mein 
Pferd, Stallbursche! — Rufe den Kameeltreiber ! Rufet die 
Träger! Mädchen, rufe den Wasserträger! Gehe hinaus! 
Gehet hinauf ! Steiget hinab ! Ziehet die Vorhänge in die 
Höhe ! Geh' zum Teufel (dem gesteinigten) ! Bezahle was 
du mir schuldig bist ! Bezahlet, was ihr uns schuldig seid! 
— Lafst uns ausgehen ! Lafs uns auf diesem Wege zurück- 
kehren ! So lafst uns denn niedersitzen und eine Tasse Kaffee 
trinken ! Lafs uns einen Diener zum,/ Kadhi senden ! 



Vierzehnte Lektion. 

Passiv. — Eigentümlichkeiten im Gebrauche des 
Praeteriti. — Negation des Zeitworts. — Relativsatz. 



Passivum. 
111. Das Passivum des Perfekts hat die Form Joe' 
füdl, das des Aorists die F. Jjuü jüfcal. In der Vulgärspr. ist 



326 

nur das leidende Mittelwort der F. 3^ mefcAl häufig 
im Gebrauch. 

äJ>läJt MtA j Lj/o ddrib fi m^ßr el-qahira (diese Münze wurde) 

geprägt in Kairo 
y5oLj3 c>L*£ S& hal g^silat /ijab-ak sind deine Kleider ge- 

waschen ? 
juV-y*o öJ*J qLaoM el-insan jü<raf bi-slrdt- der IferwcA wird an 
ah «einem JFantW er- 

kannt 
K^sl ,..»0 -/>t 5^ÄJ ^ la J U( l! a < amr dftn **»" Oeechäß wird ohne 
ämr-uh seinen Befehl abge- 

macht 

3,0) ,, , 

Jä.ä^j ßji& ^*J- lähm el- hin^ir jAhfai das Schweinefleisch hält 

- > * s ' müdde, in mulih sich eine Zeit lang, 

Z- - u wenn e* gesahen 

wird. 

,j5\Xjl J^il er-r&gol el-meakur der erwähnte Mann 

Jji&JI VÜ^ el-bab el-maqful die verschlossene Thüre 

lX^-I J* - q^ ^«Ai jS> hüwa memdüh min ktill er ist von Jedermann 

ähad ^eioM 

^ Lo xj^-äJI 8vÄ£> häsi el-qärje m& hije dieses Dorf ist nicht 

5ü*Xa*as mesküne bewohnt 

vöj.4-^ ÜaäÄ/« jA*ait eß-ßäbr manqäbe mah- dt« Geduld ist eine löb- 

mude JicAe TV^end. 

Zum Gretoraxich des F*raeteriti. 

112. Bei Handlungen, die sich eben vollziehen, hat das 
Praet. die Bedeutung des Praesens (§ 313) : o*Lä qabflt 
ich habe (hiermit) angenommen, d. i. ich willige ein; «$J o^Jb*- 
haläft lak ich schwöre dir; Lü3_Ä Sarräfta-nä du ehrst uns. 
(Mgrb. : vjtjj >&s>J &j räni far^ht bizzäf ich freue mich sehr.) 

113. Dem Araber eigenthümlich ist das Praet. in 
feierlichen Wunschformeln (§ 311) : JdüT vfJäts* häfiz-ak 



327 

alläh (aber auch i^Üoft^ 1 . jJÜI alläh jahfäz-ak) behüte dich Gott! 
*JUI *j*ai näßar-uh alläh möge ihm Gott Hilfe (und Sieg) ver- 
leihen ! wf -».:> aJJ! JS kättar alläh heY-ak mehre Gott dein Gutes ! 
(d. i. WA danke dir)] jy&sS\ «£JUl JiÜ5> £ ^^Xs>jj J äö><?< m'cÄtf 
aw/ tn der Hut des verzeihenden Königs (zu sein) ! 

TVegation des Zeitwoi'ts. 

114. Die verneinende Partikel, für das Praet. Lo mä 
(Nr. 103), ist für den Aorist als unbestimmtes Praesens u. 
Futurum *& lä : ^asp. t lä jähdur er wird nicht erscheinen; 
l: ^JUL*Jt £* liä^otXxj J-^J' t U li-mä lä täcmal bi-jad^k mä<a el- 
(ämiltn warum arbeitest du (überhaupt) nicht mit deinen Händen 

mit den (anderen) Arbeitenden? Qi\ t lä — lllä nur :) oütlwül 

tt^Jlj Kt o^aaj ^ en-nebätät lä te*nbut lllä bi'1-häua die Pflan- 
zen wachsen nur an der Luft', Jas: oly« vi^LS Ifi xjJxj Lo Lit 
äna mä nazärt-uh lllä t'lät marrät faqat ich habe ihn nur drei- 
mal gesehen. — Bei wirklicher P r a e s e n s bedeutung negirt 
auch den Aorist die Part. U mä, welche jedoch vulgär immer 
stehen kann. — ^+\ lam nicht gibt dem Aorist (Jussiv § 317) 
die Praeterital-Bedeutung : y&s?. ^ er erschien nicht; _^j 

O O , ü > )6 (I- lr.E 

&iiUj cm>ü von seines Gleichen wurde nie gehört; u.u ^1 (7ms£ 
du ihn nicht kennen gelernt) kennst du ihn nicht f 

115. Der Imperativ nimmt keine Negation an; 
es steht dafür "$ lä mit dem Jussiv (§ 317 a) : 0^*0* t stiehl 
nicht! I^jiAXj ^ tj.3w\*ol sa^ei die PTaÄr/i^ mwc£ to^e< nicht! 



328 

Relativsntze- 

116. Das Relativpronomen ^«ÄJt ellasl welcher, f. ^öJt 
elläe welche, pl. m. ^>Jt ellastna, f. Jfljlll ellawati u, s. w. 
(§ 256), wofür vlg. durchaus ^1 Uli, All, steht nur nach be- 
stimmtem Hauptwort : 

a) Das Relativum steht im Nominativ : 
jS\ & ^5 JJt J-Äil el-fil ellisl (All) h6w» der EUphatU , welcher 
<<t ij*j*M 4V * kb « r mil1 «1-Orai «■» ^ iW «* 9 rd / $er ** 

bi-ketir a« Am Pferd 

JÜt jüfjt £>ol^t el-biwAdi/ 1 ) el-mu- die wichtigen Ereignisse, 
eU^i £ vi>oJo» bimme, elliü (All) welche in den otma- 

XjJl*£*M b4d*/et fi'1-memAlik nischen Provinzen 

el-<o/m4nijje g e s c h ehen sind 

^1 ju^I (*J JLjt « i»m cl-qirje, All wil tat der Name des 
■f_ ■ . * jä"i| * hije el-ikttf qaribe Dorfes, tcelches am 

lifj li-hönt nAehsten von hier 

iett 
\yJS qjJJ' V!**^ «n»-!«!™^, eÜMin die Depvtwten, welche 

^J&2» (AH) klnü hldyrin amoeMwi waren 

$j-JlM (LmmÜI jjäju bi(«d en-nis», ellnwiä Eine der Frauen, welche 
(^JLmJu) ^ylm. i. j (flu) jagsfln* (j*g- Kleider waschen. 

U^jUJf iflü) el-melAbi* 

b) Das Relativum steht im Genetiv, Dativ od. Accus., 
oder ist durch e. Präposition mit dem näher erklärten 
Hauptw. verbunden. 
Hier erhält das den Casus regierende Ztw. des Relativsatzes 
od. die Präposition das entsprechende Suffix (§ 257) : 

(^Ufo (5vXJ! jjjj l d-wilad, im q«d wipsl der Knabe, dessen Va- 

' tt t j^ abftli [qad windet ter (Mutter) eben 

,ii timm-uh] an^dfcommen wf 



*) pL t. ÄSj(j> Udi/e. - *) pL t. wvSÜ iiA'ib. 



329 



UJc>t ^Jül Jc>Ji 



xi 



'»» 






el-bint, Uli qad rägac 

ahü-hä (qad rägacat 

dhti-ha) 
el-walad , üli daräbtü 

abü'h 
el - bint , illi daräbtü 

abü-hä 
er - rägol , illi ahädnä 

min jade'h häsi el- 

waraqa 

el - hStun , elliitl hdwa 
säkin fi bet-ha 



das Mädchen , deren 
Bruder (Schwester) 
zurückgekehrt ist 

der Knabe (das Mäd- 
chen), dessen Vater 
ihr geschlagen habt 

der Mann, aus dessen 
Händen wir dieses 
Blatt empfangen 
haben 

die Dame, in deren 
Haus er wohnt. 






0-* 



JUt 






J1 



öS «_ 






el-mektüb, illi katabt- 

uh xin:i 
el-mekätib, üli katab- 

na-ha 

el-guläm Uli darabhVh 

el-gylman Ali darabtü- 
hum 

ab! mä ähsan *) el- 
cybÄ 5 ), ellati tacmal- 

ha 



der Brief, den ich ge- 
schrieben habe 

die Briefe, die wir ge- 
schrieben haben 

der Bursche, den ihr 
geschlagen habt 

die Burschen, die ihr 
geschlagen habt 

ah, wie schon sind die 
Veberröche, die du 
machst! 



jJ Ujou JJt y>Uit ät-ttgir, flu ba<a/hfi- der Kaufmann, welchem 



LJ-X^J 1 



Iah el-bad&'ic 



wir die Waaren ge- 
schickt haben 

- o - - 

v^-Jjlc ^jJi »j_j^JI el-<agüze, Uli <atet hünl die Alte, welcher du 
iüJuaJt IgJ eß-ßadaqa <&u Jiwown ^flgefe» 



Jüi ^r>«-*o (jJt o^J^ el-bet, üli je'skun fih da« ä«w, in welchem 

er wohnt 



') Gr. § 161, S. 108. — ") Gr. § 160. — *) pL t. si*c <»bi'* (rlg. 

ÄjLc tab&je) od. sLx <abit 



Wabrmnnd, tnb. Gr. S. Aufl. 



330 

ois (^JJf ^JULJl el-gtindi, elläal fälat der Soldat, (von) dem 

gj*6 minnuh «" •ntwischt* 

o5 Jc>L ^dt j?l,jJI ed-der&him, ellatl ja- das Geld, mit welchem 

*4*ttJ Uj hudü bi-ha lawftsim- «ie ihre Bedürfnisse 

hum iou/en 

Äjw LJ ..jjJJt iw>»UJt en-näa, ellaBin Wnft die /.eid«, mit denen 

JoLÜ mä<ahum fidgl wir Geschäfte haben. 

117. Der bestimmte Relativsatz kann durch die Mit- 
telwörter umschrieben werden (§ 287 f) : 

^yutoty I Oj-ft-AJt efi-Buhüd ') el-wadidn die Zeugen, welche ihre 
aus ^tnJ esmä-hum *) fih Namen darauf netz- 

ten 
S^J'iÄ.+.Jt J*aAJ1 eS-Suhiid el-mesküre die Zeugen, deren Na- 
( * . esma'hum fih men darauf erwähnt 

' * «nd 

»L_a_jw^I rr" 4 ^'-^— ^ häs& min el - AÄjft el- die» ist von den Dingen, 
. '? ' .. memnuc gälbi-ha deren Einjuhr ver- 

^^ ^ 6<*en fa 

^XJi ol— s>X-aoW el-ißlfthät el-läzim igrft'- die Verbeiserungen, 
i*. . ha deren Ausführung 

nbthig ist 
O*^ O a ^ ^° mä ^ na n " n e l<l ftt ütin *ch bin nicht von denen, 
" .. min rahmet räbbu- welche am Erbarmen 

hum ihres Herrn ver- 

zweijeln. 

118. Derjenige welcher, wer, Einer welcher heifst ^ 
men od. ^SXti elläsl ; dasjenige was od. wa< Lo mä od. ^ «Jüt 
elläsl; u* $ küll men Jeder welcher, U JT küll mä Alles was : 
j**3 W ^ me'n luh ßäbr wer Geduld hat. 

<5b *""* CT* ^"j^' er-rägol men luh raj ein Mann ist der, wel 
^ ßä'ib eher ein treffendes 

Urtheil hat 



l ) pl. v. O^U Sähid. _ 8 ) pl. v. j»J ism. 



331 



»£> ,.y« o»4.JLxi iXi qad Satämt men hdwa du hast Einen be- 
tsjj" -xiü nazir-ak schimpft, der deines 

Gleichen ist 
*) .LI *# ^.i imUj5 "# lä Imän li-mfo lä amän keine Religion hat, wer 

luh keine Zuverlässigkeit 

hat 
XJL*i aJLo ...iy ,-yO men kän mäl-uh qalil wessen Vermögen ge- 
ring ist 
»Jb J& X*> *J q-» J^ ^^ m^n luh lyhje Jeder, der einen langen 
tawile Bart hat 

Jjjj ^/> JJ' .LS /ä'ar kdll men qdtil er rächte Jeden, der 

get'ödtet worden war 
0».*j J~*-ä-j j^iXll elläsl jäqtul, jemüt wer todtet, stirbt am 
* t ; meänüqafi Galgen (erwürgt) 

,..»jju ^JlXJI CT» J-^ hdwa min ellasin jacrifü er gehört zu denen, die 
*£xAc v_a>IjJI el-wägib calehum ihre Pflicht kennen. 



, t^Lül 5täJu Lo ft^«ai> gemi< mä je'nfat en- .4#es, was den Menschen 

näs nüiirf 

*J Lo Jäft3£ jähfa£ mä ldh er Ääft /es«, wo* er Aa* 

Jtft t*$J JoiSJ ,J Ui li-mä läm jeTcal lak warum hat er nicht 

, . , - äktar nrimmä (min- mehr für dich ge- 

*Jbts Lt-A 

mä) fä<al-uh than , als er gethan 

hat* 

g^jXJt ,3 U jfjüb myqdär mä fi'l-kis der Betrag dessen, was 

im Beutel ist 

£jj*Js. q^ Lfcjts Lo ,JwC <äla mä fihä min el- trotz dem, was von 

husn Schönheit an ihr ist 

&***& Lo jj' kdll mä neksib-uh Alles, was wir erwerben 

i«i$J üJCaÄj' Li! (JJt illl ana katäbt-uh lak was ich dir geschrieben 

habe 
vyA&'S jJi cAi ne'dfat illi tatlubü'h wir bezahlen, was ihr 

fordert 
... »Xj Lo *iaiil ä(zam mä jekün das Vortrefflichste (des- 

sen), was es gibt 
-j^£j Lo ^j*w^-f (J-fi <äla ähsan mä jekün aufs Schönste 



332 

..Jij Lo ffJ j fi &sra< *) mft jekün so schnell als möglich 

<£\J£> U J*f\ äkjar mS honak höchstens 

*6l& üi Jsj»^ aqall mft honak minderten« 

U (3^0 jSfl ***j^ jalzftm-ni 9 )äktar (aqall) ieA AraucAe AöeAden« 
(&J *_jJI imVSJ ma J ekön *** qi rf (mindestens) 1000 

Piaster. 

119. In den Sätzen mit wer immer, was immer etc. 

steht in Vorder- u. Nachsatz entweder das Praet. oder der 

Jussiv (§§ 314 u. 317 b) : 

u$Ü£> w5üö Jjü ,.yo men fatal salik bälak . . 

u ^ l wer die« «Au/, ^eAf *u 

o o - 

1^%» «50<3 Joiäj q/> men jeTral salik jahlik | Grunde 

y o - 

n\yS> (v_d*j) v^Lc ^V> men gälab (jaglib) ha- wessen Begierde über 

k>5JiS> «JüLc £ ic wä'h <ala <äql-uh seinen Verstand 

-Vi \ halak (jahlik) «ie^< , der yeA« zu 

( ^ Grunde 

qä (^äJLxs) t^JL*Äj Lo mft tefralü (fataltum) was immer ihr Gutes 

*'.-. ,6 r°- min her, jadam-uh thut, Gott wei/s es. 

. ** •' #f" (<alim-uh) alläh 

120. Nach einem unbestimmten Hauptw. steht der 

qualificirende Relativsatz ohne Relativpronomen (Käo 
ß^fe-Satz, § 322 b) : 

CßJ r^z *~ij-^ «5U** sämak 16n-uh ka-lön ein Fisch, dessen Farbe 
v-^cXit ed-dähab wie die des Goldes 

j* »*< 

v3« **£,! L^i 8jJj beide fi-hä arbä<at alaf eine ÄoA, in welcher 
U*-*J näfs 400(9 Seelen sind 

Uidt Lf] v^[>^ kawäkib la-hft ednäb 8 ) Sterne , die Schweife 

haben 



) Kompar. v. jj^ «cAne#; wörtl. : im Schnellsten dessen, was es 
gibt. — 2 ) es ist mir nöthig, v. ^ojj nöthig «et«. — 3 ) v. wJ^ u. *_^iö. 



333 






kuU ie, luh ibt£da, 
läzim an jekün luh 
intiha l ) 

wärad telegräf mad- 
mün-uli an etc. 



jede Sache, die einen 
Anfang hat, mufs 
(auch) ein Ende 
haben 

ea ist ein Telegramm 
eingelaufen , dessen 
Inhalt 2 ) ist , dafs 
etc. 



» m 



^ljc iL väjü iü! 



/ümm waßälnä ila bet 
la-hü, qad tämm 
binä'-uh 



äle tdktub <än-nä, li- 
kej-lä teH-cab aidi- 
na 



^♦J) J*£^Vj äji tt-X^o müsäkare jüghal 3 ) (od. 

lam jücraf) mau- 
düc-hä 






darauf gelangten wir 
zu einem Hause, 
das ihr gehörte, 
dessen Bau eben 
vollendet war 

ein Instrument, welches 
für uns schreibt, da- 
mit unsere Sande 
nicht müde werden 

eine Besprechung, deren 
Gegenstand nicht be- 
kannt ist. 



N. B. Rücksichtlich der Uebereinstimmung des 
Zeitworts mit seinem Subjekt in Geschlecht und Zahl siehe 
Gr. §§ 283. 284. 

Hebung 14, 

I. Dieser Piaster ist in Kahira geprägt. Dies Kleid 
ist gewaschen. Diese Kleider sind nicht gewaschen. Dies 
Haus ist nicht bewohnt. Diese Häuser sind bewohnt. — Die 
Thtire unseres Zimmers war verschlossen. Die Thüren seines 
Palastes waren nicht verschlossen. Der Lebenswandel des 



) nöthig (läzim) ist, dafs ihr sei e. Ende. — 2 ) sein Enthaltenes 



(q^äo) das Innere. — ) J^> unwissend sein, nicht wissen. 



334 

erwähnten Ministers ist von Jedermann belobt. Dies ist eine 
löbliche Eigenschaft. — Dieser Baum wächst nur im Lande 
der Inder. Kennst du diese Frau? Ich kenne sie nicht; 
ich habe sie nur zwei Mal gesehen. Ich kenne sie genau; 
ich habe sie mehr als zehn Mal (zwanzig Mal) gesehen. Du 
wirst ihres Gleichen niemals sehen. Nie wurde von ihres 
^ ,3M Gleichen gehört. — Lüge nicht, Bursche! Lüget nicht, 
Mädchen! Sage die Wahrheit und lüge nicht, Bursche! 
Stiehl nicht, Mädchen! Stehlet nicht, ihr Bursche! 

IL (Relativsätze) Das Kameel, welches viel gröfser 

ist als das Pferd und der Esel, findet sich (ü^d jugad) auf 
der Halbinsel (Insel) der Araber. Kennst du die wichtigen 
Ereignisse, die sich gestern in der Hauptstadt zugetragen 1 ) 
haben? — Welches ist der Name des englischen Gesandten, 
der mit uns auf die Jagd gegangen ist? Welches sind die 
Namen der Deputirten 9 ) , die der Sitzung 8 ) beiwohnten? — 
Was ist der Inhalt 4 ) der Telegramme, die gestern eingelaufen 
sind? Kennst du den Namen und die Adresse 6 ) Einer der 
Weiber, welche Kleider waschen und sie ausbessern? — Die 
Nachrichten, die ihr uns geschrieben habt, waren sehr wichtig*). 
Das Telegramm, das ihr an uns gesandt habt, ist nicht wich- 
tig. Der schwarze Sklave, den du geschlagen hast, war un- 
schuldig. Die Sklaven, die ihr geschlagen habt, waren un- 
schuldig. Die Mädchen, die wir gesehen haben , waren vom 
Stamme der Beni Tähir. — Das Buch, dessen Inhalt ich 
nicht verstehe, ist !zu\ schwer für mich. Die Bücher, deren 
Inhalt ihr nicht versteht, sind zu schwer für euch. Dieser 



') cj3^> ü., £äj A. — 2 ) ^JLi p l. oljii Vertreter. — *) ,jJ^*. 
— ) ^»MiM. — s ) J^ hier Wohnort. — 6 ) ^+$A. 



335 

Bursche, dessen Vater ich kenne, ist sehr tüchtig. Jene 
Frau, deren Mann sie getödtet haben, verlangte von mir ein 
Almosen. Unsere Soldaten, deren Anführer 1 ) ein berühmter 
Kriegsheld 2 ) ist, haben über den Feind gesiegt 3 ). Unsere 
Feinde 4 ), deren Anführer (pl.) unsere Soldaten getödtet hat- 
ten, sind geflohen 5 ). 

III. Die Frau, der wir unsere Kleider zum Waschen 
geschickt haben, war um halb zehn Uhr hier. Der Alte, dem 
du das Almosen gegeben hast, war einst sehr reich. — Der 
Palast, in welchem der König wohnt, ist sehr hoch 6 ) und weit- 
läufig., 1 Die Hütten 7 ), in denen die Bauern 8 ) wohnen, sind 
eng und schmutzig. — Die europäischen Kaufleute, mit denen 
wir Geschäfte haben, und von denen wir die Waaren beziehen 
(ähad), sind vertrauenswürdig. Ich kenne nicht den Zeugen, 
dessen (die Zeugen, deren) Namen auf dem Vertrage 9 ) er- 
wähnt ist (sind). — Es ist nöthig, dafs der Richter die Zeugen 
kenne, die ihre Namen auf das Dokument setzen 10 ). Ich habe 
Nichts bei mir von Sachen, deren Import 11 ) verboten ist. 

IV. Wer tödtet, der wird getödtet. Wer dergleichen 
thut, geht zu Grunde. Nicht Jeder , der einen langen Bart 
hat, ist ein Gelehrter. Wessen Zunge lang (frech) ist, dessen 
Verstand ist gering. — Halte fest, was du besitzest. Wir 
halten fest, was wir haben. Wir werden Alles thun, was euch 
und uns zugleich nützt- Was ist der Betrag dessen , was du 
bei dir hast? Der Betrag dessen, was in meinem Beutel ist, 



*) Julä pl. öty>. - 2 ) JJiu pl. 6tt«l. - 3 ) ^Jlc ^JU J. - 
4 ) l!te P L p|C\k _ 8 ) CJs> U. - 6 ) wttiü. - 7 ) £jt pl. £ijri — 
8 ) -bLs. — 9 ) X5l> pl. g&S" Dokument. — 10 ) xJo*, A. — ") uJ^?"- 



belauft 1 ) sich auf 1295 Piaster. — Hast du verstanden, was 
ich dir geschrieben habe? Ich bezahle, was du verlangst. 
Ihr braucht höchstens (mindestens) 300 Frank, -j Wien ist 
eine grofse Stadt, die mehr als eine Million Seelen hat. In 
diesem See*) ist ein Krokodil mit einem Schwänze 8 ) von neun 
(elf) Fufs 4 ) Länge. Ich selbst habe eine Maschine 8 ) gesehen, 
welche statt der Hände des Menschen schreibt. 



Fünfzehnte Lektion. 

Zeitsätze. — Bedingungssätze. — Kausal- und Ab- 
sichtssätze. — Indirekte Frage. 



Zeits&tze- 

121. Als, da. Ul lämmä als, da : iuLkXjt ^1 LL03 UJ 
IfcxAjlä LlJI -J> lämmä waßälnä ila'l-medine, härag ilßnä qädl-hä 
als wir bei der Stadt anlangten, kam derKadhi derselben zu uns 

heraus. Anstatt U auch : Lo c\äc cänd» mä, L* %i>ö^ wäqta mä, 

... - - . o. 

Lo *cLw säcat mä, Lt &s> häl mä, vlg. ^JJi oö$ wäqt elläsi u. 
^ * » . 
V. umz 1 wft^ k&f ; auch kann die Umschreibung durch e. Infinitiv statt- 

finden : Uj y flj OJ&. (and wußüh-nä, iilyo^ &s* häl wußüh-nä 

bei unserer Ankunft; t^yo^ Juu ^ nacA seiner Ankunft] — 

vlg. J^>o jJLI ^5^ ^JS ijö>S\ 0JJ3 wäqt elläsi kunt bfddl 

ätlac dähal als ich eben ausgehen wollte, trat er ein. 



J) ££ u. - 2 ) 8^4. _ 8 ) ^jj. _ *) ^Ji pi. 'jjiA. - 

8 ) üippi. o*r 



122. Indem, während. Ui-o b6na-mä : «5000^? Lmju 

während wir uns in dieser läge befanden; (jüyt^/i (j*LJf U-i-Oj 
wa böna-mä en-näs mesgültn und während die Leute beschäftigt 
sind. — Der Nebensatz mit als, indem, während, kann im 

Arab. auch zu e. neuen, durch _j und eingeleiteten Hauptsatz 
werden, dessen Zeitw. als Mittelwort erscheint : & lii., exXs» , 

oIa*j häda/, wa äna fl bagdäd es fiel vor, und ich war in 
Bagdad, d. h. als ich eben in B. war, ereignete es sich', J*i>0 
_, .\J> lit^ jS> dähal hüwa, wa ana härig er trat ein, als ich 

eben hinausging; yöls> Ut^ ^.^-cXJb l\j>"2 q<->Lj "$ lä tä'san li- 
ähad bi'd-duhül, wa äna hädyr erlaube Niemand den Eintritt, 
während (so lange) ich anwesend bin ! Ist das Subjekt der 

beiden Sätze dasselbe , so steht im zweiten Satze meist .* mit 
Aor. : ^-ä>jJ yS>^ -,.z> härag wa hüwa järgif er ging hinaus, 

indem er zitterte (>olj Lo während, so lange als s. S. 175 u. 
Lekt. 22). 

123. Wann : Jüo, Lo ä* , LJ, La iAaü od. Lo qa=> mit 

Aor. : t^ot/o ^Äi> !^j ftJUaj (Lo J^) LJ lämmä ((ända mä) tätla( 
bärrä hüd-nl mäcak wann du ausgehst, nimm mich mit! U^U> 

\sju*A\ ^c y*^ j£^ vJjJü htna-mä tedüqq ed-dü'hr, n^glis 
(äla's-süfra wann es 12 Uhr (Mittag) schlägt, setzen wir uns zu 
Tische. 

124. Nachdem : qI \\xi bäcd an, Lo «a*j bä(da ma; 
^♦^J ^Äi ^+%a$S £*j» ^t ^Xaj bä(d an sämic keläma-hum, gafar 
lä-hum nachdem er ihre Rede gehört hatte, verzieh er ihnen; 

Qb'tXil J^aä Lo lX*j bä<da mä käfal ed-dukkän nachdem er den 
Laden geschlossen hatte; od. i\x* mit Infinitiv : u5\\-j>l Juu 
&U\Jl »Ä$> ^t 5f?y ^ ^«Aii bäcd ähd-ak ed-derähim, lä targic 
ila häsi el-medine nachdem dxi das Geld genommen hast (nach 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 43 



338 

deinem Nehmen) , kehre nicht mehr in diese Stadt zurück. — 

Bevor *J &i \f & \ «>*~ «^ ^* *•* - W ^ dbU mä 
täqmd hud lak sigära (sigärra) fo?t>or du </tcA «etee«*, nimm eine 

Gigarre ! 

-SC • - 

125. 5o6aW a/« : L« o.t auwal ma, U *s> hin» mä, 
&*» hälan, l* Jb- hal» mä, L« oyp^ bi-mugärrad mä : L« ^t 
u5o^£j $£ >_rj JSJt y£*Jj ^mm äuwal mä samic bi-fsm-ak es- 
serif, qäbil da<we*tak sobald er deinen geehrten Namen hörte, 
nahm er deine Einladung an; J^iJI jHoj L« Ji^t ^y» min auwal 
mä jätlac en-nehär sobald es Tag wird; vlg. vJ-Jt ^ o**lb ^L> 
LfcJlc ia*/to hälan lalaut min el-bab däbat <al6hä sowie sie zur 
Thüre heraustrat, arretirte er sie; £f>-ß ^° ^?Wj &j&) ahbfr- 
nl, bi-mugärrad mä tärgi( benachrichtige mich , sobald du nur 

zurückkommst! Umschreibung : _«J1 J^. O^wj unmittelbar 
nach dem Einlaufen der Nachricht. 

f. o > l o > o > 

126. Seitdem : JcLo, ^1 <3oL^ müns (Jo* mus) an, L« tXÄx» 
mus mä, vlg. ^jJt ^^}\ ^ min el-wäqt elläsl : U^L» L« *X^ 
(•J^lö- ^o^***» L« müs mä säfarü , mä samfct's* habar-hum 
seitdem sie abgereist sind, habe ich keine Nachricht von ihnen 
gehört. 

Bedingungssätze. 

« o 

127. Nach toi isä (urspr. wann) u. ...I in wenn hat das 

Praet. (u. Imperf.) die Bedeutung unseres Praesens, und 

das Plusqpf. die des Perfekts : 

^Oj tl^Jl L^ Ui isä kän el-häua radl wenn das Wetter 

schlecht ist 
tX&> *$£|A J**3 iül isä qäcad el-häua hä- wenn da« JPerter so 
^ajLmJI ^t _jir kasä, nöhrug üal- bleibt, gehen wir 

besätin hinaus in die Gärten 



339 



\ r sl'i <&*.* qIJ' qI 



.& Ljjyl*^5 Lo q! 






ifiiT camält kide 
in kän mäcak qalb 
in fahimta-nl 
in m;"i i'aliimtii-nä'g 

in künt tatlac bärrä, 
ilbis täijib 



wenn du so handelst 
wenn du Muth hast 
wenn du mich verstehst 
wenn ihr uns nicht ver- 
steht 
wenn du ausgehst, so 
ziehe dich gut an 



in kän tälac bärrä wenn er ausgegangen 

is t 

in küntü labistü wenn ihr euch ange- 

kleidet habt 

in käsab wa-in (au in) ob er nun gewinnt, 
häsar jdndam oder verliert, er 

wird bereuen. 



128. Für den Nachsatz beachte: 



CJ^<3 *S> v^SÖ i.J 






**/> Li! wJ>öt 



in sähab hüwa, sahäbt 

äna mäcuh 

wenn er geht , gehe ich 

in kän j^shab hüwa, j mit ihm. 

äshab äna mäcuh 



Es kann aber auch in beiden Sätzen der Jussiv stehen, oder 
das Praet. mit dem Jussiv wechseln : ^$>3\ ^S> ^AXj ^ 
&** Li! (^Po) [Gr. § 317, b u. 314] ; daher in der Negation 
auch *J mit dem Jussiv stehen kann (Nr. 114): £f>-jA U qö q! 
oder *>.j ^«J ^1 wenn er mc/i£ zurückkommt. — In besserer 
Rede kann der Nachsatz durch ö eingeleitet werden : tot 
v^LJt \JHsJo cjJL>o isä dahält, fa-igliq el-bäb wenn du eintrittst, 

so schlief se die Thüre ! ^X^* c ifi «j^Jol üli t^j vü«.*A-b q' in 
talä(t bärrä fa-ana adüll-ak (äla mukarl wenn du ausgehst, 
werde ich dich zu einem Eselvermiether führen. 

129. In der Vulgärspr. bleibt in solchen Sätzen ^jS, 



340 

dem ein Aorist od. Praet. folgt , mit Nichtbeachtung von Per- 
son, Geschlecht u. Zahl, unverändert (Gr. § 9 1 *) : tfi ' 
wyü in kän tacrff-uh wenn du ihn kennst; lo SS\3 \S toi isä 
kän tähud de* wenn du dies nimmst; tj '^*Uaj if C) ' in kän 
tatläcü bärrä wenn ihr ausgeht ; ^i. ^*j La a \S c ,t in kän mä 
tefham's wenn du nicht verstehst; j«Lo ^sl~*i. ^ qI in kän 
gdsalet /ijäb-I wenn sie meine Kleider gewaschen hat, 

130. Wenn die Annahme der Wirklichkeit nicht ent- 
spricht — deutsch wenn ich wäre (hätte) od. gewesen wäre 
(gehabt hätte) — so wird (im Verbalsatz) unser wenn durch ^J 

lau übersetzt, wenn nicht durch *2_jJ, La_jJ, ,J ^ (S. 174); und 
zwar entspricht hier im Vordersatz dem deutschen Imper- 
fekt das arab. Imperf. (^ , oder ^LT mit Aor.), unserem 
Plusqpf. das arab. Plusqpf. od. auch Imperfekt (merke auch : 
\<y& (J**e) ,V*j ^Ä qI/ La «5-^c c\c»-t 5 wähyd g6r-ak mä kän's 
jdcmal (dmal) häsä ein Anderer als du thäte das nicht (hätte 
das nicht gethan) ; — im Nachsatz dem deutschen Imperf. 
(ich würde etc.) das arab. Praet., unserem Plusqpf. das arab. 
Plusqpf. 

v^~yJ qLjü o*.Ä3 jJ lau kdnt «aijän, katäbt wenn ich krank wäre, 

^**^ c^aJ ) i^$J lak (künt katabt lak) würde ich dir schrei- 

(«^ bcn (hätte ich dir 

geschrieben) 
)ös$£> !jA**j ^u jJ lau känjaftnälü häkasa, wenn sie es so machen 
q**5«»J q\J kän ähsan würden (od. gemacht 

hätten), so wäre 
es besser 
La 5^.*.Laj ^U yj lau kän jadämfl, mä wenn sie es gewufst 
»jHUlJj U*-^ känö'l rägam Aä«<sn , wären sie 

nicht zurückgekehrt 
HS RX$ Li***, Lv^jJ lau künnä samunft wenn wir die* ^eAört 
f^ LixJ^ häsä, ktinnä katäbnä hätten , hätten wir 

läkum euch geschrieben 



341 

L* .IS j._J ..jjs»*^>l ähsan, lau künt mä es wäre besser, wenn 
\SSJ> -Sit c>JU.c <amält'6 häkasä du es nicht so ge- 

macht hättest 
L.X*.f* ,-tO jJ ^-w^^-l ähsan, lau kän sami(tü es wäre besser gewesen, 
Lko minna wenn ihr auf uns 

gehört hättet. 

Der Nachsatz kann in besserer Rede mit d la fürwahr einge- 

leitet werden : f-z-tf ^1 .vAsJ *lä_jJ lau &&', la-qäaar an järgu 

wenn er wollte, so könnte er zurückkehren; o**>-j U o*.3t uZ'iyl 
13 1 laulä'k ^nte, lä-mä ragäct äna od. «>.{ c>^ Ui oof Lo^J 
lau mä ^nte, lämä kunt ärgic wärest du nicht, so wäre ich nicht 
zurückgekommen. — Folgt auf jJ ein Nomen (Nominalsatz), so 

steht $ß (S. 174) : iüüüÜ! e^UaJ iL Ji£j $*§ J^Ui 2jH'jS 

ä-xK^vJl ^jLwmJI ^ und wäre der erhabene Schöpfer nicht 

gnädig gegen uns gewesen, so wäre der Aufstand (eine) von den 

wichtigen Fragen geworden. — Doch steht statt ^ vlg. meist 

I od. \6\, z. B. $~*p» «3jiaj «5sJb"t oJtf Us MutoM« j bl &jS loi 

isä künt äna fi maudymh (mödäcuh) , fa-mä kunt ukalllm-ak 
bi-tul hajät-I wenn ich an seiner Stelle wäre, so würde ich mein 
ganzes Leben lang nicht mit dir reden; ^JS vl>^ l****** ^ o' 
\~kjJo in künnä katäbnä el-gewäb kän täijib wenn wir die Ant- 
wort geschrieben hätten, wäre es gut. 

131. Wennschon, ob schon , obgleich :_}J> wa-läu, ^ %a 

mäca ann, \ jlJL» wa'l-häl ann, ^\S ^ wa-in kän, lJ" lolj 

wa isa kän ; ^J ^t^ wa-in läm obgleich nicht : üJCs.c qj£» >— ä-J' 
(«5^1 m^ D LT Lo ^JlJLj) xäym tf l, b6^j| C) | ^o ^3l ket tektin 
cardft-uh e"nte, mäca änn abu'k mä kän jacrff-uh (od. wa'l-häl 
mä kän jacrif-uh abü'k) wie solltest du ihn gekannt haben , ob- 
gleich dein Vater ihn nicht gekannt hat ? ^xc «£Jö ^ ^'^ *J*äj 



342 

uaJjl* jef(äl-uh wa in kän sälik gßr munäsib er wird es thun, 
obgleich es unpassend ist; l{&* Jäi L» Bj *c j *->'^ w » lau 
änn-uh (S. 1 74) fl (timr-uh mä näzar mf/h-hä wenn er auch in 
seinem Leben ihres Gleichen nicht gesehen hatte; äjIäü J^* K 
^Uj £j ^ kän (äraal bi-negäbe , wa in läm je*ngah er han- 
delte mit Edelmuth, obgleich er keinen Erfolg hatte. Um- 
schrieben durch tSy? ** mä(a kön-uh trotz seines Seins : Li! 

Ljuo eJ^f 9A v^Uüüt \j& ci* ♦ $*> äna fahimt hasa'l-kit&b mäca 
kön-uh ßd(ab ?cä Ziai« dtes 2?ucA verstanden, obgleich es schwer 

ist. Auch qI ^c <dla ann fzu tfewi, da/s) heifst manchmal o£>- 
gleich. Gegensätzliches Verhältnifs in der Form des Haupt- 

satzes : qI 3(1 fllä ann, ^t ^ac gör ann jedoch , inde/s : ool& 

vi^Jy^ p^jJt ^Lil ^jt ^xc &JL» »J<a\ oLi^Jt *£♦> und sämmtliche 

Provinzen waren sicher und beruhigt; doch dieser Zustand hat 

sich heute geändert. Zuweilen auch Uil innamä (nur) jedoch. 



Kausal- und A 1 >*i< 1 1 1 rsj 1 1 z. 

132. Weil, denn, da : ^ li-ann (S. 173), ^li fa-mn, 
O) is, q! v^»-^o bi-se*beb ann (aus Ursache dessen da/s), vi^^s»» 
\ hey ann, t c*a> ^ , I v£a*s? bi- (min) he/ ann, vlg. ^ 
> G U min sän änn : o,L I^Ji ^ w^L^Jl J^äl üqful e8*-s*ibbftk, 
li-ann el-haua bärid schlie/se das Fenster , denn die Luft ist 
kalt; ((ü5^yj j&j^ «£.$) ^Äyj j**^ Si v_^A*k! xj>L&» t 
lä bäge li-tablb, li-änni habir bi-märad-I (li-ännak hablr bi- 
märad-ak) es bedarf heines Arztes, denn ich bin meiner (du bist 
deiner) Krankheit kundig; \ ß ^ '\S J| Jj o^j lU öü Ji 

»vXÄe a-üao c>Jo *w| lj fc^Xe ^ awn verme hrte sich sein Kummer 

s - 
dwrcÄ efen Tod seines Sohnes, denn dieser war ihm theuer ge- 



343 



wesen, da dessen Mutter seine Favoritin war; jü\ q! ^xx>- 
Lo Lkgi u£.}jS he/änn el-dmr ka-sälik, fa häjja (S. 176) bf-nä 
da die Sache so steht, so kommt denn! vüJLt: «5ot ^>^P^ rr* 
min he/änn-ak zadlt da du schlecht aufgelegt warst. Auch LJ 
lammä w^Y, c?a. Umschreibung durch qj^ £«m : »J^c l* 

,0.0 - - O, — <l..,. .».O- .0- >(l 9 - - 

keine Aussicht in ihren Besitz zu gelangen, da er arm ist. 

S - O , O- 

135. ylw/ da/s, damit : ^J^>- hätta, H, ^^ kej, Jü 

li-kej (mit Conjunctiv, § 316); ..jl J.>^ li-ägl änn (auch vlg. 

blos }s>y li-agl), q! qLä ^y/> min s'an änn. Vulg. Abkürz. 

von ^Xs> ist U tä. Z. B. (tjUUty JJUJ jüz> ^Ai* £1 c*«> ; 

ragäct IIa (ändak hatta as'al-ak (li-aVal-ak) ich bin wieder zu 

dir gekommen, um dich zu fragen; ,Jü j^lcLJt ^1 iUL*Jl >i>.xj| 

L^Ouoj fbca/ es-sä(a fla's-säcäti, li-ke^j jußallih-hä schicke die 
Uhr zum Uhrmacher, damit er sie ausbessere ! vlg. -.., J Li* ^y> 
qüm tä nerüh ste/i' aw/, damit wir gehen l Alger. (jäLj bäs : 

O^Äi uäb Vj*^ ne*srab bäs netebärrad ^a/i uns trinken, damit 

wir uns abkühlen! — Blofser Aorist § 315, 5. — Negirt: ^s- 

"i hdtta lä, ^L£l li-ke'j-lä, ^liS li-ällä damit nicht : XjL*j jX*u«I 

«zS'lXj ^a JaÄ*u bUi Jaäj^uJi imsfk-uh bi-gäjet et-tahäffuz, li-ällä 

je'squt min jäd-ak halte es mit der äufsersten Vorsicht, damit 

off -, ,. 

es nicht aus deiner Hand falle. — Seltener ^i, z. B. UJ Ui' 
^Jt L$j vüüi^Jo ..^ JJL*jJ! -jA gleichwie wir Organe haben, um 
uns durch dieselben zu vergewissern etc. 

Die inclirelite Frage 

wird (abgesehen von ,}J> , I a, Jüo etc.) vlg. durch qK ^t in 



344 

kän (od. K toi) eingeleitet (§ 266) ; oder nickt heifst dann 
i % wa illä lä, vlg. wällä la : 

(t.Jl) J J" t}-d U mft a<rif'$, in (od. i&ä) ich weift nicht, ob er 

(»_aJlM *i4)j .m^ k4n biri (mddnib), unschuldig (schuldig) 

11 t\ } walla 14 i$t oder nicht 

...I uJLj) (ji^Sjö tacrifu'fi <5ntü , in kan u*/i< ttr, oft er zurück- 

"i t\$ «J>. qÜ" t^gat, wällft la ^eiommen ist, oder 

ntchtl 

Xt* Wl ^-ä O -*J l* ma na<rff 6 iaft <amal wir umen ntcfc, o4 er 

kide walla e so ycthan hat oder 



■J{ % tÄT 



sonst u>as. 



Uebung 15, 

I. Als die Karawane bei der Stadt anlangte, kam der 
Gouverneur derselben zu ihr heraus. Bei seiner Ankunft er- 
blickte er mich sofort. Als wir eben ausgehen wollten, kam 
er an. — Nach eurer Ankunft schickt die Waaren sofort an 
den erwähnten Kaufmann ! Als sie ihn erblickte, zitterte sie 
an Händen und Füfsen. — Sie trat ein, als ich eben hinaus- 
ging. Erlaubet 1 ) Niemanden den Eintritt, während wir hier 
anwesend sind. Wann ihr ausgeht, nehmet uns mit. Wann 
es Ein Uhr schlägt, setze ich mich zu Tische. — Nachdem 
er sich angekleidet hatte, ging er aus. Nachdem sie seine 
Rede gehört hatte, verzieh 2 ) sie ihm. Nachdem sie das Geld 
von mir empfangen hatten, kamen sie nicht wieder in mein 
Haus. — Sobald die Sonne aufging, trat ich aus dem Zelte. 
Sobald es Tag wird, geht er, auf die Jagd. Seitdem sie abge- 
reist 3 ) ist, haben wir Nichts mehr von ihr gehört. Seitdem 
ich dich das letzte Mal gesehen habe , habe ich Nichts mehr 
von ihm gehört. 

*)^S\ A. - 2 )^ü. _ 3 ) iL,. 



345 

II. Wenn das Wetter hübsch ist, gehen wir vor die 
Stadt hinaus. Wenn das Wetter so bleibt, bleiben wir zu 
Hause. Ergreife ihn, wenn du Muth hast ! — Wenn du mich 
nicht verstehst, so schweige 1 ) ! Wenn ihr nicht auf uns hört, 
so werden wir schweigen. Wenn ihr ausgeht, so kleidet euch 
gut an. — Wenn ihr euch angekleidet und Gesicht und Hände 
gewaschen habt, so lafst uns in's Gerichtshaus gehen ! Wenn 
sie ausgegangen ist, so wird sie um Mittag zurückkommen. — 
Wenn ihr in's Kaffeehaus 2 ) geht, so gehen wir mit euch. 
Wenn ihr fortgeht, so schliefset alle Fenster und Thüren! 
Wenn ihr nicht bis Mittag hierher zurückkommt, so werde 
ich bei dem Portier 3 ) nach euch fragen. Wenn das Wetter 
schön wäre, so würden wir in den Weinberg 4 ) gehen. Wenn 
er krank wäre, so hätte uns unser Compagnon geschrieben. 
Wenn du es so gemacht hättest, wäre es besser. — Wenn ich 
das gewufst hätte, hätte ich sein Haus nicht betreten. Hätte 
ich diese Nachricht gehört, so hätte ich dir sofort geschrieben. 
Wäret ihr nicht hier, so wären wir nicht zurückgekehrt. — 
Wie sollte ich ihn kennen, da ich ihn doch mein ganzes Leben 
nicht gesehen habe ! Du hast dies gethan , obgleich es ver- 
boten 5 ) ist. Thue dies nicht, wenn es auch nicht verboten ist ! 
Du wirst dies Buch nicht verstehen, obgleich es leicht ist. 

III. Schliefse das Fenster, denn es ist draufsen kalt! 
Oeffnet die Fenster nicht, denn das Wetter ist schlecht! 
Schweige, denn er ist zornig! Schweiget, denn wir sind 
schlecht aufgelegt 6 ) ! Wir schweigen , denn ihr seid übelge- 
launt. — Sie geht nicht aus dem Hause, denn sie ist bett- 



') **£~ U. - ') 8*3. - ') oi_*. - *) ^/. - s ) gU A.-2S 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 44 



346 

l JUtt.%1 lägerig. Ich werde beute nicht in's Bureau 1 ) gehen, denn 
ich bin unwohl. Ich werde dich fragen, denn du bist meiner 
Krankheit kundig. Wir werden euch fragen, denn ihr seid 
unserer Angelegenheiten kundig. Lafst uns schweigen, denn 
unser Freund ist betrübt! — Schicke den Rock zum Schneider, 
damit er ihn ausbessere. Schicket die Kleider zur Wäscherin *), 
damit sie sie wasche! O Mädchen, schicke die Hemden 8 ) 
und die Strümpfe 4 ) zur Nähterin 9 ), damit sie sie flicke! Setze 
dich, damit du nicht zu sehr ermüdest*)! Setzen wir uns, 
damit wir nicht müde werden! — Ich weifs nicht, ob ein 
Telegramm eingelaufen 7 ) ist oder nicht. Weifst du nicht, ob 
Telegramme eingelaufen sind? Ich habe nicht verstanden, 
ob er die Sachen schicken wird, oder nicht. Wir wissen nicht, 
ob ihr unschuldig seid, oder nicht. 



Sechszehnte Lektion. 

IL, III. und IV. Form des gesunden Zeitworts. - 
Ich selbst etc. — Reflexive Wendung. — Können. 



II. Form. 

135. Sie verdoppelt den II. Rad. (§ 102) : Praet. jJS 
fä((al; Aor. jlij jufäccil; Imp. jJS fäcdl; Part, JdU mufä«il, 
pass. mufäaal; Inf. ]**£' tefdl (od. xiiÜ tefdle). 

) voX«. - 2 ) üUfc. - 3 ) ua^J pi. ui$. _ «j v jJ^ pl . 
Vjl^ od. kJ£ p i. cf. _ 5) .^^ _ 6) ^ A _ T) --* 



347 



JLw s&llam gräfsen (^c) ; übergeben, überliefern ($) *) 

usällim ich grüfse 
jusallimü sie grüfsen 



Aor. jusällim er 
tusällim sie 
tusällim du m 
tusallimi du f. 



grüßt 



)^ 



Imp. sällim m 
sallinü f, 
sallimü grüfset 



grüfse 



tusallimü ihr grüfset 
nusällim wir grüfsen 

Part, musällim grüfsend 

musällam übergeben 
Inf. teslira Grufs, Uebergabe 



1 «V 

5 -aös» 
10 v_5-Ä 



gio 



bärrad abkühlen**) 
bällag übermitteln 

härrak bewegen 

häßßal sw JFe^e bringen 

häddar herbeibringen, fer- 
tigstellen 

h am mal beladen 

hällaßyer% machen, retten 

därrab drillen 

sähhan wärmen 

s*ärraf ehren 

ßäddaq für wahr halten, 
glauben, bestätigen 

ßällah ausbessern 






äddal herrichten 
ärraf mittheilen 



15 fXc- 



cällam lehren 
fättas* suchen 
qäddam präsenteren 
kat$ar vermehren 
käddab /wr unwahr halten, 
nicht glauben, dementiren 



20 oiiy källaf belästigen , beauf- 
tragen 






kännas auskehren 
mäzzaq zerreifsen 
näzzaf reinigen. 



*) ^+kmi wohlbehalten sein; II. wohlb. machen od. wünschen; gesund 

(^jl*w) erhalten. 

**) Bedeutung der I. Form : J ) kalt sein I. u. V. Cl. (§ 79). — 
2 ) erreichen I. Cl. — 3 ) bewegt werden V. — 4 ) resultiren, geschehen III. 

— 5 ) anwesend sein I. — 6 ) tragen II. — 7 ) rein sein ; sich retten I. — 
8 ) gewohnt, geübt sein IV. — 9 ) warm sein, I, IV u. V. — 10 ) geehrt, vor- 
nehm sein V. — u ) wahrhaft sein I. — 12 ) gut, tauglich sein III. — 
1S ) gleich schwer, gerecht sein, richten II. — 14 ) wissen, kennen II. — 
15 ) wissen IV. — l6 ) suchen II. — 17 ) vorschreiten I, IV. — 18 ) viel sein V. 

— 19 ) lügen II. — 20 ) Mühe und Fleifs auf etwas verwenden v_J, IV. — 
21 ) kehren I. — 22 ) zerreifsen II. — 2S ) rein sein V. 



348 



136. Ich selbst etc. (§ 285) : ^.i** Lil od. Lf ^*j lil äna 
bi-(äin-I, -Aoi^uSo Lil ana bi-äähßl, ^'IvXj ül ana bi-sat-I od. 
gewöhnlicher ^^^ ^ od. ^e***** Li' ' 



ana bi-näfsi icA «etösf 
^nte bi-nafsak m. | 
^nti bi-nafsik f. 
hdwa bi-ndfsuh er selbst 
hije bi-näfsi-ha sie selbst 



du selbst 



nahn,, bi-anfdsnft 
^hnfl bi-nufU8in;1 



> wi\ 



wir selbst 



o'ntü bi-anfuskum (nufÜs,, kum) ihr selbst 
buni bi-anfdshum ne «elfof. 









af(äl-ub ana bi-näfsi 
(bi-s&ti) 



ich selbst werde es thun 



y£> -aaoJI tjw5> { JS kän häsa'ß-ßäbi hdwa «* war eben dieser 

ju*ÄÄj bi-näfsuh Bursche selbst 

LUwÄilj JäcIJS Lutfw samif nä. el - w&riä bi- wir selbst haben den 

Prediger gehört 
&S\6 Jael^JI Un fr w samicn.1 el-wAuz e&tuh vir /mic?j den Prediger 

(ihn) selbst gehört 
es war eben derselbe 
Dolch , mit dem er 
seinen Bruder ge- 
troffen hatte 
sie safs auf demselben 
Wagen, auf welchem 
ich saß 



v-J.Xj ^_ci_\Ji &AAJU 

lil L^s ,jwJL> 

2u'll5 (JMÄJ ^yD 



anfus-nä 
samicna el-wätiz e&tuh 

kän h&sa'l-hängar bi- 
(äinuh, illl daräb- 
buh ahü'h 

känet gälise fi näfs el- 
färaba , Uli kunt 
gälis fihä äna 

min näfs sätuh 
min tilqä näfsuh 



aus eigener Bewegung. 



t Reflexive Wendung (§ 248) : j. 
rtih-I (od. J,L> hall) oder : 



vi^o.o darrabt 



darrabt näfsi ich habe mich 
darrabt näfsak du hast dich 
därrab näfsuh er hat sich 
därrabet näfs.hä sie hat sich 
darräbnä anfdsnä wir haben uns 
darräbtü anfdskum ihr habt euch 
därrabü anfdshum sie haben sich 



■ geübt. 



349 



,3 ^^«.-fl-j c>-jj^ 



(\JLs>) XJ'U ^0<A_S 



darräbt näfsi fi'1-kitäbe 
wa'1-qiräje 

darribü anfüs-kum fi 
mudäwalet es-siläh 
tedrib el-casäkir 

siillim rüh-ak 
sallimü anftis-kum 
qätalet rühi-hä 

qäddam sätuh (hälub) 
li-hidme't-nä 



ich habe mich im 
Schreiben u. Lesen 
geübt 

übt euch in der Hand- 
habung der Waffen! 

die Drillung der Sol- 
daten) 

ergib dich! 

ergebt euch! 

sie todtete sich selbst 

er hat sich zu unserem 
Diensten angeboten. 



aXSl <4$*+L+i salläm-ak alläh 



li^lAÄC Q.* i?^ f*^"*" 



o- 






£■ O- 



«iw 



^L (»LiäJli=r>) »Ü^i 



iUJLäJI 



J Ji 



sali am caläija min cän- 

dak 
sallämt caleh min tä- 

raf-ak 



Qott erhalte dich ge- 
sund! 

er hat mich von dir ge- 
grüfst 

ich habe ihn von dir 
gegrüfst 



sällim caleh min täraf-I grüfse ihn von mir! 



amärt-uh (od. kalläft-uh) 
bi-än jusallim (alek 
min cändi 

amaret-ni bi-än usällim 
lak el-asjä-di 

amarnä'h (kallafnä'h) 
bi-än jusallim 16- 
kum el-hawäjig 

wärad häbar teslim el- 
qyl<a 



ich habe ihm aufgetra- 
gen, dafs er dich 
von mir grüfse 

sie hat mir aufgetragen, 
dafs ich dir diese 
Sachen übergebe 

wir haben ihm befohlen, 
dafs er euch die 
Sachen übergebe 

die Nachricht von der 
Uebergabe der Fest- 
ung ist eingelaufen. 



J^>o! t£jcU> v_AÜ' källif hätyr-ak (hätrak), bemühen Sie sich ge- 
ddhul fälligst einzutreten! 



350 

^ v_^JÜ e i£sAS kalläfta-nl täcab ketir du hast mir viel Mühe 

gemacht 
*_ftJbCi (^c. ^yo) ^L bi-lä (min ger) teklif ohne Umstände (Cere- 

monie) 
Kfi Lo ..yAA^UÜ ,-yJ bgn el-muhybbin mft unter Freunden gibt es 

^ftJbo fih tekalif (pl.) keine Umstände 

KJLjfl \±^JL*aS>- tJf .isä bäßalet el-ülfe, sä- wenn die Vertrautheit 
KiJLXJi vi^laÄw qatat el-kdlfe ') eingetreten ist, fallen 

die Umstände weg 
t^.AaJL£U U t^XP häsfi mft juhalliß-ak das wird dich nicht 

retten 
(Jotii ^**ak> hailäßt fiiigl-I ich habe meine Arbeit 

Jertig gemacht 
t^JjLÄ (joJL> hälliß Sägl-ak mach' deine Arbeit fer- 

tigt 
ijo&> haläß (ich bin) fertig I 



yS> -j*JpJi\ -ajLJLj ballag-nl el-bäbar hüwa er selbst hat mir die 
Xa^ääj bi-näfsuh Nachricht Übermacht 

J^l ^*^- ^e*^* 1 jJj bällig salam-I li ^emic übermache meinen Qrufs 
«^*J ä'bl bet-ak an deine yanze Fa- 

milie 
\j(5£ *i*Jl qA J*»a5> häßßal min el - <y"lm er Aot »ie/ JPw«en er- 

kejir warben 

ÖjLx* c^J-wa^- c^il 4nte haßßält macärif du hast reiche Kennt- 

*>*Jj> gezile nisse erworben 

J^ao^ Uxlc v_x>^ wägib (alena tahßil el- unsere Pflicht ist Er- 
v_^jIa*ji macärif Werbung von Kennt- 

nissen 
^+£j &.xiAßi (ji^j) gg nuqaddim-uh läkum was sollen wir euch vor- 
setzen? 
^1 U.ÄJI IlX5> ^oAi qaddim häsa'fi-öäbb «*e#e dte«en jungen 
j**^' ila'l-emir Mann dem Emir 

vor! 
j^^XÜt jlyi üU c^Xäl uqaddfm-lak Muräd ich stelle dir Herrn 
Efe'ndl Murad Efendi vor 



) ist (weg)gefallen die Belästigung. 



351 



Li! CjJ 3 jJ| J.-*-^ 
c>.jt 3 

^CTiAasI (J*jku a^jjji 

läU^Xj" Ijot v_i.*j K 



(äla eä tufattiS 
kunnä nufättiS calek 
tül en-nehär 

nusähhin el-ma' 

bärrid el-mä' täijib 

lä tumäzziq gubbe't-ak 

entüÄ zadänin ? lä 
tuzac (ilü nufüsu -kum 



häddyr e^-öäj 
haddyrü el-hel 
«addil-ll el-färöe 

nuhämmil ed-dawäbb, 
äna wa e'nte 

härrik el-gäras 

hal nazzaft marküb-I? 

nazzif-hä hälan 

6arraftü-nä 

äna kunt mußäddiq el- 

ämr de 
kaddäbet el - gurnälat 

tilk el-ahbär 

min jucallim - ak et- 

türki? 
el-höga Bdtrus Efe'ndi 

hdwa inucallim-i 

carrif-nl mahall-uh 

lä tucärrif ähad bi-sälik 



was suchst du% 
wir hatten dich den 
ganzen Tag gesucht 

wärmen wir das Was- 
ser! 

kühle das Wasser gut 
ab! 

zerreifse deine Jacke 
nicht ! 

seid ihr traurig ? betrübt 
euch nicht selber! 



bringe den Thee! 
bringt die Pferde! 
mache mir das Bett ! 

beladen wir die Thiere, 
ich und du ! 

ziehe die Glocke! 

hast du meine Schuhe 

gereinigt t 
reinige sie sofort! 
ihr habt uns beehrt 
ich hielt diese Sache 

für wahr 
die Journale haben jene 

Nachrichten demen- 

tirt 
wer lehrt dich das Tür- 
kische ? 
der Professor Butrus 

Efendi ist mein 

Lehrer 
lafs mich seine Adresse 

wissen ! 
lafs das Niemanden 

wissen ! 



352 

III. Form. 

137. Sie verlängert das a des I. Rad. (§ 104) : Praet. 

jjlj qätal er kämpfte, focht, Aor. Jjläj juqatil, Imp. Jölä qätil, 

Part. Jüi/> muqatil , Inf. iü&i* muqatale od. Sil qital. Sie 

hat meist den Accus, nach sich. Merke : 

1 \^jS bärak segnen *) tAPLÄ lahad mit eignen Augen 

(_j^L> gäwab antoorten »ehen 

pdj> häßam a<reüen g^Le <Alag pflegen, huriren 

lXcLw sä<ad ÄeZ/en . ... . , 

J 10 J«JÜS qibal gegenüberstehen, 

5 JLm säfar aireisen 

> empfangen 

&Am* sämah entschuldigen ■ . 

£, • ^ V-* nftza< «iretten 

«5 .Li Särak «tcA betheiligen, ^-' J 

Compagnie machen OÜlj wafaq übereinstimmen. 

\yn UjH* säfarü säua sie sind zusammen ab- 

gereist 
JL»ü q! t^%> v3 J^ bal fi nljje't-ak an tu- »'«< e« deine Absicht, 
8.\j säfir bükra morgen oi«uret«en? 

(j.^5 j,) _jJl J, yU- säfir fi'1-bärr (fi'1-bähr) reise zu Lande (zur 

See)! 
(i^L-aS i^yt) <*&*aS q-» min kdrem - ak (min entschuldige mich gü- 
~3^\m fädl-ak) sftmyh-nl tigstl 

^5vö «5^Lo xU! alläh jubärik fik Gott segne dicht 

{^flc- (ö .Ljj« iAac <id mubärak <alek ein gesegnetes Fest für 

dich! 



*) Zur Bedeutung : ') i^j knieen 1. Cl. — 2 ) »—>'>?■ Antwort. — 

8 ° ' 

) sich als Gegner (p*as>) erweisen. — *) Einem den Arm (iXcL*) leihen. 

— ) ju» Reise. — ) sich grofsmüthig erweisen ; ^ grofsmüthig sein ; 

*J>U~ Grofsmuth. — 7 ) u^o^Ä Compagnon, ä^^Ä Compagnie. — 8 ) tX^Ä 

Zeuge sein 4. Cl. — 9 ) 1c u . &$Ju* Zur. — 10 ) auch : Audienz geben 

und nehmen. — ) Einem etwas wegzunehmen suchen : c ji wegnehmen, 
ausreifsen 2. Cl. 



353 



(8) 



lissä mä gäwab bäcd er hat noch nicht ge- 

antwortet 

sädd ahük fi's'-s'idde äiT/" deinem Bruder in 

der Nothl 



wäfäqta nl häsi el-märre 
uwäfyq-ak cäla qöl-ak 

el-bärd lä juwäfyq es- 

südän 
kän länä rih muwäfyq 

(muwäfyqa) 
^ntum muwäfyqin li- 

bäcadu-kum (für : 

bäcadu-kum li-bä<ad) 



dies Mal hast du mit 
mir übereingestimmt 

ich stimme dir bei in 
deiner Bede 

die Kälte sagt den 
Negern nicht zu 

wir hatten günstigen 
Wind 

ihr pafst für einander 
(.Einer für den An- 
dern § 268). 



O^LJt 8c\S> A£. l«J, 

y>^l JoLiü ^Jua Js/ 
Jolä_5 u^JLJI äJLjLä 

> > , , . 

LaÜjI 8-ÄJLXil 



rubbämä rih häsi el- 
biläd mä junäsib 
<äfijet-ak 

räj munäsib 

kull ßäff juqäbil el- 

ähar 
qäbaluh el-mdlik , wa 

qäbal cazam^t-uh 

sefir däulet inkilt^ra 

äidari 



^Lß^o muqäbil-i 

Lo.LvÄj tuöärik-nä 

olotc\*Ä*M^t O^P'ui öähädt el-istudädät bi- 

JLou (äin-I 

■wÄ-^-i &_JL_a*.I..*JI el - muräsale nyßf el- 

'iX*o\j4.'j\ muwäßale 

j»l*oi> ¥3 cLi ^b bi-lä nizäc wa lä hyßäm 

Wabrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 



vielleicht sagt die Luft 
dieses Landes deiner 
Gesundheit nicht zu 

eine passende Ansicht 

eine Beihe steht der 
andern gegenüber 

der König empfing ihn, 
und es hatte auch 
der englische Ge- 
sandte Audienz bei 
Sr. Majestät 

mein Vis-a-vis 

du wirst uns Gesell- 
schaft leisten 

ich habe die Vorberei- 
tungen selbst gesehen 

die Correspondenz ist 
die Hälfte des Bei- 
sammenseins 

ohne Zank und Streit. 

45 



354 



138. 

. öS 



IV- Form. 
Sie schlägt t vor den unbewegten I. Rad. (§ 106) : 
Praet. Jü^l ärsal er schickte, Aor. J*y jürsil ; Imp. ±~J ärsil ; 
Part. jLy mürsil, pass. fr»j* mürsal; Inf. vJl~,Hrsal. Merke : 

wftjuol ädcaf «cAuxäeAen 

^aLI ätcam späten 

_^bt äzhar zeigen 

OiÄcl ä<taq freilassen 

15 w*-2^f ä'gab gefallen 

fJrir.S Ä<zam yr«j/* machen 
..J^l a<lan ankündigen 
^|st äfham mittheilen 
Jw*jit aqbal *«A nähern 
20 Jjit änzal herabnehmen. 



i\ ätcab plagen *) 
vjjjff»! ähraq verbrennen 
ja>\ ah dar Aofen, bringen 
-».^►l ähbar benachrichtigen 
5 ^«-^»i ährag Äerau»neAmen 
J>3ol ädhal Aine»*n<AuT? 
_ .ot ädra ' Mweriren 
^j&JL.! aslaf JetAen 
k^m.1 asmac Aören /a««en 
10 ^sJLol aßlah gut machen 






ahbart -üb bi - ma f i 

näfs-I 
bäsa htiwa'r-ragol , IUI 

ahbarnä-kum (äiinub 



ahbir-ni ran wuf 

derahim 



ed- 



ahbär-na bi-annak, isä. 
waßalt ila hunäk, 
t^ktub länä halan 



ich habe ihm meine Ab- 
sicht mitgetheilt 

dies itt der Mann, von 
dem wir euch ge- 
sprochen haben 

benachrichll/e mich über 
das Einlaufen des 
Geldes 

er hat uns mitgetheilt, 
dafs du, wenn du 
dort angekommen 
bist, uns nofort schrei- 
ben wirst 



*) Zur Bedeutung : 2 ) brennen (intr. 2. Cl.) ; IV. anzünden. — 
4 ) kundig sein 5. Cl. — 7 ) schreiben 1. Cl. — 8 ) vorangehen (1. Cl.) ; IV. 
vorausbezahlen, leihen. — I0 ) gut und tauglich sein 3. und 5. Cl. — 
u ) schwach sein 1. u. 5. Cl. — ,2 ) Speise kosten, essen 4. Cl. — u ) alt, 
edel sein 1. Cl. ; frei sein 4. Cl. — l5 ) erstaunt sein , sich verwundern 
(4. Cl.); IV. in Staunen versetzen. — 18 ) grofs, bedeutend sein 5. Cl. — 
l7 ) öffentlich bekannt werden 1., 2., 4., 5. Cl. 



355 



jjijt -/ «olj> Jool 
^5^\s>5 J.I J£L>L> 

qX 0L:>lJs. r*j-Z>\ 
y5QS>t ^tXÜ ^oOlü 



J 



«..^aaI^JI 



-MJ -AÄ*/i3l (ji5.*Jl 



J,UaO ,*^fÜLj Lei 
Ut? Aüi ^äs\ Lo 

ua5Uj ja> I |X9 
£ J JJL 3 I 3*JL3 Js.S> 



ädhal liädim el-mdnzil 
hägät-I ila yhda el- 
hugurät (hiigar) 

ährig el-hägät min eß- 
ßandüq 

el-hädim, illl äbdar et- 
tacäm, tälab mimil 
bahiiö 

lä häge li-yhdär et- 

tabib 
el-märad adcäf-m ketir 



lä tuhriqü el - hätab 

küll-uh 
a-mä tiilgim hyßän-I 

mä äczam /iql bäsa'l- 

hyml 
tidrig ydän fi bä<ad 

el-gurnälät (el-ge- 

rä'id) 
in acgab-kum 

häßä hätt jäcgib (für 

jücgib) ») 
s*<5rbet er-rüzz mä ta<- 

gib-ni qatt 
hal tdnzil a/qäl-1 fi 

qärib-ak 



cLXmÜI J.a's! iA'i qad äqbal eö-s*ita 
JyÄjl j!|mJ1 J fi'fi-s'a'hr el-miiqbil 



der Diener des Hotels 
brachte meine Sachen 
in eines der Zimmer 

nimm die Sachen aus 
dem Koffer! 

der Diener, der das 
JSssen brachte, ver- 
langte von mir ein 
Trinkgeld 

es ist nicht nöthig, den 
Arzt zu rufen 

die Krankheit hat mich 
sehr geschwächt. 

verbrennt nicht alles 

Holz! 
wirst du mein Pferd 

nicht zäumen? 
wie schwer ist diese 

Last! (Gr. § 160) 
ich werde eine Anzeige 

in ein Journal in- 

seriren 
wenn es euch gefällt 

dies ist eine gefällige 

Schrift 
die Reissuppe schmeckt 

mir gar nicht 
willst du mein Gepäck 

in deinen Kahn 

(herdb)nehmen ? 

der Winter naht 

im kommenden Monat 



l ) *J'»J *»*^S wo wie er von seiner Meinung eingenommen ist (§ 160); 

ti. , <ii 

&»+.9.m ^^1 er ist von sich selbst eingenommen. 



356 






.0) 



J> 






aamac-na alläh (dnnak 

kull her 
la tdtrib rüh-ak, da äe 

mdtdb 

Muhammad hdwa hair 
el-mursalin 

hä hdwa el-cäbd, ahdar- 
lik el-hdbz, liägl 
an tutdml gaz&let- 
ik 

ätcim el-gizlän el-hdbz 

(§ 309*) 
atam-nl ijjä'h (§ 162) 

ja Mnt, afhimi-nl se'beb 
el-bukä 



*lXJ! Jwot jS> J^j\ es hdwa aßl el-buka 

Ljj^gSt JjLuäJI^ wa'l ryj&t ? afhimü- 

»L»t na ijjä'h 

^XcKI c*.**.* >y$> hal samfft el-yd&n bi- 

cXax*JI öLäcL y<tAq el-«abid 



vJ**«i| xjLlXJI ^jlaj jdzhir ed-dijäne, jdctyq 

A llu* XJi*, .tf kuU 8 ^ De (&hd min 

(abid-uh 



a 






laste uns Gott von dir 
alles Oute hören! 

plag« dich nicht, das ist 
eine lästige Sache l 

Muhammed ist der beste 
der Gesandten 

hier ist der Sklave; er 
hat das Brot ge- 
bracht , damit du 
(fem.) deine Gazelle 
fütterst 

gib den Gazellen das 
Brot tu fressen t 

gib mir's tu essen ! 

o Mädchen, lafs mich 
die Ursache des 
Weinens wissen ! 

was ist die Ursache des 
Weinens und Schrei- 
ensl lafst sie uns 
wissen ? 

hast du die Nachricht 
von der Freilassung 
der Sklaven gehört? 

er zeigt Religiosität, er 
Vifst alljährlich einen 
seiner Sklaven frei. 



139. Können wird durch yö im Stande sein (1., 2. u. 
4. Cl.) oder Q S^\ ämkan in Stand setzen (IV. v. { J(Jt ver- 
mögen , Einflufs haben) mit folgendem Aor. mit und ohne ^1 
übersetzt:^! äqdir od. Q l jjj£l (vlg.^X^ jumkinnl es setzt 
mich in den Stand, da/s etc., d. i.) ich kann. (Nach ^Jü» auch 
<±* mit Infin. od. Q l J* ; nac h ^ auch der Infin.) Z. B. : 



357 



? -Lc -«& .vA-ät Lo 

-XV.4.J ) 

»oLJt ^c ,u\äj Lo 

IA2 



a-täqdir tuslif-ni häsa'l- 

mäblag 
a-taqdirü an tuhbirü-nl 

can es-säca 
&ite täcrif ännl mä äq- 

dir äsrab el-qä'hwe 

min g§r halib 
mä aqdir's" (äla'l-mäsj 



kannst du mir diese 
Summe leihen? 

könnt ihr mir sagen, 
wie viel Uhr es ist? 

du weifst, dajs ich den 
Kaffee nicht ohne 
Milch trinken kann 

ich kann nicht marschi- 



hal hyßän „wähyd jäq- dies Pferd kann eine 
dir <äla gärr /yql solche Last ganz 

mi/1 häsä allein ziehen 

mä täqdir <ala'z-zijäde du kannst nicht mehr 

dnte qädir <ala an du hannst mir einen 
täßnac li maa-üf Gefallen thun 

last äna qädir <äla hall ich bin nicht im Stande 
häsi el-mirbäta diesen Knoten auf- 

zulösen 

lak maqdära cala fyrf vermagst du das zu 
l ? leisten ? 



ljj> «SJüCot a \ 






O^ct -a£*,j ^Juf 



\ö& 



i 3 . } ) O - m 






wenn dir dies möglich 
ist 

kannst du mir über 
seine Verhältnisse 
Auskunft geben? 
kef jumkinnl äcrif häsä wie kann ich das wis- 



in amkän-ak häsä 

a-jumkin-ak an tuhbir- 
m can ahwäl-uh 



mä jumkinnä bäi(-uh 
(od. nebi« - uh) bi- 
aqäll min hämset 
rijälät 

mä jtimkin bi - änqaß 
(v. näqyß) min 
hamsin qyrö 



wir können es nicht um 
weniger als 5 Thaler 
verkaufen 

es ist nicht möglich um 
weniger als 60 Pi- 
aster 



358 



ÖcX-jIJI O^L*Jt Jw^I ä'hl el-biiad ez-za'idet den Bewohnern der 



JU 









el-harr 1& jdmkin 
lahum el-mud&wame 
cala'd-därs 

hal hüwa min el-mum- 

kin 
ger mümkin 



iibermäfsig heißen 
Länder ist die Aue- 
dauer beim Studium 
unmöglich 
itt das möglich! 

unmöglich. 



•f Können = verstehen, wissen ist Oj* (2. Cl.) 



XjUUI c ä oju Lp 

,J>* -m .iA_fl_j La 



jäcrif jdktub 

a-U(rif tAqra' (t&bah) 

mft jarifl el-qyraje, 

f ä d 1 a ß f a n el- 

kitAbe 

mä jaqdir'6 cäla'l-mäij 

fadlan <an es- 

sibahe 



er kann schreiben 

kannst du lesen (schwim- 
men)! 

er kann nicht lesen, g e- 
schweige denn 
schreiben 

er ist nicht im Stande 
gut zu gehen, g e- 
schweigc denn 
zu schwimmen. 



Hebung 16. 

I. (IL Form) Hast du meine Kleider und Schuhe 1 ) 
gereinigt? Ich habe sie noch nicht gereinigt, aber bevor du 
dich anziehst, werde ich sie reinigen. Reinige sie sofort! 
Wie du befiehlst (ämr-ak)! — Habt ihr die Lastthiere be- 
laden? Lade du von dieser Seite, und ich werde von der 
anderen Seite laden. O Mädchen, kehre das Zimmer gut aus ! 
Die Kehrerin kehrt nicht gut aus! Kinder, zerreifst eure 
Kleider nicht ! — Wen suchst du , o Herr ! Ich suche den 
Professor Hassan Efendi ; theile mir seine Adresse mit ! Wär- 
met Wasser, Bursche! Kühle den Thee gut ab! — Bringet 



') yy^ pi. w^V- 



359 

den Kaffee und die Pfeifen *) ! Richtet die Teppiche 2 ) her! 
Präsentire dem Herrn eine Tasae Kaffee und den Tschibuk! 
Ich danke, mein Herr! Bemühen Sie sich nicht! Zwischen 
Freunden gibt es keine Umstände. — Mein Sohn, übe dich 
im Lesen und Schreiben! Kinder, übt euch im Rechnen! 
Schicke die Schuhe zum Schuhmacher 8 ) , damit er sie aus- 
bessere ! 

IL Grüfse mir deinen Vater! Uebermache ihm diese 
Nachricht ! Ich habe ihnen diese wichtigen Nachrichten sofort 
Übermacht. Glaubst du sie? Ich glaube sie nicht, denn 
das officielle 4 ) Journal 5 ) hat sie gestern dementirt. — Habt 
ihr eure Arbeit fertig gemacht? Macht eure Arbeit fertig! 
(Wir sind) fertig! Eure Lüge wird euch nicht retten aus 
meiner Hand. — Ergib dich! Ergebet euch! Hebe dich 
im Gebrauche der Waffen! Sie hat sich selbst zu unserem 
Dienste angeboten. Biete dich zu seinem Dienste an! Du 
selbst hast uns den jungen Mann vorgestellt. — Er fuhr auf 
demselben Schiffe, auf welchem wir fuhren. Es war in der- 
selben Nacht, in welcher jene englische Dame sich selbst ge- 
tödtet hat. 

III. (III. Form) Wir werden zusammen abreisen, 
meine Herrn. Meine Absicht 6 ) ist es, am Donnerstag 7 ) ab- 
zureisen. Wirst du zu Land oder zur See reisen? Ich reise 
mit dem Lloyd Dampfer. — Hat Ihr Bruder noch nicht ge- 
antwortet? Nein, er hat immer noch nicht geantwortet; ob- 



> > > >» 



l ) »»^*-vi pl. ot (u^-kz*). — 2 ) (jSifji pl. \J»j. — 3 ) ol_£_*« od. 

« - O O. m' •* O ) * i m 

.slXwt; jij^yo. — 4 ) ^+*»y — 5 ) 0'wJ.> Pl- <2>h BJ^-t* pl. <\j\j2~. 

— 8 ) Ä-o; cX*aä; Entschlufs •ojc. — ') Die Wochentage s. in der Wör- 
tersamml. 



gleich er versprochen hat, dafs er auf jeden unserer Briefe 
sogleich antworten werde. — Es ist Pflicht (von den Pflichten) 
der Menschlichkeit'), dafs wir unsere Brüder in der Noth 
unterstützen. Wir stimmen deiner Rede bei. Hattet ihr 
günstigen Wind? Nein, der Wind war uns ungünstig. Die 
übermäfsige Hitze sagt meiner Gesundheit nicht zu. Diese 
Compagnons passen zu einander; unter ihnen gibt es weder 
Zank noch Streit. Die Reihen s ) der Truppen standen einander 
gegenüber. Sein Laden ist meiner Wohnung gegenüber. Er 
war mein Vis-ä-vis. — Es ist ein Telegramm eingelaufen, des 
Inhalts, dafs Se. Maj. der Kaiser von Oesterreich die beiden 
Gesandten Englands und Deutschlands mit grofsem Gepränge •) 
empfangen hat. Er ist gegangen, um (li, Nr. 133) das Ge- 
pränge mit eigenen Augen zu sehen. Er hat von uns ver- 
langt, dafs wir mit ihm Gemeinschaft machen sollten. 

IV. (IV. Form) Ich habe den Diener auf den Fisch- 
markt geschickt. Schicke mir die nöthigen Sachen am Mon- 
tag. Ich werde sie dir am Dienstag schicken. — Theile uns 
eure Absichten mit. Dies ist die Dame, von welcher wir Ihnen 
gesprochen haben. Benachrichtige mich über die Stunde der 
Ankunft des Lloyddampfers am Mittwoch. Wie magst du 
in der Nacht ausgehen, obgleich der Arzt uns gesagt hat, dafs 
das Fieber dich sehr geschwächt hat, und / dafs du, wenn du 
dich verkühlst, ernstlich krank wirst! — He Bursche, bringe 
meine Sachen in ein Hotel 4 )! Ich habe sie in das Zimmer 
Nr. 3 gebracht. Nimm die Arzneien aus der Büchse! — 
Das Mädchen, welches das Essen 8 ) gebracht hat, verlangt ein 
Trinkgeld. Bringt die Speisen! Deine Leute haben alles 

8 O mm i > o o , > o> 

) KajLvjI. — 2 ) oua pl. Ojäaö. — 8 ) $\Jüs>\. — 4 ) bjkA-, ü>v\>ü; 
iUI/j. — 5 ) fLah pl. K^äLI Speise. 



361 



Holz verbrannt. Zäume mein Maulthier ! Wenn du einen 
tüchtigen Diener brauchst, so inserire in einer Zeitung! — 
Dies Reitthier gefällt mir sehr. Dies ist ein Esel, der mir 
sehr gefällt. Wenn er dir gefällt, nimm ihn mit (seinem) 
Sattel und Zaum! Die Speisen und Getränke der Franken 
schmecken mir gar nicht. Eine schwarze Sklavin weifs Nichts 
zu kochen, was einem Menschen von gesundem Geschmack 
behagt. — Nimm die Last vom Kameel herab! Nehmet unser 
Gepäck vom Dampfer in eure Boote ! Hole das Fliegennetz ') 
vom Dach 2 ) herunter, Mädchen ! 

V. (Können jXi) Du kannst mir einen Gefallen thun : 
leihe mir 100 Piaster. Kannst du mir Auskunft über seinen 
Charakter 3 ) und sein Betragen 4 ) geben? Ich kann nicht 
thun , was du von mir verlangst. Dies Kameel kann eine 
solche Last nicht allein tragen. — Wir können dein Gepäck 
nicht in unser Boot nehmen. Könnt ihr marschiren? Wir 
können nicht mehr. Er war nicht im Stande, diese Schwierig- 
keit 8 ) zu lösen. — (q^°5) Thue uns diesen Gefallen, wenn es 
dir möglich ist. Könnet ihr uns Auskunft über den Credit 
dieses Kaufmanns geben und über den Betrag seines Kapitals 6 )? 
Wie können wir das wissen? — Ich kann dieses Thier nicht 
billiger verkaufen als um 75 Thal er. Du kannst es wohl- 
feiler (thun). Das ist unmöglich. — Könnt ihr schreiben? 
Wir können nicht lesen , viel weniger schreiben. Er kann 
schwimmen wie ein Fisch. Ich bin nicht im Stande, eine 
volle 7 ) Stunde zu lesen 8 ). 



') »-y*yilj. — 2 ) _ jixw (pl. v. fhu*) flaches Dach. — 3 ) vj£Ü>l 

(pl. v. oLJÜ>). - 4 ) 4^1 - 5 ) JjCÜ. - 6 ) ^Lo JJ' _ 7 ) JwcLT; 
f., i.o, 

(.Lj. — 8 ) Üi Aor. Läj. 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 46 



362 



Siebzehnte Lektion. 

V., VI. und VII. Form des regelmäfsigen Zeitworts. 
— Ausdruck der Gegenseitigkeit. — Sich stellen (als ob). 



V. Form. 
140. Sie setzt die Silbe : S ta, te vor die II. F. (§ 108). 

Formen : Praet. Jj& tekdllam er sprach ; Aor. ^»A&ö 

jetekällam, ,Jb£u tetekaUlam etc. ; Imp. ^JL\j tek&llam ; Part. 
^JÜJC* mutekälliin ; Inf. ^Jbu tekÄllum. 

Beispiele. 



i3.aj tebärrad sich abkühlen 
i\4«P tegämmad gefrieren 
&\X& tahadda/ plaudern 
*£j& tabärrak sich bewegen 
Jöä^ tahaffaz sic/t Aulen, behut- 
sam sein 
(>Xm*j tesällam übernehmen 
vJ L w J telärraf JeeAr* werden 
v^-^j' tacäggab «icA verwundern 



^»Iji'i tacallam /ertien 
«.namÄj tefassah spazieren gehen 
JuCoäj tefaddal »icA £#/»£ erweiten 
-w\.aj taqäddam vorangehen 
^£i tekäbbar «tofe «etn 
,.Aj tekarram 8tcA gnädig er- 
weisen, schenken 
».-o tenazzah «cA ergehen 
»£>-yi tawäggah «tcA begeben. 






jetekallam bi'l - cärabl 
ka'änn-uh ibn <ärab 



iüj.£*Jlj ^«JXäj tetekällam bi's-suhüle 



.^♦l&ü 



l£" 



'L 






tetekällam mäcuh 

el-gurnälät, elläti juta- 
källam fihä cala's- 

sijäsijjät 

f6n tacallämt en-nim- 
säwl (el-alama.nl) 



er spricht arabisch, als 
ob er ein Araber 
wäre 

du sprichst mit Leich- 
tigkeit 

sprich mit ihml 

die Journale, in wel- 
chen über politische 
Dinge gesprochen 
wird 

wo hast du das Deutsche 
gelernt ? 



363 



y^JtÄj f+Xx.1 £& L*j kamä hüwa el-mu<dlliin, wie der Lehrer, so der 



^I*X*jt 



OS 



el- 



K^AJuaii Kiül ^♦.l*j 



w*-*<0 



JwCasj) tXjt-äl JwdafiJ 



kasälik jekün 

mutacällim 
tacällum el-l<5gat eß- 

ßinijje öe ßä<ab ke- 

tir 
tefaddälü ralenä 
tefäddal uq<ud (tef. (äla'l- 

kürsl) 
neärab li-k^j netebsirrad 



Schüler 



das Erlernen der chi- 
nesischen Sprache ist 
sehr schwierig 

erweist uns die Ehre! 

setzen sie sich gefäl- 
ligst! 

laßt uns trinken, damit 
wir uns abkühlen! 
(Kji>3 o\) _gj o\ OlX*^ tegammddet el-änbur die Flüsse sind wegen 



^wAJOI ,..Lj C>*>S ..Äv.. J 

f ' 

(v r *Ä*Xil)s T AÄ»Jl 
o )) 

»-friß jjijJ 



[el - audije ')] min 
giddet el-bärd 
netahädda/ guwäije 

teäarräft bi'än ußäbbyh 
calek 

jälzam ännl atawäggah 
ila's-seräje 

el-me'mül änn el-escär 
lä tetahärrak 

tacaggäbnä minnuh 

gäjet el-<ägab (et- 
ta(äggub) li-wufür 
(Beichthum) cylm-uh 

qad fäcal bi-tahäffui 



der heftigen Kalte 
gefroren 
plaudern wir ein wenig ! 

ich habe die Ehre, dir 
einen guten Morgen 
zu wünschen 

ich mufs mich in das 
Schlofs begeben 

es ist zu hoffen , dafs 
die Preise kein 
Schwanken erleiden 

wir verwunderten uns 
über ihn höchlichst 
wegen seines reichen 
Wissens 

er hat mit Vorsicht ge- 
handelt. 



f Vulg. Nebenform mit Vorschlag eines I (§ 109) : 

5,0 • 

^JtsLm L^wäi'f (Ljl^u»äj) (tefassähnä od. vlg.) itfassähnä (etf.) 

- O w 

säcatßn wir sind zwei Stunden spazieren gegangen ; ^JLXjI ((J£i) 
ajw (tekällam od.) itkällam mäaih sprich mit ihm ! 



') pl. v. jtj, ^jfj wädi Thal, Flufs. 



364 

VI. Form. 
141. Sie setzt die Silbe i' ta, te vor die III. T 
(§ 110). — Formen : Praet. JJJB taqabal einander gegenüber 
stehen; Aor. JA jetaqabal; Imp. ÜU3 taqäbal; Part. &Ä« 
mutaqäbil ; Inf. J^jÜB taqäbul. 

Beispiele. 

1 O.Ls? tahärab einander bekrie- vJ,Uj tefaraq «cA trenn«« 

^en«) JöUu taqfttal ncA fteiarop/en, 

l_äJLs5 tahälaf einander leider- fechten 

sprechen, behindern V^^ t *<l ftr » b tien * inand * r nä - 

,.^ljj terähan mit einander wet- hern 

ten 10 (JoXf temftrad »ich krank »teilen 

fcjLAJ teSäbah einander gleichen ^Lo tenawam «cA »chlafend 

5 jfJI-*J tacälag feilschen »teilen 

v^älxj tatäqab unmittelbar auf- JjUj tenftzal etwa« abtreten 

einanderfolgen , aA- *^>'y> tawftgah einander 6«?*/- 

wechseln , nen, «eAen. 

Jlc jübL2 I^JLjLäj' taqatalü Vl&t« <äl» *»e /ocAten dre» ye^en 
L\^.*i> hämse fünf 



«O - 



IJu^X*. by> \&k& taharabü härb öedid »»e führten e. heftigen 

Krieg gegen einander 
cöjj -*£■ qA Uä.Lftj tefaraqnä min g£r ta- wir trennten un» ohne 
wädduf Abtchied 



*) Zur Bedeutung : x ) \m)j>- Krieg; III. Einen bekriegen. — *) <*S&£> 

o - 

Gegensatz; III. Einem widersprechen, ihn behindern. — 3 ) q^> Pfand; 

Oo 
VI. sich gegenseitig e. Pfand geben. — 4 ) **»-& Aehnlichkeit ; III. Einem 

gleichen. — 5 ) III. e. Geschäft od. e. Kranken behandeln, VI. mit einander 

handeln. — 8 ) i_*äc Ferse; III. Einem auf der Ferse folgen. — 7 ) öi 

Trennung, unterschied; III. sich von E. trennen. 



365 



Ö 



C N.X.Ü tf>wJtLJLdf 



l«j£.t 



tenäzalet ileh (an am- 
wäli-hä 



sie trat ihm ihr Ver- 
mögen ab 



(_^* u£Xd\ ,-*c aJ:Lo tenäzul-uh (an el-mulk 






s"e (agib 
»j^sJt ^ JoLäÄi netaqäbal fi'l-qa'hwe 



313 » 



seine Abdankung von 

der Regierung ist 

erstaunlich 

wir werden uns im 

Kaffeehaus treffen 

netawägah märra tänije wir werden uns ein 

andermal sprechen 
(äla es" neterähan um was wetten wir? 

terähan mäd wette mit mir! 

jeta(älag mä(a't-tägir er feilscht mit dem 

Kaufmann 

üijtÄÄ+Jt O^ä^aJ) eß-ßufüf (v. ßäff) el- die einander gegenüber- 
mutaqäbile stellenden Reihen. 






JjJt 



\jr 



d>V 



&e 



JUü 



142. Die Gegenseitigkeit (Reciprocität) kann 

G o- y, , , 

auch durch ya*j bäcad ausgedrückt werden (§ 268) : t^uUaS 

od. Lo*j f*§*i3*J l^y 5?e schlugen einander', \y\*o\jü od. l^vA.co(e 
Lto*j (^co*j (I^^äLww) (ädadü (sä(adü) bä(ad„-hum bä\ad sie unter- 
stützten einander (vlg. wird (jia*j gewöhnlich nur Einmal ge- 

y , , ,, » o - , > o , > . y 

setzt : (*-£a£xj f.iA^tolc) ; <A/£lxÄj od. Laxj LjLa23*j i_X*oIaJ Za/s< uns 
y, , * « ojjo. i y 

einander beistehen! t^iJL^Uj K od. \xaxi ^+£xasQ [yüL^j K fegrt 

y, , (i o, »*« 

ewcÄ einander Nichts in den Weg! [^JjLSj od. ^♦.^säj ^yo Ijjji 
qärubü min b&(ad u -hum, UojJu od. Lua*j ^o U^J qarübna min 
bd(adi-nä sie (Wr) näherten sich (uns) einander. 

143. Ä'cA stellen (als ob) wird durch die VI. F. oder 
durch J*ä> 3 Cl. ausgedrückt : •ojlüü od. USli x**äi Joi^u 
je"g(al nafs-uh nä'im 1 ) er stellt sich schlafend, fem. L^äi Joes? 



') Das Nomen richtet sich nicht nach jw-fti (fem.), sondern nach dem 
Geschlecht der Person. 



366 



lÜJLi tegcal nsSfsi-hä nä'ime ; \yto)*Xi K od. ^.xoy ,»X-~fijl [^A*^ Ü 
lä tegcdlü anfüs-kum mdrda ste/ft «ucA /ac/i< krank ! 

VII. Form. 

144. Sie setzt die Silbe ^t in vor die I. F. (§ 112). 
Perf. y*Jol inkäsar zerbrochen werden; Aor. j^Xu jenkäsir 
vlg. jinkisir, ^»Xü tenkäsir etc.; Imp. ^^Xit inkdsir; Part. 
y*Xu munkäsir ; Inf. J^SJi inkis&r. 

Beispiele. 

1 Joam^JI imbäsat erheitert werden, 
sich unterhalten*) 
~f$-\ ingärah verwundet wer- 



den 

LJL^I inhäraf verändert , ver- 
derbt werden 
Oyai) inßdraf zurückgezogen, 
abgerufen werden 
5 Uiluit intalaq sich verabschie- 
den, weggehen 



-NÄiit infiitah eröffnet werden 

0>>**s6\ infasad verderbt werden 

v-diül inqälab umgestürzt wer- 
den 
v^uCv J ol inkaiaf enthüllt werden 
10 tiW^jl inhiimak sich hinein- 
stürzen 
«A^^il inwagad gefunden wer- 
den. 



O"* L.*.n - »»»,*-Jl Lo L ja mä imbasätnft min 
^j^.a13£> hudür-ak 

J^j Oj*«fcXJi inkäsaret rfgl-i 

i^\jö jj c*^! ingaräht fi dirftü 



o u*e wir ttn» ü'ier 
<2etne Anwesenheit 
gefreut haben ! 
mein Fufs ist gebrochen 
ich bin am Arme ver- 
wundet 



*) Zur Bedeutung : J ) ausbreiten, erweitern, erheitern, 1. Cl. — 

3 ) wenden , verändern 2. Cl. , IL OLj^' Veränderung , Entstellung. — 

) wenden, abwenden, zurückziehen. — 7 ) verdorben sein 1. u. 5. Cl., Ju«l5 

verdorben, *X*»fco Verderben, l\**ä/> Unheilstifter. — 9 ) aufdecken 2. Cl. 

— ,0 ) Einen drängen, dafs er sich einer Sache hingebe 1. CL; £ ^6^a 
»*tyüt ins Lesen vertieft. 



367 

er ging weinend weg 



►XÄX+J ... J) 



L^Ij («Jy»aii inßäraf bäkijan 

ol JJÜt ^ ti5s+^ö* * lä tenhämik fi'1-lassät ') s*wr;se dich nicht in 

Vergnügungen ! 
_L«J| O-^avO Li! änamunhärifel-mizäg 2 ) 
_ii*JI öif^l tfJ bi inhiräf el-mizäg 
~av«*aj ,\A-ä_Ä_j Lx 



inßiräf el - <asäkir min der Rückzug der Trup- 

el-budüd (hadd) pen von den Grenzen 

el-än jumkin-kumkdllu- jetzt könnt ihr alle fort- 

kum an tentäliqü ; gehen ; ihr habt (die) 

mä<a-kum isn Erlaubnifs 



ich bin unp'dfslich 



Ü>* 



er 

SS 

» O 3 m% 



JIM 



AAaam 
1*1 



mä junqädar junmäs*a ) 
bi'1-amän fi häsi el- 
biläd 

sa - jadamü ez-zälimin, 
e munqälab jenqä- 
libü 



man kann in diesem 
Lande nicht in 
Sicherheit reisen 

die Ungerechten werden 
erfahren , wie sie 
stürzen werden ). 



O. 



oläüi nafaqät Kosten 
J>X*i £yu*&*\j bi-ähsan s"akl aufs 
Schönste 
AL*ib bi'1-cäll laut 
Jai^Jb bi'1-wätl leise 

jLj bättal I 

/ unterdrücken 
JJac <ättal ) 

^tXib zulm Grausavikeit 



'iyi nüti pl. .J'tj-i nawäti 
Matrose 
öL^Ui sahhäd Bettler 

c^.-w« mäijit pl. ol_jK*t amwät 
od. Äy mäuta todt 
0^1*3 temäwat sich todt stellen 

***** mäusim pl. (*>*\jA mawä- 
sim Saison, Messe 



(jisjuo mäcrid Ausstellung J)^£> hawäle Umgebung. 

TJebung 17, 

I. (V. Form.) Das Wasser ist diese Nacht wegen 
der heftigen Kälte gefroren. Wir haben uns über sein Be- 



o f - 



*) ölXJ. — 2 ) verändert im Befinden. — 3 ) es wird niebt gekonnt, es 
wird gegangen. — ) welchen Umsturz sie gestürzt werden (§ 120). 



368 

nehmen höchlichst verwundert. — Der Sultan hat der Moschee 
eine Anzahl Bücher geschenkt, welche in der Staatsdruckerei 
auf seine Kosten aufs Schönste und mit seltenster Kunst 
gedruckt worden sind. Wir danken dir für das, was du uns 
geschenkt hast. — Die Belagerten übergaben die Festung, 
und die Belagerer übernahmen sie. Wir gingen anderthalb 
Stunden in den Gärten des Schlosses spazieren. Lafst uns 
ein wenig spazieren gehen! — Trinke, damit du dich ab- 
kühlst. Sprich leise! Sprechet laut! — Alle Journale, in 
welchen über jenes Ereignifs gesprochen wurde, sind unter- 
drückt worden. Der Gouverneur unterdrückt alle Journale, 
in welchen über seine Grausamkeit gesprochen wird (welche 
über s. Gr. sprechen). — Tritt gefälligst ein! Nehmen Sie 
gefälligst Platz, meine Herren! Ich habe die Ehre, Sie zu 
begrüfsen. — Wohin begebt ihr euch? Wir müssen uns zu 
der Ausstellung begeben. — Ihr habt nicht mit Vorsicht ge- 
handelt. Handle mit mehr Vorsicht ! Das Erlernen der per- 
sischen Sprache war mir nicht schwer. Es ist Pflicht der 
Regierung, dafs sie das Erlernen der Künste und Wissen- 
schaften erleichtere. 

II. (VI. Form.) Die Russen und die Engländer be- 
kämpften (bekämpfen) sich aufs Heftigste. Es fochten 
(fechten) ihrer zwei gegen vier. — Er hat sein Vermögen an 
seine Frau abgetreten. Es ist ein Telegramm eingelaufen, 
des Inhalts , dafs der König die Regierung niedergelegt hat. 
— Wir treffen uns jeden Abend im Theater. Lafst uns nicht 
ohne Abschied auseinander gehen! Mit den orientalischen 
Kaufleuten müfst ihr feilschen. Sie feilschten lange mit ein- 
ander. Ihr müfst euch einander beistehen. — Die Matrosen 
und die Seesoldaten prügelten einander. Die sich gegenüber- 
stehenden Reihen der Kämpfenden näherten sich einander. 



369 

Lafst uns einander Nichts in den Weg legen! Wir haben 
uns einander unterstützt, wie es Pflicht der Brüder ist. — 
Warum stellst du dich krank? Diese Bettlerin stellt sich 
hinkend. Es ist die Gewohnheit dieser Bettler , dafs sie sich 
taub und stumm stellen. Die Verwundeten stellten sich todt. 
Stelle dich nicht krank, Bursche ; du mufst deine Arbeit thun. 

III. (VII. Form.) Er ist an beiden Füfsen verwundet 
worden. Er hat den Fufs gebrochen. Sie hat den Arm ge- 
brochen. — Seine Verhältnisse sind enthüllt worden. Die 
Messe ist eröffnet worden. Warten wir, bis die Messe eröffnet 
wird. — Du kannst jetzt fortgehen ; du hast Erlaubnifs. Die 
Journale dementirten die Nachricht vom Rückzug der russi- 
schen Truppen aus der Umgegend von Stambul. — Wir Alle 
haben uns über eure Anwesenheit sehr gefreut. Der Matrose, 
welcher gestern verwundet wurde, ist heute todt gefunden 
worden. — Er (sie) ist unpäfslich. Wir sind auch unpäfslich. 
Stürzt euch nicht in die Vergnügungen! 



Achtzehnte Lektion. 

VIII., IX. (XL) und X. Form des regelm. Zeitworts. 



VIII. Form. 

145. Sie schiebt die Silbe j ta, te nach dem I. Rad. 
ein, der seinen Vokal verliert und deshalb t i vorschlägt 

(§ 114) : Praet. <A^X>I igtähad sich bemühen, ßeifsig sein; 

Aor. uV^Ä^ujegtähid(vlg.jigtihid) ; Imp. Jw^Ls-l igtähid; Part. 

<A$X^u mugtähid; Inf. oL^Ä>l igtihäd. 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 47 



370 

Beispiele. 

1 **X>I igtamac sich versammeln*) £& »ftakar denken 

r Jü>t ihtaram ehren, respektiren ^^ .^^ fkh UadvrMte ^ 

^^CÄliftarak sich betheiligen, Ökonomisiren 

abonniren J() ^^.ff ikt|Uftb zu gewinnen w . 

^*ÄJ&1 iftigal sich betchäfligen, ^ Serien, tfu- 

arbeüen tzen ziehen 

5 ^ ütabar erwägen, beachten, ^ .^^ gwälhigt ,„•„ 

achten 
^JOait ictadal sich ausgleichen JäXi\ intaiar ertcarten 

Lzs* ictämad «cA /e* twfai- jj£* jaht<tmil ~ ^ M ^ 

*en, »ertrauen, en*- 

«cAfo*«en «ein oiL^ muhtalif manmo/a&ia. 

lauÄ>{ äj JiJl J^t a'hl el-qarje igtamacü dt« Leute des Dorfet 

versammelten sich 
ijL|. oJäÄJt intazart el-gewab »cA erwartete die Ant- 

wort 
v_^jtUl <5 "M JCääj L* mäjeftakirfllä fi'Mäcab er denÄ^ nur an'* Sptef 
\j>£> v5 oöi jXäjI iftäkir <Snte fl hAsa'l- denie on die$e Sache! 
j*l£\ ämr 



*) Zur Bedeutung : *) I. sammeln, 3. CI. — ') I. zurückhalten ; etwas 
für unerlaubt, e. Ort für unbetretbar erklären, 2. Cl. ; s^^ unerlaubt; 

y > 

•OjC* unbetretbarer , heiliger Ort, Harem ; ^♦-j j j> pl. y^jSf (dasselbe u.) 

die Frauen. — 4 ) I. Einen beschäftigen, 1. Cl. — 6 ) I. e. Flufs überschrei- 
ten, (Träume) auslegen, erklären ; (Münzen) prüfen, 1 . Cl. — 8 ) I. ausglei- 

i - 
chen, 2. Cl. — 7 ) I. stützen, 2. Cl. ; 0^£ Säule ; VIII. sich aufstützen. — 

° ( 
) I. grade aufs Ziel (cXaää) losgehen ; VIII. nur das Ziel in's Auge fassen. 

— ) od. e. Verpflichtung auf sich nehmen, daher {*&* Pächter. — 13 ) er- 
tragen; (Pass. u. Act.) die Sache ist erträglich, vorstellbar, nicht unwahr- 
scheinlich. — 14 ) III. (s. d.) sich gegensätzlich verhalten , differiren ; VIII. 

ü 

in sich differiren; O^U>i Unterschied, Mannigfaltigkeit. 



371 



JotiLÄo l\£Ä^U y-S> 



(JaJLÄ^o) -JzJCjt Lil 
J J 

5--yl5 .ia»*>* Lgit 



hüwa mugtahid, jes"tä- 

gil ketir 
äna antäzir (muntäzir) 

el-hawäge fulän 
fal - nentäzir el - f drßa 

(§ 317 a) 
iktäsibü el-fürßa 
in läm tahtarim-ni , fa 

ihtärim hurrljje'ti 

hurrljje'ti lam tuhtäram 
hdnä häqq el-ihtiräm 

el - jöm magjüm , fa 
jahtämil Zinna - ha 
tdmtur ketir 



er ist ßeifsig (und) ar- 
beitet viel 

ich. erwarte den Herrn 
N. N. 

so lafst uns die Ge- 
legenheit erwarten ! 

benutzt die Gelegenheit! 

wenn du mich nicht 
achtest, so respectire 
doch meine Freiheit 

meine Freiheit wird 
hier nicht recht ') 
geachtet 

es ist heute umwölkt, 
und so ist es mög- 
lich, da/s es stark 
regnen wird. 



_^»Xw.i ...) LawO^äJ) 



(jjuüu ^jLä *-\jJ$\ 



iltazamnä an nusällim 

anfüs-nä 
el-häua qä'im jactadil 



^^äjw \Xi oto & hije sät qädd mmtadil 






i<tidäl el-lel wa'n-nehär 

dhnä muctamidin <äla 

qöla -kum 
ictamädnä (äla'1-baqä' 



wir wurden genöthigt, 
uns zu ergeben 

das Wetter ist im Be- 
griff sich aufzuklä- 
ren 

sie ist von ebenmä/siger 
Gestalt 

Tag- und Nachtgleiche 

wir verlassen uns auf 
euer Wort 

wir sind entschlossen 
zu bleiben. 



J» ^S 






el-yqtiß 
hSr 



fi kiill s*e 



die Beschränkung ist 
in Allem das Beste 
(besser) 



') Vgl. S. 351. 



372 



. jS JCÄJt -y« r/i*^ ke t ir min el-muötarikin Viele von den Abonnen- 
UftfcjgJp v5 fi gende't-n* <«n un«ere* 5/otf«« 

dttJUtfl ^S taman el-iötir&k aV iVeü <*«• ^äowmj- 

MNM 
.^jI^ljÄÄ^t OjO hyiib el-ifitiräkijjin dw Parte» der Soeiali- 

^^^ den (Nihilisten) 

oVöJI ^ j***' "* la tu(tabar llla el ' wu " nur d " ( ^ uittun 9 en " , « r - 

* ,A >a_j äJI ßülät, ellätl tfßdur d«n respectirt wer- 

LjjjJ^« min mudin-nft den, dte w« un»e- 

rem ^dm»n»*<ra(or 
ausgehen. 

* Vulgare Nebenform Jtääjl itqafal (statt J^äÄäl) verschlossen werden 
s. § 115. 

** Assi milation des charakteristiscben O t der VIII. F. an an- 
lautenden Dental der Wurzel (§ 68) : 

...I «LJt J>c V^lj wllgib (äla'l-mar'e an es ist rflichf der Frau, 

tettabic ') zögi-hä da/s sie ihrem Manne 

^J gf /o^e 

sa*JjJb J&JJ* jP hdwa mutt&gir*) biV er handelt mit Olivenöl 

■li 

oIlXc &J SüiaLaxa $, bije mußtäny<a 3 ) luh »»'« verursacht ihm viel 
^»a£tp <asab tazim Qua/ 

)Lfi.SL£S ,J.c U*Jlbf yttaläcnä 4 ) (äla kcifijjet wir haben Einblick in 
^[j5>"^t el-ahwäl die Sachlage ge- 

wonnen 
jljb^u 8l\j-^- lj(Ä>! ahadnä el-geride bi'l- wir haben das Journal 
yttyrad 5 ) regelmäjsig erhalten 



*) jaj 4. Cl. u. Vm folgen, begleiten. — *) y>lj* Kaufmann (§ 129). 
— 3 ) ji*o 3. Cl. u. VIII künstlich machen, bereiten. — *) jJlb 3. Cl. 
aufsteigen ; IV Einen einblicken lassen : -rf^l *->äJ' ^fi («£*!ki) Loilbl 
gewähre uns (wir gewähren dir) Einblick in den Sachverhalt; VIII sich 
Einblick verschaffen; c^Lbl Studium. — 5 ) O-b 1.C1. jagen, verjagen; VIII 



373 



äjJLH JJ>1 oJaxtot ydtärab 1 ) ä'bl el-be'lde die Bevölkerung der 



►PjJtA*« tjp 






<äla mudiru-hum 



häßal minnuh ydtyräb 
el-hawätyr (sg. 

hätyr) 

iddaharü 2 ) ldkum ma'- 
ünet (mii'net) es"-s*ita 



L-».5>L>jj o lä tezdähymü 3 ) 
^>jJxc *le»0:t J>^a5> haßal izdyhäm cazim 
(Kfrft^r iU.5>:) (zähme cazime) 



£<a<fc war aufgeregt 
gegen ihren Qouve- 
neur 

es entstand daraus eine 
Aufregung der Ge- 
müther 

legt euch Wintervorräthe 
an 

drängt euch nicht! 
es entstand ein grofses 
Gedränge. 



IX. und XI. Form. 
146. Die (seltene) IX. F. schlägt I vor den unbeweg- 
ten I. Rad. und verdoppelt den III. Rad., wozu die (noch 
seltenere) XI. F. den Vokal des II. Rad. dehnt (§ 116) : 

IX. -^s>i yhmarr, XI. L*o\ roth sein od. werden; Aor. jWAy 
jahmärr u.^U^v.j Imp.^^t u.jjL^l; Part. j^Ä* muhmärr 
u. JUaeuj Inf. )^sA yljmirär u. J\j*+z>\ yhmlrar. (S. die 
Adjekt. für die Farben, S. 174.) 






yßfärr <and rüjet el- 
bunduqijje 

yßfirär-uh jeddll <äla 

ännuh hä'if 
<änd sälik yßfärr bä<d 

el-yhmirär 



er erblaßte beim An- 
blick der Flinte 

sein Erblassen zeigt an, 
dafs er sich fürchtet 

dabei wurde er (ab- 
wechselnd) roth und 
blafs 



einander jagen : eine Welle jagt die andere, daher : ununterbrochenen Fort- 
gang haben. — ') einander schlagen (Wellen, Lüfte), daher : aufgeregt sein. 



— 2 ) statt ,£>ö\ (s-a^Ö pl. £\^>S Vorräthe) aufspeichern. — 3 ) 
3. Gl. drängen, III u. VIII sich drängen. 



; 



374 



oIjLaJI JJ' JaS? tahdarr kull en-nebfttät alle Pflanzen grünen 
£ L-A-JjwJt öOj«-*t iswaddet ed-ddnja fi die Welt wurde schwarz 



\aaa£ 



caine'h 
«ii. ^»"^ jeswadd el-gauw 



in Meinen Augen 



die Attno$phäre wird 
schwarz 

die Füfse dieses iy*er- 
des sind teeifs, und 
das Uebrige schwarz 



ijo^i ...LwxJL l<Ä-S> bäsa'l-hyßan tebjädd 
x . .. qaw&'im-uh ') wa 

-' * " " z"^ jeswadd sa'ir-uh 

8-lLw 

,..Li>t\JI J^*~??. L*l a-ma je'gcal ed-duhhftn wird der Hauch diese 
» . ... häsi eß-Sdwar muk- Bilder nicht trüben? 

-U mädde ) 

X. Form. 
147. Sie schlägt die Silbe sy*-*.! ist vor den I. unbe- 
wegten Kad. , dessen Vokal auf das o fällt (§ 117): Praet. 
(iOUR?*»l istähdam in Dienst nehmen; Aor. *J^U**o jestähdim; 
Imp. ^^sulJ istälidim; Part. ^*X^Uw> mustähdim; Inf. 
^I^aJ=Ua«I istihdäm. 

Beispiele. 

J^OL*,! istatmal anwenden, ge- 
brauchen 
O-iÄ*«.! istägrab seltsam finden 
ybulwl istagfar mot Verzeihung 

bitten 
^NxäiLw.1 istaqbah abscheulich 
finden, mifsbilligen 
10 JkAÄÄAwl istaqbal erwarten u. 
enip/an^en 
istanzar ertcaHen. 



istäbsar zwm guten Vor- 
zeichen nehmen, sich 
beglückwünschen *) 
(j^S=OLj istähras auf der Hut sein 
0**:£U^J istahsan schön finden, 
billigen 
g^ÄüJ istahrag herausziehen, 
gewinnen 
5 j JÜ B & iJ istäezam bedeutend fin- 
den, anstaunen 



l ) pl. v. iUSlä. — 2 ) vxj' u< 5^i1 »erWa/i* #e»n. 

*) Zur Bedeutung : ') ^lio frohe Botschaft. — 2 ) I. bewachen, 2. Cl. 
— 6 ) ,»^kfi bedeutend. — 7 ) ^-u^c seltsam. — 8 ) I. bedecken, verzeihen, 
2. Cl. — ) gsAxi abscheulich, gemein. 



375 






U"* 






istahdämti-hä fi hijätet 
el-meläbis wa güsli- 
hä 

wa-ämmä el-gawäri el- 
bid , fa - nestähdim- 
hiinna ) fi tanzif 
el-harim wa'1-fdruß 



aJÜI ; äiX**l astagfiru'lläh 






&AvO (jw_^\Ä**) 



istacmälü el-äsra 2 ) fi 
häfr el-hanädyq 3 ) 



les" testacgflü kide (kä- 

sä) vlg. 
lä testacgil'ä 
istähris minnuh 

istabs"irü bi'l-här 



ich habe sie zum Nähen 
und Waschen der 
Kleider in Dienst 
genommen 

was aber die weifsen 
Sklavinnen betrifft, 
so nehmen wir sie 
zum Beinhalten des 
Harems und der 
Betten in Dienst 

ich bitte Gott um Ver- 
zeihung 

sie verwendeten die 
Kriegsgefangenen 
zum Graben der 
Graben 

warum beeilt ihr euch 
so ? 

beeile dich nicht! 

nimm dich vor ihm in 
Acht! 

nehmt es zum guten 
Vorzeichen 



kän mustähdam fi l>;l- 
(ad ed-dawäwin 



«i -a^ JiXÄAv^o lil äna mustäktir bi-hör-ak ich danke dir sehr ) 

Jw*JiÄAw.*Ji rJ-*jjf ez-zemän el-mustäqbal die Zukunft 
jLaÄXaw) Lj^.JLä.ä.awI istaqbalü-nä istiqbäi sie empfingen uns aufs 



er war in einem der 
Bureaus ) bedienstet 



Beste 



u , O } m >Z . 



) Passiv : qaX^\a\»*o rj»$iL2 so werden sie in Dienst genommen. 

) ich bin vermehrt- wünschend dein 



— *) v. ^v.J. - 
Gutes. — 5 ) v. im'jJ^ 



V. Vj>t\Ä5>. 



376 



s a 

£ LXS> J^-tLä Li! 



S 1 ^ 









istacüam ä'hl el-gurna- 
l&t salik el-bäbai 
gajet el isti'/.nm ) 

äna mustagrib-uh gid- 

dafi 
ana qädd bona t'i istin- 

zär-ak mim miiddet 

Sflültrll 

äuwal men garrab 
istihräg el-g&z min 
el-fahm k&n qysflia 
(qasis) min el-inkeliz 

qad iätahar isticmäl 
häsa'n-nür 



die Journale verwun- 
derten »ich über 
diese Nachricht höch- 
lichst 

ich finde et »ehr »elt- 
»am. 

ich nitze hier »eit zwei 
Stunden in Erwar- 
tung deiner 

der Ertte, der da» Qa» 
au» den Kohlen zu 
ziehen vertuchte, war 
ein englitcher Oeitt- 
lieher 

die Anwendung diese» 
Lichte» i*t bereit* 
allgemein verbreitet ). 



Uebung 18, 

I. (VIII. Form.) Die Abgeordneten aller Provinzen 
des Reiches werden sich in Bälde versammeln. Alle versam- 
melten sich um 3 ) den Erzähler*). — Du denkst nur an Spiel 
und Scherz 5 ). Denket an diese Sache, denn sie ist sehr wich- 
tig. Es ist Pflicht eines Jeden, nach Mafs seiner Kraft 8 ) zu 
arbeiten. Seid fleifsig und arbeitet, ihr Leute! — Wen er- 
wartest du? Ich erwarte den fränkischen Arzt. Erwarte 
die Gelegenheit und benütze sie. Benützet diese Gelegenheit, 
denn sie kehrt nicht wieder. — Wenn du schon ihn selbst 



) es fand bedeutend das Volk der Journale jene Nachricht das Ex- 
trem des Bedeutendfindens. — 2 ) I. bekannt machen; VIII. bekannt wer- 

den; jyjJ»*, jf$X> bekannt, berühmt; b^Ä Berühmtheit. — ") 0^>. - 



377 

nicht achtest, so respektire (wenigstens) seine hohe Stellung 1 ). 
Er ist von starkem Körperbau 2 ) und von ebenmäfsiger Gestalt. 
Das Wetter ist im Begriff sich aufzuheitern. Zur Zeit der 
Tag- und Nachtgleiche regnet es viel in diesem Lande. — 
Sie ist entschlossen, morgen abzureisen. Ich verlasse mich 
auf dein Wort. Man kann sich auf ihn nicht verlassen. Die 
Belagerten waren genöthigt sich zu ergeben. — Wie viel be- 
trägt der Preis des Abonnements bei diesem Blatte? Die 
Zahl der Abonnenten dieses Blattes hat abgenommen 3 ). Das 
Journal Ä El-gewä'ib a4 ) hat angezeigt 5 ), dafs es nur diejenigen 
Quittungen seiner Abonnenten respectirt, welche vom Admi- 
nistrator (Redacteur) des Blattes ausgehen. 

II. (IX. Form.) "Warum wirst du blafs bei seinem 
Anblick? Dein Erblassen beweist, dafs du schuldig bist. Sie 
wurde dabei bald roth, bald blafs. — Im Frühling grünen 
alle Pflanzen. In jenem Lande sind die Bäume das ganze 
Jahr grün. Die Vorderfüise 6 ) dieses Pferdes sind weifs, die 
Hinterfüfse 7 ) schwarz. Die Farbe dieser Gemälde 8 ) ist vom 
vielen Rauche getrübt. — (X. Form.) Die Orientalen neh- 
men die schwarzen Sklavinnen für die Küche 9 ) in Dienst, 
obgleich sie Nichts zu kochen 10 ) verstehen, was einem Menschen 
von gesundem Geschmacke n ) behagt 12 ) ; die meisten Sklavin- 
nen aber verwenden sie zur Reinigung des Harems und zum 
Aufbetten 13 ). Der Vezier befahl, die Kriegsgefangenen, welche 
kräftig 14 ) sind, zum Graben der Gräben und zur Vollendung 15 ) 



*) J.I&*. — 2 ) iuJÜ. — 3 ) vjoäi. — 4 ) wul^ÜI die Neuigkeiten. 
- 5 ) ^11, jüt. - 6 ) JLl - 7 ) ^ - 8 ) 3^-3 pl. ßjJaä. - 
9 ) gJoA. - 10 ) llL. - n ) f*L ö]J 3 1 - 12 ) JJ&. - 1S ) J&wlj 
(Ji^i. — u ) »y Kraft. — 15 ) r Uit. 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 48 



378 

der Befestigungen 1 ) und Schanzen *) zu verwenden. — Er 
fand dein Benehmen sehr sonderbar, ich aber habe es ge- 
billigt. Alle Journale Stambuls sehen die Entlassung 3 ) [die 
Abdankung 4 )] des Grofsveziers als höchst wichtig an. — Es 
ist nicht zu erwarten 5 ) , dafs man deine That mifsbilligen 
werde. Wenn du es gut findest, so wollen wir ihn in Dienst 
nehmen. — Wie hat man euch empfangen? Der Fürst 
und seine Gemahlin und die ältere Fürstin 6 ) haben uns und 
Alle, die mit uns waren, aufs Beste empfangen, nachdem wir 
im Empfangssalon 7 ) nur wenige Minuten 8 ) in ihrer Erwartung 
gesessen hatten. — Wer war der Erste, der Gas aus Stein- 
kohlen 9 ) gewonnen (gezogen) hat? Der Letzte, der die Ge- 
winnung von Gold aus diesen Gruben ,0 ) versucht hat, war ein 
sehr reicher Franzose, aber er hat dabei Alles verloren 11 ), was 
er besafs. 



Neunzehnte Lektion. 

Massives Zeitwort (§ 123—125). 



148. Der IL u. III. Rad. sind hier gleich, weshalb 
Zusammenziehung der beiden letzten Silben in Eine statt- 
findet (§ 123) : 1. Cl. 3o = & fahren, 4. Cl. Jj» = ^^ 
wahrnehmen, fühlen. Vulgäre Konjugation der 1. Cl. : 

') caLiUÄxIt. - 2 ) oLlyai 7 . _ 8 ) S£. - 4 ) Jtjsri. - 5 ) * 

fe^, - 6 ) s^jji ij^t. _ 7) ^jj^l^ türk . _ 8) .y*-]d 

(sie!) tf& _ •) JJ? ^ _ 10) ^ p , ^ _ U) ^ 



379 



Aor. 0>Aj jeddll 

Jjü teddll 

3<Aj teddll 

£jü teddlli 

Jjt addll 

(yj^j jeddllü 

IJjü tedullü 

,j»AJ neddll 

.> o 



3^> dull 
lo ddlli 



iJb ddllü 



Perf. Sing. 3<3 dall Aor. JlXj jeddll Imper. 

ciJo dallet 

c^^i<3 dallet 

JüJO (lallet! 

C**Jj dallet (dalet) 

Plur. \ßö dällü 

lj.Ä«J J dalletü 

LUJO dallenä 

S - b .> o - 

Part. act. jio däll (däll) pass. iJjJlX» medlül. 

s , * - . 

II. Cl. v»äj> haff (wftä3>) leicht, flink sein; Aor. ;-*£?• j a b^ 
(wÄä^.), ^äi^' tahiff etc. ; Imp. v-Äi> hin. 

's - . . il . , > » O .. 

IV. Cl. (j*.:> hass (,j*^o) fühlen; Aor. ^^ jahdss (jm«»*äj) ; 
Imper. j^o hass. 

Beispiele. 



1. Cl. Ja ball Jeneteen 1 ) 

Jo>- hatt hinstellen, legen 2 ) 
Üi> haqq thatsächlich , wahr, 

recht sein 
\ja£> haßß speciell betreffen ) 
ÖJ daqq klopfen , Mein zer- 
stofsen ) 



JO dall führen, e. Fingerzeig 

(Indicium, Beweis^^iS) 
auf (^c) etwas geben 

O. radd zurückgeben, zurück- 
weisen 
(jS>. raSs" besprengen 

./» sarr iftnen /reuen 5 ) 



x ) ^yUA benetzt. — 2 ) Ja-^U Stelle, Ort; iüa^U Station, Stand- 
%er. — 3 ) (Gegens. ^+c U., Alle betreffen) ; \j0 yaS* m JJtA Extratrain ; 

« J J *«- s , 

Löya5> speciell, insbesondere. — 4 ) 'iSILi öO e. Instrument spielen; 

o s os s J 

IL F. sJLk'sJoJJ^ J^aoääJü detaillirt u. genau. — 5 ) Pass. f» er freute 

> • > J 

sich; .^^*w« erfreut; 15 j*» Freude. 



380 

cLä s"add festschnüren, binden; p& bamm streben, trachten*) 

mit Kraß und Nach- g ^ ^^ voBhmnunt w , /en _ 

druck handeln det, fertig sein 

Ui.Ä Saqq «paften, MfT«7«en ) ^^ ^ /Wan 

yto darr schaden 

^Jo dämm an «tcA ziehen, ^*o ßahh «?oAr, recA/, »n Ord- 

pressen nung, gesund sein ) 

..Ja zann meinen, wofür halten cVx <add zählen ) ( U.) 

Joo madd dehnen, strecken ) .. M _ . ,, , 

J> qarr /Mi uwAnen, /ed- 

y» marr vorübergehen (<^j), rteAen ) 

durcArewen 8 ) J** q&ll «>ent£ #e»n od. werden. 

ISoto Sb>-. &Ib zann-uh rftgol ßädyq er hielt ihn für einen 

treuen Menschen 
(v*>vjJ&) oJL-Äji? Lo mä zanänt (vlg. zannöt) ich hätte nicht geglaubt, 
tiÄXp jAa^ t2$oi ännak kebir hä- dafs du so alt seist 

kasä 
yS\ ^jl (LäjJIs) ÜUb zananna (zannenä) an- wir hätten geglaubt, dajs 

nak äkbar (fi'1-curor) du äßer ««'«< 

&_j| LJLc QjjLktJl el-maznün galibaü 8 ) die Meisten glauben, 
ft>j£*» ännuh sa-järgic da/« er zurückkehren 

wird 



') L c'*ÄÄ e* quälte, peinigte mich : Käüi jUxt schwere Arbeiten; 
*ä.Ä*o pl. oLä~* Plage. — 8 ) JuJ^> iüC* J^« (iüJuJ^> *£**) e. 

* 

»S m. 1 > 5 

Eisenbahn anlegen. — *) j}j* Durchreise. — 4 ) p$> pl. pj^S» Sorge; x»0 

r i J 5 

pL» ^♦-♦^ > Streben ; ^^US' hochstrebend. — 6 ) x^Uo Gesundheit ; ^5Uo 

wahr, gesund. — 6 ) OJs.c Zahl, Nummer; 8J^ Anzahl; OjJuuo gezählt; 
l\.jAc u. OlXjuU zahlreich; II. ütjuü das Zählen. — 7 ) Jß fester Be- 
stand ; yU Residenz ; yiÄ*wo Resident ; I. auch sich abkühlen (Auge), sich 
frosten : ^aäJJ s^ Augentrost; \s>f j^util ^Lä Li! ich bin getröstet vor 
Freude; pass. ß frieren , j^jÄ* erfroren. — 8 ) das vorwiegend Geglaubte 
ist etc.; dafür auch ^laJ! JLc V.JUJJ. 



381 



o fcl *■ 



Il\X^ naIü nazünn-uh häkasä wir glauben, es ist so 

i>Ä l/> mä künt'3 aztinn, ännak ich hätte nicht geglaubt, 



&*+& (}>->, tf5<«-jl 



rägol qabih kide 



da/s cZu ein *o ai- 
scheulicher Mensch 
seist 

vs»5*.iö ebX*J Ü_*w särr&-nä istimäc sälik es freute uns , das zu 

hören 

ti«\> (^Jii (3y^«J jesurn-m sälik giddan das freut mich sehr 

£o £jj.}-»*A Lä5>I eTinä mesrürin buh wir sind erfreut darüber. 



■ » m 

>-fr-5 ÄJ ÜJO yA ^S 



raddet <aleh cs-soläm 

rudd bäl-ak ') 

ma jadiirr 

däqqat et-t'läte 

es-sä<a mä teduqq's" 

duqq el-gäras 

küll men duqq luh fa- 
htiwa järquß 

ru^fiü ö'wäijet mä' 

en nahiitt eß-ßähn (eß- 
ßuhün) 

hiitt-uh(hutti-hä) <äla't- 
täwola 



— b>: eLo JLc ^i<3 dulli-ni <ala baijä< zu- 






ihtäris liallä tadürr-uh 
wa tadürn-nä 



icA Aa&e seinen Qrufs 

erwiedert 
gib Acht! 

es schadet nichts 

es hat drei geschlagen 

die Uhr schlägt nicht 

läute die Glocke ! 

Jeder, dem aufgespielt 
wird, tanzt 

sprengt ein wenig Was- 
ser! 

wohin soll ich den (die) 
Teller stellend 

stelle ihn (sie) auf den 
Tisch! 

führe mich zu einem 
Qlasverkäufer 

hüte dich, dafs du ihm 
und uns nicht scha- 
dest. 



') gib deinen Sinn her! 



382 



(^Jtj ^*ÖJ WÄ*^ 

(&!>,) »Ju >»^i? 

«5^1^- jw-^J' wäxi' 



la-qäd tamm margübi- 

nä 
maßlahat-ak el-än tam- 

met 
el ämr 



jaßyhh (jaßuhh) 
kei jaßyhh sälik 
lahm el-gänam ma ja- 
ßyhh lak 
tahyff jäd-uh (rigl-uh) 

es* tahybb tinte 

a - tahybb ü Idrb ed- 

duhhftn 
a-tah^bbü (an) tefiräbü 

duhhän 
kef tahäss häl-ak 



nun ist unter Wunsch 
erfüllt 

dein Qeschäß ist jetzt 
besorgt 

die Sache ist in Ord- 
nung 

Alle* in Ordnung! 

wie sollte das angehen? 

das Hammelfleisch ist 
nicht i/ut Jür dich 

er hat eine flinke Hand 
(Fufs) 

was wünschest dul 



raucht ihr gernl 



wie fühlst du deinen 
Zustand ? 



Abgeleitete Formen. 

II. JJ3 qällal vermindern 

.»; zärrar zuknöpfen ) 

{ja*as> häßßaß speciett zuweisen 

Jlib zällal beschatten 

^++i tdmmam vollenden 

j£ qärrar festsetzen, bestä- 
tigen 
v-ÄÜ5> häqqaq verificiren*) 



III. (OOlto) J>L>to dadd Einem 
(Acc.) den Wider- 
part halten ) 

( ..Lto) Jjo darr zu schaden suchen 

IV. v_*s»l ahabb lieben 



^i\ atämm vollenden 



^*3>\ abamm am Herzen lie- 
gen, wichtig sein ) 



) jj pl. Jjj\ Knopf. — 2 ) b ÄJl jJ \Jiäs- Einen wovon über- 
zeugen; ^i J&&./> ^JOc ich bin überzeugt, dafs; {sjüü^»,) vjiä^^o 

(gründlicher) Forscher, Philosoph. — 8 ) Jus Gegensatz, Juto gegen. — 

4 - » ä-e ' «-4 

; (*j* am Herzen liegend, wichtig ; ^>l wichtiger, fc**^ höchste Wichtigkeit. 



383 



V. oiß^j' 

VI. jlxxi 

VII. ^i 

VIII. JjUil 



aqärr gestehen ) 
tahäqqaq sich verge- 
wissern 
taqarrar sich bestätigen 

taräddad üb und zu, 

ein- und ausgehen 
tadärr einander scha 

den 
indämin einbezogen, 

annektirt werden 
inhätt herabgelassen 

werden, herabgleiten 
in^aqq sich spalten 

ifitädd heftig sein 

imtiidd sich ausdehnen 

i'htämm sich angelegen 
sein lassen 



z, o i 

Jawtot idtärr gezwungen wer- 
den 
X. »„A^svXwi istahäbb gern haben, 
wünschen 
JJ&aJ istaqäll zu wenig fin- 
den 2 ) 
-4.Z*n> istamärr verharren, 
fortfahren 
JoiX*J istazäll sich schatten 

O^ÄaJ istadäll auf etwas 
schliefsen 
^äjs\Ä*J istahäff zu leicht neh- 
men 

OJ~S^Ä**l istahäqq für sich in 
Anspruch nehmen, 



(/ ä^Um!) verdienen 
yüLwl istaqärr sich festsetzen. 



xjI*JÜ 'JJijjtaA LJÜLi qallälnä maßrüfi-nä li'l- 

^äj \L*a/i JJ15 



J. 



O.Aa*a^> 



-ztoL^I q* Uoao^» 



qjAcLüäJI 



qällil maßärif-ak 

a-ma tuzärrir ßadrijje't- 

ak 
haßßäßat el - huküme 

hyßaß min el-arädl 

li'1-casäkir el-muta- 

qäddin 



wir haben unseren Auf- 
wand auf 8 Aeu- 
fserste beschränkt 

beschränke deine Aus- 
gaben 

wirst du deine Weste 
nicht zuknöpfen! 

die Regierung hat den 
abgedankten s ) Sol- 
daten Ackerlose *) 
zugewiesen 



*) Äa (Oyjw) geständig ; .l-äl G-eständnifs. — 2 ) JjJÄ**/i unab- 

o o 

hängig (für sich allein verfügend od. besitzend) ; O^LäÄaJ Unabhängigkeit, 

absolute Macht. — 3 ) den sich zur Ruhe setzenden. — 4 ) pl. v. iUaO Loos, 
Antheil, Actie. 



384 






ma qadart an utämmim 

murad-I 
di sagara inuzallilc 

qurrirat el-maßarif fi'l- 
madbäta 

<and tahqiq häa el- 
ahwäl 



%j*2 Loiäl ^ yJ> htiwa min aqarib-na, 

, -, , . wa ma<a häsft ju- 

li.LöJ \J4> Ja • * 

•> " därn-nft 



* t > m } 

■ s 






&Ad. 



lä tudftdid-nl 
ahbäbti-ha (ahabbeti- 

' bä)*) 
jubybbi-ha hübban fie- 

didaS, wa liije kc- 

mäii tuhybb-uh 
ja ümml, bi e myqdAr 

jalzam-ni an uhybb- 

ik 
la juhimm 
el-maßlaha di tuhiinm,- 

ni ketir 
«Siite ellasl tesabbäbt fi 

ib(äd-I 

netahäqqaq bi'1-hims 
hufiunet el-gfrm wa 
lin-uh 



ich konnte meine A : 
sieht nicht aufführen 

das ist ein sehr schat- 
tiger Baum 

die Ausgaben wurden 
im Budget ') festge- 
stellt 

bei der Verificirung die- 
ser Umstände. 

er gehört zu unseren 
Verwandten , und 
trotzdem sucht er 
uns zu schaden 

widerstrebe mir nicht! 

ich liebte sie 

er liebt sie sehr, und 
sie liebt ihn gleich- 
falls 

o meine Mutter, wie 
sehr mufs ich dich 
lieben l 

es macht nichts 

dies Geschäft liegt mir 
sehr am Herzen 

du bisCs, der meine 
Entfernung verur- 
sacht hat 

wir vergewissern uns 
durch das Gefühl 
von der Mauhheit 
eines Korpers und 
seiner Weichheit 



*) Protokoll (Jax/to 2. Cl. genau eintragen). — *) In den 

leiteten Formen werden die Formen mit j-^- 6 auch in der Vulgärspr. sel- 
tener gebraucht. 



385 



v_iüi_5__t Lü£*j jumkin-nä et-tahäqquq wir können uns verge- 

t wissern 

..-iCO-Ä+Jt ä-Ü' £yfi min katret el-muteräd- wegen der grofsen Zahl 

didin der Passanten 

\joyb\ iü*._Ä_,*v._il inääqqat el-ärd li-teb- die Erde spaltete sich, 

f » - % *•-, talicbum «m sie zu ver schiin- 

^^t gen 

*»JL-^t t_5~_i ^oL«.a_uI indimäm tilk ol-aqälim die Annexion jener 

(v. iqlim) Ländergebiete. 



jj^o'ÜI äjJLc OiAÄÄvl iötaddet caleh el-umür die Dinge wurden ihm 

zu arg 

*jj_£UvJf _S_w_ö teStadd es-suhüne das Fieber wird heftig 

O .._ > m 

*Lfj!j j4JV*Ji _^ä^j ja'htämm el-mu'tämar die 0on/erenz beschäf- 

,f -., • bi-inhä' häsi el- Hat sich ernstlich mit 

mes'dle t£em Austrag dieser 

Frage 

J__w_J ...I J,t __»*__ nad.tärr ila an nursil wir werden gezwungen 

»l . . . | * ° - glä (od. ila irsäl sein , eine Armee 

0-V»,) til) LaV__._»- •_.. __ .7.7 

- > . ges) (alenum S^e»* **e •_ schicken 

0t_O_e_l J_>t y*l_s_ül en-nuhäs aqäll el-imti- da« Kupfer ist weniger 
v_ r *_ t, _X_f ..yc däd min ed-däbab dehnbar als das Gold 

»_OU.il l\j_»_U. (ikX^v sikak el-badid el-mum- die Eisenbahnen, die 
0_LJ| (^5«J— ' ,3 tadde fi tilk el-biläd sich durch jene Län- 

der ziehen. 

y$Juy&«_*u5t v_>JLäXavI istaqället el-bah6iS sie fand das Trinkgeld 

zu wenig 

(Li. -*__*!) Laj_»..ä_wI istamarrßnä (istam- tctr fuhren fort, von 
. * ^ rarnä) mutenäzzihin öaWen zu Garten zu 

(. ) .CT» Utrj**" m j n jjuat&n ila bus- lustwandeln 

y>t qLäavJ <i,l tän ähar 

,.y« X «h* _>_5\X_.I astahybb qytca min ic& möchte ein Stück 
'*_>__! »lXP bäsi el-färha von diesem Huhn 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 49 



386 






J-Ä-Aö! qA (3-A-i 



nufättis" lanä mahall, 

nestazyll t'ili 

nestadill min yßfir&r 
wag' hak «äla annak 
teilte el-mudnib 

lä testahiffQ bi h&si el- 

umür 
testahyqq (inte musta- 

hyqq) el-haj&t wa's- 

sacäde 

jest'häqq ') an tuwaß- 
ßilnä hatta li-hon&k 
(Alg.) 

istyqrar er-rüs fi awa- 
syt äsijä (aaije) [fi 
asija el-wästa] 



suchen wir uns e. Hotz, 
wo wir Schatten 
haben 

wir schließen aus der 
Blässe deine* Ge- 
sichts, dafs du der 
Schuldige bist 

nehmt diese Dinge nicht 
zu leicht 

du verdienst das Leben 
und das Qlück 



du m u/i t uns bis dort- 
hin bringen 

die Festsetzung der 
Bussen in Central- 
atien. 



Hebung 19, 

I. Er hielt dich (ihn) für einen geschickten Handwerker. 
Wir hielten euch für geschickte Handwerker. Ich glaubte 
nicht, dafs er so hoch in Jahren 2 ) sei. Ich hätte nicht ge- 
glaubt, dafs du ein so fauler Bursche seist. Die Meisten 
glauben, dafs der Grofsvezier sich zurückziehen wird. Ich 
glaube das auch. — Es freute uns sehr, das zu hören. Auch 
ich bin sehr erfreut darüber. Sie waren höchst erfreut über 
den Abschlufs des Friedens 8 ). — Wir haben ihren Grufs 
nicht erwidert. Warum hast du meinen Grufs nicht erwidert ? 
Pafs' auf, Bursche! Gebt uns zurück, was wir euch vorge- 



') Es wird als Recht (Pflicbt) (vjü>) verlangt. — *) J^JI £ l y^- 
- 8 ) giljt ( f \J\) JSoA, 



387 

schössen haben ! J ) — Nehmt euch in Acht, dafs ihr euch nicht 
selber schadet! Das schadet Nichts. — Ziehe die Glocke! 
Es hat vier Uhr geschlagen. Eben 2 ) schlägt's fünf Uhr. 
Wenn sie auch treffliche Kenntnisse in der Musik besitzt 3 ), 
so versteht sie doch nicht Piano zu spielen. — Ziehet 4 ) die 
Vorhänge auf 5 ) auf und besprengt den Boden 6 ) mit Wasser! 
Wohin soll ich den Krug 7 ) stellen? Stelle ihn neben 8 ) das 
Becken 9 ) ! Führe uns zu einem Eselvermiether. Dies führt 
darauf, dafs du ein Verräther 10 ) bist. — Nun ist dein Wunsch 
erfüllt. Jetzt sind unsere Angelegenheiten besorgt. Alles in 
Ordnung! Wie sollte es für dich angehen, dafs du dergleichen 
thust? Der schwarze Kaifee sagt mir nicht zu. — Was wün- 
schest du? Trinkst du gern rothen Wein? Ich esse nicht 
gern Reis, lieber sind mir die grünen Gemüse. Wie fühlst 
du dich heute? Danke, ich fühle mich viel besser als gestern. 
II. Ihr müfst eure Ausgaben aufs Aeufserste beschrän- 
ken, sonst 11 ) werdet ihr eure Absicht nicht durchführen kön- 
nen. Das Finanz-Comite' I2 ) hat die Ausgaben für (Genet.) 
die Land- und Seetruppen bereits festgestellt. — Ich habe 
ihn davon überzeugt, dafs sich dies für ihn nicht schickt. Ich 
bin davon überzeugt, dafs er euch den Widerpart hält und euch 
zu schaden sucht. — Sie liebt ihn sehr, und er liebt sie eben- 
falls. O mein Freund, wie sehr müssen wir dich lieben! — 
Die Hitze wurde für uns zu heftig , und wir waren genöthigt, 
uns einen Platz zu suchen, wo wir Schatten fänden. — Wel- 



U. - 6 ) *JL&* pl. ßjL. - 6 ) iLy^l; J&J. - 7 ) UüjjY - 8 ) v-^L?-; 
«*fcfä> ^. - 9 ) c^J^; &£&. - 10 ) j^SIA - n ) %. - ia ) Kliöüt 
iüJUt. 



388 

ches Metall ist dehnbarer als das Eisen? Die Gasröhren 1 ), 
welche sich nach den verschiedenen*) Plätzen 8 ) der*) Stadt 
erstrecken, nehmen 5 ) eine Distanz 8 ) von 150 Meilen 7 ) ein. 
Die Ausdehnung 8 ) der annektirten Provinzen beträgt 247 
Quadratmeilen 9 ). — Er fand zu wenig, was ich ihm gegeben 
hatte. Sie fuhren fort, Hasard zu spielen und zu verlieren. 
Ich möchte gern ein Stück von dieser gefüllten ,0 ) Gans oder 
von jener gebratenen") Ente 12 ). — Du verdienst (Partie.) 
nicht das Leben und die Freiheit. Du nimmst deine Pflicht 
zu leicht. Lafst uns Schatten suchen unter jenen dichtver- 
wachsenen 13 ) Bäumen! 



Zwanzigste Lektion. 

Hemzirtes Zeitwort. 



Zeitwort mit I als I. Rad. 

149. Vgl. § 127—131. — Beispiele : 

1. Cl. \\£>\ ähas, ähad nehmen 4. Cl. ^1 ämin sicher sein 

J^l äkal essen n öl i^n, lidin erlauben 

j*\ ämar befehlen U*j! * nis ^ellig sein 

s t £ v»jui älif vertraut sein 

2. Cl. D t ann (Aor. g£) stöhnen 5. Cl. V-Ul adub gebildet sein. 



beschäftigen. - 8 ) ^Ui. - 7 ) J^ pL Jt^L - 8 );tjJU; wLJ. - 
einwickeln). 



389 

Das Praeteritum ist regelmafsig. — Der Aorist der 
drei erstgenannten (welche in der Vulgärspr. häufig vorkommen) 
lautet, mit Verlust des -ä- : ^>Lt od. l\:>L jähud (statt c\:>Lj 
jä'hud), J^L» jäkul, y>b jamur; Imperativ : Äs> hud, JJ' kul, 

01 ° *t* -l T • 

j> mur (vlg. äg. auch j&\ ti'mur); das Part. act. : OJ>\ ähid 
etc., p a s s. : »3^>L« mähüd : 

bls\J> f^c <Xs>\ ähad cäla hätyr-uh es hat grofsen Eindruck 
(hätruh) 
s^i-z- lXs>Lj w^/iJLj jalzäm-ak t aliud <ara- 

ttA_S> i\->t ^♦fza.j bi-käm ähud häsa't- 

(jÄ^jJait tarbüS 

..wo t -,& t\i>li Lo mä nähtid'S min g§r 

(JWjJ* .*£ fulÜS 

— ji J^aa^o ikX5>Ij *i lä tähüd-uh bi-sebil el- nimm es nicht als Scherz 

mäzh auf 1 

tas5wLA.*-J Jlc O^P> htid <äla jemin-ak (öi- schlage den Weg zu 
(w£Jl,«»£i) mäl-ak) deiner Hechten 

(Linken) ein! 
^ls Ä.>t^Ü J,f ^<A3- htid-ni ila'1-häge m'mm m»cA mö eu 

(hawäge) fulän Herrn N. N. 

JuJlcJI *<X$> I^lXJ» hüdü häsi ez-za£älil nehmt diese jungen 

Täubchen l 
(j^j— H-5 ^Ä->L-J 1 lä tähudü fulüs bi'l- neAm* kein Geld ge- 



auf ihn gemacht 
du mußt einen Fiaker 

nehmen 
wie theuer bekomme ich 

diesen Fez ? 
wir nehmen Nichts ohne 

Geld 






istyqräd 
mähüd min en? 



borgt l 
woher genommen^ 



el-wäzz wa'1-bätt tühad von der Gans und der 
minhfi er-riö wa'l- Ente werden die 



bed 
ähad jädhak 



Federn und die Eier 
genommen 
er fing an zu 
lachen ) 



1 ) l\:>I mit Aor. od. & anfangen. 



390 

»S\jA\ »tXP oJs.3-1 ähadet h&si el-fawa- dies Obst fängt an 
Kjjixlt £ kih f i ' 1 - (ufüne zu faulen 

A/lÖ v_^5? ijmj' es* tahybb takul was wünschest du zu 

essenl 
Low J/ J>-cääj tefaddal kül roamft geben Sie um die Ehre 

mit uns zu speisen 
,]S <.& (^t J^l akul e £e kän »cA e««c, wo» immer et 

sein mag 
tltAiJL cy«l J^ hal amärt bi'1-gäela hast du das Mittagsmal 

befohlen ? 
j&S? .-.Li ^oOLii «* mür (u'mur) el-h&dim befiehl dem Diener das 
. ... bi-än juhäddyr el- Frühstück zu brin- 

->*°f futür 1 ) gen! 

y5Üot ,-»£• «an isn-ak mit deiner Erlaubnifs 

* X* 

— »Ji ^ ii n c ^ a-ta'san li fi'1-hurüg wirrt du mir erlauben 

auszugehen 
ÜJyÜI JJI obl«JI el-fädät elldtl alifühft <fc« /S'»H«n, mü dener» 

«t'e vertraut sind 
^j-aJ..x! ,.^x>j-x«w sa-jargitü aminin sali- *t« iz-crden sicher und 
•j£*J'~w min wohlbehalten zurück- 

kehren. 

150. Die II., V. u. X. F. sind regelmäfsig, und man 
hat nur zu beachten, dafs, wenn das Präfix mit i u gesprochen 
wird, das I zu _j werden mufs (§ 21) : v-jj! äddab erziehen, 
züchtigen; Aor. uo^j ju'äddib; v^o^o mu'äddab «jtmi! erzogen; 
v-oOli* ta'dib Erziehung , Züchtigung ; vyoUC* muta'dddib /ez'n- 
gebildet; — ^äj| komponiren, v_ä*JIj Komposition; *jdy* Kom- 
ponist, Verfasser, \^J>SyA zusammengesetzt, verfa/st, &jÜJ^a ««in« 
sämmtlichen Werke; y>| zurückhalten, verzögern, jS>Iäa zögernd, 



) nach j*J steht die Person, die den Befehl erhält , im Accus. , die 
befohlene Sache mit V.J. 



391 



* «, 



HO, , it •* B J 

verspätet; -^>li' Verspätung; ±..\ datiren, 7 \y* Ghronikant, 
£>rf,u (u. &*&J2 tärih pl. je*iSj3 tawärih) Geschichte; (J»'t pl. jlSt 
Spur) jJ&\ e. Spur od. Eindruck hinterlassen, wirken, ^juS'uj 

3wB> s 

Wi'rjfcun^, &£$ -3^Jt das, worauf gewirkt wird; (e^LSt Möbel) 

viot möbliren; (^tof Ruf zum Gebet) ^öy> Gebetsrufer; (^«31 

-£-0 . ' ' . " - s - • * s 

Erlaubnifs) X. ..yJtÄ*J um Erlaubnifs bitten; (,:>t od.»->t Lohn, 

.. t.t ' Sei 

Miethe) y>lx*J wra Lohn dingen, miethen; (g*ot Unterhaltung) 



.1,0 



LT 



^.iUiw! Jemandes Unterhaltung wünschen, \j*\y> Gesellschafter 



m., VI., IV., VIII. Form. 



jj 



III. Praet. \\±>\ ') Aor. vX>i_jj Imp. i»X.£>i Part. jJ>\y> Inf. ltJU>tyQ 



vlg. i\r>u 


(Äi>|^-j 


kX£-t 3 


iA^t_^o 




uwähad 


juwähid 


uwähid 


muwähid 




VI. J^i^Li' 


cXi-Uu 


ju£B 


G r ,, 

tXouüo 


G , r - 


vlg. t\j>|^.J 


i\f»[yu 


tX:>ty> 


Äi>t^o 




tawähad 


jetawähad 


tawähad 


mutawähid 




IV. ^f 2 ) 




G «- 


G £j 


G - 

ust 


vlg. äman 


jümin 


Amin 


mümin 


Imän 


VIII. jt&ä 3 ) 


1 . ■* 
lX^Uj 


5 


G t w, 


G - « 


ittähad 


jettähid 


ittähid 


muttähid 


ittihäd 



uf,to yiojj' Lot a-mä tu'ä/yi/" där-ak 
£jty«j^Wjt V-Jc^j nu'äddib el-mugrimin 
j^yi iG**^*" sä<at-I tu'ähhir 



wirst du dein Haus 
nicht möbliren? 

wir werden die Ver- 
brecher züchtigen 

meine Uhr bleibt zurück 



) übelnehmen. — 2 ) glauben. — 3 ) für sich nehmen, zubereiten. 



392 

mß f 

CU ^-^Lä^c Li! 




^o XiJÜt UmoI 



ifräl-uh hälaii likdjla 
jahßal ta'hir 

hasi qyßßa mu'a/Tlre 

iina muta'ahhir äk(ar 
minima basibt 

la tuwabid-nl 
dnte ger muwähad 

änas-hum bi'l-kel&m 

anästi-nä (Ul. n. IV.) 

mäta tuanis-ni fi'l-bet 

änis-nä el-lele di 
ta'änäst bi-lyqä-kum 



Oj-iJI KjLc i5 ^t äna fi g&jet ei-iöq 
u5o (j^LaaxawKI ^t lla'l-istinas bak 

^jwJiäamo u5vUit qLT kän el-m&ik jentä'iiis 
t|^jjjt «rfO mä<a '1-wdzara 

^.y «J <Ä^G*t ittähad luh küh 

pyi JkXÄXjt Jß. j ) el-huli el-muttahade 
•• 7 e]t m ^ n el-ffdda 

IJF&jpH q' '_jiolX*J ista'sanü an jacridü 



thue es sogleich, damit 
keine Verzögerung 
eintrete ! 

die» ist eine wirkungs- 
volle Geschichte 

ich habe mich mehr 
verspätet , als ich 
dachte 

nimm mir's nicht übel 

du brauchst keine Ent- 
schuldigung 

er redete sie freundlich 
an 

du hast uns gut unter- 
halten 

wann wirst du mir zu 
Hause Gesellschaft 
leisten! 

leiste uns heute Abend 
Gesellschaft l 

ich habe mich durch 
die Begegnung mit 
Ihnen gut unterhal- 
ten 

ich bin in grofser Sehn- 
sucht nach der Un- 
terhaltung mit dir 

der König unterhielt 
sich mit den Mi- 
nistern 

er machte sich eine 
Bütte 

die Schmucksachen, die 
von Silber gemacht 
sind 

sie baten um Erlaubnifs, 



■ » 'jt,. 

') L ^ s> pl- v. { JL> Weiberschmuck. 



393 



Q<jü (?f^&v »jJLc 


<aleh sakwä-hum, 


ihm ihre Klage vor- 


'l'-H» 


fa äsin lähum 


zubringen, und er 


- ÜJoi 




erlaubte es ihnen 


^lß <J Jy^l 


ustü'sin l;ihu (aläija 


man ersuchte , ihn mir 
vorstellen zu dürfen. 



Zeitwort mit I als II. Rad. 

151. Es ist regelmäfsig, und dabei nur die Orthographie 
zu beachten (§ 132) : $->» sä'al fragen, bitten; Aor. ^L*o od. 
J£*o od. J^-amo j^s'al; Imp. jU is'al (od. unregelm. Jw* sal); 

Ö» } >% O 1 8 i (1 m CO- 

Part. JJLw sä'il ; Pass. JJu«, Aor. ju*j ; Part. 0%**** od. dy* 

t o , f- > 

od. ^jIavwo mes'ul vlg. meswül gefragt ; ^Ij-w su'äl, suwäl Frage. 

s 
Zeitwort mit 5 als III. Rad. 

152. Es ist regelmäfsig, wird aber in der Vulgärspr. 
so behandelt, als ob der III. Rad. ^ wäre (s. Lektion 22). 
Häufigere Zeitww. sind : 

3. Cl. Iy5 qära' (t^äj) lesen 4. Cl. ^JLo mäli' $Lj) voW «ein 

tiAj bäda' anfangen i$"*^ h^ 1 "' Je»cA< verdaulich, 

\i" *» • ^.„7 « gesund sein (Speise) 

Xo mala' anfüllen $ . - 

JO däfi' w?ar»7» «ein 

L&j näsa' wachsen, entstehen; ?*- £j - £ >o - 

_ . , ?_ ' 5. Cl. lo. od. 3 0. rädu' (*0-j) 

IV. m« Zeoen rufen, + J "* J 

,. schlecht sein 

begründen; verfassen ) *f - 

_jJU mälu reicA sein. 

Ss- £„-.> s 

II. Iä£ (Aor. £•»■&}) beglückwünschen (zu Einem sagen : IaaäP od. 

. 1 - «■ - - £ . /o 

Lax? 1 hanijjan wohl bekommt!); V. LkXS sich wärmen; VIII. liAJLjt on- 
fangen ; ^LääI sicA füllen, voll sein. 



<J ) ü 

*) * g-Ä-U Urheber, Autor, Schriftsteller; ^Liol Briefsteller. 
u - # 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 50 



394 



i, ** 
oLibJt äU3 H Ui 



; 




G ü Lü ! 



o . 

• 1 «_ 

Kj .L>". iül Kjwm 
^«UtAÄxJI JJ^i Jos 



&)te mft malä't el-küz 
mä' 

li-mä la temla' et-tasat 

uhanni'k 

(usmiihü) ismähü lanft 
bi'än nuhanni-kum 

uqaddim-lak et-ta'hnijje 

qad iin^a' el-hydiwl 
dddet macätnil ') es- 
sükkar 

wa kan qad linsi' mus 
nahwu mije wa ham- 
sin sjiit: äle lmha- 
rijje 

min äuwal bad' 

min el-ibtidä' (ibtide) 
<äla mifl el-mubtadi'in 

fa'1-netedaffa' bäcd [für 

bacd-uh *)] 
hasa'l-mätar hüwa däfi' 

ibtäda'et ei-66ma tazhar 



du hast den Topf nicht 
mit Watter gefüllt 

weshalb fülltt du die 
Tauen nicht ? 

ich ir üntche dir Oliick 

erlaubt uns, daft wir 
euch beglückwün- 
tchen 

ich bringe dir den 
Glückwunsch dar 

der Chediv hat eine 
Anzahl Zuckerfabri- 
ken gegründet 

und bereits vor etwa 
160 Jahren war eine 
Dampfmaschine kon- 
struirt worden 

von Anfang an 

nach Art der Anfänger 

so laftt uns denn uns 

wärmen 
dieser Hegen wärmt 

die Sonne fängt an zu 
scheinen. 



Uebung 20, 

I. Um wieviel Uhr wirst du das Brechmittel 8 ) nehmen? 
Ich werde es morgen früh 4 ) nach dem Aufstehen 6 ) nehmen. 
Die Soldaten nehmen Alles ohne Geld. Wie theuer bekom- 
men wir diese Tarbüschs? — Ihr müfst einen Fiaker nehmen. 



- . 
) sg. J^äx. — 2 ) nach ihm, d. h. hier : nach der Kälte. — 3 ) J^Lla. 



395 

Schlagt den Weg zu eurer Linken (Rechten) ein! Nehmet 
meine Rede nicht im Scherz ! Nimm Geld zu leihen ! — Sie 
fing an zu zittern. Das Fleisch fängt an zu faulen. — Was 
wünscht ihr zu essen? Wir essen, was immer es sein mag. 
Ifs etwas ! Gebt uns die Ehre , mit uns zu speisen. — Ich 
habe ihm befohlen, den Thee (zu bringen). Befiehl dem 
Diener , dafs er das Frühstück bringe ! Wirst du uns nicht 
erlauben, spazieren zu gehen? Er bat den Herrn um Erlaub- 
nifs zum Ausgehen, und der erlaubte (es) ihm. — Wir werden 
unser neues Haus auf's Schönste möbliren. Die Möblirung 
meines Landhauses 1 ) kommt mich auf 5000 Piaster. — Du 
mufst diesen Knaben züchtigen. Züchtigung der Schüler ist 
Pflicht des Lehrers. Dies ist ein berühmter Autor ; die Zahl 
seiner Werke ist beträchtlich. Das Finanzcomite* ist aus Mit- 
gliedern 2 ) des Unterhauses 3 ) und des Oberhauses *) zusammen- 
gesetzt. 

II. Geht deine neue Uhr nach? Nein, sie geht vor. 
Nimm einen Wagen 5 ), damit keine Verzögerung eintrete. Ihr 
habt euch mehr verspätet, als wir dachten. — Nehmt es uns 
nicht übel! Ihr braucht keine Entschuldigung. Leistet uns 
heute Abend Gesellschaft; wir sehnen uns sehr nach der 
Unterhaltung mit euch. Das junge Fräulein unterhielt sich 
mit ihren Gespielinnen 6 ). — Machen wir uns eine Hütte 7 )! 
Macht euch Hütten! Er hat sich einen Reitknecht 8 ) genom- 
men. Diese Schmueßsachen sind von Silber und Kupfer 
gemacht. — Ich fragte ihn nach seiner Wohnung. Frage 



l ) xxmo. — 2 ) y^ae. pl. «Lact. — 8 ) ^Lijju^Jl (j-Jb^ (mebcü/än 
persischer PI. § 196 f). — ") c f^^ U~^- — 5 ) *%£■ — 6 ) S4f» pl- 

öS > ~o£ . . , |) 

wtjSt. — 7 ) y.j£ pl. -r[j^i- — 8 ) j*>jLw pl. iu«Lw u. u*[y* 



396 

ihn nach seinem Namen und seiner Beschäftigung! Wir bitten 
Gott, dafs er euch sicher und wohlbehalten zurückkehren lasse. 
— O Mädchen, warum hast du die Tassen nicht gefüllt? 
Fülle sie sogleich! Füllet die Töpfe') und die Krüge*) mit 
Wasser! Warum füllst du die Schläuche 3 ) nicht? Fülle 
die Flasche [die Flaschen]*) mit rothem Wein! Erlaube 
mir, dafs ich dich beglückwünsche. Wir wünschen euch 
Glück. (Wir bieten euch den Glückwunsch). — Der Bür- 
germeister errichtete Küchen für die Armen in den Vor- 
städten 6 ) der Residenz. Der König befahl die Gründung eines 
Spitals 6 ) für die Verwundeten. Es (liegt) in der Absicht 7 ) 
der Regierung, eine Anzahl Fabriken zu errichten. 



Einundzwanzigste Lektion. 

Assimilirtes Zeitwort (§ 136—139). 



153. Das Zeitwort mit 5 als I. Rad. ist im Praet. regel- 
mäfsig, läfst aber im Aorist u. Imperativ (der I. F.) das j 
ganz wegfallen : 

- ' - > o 

2. Cl. Jooj waßal ankommen Aor. Jmoj jäßyl Imp. Jwo ßyl 

uäij waqaf stehenbleiben v-Ä«J jaqyf v»£ä qyf 

ebenso : 0^ wärad anlangen ... t^ wazan wägen 

iAa<| wäcad versprechen ^3} wä/ab springen 

&£■•> wä<az predigen <-^>$ wagad finden 



l ) )y J P L '}ySS. - 2 ) »^J> pi. JijJf. — 8 ) SüyS pl. ifijk — 
4 ) iLUÄä pi. ^U5. _ 5 ) iu^Lto pi. y^,) ^s>\yo. - 6 ) ul,li 

pers. (für U^U^) ; J£s2^. - 7 ) Jp. 



397 



{ »Aä«; wäqad 
JÜ« wälad 


trennen 
gebären 




> . - 
Aor. ;cÜj jäqac 

«jüoj jddac 

ci-\j jddac 


Imp. 


- 


qa( 
dac 
da< 


*-<*o jdsac 


Imp. 




aar 


C^yj järi/ 




^ 


"/ 



>-^>$ wag ab n'öthig sein, Pflicht 
sein 

3. Cl. jcäj wäqat fallen 

xj&j wadac hinlegen 
cOj wada< lassen 

4. Cl. Jt**j wasy< geräumig sein 
6. Cl. cy,^ wäri/ erien 

, » - > - o- „. 

ebenso : Jt>^ wägyc (Aor. *j? u. *j>^j) s-ä'i» wä/yq vertrauen 

Schmerz leiden CÄs^ wäfyq passen 

5. Cl. oiSj wä/uq /es* «ein Aor. OÜj jä/uq Imp. »wftS /uq. 

In der Vulgärspr. ist jedoch für alle Classen der Aorist O^ojj 
jußal, \S*yi jüqaf, j-^j jüdac u. s. w. im Gebrauch. 

kef wagädt sefre't-ak wie hast du deine Heise 

gefunden ? 
tägidü zuqäq cäla 61 
mälu-kum 






fJÜUä 






üX*« l\^ ü.uVi La 



tinzur hal tägid fl ha- 

diqat-i sc ahdar 



ihr werdet zu eurer 
Linken ein OäJ "sehen 
finden 

schaue, ob du in meinem 
Garten etwas Grünes 
findest (Abweisung). 



vjjy*JI j 



läm ägid men jestah- ich fand Niemanden, 
dim-nl der mich in Dienst 

nahm 
mä qadärnä nägid sa- wir konnten keine Fische 
mak fi's-süq auf dem Markte fin- 

den 
hin aßyl (üßal) ila'l-is- wenn ich nach Alexan- 
kenderijje drien kommen werde 



j):L*Ji ouiu L« ^^«Aä qäbla mä juglaq el- wir werden noch an- 
(Jgtöji) J*»aJ bäzär näßyl (nüßal) kommen, bevor der 

Bazar geschlossen 
wird 



398 



1,903 



,-y« Ö^v\_Ä_Aa_J) 



l5^ e^ 












mü jaßyl-ni äe minnuh 
lam jaricl et-telegr&f 

ilal-mebcü/ilehCilä- 

hum) 
häsä jägib caläija 

da wägib (aläija 

lä taqyf (töqaf) fi bäsi 

el-bilftd 
qyf 11 
taqaddämü ila hon&k 

wa qyfü 
häsa'1-gäzl zini'h dntl 

waqama fi ßutübe 
cazime 

käu jaqat (jüqa<) min 

cäla'l-hyßän 
bäsi el-dilbo t^sa< 

ratlen 
kam j^sa( häsa'ß-ßan- 

düq min en-nil 

er-räs jügäcnl (vlg.) 
el-mjün tflgä(ub 

da< ! — dä<-nl 

dacü'h 

daca-ni äbmil el-bäiraq 

däf-nä min häsa'l-kelam 
däc (ännak häsa'l-keläm 



ich habe Nichts von ihm 
das Telegramm i»t nicht 
an den (die) Ad- 
dressaten gelangt 

da» ist meine Pflicht 

bleibe nicht in diesem 

Lande l 
halte mir Stand! 
geht bis dorthin und 

wartet dort! 
wäge (du Frau) diesen 

Hanf! 
wir sind in grofse 

Schwierigkeit gera- 

then 
er fiel vom Pferde 

diese Schachtel fafst 2 

Pfund 
wieviel Indigo hält diese 

Kittel 

der Kopf thiä mir weh 

die Augen »chmerzen 
ihn 

hör 1 auf! laf» mich! 

laßt ihn gehen! 

lafst mich die Fahne 
tragen ! 

lafs uns gehen mit sol- 
chen Reden! 



da< zubde <äla'l-hübz thu Butter aufs Brot! 



«5üö ^c 



el-medine maudüca <äla 

säbil el-babr 
in kän el-ämr mauqüf 

cäla eälik 



die Stadt ist am Meeres- 
ufer gelegen 

wenn es darauf an- 
kommt. 



154. Häufig ist von J^:>j finden das Pass. t\>jj jügad 

es findet sich , es gibt (il y a) und das Part. ^y>y> maugüd 
vorfindlich, existirend : 

J^Sfcfcj ...l^ ^SjiJ fS kam öäkl kän jügad wieviele Gerichte (Sor- 

8-äMJI ^.c (äla's-sdfra tenj gaVs auf dem 

Tische ? 

k-0 L*t) t-\.-:>j_j Lii a-mä jdgad (od. a-mä wohnt hier nicht eine 

ija<3JÄ (\3yS>+-A huwa maugüd) öähß, Person des Namens 

^L* ^b *.♦**! ismuh fulän, säkin JV. N.f 
£foy& lc\S> £ fi häsa'l - mäudyc 
(mödac) 

H»4Ä u^lXax: A>kJ) a-tügad cändak q&'hwe hast du Mocha- Kaffee, 

S»~.£_fl— H Ls^ ,.~-* min möhfi ? el- den rothen? 
*L*=?» qä'hwe el-hämrä? 

lo».>».xi ...1^ \il om3 /abbat ännuh kän mau- er wies ein Alibi nach. 
«jto^o -*£■ <3 g u ^ fi ger mäudyc 

II., III., V., VI., VII., X. Form (regelmäfsig). 

II. s_ ftäj wäqqaf sistiren, arretiren 

\Jis^ wäffaq passend machen, Erfolg geben ) 
i^aöj wäßßal gelangen machen 
cO} wdddac Abschied nehmen 
*J>3 wäggac Schmerz machen 
(A5>5 wähhad die Einheit Gottes bekennen 2 ) 



') UiSj-JI iJUt öo« ^ita den Erfolg; QxÖJ^ftJl q-u Uuäydl der 

öS 

Ausgleich zwischen beiden Parteien. — 2 ) «AxOj^Sl Bekenntnifs der Ein- 
heit Gottes; l^tAs*^ öe&ennetf, do/« öott Einer seil Q3^ = *>-*-'' die Mus- 
lime; Ggstz. ^^-Ä^JI die Gott einen Genossen \*£*iJh\ geben, Chri- 
sten etc. 



400 



III. 



V. 



VI. 

VII. 
X. 



vjül^ 



wäggah tcenden, dtri^iren, zuw«rid«n ) 

wafaq passen 

wagah ^u^ »n Aug begegnen 

tawaggah sich begeben 

tawäddac sieh gegenseitig verabschieden 

tawäggat Mitleid empfinden 

tawäqqat erwarten (II. unterzeichnen) 

tawägah einander begegnen 

tawAfaq übereinstimmen 

inwagad gefunden werden 

istäugab n'öthig finden; würdig sein, verdienen 

istauda« deponiren, anempfehlen ) 

istautan zur Eeimath nehmen 3 ), sich ansiedeln 

istauzar zum Vezier machen. 






IJwUl J>^J vXaaäJI 

m 

\JÜ! ^ vjusyüt 
v3LoUI vjüijsvj^ 



idaret el-geride tuwaq- 
qyf irsali-hft ila'lla- 
sin Um juwaßßylü 
ilenä täman iötiraku - 
hum 



en-nebid juwäggy< er- 

räs 
alläb juwäffyq ämn-na 

(Sngl-ak) 

et-taufiq min alläb 
(bi'lläh et-taufiq) 

huwa'l-muwaffyq li'l- 
a<mäl wa'1-muhäq- 
qyq li'1-ämäl (sing. 
Jwol ämal) 



die Administration des 
Blattes wird dessen 
Zusendung an jene 
sistiren, die ihren 
Abonnementsbetrag 
noch nicht an uns 
gelangen liefsen 

der Wein macht Kopf- 
weh 

Gott wird unserer Sache 
(deinem Geschäfte) 
Erfolg geben 

der Erfolg kommt von 
Gott 

er ist's, der den Arbei- 
ten Erfolg gibt und 
die Hoffnungen zur 
Wahrheit macht 



•) iv>3, Gesiebt ; K$> Richtung , Seite ; oLfcx>y> Zuwendungen, 
Amtsernennungen. — 2 ) als iuuOj Depositum. — 3 ) .-Ja^ Heimath. 



401 



&Äc 0^ Le L*J lissä mä waddä<t-uh 



B Jj^_Aa_Jf c>— $— >$ wüggihat eß-ßadare el- das Orofsvezirat ist dem 

uzina, ila fulän i\T. N. zugewendet 

worden 
ich habe noch nicht Ab- 
schied von ihm ge- 
nommen 
ÄjiJfcj -*Jb. ^a _L räh min ger taudic er ging weg ohne Ab- 

schied zu nehmen 
i3Li Lo ^c wiilj wäfäq-uh <äla mä qäl er stimmte ihm bei in 

dem, was er sagte 
«5of. vüüijJ y3> hüwa juwäfyq räj-ak er theilt deine Ansicht 

\Js&\jA ^>j. LxJ im^ kän länä rih muwäfyq wir hatten passenden 



(8) 



Wind. 



1) >3^LaJ! 8i_V-^ ^-Jj r ih häsi el-biläd lä ju- die Luft dieses Landes 
c^k* \J&\yi wäfyq mizägi sagt meiner Gesund- 

heit nicht zu 
J._*-^V-j1 Ji.a.^3 kef atahämmal muwä- wie soll ich ihre Begeg- 

L^Ä^>lfc^o gahe't-bä nung ertragen! 

cOj.j* «xi ,.y0 tyj.lftj tefäraqü min g"er ta- sie trennten sich ohne 

wädduc Abschied 

^L> «j>^äj jetawaggac li-ha.II er hat Mitleid mit mei- 

nem Zustand 
welchen Weg soll ich 

mich wenden? 
wir werden uns ein 
andermal begegnen 

ÄJLjiXtJt ^yM^\X*»\ istähsan el-medine fa- er fand die Stadt schön 
Lp.Lj.X,wi.5 istautän-ha und wählte sie zum 

Wohnsitze 
jestauzir-uh el-mulik der König wird ihn 

zum Vezier machen. 



*:>j.jI OU„b ^ßii bi-e tariq atawäggah 
ä-A jaC *j>fyCi netawägab ger märra 



u*JUt 



°J) 



Perf. 



IV. Form. 

A o r. I m p. 



Part. Inf. 



155. J^öjl 1 gelangen d^°^. J** !^ J**^?-* vSLaojI 

lassen 
äußalj jüßyl äußyl müßyl Ißäl 



Wahrmund, arab. Gr. 3. A.ufl. 



51 



402 



cOJ äudac versprechen »-^ä^ äuqad anzünden 

u^s»»! äugab nothwendig nach sich ^*j^ äura/" vererben , verursachen, 
ziehen, veranlassen 



o*jü ^jCJt J-oy> Li! 

w P 



sälik ez-zuqäq jüßyl-ak 
ila'6-ö&ry< el-äkbar 

äna müßyl ilekum täcab 
ketfr 

15 tu'dhhyr ißäl-uh ilenft 

äuqyd e£-6umü< 

audäcti-nl an (od. bi- 
£n) tuöarrif-n.'l 

aura/ auläd-uh el-gäh 
wa'1-hdrme 



yiflJI £>jyi Vj=^ el-härb türi/ el-fäqr 






häsä jügib et-tä<ab 

wa'n-näßab 
cäla mügib el-mAntyq 

(el-qanün el-e/B/i) 



jenes Oä/schen wird 
dich auf die Haupt- 
straf se führen 

ich bringe euch viel 
Ungemach 

verzögere nicht die Zu- 
sendung an uns! 
zünde die Kerzen an! 

du hast mir versprochen, 
uns zu beehren 

er vererbte auf seine 
Kinder sein Awehen 
und seine Ehre 

der Krieg erzeugt Ar- 
muth 

das verursacht Mühe 
und Plage 

nach Mafsgabe der Logik 
(der Constitution) '. 



Perf. 

156. owji I sich ver- 

. 11 ., I einbaren 
lttataq I 



VIII. Form. 

A o r. I m p. Part. Inf. 

) i- öS 9 I) 9 *m 

QtäÄj V_ÄÄJ't OÜ&A vJj-SJ'l 

jettäfyq ittäfyq muttäfyq ittifäq 



i>*aj) ittäßal anstofsen, angrenzen \X^\j\ ittähad sich vereinigen 
^*o) ittäsa< weit ausgedehnt sein x^O'l ittägah sich wohin wenden, 

ft«Mof ittäsah sich beschmutzen (v. &**»}) 



begeben. 



403 

t*.) K. JLxa J£-*J I aoytot.) arädi'h el-muttäßyle «eine Ländereien, die 
j£*Jt ila'n-nä'br or? den Flu/s stofsen 

liA> Kaa*JL/0 KJlxAM^t el-äsitäne muttäsyca Stambul ist sehr aus- 

giddan gedehnt 

&#*£i KXm.^ä'^I sl\P häsi el-aqunäe tettäsyh diese £<ojfe schmutzen 

al&- hälan sogleich 

*A^*ohj b-5j-j5 ol^M ittyhäd er-rüb bi'1-gdsed die Vereinigung der 

Seele mit dem K'ör- 

- t per 

&X^Ä«Jt ijjiAÜ ed-ddwal el-muttähyde die alliirten Mächte 

*^a«o olü'^l /*i 0& qad tämm el-ittifäq die Vereinbarung hier- 
ta£ji5 ^JLü ben u -hum cäla sälik über zwischen ihnen 

ist fertig 
«i.j ...) A& Lißäji ittafäqnä cäla an närfac wir vereinbarten, die 
&*X^ J,l ^5j.Cl\J5 ed-dä<wa ila'1-mah- Sache vor Gericht 

käme brinqen zu wollen 

&_jj ^-x2-j ^ ItXS 5 häsä lä jaßyhh, li'änn- dies geht nicht, denn 
I .... ..";. " uh bi-dydd ittifäqi-nä es ist gegen unsere 

Vereinbarung 
(Jjl— ä-j'af ,-y« Oiftj'1 ittäfaq min el-itti- es *»*a/ sicÄ in 

fäq el-<agib an etc. Folge eines wunder- 

baren Zufalls, 
dajs etc. 



gjt ! v***A 



Zeitwort mit ^ als I. Rad. 

157. Dasselbe ist in der I. F. regelmäfsig : y*u jäsar 
/eecÄ£ m'n, Aor. j**-o jäisir; ,j<*aj jäbis trocken sein, Aor. ^j-waju 
jaibas; ^yü jäqin sicher wissen, Aor. ^ä^J jäiqan : 



^ .av.x/0 ItÄP bäsä mujässar li 
J, _m*a>L* mutejässir li 
J, _**aÄj jetejässar li 



dies ist leicht für mich zu thun. 



404 

Perf. 
IV. F. 






Aor. 


I in |i. 


Part. 


Inf. 


sicher wissen 


> > 


o£ 








jüqyn 


aiiiyn 


müqyn 


IqAn 


gründlich verstehen 


> m » 

jettaqyn 


o * 

itt.ujyn 


s.t 
muttaqyn 


• --. 

UBt 

ittyqan 



VIII. F. ^yu» 

ittaqan 



Hebung 21, 

I. Wie habt ihr die Zustände des Landes gefunden? 
Wie findest du heute deinen Zustand? Der Träge findet 
Niemanden, der ihn in Dienst nimmt. Ich finde Niemanden, 
der mir Geld borgt. — Wann wir in Jerusalem ankommen, 
werden wir euch sofort benachrichtigen. Benachrichtige mich, 
wann du dort ankommst. Die Briefe sind nicht an die Adres- 
saten gelangt. Es ist nicht Sitte der Verkäufer 1 ), dafs sie 
die Butter wägen. Wäge das Fleisch ! Ich habe es ge- 
wogen; sein Gewicht 2 ) beträgt 37a Pfund. — Gehe vor bis 
zu jenem Baume und bleibe dort stehen ! Haltet uns Stand ! 
Bleibet nicht lange an diesem Orte! Das ist eure Pflicht! 
Lafs mich mit diesen Reden ! Lafst mich den Schlauch tragen ! 
— Der Feind schlug (legte) eine Brücke über den Flufs. 
Die Feinde haben die Absicht, drei Brücken über den Kanal 8 ) 
zu schlagen. Schlagt Brücken über die Flüsse und Kanäle! 
Das Lager 4 ) der Feinde liegt jenseits 5 ) des Flusses (jenseits 6 ) 
dieses Hügels 7 )]. — Er ist vom Kameel gefallen und hat sich 
eine Rippe 8 ) gebrochen. Nimm dich in Acht, dafs du nicht 



J ) £ ill p l &4 _ *) ^. _ «) g^> pi. \J3J>. - *) L^i 

jZ&. - 6 ) er v-£*tt *tfötf. - 6 ) *J> - 7 ) *h^>; fc pi- ^*- 

— 8 ) jlto pl. g&to|. 



405 

von der Leiter 1 ) fallest! Nehmt euch in Acht, dais ihr nicht 
in eine ähnliche Gefahr 2 ) fallet! — Wieviel hält diese Flasche? 
Wieviele Personen fafst dieser Kahn? Dies Zimmer fafst 
mehr als hundert Personen. — Thut dir der Kopf weh ? Nein, 
aber die Augen schmerzen mich. 

II. Gibt's viel Fische auf dem Markte ? Gab es Obst 
in den Gärten und Trauben 3 ) in den Weinbergen 4 )? Dieser 
Baum findet sich nur in Abyssinien 5 ). Du mufst ein Alibi 
nachweisen, sonst 6 ) verurtheilt dich der Richter. — Die 
Bank 7 ) hat die Auszahlung 8 ) der Zinsen 9 ) der unificirten 10 ) 
Schuld sistirt. Ich habe gehört, dafs die Regierung die Ab- 
sicht habe, die Zusendung der Telegramme an die Adressaten 
zu sistiren. Die Journale von heute dementiren die Sistirung 
der Zahlungen von Seiten der Osmanischen Bank. — Reise 
nicht ab ohne Abschied! Ich habe mich von allen meinen 
Freunden verabschiedet. Verabschiede dich von ihr! Freunde 
trennen sich nicht ohne (gegenseitigen) Abschied. Gott 
schenke dir Erfolg! — Ich habe ihm in Allem beigestimmt, 
was er sagte. Sie theilt meine Ansicht. Wir theilen (Partie.) 
nicht eure Ansicht. Hattet ihr günstigen Wind? — Wie 
wirst du seinen Anblick ertragen? Welchen Weg sollen wir 
uns wenden? Er wird sich nach Paris begeben, um die Aus- 
stellung selbst zu sehen. Hast du kein Mitleid mit meinem 
Zustand ? 

III. Wenn dir unsere Stadt gefällt, so lafs dich hier 
nieder ! Welche von diesen Gassen wird mich auf die Haupt- 



*j •» o - , . •> o 

') ^JLw vlg. sülim. — 2 ) j}<\zsuj\ ttXS» JJuo. — 3 ) v_^U:. — 
4 ) r / pl. r5 /. - 5 ) pfcl^' ^f - 6 ) %. - 7 ) *£> pl. *>£ - 
8 ) «Io 5 *Übl. - 9 ) 8 Juli. - 10 ) Ö^VJ>. 






406 

strafse führen? Ich habe den Waarenballen ') an den Adres- 
saten gelangen lassen. Verzögert nicht die Zusendung der 
Ballen an uns! Es ist Pflicht der Administration, dafs sie das 
Blatt an sämmtliche Abonnenten ohne Verzögerung gelangen 
lasse. — Bursche, zünde Feuer an! Zündet die Kerzen an! 
Die Magd mufs Feuer in allen Oefen [und Herden 8 )] an- 
zünden. Das verursacht viel Mühe und Plage"). Gemäfs 
Artikel 4 ) 3 der Constitution wird der Präsident 5 ) des Abge- 
ordnetenhauses aus den Mitgliedern desselben gewählt. — 
Seine Ländereien stofsen an die meinigen und sind sehr aus- 
gedehnt. Dieser blaue Stoff schmutzt nicht. Es ist ein voll- 
ständiges Einvernehmen zwischen den alliirten Mächten ein- 
getreten. Worüber seid ihr übereingekommen? Du wirst 
mit ihm hierin nicht Eins werden. 



Zweiundzwanzigste Lektion. 

Concaves Zeitwort (§ 140—146). 



I. Form des Zeitworts mit 3 als IL Rad. 
158. Praeteritum. Aus yß 1. Cl. wird Jo\3; aus 
oy> 4. Cl. wird oli>. Wo der III. Rad. vokallos ist, wird 

der I. Rad. bei der 1. Cl. mit ±. vl } bei der 4. Cl. mit -*■ i 
gesprochen. Vulg. : 



') J^Jb pl. JaJt^j ; äoy pl. o! u. ^of^s. — 2 ) däy pl. JÜ»£* 

— 8 ) '»&&A. — 4 ) BOLC. _ S ) jayj" 



407 






1. CL ft3 qäm 




4. Cl. <J\J> häf 




öw«lä qäm et 




o<i'L> häf et 


1 


0*.*ä qumt 




O.RJ> hift 


'jit-S qümti 


> 


-Äft3- hifti 


SS 


vii\*ä qumt 


I 


Ci*ft:> hift 


«5 

i 


\j*'J£ qämü 


s 

"So 


]y>ls> häfü 




tj.X+3 qumtü 




ly&2> hiftü 


■ 


ÜU.5 qiimnä 




Li«> hifnä 




y >o . 


> J- 


J- , # .> - 


„ 


st. Aus (.jib wirc 


ft#i 


aus \JtyÜZ wird o'us?. : 


1, Cl. *yb jaqüm 




ol^T. jehäf 




[•j-äj taqüm 




ol-SP tehäf 


ö 


[•j-äj taqüm 




oLs? 1 ' tehäf 




c ^0fcftj taqümi 


$ 


<3li5 tehäfi 


3 

•5S 


*».sl aqüm 




vJL>! ahäf 


> 'S 

1 


lk.^ftüj jaqümü 




\yi£j. jehäfü 




l^.yfljij taqümü 




5yLsf>* t^häfa 


i> 


*j.äi naqüm 




oli? nehäf 





Imperat. U.3) »Jt qum 1 

1 ' .. I stehe auf 

fem. ^S qüml > ^ 

pl. [>'t?^ qumü | 



^13 qä'im aufstehend 



Partie. 
Inf. 



(>_fti>) oLi> häf 
J,Li> häfi 
tjiLi> häfü 

>«Jij[j> hä'if sich fürchtend 



fürchte dich 
etc. 






pj£ qaum, qöm (u. J-^ä) Oj3» häuf, höf Furcht 

O >~ Cr - O » , 

Jussiv. Jüj ,J laiu jäqul er* sa^te nicht, ^J>^, *j lam 
haf er fürchtete sich nicht; dagegen fjjyb ^*J läm jaqülü, 
iylir. ^i läm jehäfü (§ 140). 

N. B. Statt oÄ/i (von oLo mät sterben) schreibt man : 

c>./> mutt du starbst; statt Läa^ (v. ^jS kän sem) : Ltf" kiinnä 
wir waren (§ 143). 

1. Cl. jlä qäl «a^en oli fät entgehen, vorüber- 

-.). räh ^eAen gehen 



408 



öle <äd zurückkehren 

(3U zäl aufhören (u. 4) 

s<>1> läm tadeln 

,1: zär besuchen 

^lj> häl «icA drehen, wech- 4. Cl. 

sefn, «icA verändern 

uli näb $<e#e »ertreten 

^«tj däm dauern 

Ol-A-AaJt J^aJI oLs fat eß-ßed eß-ßaij&d 

sJ^I^JI oüli fätet el-„wahyde 
isjo.äJi -aäjI» fäte't-ni el-fürßa 



oLü säf sehen (vlg.) 
-i.' J däh schwindeln 
S b täl lang sein 

j»J nüm schlafen 

J-i käd noAe daran «ein 

jt: z&l au/Aören (u. 1) 

vjü nul erlangen. 

die Beute entging dem 

Jäger 
es ist Eins vorüber 
die Gelegenheit entging 



..yo LjLo ^JjT ^>yüt 

<^yS>\j üL*E> Ciö'L* 

c^il c>Aä ^jiol 
M.AaJ t^Ä*J Lot 

&s»Lo J& öLä Lo 

^♦.^IäÜ Lo qLx: LJ 



el-qdm kalL-hum matii 

min el-güc 
mutet el-hymare, rahat 



ei qült dnte 

a-mä liimtfi taßarrtif-uh 

mä iäf'i häge 

li sene kämile m.i 

äuftü'6 
länä zemän mä äufnä- 

kanl 

cümrl mä sdft'i mi/1 
häsä 



ö£öjÄj XaoäSI el-fdrßa tefüt-ak 



o»J) ü^ÄÄJ u^' 



taqül e" 

ei bit'qül e'nte 



.J"*" r^r 3 nerüh. säwa 



das ganze Volk starb 

Hungers 
gestorben ist die Eselin, 

vorbei ist's mit der 

Wallfahrt 
was sagtest du? 

habt ihr sein Vorgehen 

nicht getadelt? 
er sah gar Nichts 

ich habe ihn ein ganzes 
Jahr nicht gesellen 

es ist lange Zeit, da/s 
wir euch nicht ge- 
sehen 

mein Leben lang habe 
ich dergleichen nicht 
gesehen. 

die Gelegenheit wird 
dir entgehen 

was sagst du? 
gehen wir zusammen! 



409 



$\ i^y}.^£\j \yS>-}p2 terühü räkibin au m&- werdet ihr jähren oder 



O— 



iL* 



Sijin (für mägina) 



gehen ? 



«AjtXi- (iUüxc JaÄs»t yhfaz <atiq-ak, el-gedid behalte dein Altes, das 
w^J (»jtXj 3 la jedüm lak Neue dauert dir 

nicht ! 

dl. 

\^>J> JJij "i lä taqul häsä sage das nicht! 

^LäS ^j^j 3 lä t^kun /aqil sei ntcAf lästig! 



_y~+A ^y I ^ mebsut 

vlg. JOy*^A }S | 

(v*"*«) Li c A y^) - / *>^ qüm, ja muhammed 

. i .. " i (qüml, ja zeMnab), tä 

(,jSc> S. 174) nerüh 

5JI J. 3j.s qül li fsan (S. 199) 

&*m*s£J Lu [}£>■•)* rühü binä netefässah 



«et zufrieden! 

stehe auf, o Muhammed 
(o Zeinab) , damit 
wir gehen! 

so sage mir denn! 
geht mit uns spazieren ! 



(^ y .jt ^,1) ^j-a-5 rfJl. rä'ih fen (IIa en) 

'^xL>j ^^c '»^\j\. rä'iha cala rigle-hä 

■ 

O^J ^j|i rä 'ih jemüt 

CyJ' K«^\jt. rä'iha temüt 

—5. L_j ■»<«--> f^-^i rä'ih terüh, ja ruh, wa 
... T . halleti-nl megrüh 

uX*jü' qa^jL ^jüwjl eö rä'ihin tacmälü 

j5jjl (j*a*i ^ylJl ez-zä'ir fi qäbd el- 
mezür 



;_jjü jÄ.jI eö ta<üz 

(ylfc) J^lc *i>ol (jÄ.jt e£ ö'nte cäwiz (od. <ä'iz) 

»oLaS Jjf*J acüz faßäde 

ct.ii ouai «Aj:( J^aJ natöz äzjad nüßß diräc 



wohin gehst du? 
sie geht zu Fufse 

der Kopf schwindelt 
mir 

er (sie) wird sterben 

du wirst weggehen , o 
(meine) Seele , und 
mich verwundet zu- 
rücklassen 

was werdet ihr thun? 

der Besucher ist in der 
Hand (Faust) des 
Besuchten 

was brauchst (willst) du ? 

ich brauche einen Ader- 
laß 

wir brauchen noch eine 
halbe EUe 



Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 



52 



410 



».- yju Lo $ LiJUe cändmS kull ma taniz&'h wir haben Alle$, 

ihr braucht 
,.ja> i,t QJjj'-fi Uot e"hnä (ft'izin üa gdbn 
(äwiz aiSüt'-uh 






(äwizin minni 
hälq all&h ') 
hal e*nte <awiz-nl') 
mä anifi (äwiz-ak 



e, ja 



wir wollen Käse 
ich mufs ihn sehen 
was wollt ihr von mir, 

ihr guten Leute? 
brauchst du mich? 
ich brauche dich nicht. 



oöLs ^xJI 50JJI i 









> oLäJS ^^ 

0-xÄJ 

L«j!o ( j*j^ >*UI Ul 
(v«äjL>)oL>t j,^ 

«5ot) (Jbi xit 



4* 



0*-*+>w 



*2l O-Ä (oJli 



näm fi's-sutüh 8 ) bi'l- 
k&f (cala'l-mek- 
SÜf) 4 ) 

fi'1-lele, elläti fätet, sa- 
hnt wa niiiit qaül 



•'■S hüsfl V rlltc trliälll 

fi&lih B )/ijab-ak, wa 
lä tehaf an tetebar- 
rad 

äna anftm läbis dft'imafi, 
li'ännl ahäf (hft'if) 
mir rutübet el-l&l 

lä tehaf mfnnuh 

nämü <äla hör 

samytt annuh näl (än- 
nak nilt) laraf el- 
imtijäz fl mäcryd 
win 



er schlief auf dem 
Dache unbedeckt 

in der vergangenen 
Nacht habe ich ge- 
xoacht und nur we- 
nig geschlafen 

was ist das? du schläfst 
ohne Kleider , und 
fürchtest nicht, dich 
zu verkühlen? 

icli schlafe immer an- 
gekleidet , denn ich 
fürchte die Feuchtig- 
keit der Nacht 

fürchte dich nicht vor 
ihm! 

schlafen Sie wohl! 

ich horte, dcfs er (dafs 
du) die Ehre der 
Auszeichnung bei der 
Wiener Ausstellung 
erlangt hat (hast). 



) o Geschöpfe Gottes. — 2 ) Das Suff, J, ausnahmsweise, statt ^5— 

wie in ^/>ß lazirn-ni es ist mir nöthig. — 8 ) pl. v. gJal Fläche; flaches 
Dach. — 4 ) ^k£S 2. Cl. enthüllen. — 5 ) entblöfsen. 



411 

159. Passiv. Praet. Js-Jj qtl es wurde gesagt, Aor. 

^Üj juqäl (Part. 3j.iw maqul) : ^j \j*^^ v^ä*.Lu* *ül JjJ5 

j^i j^a*Ü qil ännuk sa-jencaqid meglis jöm el-hamfs el-ätl 
man sagt, dafs kommenden Donnerstag eine Sitzung abgehalten 
wird) qL^jJ! äJ »jüb y£Xo melik juqäl ld-hu en-nucmän ein 
König (es wurde od. wird gesagt zu ihm, d. i.) Namens No'män. 



IL, III., V. u. VI. Form des Zeitw. mit 5 als IL Rad. 

(regelmäfsig) : 



II. Praet. —$\ 

zäuwag 



l ) Aor. g^jj Imp. ^ 
juzäuwig zäuwig 



III. 



&i 2 ) 
näwal 



junäwil 



v 



tezäuwag 3 ) jetezäuwag 



Fut. £,£ 
muzäuwig 

munäwil 

G---J 

tfftl 



vi. 



tenäwal 4 ) 



jetenäwal 



3yj 

näwil 
tezäuwag mutezäuwig tezäuwug 

o. * ~ G -» j Gj -» 

tenäwal mutenäwil tenäwul 



G o- 

Inf. ^-J^jJ 
tezwi.; 

G— , * 
munäwale 

G£-- 



.*»t. t$*j^-«0 ciO) ^nte dauwäht räsi 



du hast meinen Kopf 
schwindeln gemacht 
(c>.^-o) c^»ÄJ ftXSM ; zauwage*t-uh bint (od. sie rerAeiraJÄete »An mtJ 
L ffi>l bi-bint) uhti-hä der Tochter ihrer 

Schwester 
eX-Ä_/o ^«.xlb >£/c mäta taläbti minnak wann Aa5e ic/t von cütr 



u5vÄJol 



f l**^ 



tezwigl ibne't-ak 5 ) 



verlangt , dafs du 
mir deine Tochter 
geben sollet? 



Go. 



) verheirathen, von —y. Paar; — *j* (äg. j_^P»* mugäwwaz) dqp- 
eft. — ) Einem etwas hinreichen, 2 Accus. — 3 ) sich verheirathen. — 
) zulangen, zugreifen. — s ) das Heirathen-machen mich deine Tochter. 






412 



u^Ac L^UJI ^oyJJ juqauwim en-nas <alek 

u^c JjlLj *JUI allah jutäuwil <dmr-ak 

JÜ't (3^' l5r^ ij * marra ^J}ra utäuwil 
Acte 

(^5oL*J J' j* k" L* mft tutauwü'6 lisan-ak 

_I^*JI , J näuwir es-siräg 
■j 

iouJuJt ü. *i nuwwirat el-medine 



er bringt die Leute 
gegen dich auf 

Gott verlängere dein 
Leben! 

ein ander Mal werde 
ich länger bleiben 

rede nicht frech ! 

zünde die Lampe an! 

die Stadt wurde be- 
leuchtet. 






Hssa mä gäwab'6 

li-ma lam tugäwib-nl? 

liäwalet-uli el-wärde 
näwil-ni cs-sikkine 

unäwil-ak ijja-hft [§ 162] 
(od. unftwil-hä lak), 
— hfthdna 

täwyf ez-zemän 
läzim tutäwyaii 

lä tutftwymi nijjdt-I 

fäla häsä 
nusäwir-hum ') 



er hat noch nicht ge- 
antwortet 

warum hast du mir 
nicht geantwortet 

sie reichte ihm die Hose 

reiche mir das Messer ! 

ich reiche es dir, — 
da hierl 

füge dich in die Zeit! 
du mufst mir gehorchen 

meine Neigung fügt sich 

(mir) nicht hiezu 
fragen wir sie um Rath ! 



o->5i-J c^~Jt J.-S* hal ^nte tezauwägt (od. bist du verheirathet 
, ■ .. . mutezauwig) 

0'_>^"- j) oJjäj tabauwalet el-ahwäl die Zustände haben sich 

geändert 
öj"^*J *— *tr Oj-iö neSilf k6f jetahäuwal wir werden sehen, wie 
y>o\ el-ämr die Sache sich wendet 



) \Sjy*"i *jy*»^ Rathsver Sammlung ; B.^LÄwO Berathung. 



413 



(^LaäJü) 
u5Jo 



jetacäuwaq 1 ) hätta ja- 
qüm (od. bi'1-qijäm) 



er zögert aufzustehen 



ruh wa lä teta<auwaq gehe und säume nicht l 



äna ma taßauwärt 2 ) 

sälik qatt 
kef kunt tetaßäuwar 

sälik 
nalniu Uml muta<äuwi- 

din 3 ) (äla häsa't- 

täcab 
tenäwält-uh min jädi-hä 

bä(d tenäwul et-tacäm 
tegäwdztü 4 ) (an el-hädd 



ich habe mir das nie- 
mals vorgestellt 

wie konntest du dir das 
vorstellen ? 

wir sind an diese Plage 
nicht gewöhnt 

ich nahm es aus ihrer 

Hand 
nach dem Speisen 

ihr habt das Majs über- 
schritten. 



I. Form des Zeitw. mit ^ als II. Rad. 

160. Praeteritum. Ausjl^ 2. Cl. (§ 141 ff.) wird 
jJo ßär werden; aus v^-o 4. Cl. wird ebenso ob bat über- 
nachten. Wo der III. Rad. vokallos ist, wird in beiden Classen 
der I. Rad. mit — i gesprochen. Vulg. : 

oL bat 

CM.5Ü bätet 
c^J bitt 5 ) 
,ÄJ bitti 
oo bitt 



Jjo ßär 




öJ-aö ßäret 




üyö ßyrt 
&uo ßyrti 


i 

s 

S 

k 

«3 


Oyo ßyrt 








l ) öLc (1. Cl.) I. u. II. aufhalten. — 2 ) ^yo Bild; II. jy*^> 
Maler; .j^oj Gemälde. — 3 ) oLc zurückkehren; »oLe Gewohnheit; Q.ü*A 
gewöhnen. — 4 ) :L> passiren; JLz> od. jj^. es ist erlaubt. — 5 ) § 143. 



414 



tj> 



•3 



ly>li b&ta 
tyü bitta 

bitiul 



\i i 



tyyö ßyrtü 
byo ßyrnfi 

Aorist. Aus £*rf 2. Cl. wird ^aa^ jaßfr; aus c*mj 4. Cl. 
wird oLj jebät : 



-AAOJ 

I 



Sir 
iir 
äir 

ßiri 



I^*oj jaßirü 

t*jAAOJ taßirü 

yAAoi naßir 



1 



oLj jebät 
oLö tebftt 
oLö teb&t 


j^bj tebfttl 
ob! ab&t 




jebftta 
teb&tG 


o'ui 


nebftt 



(süo) ob bftt 

j^b bftti 
tyu bftta 



| 



0«Jb bft'it übernachtend 
bait *) Z7e6ernacA<en 



Imper. {je) j*jo ßir 

pl. t^jjuo ßirü 

Partie. yUo ßft'ir werdend 
Inf. ^aaö ßair 1 ) PPerden 

Passiv. Perf. *£J bi< et wurde verkauft 

„ Aor. cLo jubftc et wird verkauft 

o - 
„ Partie. £f&* mebi< »erÄ»u/i. 

J u s s i v : yaj (J lam j&ßyr er wurde nicht (aber pl. JjjAaöj ^J), 

vi>*j fj lam je*bat er übernachtete nicht (aber pl. ty»b-j (J) : 

2. Cl. eb bä« verkaufen ...tt> dän richten 

dLS täh gicA verirren ö\\ zftd zuneAmen; rer- 

Ub- gab bringen (S. 105) meAren 



) od. jAAX* u. ä^jA*o. — 2 ) od. «&*£** u. &jj£«o § 167 



415 

•Lw sär eilen, reisen, fahren Jo käl messen (Hohlm.) 

c\Jo dä< verloren gehen \JfS läq geziemen 

.Lb tär fliegen jta mal sich neigen 

(j*Lä qäs bemessen, beur- 4. Cl. qU bän scheinen 

theüen i^-jL^ häb ehren, fürchten. 

(^ j>^) ,~gii5l ,1*3 ßär ed-dü'hr (währl) es ist Mittag (spät) ge- 

worden 
,.._a_j ^JLoJl jL_ao ßär eß - ßulh ben el- es ist Friede geworden 
^wO.L^Cif mutahäribin zwischen den Krieg- 

führenden 
&a5 )l+& iAH^ && ß& r ^h was * 8t aus ih m gewor- 

den 1 ? 

(y5>-^5) isi^J .jlo y**r^ es* ßä'ir lak (od. fik) was ist dir 1 ? 

&> 
i.o 1^,-^-b _j»P L^JLS^ kulliinä hüwa täijib ßär alles was gut ist, ist 

I * m . u &®i theuer 



m 



J»jj..b rj-Aj "*»> L*t_o ßymä — lahu zemän wir sind seit langem 
vJLwOaJI ,3 tawil 2 ) — fi'd-diq Noth gerathen 

sb-ii'S I.OÜ O.AÖ ßyrt nädir ka'1-aijäm du bist selten geworden 

&aawä» el-hasane wie die schönen Tage 

,*<lqj IlX^ «Di *ÜÄ q! in s"ä alläh häsä jaßir so Gott will, wird es 

geschehen 
\L»Ls> )S (j^JLäJb bi'1-fulüs kull häge mit Geld ist Alles m'ög- 
-aaoj taßir lieh 

jAxa-o Lo tt\£> häsä mä byßir (S. 95) das wird nicht ge- 
schehen. 

Lo (zuweilen auch : wohin gelangen) mit folg. Aor. heifst : 
sich auf etwas verlegen, darangehen, anfangen (§ 99, c) : 

\<\.S> „^.^Umw lXJLc cand samädmm häsä, als sie dies horten, fin- 
Q_^X^gCQJ U*Lo ßärü jadhäkü gen sie an zu lachen 



l ) Nach .Lo (Schwester von .«tLO steht das Prädikats-Nomen im 
Accus. § 305. — ) eingeschobener Satz : es ist ihm lange her. 



416 

äJ»jlJÜ! -y*> |y^J U>l isä bälagü sinn el- wann sie das gesetzte 

. k^^LaJ y ^j-*o kuhöle, ßärü lft jaß- Aller erreicht haben, 

KxjJi ^ I ^£J hihü li-öe min el- fangen sie an tu 

hidme keinem Dienst mehr 

zu taugen 

Xf fJs^Sp, .lo «$JLJl el-me'lik ßar jahkum der König sa/s jeden 

-iaa'j^I *yi kull jöm el-etn6n Montag zu Gericht. 



*ÄxjCol> oot: zädet gämekljjdt-uh «et« Gehalt hat sich 

vermehrt 
eSJLias Jujj iJLSt alläh jezid fädl-ak möge Gott deine Güte 

mehren I 1 ) 
*£ Ac Ui f^'-Vj^ *^ nÄsa J ez id u - num gämra da« irird ihren Kummer 
(äla gämm nur vermehren 

O v 

&a£JI Jujj «JU«5t u^ min el-mänca tezid er- durch das Verbot steigert 
ragbe »»cA das Begehren 

U<asU ^3 l\j!: "5 la zä'id wa lft n&qyß n»c/t< meAr uno* n»cAt 

weniger 
/ ijJait ^jfivü*«p s^ol e'nte ti'ht <an et-tariq du bist vom Wege ab- 
geirrt 
£j£+?y5 ^ 0"*) J»^ m il ila'l-jemin W«$r« zur Hechten ein! 

OLf&Jt i^i t^JL^o mihi ila's-äimäl wendet euch linkst 

^£0 xüLot ft fafi aXj bi-käm tebic el-bägle di wie theuer verkaujst du 

dies Maulthierl 
Oj-iLi. Lä*j (o*ju) b^<t (b^ma) el-huqül ich habe (wir haben) 
d> . . ■ . " .[• (▼• haql), el-feddän die .4ec&er verkauft, 

J ' ° bi-älf dirhem das Joch um 1000 

Drachmen 
w£-*Ui JuL Ix tj«£> häsä mft jaliq li-maqäm- das ziemt sich nicht für 

ak deine Stellung 

(Jjja £, j^Jäj Ix J»*ct äcmal mä jazhar-li lä'yq ich thue, was mir pas- 
send scheint 
"für '*J.J-™ o V **■?" ß* D ^ S'wäijet qa'hwe bringe mir ein wenig 

Kaffee t 
**"jß iS { ^ Mi *tJ f**^ natam, ja sidi, qawäm ja, mein Herr, ich 
«2>J v^*^ agib lak bringe dir sogleich. 



) d. h. : ich danke dir. 



417 



^ |j*. l a L, 



jebän an häsa's'-s'e häqq es scheint, dafs dies 

Wahrheit ist 
^nte el-lele fen tebät wo wirst du die Nacht 

zubringen t 
■ i.*j *J iAJjJI ,..! ^! illä ann el-walatl lam da« Kind lebte jedoch 
jä<ys* illä jömen nur zwei Tage 






*J 



J 



j o ,5 

.AJisil u5Ü<3 mj iAä 
L.ä_jl> v_äJI «oUj 



lam ahäb-hu 

qad bic sälik el-qäßr 

bi-mäjct alf dinär 

dahab 
tubäc häsi el-kiitub 

<and el-häge (ha- 

wäge) fulän 
kemä tedin tudan 



ich scheute ihn nicht 

jenes Schlofs wurde um 

100000 Qolddinar 

verkauft 
diese Bücher werden 

bei Herrn N. N. 

verkauft 
wie du richtest, wirst 

du gerichtet werden. 



IL, III., V. u. VI. Form des Zeitw. mit ^ als IL Rad. 

(regelmäfsig). 



G o. 



II. Praet. j*i- Aor. jjJu Imp. ^ Part, ^aäx Inf. «££&>' 



III. 

V. 

VI. 



gäijar *) jugäijir 

»yoli? ^* n in i 

täjab 9 ) jutäjib 

tagäijar 3 ) jetagäijar 

tebäjan 4 ) jetebäjan 



gaijir 

o J 

täjib 



OH' 



LS 



mugäijir 

g - > 

mutäjib 



tagäijar mutagäijir 



g --> 



tagjir 

G-, - * 

mutäjabe 

GA,- 
JA*? 



tebäjan mutebäjin 



tebäjun 



Go. 



) verändern (>c anderer). — 2 ) zu begütigen suchen , schmeicheln. 
— 3 ) sich verändern. — *) sich von einander abheben, sich deutlich unter- 
scheiden. 



Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 



53 



418 

8 Jbb> o***k L»l ana taijabt hatyr-uh ') ich habe ihn begütigt 

i^_bL> «— *lb taijib hatyr-ak 8 ) beruhige dicht 

> r ^ -» ial i *-/toU~*JI el-maw&dy< et-tarijjin die /«ucAten Gegenden 
. - jutaijibü en-nebid mac/te» den Wein 

*L*J 8. kAO -*ju 8)lJ* el-harare tugäijir ßürat die Hitze verändert den 
el-ma' Zustand det Wasser» 

*XSjÄx f»^oLii a-tugaijirü menzil-kum werdet ihr eure Woh- 
nung verändern! 
_5>lXiw c^ouuto Li! äna daijatt miftah-I ic/t Auie meinen Schlüe- 

«ei verloren 

> , m * £ 

»jL*Joi cJ*3j J> L* mä II waqt, li-udaijiudi icA Aaie ibeine Zei* «u 

verlieren 
,L»-&i ju>4> ^ Jw^ kaij il-li hämset eÄbär mi/ir mir /«n/ Spannen ! 
(v. libr) 
-ü'^A>- ii>it ente haijärti-nl j du setzest mich in Ver- 

legenheit 
2ujÜ3j O.Lo ß&ret tutajib-uh sie fing an, ihn zu be- 

gütigen 
q! w£j<3 ^jX> vi qaaj tebäijan 11 min s&lik es wurde mir hieraus 
— « änn JUar, da/e eto. 

^-x-i-Ä-j J » r *0tÄJt ed-dahab lä jetagäyar das Qold verändert sich 

, *|j^j bi'1-haua nicht an der Luft 

j*i£i »uXa\ J-+-2- v5 fi £§ r emkine (v. me- mit dem Orte ändert 

80L*Jt kan) tetagäijar el- sich die Sitte 
<ade 

CT* CJ^ v /"*' : ^'° ^* g ~ l kdnnä mutahäijirin min wir waren verblüfft über 

ÖLaäit \SJ> hasa'l-fafäl diese Handlung 

£_k\_*J) ULl-kl dtlyq el-mfdfac, fa ta- die Kanone wurde ab- 

fetib- O J±tt - &jarat 8 u JÖ rA - uh <7«/euer< , und da 

zerstob sein Körper. 



> > o. o , 



; &*m.äj oolb seine Seele beruhigte sich. — 2 ) od. LmA) vyJs sei 
ruhig. — ) &ja5>, j^sF Verlegenheit, Verwirrung; q'jA**, j*^** »er- 



419 

IV., VII., VIII. u. X. Form des concaven Zeitworts. 
161. Diese Formen sind für beide Arten (mit 3 oder 
^5 als II. Rad.) gleichlautend : 



VII. 



VIII. 



aet ot.t 


Aor. »AJjJ 


£ 
Imp. 0,1 


«5 * 

Part. 0*j fA 


9 .- 

Inf. SOt.t 


aräd *) 


jurid 


arid 


murid 8 ) 


iräde 8 ) 


& 


) .0 - 


0.0 


ö -0 > 


g . 


imbax 


jembäc 


imbäc 


mumbät 4 ) 


imbijäc 


& 


> - . 


0-0 


Ö - O i 


G - 

_LkÄs>t 


ihtag 5 ) 


jahtäg 


ihtäg 


muhtäg 6 ) 


ihtijäg 


» ,. 


t ~ , 


- 


G . ü > 


G- - 


istaqäm 7 ) 


jostaqim 


istaqim 


mustaqim 8 ) 


istiqäme 9 ] 



Diese Formen sprechen im Praet., da wo der III. Rad. vokal- 
los ist, den II. R. mit ,*■ ä : 00. 1 arädt c?m wolltest, \&+i\ 
aqamt icä 6&e6, ^»JC^U^t ihtägtü 2Är bedurftet etc. — Tritt im 
Imper. e. Vokal an, so wird der verkürzte Vokal des II. R. 

£ - o 

wieder lang : ^5<AjJ wolle (du Frau)! l^+x&owt stehet grade! 

I^MjJl Q* Tir* *^V ar ^ 10 ^ ß l-hnrag min er wcZ&e e6en au« dem 

ed-dukkän Laden treten 

^yo -.*J>t J Cx>.t arädt an ährug min es- ich wollte aus dem Salon 
w£JLe^L*JI selämlik treten 

J* J, i3jÜj vXj-j turid taqül li 6$ du urilfcl mir efrcas 



i > .} G -j 

*) wollen; V* 0»> (Pass. t\jj', Aor. Ol^j). — 8 ) Pass. otyo muräd. 

. ,<. % 
— 8 ) § 141. — 4 ) Pass. gleichlautend. — 6 ) bedürfen; V* ^y^; Tf. -ry>^ 

nöthigen. — 8 ) Pass. gleichlautend. — 7 ) sich grade halten, redlieh sein. — 



8 ) Pass. »l&ü**o 



m. — 9 ) § 141. — 10 ) Mit Infin. od. Aor. mit od. 



ohne 



O' 



420 



,a5oLL> ,-y« iS^r* murad-I 1 ) min genab- ich möchte etwas von 
A ak 66 JAnen 

&»• bJüj turid-uh halan willst du et sogletchl 

XJLä Aä.t (,.,1) ^5^5y° mur&d - 1 (an) ärqud ich möchte ein wenig 

qalil schlafen 

(JuJö) ufoL* uÄul es" muräd-ak (es* bi-t'rid) was willst du kaufen? 



teStari 



*^4* «dUI W 

» > o E 

Ä-Jt (»jiAacI) »(Ad 

UßUJI (IaXcI)0Ü 3 
JU-nAäSt 






w> 



atäl alläh aimr-ak 

atädna fiakwä-na <äU 
wähyd min ed- 
dubbät 

add-uh (addü'h) ileh 

azäl (azalnä) 8 ) el-hylaf 
wa a(äd (acädna) *) 
el-cyläqa el-qadime 



känet el-<asäkir el-ma- 
hallijje käfije li-iza- 
let es" - s*ägab wa 
ifädet er-räha 



*J> 



yt »out 3 

yt CxAaäI neidet er-räha 






mä udif 4 ) 6e ahsan ila 
£e illä <ylm ila 
bylm 



möge Qott dein Leben 
verlängern ! 

wir wiederholten unsere 
Klage bei Einem der 
Officiere 

gib (gebt) es ihm zu- 
rück! 

er machte (wir machten) 
die Differenz auf- 
hören u. führte (wir 
führten) die alte 
Freundschaft zurück 

die Lokalmiliz war ge- 
nügend , um den 
Tumult aufhören zu 
machen und die Buhe 
zurückzuführen 

die Buhe wurde zurück- 
geführt 

nie wurde etwas Schö- 
neres zu einer Sache 
zugefügt, als Wissen 
zu Milde 



l ) Mein Gewolltes ; Aj^ Jünger, Schüler. — 2 ) vMj (djjp aufhören; 
v))«)j das Aufhören. — 8 ) oLc zurückkehren, J*c Bückkehr. — *) ^JuJo 

6- . 

Gast; wLtot (Genitiv) -Verbindung. 



421 

■^.1 fj^.c .oL-3 o._il ^nte qädir <ala an du kannst viir bedeu- 
■ * • " . ' .'.. tufida ')-ni näfc <a- tend nützen 

L-A-Ä-J -JtA.A-Ä-J ,, 

•-* zim ) 

iu5^L3 «SL-JL^ Li.*.»! aqdmnä honäk t'lätet wir blieben drei Tage 
,*l aijäm dor* 

SLrfoLäHJ c^.J~b5 Jj> hal atält el-iqäme honä- hast du deinen Aufenl- 
«£JL£> lik halt verlängert? 

öji LuLol aßäbi-nä 3 ) (aßabnä) die Äa&e /*a£ uns Ge- 
bärd troffen 

v»A£xJl -aj.LcI a<är&-nl 4 ) el-kitäb sie lieh mir das Buch 

^♦XfcüT Uj£*J <» lä tuarü kutub-kum ZeiÄJ eure Bücher nicht 

aus! 
o £ 

I^jSVj.I) bi5sAw.ÄJ —.1 arih 8 ) näfsak (arihü erhole dich (erholet 
'mojJu\ ,3 (^XM^äJ5 anfus-kum) fi'1-geda euch) im Wäldchen! 

«£.-oK IxjJoa ^S kun mutit li-abü'k sei deinem Vater gehor- 
sam ! 

ioül .Lii.+il el-mufiär ileh 6 ) der erwähnte. 

^*jk\Xc cUäj ^+b-i bi-käm jembäc <änd n - wie theuer wird bei euch 
^ßjJU] QÜafe- kum el-hyßän el- ein starkes Pferd 

qäui verkauft ? 

£ ^ y^-*-" <3 ;^y*H junräb fi'1-bähr au fi'l- wird zur See oder zu 
jjü\ bärr Lande gereist? 



*) 8i_XjIs Nutzen, Zinsen; iAaä* nützlich, belehrend; OÜU da« M*- 

. J 

getheilte, der Sinn; SoLsl Mittheilung; &ÄA OU&mo e« »*< daraus zu eni- 

. • O . 

neAmen. — 2 ) statt iUjJic SOlst. — 3 ) i— >\y£> das Treffende, Richtige; 

?.' * * ° * ' 

ÄxxAa/o treffender Schlag, Unglück; ol— Aa_/> getroffen, hirnverbrannt; 

*— ^aoä*J tretend finden, billigen. — 4 ) K* ,^c. — 5 ) — t»j. Abend; *s>\. 

> 
Buhe. — 6 ) der au/ welchen hingewiesen wurde; (+%jJ\) Lg^Jt L&+JI 

i 
die oien erwähnte (erwähnten) Frau (Männer); »x^w« (Roth) Feldmar- 
schall; 8.L&I JPinfc, Aviso. 



422 



j^t\ J,l ^^ 



-0 






Uoi ota^-j lÄ-£_j 



L^LJ jc^mj"^ <&JS 



tahtäg ila es" 

ahtäg (e'hnä muhtagin) 

ila fulüs 
hasfi jaht&g ila't-tefsir 

jaqüm bi-küll ihtijagät, - 

hum 
kdllu-hum igtazü 1 ) min 

bäcadu -hum bat ad 

ihtar 2 ) akbar-hum wa 
aqwä-hum 

ihtar „wähyde min hasa' 

t-tulTuh 
t^nte bi'l-muht&r 

intäbt 3 ) (iddet dekäkin 

ißtad (ißtadt) 4 ) sämake 
bi's-sennäre 

bi-häsä jezdäd 4 ) farah- 

nä 
nezdäd liamman wa 

gämman 8 ) 

^hnä muctädin (äla't- 

täcab 
känet läbise libäsi-ha 

el-iftijadi 

qul-luh änni mustäq 8 ) 
ileh 



was brauchst du? 

ich brauche (wir brau- 
chen) Oeld 

dies bedarf der Erklä- 
rung 

er steht für alle ihre 
Bedürfnisse ein 

Alle erzürnten sich 
gegen einander 

er wählte den gröfsten 
und stärksten von 
ihnen 

wähle einen dieser 
Aepfell 

du hast die Wahl 

ich besuchte eine Anzahl 

Läden 
er (ich) fing einen Fisch 

mit der Angel 

hierdurch vermehrt sich 
unsere Freude 

wir werden nur noch 
mehr Sorge und 
Kummer haben 

wir sind an die Plage 
gewöhnt 

sie hatte ihr gewöhn- 
liches Kleid ange- 
zogen 

sage ihm, da/s ich mich 
nach ihm sehne. 



) Jöac Zorn. — 2 ) sich das Beste (—*-:>) nehmen. — 3 ) v fri4 
Wechselfall; VIII. von Zeit zu Zeit besuchen. — 4 ) § 58, 114. — 5 ) Accus. 

-o- i, . . , G 

§ 301. — ) öj*i, ü>j-ÄJ' u. vJJLyCäl Sehnsucht. 



423 



»OäJÜI 



ur^j' 



l*£*«t istacfir nnnni el-kitäb 









öäw£r-hum 

häsä mustacär l ) can 

el-ge'mel 
biddak testaqim honak 

ruh mustaqim 
musteäär el-härigijje 
lial istaräht fl nöm-ak 

kün mustarih 3 ) 

hal testaßwib raä qult 

qaddeiä justaqäm ed- 
dirä( (Maghr.) 



er hat das Buch von 

mir entlehnt 
berathe dich mit ihnen 
dies ist vom Kameel 

entlehnt 
du mufst dort bleiben 

gehe grade aus! 
Bath des Aeufseren ) 
hast du dich im Schlafe 

ausgeruht ! 
sei ruhig! 
billigst du, was ich 

gesagt habef 
wie theuer kommt die 

Elle? 



Einige häufige Arabismen mit concaven Verben. 
162. oLc (äd wiederkehren (1. Cl.) , mit Negation, ent- 
spricht dem deutschen : nicht mehr, nicht wieder (thun) : 

5C>. jlc Lo mä täd rägac er ist nicht mehr zu- 

rückgekehrt 
cX.xj *J) «JLk> Oic Lo mä (äd talac {od. lam es ist keine Nachricht 
-*.:> aJ ()tüiJ jäcud jätlac) lähu mehr von ihm auf- 



häbar 



OvAß Lo JwJLH &yk tül el-lel mä <tidt qa- 

Li^X-C Lo qI^o: ^yA 

^+$ L&& 



därt anäm 

min zemän mä cudnä 
sufnä-kum 



2ui öle Lo mä cäd fili 
aJU.it o_j.ct ^ lä aeüd afcü-uh 



getaucht 

die ganze Nacht hin- 
durch konnte ich 
nicht mehr schlafen 

wir haben euch lange 
Zeit nicht (mehr) ge- 
sehen 

es ist nichts mehr da 

ich werde es nicht wie- 
der thun 



*) öIaXaJ Metapher. — 2 ) Staatssecretär im Ministerium des Aeufse- 
ren ; III. sich mit Einem borathen, um Rath fragen. — 3 ) vlg. mustaräijih. 



424 

j\£* ., J Jij i$0»jü ^ la ta<udü taqülü mi/1 »a^e* dergleichen nicht 

^ÜCJI \\XP häsa'l-keläm mehr! 

.,Jl^JL*u ,..»0«.*j ^ la ja<üdü jestatmilü mon wende* ./ene Ma- 

.<tj. . tilk el-äle achine nicht mehr an. 

iL) j) w>Ju 

Seltener affirmativ : werden (§ 305) od. wieder (thun od. werden) : 

Oi-j—j^l Ja> OLc <äd hätt el-ibriq fi er «letfle den Jfrujr 
wi/öyo ^ maudy<-uh wieder an seinen 

Hotz 
jjü ^♦i'Js. Oyu jacüd el-häkim jaqül (dann) wird der Rich- 

ter wieder sagen 
tjA*aJ OLc cäd baßir er trurde (wieder) 

sehend. 

i, »• 

163. «3^ U mä zäl (Aor. »jjjj ^ od. jMjj ^<) ntcA< außiören 

(1. u. 4. GL), mit folgendem Particip od. Adjektiv im Accus. 

(§ 305) od. Aorist (§315*) -.noch immer (thun). Häufig 

o - 

für das Praet. ^ mit Jussiv : 



schläft noch 



* 

(•olo) Ujü jl: Lo m ä zäl nä'im (od. jenäm) er 

BcXil^ oJh Lo m a zälet räqide (od. sie 
oi ^ tärqud) 

od. lXj^j jjj jJ lam je'zal (je'zul) järqud er 

^oLu oß («J lam te'zal tenäm sie 

ÜÄkXj üjj ,*-) lam je'zal kasälik er (W tri noch immer so 

v^JJs oh Lo ma zäl wäqt 

!tf*3j **» LmJ lissä fih wäqt 

t ^*^° '"^J^ v3jJ (J lam je'zal jügad mäqcad es ist noch ein Sitzplatz 

qA4jL« pZlj Lo ma ztiltü (zfltü) sali- Sie sind doch noch 

(jXäjI) IKiÄA v^Jj U mä züt (zdlt) ') mute- ich denke noch daran 
vjj • fäkkir (od. atafäk- 

kar) fi sälik 



es ist noch Zeit 



) vulg., bes. im Magreb, auch zält. 



425 



(lL>) c>- «3h >-• *4jj' abü'k mä zäl häjj? lebt dein Vater noch! 

.. »JLaJLj q^j-JLj ^ lä jezälü jeftälü kasälik sie werden noch ferner 



^JSS 



80 handeln 



(VjJ (Jtoic aüt -aiac (äsa ännuh (§ 158)<äryd vielleicht da/s es nur 



jezül 



eine Zufälligkeit ist, 
die wieder vergeht. 



164. *tj l* ma dam (was es dauert), so lange als, mit 
folg. Accus. (§ 305) od. Aorist : 



(*>) ,y> r 



toLo 



i . . j o > 

sLk^-t U/o L* 



mä dam häij 
mä dämet häije 



so lange er lebt 
so lange sie lebt 



so lange ich lebe 
so lange wir leben 



mä dümt häij 
mä drimt bi'1-hajät 
mä dümnä ähjä 

JuLüilt ti)Jj' e^f^ U mä dämet tilk el-qabä'il so lange jene Stämme 
. - f > muzhiret cadäwe Feindseligkeit zeigen 



O 



1 jX»äJ Qj.xiitAÜ 



mä dämü (vlg. mä däm) 
el-haddämin jacmälü 
ötigl 



so lange (während) die 
Diener arbeiten. 



Ü*A 



165. \S käd (4. Cl.) nahe daran sein (§ 315*) wird 
jedoch persönlich konstruirt, wie unser : „es fehlte wenig, 
dafs u od. n fasi u (il a failli) gebraucht : 

- , - o£ 

«_Ü_j ...I i«\jjjt <JS käd el-wälad an jäqa< fast wäre der Knabe 
? Ä .. . min cäla 's-sillim von der Leiter ge- 

<*^ ] J* O* faUm 

Oj-h ( o ö\S käd (an) jemüt 1 

O^tJ ^oi, y\S kän rä'ih jemüt 

fJ-& ^ «ÄJ (...I) \jjS kidnä (an) näqac min fast wären wir vom 

_. »IxwJ! c/da 's-sutüh Dache gefallen 



fast wäre er gestorben 



Le>j jj^bt q! exX^ kidt an atir färahan 



fast wäre ich vor Freude 
geflogen 



Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 



54 



426 

yJC p v<? | \jjS kidnS an nahtarit äle, es fehlt nur noch, dafs 

> tüßil Üa efwahi-nä wir e. Maschine er- 

\jj\yi\ & ^J* ^ mh ) e t-ta<&m finden, die Speise 

V'y^'J f 1 -*^' wa'S-öarab u. Trank in unsern 

Mund führt. 

.,W mit Negation ist mit kaum zu übersetzen : 

»jjJai JäuJ' OÜCj "tf lä tekad tanzur naziru- kaum je wirst du 

uh seines Gleichen sehen 

»>£>LÄä 0*xi OlXi H lä nekad na<üd nulahid kaum jemals wie- 

sL*jtä\ »iÄP JJO« mi/l häsi el-äsja der werden wir 

solche Dinge sehen. 

Vebung 22. 

I. Die Zeit ist vorüber. Es ist drei Uhr vorüber. Die 
Gelegenheit ist dir entgangen. Die Gelegenheit wird euch 
entgehen. — Was hast du da gesagt? Die Aerzte haben 
gesagt, dafs er heute sterben wird. Was sagst du (dazu)? 
Sage das nicht ! — Als ich ihn das letzte Mal sah , war er 
unwohl. Es sind zwei volle Jahre, dafs ich dich nicht ge- 
sehen habe. Dein ganzes Leben lang wirst du dergleichen 
nicht sehen. — Wirst du reiten oder gehen? Wenn du in 
jene Stadt kommst (gehst) , so besuche mich. Steht auf, 
Freunde, damit wir gehen ! Gehe mit mir spazieren ! Wohin 
geht (Part.) ihr? Was wirst du thun? Ich gehe den Imäm 
zu besuchen. — Was brauchst du? Ich brauche Butter und 
Käse und frische Oliven und Backwerk ') ; hast du Alles, was 
ich brauche? Was willst du von mir, Bursche! Ich mufs 
dich sehen und sprechen; ich habe ein Anliegen*) an dich. — 
Was ist das, mein Kind! Du schläfst im Freien und ohne 
Kleider; fürchtest du dich nicht vor der Feuchtigkeit der 

') ijftfa* pl. ßSsi. - 2 ) K^-L>. 



427 

Nacht? Fürchtet ihr nicht, dafs ihr euch verkühlt? Die 
vergangene Nacht habe ich auf dem Dache im Freien geschla- 
fen. Schlafe wohl! 

II. Mein Kopf schwindelt mir. Ihr habt mir den Kopf 
schwindeln gemacht mit eurem vielen Reden 1 ). Sprich nicht 
frech! — Kannst du nicht länger bleiben 2 )? Wir können 
heute nicht; ein anderes Mal werden wir länger bleiben. Gott 
verlängere dein Leben! — Zünde die Lampe 3 ) an! Zündet 
die Lampen an! Die Europäer bedienen sich 4 ) des Gases 
zur Beleuchtung der Strafsen 5 ) und Plätze 6 ) und Läden und 
Boutiken 7 ). — Warum hast du mir nicht geantwortet? Ant- 
worte ihm nicht! Reiche mir die Rose, welche in deinen 
Haaren 8 ) ist, o Mädchen! Reichet uns die Teller! Ich reiche 
sie dir. — Ihr müfst euch in die Zeit schicken. Zwinget 9 ) 
die Leute nicht, dafs sie etwas thun , wozu sich ihre Neigung 
nicht fügt. Es ist Pflicht des Menschen, dafs er sich mit seinen 
Brüdern berathe. Frage den Kadhi um Rath! — Ist sie ver- 
heirathet. Ja, ihr Vater hat sie mit dem Sohne seines Nach- 
bars verheirathet. Du wirst sehen, wie die Sachen sich wen- 
den. — Geht und zögert nicht ! Es kam mir vor, als ob er an 
meiner Seite sitze. Wie konntet ihr euch das vorstellen? 
Dergleichen hat sich der Verstand eines Menschen nie vorge- 
stellt. — Nimm es ihm aus der Hand ! Ich nahm dieses Bou- 
quet 10 ) aus ihrer Hand. Ueberschreite das Mafs nicht. 

III. Es ist spät geworden. Es ist Abend 11 ) geworden. 



') c^Üül ißS. — 2 ) Das Bleiben (äuoliM) verlängern. — 3 ) J^J^ä; 
kleine L. *r>f» pl. rrf"' — *) ^»*Ä*wt. — 5 ) c .Lwi pl. c j[yJ*>. — 6 ) ö^ 

o E > * . . t, . > i 

pi. öl^J. — 7 ) ojiL> pi. o.-o|y>- — 8 ) j*~< pl. jy^- — 9 ) j-i-* 

oE - O 3 , , , 

3. Cl. — 10 ) LSPjl iu^w>. — !I ) iUÄfi das erste Dunkel. 



428 

Hoffentlich wird bald Friede werden zwischen den beiden 
Kriegführenden. Was ist dir? deine Farbe ist blafs gewor- 
den. Das wird nie geschehen. — Als sie das hörte, fing sie 
an zu weinen 1 ). Er hat noch nicht die Vierzig erreicht und 
fängt schon an, Nichts mehr zur Arbeit zu taugen. — Kummer 
und Sorgen haben bei ihm nur zugenommen. Hoffentlich 
wird deine Gage 2 ) sich vermehren. Das wird meine Freude 
und mein Vergnügen vermehren. Wieviel beträgt die Pen- 
sion 3 ) der abgedankten Soldaten 4 ) von Seiten 5 ) des Sultans? 
Dreihundert Piaster im Jahre, nicht mehr und nicht weniger. 
— Verlieret den Weg nicht! Beuget immer zur Linken aus 
und nicht zur Rechten! — Jener Bauer hat seine Aecker 
verkauft, das Joch um 200 Thaler. Wie theuer verkauft 
ihr. diese Maulthiere? Verkaufe diesen Dromedar 6 ) keinem 
Andern (als mir) ! Sei ruhig , ich werde ihn keinem Andern 
(als dir) verkaufen. — Bringe mir ein wenig frische Butter 
und Honig 7 )! Ja, mein Herr, ich werde es sogleich bringen. 
Thue, was dir passend scheint. Wo hast du diese Nacht zu- 
gebracht? Ich habe die Nacht nicht zu Hause zugebracht. 
Wir werden die nächste Nacht 8 ) auf dem Dampfer zubringen 
müssen. Es scheint, dafs das nicht zu vermeiden 9 ) ist. — 
Wo wird dies Buch verkauft ? Dies Journal wird nur im 
Lokal der Administration 10 ) verkauft, denn es hat keine 
Agenten 11 ). 

IV. Die Heftigkeit der Kälte verändert den Zustand 



— 9 ) \Xa lXj "% es ist kein Entkommen davon. — 10 ) n'\SH\ jU^-*- — 

") j**> pi. &** 



429 

des Wassers und verwandelt 1 ) es in Eis 2 ). Wann wirst du 
dein Quartier verändern? — Der Schlüssel meines Koffers 
ist verloren gegangen. Ich habe meinen silbernen Siegel- 
ring 3 ) verloren. Wir haben keine Zeit zu verlieren. — Das 
Schlofs ist in die Luft geflogen. Die Belagerer 4 ) haben die 
Befestigungswerke 5 ) der Stadt in die Luft gesprengt. Bringe 
mich nicht in Verlegenheit, sondern suche ihn zu begütigen! 
Aus dem, was du da sagst, wird mir klar, dafs du verschuldet 
bist. — Als er eben aus der Boutique treten wollte, legte 6 ) 
die Polizei Hand an ihn. Als ich eben in den Salon treten 
wollte, ergriff er mich am Arme. Was willst du mir sagen ? 
Wollt ihr eure Pflicht thun oder nicht? Ich wollte eben ein 
wenig schlummern, sieh 7 ), da hörte ich das Getrappel 8 ) von 
Pferden auf der Strafse. — Ihr könnt uns sehr viel nützen, 
wenn ihr wollt. Wie viele Tage werdet ihr dort bleiben? 
Es ist meine Absicht, dafs ich zwei Wochen dort bleibe; aber 
wenn ich kann, werde ich meinen Aufenthalt verlängern. Seid 
euren Eltern gehorsam, denn der Gehorsam ist Pflicht der 
Kinder. Der oberwähnte Marschall hat seine Entlassung vom 
Dienste genommen. 

V. Wie theuer verkauft man die Fische auf dem Markte ? 
Das Dutzend wird zu fünf Piastern verkauft. — Brauchst du 
etwas ? Ja , ich brauche einen eisernen Koffer zur Verwah- 
rung 9 ) der Kleider und des Geldes und der Landkarten 10 ). 
Vermehrt nicht eure Bedürfnisse! Du findest Alles bei mir, 
was du bedarfst. — Diese Leute sind nicht an schwere n ) Ar- 



--00 



- 6 ) ^c (JO-.5. _ 7 ) 6\ § 278. - 8 ) *^o3. - 9 ) Jbi>. - 10 ) *Lj.i> 
» , , "-i 

pl. -bSI^>. - ") J>lä. 



430 

beiten gewohnt. Ich bin gewohnt , jeden Abend , bevor ich 
schlafen gehe, zwei bis drei Stunden zu lesen 1 ). Sage ihnen, 
dafs wir uns nach ihrem Anblicke 2 ) sehnen. — Das Buch, das 
du von mir begehrst, hat meine Base von mir entlehnt. Nimm 
es von ihr und leihe es mir, denn ich brauche es nöthiger 3 ) als 
sie. — Ich habe die ganze Nacht geschlafen , aber mich noch 
nicht völlig 4 ) ausgeruht. Ich will mich ausruhen. (Seid) 
ruhig! Halte dich grade! Schreibe grade 5 )! — Er wird 
Alles billigen, was wir gesagt haben, — kein Zweifel ! 

VI. Ich habe ihn seit langer Zeit nicht mehr gesehen. 
Sie sind fortgegangen und nicht mehr wieder gekehrt. Trinke 
nicht viel 6 ) schwarzen Kaffee, denn sonst 1 ) wirst du die ganze 
Nacht nicht wieder schlafen können ! Thue das nicht wieder ! 
— Sie schlafen noch. Denkt ihr immer noch daran? Lebt 
deine Mutter noch ? Wir werden auch fernerhin so handeln. 
Er ist immer noch bettlägerig. Du bist doch noch wohl? 
Gott Lob, wir sind noch wohl. — So lange du lebst , ist mir 
von dir kein Vortheil 8 ) erwachsen 9 ). Während wir arbeiteten, 
schliefst du. So lange ihr uns Feindseligkeit zeigt, wird kein 
Uebereinkommen zwischen uns stattfinden 9 ). — Wenig fehlte, 
so wäre der Reiter 10 ) vom Pferde gefallen. Wenig fehlte, so 
wäre ich im Meere ertrunken 11 ). Von dem vielen Essen und 
Trinken wären wir fast gestorben. — Es fehlt nur noch, dafs 
der Mensch eine Maschine erfinde, die ihm Speis und Trank 
zum Munde führt. Kaum jemals werdet ihr seines Gleichen 
sehen. Kaum jemals werden wir uns wieder begegnen. 



) Wjt Lektüre. — 2 ) iü^. — 3 ) *Ji -Lä^II tXuil lil (v. JuJUÄ). 

— 4 ) j»UäJU — 5 ) tdj&JÜLi. — 8 ) mache nicht viel (jtf I) das Trinken. 

- 7 ) %. -*)£.- 9 ) J^>. _ »>) ^ß _ U) j£ 



4. Cl. 



431 



Dreiundzwanzigste Lektion. 

Defektes Zeitwort. 



I. Zeitwort mit $ als III. Rad. 

166. Jene der 1. CL, wie Vf. (für '£, § 147) e. Feld- 
zug unternehmen, werden vlg. wie ^Aj werfen (s. Nr. 167) be- 
handelt, die der 4. Cl., wie e *Oj (für yoj) einwilligen, ganz so 
wie Jii. — Mit den dem $ entsprechenden Formen (s. das 
Paradigma) liest man häufiger folgende Zeitwörter : 

I. Cl. bL> hälä leer sein l ) L&», ragä erwarten, hoffen, bitten *) 

LcO dä<ä rufen , einladen, jLw sälä sich trösten 5 ) 

beten J, fluchen ^c ) Lac cäfä verzeihen ) 

LiO dänä sich nähern*) jLc gälä (heuer sein 7 ). 

(i . > > o - - 

^jX* 3,1 t&jzö ich habe ihn in meine Wohnung eingeladen 

*«^t- c>-c>3 sie verfluchte ihn 

vi cOt £ete /mt" mich 

^♦Xi -cliAil der /wr Euch Betende (als Unterschrift) 
» o - 
.Lüt q/0 ^jüü "i nähere dich nicht dem Feuer! 

^*5^>J '«Sj^s-.l icA ii«e dtcÄ; totr Sitten euch (auch vulg.) 
* . > 

£sJI q! Lx>U )lX5> (.i^Ujts ich habe das gethan in der Hoffnung (hoffend) 

da/s etc. 
^.y isi5U^QS ^y«_j.>^*J| das von deiner Oüte Erhoffte ist, da/s etc. 



') uL->, ^> Zeer. — 8 ) ä^tO Einladung; t^y^^ Proce/s; 5LcO pl. 
K_x_cO! ÖeSe«. — 3 ) j—JJ Annäherung. — 4 ) -!>■» Erwartung, Hoffnung^ 
J3i«e. — ) q[^-»« Getröstung. — 6 ) jStc Verzeihung, Amnestie. — 7 ) i3lc, 
v5Cti theuer. 



432 



...Ibj^f ,.»« 1 g.? _jJL*o er triirte* s»cA mt/ ihr (in ihrem Besitz) über 
die (verlorne) Heimath 
«$Lie Ojüc ich verzeihe dir 

m. Jtl- ) - - 

Läc_j jJLc iJUl Lac verzeihe Gott ihm und un$t 

jt-i^.-s- ..-c lj-i-c aX-aa! er fte/i eine .imnerfte für alle Verbrecher 
' 9 >,, ergehen. 

IL Zeitwort mit ^ als III. Rad. 
167. Praeteritum : aus ^ä-« (2.C1., wie ^aJ) wird 
^>üwo masa 211 Fm/« gehen; aus ^»*« (3. Cl.) wird ^**» säca 
sich beeifern; Jb (4. Cl.) bleibt : baqi bleiben (od. vlg. bäqa 



wie ^-ä^>). — Aorist : ^^*j (2. Cl.) wird zu 
(Jussiv ji^j)*, ^y^^J (3. Cl.) zu ^f**^ j^sca (Juss. ,«-**u); 
^yLj (4. Cl.) zu Juj (Juss. ouj). — In der Conjugation 
geht ^5 vor I und ü verloren. Vulg. (§ 151) : 



Praet. 



-*w( m&&& (miäi) 
o^ww« mäiat 
o..y*>wO malet 
'*jJ+>sA magetl 
c^aäC^ malet 

\y£isA mäSü 2 ) 
i^Xa^o maSetü 
maäenft 



-*-. säca 
o«m sacat 

0*a»iw sa<et 
JJj u m sätet! 

Owuu« sätet 

tyt** säcü 2 ) 

I^äajuw sacetü 

Läajum satenä 



Aor. 



^■Ä«*j jemsl 
-*w.+j te'ms'i 
-.***j te'ms'i 

t4*M^ te*mfii 



LT 

,-junmj te'sta 

.jlmo tes<a 
-*amj t^sri 
-*-wl äsca 



( yü bäqi 1 ) 
o-^üj baqijet 
OsaÄ? baqit 
JuJü baqitl 
o«oJb baqit 

tyij bäqü 

I^Äaäj baqitü 

LaaÖJ baqinä 

Jüj je'bqa 
Ju3 te"bqa 
c Ä*j te'bqa 
JixJ te'bql 



) od. mehr vlg. miß, miöijet, miöit etc. ; bäqa, bäqat, baqet etc. — 

° * ' ° - - 
) für alt \y£*A u. !yu«. 



433 



I^.aw.+J je'msu 


j^JLMU jeVü 


lyj/j je'bqü 


\j£.+j te'mäü 


lytAvo' tdstü 


JjÄ»-» tdbqu 


c XiCs*j jicirisl 


^.xavo ndsca 


Jui ne'bqa 


Imper. ((jÄ-*l) ^1 imäi 


Oc*J) ^.xavI is<a 


(Uül) Jüt ibqa 


~/*w«l ims"! 


(? x*»*t isü 

U-x^vl isfü 


Jüt ibqi 
Fjüjf ibqü 


Partie. (tj&Lo) l r'**'^ mäs*I 


(eL*) (^L* sää 
ÜacLw säcijc 


(ob) i^Li bäqi 


f. JCa^vLc mä^ije 


iöwäwJ bäqijc 


pl. Qj^yiiLe mä^ijin 
o 


) .^aacL* säcijin 
o * 


• .aaäwJ bäqijin 


Inf. i^*^ ma ^ J 


^**« sag 


-ßj u. 9ljü 



Partie. Pass. L tf'*' x m ärmi geworfen 

2. Cl. -*J bägä (big!) begehren 
c -o bäna (bini) bauen 
{G ^>- gära fließen , laufen, 

geschehen 
^_CjO dära wissen 
-A. rama wer/er» 
^ÄA« säqa Ironien, bewäs- 
sern 
^£j*& s"äwa Jraien 
^CfcXJ tawa falten 
Jac rata ^eSen 
^c gala sieden 
-&& qäda richten , »er- 
ricAte» 



^_j»Ciwo me'sVl gebraten. 

^$S kara vermiethen 
Ju käfa geniigen 
^t&A mäda vergehen, gehen 
^_£iA£> hada führen 

3. Cl. -jl äba «icA weitem (u. 

2. Cl.) 
{ßy**> säwa gleichen, gelten 
-^i näha verbieten 

4. Cl. L c /i '; rädi (ridi) einwilligen 

/c-ic gänl rctcA «ein 
-äJ laqi finden 
~m*i näsl vergessen 
^i ball abgetragen sein. 



L5 ! i£r?- 



gara e 



tawaggä'hnä ila'l- 

mäcrid , li-nusahid 
mä bdwa gäri fih 



wo« Aa$ «JcA ereignet! 

wir begaben uns zum 
Ausstellung splatz,um 
zu sehen, was dort 
vorgehe 



l ) statt £y*X>LA alt q_j.äL«. Als Hauptww. haben diese Participien 

O - - .> •'.«*©"•* 

den plur. 'dlxb, wie (J&Lo ( -ÄUJt) pl. (&u*w«) sLi^o Fufsgänger, (jisli 

pl. sUaä Richter, o|j pl. »^ Gouverneur (S. 126, Nr. 10). 

a 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 55 



434 

^^jj| ^ywl-A ^f" ' *i Um tdgrl meräsim et- die Beglückwünschungs- 

tebrik Ceremonien fanden 
nicht statt 

»JuL? mÜj^' Lo mä tegri'fi hä'ide vlg. laufe nicht so! 

Lü a^o ..I i c )0<J ^ la ne*dn in ßähh l&nft icir wissen nicht, ob uns 

— r- an etc. erlaubt ist, dafs etc. 

'ff <} 

Ac Jüj JJ> i5j^' ^ la ^"k* na * j^ D( l a (a * a »*A we \f* nicht, ob es 

fLw.lt IvXP häsa's-sytr 6ei d»«*em JVei«« 

bleiben wird 

.Jö *JI a-lam te'drl wufstest du denn nic/it! 

..y» L_i_jlÄ^3 c>~*j ramat kit4bi-hä min «ie warf ihr Buch zum 

.. - * .. efi-libbäk Fenster hinaus 

^5 (Jwo—St (jÄyOj-j* Lo ma tarmü'fi er-raml fi'l- werfi keinen Sand »V» 

*Ul mft' Wasser 

o . 

&.JLfl-* Jle ■g'ä-H je'mÄI <ala ma'kl-uh er geht langsam (schnell) 

(J^Jb) (bi'1-cägal) 

^ JUj Lo ä^Lm säcati ma temsi'ä m'lih meine Uhr geht nicht 

J*xt ^Ml) ^wt fmSl, y'fmal Sdgl-ak 

!»^liw tjJUct tj^ol imäü, ycmälü suglu -kum 

.Ji-wt c^Jt j^iU (jö fen mäfii e"nte? isqi el- wohin gehst du? tränke 

JwkÜ hei die Pferde! 

-Äxä£j jekfi-ni das genügt mir 

Jai ,c^i ^ ma jekfi qätt da« genügt durchaus 

nicht 

K>t.iaSt ^j-bt cjaJo Li ja bint, itwl et-tarräha lege die Matratze (die 

(öLsÜJI) (el-lihäf) Decke) zusammen, 

Mädchen ! 

(^ÄsaiJi) g.jjt^.LJl et-tararib (el-ldhuf) die Matratzen sind zu- 

.." » matwijje sammengelerjt 

(Xj^ä^o) ÜxXw«^U »^ wäzze mahsijje (meS- eine gefüllte (gebratene) 

wijje) öon* 

»J..ÄÄX *>tJfc> tarrähe mahsdwwe eine gestopfte Matratze 



geh? (gehet), thue (thuet) 
deine (eure) Arbeit! 



435 



»<Js£> 






mäta btfnijet häsi ed- wann ist dies Haus ge- 
där baut worden? 



y-S> &_jtt»X~Ji -./ix.^a mä3j ed-däbbe hüwa der Gang des Thieres 






a 



t v5 3 L 



U".SJ 



Uail Äjk.^v/0 



bat! 

mf/1 el-guräb illl hä- 

wal (planen) an 

]4>mil mi&jet et- 
täwüs 



ist langsam 

wie der Habe , der die 
Gangart des Pfaus 
nachahmen wollte. 



*j c^M*jto, bt ana radit (§ 313) buh 1 . 
. \ . " f , .. }• tcft willige ein 

((jo\J) ^Jta\j bt äna rädi [ * 

i£i*te-& lf. \iz\xfiO. [ )s&> hal radit bi-mä carädt willigst du in das, was 
o ^1 i^jJLc <alek au lä ich dir anbiete, oder 

nicht ? 
«5s»J«fc vtojj aJJf alläh jarda (jirda) cabik mÖ#e Gott mit dir zu- 
frieden sein ! 
e j^>> iy% 0^4J c*°r-l järda jemüt min el-gü< er stirbt lieber vor 

Hunger, als dafs er 
arbeitet 
ich habe deinen Namen 

vergessen 
ich vergesse nicht 



JotXÄ-j Lc_j wa-mä jegtägil 

di£***i o*.a«wJ nesit ism-ak 

-<& >*ut L« mä ansä'6 

ij**.*J ^ lä tensa 

Ji?jit ^^-wJ ^ kam jdswa er-rätl 



vergifs nicht 

wieviel gilt das Pfund ? 



^fc Lf^^ rV* o.*&J laqit men dälli-ni <äla ich habe Jemanden ge- 



*6jo 



där-ak 



funden , der mich 
nach deinem Hause 
führte. 



f Jb bleiben, übrig bleiben ist oft mit noch (zuweilen mit 
nur od. also, nun), negirt mit nicht mehr zu übersetzen : 

*L£jJJ ütXlc itfä-J- 5 ' a-t^bqa cändi-nft li'l- wirst du zum Abend- 

<ä£a mal bei uns bleiben? 



436 



(jä.3 v ftJ*^t ,*-«*=> «A*J 



jS («frä^Ü 



u*-* 5 OM 



.juj 



UU (J4J) ^ 



bä<d häsm (hasm) el Alf 
qyVs" te*bqa flftt inki s 

ibqa sälimaü 

unfud eB-sitaro taijib, 
hatta la jübqa fihft 
nämüs (bärgae) 



, JLa . j »JUI tLii ^1 in fift' all&h ne"bqa ne- 









I. 



Ji 3 Li 






bäqa qalb-ak mesgül? 

baqa qälü lak e yhwäni- 
na 

ana <ändi fidgl baqa, 
la tuwabidü-ni'ö 

baqa kef älfyq falek, 
ja meg°üm 

bäqa muräd-I afiüf-ak 

e"hna muslimin fi batad- 
na, wa entü naßära, 
bäqa e6 dabin -kum 
benäti-na ') 

äna Uli agnet-ak, baqa 
hanäqti-nl leb 



o.3j Lü ^b Lo mä baqa la-na wäqt 



nach Abzug der 1000 
Piaster bleiben 30 
Beutel übrig 

bleibe gesund ! 

schüttle den Vorhang 
gut aus, damit keine 
Moskitos (Mücken) 
drin bleiben 

hoffentlich werden wir 
uns noch öfter 
sehen 

ist dein Herz noch be- 
drückt* 

was haben dir unsre 
Leute sonst noch ge- 
sagt ? 

entschuldiget mich, ich 
habe noch zu thun 

wie soll ich noch Mit- 
leid mit dir haben, 
du Unseliger! 

meine Absicht ist nur, 
dich zu sehen 

wir sind Muslims unter 
uns, und ihr seid 
Christen, was also 
mischt ihr euch in 
unsere Sachen? 

ich habe dich doch zu- 
frieden gestellt, wa- 
rum also würgst du 
mich? 

wir haben keine Zeit 
mehr 



*) vlg. = LUaJ. 



437 



\-i}\ "ii» t^ii S J L« ma bäqat w,1 lä oqa es ist auch kein einziges 
^^OÜI i^yA 8t\5>l^ wähyde min el-lähm Pfund Fleisch mehr 

übrig 
-.& gÄi Lo k&Sö £ fi dukkän-uh ma bäqa in seinem Laden ist 
68 Nicht mehr 

&LJÜt J* j.Ij L« Jb bäqa mil näm's* el-lele /m£ er auc/i diese Nacht 
^O di? noch immer 

nicht geschlafen? ) 

Vulgär ist 'su oft gradezu gleich sein, existiren, mä 
baqä's gleich J* & £* ^ es #^ nicht (mehr) : 

,3 ^a*Äj c^SjJt to di'1-wäqt baqenä fi'n- jetzt sind wir im hellen 

.LjJÜt nehftr Tage 

*.cL*.j! qvo o^fiJ lil äna baqSt min etbäcuh ich bin (jetzt Einer) von 

. e '.' seinen Schülern 

(sg. £o) 

CJj-*-^* "$ ^«& ^äj Lo m a baqä's" la mahbüb es gibt keine Zechine 

^Jyj^ iwÄJ*ai "^j wa lä nußß mahbüb und keine halbe 

Zechine. 

Vor dem Aorist als Imperfektum (Erzählung) steht 
es oft überflüssig : 

— IXä+il <Ä,s>Ij fÄi bäqa jähud el-miftäh er nahm den Schlüssel 
«JjjiAÄAajf <P***rL5 wa je'ftah eß-ßandüq und öffnete die Kiste 

xj^.^> v.^-A-ip o.ftj bäqat tegib ö'wäijet el- sie brachte etwas Hanf 

kettän min es-süq vom Markte und 

wa täqtud tagzil-ha setzte sich hin und 

spannjhn 

&a1c OiA-is.Ä-J «--y;ÄJ baqenä bi'nläddid <aleh wir drangen in ihn 
(§ 88) (setzten ihm zu) 






Abgeleitete Formen. 

• II. F. an tril 
Rad. überall schliefsendes ^5 ein : 



168. Von der II. F. an tritt auch für die mit 3 als III. 



l ) Frage im Munde des Arztes. 



438 



Praet. Aor. Imp. Part. Inf. 



II. F. 



\J 



Ii> JJi (fe) J& (j^>) Jf** M^ 1 ' 



m. JA J&i (sS*) ^* (js^U) ^iU. 8l5^Lood.*Liü 



. o B 



IV. 



l5 






v. l yis ^äuj (uüS*) l5 äs m&o ^«Lo« (uds)^»s 

VI. iSs iÜü (JÄ lC &3 (<jisi) .Jßlsi (vJI^S)^ 

vii. #Jiä ^^ (^Sjj ^yä (^xl«) ^iü *t£sj 

viii. ^/h ^ i£ (^1) ^ KjBÜ ^jät* *<j&\ 

„ o - o o .. o -■ o-o o - o o - o y o - o > - o o 

II. F. jjjOl adda bezahlen ') ^j*& <äbba dop/en 

J^> halla lassen ^ ni hha we^Aun 

, -**w sämma nennen ) .,,„.,«« ~\ 

t» icO» wädda /«Aren (8. 106) 

^£jjw säwwa gleichmachen, 

richten, machen <5fl warra ^V«« ") 

JLo ßalla Jefen ff *ö^ wäßßa au/^ro^ren ). 

SjÄjtSt ä-a-JI c^-jo! addet ileh el - caiarat ich habe ihm die 10 
O^L^ rijalat Thaler bezahlt 

b'iXjLäJt &j01j v.JuSy) tauqif te"dijet el-fä'ide die Einstellung der Zins- 
zahlung 
)\\J> ^Oj-j ^_jl <lt ila en juwäddl häsa't- wohin führt dieser Wegt 

vJLijiaJt tariq 

^1 w$o0^i ^Ifi Il\5> häsa'1-ämr juwaddik ila dies wird dich zum 
w^XaJ V^p* haräb bet-ak Ruin deiner Familie 

führen 

) -tiO) u. XjOIj Bezahlung. — 2 ) *-m-*ö Benennung. — 3 ) Um- 

Setzung für ^^ rawwa statt ^ß\. sehen lassen. — 4 ) *-v°^J ^«yü»"«^! 
Testomen*. — Vulg. te'dijje, tesmijje, taußijje (§ 44; 65 b, ß)' 



439 



Ij.-Xj! !j.*am.J OIa5 



kef tusämmü dutu 
häsa'ö-Se 



jyOjä .«a«u Oj<3 düd jusämma qyrmiz 



«£j«jt Lil 



musämma (f. musäm- 
maje) bi-jüsuf (bi- 
z&nab) 

nähhl el-mä'ide 

nähhü eß-ßuhün 

häsa'd - dawä jumaäSl 
el-bätn 

äna uwarri'k 

wam-ni et-tariq 



wie nennt ihr das ? 

ein Wurm, der Kermes 

genannt wird 
genannt Josef (Zeinab) 

rücke den Tisch weg! 
nehmt die Teller weg! 
diese Arznei führt ab 

ich werde dirs zeigen 
zeige mir den Weg! 



waßßet el-haijät an ich habe den Schneider 

beauftragt, mir einen 
Anzug zu machen 
sie wird dir (f.) die 



jäcmal ll bedle 
tusawwl lik e6-gu(ür 



usawwi'h äna 



Haare richten 
ich werde es machen 



mä halleti'ö mä acmäl- ich habe nichts mehr 






uh 

mä hall^t-uh j^dhul 

el-qa'hwe es-södä ma 
tuhalli-ni anäm 

ßär währl , balli - na 
nerüh 

hallü'h jäcmal <äla 

kef-uh 
lslyq bed, wa lakin lä 

tuhalli'h j^jbas 



zu thun (übrig ge- 



sie liefs ihn nicht ein- 
treten 

der schwarzeKafee läfst 
mich nicht schlafen 

es ist spät geworden, 
lafs uns gehen ! 

lafst ihn nach seiner 
Bequemlichkeit thun 

siede Eier, aber lafs 
sie nicht hart wer- 
den. 



440 



III. F. viL b&la sich bekümmern 
\C JL> gära ÄonÄurn'ren 
jL^ häka gleichen 
jo\* räda szu befriedigen 



suchen 



^cl. raca berücksichtigen 
^^Uw säwa gleichen, gelten 

4>Lto d&lia gleichen 
£o läqa begegnen, finden 
^£l>Ü näda ru/en. 



A ig»-* t*3»-0> £^l uläql häsft qäul 

0.b bärid 

»s^Jlo ^^Li ^jftAi' kef tul&qi hal-ak 



u$Ms£=* Joüj L^= kemä trffcal kasalik tu- 
$$3 läqi 

«jlitiUi ]y>-j^> haragü li-mulftqät-uh 



^Imu u&j-ä ^+£=> kam q^rö jus&wl er- 
vJLj^I rijäl 

iwto! J' ...t u£»Xji lazim-ak an turädi'h 

j,bi Le mä uball 

& JwJ ^L*J L« mä nubäli bi-fie 

i. i i 

o.^ ( <?^° ^^ -^♦ J ^ am ubäll mäta mütt 

»X*.JI ^oAxJ li-cadam el-mubälät 

w$^X*J) ^x UiAac Lo m5 (ändinä min el-mu- 



k! &-a-£>La&_> 



iy 



aui'L^j x^Ls?. 



lük men judahi'h 
au jugfiri'h wa ju- 
häki'h 



v-ÄJj-ÄJt AxLäI ä(ely> murä(ätan li-maqäm-ak 
eö-lerif 

IV - F - ^kt äbqa dauern fa»«eri, ^to.t 
erhalten 

(JTj^i ägra ausführen Ju,t 

(^>) ahla räumen Ajf 



icA finde das sehr al- 
bern 

wie findest du deinen 
Zustand ? 

une du handelst , so 
wirst du Gleiches 
beJahren 

sie gingen ihm entgegen 

wieviel Piaster gilt der 
Thaler 1 

du mußt ihn zu be- 
friedigen suchen 

ich mache mir nichts 
daraus 

wir kümmern uns um 
Nichts 

es ist mir gleichgiüig, 
wann ich sterbe 

wegen Nichtbeachtung 

wir haben keinen König, 
der ihm ähnlich wäre 
oder mit ihm kon- 
kurriren und es ihm 
gleichlhun könnte 

aus Rücksicht auf deine 
hohe Stellung. 

ärda einwilligen machen, 

befriedigen 
asqa tränken 
adna nähern 



441 



^iocl acta geben ~gi) änha zu Ende führen 2 ) 

.Äci ägna ersetzen^) k3^^^ ähda 3 ) übermachen, schenken. 

iJLSt +£\£i\ abqä-kum alläh 1 möge Gott dich am 

p£jJsLu &1H alläh jubqi-kum Leben erhalten ! 

l^XAßjf ^^di «jLiaxJI el-badä'ic ellätl abqetü- die Waare, die ihr bei 

LJuiAJ ha ladenä uns gelassen habt 

.lXäj ic JC«XjJ «JOwto.t ardet-uh li-jeätari bi- icA Aaie »An bewogen, 
(w,La5^I s^ii.xi qädr cäs"aret ekjäs da/s er für 10 Beu- 

tel einkaufe 
c^A^it t-X.3 O-^" 1 ' l5^ mäta tekön qad anhet wann wir*t d« deine 
h&j*.£ därs-ak Lektion beendet ha- 

ben? 
JCxü^XiJl äJLa*H ^Lfcif inhä' el-mes'ele es-sar- der Austrag der orien- 
qijje talischen Frage 

jl »—vi! ^jü-ä-j -ic caläija bäcad afigäl jäl- ich habe einige Arbeiten, 

Lgafrit ...I ^o;Xj zam an unhi-hä die ich beendigen 

mufs 
U->.oJl *Ji L^Jl^iA^t ä'hda ilehä älet et-tarab er schenkte ihr das 

Musikinstrument 

öS 

£ .*^b* ^£>| <i)JLoai q+ min fadl-ak , ä'hdi se- übermache deinem Vetter 
... . ,. läm-I wa ikräm-i meinen Orufs und 

^ * *-> -* na lbn-camm-ak meine Ehrerbietung 

u£»J C J»A.J v-*-A\JI ed-dähab jüdnl lak el- das Gold bringt dir das 
iAaaxJ! ha cid Ferne nah 

*jL$aJI (tyuvl) \JL«\ äsqi (äsqü) el-behä'im tränke (tränket) die 

Thiere! 
5C*JLäJI f^L>t ihlä' el-qylca die Bäumung der Fest- 

ung 
•oibLJt oL-5>^L.Aoüt el-yßlähät el-läzim die Verbesserungen, 
■ * . . igrä'-hä deren Ausführung 

**> nöthig ist 



6o- 



') reich ( -i£) machen, so dafs man nicht mehr bedarf. — 2 ) I. Inf. 
' Oo. 

-gi verbieten ; Inf. ^»gi zu Ende führen ; JüLgi Ende. — 3 ) I. führen ; 
* > , . s- . . . 

{j<X$ u. xil^\£> rechte Führung; äj^\5> pl. lit^S 3 Geschenk. 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 56 



442 

.yS. qmW L» ^liet agnä-ni mft sami<t (an tcA hatte genug an den», 

* mezid es-suwal 1 ) wo» ich gehört, so 

ijTj^Jl l\jj* ^ ^ nicht weüer 

fragte 
.,c ^ t ifti«; vjlP^fJ el-ihäb jugni-hum <an die (eigne) Haut ersetzt 

L-jLxiil e//ijäb ihnen die Kleider 

JJÜ icj>\ iULi-b tariqa ühra tugni «an eine andere Methode, 
\<yj> .-c häsä welche dies über- 

flüssig macfit 
u$J Lyow .., JCj \ö<$> hftsa jekün mugni lak das wird dich zufrieden 

stellen. 






iA ftkfi tatet 1 u h el-ügre 8 ) 1 icA A«6e iAm < 
ÄjJact a< t6t-uh el-ügre gegeben 



I4I »UJac «atenä'h laha I „„> Ao6(m M iÄr ye _ 

»U LpUaLlcI a<tenä-ha ijjä'h ^ e6<m 

O J 

^♦±=axL*j ^ojj J»y küll jöm nucti-kum wir geben euch jeden 

. » • - (od. nä<tl läkum) Tay eure Lohnung 

*-> x . , ugret-kum 

tiVjJa*j ^^>t Joc>t ägcal ahüja ju<ti'k icA werde es dir durch 

»LI ijja'h meinen Bruder geben 

lassen 

Cj«hf.t) $-*■* h.rt acti-nl (ä<ti-nl) [od. y<tl oü mir einen Becher 

....,» . . lil qädah möje Wassers 1 

z ö*-s [J, fS ScLtA\ • 

[LaJ ljJ3.nl] Ljjiocl actü-nä [od. y<tü läna] oiÄ un* zu trinken! 

v-Jyio ^j likej ne's'rab 



) was icb gehört hatte, überhob mich einer Vermehrung des Fragens ; 
"^ C? c (_£"** ^ * CÜ bin überreich daran, bedarf nicht ein Mehr davon; 
lM^sUj^ i^^' & *^ ss> ^ du ( f -) Dedarf st des Schmuckes und der 

Gewänder nicht. — 2 ) Die IV. F. regiert e. doppelten Accus, (der Person 
u. der Sache) ; Gr. § 162. 309 *. 



443 



jLw JJä. JtjfOl eddi-ni rätl sukkar gib mir ein Pfund 

(Aegypt.) l ) Zucker 

öOIj: *£ ( -^^- > teddi-ni kam zijäde wieviel gibst du mir 

darauf? 
S.LjJt Ä*ä. ol£> hat riiqcat ez-zijäre gib die Visitkarte her/ 

O* XjijMiaJI Jt L5j3^ dura 2 ) ilaija ed-de<a er zeigte mir das 
l\j.xj min bacid Landhaus von Wei- 

tem 
LäjL« ^ ***)^ O.JLT känet aurät-uh ll säby- sie hatte es mir schon 

qan früher gezeigt 

&£*Jl c*-rtj^ auri-nl es-sikke zeige mir den Weg! 

V. F. r>y tarägga bitten _Äaj tacälfia soupiren 

£ j' taräqqa emporsteigen, ^l\*j tagädda speisen 

Fortschritte machen Jää taläqqa empfangen 

^#+3 tesalla sich trösten, JU.J temänna wünschen 

sich unterhalten '*'.'. ,„. . .„ 

- % . tf Sfcj tuwumja, vlg. tawana 

i GixS tacäzza sich trösten L?X 
^> sterben 3 ). 

— g,JäJt o.äj (3 jjw.^1 e'ms fi wäqt ed-dd'hr gestern zur Mittagszeit 
-a£a>- J^j.j tawäffa habib-i starb mein Freund 

j-LjXüLj CAJtXw l\ä qad tagaddet bi-i6tiha ic/i Äaie m& grofsem 
f*&b& cazim Appetit gespeist 

-/ioiÄJ vi^-äj ^ ! i3 fi e wäqt tetacäöfia el- wann «>»>«< du Aew<e 
l^jJS jöm zu Abend essend 

\Ä^>,j o«.JL^3 kunt taragget-uh tcA hatte ihn gebeten 

& -AiaÜJ £j! (^L>yjt at'raggä'k au taqdl H ich bitte dich, mir e. 
&>l>" häge Gefallen zu thun 

m 

li«j*x y£j*n JUÄi netemänna minnak mac- wir erbitten e. Oefällig- 
rüf keit von dir 



') ^vM (ursp. an Einen gelangen lassen) s. S. 105. — 2 ) Umsetzung 

-o£ SoE -$ 

von ^5j' statt (j?U ^'c5j' ^ 103 ^ «e^en lassen, vgl. S. 438 Anm. 3. — 
) (Pass.) von Gott als vollwichtig angenommen werden (§ 154, (Jjj). 



444 






qad täla-mä teman- 
net, an jekün «andmft 
höna bä<ad hawäfil 
(v. häfile) [markabät] 

harräket Uhu et-teman- 

ni 
talaqqü'h bi'l - qabül 

wa't-tahsin 



tJUhflXJÜ «j*.xiÜJ' tuldqqijet bi't-taßfiq 



^,yJI 3 ^o^XSxJt ^>j"2 






läzim et-taqaddum wa't- 
taräqqi bi't-tedrig 

tesälla fi hasa'l-bustan 
qalilafi 



ich habe schon 
längst gewünscht, 
da/s wir hier einige 
Omnibus hätten 

sie erregte in ihm die 

Begehrlichkeit 
man empfing ihn mit 

Beifall 

sie wurde mit Beifall- 
klatschen empfangen 

man mufs stufenweise 
fortschreiten 

zerstreue dich e. wenig 
in diesem Garten. 



VI. F. {^Jjü tedära untertreten, 
Schutz suchen 
Jdjü tatäta sich einlassen, 
sich beschäftigen 



JJjü tacftla erhöht werden 
^•bLi taläqa einander begegnen 
icOL»J temäda sich in die Länge 
ziehen 



q£ J,Xo sJJl tUi ^t in iä' alläh netaläqa 
>— *rfr* (an qarib 



„ol*£j qI ot.i -y« men aräd an jetacäta 
8.LpJl et-tigäre 

t Äj t^L»L*ÄJ 'i lä tetacätü bi-äe 



^j\ AXi (LiÜ>) Ud3- halli-nä netedära min 
f || el-mätar 

£• j£**H ^^J" J^ 3 kull se jetagäijar ma<a 
O X L^'-*- 1 ' temädl ez-zemän 

^wxi' jdül alläh tacäla 

^Läj jüLÄ+j bi-minndt-uh tacäla 



hoffentlich werden wir 
uns bald wieder 
treffen 

teer sich in Handelsge- 
schäfte einlassen will 

lafst euch in Nichts 
eint 

lafst uns untertreten vor 
dem Regen 1 

Alles verändert sich mit 
dem Fortschreiten 
der Zeit 

Gott, der erhaben ist 

durch die Gnade dessen, 
der erhaben ist 



445 



UP $jü t a c ä 1 höna 
iCiAic (^i) i.L*J tacäli <ändi 
U^ 5 * ei" 11 L5 J^ UJIjü ta<älü be'drl <äla hin 



VII. F. . ff»>-j5 imbäga begehrt 

werden, sich geziemen 

-Aiaäil inqäda beendigt, 
abgethan werden 



komme hierher ! 
komme (f.) zu mir! 
kommet morgen zeitlich l 

(Cj£jt inkara vermiethet 
toerden 



&a5 c-Ä~«.'*J ^> »wÄJ*-^ e- Weg , auf dem 
nicht gegangen wird. 



yo^l ^aüJ\ \X6 qad inqäda el-ämr die Sache ist abgethan 

Ui'tJL&l SiAvO c>.*i3äjt inqädat mriddet iltiräki- unser Abonnement ist 

nä zu Ende 

-AiaäÄJ -X» i et ^i ila es" jenqädl el-häl wie wird das enden ? 

^ " ^ & 

^lAÄfi ^Xu ^»Xj bi-kam jenkäri <änd u - wie theuer wird bei euch 
J>.*i>- .Lg.JÜ5 ,3 kum fi'n-nehär el- e. Kameel auf den 

ge'mel Tag gemiethet 

jenxbägi lak (an) es geziemt sich für 
tacmal ödgl-ak dich , deine Arbeit 

zu thun 
^.LeJI slcL/o 5 iu-o jembäg'i muraeät ez- man mufs sich in die 
zemän Zeit schicken 

mä jembägl an jüskar es ist nicht der Mühe 

werth , davon zu 
sprechen. 

J&J»\ istdka klagen 
-AiaÄÄ) iqtäda erfordern 
^cjü! iktära miethen 
.äxJI iltäqa finden 
^^Äil intäha zu Ende sein. 






/^ O 1 L, 



VIII. F. ^siAäjI ibtada anfangen 

JüCi») ihtäla allein sein 

^ .. i . w 
^*iaj .) lrtäda einwilligen 

icJCwl iätära Aaw/en 

-$Ä*ll intäha begehren 



V-J^Xj rfsÜJl ^lXäjI ibtäda 1 ) e//älg jesüb der Schnee fängt an zu 

(jedüb) schmelzen 



J ) ^_5»Aj vlg. statt I<Aj, wie (CJ> /e«en statt La. 



446 



c pUJt 

xJLäJI ci*J,£&l ^Xj 
feX4>*« i^yiMwÄJ Lo) 

JuXJI 
ULH?* ^ |y&M Lo 



ibtadet aiih 
ibtadenä neöih 

jebtädi jdmfil 

dmta nebtadl ed-durüs 

ibtada (särac) fi'1-blna 

jdbda bi'1-ähir 
bi-käm iätaret el-<dlbe 

a-mä teötarü samak 

ruh iätari Suwäijet ne- 
bid 

jeStakl min wägac el- 

käbid 
teötakl räsi-ha 

bifitakl minnak 

agtahl an äkul luqme 

i£tahenä-kum 

kunnä muätahi-kum 

mä ll iltiha (qäbilijje) 

li'l-akl 
mä 11 ndfes äkul 

häsä juhärrik ol-istiba 
bäsä jdftah en-n&es 

lä taltaqi äbadan für (ja 
ähsan min häsi 

mä iltaqü'g gära häge 
fi'l-bet 



ich fange (wir fangen) 
an alt zu werden 

er fängt an zu gehen 

wann werden wir die 
Lektionen beginnen 

er läfit sich in'« Bauen 
ein 

er fängt mit dem Ende 

an 
wie theuer hast du die 

Sehachtel gekauft f 
kauft ihr keine Fische ? 

geti, kaufe etwas Weint 



er klagt über Leber- 
Schmerzen 
sie klagt über Kopfweh 

er beklagt sich über dich 

ich habe Lust einen 
Bissen zu essen 

wir haben uns nach 
euch gesehnt 

ich habe keinen Appetit 
zum Essen 



das erregt den Appetit 

du wirst nie eine 
bessere Gelegenheit 
finden als diese 

sie fanden nicht , dafs 
etwas im Hause vor- 
gefallen war 



447 

JÜL &***iü Ui' kemä jaqtadi'h el-hftl \ nach J^rf fc , , ^ der 
JlH ^yäaÄiw J^ cäla muqtäda'1-häl Umstände 

^£=a.5'L_JC_.&t 8l\/> miiddet iötiräk u -kum Ihr Abonnement endet 

. * . tentähi fl gürrat mit Anfang des 

<J° *J* & UT*^ si'1-higge Dilhigge 

*£& 

y»Kt r^SJ 15* l5^ ^ ^ a ^ jentähi el-ämr wie wirtZ da* enden? 

o.X"i ,..t ,i,i ow^ÄJls fa-intahet üa an qült und schlief slich 

sagte ich etc. 

£j& -^XÄX-w *Xilx*i33 qadljj^t-kum sa-tentähl eure Angelegenheit wird 
v^uij can qarib (§ 86) JoZd beendigt sein 

i.. o. 

J^ .^Äi*., IlXx-* aIJI alläh mäbda' wa mun- Gott ist der Anfang 

taha kull ge und das Ende aller 



*^JT 



Dinge. 



.1, 
X. F. -ilX*J istä'na (vlg. { JUuw! digung bitten, seinen 

istänna) erworben Abschied nehmen 

(JpA£**l istädcasw «icA rufen, ^jtÄA«! istägla theuer finden 

einladen ^iX**) istägna sich begnügen 

-Äxiwwl ista<fa um Entschul- {ߣ.'JL>*\ istäkra miethen. 

v\XXc & ^LciAÄamI istad<ä-nl üa <änduh er hat mich zu sich be- 

rufen 

pl i ■ ,ir .w o) jjia_x-j bäcad el-a6gäl jestädä einige Geschäfte ver- 
^c._j^a5> (^(AÄavj hudür-i langen meine An- 

wesenheit 
jX**j\ v^a-JäÄaJ J.S> hal istaglet es-syer findest du den Preis zu 

theuer ? 
8j^\i> «JL* oXäawI istäkrat minnl el-hügre sie hat das Zimmer von 

mir gemiethet 
LiLo; w5s.ÄaJLäawI Li! äna ista'net-ak (istan- ich habe eine Zeit lang 

net-ak) zemän auf dich gewartet 

\Xs>^ MifLiLÄ*w.j jestannäk(l) n wähyd es wartet Jemand auf 

dich 
Ä^vAÜ i"yA c ft*ÄA»o jestäcfl min el-hydme er will seinen Abschied 

nehmen 



448 

&-w.*3» -*c UxAÄJCwt istagnenft <an hämset wir haben uns, »tatt 5 
- Iiaddämin bi-hädi- Diener, viit 2 Die- 

kfc** " O^ meten nerinnen begnügt. 

Uebung 23. 

I. Ich bitte dich , dafs du mich hierin nicht behinderst. 
Wir bitten euch, dafs ihr bei uns bleibet. Was ich von dei- 
ner Güte erwarte, ist dafs du mir Nachricht gebest, sobald du 
eine Spur von ihm findest '). Ich habe (wir haben) das ge- 
than in der Hoffnung, dafs es den Beifall der Kenner finde*). 
— Hast du schon gehört? N. N. ist heute früh gestorben. 
Möge ihn Gott zu Gnaden annehmen s ) und ihm und uns ver- 
zeihen ! Es ist in den Journalen berichtet worden , dafs der 
Kaiser von Oesterreich vor seiner Krönung zum König von 
Ungarn eine Amnestie für alle Verbrecher gegen ihn und seine 
Regierung ergehen liefs. — Habt ihr schon gehört, was vor- 
geht? Wir wissen nicht, ob sich der Weizen 4 ) auf diesem 
Preise erhalten wird. Wufstest du denn nicht, was gestern 
im Palaste vorgegangen ist? — Der Abessynier 8 ) traf (warf) 
ihn mit (bi) seinem Pfeile 6 ). Die Feinde beschossen uns mit 
ihren Pfeilen. Wirf diesen Stein nach ihm! Bewerfet sie 
mit Steinen! Das genügt. Das genügt durchaus nicht. 

II. Willigt ihr ein in das, was wir euch angeboten 
haben in Betreff (min) der Herabsetzung 7 ) der Preise? Ich 
willige nicht ein. Wir willigen ein. Ich würde lieber vor 
Hunger sterben als eine solche Abscheulichkeit 8 ) begehen. 



• ** - O - . (1 

) 1.31 «J l\>j. _ 2 ) ^JL^ÄäJW £y> \ijA\ S& OJ^ £5, 
es fiel bei dem Volke des Wissens auf den Fallort der Billigung. — 8 ) *-»s>, 
Ä - 4 ) *kl>. - 5 ) ^^>. _ 6 ) ^ p l. r L^. - 7 ) c^axäÄi*. - 
) Kfc&fcftj KcU^Jt vj& jJLo die Aehnlichkeit dieser Abscheulichkeit. 



449 

Ich habe mein Versprechen nicht vergessen. Vergifs nicht, 
was du mir versprochen hast. Du wirst dort Leute genug 
finden, die dir den Weg zeigen werden. Ich fand Niemanden, 
der mich zu deinem Hause geführt hätte. — Er ist nicht zum 
Abendessen bei uns geblieben. Erweise uns die Ehre und 
bleibe zum Mittagsmal bei uns! Nach Abzug dessen, was du 
mir schuldig bist, bleiben dir noch fünf (zwanzig) Beutel. — 
Wir haben noch zu thun, entschuldige uns ! Ich habe keine 
Zeit mehr. Es ist auch kein Pfennig mehr in meiner Tasche. 
Hoffentlich werden wir uns heute noch einmal treffen. Die 
Kranke hat auch diese Nacht noch (immer) nicht geschlafen. 
III. (II. F.) Wir haben euch die 100 Lira schon 
längst 1 ) gezahlt, die wir euch schuldig waren. Wann wirst 
du mir (werdet ihr uns) die Zinsen zahlen? Die Aegyp tische 
Bank 2 ) hat die Zahlung der Zinsen der vereinigten Schuld 3 ) 
sistirt. — - Rücke den Stuhl weg! Rücket die Tische und 
die Stühle weg! Trage dem Schneider auf, dafs er dir einen 
neuen Anzug mache! Ich habe unseren Agenten 4 ) in Dam- 
jät 5 ) beauftragt, dafs er alle Einrichtungsstücke 6 ) unseres 
dortigen 7 ) Hauses an den Meistbietenden 8 ) verkaufe. — Ich 
liefs ihn eintreten. Wir liefsen sie nicht eintreten. Ihr habt 
uns Nichts zu thun übrig gelassen. Lafs uns ein wenig spa- 
zieren gehen! So lafst uns denn 9 ) aufstehen! Lafs mich 
eintreten! Der rothe Wein läfst mich nicht schlafen. Lafst 
die Eier nicht (zu) hart werden! — (III. F.) Wie findest du 
heute deinen Zustand? Ich befinde mich heute besser. Ich 



j ) ULl,. - 2 ) «5ul pi. «*yo. - 3) ^^ o*^- - 4) iW> 

- 5 ) i?Llio. - 6 ) iptä»]**» olSLil. — 7 ) w£LjlJ> Lü ^AJt. — 

8 ) olJU - 9 ) & 
- J » 

Wahrmund, arab. ör. 3. Aufl. 57 



450 

bin ihm entgegen vor die Stadt gegangen. Wir müssen ihn 
zu befriedigen suchen, aus Rücksicht auf seine hohe Stellung. 

Ich mache mir Nichts daraus. Wegen Nichtbeachtung 

von (bi) dergleichen Dingen ist schon Mancher 1 ) umgekom- 
men. Rufe ihn! Rufet sie! Was ist das für ein Geschrei 2 )? 
Es ist die Stimme des Ausrufers 3 ) ; er ruft etwas Verlornes 
aus 4 ). 

IV. (IV. F.) Hast du dem Diener seinen Lohn ge- 
geben? Ja, ich habe ihm denselben gegeben. Nein, ich habe 
ihm den Lohn noch nicht gegeben. So gib ihm denselben ! 
Ich werde ihm denselben durch meinen Bruder geben lassen. 

— Gib mir ein Glas Wein! Gebet ihr das Almosen! Wir 
haben es ihr schon gegeben. — Gib es mir! Gebet es uns! 
Tränke die Maulthiere! Tränket die Thiere! Ich habe sie 
schon getränkt. — Wir haben ihn bewogen, dafs er uns die 
Waaren verkaufe , die er bei uns gelassen hat. Im Austrag 
der orientalischen Frage (liegen) grofse Schwierigkeiten 8 ), 
und ebenso in den Verbesserungen , deren Ausführung Pflicht 
der hohen Pforte ist, in Gemäfsheit des Berliner Congresses. 

— (V. F.) Ich habe mit grofsem Appetit zu Abend gegessen. 
Wir hatten ihn gebeten , dafs er mit uns frühstücke , aber er 
ist nicht erschienen. Wir bitten euch , dafs ihr uns diesen 
Dienst erweiset. — Lafst uns ein wenig Zerstreuung suchen 
an einem Belustigungsort 6 ). Man empfing die Sängerin (die 
Sängerinnen) 7 ) mit Beifallklatschen. 



*/& - 5 ) ^H& JlX&t. - 6 ) *%& 3 (^&>) v^^Ut ja« 

mo, , m , , * '" ? - ' - 

(t_£*^)- — 7 ) *aä*x> od. (Künstlerin) äJLs pl. ^«Jj^ft. 



451 

V. (VI. F.) Wir haben uns in einem Tanzlokale 1 ) ge- 
troffen. Wir werden uns hoffentlich noch treffen. Lasse 
dich in Nichts ein ! — Komme sogleich 2 ) ! Kommet morgen 
nach zwölf Uhr ! Wenn du Nichts zu thun hast , so komme 
mit mir auf den Markt 3 )! Kommet, lafst uns ein wenig 
plaudern! — (VII. F.) Es geziemt dir nicht, dafs du das 
thuest. Es geziemt euch, dafs ihr eure Arbeit thuet. — Die 
Sache ist abgethan. Der Kampf 4 ) ist zu Ende. Wie wird 
das enden? Hoffentlich wird 5 ) die Sache bald abgethan sein. 
Wie theuer vermiethet man bei euch einen starken Esel? — 
(VIII. F.) Das Eis 8 ) fängt an zu schmelzen. Sie fängt an 
alt zu werden. Mein Söhnchen 7 ) (Töchterchen 8 )) fängt an zu 
lesen. Nächste Woche werden wir die Lektionen beginnen. 
— Alles, was einen Anfang hat, mufs auch ein Ende 9 ) haben. 
Die Anfänger klagen über die Schwierigkeit 10 ) des Studiums. 
Lasse dich nicht in's Bauen und Geldleihen 11 ) ein! Fanget 
nicht mit dem Ende an! — Worüber klagt er? Er klagt 
über Kopfweh. Sie klagt über Zahnweh 12 ). Ich habe ge- 
hört, dafs ihr euch über (min) mich beklagt. — (X. F.) Ich 
habe zwei Zimmer von ihm gemiethet. Wir banden den Preis 
zu theuer. Der Sultan hat sämmtliche Minister zu sich be- 
rufen , weil der Grofsvezier die Absicht hat, seinen Abschied 
zu nehmen. — Die Franken begnügen sich meist mit Einer 
Magd statt vieler Diener. Begnüge dich mit einem Esel statt 
zweier Maulthiere! — Ich habe eine volle Stunde auf dich 
gewartet. Lafs uns gehen, es wartet Jemand auf uns ! 



! ) ^y pi. uoi£». - 8 ) f\ß- - z )Jj-i- - 4 ) *?f* - 8 ) j#*a> 
- 8 ) l\JI>. - 7 ) JL* b. - 8 ) £ll. - 9 ) 4 t'ylf. - 10 ) 'tejUo. ~ 

") (jCoty&Awt. — ls ) (Backenzahn \j»yo) yJyto^t ?t»j- 



452 



Vierundzwanzigste Lektion. 

Mehrfach schwaches und vierradikaliges Zeitwort. 



169. Hemzirt und concav zugleich (§ 153) : 

äJLo v_i^lj'l i-i vj-*^ c^J' die Dinge führten schliefslich 

zum Buin seines Vermögens 
y5«Jüo ot— > J,i ijjjJ yOfl i^XP dies wird zum Buin deines Hauses 

führen 

l Ain «fid Aar (vyl Aor. <— J^) 

ULI bl*3 I 

xilLJLv &JÜI (Ajj-j) i\jt möj>e Co« «ein« Herrschaft kräftigen! 

,(l i £ - >> ' *■ ' 

LLjJI XiaL* iA-a-jLj -/O^Aj ~j*° er erklärte sich für die Nothwendig- 

keit der Stärkung der weltlichen 
äjJiXjl Macht des Papstes. 



170. Concav und hemzirt zugleich (§ 154) : 

Ja'i »Lw Lo ^tÄM t»3 q^ wer ist, der nicht einmal schlecht ge- 
handelt hätte 
^JuaJI i^MU \X'i zuweilen handelt auch der Gute 
schlecht 
iüjwXj) ij.AM.j Lc i^Xj.1 «ie haben etwas begangen , was die 
% 2 t Begierung schädigt 

^ö> i5 V-JO^t (oLw!) ?Lw! er Aa* (äu Aa«^ die Höflichkeit gegen 
i „ micA verletzt 

^* 5> i5 V°^' ic-**- 1 ' "^ verletze nicht die Höflichkeit gegen 

CJOjl 8sLwl *JLä ^ Lo etwas, was die gute Sitte schädigt ') 



; etwas was, von seinem Wesen (^LÄ) ist die Schädigung etc. 



453 

v^Jl&uJt \yJ*± (sb) O^J du kamst (er kam) im schlimmsten 

Zustand x ) zurück. 



is-, fs-- im.. 

(t$5**J; ^^aj) i^*J' tebawwä'ü bi'l-mekän sie setzten sich an dem 

G lkjü (§21*) Orte fest 

o . 

...IX«JI -Jix- L.iyCwt istaulü <äla '1-mekän sie bemächtigten sich des 

* - ~ , li't-tebäwwu' (li-je- Platzes, um sich dort 

"~ ' -* • - tebawwä'ü) bub festzusetzen 



ÄüPLco K-a.x-0. LiJ dijär rahibe Sähyqa, te- geräumige , AoÄe öö- 
t . - -f 5 — tebawwä'hä dddet laude, welche eine 

J •*' rigal mutezawwigm Anzahl verheirathe- 

.yj^s-*iÄj> ter Männer bewoh- 

nen. 

iJLxji«./« LaJ (vlg. oys) osbtol eine Fackel leuchtete uns 

so- OJ- ■< ) o)) * J 

^LjJ (*^J iC^aS) *^*^ai J«.ftLwJll_5 und Fackeln leuchten ihnen zur 

Nachtzeit 

oSo — * - J J o ■ 

((jo.^J ^1) (jto,^l Kajmü/C .w*4.,£Jt die Sonne erleuchtet die Erde (§ 293 f.) 



~- i . i . , 

4j> gä', Aor. ^.j^r., ^ (vlg. ^ j^gi) kommen (§ 154, 

156). 

iU^lbo osL>- 'Lm*L« iL> er faie,' £am *« Fufse 

. . . o' - - i~." Lü 

olx-üU <•*£> '(Jh* 1 ^ (li^) ^^^ ste ( m - £) &>«»e« 2« -Ftyis 

• , « « > • 

liLa> L*i^l. o**:> icä &a»n geritten 

» z , , . .0 

*«o-c ^^yi. Ü£> wir fcamen gefahren 

oii £ -E o- SS »«. i 

(j*J'oJ) Ot>.t ,»jj ^5! (|^F) c^F ^ M w *' rÄ * ( u< ^- P^') kommen, an 

welchem Taqe du willst 
wTtX^-t £>l icA werde kommen, dich abzuholen 



l ) mit dem Schlimmsten (v. 3 tf A**) der Rückkehr (od. des Umsturzes). 



454 



^x* ÄJ ^> bringe ihn mit dir I 



jj? Ki uSÜI ' jL^ÜI --£_üwJI der fawnmende Monat; nächste Woche 
o - 

(Pass.) «J ,-> ( $£>) mon *° m damü (brachte es). 

vlg.«JL>, J.c *U*y Mwa gä (äg. gä) <äla er Jeam zu Fujse 
rigle'h 
<?JI ,y> osL> £ hije gä'et (äg. gat) min sie kam zur See 
el-bä'hr 
OsL> oL»Ül **>& hflfi el-hägät gä'et min dte«e Z>in$re «tnd aus 

b^l ^ aurdbbä Europa gekommen 

•o*JI O^b v^.*> lii Ana git biläd er-rüm ich bin nach Griechen- 

land gekommen 
vi>x> ,jJt 'ifji bärake Ml git e. ö/üc*, da/« du ge- 

kommen bist 
J&> ^J lefi giü warum bist du (f.) ge- 

kommen ? 
(jÄyJb- L* ioJ leh mä gitü'6 warum seid ihr nicht 

gekommen ? 
-Ä LAali*^- l* U^l rihnä mft ginä'4 li- wir sind nicht zu ihm 
»iXajlI canduh gekommen 

t$iL>- j^^JLT kullu-hum gä'ü (äg. gü) Alle sind gekommen. 

&Lw -S? je'gl se'ne es ist ein Jahr her 

(»L>) L_>t vJiJLS» tty. hällaq äga häge jetzt kam ein neuer 

iX)i\:> io>-[^> gedid i7err 

00,1 XeLw ^1 ^^ tegi e 6äca arädt du wirst kommen, wann 

du willst 
yy.3 o) \^f ^Xil iAj.I urid ännakum tegü el- ich will, da/s ihr Beide 
lj.<w etnen säua zusammen kommt 

'y^:. pty J^ä qiil ldhum je'gü sage ihnen, sie sollen 

kommen 
^c\ac (Ij.>I) ^>\ äg. igl (l'gü) candi komme (kommet) zu mir. 

L^ • Ö* Ü^ mm ® n 8^' J woÄer kommst duf 

äJ ^ajI»- J> lj> hä hije gä'ije buh da kommt sie mit ihm 



455 



(8g.ÄJ-Aax)^Lotl 



külluhum gä'ijin (ä^. 

gä T in) warä-nä 
äna gfi'l ataraggäk etc. 

e*hnä gä'ijin mahßüß 

noäüfu kum 
min en in cgi 1 el-häua 
säbab mogi'i ila cändak 

hüwa ihtijägi ila'l- 

maßäri (sg. maßrijje 

ein Para) 



sie kommen alle hinter 

uns drein 
ich komme dich zu bitten 

wir kommen eigens, um 

euch zu sehen 
woher kommt der Wind ? 
die Ursache meines 

Kommens zu dir ist, 

dafs ich das Geld 

brauche. 



i\J> Aor. 
; L> jS> Lo o*A-PL^i 

m GS 

,»--— Es,, 



( -j^j) i^^j fom£ see»; II. LJ». 

känü juhäiji'ü el-gädä sie bereiteten eben die 

Mahlzeit 
haiji 1 el-cäSä bereite das Abendmahl! 

Sähädt mä hüwa gärl ich habe selbst gesehen, 
honäk min et-tahji'e was dort vorgeht von 

Vorbereitungen 

tehäija' li'1-huküme an es ward der Regierung 
etc. leicht möglich, dafs 

etc. 

in Sä' alläh jetehäija' hoffentlich wird es uns 
länä an etc. möglich, dafs etc. 



«Ivi 



2ÜJJ *L* 



o ] 



sä' ; Aor. fLÄj jesä' wollen. 
in sä 1 alläh so Gott will 



JUj^alNsL&l. 
qXj fj Lau 



• o 

OSAÄv 



) fjJCxXO Lo au fjJLxsl 
— £ 







J_J-W.J ^1 1^9) 






mä sfi' alläh kän, wa 
mä lam je'sV lam 
je'kan 

kün kemä Sit 

ifcal mä Sit (mä tes"ä) 

ifcälü buh mä Sita 
(teSä'ü od. te'su) 



was Gott will, geschieht, 
und toas er nicht 
will, geschieht nicht 
sei wie du willst I 
mache was du willst I 
macht mit ihm was ihr 
wollt! 



456 

171. Hemzirt und defekt zugleich (§ 153). 
jjj äta kommen (auch thun) : 

«f i>l (tfjf) |i J^ W äta (ätet) ahü'k ist dein Bruder (deine 

{&*s>\) (üht-ak) Sehwetter) gekom- 
men^ 

6 _jl £ JiÜ& atena'huin ft äbrak es- wir sind zur glücklich- 

J oULJt sä<at sten Stunde zu ihnen 

gekommen 

Jo Jl 'jfc d 0^5 wä<ad an jatl el-jdm er hat versprochen heute 

' ** ' zu kommen 

j/ l^JL ^u*Ui et-tabib j&ti-ha kull dar ^lrzt iom7n< afle 

" rr j jdm r <*<7« zu t7tr 

itklä J) U»Ä %i' el-ma'üne(mu'ne)tati-nft der Proviant kommt um 

8vXS> .yQ (UÜ* f? (tegi läuft) min hasi au« d»e««n Dörfern 

jcJiJI el-qüra 

oly> UAj p lam ja'ti-nft (vlg. jfttina) wir AaJen ietne ;in*- 
gewftb tcort erhalten 

tjß\ Vmjjt el-güm<a el&tije die kommende Woche 

>Jt G \ & Jftj ta'atta li an etc. e« war mir möglich, da/s 

tejl jjtoj J>r*H LcIä ob" ** «Aue Nichts, was dir seine (des 
. •/' , - '— Königs) öun«t entzieht 1 ? 

I jj> -aC i-ftJ c*— 3t «o Jfomme docA mü e. andern Aorafl 

afo diesem l 
«JlL ,y> ä^>»*J \y»3 und so kommet doch mit einer Surt 
wie er (Muh.) 
^iuJt a ^l wTULÜi Jüdj und fürwahr wir haben dir den er- 
habenen Koran gebracht (IV.) ) 
Uaöä tj>J Ag.VV 1 -"' w * r werden ihnen einen herrlicher 
Lohn bringen 
tju>i o^j *J U (*S>b^ «"d er gab ihnen, was er sonst Kei 

nem gegeben 

') od. I : t .«!jäib däLuüt wir sind zu dir gekommen mit dem K. 



457 



£***>• Lot\Jt v5 LaJ'J ^iö un« in dieser Welt Outest 

^»ÄaJjI Le y)>SLA 1A0I -JjJ q\ da/a Einem Aehnliche» l ) gegeben 

werde, wie euch, gegeben worden. 

-jI Aor. -jL sich weigern. 

jücX^i! i3-t^J £y\ (i_$}^ vü*j! sie weigerte (weigert) sich, das Ge- 
» schenk anzunehmen 

\JS\\£\ J«.äj q! oLs "# weigere dich nicht, die Geschenke 

anzunehmen ! 



^. rä'a, Aor. ^ß jära sehen (S. 102 ff.). 
[Ijl.] (olj) ^1. Lo mä rä'a (rä'at) mi/1 er («ie^ hat [sie haben] 



oE- o B, 



f" t va 14 häsä qatt dergleichen nie ge- 

sehen 
> >* — 

^oLäj 8 1 . rä'hu jenäm er sah ihn schlafen 

I»LmJI j5 {ßy*> o^j ra'äit abüja fi'1-menäm ich habe meinen Vater 

im Traume gesehen 
L-A*vLiwo AJüL Li) äna ra'äit-uh munäsib ich habe es passend ge- 
funden 
«jaIü f^K ^ hal ra'aitü nazir-uh habt ihr seines Gleichen 

gesehen ? 

Q_ji'liS"- fG^ q) lXj .! urid an ära el-hätün icA tct'Ä die Dame sehen 

(sprechen) 
u^JuL*) ^_5jJ ^ Lp5 inna-ha la tara eni/al- sie empfängt deines 
ak Gleichen nicht 

j>yj j_^C-* ^1 (_5jJ k ja tära timta jargic wer weifs , wann er 

zurückkehren wird 2 ) 
^°y* i5 »U— ' U.^3 kemä tarä'li ft mäudyc wie du dies an e. an- 
,/! s . -. *r (mödac) ähar mufaß- dem £<e#e im Detail 

' ßalaii «e/ie« ?oir*« 



) IV. activ mit 2 Accus., von denen im Pass. der der Sache bleibt 
[% 309*). — ") d. h. (Frage) : Wann kommt er zurück? 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 58 



458 

Lx ^i icj ,j*..«.Ä«5l eS-s^mu jdra (Paas.) in der Sonn« rieht ma\ 

fihft fatahät mus- schwarze Oeffnunge\ 
***"+ ^^ wädde 

(af-^c ^ jj ^«J w$uf innak lam tara fi <dmr- du ha$t in deinen 

Kj tlLwJf »lX^ 1 JJuo ak miyl hasi es-silca ganzen Leben kein 

solche Waare gesehen 

l*£»» .1 *-! lam ära wäghi-hft ich habe ihr Gerich 

nicht gesehen 

J«-c*»- «5vjt. v_^*«^" häsba raj-ak (rä'j-ak) nacA ctet'ner löblichen 

el-eemil Ansicht 

6so, 6 t e 

&uy« ^L*o»-l egsäm mar'ijje richtbare Körper. 



,» ji* - ob ■> a- 

IV. ,jyt ee^en (^1 u. ^t, ^ u. <j^ S. 105). 

_$>!_j._4»- ~ ,— i>t _^Jj /dmm ahrag el-gawahir dann zog er die Juwe 
-iU^) L^-x.Jl.t^ wa arä-ni-ha (ara-ni len heraus und zeigt 

(LäIi ijJft ' ha) "* mir 

xL»s- Sj_j>o ^Hj5 bt äna uri'k (ari'k; uwar- • ich werde dir ein hüb 
ri'k) ßüra gemilo «c/*e/? Bild zeigen 

qa**j ^1 ^♦Xj J nurl-kum §n jdskuii wir tcercten eucA zeigen 

wo er wohnt 

(L-i-j -j) ULjj^j aJJl alläh jurwi-nft wäghu - GoM &»««e uns deit 
jA^ 1 ( «X^>^ kum bi-h§r Antlitz glücklich tote 

_ _ dersehen 1 

^*^ji V**i!j$P (P;! äri-nl (auri-nl ; warri- «ei^e una da* .Beste 
<- . . I * nl) ahsan mä «an- ica* du hast 

D dak 

(~5;.5 *^i;3') 4i}> arü-na (aurfr-nä; war- zeigt uns eine hellen 
S>)^ Oy* rü-na) lön äzha Farbe. 



172. Assimilirt und defekt zugleich (§ 153). 
&} u * ^3 Aor. Ju unmittelbar angrenzen, folgen ; -J3 regieren. 

4*1j Lo _j «wytol^t arädi'h wa mä jali-hä seine Ländereien , und 

was angrenzt 



459 

&xij iCiÄJf ...o^Jt 3 fi'd-dukkän llli jali'h in demLaden,an welchen 

. 5 . .. ., hänüt es'-s'awwä' die Bude des Bra- 

■* tenverkäufer8 stbfst 

S$J\ »% wallä'h el-biläd j er machte Än Äum Ö0I| . 

O^LJI iü^ »jiä qällad-uh 1 ) wiläjet el- ! we ™ eU7, Üj|) ä6er 
biläd da ° Land 

\.jqf UIa*^ *$•} aulä'h ihsän ketir er erwies ihm viel 

Gutes 
j*b\ JüüJjt aulet-uh el-ämr ich habe ihn mit der 

Sache betraut 
8-**4.Jt -*a*l c*^yri jüli-nl äqßa'l-mesärre es macht mir die äußer- 

ste Freude 
(j*,JJU"St (J^x: LJ^Ävwl istaulü <£la'l-metäris bemächtigt euch 



der Schanzen I 



> .* . > o £ o 



&xijj' qI .ols*^ \S>\jS> o^oli jrift cfo'e ZieJe zu ihr auf 2 ), und hüte 

dich, da/s du sie zu (deinem) 
Gebieter machest, 
^♦.aoj ^1 M3J JLj L« ^j-gJI qI (denn) sieh! die Liebe, was immer 

sie beherrscht s ), das tödtet 4 ) sie, 
oder schädigt 5 ) sie. 

£,2 Aor. Ju I. u. IV. voll bezahlen, Wort halten : 

jJlbL* _5 ^«^aJLc Lo jötAJ ^^c_5 «ie haben die Zahlung ihrer Schuld 
t * * ••• wer^rocAew , a&er (mich) hinge- 

"^ " . halten und nicht Wort qehalten 

lX^jxJIj J l c^^• , ' o^ iy*^Ir* * c ^ ^°J^ 8 > ^°/ 8 ^ u m * r ^ 7 ° r ^ halten 
, , werdest 

o * o - £ o - Jos 

^♦«Tj^xJ O^f ^lV^aj ^.Sjf /mto /es« am Fer<ro^e mi/ mir, «o 

halte auch ich jest 8 ) am Vertrage 
mit euch 



') mit der Halskette (ä^blä) investiren. — 2 ) v. Oy*o entlassen. — 

8 ) Praet. § 314. — 4 ) Jussiv (§ 317) IV. v. **ö tödtlich treffen, auf dem 
Fleck tödten. — 5 ) Juss. v. p*?*,. — 6 ) Juss. IV. (Gr. § 317*) wegen des 
vorangehenden Imper. 



460 



^S5> jjilskJöwt er verlangte von mir die volle Schuld- 
zahlung 



O-G. O O » * 



li+JI J>*Xmo' ,«tt OOl.t »»« too#<e den Scherz weitertreiben 

(erschöpfen). 

AI Aor. Jb Imp. ü> schützen; VIII, *wA Aüten (Koran) : 



«_«. S -o o 



ollwJt v-ÄJ ,-y 8 5 oLy*Jl *^.äj und behüte sie vor den Uebeln, und 

wen du behütest ) vor den Uebeln 
xX*5>, i-Xäs lAixkj on jenem Tage, dem hast du 

Barmherzigkeit erwiesen 
l$Oy>» I.L> +3yl$\ $ .»XwJüt |y» Aü*e< eucA selbst und eure Familien 
* . * .* »or etnem Feuer , dessen Brenn- 

Y »/q^ dt« Menschen sind 



O J S ~ ~ *miG 3mtC * •■ >5* OJ! 



«jül»! «JÜI Ifcflj't 5 ' ... «Üäj /*«lxJ vielleicht, da/s sie sich hüten. — Und 
- > «>..». fürchtet Gott, vielleicht dafs ihr 

Ü~s~^ , (dann) glücklich werdet 

»J. iJÜt UftÄjJ 3 und so fürchte % ) er denn Oott, sei- 
nen Herrn 
■ ^jJ&JÜ ^ cX^ «• Führung für die Qottesfürchtigen. 

173. Concav und defekt zugleich (§ 154). 

G*^) L^ A0r ' L**^ fe6€n ( S ' 104 ) : 

»JLSt i^L>» haijäk alläh mo^e öo« dicA (lange) 

leben lassen! 

- o . SS , 

(Xju^ÜI) &&^di «A*J bäcd et-tahijje (pl. ta- nocA der Begrüfsung 
. bljjät) cale'h on »An 

-ÄÄ**i* Lo mä testahi? schämst du dich 

nicht? 
8 > * g ~7.J ^ÄX*«o Lil äna mustähi li-kä$ret icA Hl beschämt wegen 
•%» ^.. » ihBän-ak ilaija deiner grofsen Güte 

*-* zu mir. 



l ) Juss. (§ 317*). - 2 ) Jubs. § 317 a. 



461 



174. V ierradikaliges Zeitwort (S. 80) 



targämt häsa'l - kitäb 
min et - türkl li'l- 
<arabi 

er-rätad bi-juqarqy< 



ich habe dies Buch aus 
dem Türkischen in' 8 
Arabische übersetzt 

der Donner rollt (Haas.) 



lXx^I äjeyj ^a 



ja saläm min qarqäcat o, wie der Donner rollt! 
er-rä<ad 

,3 J^>jJt (jAK*..*a.x_j jubaßbyß er-rägol fi der Mann verdreht die 

«wüjkfi caine'h Augen 

\JLd -£}j oLo Lj Lac gännü, ja banät, wa singet, ihr Mädchen, 



zagritü 

gä' muharwilafi 



(J.OJ»-* S**n sükkar muräubaß 
SL*<A-/>aJI ,3 Ä-J>' ähad fi'd-damdäme wa'l- 
SJLaJ!^ 8-j.aJI^ barbäre wa'//ar/äre 



und jauchzet t 
er kam daher getrabt 



raffinirter Zucker 
er fing an zu murren 
und zu brummen u. 
zu schwatzen 
>.s>-(Aj xoLoJt er-raßäße tedahraget die Bleikugel glitt über 
»J6\ öji ,-ye (II.) min föq änf-uh seine Nase hin 

JJj^äj tjl*£ \^S.+1\ el-märkab < am mal jete- das Schiff schwankt eben 

(i^j^äj) bärkal (jetehäzhaz) 

,3 X-i>Ä*Jt OcX— E>l ähadet es - sefine fi't- das Schiff fing an zu 
jS>j£ü\ 2 J^.axJI tebärkul wa't-tehäz- schwanken und zu 

buz stojsen 

JütÄJ&Q «jLa mädde mutaqarqy'ca eine Sache, die Lärm 

macht 
-otjji vi^iLinbi itma'ännet el-hawätyr die Qemüther beruhigten 

sich 
jiaL> ^JUia*o .Laö ßär mutma'inn el-hätyr er wurde beruhigt. 



Uebung 24, 

I. (*L>) Er ist zur See gekommen. Sie kam zu Lande. 
Sie kamen zu Fufse. Wir kamen zu Pferde. Seid ihr zu 
Wagen gekommen? Nein, wir sind mit dem Lloyddampfer 
gekommen. Warum seid ihr nicht gekommen? — Du wirst 
kommen, zu welcher Stunde du willst. Ich werde um sieben 



462 

Uhr zu dir kommen. Wir werden kommen, euch abzuholen. 
Woher kommen diese Sachen? Woher kommt euch der 
Unterhalt x ) ? Ich will, dafs alle drei zusammen kommen. — 
Kommenden Montag ist die Messe*) von Tanta. Ich komme 
(Partie.) eigens, um dich zu sehen. Da bringt er sie (kommt 
mit ihr) hinter uns drein. Komme (kommt) morgen zeitig! 
— ($1) Ist dein Vater gekommen? Nein, sondern meine 
Tante ist gekommsn. Ihr seid zur glücklichsten Stunde zu 
uns (Accus.) gekommen. Du hattest mir versprochen, dafs 
du heute kommen werdest. Der Arzt kommt zweimal die 
Woche zu mir. Kommende Woche werde ich ihn auf seinem 
Landgute besuchen. 

II. (^Jj) Findest (Perf.) du es passend? Ich habe 
dich im Traume gesehen. Wir haben solche Waaren nie ge- 
sehen. Er wünschte die Dame zu sehen, aber sie weigerte 3 ) 
sich, ihn zu sehen. — Er zeigte mir kostbare Gemälde. Ich 
zeigte ihm hübsche Bilder. Zeige mir, wo sie wohnt. Ich 
werde dir die Gasse zeigen, die auf den Hauptplatz führt. 
Zeige sie mir gütigst! Zeiget uns das Beste, was ihr von 
englischem Tuche habt! — Schämt ihr euch nicht? Ich habe 
keinen Grund, mich zu schämen. Wir sind beschämt wegen 
eurer grofsen Güte gegen uns. — (Vierradikalige) Du hast es 
gut übersetzt. Kennst du Einen, der Briefe aus dem Arabi- 
schen in's Deutsche übersetzen kann ? Das Rollen der Wogen 4 ) 
und das Brüllen des Donners warfen Schrecken 8 ) in die Her- 
zen der Passagiere 6 ). Diese Sache wird Lärm machen. O, 
wie das Schiff schwankt! 








0, 


.% 


') 


j^ - j 


^S*.*»yA. — 


■ *) Jf - ' 


- oX 




s > 






-')^}j 


P l. yLT, 





*) s i^i füß. - 5 ) ^ 






463 



25. 

Uebersicht des Satzbau's (nach Gesichtspunkten 
der deutschen Sprache) und Ergänzungen zur 

Syntax. 

175. Uebereinstimmung von Subjekt und 
Prädikat s. Gr. § 283 f. 

176. Das deutsche man wird entweder durch die 
3. P. pl. ausgedrückt : ^ rif^i jaqülü ll man sagt mir; 
&*» IjJL^-h tjM £s jaunälü imWhum was macht man mit ihnen? 
— oder durch das Passiv : ÄJuo^Ut JaüJJiS' "M ^ J K ^o^Jt 

- o .4)5 .. 

man sieAtf die Sterne nur wie leuchtende Punkte; 1$a£ -ä^£JC*o .to 
e. Haus, in welchem man Heilung sucht; — oder umschrieben : 
q|0jj*JI O^b ^3 LaJlc »<3^>3i man findet es (sein Finden ist) meist 
in den Ländern der Schwarzen. 

öS öS 5 » 

177. Disjunktion : 3 t, ^ot, Kf». orfer : «£J ...k' Slj^, 

> °- e » 

«^^jJti 3,1 gleichviel ob es dir gehört oder einem Andern ; JuJj 

»j^äil pt ^LäJI willst du Thee oder Kaffee? i^wo*JL ty .ytojJlj 

od. L^y^ Lc^Ja gutwillig oder widerwillig ; — ^-o Lo, Lei», — Lot 

sowohl als auch, theils theils : JJua }LjS i^yKiLs Grofse 

wie Kleine; .^s\*Jt ^ Lot.. <— yüt ^y> Lot v^ä^iLoxJt vjL^I cfce 

Autoren, sowohl arabische als persische ; ^Lä ^ ^\ y5oL& ^ 

- S öS _ 

sowohl um deinet- als um meinetwillen; Lot». — Lot, »,t — Lot 



entweder — oder, s. Nr. 183; Mgr. L qL^.jJLj Li «5^-äö 

ytjÄJLj wir sehen dich entweder in Oran oder in Algier. 

178. Negativer Satz, §§ 320, 323, 325. Nr. 32 
bis 34, 101, 114; nicht mehr, nicht wieder, Nr. 162, 



464 

167; kaum jemals Nr. 165. — Weder — noch : K 3 — V 
lä — wa lä : LJ "^ Lilie "# weder gegen uns noch für uns ; o£\j ^ 
(joäLi ^3 weder mehr noch weniger; lo ^ \6 K v«^*! "tf icA wat? 
tüerfe/* dze* noch jenes (vgl. § 320). 

179. Befehls atz : Nr. 110; Aufforderung 3 mit 
Juss. § 317a; — • Verbot : Nr. 1 15 (vgl. § 320). 

180. Wunschsatz : c^J od. v^J L (vlg. «io, L) 
o da/* docÄ/ mit Accus. (§ 307) u. Suff. ^^ÜJ (od. Ji2) o 
c?a/« icä docA / yto'j> t Ju: o**5 u>äre 2J«trf aocA anwesend ! c^JLs 
^5yuÄ toewn icA </ocA wüfste ! vlg. 5 t ^ vjjy^»' o^* VÄJ * J l> ^ 

<&*ijS> ^1 -j^l c>^.^= L« 5 i^j jj*JjJj ciöü' vi>Oj Li o wenn doch 

lieber mein Haus verbrannt wäre , oder ich wäre schon gestor- 
ben , ich sammt meinen Kindern , und müfste diese Tage nicht 
sehen! Ach, was Alles über mein Haupt hingegangen ist! Hätte 
ich doch lieber den Fufs gebrochen und wäre nicht hierher ge- 
kommen! — Jj oj (§ 175. S. 278) : ^>JS (^Ut) jJ (Öa^) o-oOj 
£>jj ich wünschte , da/s du zurückkehrtest ; — oLjjJ» bei ver- 
geblichem Wunsche : *£>■. Jb ^L^ ^1 oLja5» ach, wenn er 
doch noch einmal (S. 435 f.) zurückkehrte! — Vgl. § 313, 5. 

181. Verwunderung, § 160, 270. — Ausruf: 
Un* »Mil L« L o wie wir uns gut unterhalten haben! t\ä ,jä— -it 
J*ä*ä**j wie er eilt! (j*^A» »JUc L« L ach wie viel Geld er hat! 
«£J iülä Ui iüjj ^♦.3' wie oft habe ich es dir gesagt! — Be- 
dauern, Schwur etc., § 270, 279, 318. 

182. Fragesatz, § 321, Nr. 35—40, 100. Auch 
m ^ <3f ^*> z - B- ^-äÄ2=U* v-,ot ^ji L bist du auch überzeugt? 



465 

^ ,-JUj U jcj' Lj ist es denn nicht möglich? — Indirekte 

Frage, Nr; 129 ; dUuJ LT tot Lo j ^JÜ olfS- «5Ü^ £1 *L»,t 

jc.J^Ot «tj er sandte ihn in jene Gegenden, um zu untersuchen, 

o& dort die Blatternkrankheit herrsche; tfU3 J, ...Li' l<it Uc &JLJ 

v » 

s ■ G-S 

x^uJt ^ yi't oLcüiüt icA werde ihn fragen , ob in jenen Ge- 

rächten eine Spur von Wahrheit sei; — Doppel frage 

(§ 321) : &*i> »^ & J^>t |»1 j^4^ <> */i\ Jki y j?£fe| * 

es kümmert mich nicht, ob das Geschäft in meiner Obsorge bleibt, 

o 
oder in das eines Andern (ö^*) [als ich] übertragen (Pass. IV 

v. ^Lo) wird. 

Satzverbindung: (nur Hauptsätze). 

183. Rein kopulative Verbindung, § 323, 
Nr. 55 : und ebenso, desgleichen «5^Jl\£=>3 ; ferner 
«5JJ -Aej, w5ü<3 ^© 8°^) — disjunktive Verbindung : 
entweder — oder ^t — Ut od. L«i^ — Lot, z. B. ^\ v>äj qJ Uli 
0X*2Ü HjÜtA j 5j ^t »vX2 t (Ul 5 ) £ j-jj^t »<A$J L^w ^L*o ^^ÄJt 
und entweder nun mujs man sagen, da/s die Civilisation die 
Ursache dieser Uebel ist, oder da/s diese Uebel der Civilisation 
widersprechend sind ; f&\j* *— 'l^t jxxai y li«Aj ^ ,Ä ^ y*^ 1 ' Ut 
entweder verlieren wir , was wir noch haben, oder wir werden 
reiclie "Leute; vlg. im*^j ^ u£.**t, ^t_j ^^LaJI Lol entweder das 
GWd, orfer rfezn Äop/" zs£ Am / 

184. Adversative, Verbindung : aber Lof^ Nr. 
65; aber, jedoch, sondern ^1 S. 174, § 304; son- 
dem, vielmehr J*_j §325; ^ andernfalls aber, 

Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. 59 



466 

sonst : vlg. v^J-i* [jß ^ ^Sj>\ ^öJt vJ^JI ^^^iäj er O* 
8jä>L5> &£^ ii$ wenn er mir den Betrag gibt, den er von mir 
erhalten hat, so ist's ganz in der Ordnung, sonst ist das Gericht 
da; — aber dessen ungeachtet, trotzdem, gleich- 
wohl: «*Jo gi, *!*' kX* £•, z. B. J,älc_^ wSio £* 3 ol^y 
er ist jung , und trotzdem ist er verständig; vgl. Nr. 131; — 
nicht nur — sondern auch : OjXXst "%•> ^J*^" t'XJ* cid** t« 
2u6 icA Äa6« dies nicht nur nicht gethan, sondern nicht einmal 
daran gedacht; Lau! *J-*^' t^*w o^-S ^ a *' **-*»Hj v-**äj "^ «» 
betrübt nicht nur seine Eltern, sondern bekümmert auch seim 
Freunde ; vlg. yjc ^Jis> Sl Jo^b ^ ^yä _^ Ix er w< nicht nui 
grofs, sondern (sogar) auch brav. 

185. Kausative Verbindung : denn ^a etc 
Nr. 132; und deshalb vi (§276. 323), *&Sö jJ>^i 
&JLc eUas (od. blos a-d*»), t<Ä3> v-aaamo^, I ö*3> ^Lü ^3, *j4 wL& ^ 
(Wn seinem Wesen ist es, da/s etc.; und hier aut 
folgt ^1 &?u£jtj, od. ^1 *JL* pJuu); «nrf in Folge dessen, 
folglich, demgemäfs «£J«J (v r x>j-^) v*-^^* d*3) ^° "^r^*i 
lediglich deshalb weil. 

Satzgefüge (Haupt- und Nebensätze). 

186. Substantivsätze : wer, was, wer immer 
was immer ^0, Ca, ^jJt, §§ 256—260; 314; 317b. — 
clai's : ^ S. 173; § 307; ^t § 316. Statt [.} vlg. auet 
tjjjJt elläsi QJI Uli, elll) : ^JJt r Q KS^lS r ^Jt ^ÖJt rf^tjl 
v-*$y« UstgJ vJüäJ wir zeigen dir an t dafs es heute drei Tagt 






467 



her ist, da/s ein Schiff hier angekommen ist. q! mit Präpo- 
sitionen : oIäj^L \_yo-* ^+&\ \$ OvXpL>l Li! ich habe mich 

»9m 

bemüht , da/s sie in das Uebereinkommen willigten ; vi^ÄijC \X'i 
^.b (b<$o.*!) z'cä /ia6ß ehr mitgetheilt (be/ohlen), da/s etc. Aus- 

s - o - » > i iE 

lassung unseres rfa/« : Labo ^JLc c-*»iLb \ibt tcA glaube, da/s 
er e. unbedeutender Student ist; j^ü 8.Xj &Äbl icA denke, da/s er 

o - öS » -J 

morgen kommen wird; JwaaäJi J^t ^ u^Äsy; u\.ä £cA weijs, da/s 

du e. braver Mann bist; ^ d^\i L O"-^ ■^ytr* es s ^ n ^ ^ ieu ^ e 
zwei Tage, da/s er Nichts ist. 

187. Relativsätze, §§ 257 — 260; 322; Nr. 116 
bis 120. 

188. Adverbialsätze. — 

1) des Ortes : ii*x5> u. Lo ^*p-, ^) u. Lo ^ wo, wo 
immer, §§ 314; 317b; 

2) der Zeit : als, während , wann, nachdem, 
sobald als, seitdem §§ 314; 317b; Nr. 121 — 126; 

bevor, ehe Lo J^xä, qI J**.ä ; bis, bis da/s ^äp», q» ls* 5 "' 

U ^Ä>, vlg. ^jJl ^Är>; Q t J,i, Lo oSj J.J, Lo gj^-5, * «XÄ 1 , 

vlg. Lo J* ; LJillJ (S- 1^9 Anm. £**"); ^^Jt tJc$Jj «*J Lo 

iJÜ*. IlXS 1 <3 c^ilj toz'e kommst du zu dieser Frage unter solchen 

Umständen {während du in dieser Lage bist, § 276 *)? »Jli^ 

buX5> wnter diesen Lmstände?i ; *oJ^>j J-^cj fcJLü «JLx> L£j, xäJL^oI 

icA foV/s ihm Zeit, während er inzwischen seine Schuhe auszog 
und seine Fü/se wusch) 

3) des Grundes : weil, da Nr. 132 : ioJJt \S U 

» - -s 
«jlyixJt (j*LJ da che Gerechtigkeit das Fundament der Gesetze 

(v. Käj^ä) w<; *JjXi, juji' x5Ls>; — ^ denn sonst (andern- 



468 

o£ «öS > , , , >» y 

falls) : ctyt t3 K *ky*iJt J^t<>J' j»^-*J y>b' C) l iUjX^ii ^yH-SJ 
v^JcÄJt^ v->t JaÄi^t ,3 t _j*.L«Jt «jjj* L^ili Ktj SjL^UÜt es geziemt der 
Regierung , rfo/s sie die Nichteinmischung (Nr. 76) rfer Polizei 
in die Handelsgeschäfte befehle, denn sonst stürzt sie die Leute 
in Aufregung und Unruhe; Gegengrund : obgleich, ob- 
schon, wenn auch ^ £*, q! ^Xc, ^^ £* Nr. 131 : *"^j 

„ S ' , . . m , . > O - „ . 

* ',5- "„ ' " ' * 

ajdls» ^yo s-Jt »j^ t^^iü wnrf so sehr auch diese Generäle an 

den Charakter und die Kühnheit ihres Königs gewöhnt waren, 

so staunten sie doch diesmal über seinen Zustand; umschrieben : 

s*yi [ yS »LI ^Jt-X-^lwäw« *-a obgleich ich ihn täglich sehe; 

#Ji ^1 ^c>yu-5li «yd&t iüjO ^5^ ^» q£j U^j wn^Z icte immer 

es sich verhalten mag mit (was auch immer sein mag von) 

der Ansicht der Regierung Englands, so ist das Wahr schein- 
et . 
lichste (das Vorwiegende) etc. 5 — da (weil) ^1 Uj : z. B. 

unsere Pflicht ist, ihm jede Hilfe angedeihen zu lassen etc. ; 

4) der Absicht : auf dafs, damit Nr. 133; um- 
schrieben : ^.JLxJÜ \j\S\ um cfte MssenscÄa/J zu ehren (§ 299); 
*L3 «Aauä in der Absicht, ihn zu tödten; bLääjI »\l\iS J,l l^il*« 

^♦^O^Lo iLJ^ÄJt sie reisten nach London in der Absicht, um 
vom Minister des Auswärtigen die Vereinigung des östlichen 
Rumelien mit ihrem T^ande zu verlangen; yqj J*ä*j ^1 w^^JLj 
jA^^J» ^y« «£-> i^^a^' ^äJI 5uJj£*fcjU biso JUaüäS? c?u mufst die 
Besorgung der Sache beschleunigen, um die Verantwortlichkeit, 



469 

welche dir aus der Verzögerung erwächst, von dir zu wälzen 
(;«3o abweisen) ; 

5) der Bedingung : wenn, §§ 324; 314; 317b; Nr. 
127 — 130 ;es sei denn da/s *,\ mit Conj. § 316, 4, vgl. 
§318;<7ese<z£en Falls qI ÜfeJ (t<il) _jJ od. Lay od. o^yj 
«jl; zugegeben da/s qI w£> (Imp. v. v-*0j) ; 3t L -^ L*-*-^ 
Loa mo^ er www m'cA sein o^er arm ; vlg. lo ^1 lo ^L^ q! 06 
nw/2 so oa*er so; _jI qI^ £L& L -jt 06 er nim will oder nicht will 
fse'cÄ weigert). Statt ^1 auch ^Äxi, z. B. t\5>t 5 ^ j^sy .Z* 
m:^j J^b »^J^. Lo JLo u^>Laö wew/i see wissen, dafs Einer reich 
reich ist, lassen sie ihn sein Vermögen nicht genie/sen; 

6) der Folge : so dafs Jk> S. 174; § 316; S. 199; 
vgl. Nr. 185 {/olglich etc.); 

7) der Art und Weise und des Mafses (der V er- 
gleichung) : U/, ^i Ui', U JJU gleichwie, ^jS gleich 
als ob : J-yo q^l\j ^^X^üt g*Jl^uJt V^;' cc^ v^ *^ '-*•*' 

ö - # * , # J . o - ' l . Cr £ 

j^J 3 J^^J l3 ^*&öy$^ KrfU y«Ä>J ^1 ^*^AJ u&JtX*' (J^J^t ^ 5 

(«^aJI ikt^Jt LUaäJl wne es Pflicht der Beisitzer ist, ohne Partei- 
lichkeit (Neigung) und Privaizweche (gärad) das üriheil [zu 
/allen], so müssen sie auch den grö/sten Ei/er au/ die Beschleu- 
nigung und Durch/ührung der vor sie gebrachten Rechtssachen 
(qadfjje) verwenden; yL&Jt $ä b> J^ wie der Dichter sagt; 

> B |ti s£- „S- 

lXn^j Ia JJl* wie du willst; ^i^X» ( -ajI^) jÜ" als ob ich schul- 
dig wäre! »yae tXxs>» *»iL5" jt«_\.J»^JS IlXjj I«*Xä/> »ty Jm sze/jsZ ihn 
so stolz, als ob er der Erste (Einzige) seines Jahrhunderts wäre 
(vgl. § 307); Lo c\i — L« \Xi, LJS (im selben Grade wie) j e — 



470 

deÄ<e> : jLjaJI J^Ixj Li yXi J-JUt ^^oiLj Li cXj» je kürzer die Na<ht 
unrd, ffeato tänaer wird rf«r Tag; otjjl ^äy (00jj) jtojl -»li 
Ls> (oOjj) ,/g m«/*r er fortschreitet (an Fortschritt zunisnmt , 
ntmfiK er an Werth Schätzung zu ; (q^a) K Uä^ wie auch immer 
«« «et/» ma^r; Up wa* orf. toi« ««Ar auch immer (§§ 314; ."i 1 « 
bjjj KtJ^aS" qLT Ufd »_»1L»H Ju Jw^Lj «r /o/«t tfV* Hand des 
Unterdrückten, so stark auch dessen Gegner sein mag; y^S l 
\JSjP JlJL ^Lo v_a^Lo wenn er reich ist, wie er es denn muh 
wirklich ist ; «$Ü»U>- -*jo5I ^Xil (U Jü>) U ^«>Ji> «ouwä tcA r«r- 

> * ö . i 

ma^r, u>«refe tcÄ deine Angelegenheit besorgen; vi**» ^ jo»\*j-JI 
(jjjüt .^f jtj-äj ik^u*ai 4 der Roth als solcher (insofern er 
Roth ist) verletzt den Stolz der Menschen; Umschreibung : 
C^U^t SSL j Lf^y^ iUjy ,*f>!>-»' «Ar« Märkte sind eingerichtet 
wie (ihre Einrichtung) in den Tändern des Islam; — so da/s 
(od. indem) zugleich : 3 mit Conj. § 316; — ohne da/s : 

* • 

ihn allein , ohne im Geringsten an ihn zu denken ; J£=a** ^S 
J»**Jt i,\ gL Ä»t ^.,30 ^ jlO ^ »-»ij-^ 1 «* war in seinem Alter 
mit dem Nöthigen versehen, ohne zur Arbeit gezwungen zu sein; 

vl g- i/^y Sy*^- \* jt£ er 4 *^^ ***— 'j** c5* j ^' u *« *""" 

Ä:«tn« volle Stunde lesen, ohne da/s mich die Augen schmerzen; 

6jy° <^ji W k*H ***** <£ ri±>>* o* ii ^ jc * -k* c^JL>o Li üI 

j*" -^ 0^3 4^» ! i;>^ /•*>? c/^ 31 ** ^ ^y^ l^*' by°> 

ich habe nie eine ihrer Städte (China) betreten und Ml <tann 
zum zweiten Male hingekommen (jjt) , ohne da/s ich mein und 
meiner Reisegenossen Porträt auf den Wänden (.£&>) gemalt 



471 

gefunden hätte, denn sie hatten unsere Porträts gemalt, ohne da/s 
wir es merkten ; (Umsetzung :) £ jÄJCJLo :lxil 5 ^1 t^juiu ^JLs 
L^oly> das Gas hatte sich nach allen Seiten verbreitet, ohne da/s 
sie es merkten ; (Sife-Satz § 322b) : .1 ^ qIäJL* -Xc ■ s***' ^ 
a^s»^ L^^xs es waren zwei Jahre vergangen , ohne da/s ich sein 
Antlitz gesehen hätte. 



PARADIGMEN DES ZEITWORTS. 

(SCHRIFTSPRACHE.) 



Wahrmund, arab. Gramm. 3. Aull , Paradigmen. 



I. oder Grundform des dreiradikaligen 



Activ. 



Prat 






Aorist 






Indicat. 


CoDJanot Jusut. 


Kut'i, 


Energ. II. 


Sing. 
3 m. 


iä 


\Jüü 


. »o . © >b - 




. >o. I 

..Jlvqi 


3 f. 


b » . - 




. > b . » . 


• JUÄJ 


. >o . 

Lvö'»' 


2 m. 


, - - 




. je. o > o . 


s . »o- 


b . )o . 

• Jlääj 


2 f. 


- - 

oJUs 


■ JO. 


>b- *b . 


■ >b - 


b »0 • 

07^ 


1 c. 


oJUä 


j > oB 

ja 




o» 


b - »oB 


Dual. 
3 m. 


Sb3 


o^ 


**u bLJÜ 


0*** 




3 f. 


Ü&J 


.£*$ 


bLÄi bÜÜLi 


-NfflB 




2 c. 




e*ab 


&CD ^U«j 






Plur. 
3 m. 


1^8 




> >o . » >« - 


• JUÄJ 


> >0, 


3 f. 


„L3 


JVÖ i 


. b »b - . b >b . 

. , L ;; p i . _i,ypj 


. - b >b- 

pULJü 




2 m. 


OJ(/.. 






■JLäüj 


b J >b . 


2 f. 


• >b- , 


- 0JO- 


. o »b. . b Jb . 

• , JkVp'f . JLäaj 






1 c. 


lita 


no. 

JJJü 


. >b . o > o , 




■ JLääj 


Partie 


. activi. 


Infinitiv. 




Imperativ. 




Knt.-rg. I. 


Knerg. II. 


Sing. 
m. 


9 , 

Mi 


9». 




Oltl 




b - >b > 

o^ 1 


f. 


5- - 

xtti 






>o > 




b )</) 

o^ 1 


Dual. 
m. 

f. 






2 p. 


c. *0l 






Plur. 
m. 


o^ 








o^ 1 


b ») Ol 


f. 


o&ti 






» b Jb> 


■ .0)0) 





m 

gesunden Zeitworts. 

Passiv. 



Prset. 






Aorist 








Indicat. 


Conjunct. 


Jussiv. 


Energ. I. 


Energ. II. 


- y 

JJ3 


J.OJ 


- - 3 


-O 3 


S . .0 3 

-, LäSj 


- -0 3 


O - 3 


4 . O 3 


-.03 


O - 3 


5 - . o 3 


O - «0 3 


. O 3 


>.0> 


- - 3 


O - 3 
Jjtfj 


5,-03 

..JLxüj 


O - - 03 

• .JüCäj 


J 


.O) 


- O 3 

JLXfij* 


- 3 

JOS 


S - 3 


- 03 


3 3 


3 -oi 
JyfSl 


- -oi 


o -oi 


s -.oi 


o ..oi 


Sbs 


- »03 


- -o J 


- -0 3 


• - .03 




lifes 


- - 3 


- -03 

Um 


- -03 


■ - -0 3 




L4.xLci 


,-OJ 


-.0 3 

3Ü33 


--0 3 


m - -0 3 






3-0 3 


3.0. 


3-0 3 


% 3- 3 


O 3-0 3 


- o 3 

0JB 


-0-03 


- O-O 3 


- O -0 3 


* . O -03 




0)0 3 


3-0 > 


3-03 


3 -O 3 


£3.03 


3 -03 

cr Lüü 


■ 30 3 


- O -O 3 


- 0-03 


- O-O 3 


a -0-03 

...LJLXftj' 




-O 3 

LÜua _ 


3-03 


- -03 


O -O 3 


S . -0 3 


O --0 3 
.•JlÄÄj 




Par 


tic. passivi. 










G 3 o- 












- 3 0- 












- 30 - 












- - 3 O - 












3 30 - 












G - 30 3 









IV 



Abgeleitete Formen 







ra. 


r?. 


V. 


VI 




II. 




Activ. 
Prset. 


- s- 


tfl 


. -o* 


JjLflj 




Aor. 


Hmri 

±*4 


JA* 


\JÜb 


• * . . - 


JoüüL, 


Imp. 


» » 
SA 


o - 




i .. 




Part. 


hm. > 


e - > 


6 o » 


6--. > 

V/Vfi» 


JJlfcJ« 


Inf. 


». 


6.- -> 


• 


JjJÜ 




Passiv. 
Pr»t. 


- « > 






, - ) > 
JjOD 


> » 


Aor. 


> S- J 


. > . - > 


» -♦» 

\JJb 
LT*** 


. . > 


• 

JJUi 


Part. 


6s-> 


6. -* 


6 -o> 




jJUH 



Nebenformen üLuL», 3-**J, jl-*£>- — *) Nebenformen <jL*i, (ü^ 



Äi). 



Vierradikaliges 







A t i T. 








I. 


n. 


III. 


IV. 


Praet. 


- - O - 


hVi'i 


jaÜiS 


■ - - o 


Aor. 


i O-J 


t . o- - - 




i . 0- 

Ja«Jü 


Imp. 


O - 


- -- 

J-UÄJ 


O -o 


& 0-0 


Part. 


o. > 


6 o - - » 

j _ 


o - o ) 


S .0» 


Inf. 


G-o 


6 > o - - 


6 - o o 


- o o 



des dreiradikaligen gesunden Zeitworts. 



VII. 


VIII. 


IX. 


X. 


XI. 


- - -0 

JJüüt 




J^i 




3üc§s 


i .0 . 


J , o - 




-> , O - 




ü - o 


O - Ü 


ü ,0 


o . o 


- 

JJL« 


G -Q > 




S.OJ 

J*Äft/> 


6 o - o j 


3 - o j 


G . o 


3ucsfl 


S&Ä 


» o o 
jLäÄÄamI 


G - o 








0)0 J 














6.-0J 


G -.o > 




G -o - o j 





Zeitwort. 





P a s s 


i v. 




I. 


II. 


in. 


IV. 




> > 

Jajtt 


> o 




rTt.ftJ 


-7 


J .0.0) 


i..OJ 


G , o - j 


.0 . . J 

-> 


G - o. oi 


2 - - o .> 



VI 



Grundform des 

Act it, 



Pr»t. 






Aorist 






Indicat. 


Conjunct .lnssiv. 


1 : i 


Energ. 11. 


Sing. 
3 m. 

3 f. 

2 m. 

2 f. 


s. 

. O M 
O .. 


£ - 
* . 


s . o o . 

S . O 0. 

• . CO. 




■ . 
OS. 
OS. 
o . . 


1 c. 


J 0.. 


i f 


S * o» 


s s B 


OS* 


Dual. 
3 m. 


$ 


eftü 


& & 


Ö 1 ^ 




3 f. 


Ly 


s# 


!# j" 


<?V« 




2 0. 


.>o.. 


i$» 


lyü lyki 


«•># 




Flur. 
3 m. 




. 1 . 


& ^ 


. i - 


oÜ 


3 f. 


Oj/ 


OJ?* 


O^ oj/rf 


^ 




2 m. 




- t . 


tkft $ 


s * . 

ouj» 


S . 


2 f. 


s >o-. 


Oifi 


OJ^' Oj>/»' 


aM> 




1 c. 


-O j» 


JA 


s - o *. 


SS. 

OJ» 1 


os. 


Partie 


act. 


Infinitiv. 




Irr 


i p e r a t m 


r. 




Bnerg. I. 




Sing, 
m. 

f. 


ß 


2. 

i 




O O 


örfi 


0.0 

O 


Dual. 
m. 

f. 

Plur. 
m. 


ofi» 

püj; 




2 p. 


1 


II i 


] 

> 


f. 


ot/j 






- o 


„ -O 





VII 

massiven Zeitworts. 

Passiv. 



P r se t. 






A o r i s 1 








Indicat. 


Conjunct. 


Jussiv. 


Energ. I. 


Energ. II. 


s > 


ä.) 


%.3 


O.O) 


SS.) 


o S.) 


.-5 




Jü 

> •• 


^ 


a*i 


OJ^ 


o tu 


Ä.) 


s , ) 


o.o; 


SS.) 


OS.) 


oy 


J& 


j« 


J^' 


o^ 3 


ÜJ* 3 


. o ) 


&. > 


S.) 


O.O) 


S S.) 


OS.) 


°j/ 


Jü 


ya 


JJ* 


o^' 


ÄS* 


o ) 


. ~ -> 


■ ,3 


m. ) 


S «..) 


w. ) 


o ; i 


C0 


<5?> 


L5/ 1 ' 


6«" 


c**» 


) o ) 


ZA 


S.f 


o .of 


s s-£ 


O S.i 


o,i 


ß 


* 


*j* 


«jM 


Ol« 


•1 


s . > 


■ «i 


s. > 


« S-) 




!? 


c}jh 


\fr 


5*- 


o^ 




.5) 


8 + 3 


S-) 


S.) 


~ S.) 




ty 


gtyb- 


\JCi 


\JÜ 


#>' 




. )o ) 


S. 3 


S.) 


:.; 


«. S. ) 




Ui jf 


g 1 ^" 


^ 


!l* 


u» 




i> 


- i.) 


£- ) 


*-) 


w dt* j 


Ä.) 


w 


üa# 


^ 


l 4& 


OJ** 


OB* 


. O ) 


• o -o ) 


•«. 0,0) 


. O.O) 


- .O.O) 




cu/ 


CU& 


OJJ^ 


OJJ^ 


chj* 




0)0 J 


. 4.) 


Ä.) 


4. 3 


■4<) 


o £.) 


1^ 


Oi/ 1 ' 


fc** 


bö« 


130* 8 


öS -8 


5 )o $ 


. O.O) 


. 6.0) 


. O.O) 


- .O.O) 




cöf 


OjJ* 


o*8 


OJJ*" 


o^y* 




-o ) 


it.) 


s.) 


»O) 


SS.) 


O S.) 


^? 


J 6 


J* 3 


JJ^ 


OJ* 3 


cy* 


Partie, pass. 


Andere Formen 


j T . Andere Formen 
des Jusbiv. deg Imp 


G )o. 


Sing. 




s. 


Ä ) . 


S * J 


J*/ - 


3 m. 


■4 *■" 


& 


<A*j 


j» c\*o 


G. ) o . 




■H m 


S - 


Ä ) - 


■ 


8 J5J W 


3 f. 


r*£ 


J* 3 


<A*J 


^r! 


- >o- 










s 


oW^ 


2 m. 


j-ä-j* 




l\*j 


■j! 


-. JO- 




"«■' £ 


S s 


i )S 


£ 


ipLW* 


1 c. 


r! 1 


J« 


tXd 


M 


• ) )Cl. 


Plur. 










I-Jjjjj* 8 


1 c. 


^äj 


# 


J^J 




G - )0 . 












ül ;i> 













VUI 



Abgeleitete Formen des massiven Zeitworts. 





m. 


IV. 


VI. 


VII 


VIII 


X. 


Act. 
Prset. 


> 




■ - - 

4" 


'£ 


>»» 


ji£j 


Aor. 




£ i 






*-•- 

^ 


X . o . 

Ä w 1 


Imp. 


o 


6 0* 




© .0 




• . O 


Part. 


> 


S • 

2* 


s - .» 

JLfcU 


j"* 




■ i 


Inf. 






2 .. 




• 


6 -o o 


Pass. 
Pr»t. 


jj^ 


■ t 


> > 


i»o> 


i >6> 


• > • j 


Aor. 




4-> 




i.OJ 


i-o> 




Part. 


.Li* 


2., 


2 ... 

3** 


2... 

J 2 * 


S .0 * 


2..o > 

^Xi-n-if* 




II 




V 


. 


IX. 


XI. 


Act. 


l'ass. 


Act 


EW 




Prset. 


j7 


- •> 


J3* 


1? 


i -o 




Aor. 




> S.J 






i.o- 
Jl/I 


i. .0. 


Imp. 


-- 

Jf 




OS.. 




b - o 

»4 


o -O 


Part. 




jA 1 




5j... 

,/Xj 


2-o, 


2 -o> 

4* 


Inf. 


5 o. 

S -'o . 

(OtjUuj) 








s 

AK 





Zeitwort mit f als I. Radikal. 





I. 




II. 


III. 


IV. 


V. 


VI. 


Act. 
Prset. 




j-3 




/ r 




-SS- «, — 


und jSj^j 


Aor. 












JS5-- M. 

■3'ÜÜ JilXj 


>, - , , 


Imp. 


G 


i .» 


°"-1 
# 


«— 


— 


O SS. o. — - 




Part. 


9 «— 




5.J> 


G $ * 


G ij 


G-S- j G fc_ J 

J7 - 1 , 


G - .> 


Inf. 


Go£ 

3" 




G Jt- 


G - 


G - 


GiE- G>~- 

^13 ^Ü 


Gj . , 


Pasa. 
Prset. 








£1 






• 


Aor. 


y>3 








A* 


}££*> >.*-.> 




Part. 


g j£- 




Gs£j 


G- 5 * 


yy 


GsE-j G-^-> 


G- - .> 

» y 5 y^ 






VII. 


VIII. 


IX. 


X. 


XI. 


Act. 
Praet. 


Fehlt 


^ 






*ßk\ 


Aor. 












Ja 


Imp. 






» 

Jüüt 


- 




1& 


Part. 






G -.? j 


y>° 


G £ - o j 


fr* 


Inf. 






G - 


&»! 


G - o o 


G - 


Pas8. 
Prset. 














Aor. 






3»* 




> ,2. , o > 




Part. 






0- 











Walirmund, arab. Uramm. 3. Aufl., Paradigmen. 



Zeitwort mit t als II. Radikal. 



Inf. 



Aor. 
Part. 







I. 




n. 


III. 


IV. 


Act. 
Prast. 


.8. 






i 


^ 


.fnB 

3 


Aor. 


> B b - 


j B o - 

_■■ — —- 




» - . » 




> ü > 

(4i 


Imp. 


o B o 


o B o 


LT* 1 


3 


(» 


# 


Part. 


6~- 


«*. 


9 M 


-iL. 


e* 


,41 


Inf. 


G B > 


9». 


•I. 

LT 1 ? 


9 o. 


9. ^- » 


• 


Pass. 
Prset. 


. • 1 






a 


-^ 




Aor. 


.> S b » 






1 ». > 




»Bo > 


Part. 


i o - 






■ 

9».» 


PSK 


'•fo » 




V. 


VI. 


VII. 




VIII 


X. 


Act. 
Prset. 


■ 


^5s 




jSA 


.Bc.o 




>s,.. 


> »»- -» 


> j 


b - J 


» - - 


> *b- . 



*Wff * •*** •* * # b * J m , b - * * b * o - 

Aor. ^^-S |» S ^H _-->o».„- ^»jj:L ^aL.^-; 

b *. . b — « b . b b » . O O I b . b 

Part. 



6«-- > «_-- > 9 ,b* O • -o > 9«b - b > 

SÜSS. -»" » >> » >bi - >b> -» bJb> 

Prset. ,«-UJ' (4^* vi>^AÄJt ^Judl ,-JLlJ 



'*■'' >^...> tt.a» >B-b> >Bo- b J 



r 



°\f " ' G " ' 58. oj 98. bJ 9Bb- b J 



XI 

Zeitwort mit f als III. Radikal. 











I. 






IL 


Act. 
Prset. 


3 p. m. 








e 




Es- 


3 p. f 




oE.- 

ob 


oliP 




- 




o Es. 


2 p. m. 






OjJO 






-US- 


Aor. 




i-o- 

*1* 


L5^ 




i . o - 




v5/H 


Imp. 










LLi>! 




Im. 


Part. 




9. . 


L5^ 




L5T 






Inf. 




(3. 


V 


6 j> 


§o 

Qat> 




G- o- 


Pass. 
Prset. 




E ) 


1 J 
l5. 




£ j 




E «J 

L5^ 


Aor. 




1-* 


i-OJ 




i- o > 

Ua^U 










>0 , 


> o-. 




> O - 






Part. 


V 


Vf 




III. 


IV. 


V. 


VI. 


VII. 


VIII. 


X. 


Act. 
Prset. 


E* - 


E.oE 

w 


Es.- 


S. ... 


E- - o 


U&1 


E -o -o 




i ,y 


i o > 


fs--- 


*- ... 


i , o . 


f ,o- 


£ O.G. 


Aor. 


<5j~* 


<5f* 




LLjü 


ifi^y 


J^fll 


L^** - ^ 




t , 


l o£ 


US-, 


ü- .- 


2. . o 


£ -o 


i 0-0 


Imp. 


<5^i 


Ufc*! 


Jl4 


u^s 


Kj^ 


»f* 3 * 


iC.*Ä*l 






s «. » 


$ 


8 j 


2 y o, 


9 -0, 


i o , o ^ 


Part. 


<s}±* 


\3jtf 


L5j^ 


L5^^ 


Inf. 


OE„ - 3 


Jf£l 




9> -- 


£Iji 


SuiJi 


k»l o 

9Laä*J 


Pass. 


E y 


£ oi 


£ . }> 


E J5 


E >t.) 


E )o> 


E o J o > 


Prset. 


(Sj^ 


gy) 


<5j* 


l5;^-> 


-XWV.J1 

t-5; 


^i»! 


Kßjt*«* 


Aor. 
Part. 


i. .> 






r,L>xo 




J..O ) 


i.O . O 3 

1-AÄ.WfcJ 
i-o - o ^ 



XII 



Zeitwort mit ^ oder ^ als I. Radikal. 









i. 








Act. 
Pr«t. 


A^. 


^ 


£*3 


J^3 


^3 


r^ 


Aor. 


> 


>s»> 








» • « 

^7 "'" £.. 


Imp. 


ö 





. 


3^» 


!>Jul 


1 


Part. 


. 


9 . 


6 - 


- 
*** 


1 





Inf. 












9 o . 


n 


- 


b, 


6. . 

*AJLM0 








Pass. 
Pr»t. 


j 


ftj 


> 




■ J 


» 


Aor. 












» . > 


Part. 


>t. 


6 * o . 


» 6 . 


i 


6 » o - 






I\ 




VID 




3 


■ 












Act. 
Prset. 


. - oE 


, » öS 


JJtfl 


dwJn 




- - - O 


Aor. 


> 4 


> > 


> s . 

AlA. 


4 6- 


> O - - 


» o - o , 




Imp. 


o oE 


o oE 

-.— - 

j 


Juüt 


O i 


- o 


o o . o 


Part. 


6 > 


6 > 


s> 


S i> 


o . o > 


o « • J 


Inf. 

Pass. 
Praet. 


- 

• 
i 


- i 


6 -. 

- l> 

Juül 


6 -- 


'• - a 


- o 

* b > 


Aor. 


> - } 




iAjiäj 


» . m > 






Part. 


- , 


0- , 


, s j 


- s> 




9 - o » o J 



XIII 



Zeitwort mit ; als II Radikal. 

Activ der I. Form. 



P r 86 t. 



Sing. 
3 p. m. 

3 p. f. 

2 p. m. 

2 p. f. 






o J 



1 p. c. c^vLä 



Dual. 
3 p. m. 

3 p. t 

2 p. c. 

Plur. 

3 p. m. 

3 p. f. 
2 p. m. 
2 p. f. 



US 

uJli 

UäJLä 

O > O J 

i > O } 



Sing. © — 

m. J^S 

f. äJLjLä 

m. g^ La 

f. plidlilä 

m. O-?"^^ 

f. oiSÜä 



Aorist. 



Indicat. Conjunct. Jussiv. Energ. I. Energ. II. 



> t - 

> j » 



y >■£■ 



, j - 
. >. 

6^ 



• »« 

J - 

JJC 

o y£- 



S , JE 

o^ 1 



o - J - 

o - y , 
a * y . 

oW 8 



o- >£ 



oVh 



irA" 






Jija 



o 



ex 



üb* 






* * * 









, j» - - y * 
, y , v. - j - 

, ci> «. ,oj- 
.ULä-j 



er 



yy* ai^* 



O J J - 



pÜB 



O' 



Iäj 



o 



UifiS 



l p. c. LJLs 




- j. 




Partie, act. 


Infinitiv. 




Imperativ. 




Energ. I. Energ. II. 



Oo- 

3*j 



2 p. 



OJ 5-J O-J 

JJ ^y> &ß 

y s y y 

Jß &* £& 

. ) m , y 

c. tß y$ 

JJ S J J OJJ 

!A 5 äW SM 

* o J » ,o) 



SV 



Zeitwort mit & als IL Radikal. 







Activ d 


er I. 


Form. 






Pr»t. 






Aorist. 






Indicat. 


C'onjunct Juasir. 


En*rg. I. 


Kner^ 11 


Sing. 
3 p. m. 


# 


i 




o*^ 






» • 


> 


- 


G . 


a . 


• • • 


3 p. f. 


Ct*"CJj 


/**H 


^r 1 


- « ^ . « 


o**?* 




• 


> 


- 


o . 


a . 


• . - 


2 p. m. 


C^*J 


«■ 


e* 1 






2 p. f. 


o**j 


0"""t J 


^^ ^^ 








1 o 


» « 


. 


■ c, 


a . • 


o . % 


1 p. c. 


C>JU 


e* 1 


M 


1 £ ! 


o**? 1 


o*#} 


Dual. 
3 p. m. 


üb 


Q*"«e. 


J ..." rr 7.; 


. 1 ■ . ■ 1 




3 p. f. 


&£ 


o**** J 


UwJ* bu^ö 


Q U ' 




2 p. c. 


1 tZJMl 


pV 


L fl . ^_J i^^M 


O 1 ^» 




Plur. 














3 p. m. 


*■--. 


o.r*** 


!**** b*Mi 


CT*^ 


- , »AfJ 

LT**?" 




. 












3 p. f. 


o*i 


o** 


o*** o*^ 


u^ 






o J o 


* » 


4 


> . 


a > 


o * 


2 p. ni. 


!•*•( 


o***^ 


|^JUk*j ly^-j' 


o*^ 


O*^; 




s >0 












2 p. f. 


o**? 


o*f 


O**» 


cH 






• 


> 


- 


o - 


a » 


o » 


1 p. c. 


LAJU 


e? 


C^H c?* 




O**?'' 


Partie, act. 


Infinitiv 




Im 


|' •• r a t i \ 


r. 




Beeil I 


Enerjr. II. 


Sing. 


9^. 


Oo- 




• 


m , 


■ 


m. 


SN 






8 


o*^ 


O**; 


f. 


ÄjuL 






L*** 


C£M 


■ 


Dual. 


» <*_- 












m. 


Uuü 












f. 


qIXajL 




2 p. 


c. L«uo 


q^ 




Plur. 


} «_. 












m. 


ri*4* 






UftAj 


ü**? 


0*1 


f. 


8 , *». 






o* 


Q Lo^ 





XV 



Zeitwort mit , oder & als IL Radikal. 



Passiv der I. Form. 



P r se 


t-. 




A< 


) r i s t. 






Indicat. 


Conjunct. 


Jussiv. 


Energ. I. 


Energ. 11. 


Sing. 
3 p. m. 


d-A* j*j 


oLäj cLo oLäj 




Jfc* 


- - 3 


3 p. f. 


o - 

oJLä 




jLBj 


o . > 

JJÖ 


JLiJ- 


^m 


2 p. m. 


- o 


3 - J 


jii* 


JJ3 


O j ' L ^ 


- - ) 

u> 


2 p. f. 




&J3 


^f» 


L5 J >^' 


l5. 


b?" 


- > 


1 p. c. 


> ö 


> .i 


3tif 




Stf 




Dual. 
3 p. ra. 

3 p. f. 


lüLs 






3UE» 


L .,3ÜU 




2 p. c. 




C**" 


:te 


$JS 


'Äis 




Plur. 
3 p. ra. 


UM 


oA*a 


yüü 






J » .» 


3 p. f. 


- o 












2 p. m. 


O )0 


ülA« 


ijkjb 


yiiü 




J - 3 


2 p. f. 




piß 


. O » J 


.Jus 






1 p. c. 


LOS 




JÜÜ 


o - > 


^w 




Par 


;ic. passiv. 












Sing. 
m. 












f. 


Kiyu 




Das 


?ass. des Zeitw. 


mit ^ 


Dual. 
m. 

f. 






als II. Rad. wird (ausgenommen 


das Partie, ^-t"*) ganz in derselben 

Weise abgewandelt wie jenes des 


Plur. 
m. 


> 3 ' 

9 - > . 




mit . als 


II. Rad 






f. 


<S$jÄA 













XVI 

Zeitwort mit ; als IL Radikal. 

Abgeleitete Formen. 





IV. 


vn. 


VÜI. X. 


Act. 
Prset. 


tf 


ä£i 


Jü juall 


Aor. 


* * 

Mi 


iuu.1 


» .♦. . . 


Imp. 


o t 


0.0 


0.0 0-0 


Part. 


> 
\uJLo 


Sau 


• ••> 6 - • * 


Inf. 


6- - 

tÜUt 


X£\ 


8 . 0. - 

3ÜÄ3i iuübJ 


Pa»8. 
Prset. 




0» 




Aor. 


Sdß 


Jü£ 


OLxärf 3-a^--j 


Part. 


}üb 


jili 


O.o» 8.-0» 




il m. 


V. 


VI. IX. XI 


Act 
Prset. 


3y Jjli 


3yü 


.... • . • i . 
J3ÜL) J^-J jt^wt 


Aor. 


iM| J^iÄi 


• . . 


i. . .. * . - i.e. 

O3LAÖ Oj-~j Ol^o 
0- .. 0.0 0.0 

j.Jü oo^J ool^J 


Imp. 


6yi OjJ» 


Part. 




O^äÄ* 


0» JLX/« J^AWW« 0|^M<W* 


Inf. 




feJB 


9».. 9.o 0- 


Pasg. 
Prset. 




j^Q 




Aor. 






5Äi 


Part. 




6s- .» 


0. .., 



XVH 



Zeitwort mit y als III Radikal I. Classe. 

Activ der I. Form. 



Prse 


t. 






Aorist. 








Indicat 


Conjunct. Jussiv. 


Energ. I. 


Energ. II. 


Sing. 


m m 


in . 


- jo 


)». 


i.JO. 


. JO . 


3 p. Hl. 


^ 


Jj*a 


2?* & 


o^i*^ 


Oij*^ 




o - ~ 


J . 


. jo 


j - 


S ,JO. 


. JO - 


3 p. f. 


Ojfe 


3j*J 


3j*3 j*j 


aif^ 


Ctfj* 3 




- o . . 


JO- 


.)Cl 


JO. 


• .JO. 


. JO . 


2 p. m. 


o^p 


3 j*j 


■5i* J J* J 


osj* 


o-rj* 3 




o . , 


o - 





ü - 


z . 


. 


2 p. f. 


o^£ 


cgi* 3 


üjj* 3 iSi* 3 


Gtf* 3 


Of* 8 




J o - . 


J o£ 


- j oE j oE 


S - J 0$ 


. J oE 


1 p. c. 


Ojje 


3^1 


3J* 


f jeJ 


0^ 


&JJP 


Dual. 


... 


f 






» , 




3 p. m. 


w* 


o'ü*^ 


bj*rf ***** 


tysj** 



















3 p. f. 


L¥ 


g^' 


Igu (jg&t 


o^j-*- 3 






- JO . . 












2 p. c. 


L%j* 


oM 3 


Isj*- 5 Ist* 3 


O 1 ^' 




Flur. 


0. - 


JO. 


J 


JO. 


S J - 


J . 


3 p. m. 


^ 


o^ 


! 3i*H l>j*J 


oj^ 


bj*ä 




- o , - 












3 p. f. 


ö$* 


o*]fa 


0-5i*^ O^ 


c>%*^ 






JO - - 


](i. 


Jo 


, jo. 


w J . 


j . 


2 p. m. 


f* 3 */ 6 


OJj* 3 


t 3 jA3 !g*5 


üj* 3 


bj^ 3 
















2 p. f. 


ö 3 *** 


Ö3J* 3 


o^j*- 1 o^i*^ 


g^j* 3 






.O» . 


j o. 


.JO 


J 0. 


£ . jo. 


. JO. 


1 p. c. 


Li^js 


3 jAJ 


fi 4i i~ 


Ü3j*^ 


o^j* 5 


Partie, act. 


Infinitiv 




Imperativ. 




• Euerg. I. 


Energ. II. 


Sing. 


^ 


Oo. 




J OJ 


S .JOJ 


O .JOJ 


m. 


P> 


^ 




r* 1 


osf* 


Ü3j« 




O.' . 






OJ 


5 O J 


j 


f. 


iütLc 






<j?pf 


o^ 1 


df 1 


Dual. 
m. 

f. 


.•«Läj:Lc 




2 p. 


. JOJ 

C. i^i 


w .JOJ 




Plur. 


. J . 






> OJ 


«JOJ 




m. 


0&* 






IgAl 


o^ ! 


o?» 


f. 








o^ 1 


» .JOJ 




Wahrmund, arab. 


Gramm. 3. Auf 


., Parad 


i gm eil. 


3 





xvm 



Zeitwort mit , als HL Radikal IV. Classe. 

Activ der L Form. 



Prset. 

Sing. ' ' 

3 p. m. (j~J 

o - 

3 p. f. 0**°j 
2 p. m. ^^**°j 
2 p. f. c^^Oj 
> 

1 p. C. ^^°J 



Lytoj 



Dual. 
3 p. m. 



3 p. f. »^ 

2 p. c. UäxaOj 



Indic»t. Conjiiuct Jiu>si% V.u. .-. I I 

^ l/*]» W C**> 0**3 

, o. • -#•• ■ 

.«*y v/V ^ o**^ 

^ . o. »«••• ••••■ 

Li*! 1 Li*J* ^J 3 O^r» o*V 

,o-o. o.o * -•;. • -°.: 

O*** 3 i/V c/*^ C3^ O*** 

. o« - oB . o« « - - •» o . - o« 

U*J ti*J ^ Ö-W Ö 

. - o. - - o- - » o- . - - o- 

<JW i**J* U*? c /li>y 



Plur. 
3 p. m. 


> ■ 

l**> 


a>*> 


\y°ß 


!>*** 


o**> 


a*** 


3 p. f. 
2 p. m. 




o**> 

.0.0. 


OtPß 

0.0. 


o.o. 


**> 

■ > - o. 


O » . 0. 


2 p. f. 


o?**j 


&»? 


o&? 


o**y 


CW? 


o - . 0. 


1 p. c. 


UaÄJ. 


<s°j 


Li*y 


Oey 


o^. J 


o**y 


Partie 


act. 


Infinitiv 




I 


mperati 


V. 






Energ. I. 


Energ. II 



Sing. 
m. 



Dual. 
m. 



Plur. 
m. 



U^j 



*&°'j 






e . 



^ od. ^ 



3 p. 



. o « - - o o . . « 

^ o**j>3 o**j! 

o.o s -o o .• 

Li*;! o$*^! o*y 



. . o » . -o 



a -o s y -o o > - o 



XIX 



Zeitwort mit g als III Radikal. 







Activ der I. Form. 






P r se t. 






Ao ri s 1 






Indicat. 


Conjunct 


Jussiv. 


Energ. I. 


Energ. II. 


Sing. 


.- 


o- 


# O. 


o. 


S.O. 


0.0. 


3 p. m. 


^*J 


Lßfß 


l£*^ 


-*jd 


ü*y 


Ü*?J* 




o , - 


0. 


. O - 


0- 


■ « 0. 


o . o - 


3 p. f. 


O-^Oj 




Lff? 


^öjj 


o*°y 


o*y 




.. O .. 


O- 


o. 


o. 


■ * o - 


o - o- 


2 p. ra. 


O-y«^ 


LfV 


efv 


^y 


o*?s 


o**ß 




o - - 


o. 


0. 


- 


w 0. 


o o . 


2 p. f. 


Ci^A^Oj 


Ö*V? 


u?y 


^ 


afy 


ofy 




J o ,, 


oE 


, oB 


o£ 


S . oE 


o . oE 


1 p. c. 


C^-uCj 


u?; 1 


l^ 1 


-J 


o^f 


o**J 


Dual. 














3 p. m. 


i5 


O^jri 


LA/S.J 


Ly«.J 


o^yy 






■» ... 












3 p. f. 


IXo. 


o^y 


LuoJ) 


LyO' 


pL^V 






.)0.. 












2 p. c. 


L^Äa/O. 


o^y 


L**jj» 


Lwoj* 


cr*^ 




Plur. 


o ... 


JO. 


J o. 


J o. 


S > O. 


o ;ci. 


3 p. m. 


l^J 


a**ß 


^ 


!r°y 


crV 


c*v 
















3 p. f. 


o*°j 


o*fß 


a^ 


o*?y 


o^y 






10», 


>o. 


>0> 


■>0- 


s jo. 


O JO. 


2 p. m. 


H**j 


ovy 


!yy 


w 


erv 


oV 
















2 p. f. 


O^J 


a*^ 3 


o^y 


o*°y 


eM^y 






. .- 


o. 


. o - 


o. 


5 . O. 


o - o. 


1 p. c. 


ÜLyO. 


l*V* 


L*V 


-V 


o^y 


o*?y 


Partie 


act. 


Infinitiv. 






In 


l p e r a t i \ 


r f 






Energ. I. 


Energ. II. 


Sing. 


»' 


9 o- 









w - O 
■ 


0*6 

1 


m. 


^ 


isä 






soj» 


O* ;! 


O^j! 




0- - 








o 


w O 


o o 


f. 


iüyoL 








u& ! 


o^j 


o*J, 


Dual. 


„ 














m. 










- o 


n . • 




f. 




2 p. 


c. 


L**j* 


p 1 *^! 




Plur. 


j - 








JO 


a )o 


itl 


m. 


O^J 








[yj 


o*>! 


o*A 




- - 











w , 




f. 


oLw«t. 








0*2>) 


...LLye.) 





XX 



Zeitwort mit ^ oder ^ als m Radikal. 

Passiv der I. Forin. 



Pn 


Bt. 




j 


l -• r i * t. 




Indicat. 


Conjuiict. 

.0» -0» 






Sing. 
3 p. m. 


- > - > 


-0> 


. o> • ..« » 


• - -o » 


3 p. f. 




.0» 


. > 


- > i 

j* 3 c- * 


o >.o) II 

■ 


2 p. m. 


» 


- 0» 


- o» 


- b > i 

j* 3 Ö*** 3 


• 


2 p. f. 


i 


a o -0 > 

O0* 3 


O - » 


b . O » * .Ol 


b . • > 


1 p. c. 


t > 


-0* 

OFj« 


-o* 


. oi ■•••! 


b - - oi 


Dual. 
3 p. m. 


!Ü 


... b> 


. . b» 

1 


. ,o > m 0003 




3 p. f. 




. .0 > 


. .0 J 

4»u 


. -O > - »00t 




2 p. c. 




-.0 J 


..dl 

• 


. . o > . .. o > 




Plur. 
3 p. m. 


1 J 


. - > 


O-O » 

WM 


.O » * )- o » 


o >- o > 


3 p. f. 


> 




. b.O > 


- b- b > » » o. o » 




2 p. m. 


0) i 


• 0- > 

os** 3 


- o 1 


b - > S t 00t 

5Ü* 3 Ojj* 3 




2 p. f. 


% i i 


ti.d > 


- O. > 


>O.0) « 0000t 




1 p. c. 


!*jj» 


-0 1 


-OJ 


- > S . -b J 


o . . b) 


Partie, pass. 



- 5 i* /9 uf^r* ( Die mit .5 und die ""* ^5 aIs in - ^d- unter- 

scheiden sich hier nur im Partie, pass.) 



XXI 



Zeitwort mit ^ oder ^ ^ EL Radikal. 





Die 


a b g e 1 


e i t e t e n 


Formen. 






II. 


III. 




IV. 


V. 


VI. 


Activ. 
Praet. 


<5f- 


<5^ 






L5J* 1 * 


ÜrjUs 


Aor. 


m . > 






O 3 


<3f^- 


^5jL*Äj 


Imp. 


i* 


£ 




j* 1 


ß 


jtf 


Part. 


?* 


- 3 




O 3 


«... 3 

•-JCJlA 
* 


- - 3 

* 


Inf. 


0, o. 




od. bFjc 


8Ü1 

s 


f* 


^ui 


Passiv. 
Praet. 










. ~ 3 3 


3 3 


Aor. 


5, 3 






.6) 


S . - 3 


- * - 3 


Part. 


Ur**" 1 


3 ' > 




s O 3 


£ » - 3 


s - - 3 




VII. 


VIII. 


X. 








Act. 
Praet. 




- - 




Die 


abgeleiteten Formen 


Aor. 
Imp. 


• 

I". 


- - 


iCjXAamJ 
o , o 


der Verba -/to . und -^o. 

werden in derselben Weise 
gebildet. 


Part. 


>0J 


^ ö 3 


. O 3 








Inf. 


Sylt 


ifjsil 










Pass. 
Praet. 




- JCl) 


- 3 O 3 








Aor. 




.,0 3 










Part. 




£, i 


«0 , O 3 









Druck Ton Wilhelm Klllfl In 



1 



16 

XI ^s>ö 3 ^U\ j, j^küt ^^UJÜ jls q^J! G bCJt & lf 4&\ Uli 

(ji_5 j. 8-£.fi tXs£ J^V J*ß &.il.S> JUwf, ^c «jtot qI tfit^J J, i3^*5 
■ ^4-mJIj jj^lj ^^OUt *«*3 ,5*kl.cl UjÄJ *4>^3> jjÄ*"^ (J^ jji^vX«Jt 

(jojIj o*A*Jjli <Jj.äa*./) Lj ÄJJlJi ol£> &/oLs- Jläj x*Lc| J.Su*> »iUJ! 

^+-i**0 ,-y« rrr^ri. V-ÄäIiS (*jPjil) \xj| '^^'3 kXiitjj (Jü3,^l ^.t jjjji 

Jc>Ji &-WO5 oÄäj ^t ^\ %£+*» Q^e 1*3 8<3cX.*aJ j^i L« v-^dbj^ »ol^i 

Ui'lj »I. L*Jb »1^>J vJJwWj ^S j£\, LÜt-MWl 8L\-y* ^^' AijJl Lmh UujI 

.*jü!j ä__>s oJ^ "$ <S^* S^* C)J^* cj ^J^ ^^*> ^ ^^A** li 

bUI Jcs-yil *J ^LJLs ä^Jü^, jx>.^3 J^J & w-sPcXi ^Ü ^/> yS'A.JUi 
wujob J^y>-Jt ^Lj^ ^^ »Jo*Jf J^-K ^5*^^ L ^^* ,i S J^ 8 ^ 
-^ ^liLä- ^*i'.4J ^Js j^-Äit j ^i^ ^t C) l lXj^I U*^Lo «I JL«» 
J^c «jujoI Lsutol_5 KcLw j^ .^lX^I ^lj^=* tf Äjj 5^>-jH <-^*J -^J> 

C^ 6 



-W\/"USJ"Vw- 



15 

7. Billige Zehrung. 



iys jj~*Jo x*j,I iJUj> 8ly>l v>j>y jLi^OuJI «■bf'l & vJ^Ia^ Jj^f 

^ ljui vJJÜÜ K >jj> ^>\ D l süoI vJ jJ $J S *uJt JL. 3 »l-J! ^ 

! ^6y^j\ J Jü ^,1 jj j 31 ^1 xjc>l Lpjü G l 4y>jJi iii 
{J aä\ Oj^i ^L.xJLs i^Aöt L$J ^3 Lfl^* ^UJ ^lo^iu IfcJt x^ 
JLS, l$>Ju g* »LJI Ju>t 3 j^Jt ^Jo BjJLJt ^1 oU J «$U^— » 

j£? ! yf ^ er* ^Is ^ £i ^ä^ *J oJwä iyüüJ wSy>l w$o oi 
o 1 «*£> *J L «- J ^ ^ L>jLi> Lpji^ 1*^3 ^1 Jb'-Ä-il 

«5^0^ ^ J^| ^ ^ ^^ji ^ ^j^ ^ Jj| ^^^ ^ 



14 

5. Frauenlist. 

, . o$- » Cr .» G S -O-OJ- -ü- 

>*$XÄjtj jL>j K*^l c>.ci3 jUi) ^jJi tSj «i**Ö \J^f "^ ur^J 
I^JLJ V-jUi |J^> J^ vjyaCJI £ L-äl k>3^ «5*^3 *?**«' g/^ 

6. Der Maler in Nöthen. 



^♦.^Jl v^s o^-** *^ £*^* C^Ij ?r/*^ J-**"^ bL*a^ *Jj-^ oL^- 

c>«5?u l\3-?3 $J«*a5 tiUJ qX: t»>j^*» WjAC^-glä Q3<AJ v^_yaj q! 
^y> U Il\> \j9lt \jya* t\Jl (^5<A=>I (5 Q l *J J^iis q^aoJ! ^c 
y5^/> j»i .^J t<3l *] (jus, aoJi »LctXs L^-wLj K^JL-Jf ^ *J.xi ^*J j^a^o 

■ J - CS * O - 

*.Jt v^Jlbj ü£JU.JI ^._j.Aa/i Jp1 ii»5oll l\£>I ^ w jjit V-Jji^JLj 

■>«. r ■ .0-3 

'^" J& GJ - « 

^yo aoj ob ^^XJI J^j^^ ^^ ^>^ ^5 *^3 ^*^ J-i t-ÄjLis-- Ijjls- 
v-^l^i ^sl üxälXJ«JI Uüiaj ^5UUJt jj^aj ^t ^Lo *) ^laJ> ■^jMP L?r?" 



13 

iäjÜ% V^' CT k-i u C**^ «M W -3 ^^ ^ ^?^ 



, 0, i J 



* . *.. 



^ 3 £y>U *Xi* y^ ^^ J^/M «W > v >fi V*» j§p) 

JL>J| ^5^\lL, uflKJI ^ ^.j 3 JL^L Uüj 5 ^^1 «5L«^J *4t^ 
w£UI v-aä*£> »^J^lrf ^ »»M^ «j-^ij tj,^;^l V-J^JÜt I^kXüj Üb 

$/ Q t c^j^ v^W vi**~> ^^Jl Jüb «^ITiäJ «£Jt r JJüu" ">. 

i . r.°-°fr . . >o. , ..„% o . 

•c** *j ?*¥* 4M o*/*^ V^ ! «»***» jjä&fr ^1 

^ ^> 3" ^3.^xi ^L ur ^f; ju^ u i-*u i>«, iüU}, 

»5-i CiJ ,oE > -J 



- ü > — - 



12 

y y m , - > , , 

oJy z\y« ^jj^ ».c^ &te v5 w ,^l£o jjUt £-5Lk^ ^^äi JJ^o 



4. Die dankbaren Hunde. 

i • « i , — . 1 



y\S ail *^LjüI .^ ^.oyfwJI «^Uall tJ^JUJi (ja« ^£ (_^s> 

mm * , G »- G e G £ J o - o - - > • f - • )o- 

■U»1 L* *-ö g^J», »jVjiJ ^P5 »^X-?-?. .^5 s ^3 ^rf|) li^ ^ C *^rSJ 

o- & j „£.. . B „ j 1 )i . »a 

G ~ » * £ G * ~sG~ II • * * 

».;_jJC*J J>>toli jc\./<> ^5!. _jii J>.äLc «j:^ »sLs» ( »Lj*^1 mÄ0 t\*J ,»5 
LijLt jj;_jji o^^ jJ/**'^ 1 j-J^"^^ 8 !>^ (^ c '■ Ai3 ^^ ^ri? j^tX+JI «5«.i.*.J! 

t£«Xtf vb-^^ l - ) S^ / ' ,c^ J-**'^ IlXP Lj *J JÜij O^lXit ,<40t£* Xttprfli 



11 

3. Scbacbi. 

r ^ä LJb wloj Jj>l £^>i tf 3 Jt,juäJI juJt J^. ; l5 tfU^Xj «^fi. gi^ai' 

a O . 0.0 

y**J ^ojjJi w^Lo ^1 ^.JLtl aJ v3Lä ^j*Aj q** y ^ «5JUI <A-x ^t 
Uli &JI fcJL^Ia t^Jll ^ij all ^frl 3 Ja jyü Li *Jl «jJL^t J^ 

Ll£=> ^jt^ j jri Uä j^i*» C) i ju^i jü» SIT ji» v[^ib 

c m 

y«£i ^ l^ fe$| L4.il i^jUa i jy ^ ^ ^ uyA^u 

- 1. , 

Ü^* 3 O 1 %*S t>4l ^5 V** 1 o^ ^>i o 1 £"* *-*«* **J 



10 

III. 

Erzählungen (oUX>). 

1. Hormozan. 

« j o E- -— -o » o)o> oE- J o - « J 

^Läs vjyi Uli »liL*ls qU& -iXÄäJ* #• -Ää.Ji -JjSUait ^ ^s. L 

s ; S ■ .... . | - t J , o £ £ » ." * » o£ . )o. 

i\$ä\} jülli ^i aJI t ^y\ ö-$ä\ i3lä *Äc ^Ju*»J! *_ij Uii sy»l J. Juki 

3LS ^)^5>t 1+5 pbL^t ^x^ u>.Jlwi vAßi j*C 0-S5 fcijt Jj-W) it\.4.^\X q! 

» . oE «-.J o - o - , wc gSj 

«5>Jo -♦.£ v^.A^Ls »wfi-Si-t ^yA.c- ^lA^XJ c>— ^-5j y5ol», qL-jO^I .-A-i> 

)..üt. 



2. Warum ist der Wein verboten? 

^"^ od o^L> i3Li >^oL> •«i S^>- Jw^xil^, ^x.ääJ^ ^«Jl^ v^y i5 
v-;!^' v_^y ocX.i>i JJ ooy ^ääJl oL» !l\5> ^<y>^ \ö£> J.Jb> ITLÄ 



9 

Ü^, &a iJl L J»iüt £*aJl o>-*> a «S-k- S A rf * use,^» £J-*H 

- O - O - (H* 



II 



o.ß- i z * , > > > 



. * — *% . »«-•.-. 



jJSJ ^LWf o^Jb- \jLfi \yojf JU ^>JJ o' u^' £^ 



o y - > * 



ö . . .. . > . .... 

S . 0.0. . .. &.o >b. J.... J . b . . 1 . . o - . . * b . .... 

(jiaÄJli p-j^^Jt (jiuu «JxC^^Äaj^ ^naxxjj \*s>U2>. QÜ>*3J JuU>3 

b. >. . . b «•. b ' ' 



. , » . -_ *,. > -o-o 



> S } b*>. i - ü- 



ölks=ül a 3_^JI I. 



SS - - JSS*>>)b.£ b . • . . 

Uli QjjLyaJl jJPjjt ^J ol«ij i 

» 

> > - r ■ ' »Bit»» > . ol . i . b-> it. 



'. ' * -, f - • • * - J S > b*> SB. . 1 S S -o > > b.I b. . .. 



Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. Lesestticke. 



O - - - - GS- o 

X>L>0, 8t wo? f 



S.- o •» » o .. » «» .> J " - » » » )OS> '£ t » o - iE- O-o-o 

O.'' -J..O. Oft« O-o , . , . •>•>•• 



Ut«< . o s «o * >2/ - -oE- J- , . ,, o- o- (J- ).o£ 

w ä^JiJ} pJLÜt lXj>L J-*J^ »J->ß pji gtä yoyi ^J* »J* £y*"\ 

,£- i-o£ «.----- 05* -,o i>o- - » >•» -J-0 

t^5U-**>- q' O^ <■*-*-' bi5^*fti v_a*Xj 1 \ö& U *J JLS ^+-t&> i)»^, 

.lo|y* ^1 olOjj ^_^3, ^Jliit cy*o 



öjÄÜ g-*^J OjXj ^-Cj ^J^ sLo ^j ^ s ***&. ^ »y ^.^aö 

« • ••«> o -o.d . ä iE o • « m ' ' & •<•**.«»« HS < » ■" •» * 

Cr «V' - « 



So»« 9 * - 



'2 

. ,o.t.< • »• •- • j i > £■, > > - os. . 3 . , , . > - , o-o , j « « « o > 






II. 



Fabeln (^^3t u*f J» o^). 












^i x s> £i ^ääJI lit J, Jwj^I i~Jü Ji jlyd! jÜLi «uyk* J^t 



v_JL*3„ v-*il,l r 



> -£ 



^i v^t^J! l^*a*i Uj> «_^il.^i q-o^ H'*— «L_äj 8^0 ._j^*jJt 



» O tO. ) o •<>. 



6 

-Lää/o iJL^ÄJIj -^Ä!! -Ljcäwo ^AAflJt vi* 'x^LJt J>^' &*> ^t^XiJt 

£ j .» , .. . , £ j * o - -S 

« - ö£ J5- ü-> 

^ yJ-JLJt ^» ( ti vi <JcäL*JI J.-5 V-JjJLLJt ^«Jac IJI vo 
Oju bS <c;toiy> )L3^L3 £ ^1 fjjUi-Jm bS io^lS vv f v-ö[yiil yxo 

,o.» , . , » >ü) • O .. OS £ 

*- o y* ■*• ' o c - o - — - ** 

y^J LT U-7- £ 3" .•• g • 

' 8^.J Juit ^-J ^5 U j^ Af < ^^jJLo ^-JO ^U yjJüJ aP 

jJLC ^3 (»bbül^ S *i .*C q./> u^OoiJb \»Ä*>-^i Üj«J (j'k-koi* C>>^J Aö 

o- «.- £i- j»^ o- - 9- ,£wJ _ ""►»' °' 

*xÄ*J "b' Uft «.it^yv^ ^vXJt «Jtoj.v0 -Jb xJÄjj ^\C»i Ji' ^5 "*J&J>_5 5^ 

v3^*i25 ^jaäJLs> ,5 y*Lül w^-^J a1 ' 831AC ^yi ä.äjJwo UytJ * «JLjj 
'Uxi q 6 — ?j ^aJI aJJi ^*-*<ö Uj ^-iät av '^o^£=a.il ^y^i ***=' 
'«jL> j^ ^ qL*>hÄ.J! OJtj ^3 &-j . viLb (j^o qU£uI Oj-x-J J> aa 
jjpt U^-? ^ylP 1 *•• <&>yi L^^' 3UUÄI l^JLo! I^w fj^l a1 
's^lii vJlio- ^LLlt Jb wJJj 8^1/ 1f 'lli O^J Llc^j 11 



5 

&^*J*^ *$äJbS*" '$W*I** 

. i f. 'sfji }fcr u»ftn n 'xi**Jt uuoij^öx M r/v < jj>y 

» .* - . 

,.». - » - > - ' 

Lß^jjJ'n <&~ -Mai- * &*& fo ««ri r3 *ii***>^' 

^bJi D u" ^ r 'wjJLo j v-J'Jjii' »oXy« 0^4 H 1 *^ öt 
i öf 'Üj* jL' »1*. ^ ^ or « u^-Lfl J j&t a l/ tj(y« *J 

, öS * - * - •- 

^y» ol '«£«£& »Aas u$Lp» 3 i q* 00 *>«IääJI ^Jjiäj r*yr' LTJ 

'**+ a \s iJ5 £*$ u^j ,juii ov <«5JU jwLi jJ& «*i't jü 
Jlö >J& 3 JU j^jl oa 'üic tf u2li ^uji ol,'^ jj*l£ 3 



4 

5o. o m> o -0,0 ai > . - s*S> * Ä «o "'Vf Ä - ' , > » •» a 

t u aS J ^S c^Ji JJ>I '£**&£ \jtiJA o^Xlb oaJI u^ Cj ü üi 1o 



, J O JOJ --, 0.O ö - O - O * " I * * ' • '° ■" »'» -o^- 



'v>»jly ^.S «Ale »j& v-^uLaX L 'v^A^yi q» f^Ut yS löl 

2. 

JLr r ',J& ^ <£* ^3U> r <J*6 &A jj> *jä\ ***>! ! 
je* j&fe ^li o ' vjüii C jü uoll »/ff ( {J&. i (*U|t 

o- > o £ o» - 

»öjj> t. ' m3U jiS **ys JS ^y> 1 « r ^Ü y^äj U*JI ,*j ki| a 

Iülj öj^ ^ if <öui (j^' ljüi jühü r « uin gJ!^ i 
'^jlc *yä a i r* <li Lo1 i ^j d ujI * n ' Uj^ *uiuo 

^-^s=ui Po 'u^j^ü i-Ls> 1 ff 'iüo^UJi ^ Jma^I u*i.^ * P^ 

tX&J vJUt ^U^ H < «J Lc ^ «JL« 3 oü Pa < II Lo >!>*+=> kL» 



<•£&, Ute ^ U * \;l^ **-? O? «** ^ ^ 

£^j 1v * JJ» ^L »^Aü i&> *" ' ^ ^ *** *> 

Jläj ^ Jii \S\ vr '^LüT i^-Li ^ gisif &J J^*S 

0---0-, 0- -t> S-.JÖ . O . „ O « • J **|» 

.U>ia **>j )ü*fcu vJLftl iS^> a. ' £5 £» usr * JLaiul vi 

•> 5 - 0-0» )0i ,o . 0-0- O-O S -o . . 0- 

l\a*.*JI aP 'x«*J j_j-»jiiaJl Js^ id«j ^.h.vH J oU a| ' iuu^*» 

oE - - o - <-£ } - >o<e - - o*> - » » » o . o - - > o . 

o-o< J -o J o -o* , , - O . , 0&> O . | 

c 0j*i» » . ^ ■>» OvAäJI ^ ^j av 'q-a-j ^Jlb^ er*-* ^^ At| 

iJÜä - .0. 5- . - . ,o-, . .o- . >-- -. -o-- 

_^Ul a1 'Uy jJJI ^i ^ Jj3 5 J^>j*i iUayLjl >ü ^j aa 

- oS J O-O-.-oS -- io-o s . io^, . o< - * . O J 

jI 11 ^ bS Ute^ eAiJI I 1. * JL^>KI *uJ! ^ -yig 

-..o* o - o .«"<>- > -- >:< o- o joi* 4 . 

'^5 i^ii i^3 i^ y^j^ ^7 vjii- r ' c4^7 vy*» 

( > ':?' 4 ' ■ •: a J - o - - - - ^ - o - o . i , o- - - * - 



>„..**> 6 5- , 5 » .»Ort) - 5 - O . 



- -> o£o*> G .* O «- O-O- .> * S *0 8 «•'. p> p' p > * 41 0*O ■ j* -■ - 

öS , , ,om jo.t) ,-Jü-ojowSj 0-0- » ,-w.o o .- . o» 

, c t rr ' !^ut w^ g^i w^ (j^ii 'JU*i jjü ^j 

Od £ , -Ort» .-0-0- 5* s - o - - -£ o . « » ■ « - - «2 

.> - o » G o« - J w - J j . o - G - so- - - 5 J s o - - - 

äo3u ^l'i», (^t-^j) f^^-i s*& ^ '"^fl Vr*" -^ "^> £> x0 '~ o ^ ö 

5 - o -0.0 > o .> ^-- JO/o - -Ort) »«»l » > ~ r > 

^ o^Jb »J^> t^A '*ÜCJl ^.AÄJi ^Jl»j * l"v '(goJo) 



• Oo > O 5 J o«o - o , 



> O «. - iirt> J5-0--2.ji.JO- Gl- .J I) . ). ) <i -Ort) 

^Nxi.^JI ff 'päJI ».^ jJ 3 __j5> y^ül fl 'g^ k*tH ^ Äa^4|X#ii 

, tOrO. J - - - . - O O-O» .J - - - . W > O K>»0, G , , J - 

I i^Jl^A/ 5_jX*Läj 3 \js*-1AS i^jdUS ff ' »jj-iJÜ ^*.*/^ J** «J 

- - ' s> 

) - 5.E o > o - j }, . Go - - / o- 611, ^o j)o<. J »ci, 

'jusLI (OJUÜ) «A*J ^ vjsjj JUS ti)J j^J j^Ä fö ^jMf &[^3 *"1>* ^^ 

,0- ,s< >o, -o Ort)-. 0-j *)-**>*} ,ti. Ort>- G - j 

m~, S -o - Ci£- > -i rtl < 0E- - - - , - , , - , , . . - . (|)</) G- 

' iLaäii olto iL^üJi sL> töl 0. '«UllT ^Ji JLfi JlJüt f1 

w O 9 * Ohd p. p, . O J p O-ö, # tt p ** *? --^- OH) 

iuns ^/i ^o^ÜCi ^ÜT i of ' ^JUtpM' jOLüt 0^ 'mO^o ^Sjö\ 

J - O , , S-,S^- - - Ort) )(i. , , O > ü w rtl. 

—U^\j ü öl '(JOj J>— 5 b« ^»XjC_JI ^jCS- öö 'v_^ö ^ vü*»*AaJli 

^ o w -o p ) .pf pi ;p ok)" 1 o ü na p wS; p - o O/o p j p w ms 

< qLLx^JI ^y« ^JL^äJ!^ ^♦p-JI ^ Jütil öv '_LAAa*il ^1 -LmäJI 

j-o- » - - - 00- o- o - > « 0- S Jfc J - 0- S -E o - 

«^wwu ÄkJLS' ,^.c -*^iJ ^«-5 i^y° öl ' &»*»*äj j-c5 ^AJL5 ^ö\ ^yo öa 

-•-- - » ? *W -• - o£ o • - o-- V - ~ jw-o- -- Ort) 



I. 

Sprüche und Sprichwörter 

. ,<j*> -oE > o - 

1. 

Ea , ,0-0 . o- S > ,,»>,•- ,»■»* 

5t, ». i) * .i ot o,o« >.o> , *^* »• *t 

' jji «ulo VÜIT JJ' V '^ y\ 4j Jt <*/* gl^-f ^ ^ <fcJ 

, , -So 6o - 6 s - Oo, o ©.©,<>» » *J 

3 ff * \p$j JuJ gA jfS> $\y> ^S II * Jua^O' fjf *JJ I. 

, 0$, «pJJ-fi,, „ . -G > > > > JO* * - , » •*"• 

*wto *xtfl UJö ^L ^J ^ P. <JJÜ1 *Jilj JJÜI J> £+b 

' ' ' * - 0, ° -o-o öoj*>o,, >i|, ,£»,o- 

**?*jf o^*-^' 1^** o" ^ 'uv* *J>** H?* 5 - ^y^ o* **' 



O , , > . . o-o 



Wahrmund, arab. Gr. 3. Aufl. Lesestticke. 1 



Praktisches Handbuch 



der 



neu-arabischen Sprache 



von 



Dr. Adolf Wahrmiind. 

o. Professor der k. n. k. orientalisch« Akadenie, Poteit der Uiienitit i UiUr der k. k. ölTntliekei 
Lehranstalt für oneotaluche Sprach« u Win. 



IL Theil : 
Gespräche und Wörtersammlung. 

Dritte, theilweise umgearbeitete and vermehrte Auflage. 



GJ-iessen. 

J. Ricker'sche Buchhandlung. 
1886. 



Arabische Gespräche 



und 



Sammlung der zum Sprechen nöthigsteu 

Wörter 



herausgegeben 



von 



Dr. Adolf Wahrmund, 



o. Professor der k. u. k. orientalischen Akademie, Docent der Universität u. Leiter der k. k. öffentlichen 
Lehranstalt für orientalische Sprachen in Wien. 



Dritte Auflage. 



Gri essen. 

J. Rick er 'sehe Buchhandlung. 

1886. 



tfltll 






Uebersetzungsrecht vorbehalten. 



Inhalt. 



Gespräche. 

Seite 

1. Begegnung, Begrüfsung, Höflichkeitsformeln ... 1 

2. Gebräuchliche Redensarten ..... 3 

3. Vom Befinden ....... 8 

4. Besuch ........ 12 

5. Vom Arabisch-Sprechen und -Lernen .... 15 

6. Vom Wetter ....... 19 

7. Vom Essen und Trinken ...... 24 

8. Vom Kauf und Verkauf. Geldangelegenheiten ... 36 

9. Im Gasthaus ....... 50 

10. Auf der Reise. Reisebedürfnisse (vulgär) ... 52 

1. Wasser ....... 52 

2. Lebensmittel ....... 54 

3. Lastthiere und Bedienung ..... 55 

4. Erkundigung nach der Ortsgelegenheit ... 57 

5. Reisegespräche ...... 59 

6. Seereise ....... 61 

11. Bedienung. Hauseinrichtung. Uhr. Erkundigung in der Stadt 63 

12. Bedienung des Pferdes und der Lastthiere ... 72 

13. Von Krankheiten ....... 75 



Sammlung der zum Sprechen nöthigsten Wörter. 

Hauptwörer ....... 81 

1. Unsichtbare Welt. Kirchliches . . . . 81 

2. Sichtbare Welt. Himmelserscheinungen. Elemente . 82 

3. Lufterscheinungen. Wetter , ... 85 



VI 





MH 


4. Jahr und Zeit 


86 


5. Christliche Feiertage 


87 


6. Wochentage 


87 


7. (Syro-macedoniscbe) Sonnenmonate 


87 


8. Muslimische Mondmonate . 


88 


9. Kirchliche und weltliche Würden . 


88 


10. Militärisches 


89 


11. Marine .... 


M 


12. Handwerke und Künste 


II 


13. Kleider und Stoffe . 


97 


14. Vom Menschen. Altersstufen. Verwandt 


»chafUgrade 98 


15. Sinne und Theile des Körpen 


100 


16. Seelische Eigenschaften und TMtigkciten 


102 


17. Krankheiten. Medicinisches 


104 


18. Vom Reich. Von der 8tadt und ihren T 


heilen . . 107 


19. Haus und dessen Theile. Möbel und Ge 


räthe . 108 


20. Speisen und Getränke 


HO 


21. Blumen, Gartengewächse. Bäume 


111 


22. Thiere .... 


114 


23. Mineralien .... 


117 


24. Geographische Namen 


118 


Be iwörter ..... 


1*0 


Zeitwörter .... 


116 


Münzen ..... 


134 



Verbesserungen. 



Seite 39 Zeile 4 v. o. statt £ji lies ftil 

„ 50 „ 7 v. o. „ UJLi: lies LJl£ 

„ „ „ 6 v. u. „ gJiü lies feJu 

„ 57 „ 5 v. o. „ isatkin „ istäkin 

_ 127 II Col. Zeile 9 v. u. statt iätagal lies istä(gal 



Gespräche. 



1. Begegnung, Begriifsung, Höflichkeitsformeln. 



^♦.XaIä ^«jLm salämun ') calekum ) 






saläm calek 

wa calekum es-saläm 

el-häir ja sidl 
(sey-icu-h 



Oru/8 (Heil) euchl 3 ) 
Oru/8 dir! 

auch dir der Grufs! 

guten Morgen mein Herr. 



T ) In dieser Phrase wird die Nunation auch beibehalten. — 2 ) Die 
Anrede in der 2. Pers. plur. ist die höflichere. Von sich spricht der Redende 

oft im plur. — — bedeutet OljJ>- gewäb, die übliche Antwort. — ) Grufs 

zwischen Muslims. — 4 ) Jom sejjid (wie seijid) vlg. sid pl »oL« säde, 
äljLw sädät u. vlg. Ou^t esjäd ist eigentlich Titel der durch Fatime von 
Muhämmed Abstammenden. Ein Solcher wird mit «^ ÄJ_*i Li ja öerif o 
Ediert angeredet. Einem Türken sagt man ^AaS) y ja efe'ndl (gr. ccöd-evTnq), 
einem vornehmen «5>»J y ja beg (bej Fürst). Zu einem älteren Muslim : 

&**£> y ja Seh (Seih) ! den oriental. Christen und Juden plxA y ja mucällim ! 

einem Franken &:>-t^5> Li ja höge , häge , hawäge (pers. Meister) ; einem 

Mädchen o*ÄJ y ja bint ! einer Dame (j^Ä<w) o«w y ja sitt (sittl), worauf 

sie oft antwortet JUx>b ijj^-w sittak fatime Fätlme ist deine Herrin (nicht 
ich) ; einer jungen Frau (j*j^ c y ja carüs (Braut). — Den Gleichgestellten 
redet man an mit ^jlÄ> genäbak (deine Seite) ; Vornehme mit ^5oyaas> 
hädretak (deine Gegenwart) ; hohe Personen mit ^+Xx»Iäc cazame'tkum, 
^♦~nj JLäa« satäde'tkum (Eure Große, Glück) ; Geistliche mit i£$Lw\Aä qddusak 
(deine Heiligkeit), Bischöfe etc. mit ^+Xähac gibtdtkum (beneidenswerlher 
Zustand), ^♦^ÄSljO nijäfe'tkum (Eminenz) . 

Wahrmund, arab Gr. Gespräche. 3. Aufl. \ 



4^j^j*^ (o^-ut) w^,Ly« M^LfJ 



-kam (ßabih-ak) yu<«n Morgen t 

bi'1-hair (her) 



'iSLk* 



^^^Lw^o all! v^juJ _ 
£a*s» IUI *Üt ' 1 



telarraft bi-an ußabbih ; ich habe die Bkre , Ihnen 
guten Morgen mm wün- 
schen. 

möge Gott Ihren Morgen 
glücklich machen! 

Qott eehenke Ihnen einen 
guten Morgen t 



(alekum 
astad allah ßabahkum 



allah jußabbihkum bi'l- 

häir (her) 
nehür-kum sa<id 
neharak mubarak (4b- 

j.d) 
auqat-kum mubarake 

wa hamide 

ascad allah auqatkum 
m^sä (mise) el-hair 
mesakum bi'1-hair 
mesak anis 

ascad allah mesakum 



guten Tag! 



guten Abend! 



allah jumassikum bi'l- 

hair 
lele'tkum saudc 
leletak mubarake wa \gute Nacht ? 

anise 
nämü (äla hair wa aß- schlafen Sie wohl und tca- 

bihü <ala hair chen Sie gesund auf! 



entum taijibin 



Sie sind doch wohll 



taijibin el-hämd lillah Gott Lob, ganz wohl. 

wa kef hal ä'hlak küll- und wie befindet sich Ihre 



hum 

in &§: allah, ^emi< ä'hl 
betak bi-hair 

el-hämd lilläh kdllhum 
bi-häir tamm 



ganze Familiel 

hoffentlich befindet sich Ihr 
ganzes Baus wohll 

Gott Lob, sie sind alle voll- 
kommen gesund. 



3 



,.yO ^,+"i j^-^ c ^^Aaw 

ä — *a_J> » isD^-J) 

**Jjf 



min fädlak J ) sällim cäla 
(äiletak (cä'iletak) 2 ) 

sällim calehum min 
(ändl (min gihatl ; 
min tärafi) 

sällim 11 <äla wälidak 

argük an tusällim ll 
ketir cäla genäb 
abük wa hädret 
yhwetak 

(äla 'r-räs wa'1-cain 3 ) 

bälli" 4 ) ilehum saläml ! 

jäßil 5 ) in » alläh 
lä jaßir qußür 8 ) in Sä' 
alläh (in sV Uäh) 



haben Sie die Güte, Ihre 
Familie zu grüßen! 

grüfse sie von mir! 



grüße mir deinen Vater! 

ich bitte Dich , Deinen 
Herrn Vater und Deine 
Herren Brüder sehr zu 
grüßen. 

sehr gern ! 

übermache Ihnen meinen 

Gruß! 
es wird geschehen, 
es wird (meinerseits) nicht 

fehlen. 



2. Gebräuchliche Redensarten. 

Einem Kranken sagt man : 



t^j^Le (j*Lj o lä bäs calek 7 ) i Es hat nichts zu bedeuten. 

'&ji>\ju\ o\ y^jJLt Lo mä calek illa'l-cäfijö, in ' Du wirst wieder gesund 

aJÜI «Lift ,•.! 6ä' alläh werden, so Gott will. 

^j.ä f-yti u^aÄ^wo &UI alläh jeöfik can qarib 8 ) Gott heile dich bald! 



') Von deiner Trefflichkeit. — 2 ) J*xc cäijil Hausgenosse pl 0-^c 

. (i . , o£ 

cijäl ; dieser pl u. »i^c, XJoLfi, JJ 5 ! bedeuten Familie. — 3 ) auf Haupt und 

Auge (die ich zum Pfand setze). — ) jüj gelangen, 2. gelangen machen. 
— 8 ) Aor. v. tVöj er (der Gruß) wird anlangen. — 6 ) Verkürzung, Er- 
mangelung. — 7 ) Nichts Schlimmes auf dir ! — 8 ) Nichts auf dir aufser die 
Genesung . 









all Ah junifik! alläh ja- Gott gebe dir Gesundheit! 
sällimak 

el-hämd lilläh, maulänft Lob sei Gott! un$er Herr 
fadil i* gütig. 

Einem Genesenden : 

el-hamd lilläh <äla' Lob »ei Gott für die Ge- 
1-cÄfije 

alläh jucäflk 



netung! 
Gott gebe dir Gesundheit/ 



Der Niesende sagt : 

subhän alläh! el-hamd Ixtb $ei Gott! (worauf die 
lilläh Andern 



alläh jarhämkum 



!^.-f-J UJI — alläh jahdini wa jahdi- 
_^XjAjj» kum od. 

iJÜI ^+S ^>\ | agärkum alläh 



Gott erbarme sich Deiner/ 

Gott führe mich u. führe 

Buch! 
lohn, Euch Gott! 



Einem, der eben getrunken hat : 



(Uytf>) Lop 



t 



! toohl bekomm s f 



Gott laf$ et Dir wohlbe- 
kommen l 



hanijjaS 

hannäk alläh, od. 

alläh juhannik 

Einem, der aus dem Bade oder vom Barbier kommt : 
Uxxi.narfman zum Wohlsein! 

o> I 

w5Uc ^«jlü *S}\ g | alläh jandm <alek Gott erweise Dir Gnade! 

Dem vom Schlafe Aufstehenden : 






u^JiA 



*P°Z 



en-nom 
nöm el-(awäfi') 

ßähh beMenak 






■gesunder »Schlaf! 



möge Dein Leib gesund 
sein! 



l ) pl v. JusU (äfije Genesung, Gesundheit. 



Einem, den man längere Zeit nicht gesehen : 









auhäötnä 

alläh lä jühigak 

dawwärt (alek 1 ) 



Du hast uns einsam ge- 
macht. 

Gott möge Dich nicht ein- 
sam machen ! 

ich habe dich gesucht. 



Einem, der eine Reise antritt : 



»U^LvJ-J 

(iS.*.L*o »jus 



tariq es-seläme 

alläh jüßilak bi's-se- 

lame 
rabbunä juräwwihak wa 

jegibak bi's-seläme 

alläh jähfazak 



Gott behüte Dich! 
Gott segne Dich! 

Dem Zurückkehrenden : 



alläh jusfillimak 
alläh jubärik fik 



glückliche Reise! 

Gott lasse Dich gesund an- 
kommen ! 

unser Herr schaffe Dir Be- 
quemlichkeit und bringe 
Dich gesund (zurück)! 



»S.d\ vüJk5> o'.'O^L 






selämät ! hallet el- 

bärake ! 
qudüm mubärak 
el-hämd lilläh cäla's- 

seläme ! 
alläh jusällimak ! 



Einem, der uns etwas gegeben hat : 



Heil uns! der Segen ist 

eingekehrt, 
gesegnete Ankunft ! 
Gott sei Dank für Dein 

Wohlbefinden ! 
Gott behüte Dich! 






alläh jactik (juctik) 
kattar alläh häirak 
ja cäwwad alläh 



Gott gebe (auch) Dir! 
Gott mehre Ihr Gut! 
Gott vergeltest 



) ich habe umgetrieben nach Dir. 



Der Bettler ruft 

C) Lj ,-y^- 8 id j ft muhannin, ja räbb! 



ajÜI^ aJÜ! J**ö Lil 

t^i* LJ.lit 

OUc t -y« v^Jlk Li! j äna tftlib min «And »eA verlangt von wet*n«m 

rabbi ragif <ßa W(rm ein Bn*t(fo&~t> 



lilläh jft muhsinin 

ja mä dnte kcrim, jl 

räbb! 
Ana daif alläh wa'n- 

nebl 
äna lissä fatr&n 



o ilitleidervecker, o Herr ! 
um GotteswUlen, ihr Mild- 

flTZli/ftl . 

wie gütig biet Du, o Herr t 

ich bin der Gast Gottes und 

dee Propheten, 
ich bin noch nüchtern. 






0, U «5^Jlc ciL^xr «asa-ja <alek, ja rabb mein Abendmahl fWt Dir 

zur last, o Herrl 



Man antwortet : 



\&A& ^\Äfij jJÜI alläh jeftah calek ! 

C5) J jJÜI all Ali järzaq 
m^wyju nJUI alläh jugnik 



üott öffne Dir (die Her- 
ne*)! 

Gott ernährt I 

Gott gebt Dir mehr als 
genug l 

Gott helfe Dir! 



\ .1 ^ "0 <} . I V.6" ^^XcLuj «JLit alläh jusaüdak 

Zum Feste wünscht man : 

i*£*U i^jUx »Aac I (aid mubarak calek gesegnete» Fest! 

oLc^l a^j| «£-Jx: _ (alek äbrak el-a<jad Dir das gesegnetste der 



Feste! 



Zum Neujahr : 

►JL*** oi^ K^w Jh/ küll sene wa ^nte salim 



Mt 



<>~<*b) 



(taijib) 



jtßk (»Ä»!s (^Af J^ j kull (am wa «fotum 
bi'1-häir 

wa e'nte sälim 

a<äduh <alek bi'1-häir 1 ) 



j£>¥ w£~Jlc »Oltt 



Bleibe alle Jahre gesund! 



und Du auch! 

) Möge (Gott) es (das Jahr) zurückführen über Dich mit dem Guten. 



Häufige religiöse Phrasen 



O+^J 



Jl jJUl 



Jl 



* O ) 

«JJ* 

,2l «JÜt 

«JÜL Hl »ys Hj o^> H 



*-*.it ..it 5 xJÜ Lil 

l^ Jj' *JUI aU U 

j-jXj ^*J LÄj ^«j 

äJÜS pLäLo 
»JUI *U i 



«JÜI 



-SXx**) 



I 



bismi' Uäh er-*ahmän 
er-rahim 

subhän alläh ! el-hämd 

lilläh ! 
alläh (ällä) kerim 
alläh (ällä) äkbar 

lä haul wa lä qüwwe 
illä bi'llähi l-<alijji'l 
<azim 

innä lilläh wa innä 
ileh rägidn 

mä 6ä' alläh kän , wa 
mä läm jega, lam 
jökun 

mä 6ä' alläh ; — mä Sa 

'Uäh ! 
in Sä' alläh, in sa'llah 
häsäk alläh 
aais bi'lläh 
acüs bi'lläh min e£- 

gaitän er-ragim 

astägfiru 'lläh 



cN.*^Ui 3 üJÜI Hl &Jt y\ lä iläh illa 'lläh wa 



«Jüf J 



i>^ 



muhämniad 
alläh 



rasül 



im Namen Gottes, des 
gnädigen Erbarmers. 

Lob sei Gott! 

Gott ist gnädig ! 
Gott ist grofsl 

Keine Macht und keine 
Kraft aufser bei Gott, 
dem Hohen, dem Herr- 
lichen. 

siehe wir gehören Gott und 
zu ihm kehren wir zu- 
rück. 

Was Gott wollte, geschah 
(noch immer), und was 
er nicht wollte, geschah 
nicht; — verkürzt : 

(Ausruf der Verwunde- 
rung). 

wenn Gott will, hoffentlich. 

verhüte Oottt—p^^*-*^^-^'^ 

Gott behüte mich 1 

ich nehme meine Zuflucht 
zu Gott vor /Satan, dem 
Gesteinigten. 

ich bitte Gott um Verzei- 
hung. 

Kein Gott aufser Allah 
und Muhammed ist 
Allans Prophet. 



Der Mu^ddin (cjSy* Thürmer) ruft (den qIJI edän Gebetsruf) : 

H .jl iA^-ill jjS\ idUf ' alläh ' (ällä) äkbar! ! Gott ist grofs! ich bezeuge, 
-j. n älhad an lä iläh etc. dafs kein Gott ist etc. 

£J!*H | I 



8 



ä.*aji 






üS.X.*. J i 



er 



^♦jtj Lj V-J, Li 

Jl^» äJLJI tX—j»-^ 



au/ «um Gebet! auf «um 
£rt/ aVu Oeto •«< 
6«M«r ab aV Art*»// 
Üott irf groß! es gibt 
Gott auf ter Allah. 



häjj üa' ß-ßalätl häjj 
üa '1-feläh! eß-ßalät 
hair min en-näum ! 
alläh äkbar! lä iläh 
Ula 'Hai, 



Der Nachtwächter : 

subhän cl-me'lik el-häjj, IaA dem lebendigen Könige, 
ellasi la jenära, wa der nicht schlau und 
lä jemüt nicht stirbt 1 



ja räbb ! ja dä'im I 

wähhid alläh! wähhid! 
wähbidü ! 



o Herr! o Ewiger! 

beteuye die Einheit Gotte» ! 
beteuge! bezeuget! 



Li _s*SJLs» ^J>.^S 

Li (i^._jl:l) i*£—Jjl 



4tt *Lä C) i 



a' 






3. Vom Befinden. 

kef hälkum ja sidi 



es" hälak 

izäjj') hälak (ß/hhatak) 

izäjjak (izäjak), ja höge 

(häge, hawäge) 
kef mizägkum es-öerif*) 



Wie befinden Sie sich, 
mein Herr! 



wie ist Dein Befinden ! 



kef hätirkum 8 ) 
kef kefkum 

kef kefak wa kef 66g- wie geht'», wie steht's! 
lak 



m'lih in sa' alläh 
e'ntum taijibin? 



hoffentlich wohll 
sind Sie wohll 



) Aegypt. für ^3 ^| w leher Art! — 2 ) Das geehrte Befinden 
(mizäg Mischung, Temperament). — 3 ) Gemiith, Sinn. 



idii 



— x.S ..jj_^\. 



L 



j* 



• : häirak 



VJBWmH iüli ^ Li! 



e'ntum mebsütin (mur- 
tähin) ? 

taijibin, el-hämd li'lläh 

el-hämd li'lläh äna 
täijib bi-häir (biktill 
häir) 

bi-häir wa cäfije ; sälla- 
mak alläh ) 

wa e'ntum kef hälkum ! 

täijib bi-häir , käjtar 



äna fi gäjet eß-ßyhha 2 ) 
wa kef ahük? 

es" häl ühtak? 
kef häl el-wälid ? 

kef häl es-sitt? 
kef häl sidnä fuläu 
(sitti fuläne) ? 

hiiwa täijib 

hije taijibe 

mä hdwa täijib 

mä hije taijibe 

huwa munhärif el-mizäg 

häßal lähä bacad inhiräf 



ic^UaJI qC BiAjuu 3> i hije bacide <an eß-ßyhha 
LfJ^jas» ^& ;ji3J -^ j$> I huwa marid (äla'l hätar 



(Lgj) au icOJI Lo 



mä elläsl buh (bihi, 
bihä)? 



sind Sie zufrieden (ruhig) f 



■Gott sei Dank, ich bin wohl 
(ganz wohl). 



und wie befinden Sie sich? 
wohl, ich danke Ihnen. 

ich befinde mich sehr wohl, 
und wie befindet sich Dein 
Bruder ? 

— Deine Schwester ? 

— der Vater ? 

— die Frau (Herrin) ? 

— Herr N. (Frau Njl 



er ist wohl. 

sie ist wohl. 

er ist nicht wohl. 

sie ist nicht wohl, 
er ist unpäfslich. 
es ist ihr eine ünpäfslich- 
keit zugesto/sen. 

sie ist sehr krank. 

er ist gefährlich krank. 

was fehlt ihm (ihr)% -p*^'a--r- 



l ) In Wohlsein und Gesundheit (Genesung) ; möge Dich Gott (auch) 
wohlbehalten machen ! — 2 ) Im Aeufsersten der Gesundheit. 
Wahrmund, arab. Gr. Gespräche. 3. Aufl. 2 



10 
YTrr. i/*** &> ** 

£**»! ..jl (^.t V» AJU3J 

«5Jo 
(iüLlc) ^xc LJ 



mimma je^taki 

bi-te$takl bi-e 
mä huwa marad'hä 
hüw» caijan bi-6? 
ahäsuh el-bärd 
aßäbha bard 
huwa mezküm 
hije mahmüme 

mä(uh el-hümma, w»- 

liim jaqdir an jenam 

tül el-lel 
hije marad'hä /aqil 
hüwa fi'n-nazf» 1 ) (fi hal 

el-tadam *) 
el-hukama qata<u <•! 

(äiam minha 



iirorüÄer klagt er (*%e)t 

wo* fehlt ihr (ihm) t 

er die) hat lieh verkühlt. 

er ist verschnupft. 
tie hat da* Fieber. 

er hat da* Fieber und 
konnte die ganze Sacht 
nicht schlafen. 

tie i*t schwer krank. 

er i*i dem Tode nahe. 

die Aerute haben ihr die 
Hoffnung abgeschnitten. 



jäßcab (aläija 3 ) an aamac et betrübt mich tehr , daft 
sank ich da* höre. 

mä «araft ännuh märid ich mußte nicht, daft er 
krank geworden. 



huwa ahük (hije dhtak) 
lissä 4 ) <aijän (<ai- 
jäne)li-häRa'l-waqtV 

iätadd 5 ) buh (bihi, bfhä) 

el-marad 
zäd ) maräd'hä «an 

äuwal 
äna mag m um 7 ) min 

sälik 



i't Dein Bruder (Deine 
Schwester) immer noch 
krankt 



teine (ihre) Krankheit hat 

zugenommen, 
tie ist kränker als anfangt. 

das thul mir tehr leid. 



l ) Todeskampf. — 2 ) Das Nichtsein. — 3 ) Es drückt auf mich. — 
4 ) = 5t*UU liVsäce zur Stunde, noch. - 5 ) J^ 8 heßig werden. - 
8 ) zunehmen. _ 7 ) bekümmert, Jtl Kummer. 






-X) i ) ;.j ^*J 



■ > 

CT j^ r o Li> / Lil 

M 
WU.S q£ I^aSmÄJ ,4 f i 



cäsa ännuh cärid jezül 
(jezäl) 

nähn närgü kasälik 

wa's-sid wälidak hal 
läm j^zal (j^zul) 
marid (munhärif el- 
mizag) 

wa's-sitt wälidetak hal 
läm tezal marida 
(munhärifet el-mi- 
zäg)? 

huwa ähsan 6'wäije el- 
jöm 

mä hüwa baed 1 ) ßahih 
bi'1-kullijje, wa läkin 
el-jöm ähsan min 
qäbluh 

mä häßal lähä es-Sife 
et-tämm , wa läkin 
h'ije ähsan bi-ke^ir 

jesurrnl sälik 

jesdrrnl an äsmac sälik 
äna farhän ketir min 

sälik 
wa kdf häl genäbak? 



11 

hoffentlich ist es nur eine 
Zufälligkeit, die wieder 
vergeht. 

ich hoffe das auch. 



und ist Ihr Herr Vater 
(Ihre Frau Mutter) 
immer noch krank (un- 
päfslich) ? 



es geht ihm heute etwas 
besser. 

er ist noch nicht ganz ge- 
sund, aber er ist heute 
besser als früher. 

sie ist noch nicht vollkom- 
men geheilt, aber sie 
ist bedeutend besser. 

das freut mich. 

es freut mich dies zu hören, 
ich bin sehr erfreut darüber. 

und wie befinden Sie sich? 



jügicni (vlg. jügä(ni) räsl | 

>ich habe Kopfweh. 
räsl b'tügäml vlg. J 

alläh jeSfik tan qarib ) , . 

\Qott möge Sie {bald) heilen! 



öafäk alläh 



') (Aaj L« mä — ba<d immer noch nicht. 



12 



Li 4* 5W 

» - o , 

^Iaää Lo Uj UJ 



4JU^L 



4. Besuch. 

ählan wa sAhlan ') 
ahlan bak (bika) ja 
habibi el-<aii» 

marhabaB ! *) 
marh&ban bak! 

hallet cl-barake bi-qu- 

dümak 
zare'tna el-barake 

alläh jub&rik fik 
läuft zemän mft sufua- 
kum 
^♦.XJI UäÄÄl : ilt&qnft *) ilekum 

yStji Litj _ i wa Ana bi'1-Aktar 



Willkommen ! 

icillkommen , 
Freund I 



theurtr 



machen Sie eicti'i bequem ! 
Ihr Besuch bringt un» 



Gott segne Siel 
es itt lange her, da/s wir 
Sie nicht gesehen haben, 
wir lehnten uns nach Ihnen. 

und ich noch mehr. 



j L-*Jtü 



nahn d&imafi fl gtjet \ wir sehnen um immer »ehr 
nach Ihrer Gesellscfiaß. 



cs-söq ila'l-Utlnli ') 

<j\j (j*Läjüu«^I bak 

^«y LÄJL LLkmJLj j te'änasna bi-liqftkum 5 ) 



q^ liU'iA^Lk* o,La 



ßäret musahAdetak min 
et-türaf 6 ) en-nädire 



i&Las »Jüt yU - | säkkar alläh fddlak 
Aaäj qI ^Xj^> L«t 



tefäddal üq<ud 

a-mä turid an t&qaid 



iü^M tX*i) (j*J*>i | Jglis, üqmd 6'wAije 



wir versprechen uns gute 
Unterhaltung von Ihnen. 

Sie tu sehen, ist eine $eltene 
Gunst. 

Sie sind tu gütig. 

nehmen Sie geßUligst Platz ! 
wollen Sie tich nicht nieder- 

letzen ? 
letzen Sie tich ein wenig I 



) Familiarität und Bequemlichkeit 1 (Sie sind hier wie in Ihrem 

o - - * 

Hause). — 2 ) Geräumigkeit. — 8 ) vJjLi If ^3yi, 8 \JjJA. — *) ^1 10 

Inf. — ) «UU Begegnung. — 8 ) 'iija pl O-b neues, überraschendes 
Geschenk. 



13 



\^ ^s> jJJi Jü' 
»jac <-\-ijj (jim' 



I C&LuW ^£ä/>^Lv 



s 



ii£JbU> Uäi^ 
LijJLe v- *^>i_5 _ 

Umm *KfcJÜ! 

-jfcwof UlXÄC LIa^äJ 

KJUÜI B ÜXfl> 



hüd kdrsl 

tefäddal cäla'l kürsl, 
istaräijih (istärih) 

gib kursi li's-sid 

källif el-Mtir, asqinl 
kubbäjet mä 

<äla'r-räs wa'1-cäin 

kättar alläh häirak! 

ei biddak gäiruh 
e& turid gäiruh 

seläme'tkum *) 

lä tuwähidnä 2 ) 

dnte gair muwähad 

kalläfnä hätirak 

wägib calenä 
a-turid an te'bqa fla'l- 
gädä mämä? 

tefäddal kul mäcnä 

tefäddalü cändnä äni- 
siinä häsi el-lele 

alläh jezid fädlak 

el-fädl lak <äla zijäre- 
tak 



nehmen Sie einen Stuhl, 
ruhen Sie sich aus! 

gib dem Herrn einen Stuhl! 

haben Sie die Güte, mir ein 
Olas Wasser zu reichen. 

sehr gern. 

ich danke Ihnen. 

was wünschen Sie sonst 
noch? 

sonst Nichts. 

entschuldigen Sie mich! 

Sie bedürfen keiner Ent- 
schuldigung. 

ich habe Ihnen Ungelegen- 
heiten verursacht. 

nur meine Pflicht. 

wollen Sie zu Tische bei 
uns bleiben ? 

belieben Sie bei uns zu 
speisen ? 

schenken Sie uns das Ver- 
gnügen Ihrer Gesell- 
schaft heute Abend! 

Gott mehre Ihre Auszeich- 
nung ! 

Sie zeichnen uns durch 
Ihren Besuch aus. 



*) d. h. (nur) Euer Heil. — 2 ) (Ai>f 3. Einem etwas übelnehmen. 



14 



^JuS ^ijC.)i Ci*^> 

» ii 

* 
Sj-jwL^ (jtiLÄl ^^,5 



mä aqdir an ubti', in- mA ton« niefit verweilen; 



namfi git li-äcrif kef 
e'ntum 



ich mufs weggehen. 



ich kam nur, um tu 
erfahren, wie Sit »ich 

befinden. 
jälzam ännl atawäg- 

gah 
lä biidd 1 ) II min et- 

tawägguh 
jalzam ännl uwäddbak ich muß Abeehied von Ihnen 

nehmen. 
e'nte mustäfgil giddafi i Sie eilen »ehr. 
warä'I 2 ) asgil kefire ; ! ich habe viel Geschäfte; 



£LJI 



CS 



»Hl ioJ y> J 









märre lihra utäuwil 

äktar 
hätirakl hfttirknm! 
hätirkum (alena! 8 ) 
audamäkum 4 ) 

ßabbahnäkum ; massai- 

näkam 
mäta 's-sel&mel 

alläb juwäfflq süglak 8 ) 

bätta änzurak 

alläh juwäffiq umörak, 

ja sidi, bätirak! 
bi'1-amän a ) 
fl amän alläb 
fi bimset alläb 
tiqcud bwäfije 
alläh jahfäzak 

timm fi häir, in sa 'Uäh 
ne"bqa netawägah 



ein andere» Mal verde 
ich länger bleiben. 

Leben Sie wohl! 



outen Morgen l — 

Abend! 
bleiben Sie gesund ! 



guten 



Qott la»»e e» Ihnen Wohl- 
ergehen, bi» ich Sie 
wieder »ehe! 

bleiben Sie wohl auf! 

[in der Hut QoUe»! 

bleiben Sie gesund 1 
OoU behüte Sie! 

verbleiben Sie in Wohlsein ! 
hoffentlich werden wir 
un» wiedersehen. 



) Es ist kein Entkommen davon u. s. w. - 2 ) Hinter mir. - ") Ihr 
Bim. i sei bei uns! Gedenken Sie unser! - <) Wir haben Sie (hiermit Gott) 
empfohlen. - 5 ) Gott fördere Ihr Geschäft! - *) Sicherheit 



15 



(Lu t j) I — i-j^j-j nJÜI 

Ei — 



neSüf wäghak fi häir 

in sa 'll;\h 
alläh jurwinä (jurinä) 

wäghkum bi-häir 

sarräftum ! sarräftnä ! 
^ntura mu^ariifin, änäst- 

ai 

alläh ju'änisak ! 



ich hoffe Sie gesund wieder 

zu sehen. 
Gott zeige uns Ihr Antlitz 

in Gesundheit ! 

Sie haben uns beehrt. 

Sie sind der Beehrende, 
Sie haben uns angenehm 
unterhalten. 

Gott schaffe Ihnen Unter- 
haltung! 



5. Vom Arabisch-Sprechen und -Lernen. 






«.j^äv v_J.C) ^*xi 



c>-*X*j ,*>£* 



oj £j J^äJl ^äJ| j, 



tet'källam bi'l-tärabi 
a-tet'källam cärabl 
täcrif el-ärabl 

näcam, äu'if l'wäije 
fen ta<allämt el-cärabi 

fi myßr (mäßr), fi myßr 

el-qähira 
li sitt sen in atacällam 

el-(ärabl 
fi 'S-s'ä'hr el-miiqbil je- 

kün qad mäda <a- 

läija fi taCällum el- 

lögat el - carabijje 

t'lät senin 
limä sä mä tacallämt 

m'lih 
inäca 'z-zemän neta<äl- 

lam 
a-jümkin länä et-tacäl- 

lum bi-gäir mucällim 



Sprechen Sie Arabisch! 

verstehen Sie Arabisch! 

ja, ich verstehe ein wenig, 
wo haben Sie das Arabische 

gelernt, 
in Kahira. 

es sind sechs Jahre, da/s 
ich Arabisch lerne. 

im nächsten Monat werden 
es gerade drei Jahre 
sein, da/s ich Arabisch 
lerne. 

wefshalb haben Sie es denn 
nicht vollständig erlernt. 

mit der Zeit werde ich es 
schon lernen. 

werde ich es ohne Lehrer 
erlernen können ? 



16 






Ü 



er 



JWi 






fjo 



c^' 



UÜI 

gug qXJ^ wn*« 
(lyö) ^yü vJyü'l 

"ja* 



häsä fie muhäl. a-turid 
bi-kullijjet h&tirak 
an teta<ällam bis« 
'l-lis&n 

nä(am arid min kull 
hätiri liännuh lisän 
l&zimni giddafi 

mä-sä jaqülü <äla häaa 
'l-lisän 

el-bä<ad jaqülü ännuh 
sähil, wa ftharin ja- 
qülü ännuh ßä<ab, 
waläkin el-gemi( 
jaqülü ännuh lisän 
mnetabar 

ähsib el-lögat el-(ara- 
bijje mufide giddafi 

a-tä rit täqra 

nä<am jft hoge (hawige) 

äna mutatawwid fäla'l 

qiräje fi'l äse säta 

qäbl mä ärqud 
qaret en-nehärde min 

es-säca t'läte li's- 

sä<a t'mäoje 
mä äqdirs äqra säca 

kämile min gäir mä 

<ujüni tügäcnl 
fi c kitäb eute taqra 

el-än 

äna äqra el-än f I kitäb 
tawärih , waläkin 
läisa htiwa m'lih, 
wa li-(ägl häsä urid 
kitäb gäiruh 



das ist unmö-jlich. Ist es 
Ihre ernstliche Absicht, 
diese Sprache tu er- 
lernen t 

ja, es ist meine ernstliche 
Absicht, denn sie ist 
eine mir sehr nothteen- 
dige Sprache. 

vas urtheilt man über diese 
Sprache f 

die Einen sagen, sie sei 
leicht , Andere sagen, 
sie sei schwer, Alle aber 
urth eilen, da/s sie eine 
sehr schätzenswerthe 
Sprache set. 

ich halte die arabische 
Sprache für sehr nütz- 
lich. 

können Sie lesen 1 

ja wohl, mein Herr. 

ich bin gewohnt des Abends 
vorm Schlafengehen zu 
lesen. 

ich habe heute von drei 
Uhr bis acht Uhr ge- 
lesen. 

ich kann keine ganze Stunde 
lesen, ohne dafs mich 
die Augen schmerzen. 

in welchem Buche lesen 
Sie jetzt 1 

ich lese jetzt ein Oeschichts- 
werk, aber es ist nicht 
schön und defshalb 
wünschte ich ein anderes 
Buch. 



17 



^jJb <_Ax£i Oj*^l 



iüUüüf 



CH= . 



iülyÜI 
Wahrmund, arab. Gr. 



el-kitäb da ßäcab <alek 

iqra fl uwähyd 

gäiruh 
hinmä äna üßal (äßil) 

ila myßr ürsil lak 

kitäb kuwäijis 

ibni jetacällam el-qiräje 
luh (lähu) därs jöm el- 
itnen min es-säca 
tista li's-säca cäsara 
wa jöm et-t'lätä min 
es-sä<a ahdäsar li'd- 
du'hr 
murallimuh da'l - wäqt 
meSgul ketir , lub 
kulljöm t'läte durüs 
jucallim-hä 

a-tacrif te'ktub bi'l-(ärabl 



häir, li-hädd el-än mä 
masäkt el-qälam 



mä a<rif£ el-qiräje fäd- 
lan can el-kitäbe 

äuwalan läzim el-uwä- 
hyd jetacällam el- 
qiräje 

iqra cäla mahl, min 
San an te'fham äb- 
san 

mä anig (äiüf in künt' 
fähitn wällä-lä 

mä jefhäms illi taqul 

luh 
mä ani£ fäbim häge 
mä anig fähim el- 

gümle di 
Gespräche. 3. Aufl. 



die/s Buch ist zu schwer 
für Sie, lesen Sie ein 
anderes. 

wenn ich nachKairo komme, 
werde ich Ihnen ein 
sch'bnes Buch senden. 

mein Sohn lernt lesen. 

er hat des Montags Lektion 
von 9 bis 10 Uhr und 
des Dienstags von 11 
bis Mittag. 



sein Lehrer ist jetzt sehr 
beschäftigt; er hat jeden 
Tag drei Lektionen zu 
geben. 

können Sie arabisch schrei- 
ben? 

nein, bis jetzt habe ich die 
Bohrfeder noch nicht 
angerührt. 

ich kann nicht lesen , viel 
weniger schreiben. 

zuerst mufs man lesen 
lernen. 

lesen Sie langsam , damit 
Sie besser verstehen! 

ich weifs nicht, ob Sie ver- 
stehen oder nicht. 

er versteht nicht, was Sie 

ihm sagen, 
ich verstehe gar nichts, 
ich verstehe diese Phrase 

nicht. 

3 



18 






^j» t^> * 



&3l 






■^ $, ^ \Jtö .fcfe.1 



in mft ktints fähim'hft 
ut'assirha lak 

a-läisa <ändak qäßab 
41 

fändl qalil, <ändl aqläm 
wa hybr wt wäraq 
wa roibrät nefise 

hat el-qälam wa'ddawät 

turid tdktub bi-qälam 
wällä bi-qälam rajiäß 

äktub bi-riie 

äktub bi-qälam ähsan 
minima äktub bi- 
ris*e 

täktub ähsan mimmft 
künt azunn 

äuwalan ihfaz därsak 

ähfaz el-qor'&n <äU 

da'hr qälbi 
hal tacallämt därsak 



hafizt t'lät ßafahät (an 
da'hr qälbi 

häsa' ß-ßäbi jetaqäddam 
ftUjlm 

targämt el-wäraqe di 
kälime bi - kälime 
(kilme bi-küme) 

targämt häsa'l - kitäb 
min el-färisi li'l- 
(ärabl 



iMnn Sie tie nieht 

den haben, werde ich 
tie Ihnen erklären. 

hast Du keine Kielfedern f 

ich habe einige; ich habe 
Federn und Tinte und 
Papier und ein hüb$che$ 
Federmesser. 

gib die Feder und das 
Tintenfafs her l 

trittst Du mit der Feder 
oder mit dem Bleistift 
schreiben! 

ich verde mit einer Kiel- 
feder schreiben. 

ich schreibe mit der Bohr- 
feder bester alt mit 
der Kielfeder. 

Du schreibst schöner, als 
ich glaubte. 

vor Allem lerne Deine 
Lektion auswendig I 

ich weifs den Koran aus- 
u/endig. 

hast Du heute früh Deine 
Lektion gelernt f 

ich habe drei Seiten aus- 
wendig gelernt. 

dieser Knabe macht Fort- 
schritte in der Wissen- 
schaß. 

ich habe diefs Blatt Wort 
für Wort übersetzt. 

ich habe diefs Buch aus 
dem Persischen his 
Arabische übersetzt. 



19 


















mä ism (ma'sm) häsi 
el-ä£jä bi'l-cärabi 

urid mamfeYhä wa 
tadim'hä minnak, ja 
sidl, fsct arädt 



näram, aqül lak esmä'- 
hä wa utallimhä lak 
bi-suhüle 

mä hije el-äöjä elläti 
jalzam maaife't'ha 
äuwalan 

äuwalan jalzam mäcri- 
fet el-kalimät el- 
mustäcmale li-tälab 
el-ä£jä ed-darüi'ijje 
wa hije el-be'ic wa' 
£-6irä wa bi-käm 
häsä wa actinl (äc- 
tini) häsä wa hud 



mata nobtädi ed-durüs 



mäta turid 



wie heifsen diese Dinge 
auf Arabisch? 

ich wünschte ihre Benen- 
nung von Ihnen, mein 
Herr, kennen zu lernen, 
wenn es Ihnen genehm 
ist. 

ja, ich werde Ihnen die 
Namen sagen, und sie 
Ihnen auf die leichteste 
Weise lehren. 

was für Dinge sind es, 
deren Kenntnifs vor 
Allem nothwendig ist? 

vor Allem ist nothwendig 
die Kenntnifs der Wör- 
ter, welche gebräuchlich 
sind, um die nöthigen 
Gegenstände zu verlan- 
gen, und zwar : Ver- 
kaufen und Kau- 
fen und Wie theuer 
ist diefs und Gib 
mir diefs und Nimm 
diefs. 

wann werden wir die Lek- 
tionen anfangen? 

wann Sie wollen. 



6. Vom Wetter. 



(frT^>) 1^)1 &&> <JuS j kef häl el-häua? 

Ij-^il ejj '-* mä naiu el-häua? 
c^öyll ^JoS kef el-wäqt? 

(Xj:I) (j;;l t^gil el-häua izäjj? 

(j^ßLit) vüa.äjJ| ^$'S izäjj el-wäqt (et-täqs)? 



Wie ist das Wetter? 



20 



OukJ [j-gil 


el-häua latif 




v_A^b ^Syl\ 


el-wäqt täijib 


das Wetter ist schön. 


u^y u-^ 1 


et-täqs kuwdijiB 






el-häl m'lih Mgr. 




el-jöm behig (bähig) 




ksLnJÜi iül* i \y$S 


el-häua fi gftjet el-la- 
täfe 


•der Tag ist herrlich. 


*&h w* 


el-häua rädl 




XOt/O LoiAÜ 


ed-dünja ßä<abe 


da» Wetter ist schlecht. 


juJi JL^JI 


el-häl l'äsi.l 




a> W* 


el-häua band 


da» Wetter ist kalt. 


1 j öji LijJt 


ed-dünja bärd bärrfi 


e» itt kalt drauf teil. 


iAjAmv Oj 


bärd (Jodid 


e» herrscht heftige Kälte. 


Jj: «V-S-i' g^» «3jJ 


näzal tälg kefir <äla 


e» tat plötzlich viel Schnee 


äJLü. 


gäfle 


gefallen. 


^JlS J-aJUI J, Jaiu« 


säqat fi'l-lel tälg ke/if 


es ist in der Nacht dichter 


wīy^ 




Schnee gefallen. 


( -j ^Jl.i x^i LmÜ 


lissä fih tal' bärral- 


es gibt noch Schnee aufser- 


iUg&JI 


medine 


halb der Stadt. 


£*$* 


jinzil t»lg 


e» fällt Sehnet. 


«wSÜßt 'gJLo 


tütlig; _ ätlaget 1 ) 


e» schneit ; et hat geschneit. 


°i^ 


jinzil bärad 


e» hagelt. 


«M^M^kitt- j^j| £^j 


taßtibb el-bärad 


e» fällt ein Hagelschauer. 


l\a!> ^L>o 'ojJL> 


gallädet; ßär geüd 


et hat gefroren. 




tugällid 


et friert Ei». 


jiw JjU '^k^i 


te'mtur; — näzil mätar 


e» regnet. 


LfcAÖ .L* J 


te'mtur ßäbbaü 


es giefst in Strömen. 


ü*^ »yL,* xSjLj 


näzile mätre refira 


es fällt ein leichter Hegen. 




qad mätarat 
rä'iha te'mtur 


et hat geregnet, 
et wird regnen. 


vji-ü 


te'briq 


es blitzt. 



') Subjekt ist tl^Jt der Himmel fem. 



21 



g^JilaJI 'X*a*xi LJaJS 

^Ub LijJt 
W ! JA*» 



(turrid) tär<ad 
er-räcad jä'hdir 
wäqacat ßädqa 

ed-dunja mugäijame ; 
et-täqs mugäijam 

ßär^el-häua ke'dir 
r ^ 

gäijam el-gäuw 

iswädd (9. F.) el-gäuw 

el-mätar näzil 6'wäije 

6'wäije 
näfnaf el-mätar 
wahlän 

ja bäj cäla'l-wähl 
haif ann el-häua rädl 

ed-ddnja zaläm (daläm) 
häua mahüf 

tagäijar el-häua 

ibtäda el-gäuw jengäli 

ka'änn el-häua jengäli 

el-häua mutaqällib gid- 

dan 
el-häua qä'im jactädil 
ßähat ed-dunja 
ed-dunja ßahw 
taqs ßähi 
ibtädet eS-Se'ms täzhar 

fattähet e6-6e'ms 

el-wäqt näijir 
el-jöm harr ke$ir 



es donnert. 

der Donner rollt (brüllt). 

der Blitz hat eingeschlagen. 

das Wetter ist trüb. 



das Wetter hat sich getrübt. 

der Himmel hat sich be- 
wölkt, 
der Himmel ist schwarz. 



der Regen fällt in Tropfen. 

es ist kothig. 

Pfui über den Kothl 

Schade , dafs das Wetter 

schlecht ist ! 
das Wetter ist düster, 
ein furchtbares Wetter. 

das Wetter hat sich ge- 
ändert. 

der Himmel fängt an sich 
aufzuheitern. 

(es ist) als ob es sich auf- 
heitern wollte. 

das Wetter ist sehr ver- 
änderlich. 

das Wetter gleicht sich aus. 

>es ist heiter geworden. 

die Sonne zeigt sich wieder. 

die Sonne ist durchge- 
brochen, 
es ist hell. 

heute ist es sehr heifs. 



harr sedid; — harr 

käzira 
es'-s'e'ms hämije qäul 



22 

.jjaäj j> LijJI ed-ddnja harr jufättis 
£ W ! V^ C* 1 CT 8 



ÄJ 

(ja*) Joa 3 Ö 



el-hiiua el-b&rid junäq- 
qiß qtiwwet (qö'et) 
el-liärr 

er-rih g&'ije min e 
g'fhe? < 

min en megi' ') el-häu*? 

er-rih min nahijet ei- 
nmal (el-genüb; ei- 
särq; el-gärb) 

inqälab el-häu» garbij- 

jan 
er-rih el-jöm aäädd ke- 

tir minhä bi'l-^ms 

sa-jekün nau' (rih raßife) 

häda' (häda'et) er-rih 
habat (säkan) er-rih 
el-häua /aqil el-jöm, 
jaßir mätar 

rdbbamä jekün läna el- 
jom mätar 

kän mätar küll jöm 
mdddet nyßf efi-fia'hr 



et itt drückend heift. 

die Sonne brennt. 

e* itt erstickend hei/t. 

die kühle Luß mildert die 
Starke de* Hüne. 

volker kommt der Windl 

der Wind kommt von Nord 
(Süd; Ott; Wett). 

der Wind hat tich nach 

Wetten gedreht. 
der Wind itt heute viel 

heßiger alt gettern. 

wir werden Sturm (ein 
Gewitter) haben, 

der Wind hat tich gelegt. 

die Luft itt heute drückend; 
et wird regnen. 

vielleicht werden wir heute 

Regen haben, 
teit Mitte det Monatt hat 

et alle Tage geregnet. 



mft azdnn an jaßir ich glaube nicht, da/t heute 
Hegen kommen wird, 
(der Tag) itt regnerisch. 



mätar el-jöm 
sft mätar 2 ) 

sii dabäb 



(der Tag) itt nebelig. 



) Inf. v. s\j>. kommen. — 2 ) Besitzer eines Regens. 



23 



p (jUc) OD LuJÜI 

.LxSl ^ojJ Ja*JI 






O' 



, -*mL'ä o.Jt ^oto L« 
LovAil w«.^ ir*-*-^ 



ed-dunja taräwe 
el-bäua rätib (nedjän) 
el-häua jäbis 
ed-dunja turäb (gubär) 
el-gubär mutatäjir 

el-mätar näwwam el- 

g"ubär 
ibtäda et-talg jesub 

(jedüb) 
et-tdruq ') wäbile 

tawwabhält bi'1-kullijje 

äna meblül 2 ); — im- 
ballet häliß 

el-balät muzälliq ) 

ßär zälq 

lä jäqdir el-insän an 

jätlac bärrä da'l- 

wäqt 
mä dam el-bärd qäsl 

lä ährug 
ährug wa lau kän ed- 

dünja mätar 
mä tatläcs en-nebärda; 

ed-dunja bärd calek 
iscal mänqal en-när, 

wa igliq eS-Subbäk, 

liänn el-häua bärid 

in kunt tälic bärrä, il- 
bas täijib, ed-diinja 
bärd wa rih 

el-be'dle di hafife bi'n- 
näzar li'1-fäßl 



•es ist frisch (feucht). 

die Luft ist trocken. 

es staubt. 

der Staub fliegt. 

der Regen hat den Staub 

niedergeschlagen, 
der Schnee fängt an zu 

schmelzen, 
die Strafsen sind kothig. 

ich bin ganz beschmutzt. 

ich bin nafs ; ich bin ganz 
durchnäfst. 

das Pflaster ist schlüpfrig, 
man gleitet aus. 
man kann bei diesem Wetter 
nicht ausgehen. 

so lange die Kälte so heftig 
ist, gehe ich nicht aus. 

ich gehe aus, auch wenn's 
regnen sollte. 

gehe heute nicht aus; es 
ist zu kalt für dich. 

zünde ein Kohlenbecken 
an und schliefse das 
Fenster, denn das Wet- 
ter ist kalt. 

wenn Du ausgehst , kleide 
Dich gut an, es ist kalt 
und windig. 

dieser Anzug ist (zu) leicht 
in Bücksicht auf die 
Jahreszeit. 



a 2- ~ 

') pl v. v-ft^b tariq. — *) oüj U, ausgleiten. — - *) Ju U, benetzen. 



24 









faßl er-rabi< ahsan el- 

fußül 
fx fäßl er-rabi< tahdarr 

(9. F.) kull an- 

nebatat 
äqbal eß-ßaif, «an qarib 

jekün el-harr 

en-nehftrat taßir tawile 
el-harif awan el-fawa- 

qib (pl t. .O- 

fakihe). 
es-fiite da'1-waqt je'gl, 

en-nehftrat qad qa- 

ßire gfddafi 



der Frühling ist die schönste 

der Jahreszeiten, 
im Frühimf grünen alle 

Pflanzen. 

der Sommer naht , bald 
wird die Hitze da sein. 

die Tag* w tr d m Ismo, 
der Herbst ist die Jahres- 
neu de* Obste*. 

der Winter kommt jetzt, 
die Tage sind schon 
sehr kurz geworden. 



ehnä da'1-waqt fl <izz vir sind jetzt in der Mitte 



es-Site 

sü nada 
talac el-fägr 

eä-Se'ms talica 
tälatat eö-öems 

ßär ddha (ddha) 

tenäßßaf en-nehär 
ßär (atme 
ßär 161 



(Kraft) de* Winter: 

e* ist thauig. 

die ilorgenr'öthe ist ange- 
brochen, 
die Sonne geht auf. 
die Sonne ist aufgegangen- 
es ist heller Tag. 

es ist Mittag. 

e» ist Abend (dunkel). 

es ist Nacht. 



7. Vom Essen und Trinken. 

jjLstt L> I hän el-futür 1 ) | Es ist Zeit zum Frühstück. 

y^Äi' D l Juy U a-mä turid an t&rab ' wollen Sie nicht Kaffee 
Lo J._*_ä »j-fJÜI el-qä'hwe qäbl-ma , trinken, bevor Sie aus- 

gehen? 



Sf** 



tfihruur 



) futür das Frühstücken ; fatür das Qefrühttückte. 



25 






*^0 .^xÄJU w^ÄX-I 

^LüJt "^j/^'i oilj 



80 



1 Lq 



yü Lo jj^l 



JMM j-X 



80\j; 



C^Ji^ ^t *&-££> yS 

vju j! oLs> l\J 5 Li 

öS 



äna min eß-ßdbh öaribt 
el-qä'hwe bi'1-halib 
wa's - sükkar wa- 
akält el-<ynab wa't- 
tin mäca Vse'mn 
bi'l-<äsal wa'1-giibn 
et-täri 

wa ente a-turid es'-s'äj 
am el-qä'hwe ? 

el qä'hwe fi'ß-ßabäh äS- 
ha ) iläija 

htid g'wäijet halib! 

ahabb 2 ) iläija fih zijädet 
es-siikkar wa qyllat 
el-halib 

hal aßläht'uh lak cäla 
mä tahibb? 

ähsan mä jekün 
qa'hw^tak m'lihe 

tahibb el-iübz wa 

ä'wäijet zdbde 
kättar häirak ! in künt 

tesmah li bi-fingän 

ui 

ja wälad, hat ibriq el- 

6äj ! 
eä-iSäj da täijib ketir; 

actini minnuh 

kemän ! 
äna äsrab fingän s"äj 

ähar <an isnak 



ich habe schon in der Frühe 
Kaffee mit Milch und 
Zucker getrunken, und 
Trauben und Feigen 
gegessen , mit Butter, 
Honig und frischem 
Käse. 

und Sie, wünschen Sie 
Thee oder Kaffee 1 ? 

am Morgen ziehe ich den 
Kaffee vor. 

nehmen Sie ein wenig Milch! 

ich habe (darin) lieber mehr 
Zucker und weniger 
Milch 3 ). 

habe ich es Ihnen nach 
Wunsch gemacht? 

ganz vortrefflich! 

Ihr Kaffee ist vortrefflich. 

wünschen Sie Brod und 
ein wenig Butter? 

ich danke! darf ich Sie 
um eine Tasse Thee 
bitten ? 

Bursche, bringe den Thee- 
topf! 

dieser Thee ist sehr gut; 
geben Sie mir noch ein- 
mal davon! 

ich werde noch eine Tasse 
Thee nehmen, wenn Sie 
erlauben ! 



') Compar. v. -$*1 öähl wünschenswerth, appetitlich. — 2 ) Compar. v. 

v«^*^-. — 8 ) Lieber ist mir darin Mehrheit des Zuckers und Wenigkeit 
der Milch. 

Wahrmund, arab. Gr. Gespräche. 3. Aufl. 4 



26 



^JUc aus ^>»^ ll 
l^j'O.t Ul aus 



icoLomI Li u L*a ftJt 

Q<o u^.i* h.rt lit 



ja qa'hwdgi, fih candak 
matrah guwwftnl 
jdsa< arbaca jamset 
anfuB min tan el- 
äkl wa sürb el- 
qä'bwe? 

aiwä, fih (ändl gdwwft 
öda <äla kelkum ; 
kulfi, israbfl qa'hwe, 
iSrabü ttitun wa na- 
mü fih isfi aradtü 



tefaddalü ja esjftdl ! 
ä'hlan wa sa'hlafil 

j& qa'hwdgi, a<tl galft- 

jin wa gib lauft el- 

qa'hwe 
a-t&rab duhhftn , jft 

hftge? 
el-qaßabe di mft toi- 

tagü 
in kän mft macak kia, 

ana actik [nttika] 

min kisl 



Kafetier, haben Sie ein 
inneres S ummer , weichet 
jür vier, fünf Personen 
Baum hat, zum Speisen 
und Kaffeetrinken. 

ja wohl, ich habe drinnen 
ein Zimmer, ganz nach 
Ihrer Bequemlichkeit ; 
essen Sie, trinken Sie 
Kaffee, rauchen Hie und 
schlafen Sie darin, 
wenn» beliebt. 

belieben Sie einzutreten, 
meine Herren : will- 
kommen/ 

Kafetier, geben Sie Pfeifen 
her und bringen Sie 
uns den Kaffee. 

rauchen Sie, mein Herrl 

diefs Bohr hat keine Luft 
(arbeitet nicht). 

Sie Ihren Beutel 
nicht bei sich haben, 
werde ich Ihnen aus 
dem meinigen geben. 



jU^ jajal\ Jjju 



fi e säca tetagäddü kull Um wie viel Uhr speisen 
jöm? Sie täglich l 

«äd^tnä da'iman hin-mft j wir setzen uns gewöhnlich 
zu Tische, wenn es 12 
Uhr schlägt (unsere 
Gewohnheit ist immer, 
wenn es schlägt Mittag, 
setzen wir uns zu Tische). 



jeduqq ed-dd'hr ndg- 
lis (ala 's-BÜfra 



27 



o - 



, 0-0 - 
J^ ^ji I iaä» 



Cr^ 






sUJI 
gjJU! 



gadä-nä jekön fi 's-säca 
er-räbica 

fi e sä<a tetaeä^ü? 

tagä-nä kull jöm bä<d 
ed - du'hr bi - ärbat 
sä<ät wa-nyßf (nußß) 

kam öakl jügad cäla 

's-süfra? 
bä(ad el-ahjän hämse, 

wa bä<ad el-ahjän 

säb<a au t'mänje li- 

hädd cäSara 

gadä-nä jekön cäla'l- 
mäjide <an qarib, 
fa-ibqa <ändnä li-tu- 
gärik-nä 



fädlak caläija, ataöärraf 
bi-häsä 

ä<ti kursi ila'l häge 
wa häddir länä el- 
mä'ide 

kull ie htiwa hädir 
bi't - temäm , fäqat 
ann äbl li-hädd el-än 
mä gä' min el-mäh- 
zen; lä budd ännuh 
je'gi bi-häsi es-säta 



tefäddal iglis <äla'l- 
kürsl <änd el-mä'ide 

läzim-nl ßahn 



wir speisen um 4 Uhr 
(unsere Mahlzeit ist etc.). 

um wie viel Uhr speisen 
Sie zu Nacht? 

unsere Abendmahlzeit fin- 
det alle Tage um halb 
fünf Uhr Nachmittags 
statt. 

wie viel Gerichte gibt es 
auf der Tafell 

manchmal fünf, und manch- 
mal sieben oder acht 
bis zehn. 



unsere Mahlzeit wird so- 
gleich auf dem Tische 
sein; bleiben Sie bei 
uns, und geben Sie uns 
die Ehre (mitzuspeisen) . 

Sie sind sehr gütig , ich 
fühle mich dadurch ge- 
ehrt. 

gib dem Herrn einen Stuhl, 
und rücke den Tisch 
zu uns her! 

alles ist völlig bereit, nur 
ist mein Vater bis jetzt 
noch nicht aus dem 
Magazin gekommen ; 
doch mufs er sogleich 
kommen. 



nehmen Sie gefälligst am 
Tische Platz! 

ich brauche einen Teller. 



gUt tXjjJ l y~e. 

JjT Li i^**- Jtf 

■ * 

iu._j-Ä *jj-ä lXj>ü* 

j" o-tf ,.,t 






O' 



o' 






näwü-nl sikkine 
uuäwil-ha lak, hfihöna! 

hiid lak klaret hdbz 

cäsa tnrid rl-imlh 

kattar häirak, ma akul 

ketir min cl-mylh 
kull £e quddämkum 

tähud 6'wäijet fiörba? 

kat^ar häirak ! 

e6 uqaddimuh lak? 

in kdnt te'smah H bi- 
s'wäije min lähm 
el-bäqar (ed-dan ; el- 

<yg» 

in sa 'llah häsi el-q^tfa 
tdfgibak (vlg. ta<- 
ge*bak) 

hal actäitak (äla muS- 
tehäk 

hije fähire 

kril min er-rnzz mä<afi 
abtat lak qytta min 
häsi ed-degage 

bal astahfbb q^t<a min 
tilk el-batte, täzhar 
ännha m'lihe 

attini minhä 6'wäije 
fäqat, hije taijlbe 
li'1-gäje 

hud lak minha äktar 



reiche mir ein Metter! 
ich verde Dir eint reichen ; 

dahierl 
nimm Dir »in Stückchen 

Brot, 
vielleicht will* Du Salti 

ich danke, ich ette nicht 

- viel Sab. 
AlUt liegt vor Ihnen. 

nehmen Sie etwa* Suppel 

ich danket 

trat darf ich Ihnen vor- 
legen! 

trenn Sie mir ein Stückchen 
Rindfieitch (Hammel-, 
Kalbfleitch) geben woll- 
ten. 

hoffentlich itt die/» Stück 
nach Ihrem Oetchmack. 

habe ich Ihnen nach Ihrem 

Wuntche gegeben 1 
et itt vortrefflich. 

einen Sie Reit dazu! 

ich werde Ihnen ein Stück 

von diesem Huhne 

tchicken. 
nein, ich möchte lieber ein 

Stück von jener Ente; 

sie lieht tehr gut aut. 

geben Sie mir noch ein 
»Stückchen davon ; tie 
itt auegezeichnet. 

nehmen Sie sich noch mehr 
davon. 



29 



L*J (lfcJO r .Xv..Jt-J') 



mä äqdir <äla 'z-zijäde ich kann nicht mehr. 






dnte mä täkul 

kättar häirak, tagaddet 
bi-istih;V <azim 

ahäf ännkum mä ta- 
gaddetü (tacafi^etü) 
kemä jembägl 

bal tagaddenä (tacaS- 
Senä) wa sabicnä, 
el-hämd lilläh 



Sie essen ja Nichts. 

danke, ich habe mit bestem 
Appetit gespeist. 

ich fürchte, da/s Ihr nicht 
gespeist (soupirt) habt, 
wie es sich gebührt. 

im Qegentheü, wir haben 
gut gespeist (soupirt) 
und sind satt geworden, 
Gott sei Dankt 



fiXP 



U"~* \J 







^yA O^ * £ * 



xLJt 



* Il «5Ü ^« ^i 



M akälthäsa 'ß-ßabäh? 

mä akältS, bass fatärt 
pers. bas 

hanijjan 

kättar häirak, ente äidan 

läkin ^ms (embäryh) 
taca^et taijib? 

häsä näcam 

eö akält min et-täijib 

fi'l-<äiä? 
eS fih kän min et-täijib? 

el-än aqül lak; läkin 
(an qarib urid ännak 
taruh tetagädda 

(tetacäsga) mäü 

kättar häirak ! lä tutdb 
rühak ! 



Was haben Sie heute früh 
gegessen ? 

ich habe nicht gespeist, son- 
dern nur gefrühstückt. 

wohl bekommest 

ich danke; Ihnen defa- 
gleichen ! 

oder haben Sie gestern gut 
zu Nacht gespeist^ 

ja wohl. 

was haben Sie Gutes zu 

Nacht gegessen? 
was hat es Gutes gegeben? 

ich werde es Ihnen sogleich 
sagen, doch möchte ich 
zunächst, dafs Sie mit 
mir zum Speisen (zum 
Nachtmahl) kämen. 

ich danke, machen Sie sich 
keine Ungelegenheiten. 



]jj> ' -ÄJU&. 






»l\0> h&si waiifoti; hisft 
wAgib talaija li-agl 
3 mababbeti lak 



us$J ,äa^U 






» 



LST" o^ 



U Jivo ' vXj^' Li Joi* 

i - jLu.1 (gl UKI 

L*Jt 

(3 ( jw-4JL* J-A~> »P 



,LLJt 



er d 



^ Kttt 



j 



^jI Xiy> ^) 



äqbal hair&tak 

na<am, lakin urid a<sim 
qaribak (ibn b&lak), 
wa arid annkum 
tdgü el-itnen sawa 



mitl mft turid; m(|l 

m& ja<g<Sbak 
a-turid tä<rif M akalna 

auwal emb&ryh fi'l- 

mfoä? 

tefaddal 'alaija 

bismille, äna fi bidmdt- 
kum ! ^dam : äuwal 
kdll se kan abütige 
taijib bi'1-baqdanea 
wa'1-kerdfa, wa föq 
kän gubn menhüt 
wa'1-fdlful bi-eugla- 
len 

ei hdw» hägaT - abu- 
tftge? 

huwa bdbz mugämmas 
fi'l-märaqa, lak in min 
qäbl jetabämmaß föq 
en-när au föq gamr 
en-när bi-lft raraad 

läkin märaqat Ul 



die/i ist meint Schuldigkeit ; 
diefs itt eine Pflicht fttr 
mich , treijen meiner 
Freundschaft tu Ihnen. 

ich macht Gebrauch von 
Ihrer Oütt. 

gut; aber ich möchte auch 
Ihren Verwandten 

(Ihren Vetter) einladen, 
und ich wünsche, da/t 
Sit beide tutammen 
kommen. 

wie Sie wünschen. 

wollen Sit wiesen, was wir 
vorgestern Abend ge- 
gessen haben ? 

haben Sit dit Oütel 

nun gut, ich steht zu Ihren 
Diensten. Wissen Sie 
also, zuerst kam eine 
vortreßiche Brühe (po- 
tagej mit Petersilie und 
Stltrit ; oben darauf 
war geriebener Käse 
und Pftfftr und zwei 
Täubchtn. 

was ist das für eine Brühe ? 

sie ist von eingetunktem 
Brod; doch mufs diefs 
zuvor über einem Feuer 
oder einer Kohlengluth 
ohne Asche geröstet 
werden. 

aber was für eine Tunkt 
(Sauce)* 



31 



A.A.*» 



j 9 ; o* o ö o 

p* _>| »35 ^ $1 

-**^*J er» _>* g.5,- 9 



*_s\Ju Ä**b 
.jjJaJL A_yO jgoj u> 



,.,t in kän min z^fer fa- 



-•:0 i-«£j 



5' UÜ — **— A y 

uS*jmJ) A_y« iJ, -*/oj 

,<^*mOÜ 5) C^jJvJ 

aa» ^~£J u^.a-. b 



(Ä**b ^*c 
^Nxbl o.*)j_> ^o^*il 



märaqat el-lahm au 
min färhe au min 
wäzze au min farrüg 
au min zagälil au 
min bätte au min 
dik hindi 



el-märaqa betäCat et- 
tujur hije taijibe 
m'lihe? 

mä taßir maraqa bi't- 
tujür, läkin läzim 
jaßirü au meswl au 
matbüh 

wa'ß-ßyjämi kef jaßir? 

jaßir fi märaqat es-sä- 
mak bi'z-zet au bi's- 
s^mn, wa min güw- 
wfi (au dähil) tum 
wa bäßal 

el-küll jargdbm wa 
huwa täijib , läkin 
fih mylh ketir 

jenhätt mylh bi'1-kifäje 
(qädr mä jaeuz), lä- 
kin mä jekün lä 
mälyh wa lä <ädim 
(au min gäir trifame) 

el-jom tacallärat ätbah, 
läkin bä< duh ei akält 
kemän gäir Se (§6 
kän läkum gäir ie)? 



wenn sie aus Fettem (d. i. 
nicht aus Fastenspeisen) 
besteht, so ist sie eine 
Fleischtunke , entweder 
von einer Henne, oder 
einer Gans, oder einem 
jungen Huhn , oder 
jungen Täubchen, oder 
einer Ente, oder einem 
indischen Hahn. 

ist die Vogelbrühe gut und 
wohlschmeckend ? 

es gibt keine Vogelbrühe, 
sondern diese werden 
gebraten oder gekocht. 

aber wie macht man die 

Fastenbrühe ? 
dieselbe ist eine Fischbrühe 

mit Oel oder Butter, 

und Knoblauch und 

Zwiebel darin. 

das Alles schmeckt mir, und 
es ist gut; aber ist viel 
Salz daranl 

es wird hinreichend Salz 
dazu gethan (soviel als 
n'öthig ist); aber unge- 
salzen (ohne Geschmack) 
darf sie nicht sein. 

heute habe ich kochen ge- 
lernt; — aber was 
haben Sie noch Gutes 
gegessen ? 



32 



J** U»*k c^ 



o 






-^ w • • •• •• 






kän käbid (an my<14q) 
miiqll wa bed maqll 

häsä mft ja<ge*bnl, li- 
ännub min el-ahsl' 

yßbyr, lä bum maßä- 
rin ') wa la qalb 

nabn mu<tÄdin näkul 
el-kabid wa'1-myhäh 

■ j t 

(plv.^)wa'l-<6gge 

änajacgdbni es-soguq ) 
wa'l - mumbär ) wa 
fäliys el-hanzir wa'l- 
(dgge bi- lähmet fä- 
hys el-hanzir 

äna jatge'bnl el-läban 
bi's-sükkar wa'l-bßd 
mahrüq bi's-sokkar 

aidan äna jatgebni, wa 
e*nte jacge'bak el-la- 
ban er-r&jib wa'l- 
qariäe ? 

lämmä neruh üa biläd 
en-naßära, n&kul el- 
läban et-täri wa'l- 
qariöe 

wa kasalik kän äidaii 
fatire taijibe ma<- 
müie bi'z-zag&lil 
wa gäir fie min es- 
sembusek ; wa- 

bäcduh kän me^wi 



gebackene Leber und ge- 
backene Eier. 

da» behagt mir nicht, denn 
et ist von den Einge- 
weiden. 

warten Sie nur; et tind 
ja keine Gedärme und 
kein Her». 

wir tind gewöhnt, Leier 
und Hirn und Eier- 
kuchen zu e$$en. 

ich liebe Salami, Wurst, 
Schinken und Eierku- 
chen mit SeMnken. 



ich liebe Milch mit Zucker, 
und Eier mit Zucker 
gebrannt. 

auch ich liebe da» ; und 
lieben Sie dicke Milch 
und eauren Rahml 

wenn wir in chrittliche 
Länder kommen, wollen 
wir frische Milch und 
sauren Rahm essen. 

ebenso war auch eine vor- 
treffliche Pastete da, ge- 
macht aus jungen Täub- 
chen, und noch andere 
Pastetchen ; dann kam 
zuerst Braten. 



) P¥ v. \yaA, pl v. jAtaA Darm. — 2 ) türk. oL>-^~, <J>y>y~ 
(Bocthor üi^U). _ 3 ) türk. j^y>, J**yi. 



33 






O* iß* 

a 

.» 

LJy> )3 ! 'öl/ 

Wahrmund, arab. Gr 



wa'l m^wl kän bi's- 
sih au bi'1-migwäje ? 

kän bi's-sih med'hün 
bi-Sähm hanzir 

läkin el-me'SwI min eS 
kän 

kän min lähm <ygl (bä- 
qar ; dän) wa min 
tujür wa zagälil 

wa't-tujür ei känü ? 
caßäfir wa sunünu? 

känü caßäfir et-tin wa 
degäg el-häqle wa 
hägal wa Sahärir 
(au siimman) wa or- 
tülät wa ßärßar wa 
qiimbur wa bätte 
barrijje bi-wäzze 
mahäijje 

qül 11 isafi ; es-sälata 
e ba6i£ känet? 

känet äikörijä , hass, 
girgir, hindube, kur- 
rät au zä'hr lisän 
et-tör bi't-tüm et- 
täri 

känet batätos wa hudra 
zajj (zijj) el-haljün 
(hiljäun) wa'l-malf&f 
wa'1-qarnabit wa'l- 
lift wä'i-gdzer wa'l- 
hijär 

känet bäqle wa rigle 
Gespräche. 3. Aufl. 



und war der Braten am 
Spieß oder in der Brat- 
pfanne gebraten ? 

vom Spie/s, mit Schweine- 
fett geschmolzen. 

aber von was war der 
Braten ? 

er war von Kalbfleisch 
(Bind-, Hammelfleisch), 
von Vögeln und jungen 
Tauben. 

und was waren es für 
Vögel? Sperlinge und 
Schwalben ? 

es waren Feigensperlinge, 
und Feldhühner , und 
Bebhühner, und Dros- 
seln, und Wachteln, und 
Krammetsvögel , und 
Lerchen, und eine wilde 
Ente mit einer gefüllten 
Qans. 

sagen Sie mir nun, von 
was für Pflanzen der 
Salat war? 

es waren Cichorien, Lattich, 
Kresse,Endivien, Lauch, 
oder Ochsenzungenblüthe 
mit frischem Knoblauch. 

es waren Kartoffeln und 
Grüngemüse, wie Spar- 
geln und Kohl und 
Blumenkohl und weifse 
Buben und Mohrrüben 
und Gurken. 

es tcar Kohl, Portulak mit 



34 






m» . 

•'jus <.JjlU-i 

U^-J* IÄ_£> lV-X-Jj 



ma<a '1-hijir, wa 
8*timr wa na(ua< wa 
ralhan 
ana ma akul fugl wa 
la lift wa la kurrat 
wa lä ailq wa la <e- 
wrinder wa la gdaer 

wa'1-habiae bi'l - qur- 
raiß U'tgdbak? 

häsi takuluha rfntum 
el-fiharin el-sarqij- 
jin 

läkin qül II eS kanü 
el-faw&kih 

el-fawakih kanü tin, 
cynab , ingAß (au 
kum^re), tuflah, gö«, 
rumman, bittih, mii- 
mis" , höh , balah, 
ke'stene (au abü 
fe'rwe), karaz wa tut 



Ourken, Fenchel, Krau- 
eemünte und Konigt- 
kraut. 

ich ette weder Bettige, noch 
ueifte Rüben , noch 
Lauch ; weder rothe 
Hüben, noch gelbe Hü- 
ben, noch Mohrrüben. 

und lieben SU Malven mit 
Nmeeemt 

dergleichen e/tt ihr (an- 
dern, ihr) Orietitalen. 

aber tagen Sie mir, wat 
f9tr Obet da warl 

dat übet waren Feigen, 
Trauben, Birnen, Ae- 
pfel,S'ü»te,üranatäpfel, 
Melonen , Aprikoten, 
Pfirtiehe, Datteln, ha 
ttanien , Kirtchen und 
Maulbeeren. 



kdll häsi el-fawakih 
täcime, bass et-tuü'äh 
m& luh tu(»me, li'- 
ännahum mft jaqti- 
füh mustawi, läkiu 
fiy g ; wa s-safärgal 
wa'1-bortuqan wa'l- 
16z jacge'bni äk(ar 
min küll el-fawäkih 

wa bä(d häsft es 
«amältü ? 

Saribnä el-qä'hwe wa'S- 
läj, el-slkoläta wa's- 



aüe diete Obttarten tind 
wohUchmeckend , nur 
die Aep/el haben keinen 
Oetchmack, weil man 
tie nicht reif, tondern 
unreif abpflückt ; die 
Quittenäpfel und Oran- 
gen und Mandeln tchme- 
cken mir von allem Obtt 
am betten. 

und wat haben Sie nach- 
her gemacht! 

wir haben Kaffee und Thee, 
Chokolade , Scherbet, 



35 



£.*Jt a .XJ jL*\ 

(j^u aoj Lo t^^lä 15 vi 

9<J.b JU^C UjmI 

qL&Lc |g*j| Lot 

V->..Älj X^aSÜ '*JL>*«.J 



garabät wa'1-canbärl 
(au el-cäraqi) 

läkin mä Saribtü nebid 
garib 

madum Saribnä nebid 
garib wa b&edi 

el jatgdbak äktar, el- 
<äraql au en-nebid 

en-nebid ähsan min el- 
(äraqi li-änn el-<ära- 
ql jtibriq el-abää' 

el-qä'hwe hije ähsan 
min el-ktill , li-änn 
bi'1-qä'hwe mä äs- 
kar, läkin el-<äraql 
jusäkkir en-näs 

äna imtanäct (an Stirb 
el-cäraql , liännuh 
mä juhallinl anäm, 
wa sahirt tul el-lel 

qäuwi qälbak, mä fih 
bäs ; israb möje bä- 
nde tarijje 

a-mä e'nte atfiän? 

bi-destürak (el-igäze), 
urid äsrab S'wäijet 
möje 

bismille ! tefäddal wa 

israb ! 
ääkur fädlak wa gemi- 

lak 



Liqueur und Arak ge- 
trunken. 

aber haben Sie keinen aus- 
ländischen Wein ge- 
trunken ? 

geivifs, wir haben fremden 
und inländischen Wein 
getrunken. 

was lieben Sie mehr, Arak 
oder Wein t 

Wein ist besser als Arak, 
denn dieser verbrennt 
die Eingeweide. 

Kaffee ist das Beste von 
Allem , denn durch 
Kaffee werde ich nicht 
betrunken , aber der 
Arak macht die Leute 
betrunken. 

mir ist das Araktrinken 
verboten worden , denn 
er läfst mich nicht 
schlafen; ich habe die 
ganze Nacht gewacht. 

beruhigen Sie sich, es hat 
Nichts zu bedeuten ; 
trinken Sie kaltes, fri- 
sches Wasser. 

bist Du nicht durstigt 

mit Deiner Erlaubnifs ! 
ich möchte ein wenig 
Wasser trinken. 

in Gottes Namen! trinke! 

ich danke. 



36 




asqinl äarab&t 



gib mir Schertet tu trinken ! 



iüJLIaJLJt j y^Ät 



gib es-sultftnijje wa yti di« 7a**« und die 
cdlbet e<-sarabftt 
wa'1-roydaqe 

mft fiä kubb&je 



Scherbetbüchse her und 
den Löffel datu! 

es ist kein Glas da. 



iärab fi's-sultflnijje (fi'l- trinke au» der Tasse (dem 
qadah; fi'1-qdlle) Becher, dem Kruge)! 

a-t&rab ma<ana käa trinken Sie ein Glas Wein 



mud&m (hamr; 4a- 
rftb)? 



mit unsl 



gajet mft ahibb (ahdbb) sehr gern 
fa'l-n&rab isaß 



aärab <äla sirr mahab- 

bdtak! 

bi-sirrak, jft sidi ? 

mahabbe fik jft sidi 

a-läis h&sft hamr taijib 
näucan mft 

äfrab qadah hamr fthar 

ßyhhe wa (ftfije! hanij- 
jafi! 



so la/st uns denn trinken 1 
ich trinke auf Ihre Liebet 

es lebe unsere Freundschaßl 

ist die/s nicht ein ausge- 
zeichneter Wein ? 

ich trinke noch ein Glos 
Wein. 

auf Ihr Wohl! wohl be- 
kommst 



8, Vom Kauf und Verkauf. Geldangelegenheiten. 



gib kP v^J vJL*j 
iS^> v3 >-iy^ LaÄ> 



ta<äl n^shab ila dukkftn Komm\ la/s' uns in den 
baijft< el-güh Laden des Tuchhänd- 

lers gehen! 



hallinä nefiftf fi dil- 
dukkftn 



la/s' uns in diesen Laden 
schauen! 



37 



JJUI J. 

t 
O 



häsa 'r-rägol <änduh '■ dieser Mann hat eine Quan- 
miqdär güh ähsan \ tität Tuch, das beste in 






lv>^> ^0lj ^JO» 



*?» a 



(ji-.Ä üjUj wu^t 



mä jekün fi'l-b&ed 

marhäbaii bikum , ja 
hawägät! egtanzurü 
a-cändak guh (äl? 

a-candak güh inkelizl 
äswad carid gäijid? 

e näuc min el-güh 
turidü 

arinl ahsan mä cändak 

a-häsä äda mä (ändak? 

häsä gäijid en-n^sg, 
waläkinni ahäf min 
fas'h lönub 

16n el-aswad läis lub 

dawäm 

urid se lä jettäsih hälan 
wa jekun jähmil el- 
gasil 

häsa 'Hon gämid gid- 
dan 

min fädlak arinl lön 
äzha 

wa sälik zähl giddan 
<ändi qumäs (aqmis'e) 
min gemi< el-alwän 
bi-käm tebic ed-diräc 

abi<uh bi-mi'et qirs 1 



der Stadt. 

willkommen, meine Herren l 

was suchen Sie? 
hast Du Tuch feinster 

Qualität t 
hast Du schwarzes, breites, 

feines englisches Tuch? 

welche Gattung Tuch wün- 
schen Sie ? 

zeige uns das beste , was 

Du hast, 
ist diefs das beste, was Du 

hast? 
diefs ist fein im Faden, 

aber ich fürchte das 

Ausgehen der Farbe. 

schwarz ist nicht dauer- 
haß. 

ich will etwas , was nicht 
gleich schmutzt und das 
Waschen verträgt. 

diese Farbe ist zu dunkel. 

zeige mir doch eine hellere 
Farbe. 

und diefs ist zu hell. 

ich habe Stoff (Stoffe) von 

allen Farben, 
wie theuer verkaufst Du 

die Elle? 
ich verkaufe sie um 100 

Piaster. 



t 

ix* 

qf, BtUc u*^ i£jä* 
jlö Qjkjl ^ 

8,A£ 



wagftdtuh g&lijan 
istagletuh 



\das finde ich theuer. 



mft jdmkin 11 an ubal- ich kann es JHr nicht bil- 
lih lak bi-aqftll Hger ablassen. 



qül 11 ähir es-sifr, liannl 
mft abibb el-mu<4- 
lage 

1& jumkinul bai<uh bi- 
aqdll min hamse 
rijftl&t 

ja hawftgftt, la jdmkin 
bi-änqaß min tisadn 
qirs", in atgäbkum 

gAirak jebi(ub bi-aqall 

min b&pft 
gairl lais <andub min 

b&sa 'ß-ßynf, wa in- 

namft fänduh mft ju- 

hftkih 
qadd es" t&ctl dnte? 

ärbac rijftl&t, wa-illft 

h&tirak 
kam qirö tdblug? 
ärbac wa temänin 
inhalletub li hi-tcinänin, 

ähud arbä<at adru< 

e8-si<r da juhassirni 

t^ksib (t&rbah) min 
gäirub 

lä äqdir unaqqiß min 
es-si<r wa lä nußf 
fädda 



sage mir den äufsersten 
Ireis, denn ich liebe 
da* Feilschen nicht. 

ich kann et nickt billiger 
alt um 6 Thaler ver- 
kaufen. 

meine Herren, e* ist nicht 
wohlfeiler maglieh alt 
um 90 Piaster, wenn 
Sit eo wollen. 

die Anderen verkaufen es 
billiger als Du. 

Andere führen diese Sortt 
gar nicht; sie führen 
nur was ihnen seihet 
gleicht (nur Schlechtes). 

wieviel bietest Du f 

4 Thaler; trenn nicht, so 

lebe wohll 
wieviel Piaster macht da«? 
vierundachtzig, 
wenn Du es mir um 80 

läßt, so nehme ich vier 

Ellen, 
bei diesem Preis hätte ich 

Schaden. 
Du wirst an einer anderen 

Waare gewinnen. 

ich kann an dem Preise 
auch keinen Pfennig 
ablassen. 



Lo 



l5~ 



» M 

»Aj J Jki Jüü JUS 



*>' L$ 



\&>—' 



XjJüJ* ä\ 






v3 3 o 'J^cj tv3^> 



lÄäÄ*gl istiftäh ') ! el-jöm mä 
byct öe 



qad nitida caläija liäin- 
set aijäm waläm äbic 
ge, wa «aläija an 
ädfac ugret häsa 
'd-dukkän, wa caläija 
äidan ma'iinet djäl, 
fa-ikräman lak wa 
muräcätan li-maqä- 
mak abi(uh lak bi- 
qimetuh el-aßlijje, 
wa bi-gäir sälik lä 
jumkinni 



zidtak hämse qurtis 

tacäl, tacäl! fa-innlurid 
el-istiftäh minnak 
häsi el-märre , wa 
fi '1-märre el-ätije in 
sa 'lläh tucäwwid 
taläija mä basärtuh 

eg min fulüs cändak 

rijälät; gini 

hallinä neäüf 1 taßyhh ! 
häsä zägal ; «161 tai- 
jibin 



39 

nur um ein Geschäft zu 
machen ; ich habe heute 
noch nichts verkauft. 

es ist schon fünf Tage her, 
dafs ich nicht das Ge- 
ringste verkauft habe ; 
ich habe aber die Miethe 
für diesen Laden zu 
bezahlen und auch den 
Unterhalt einer Familie. 
Dir zu Ehren und aus 
Bücksicht auf Deine 
Stellung will ich Dir's 
um den Kostenpreis 
ablassen ; anders kann 
ich nicht. 

ich biete Dir noch 5 Piaster 
darauf. 

komm, komm! ich will dies 
Mal nur das erste Ge- 
schäft mit Dir machen; 
das nächste Mal wirst 
Du mir , so Gott will, 
ersetzen, was ich ver- 
loren habe. 

was für Geld hast Du bei 

Dir? 
Thaler; Guineen. 

lass uns sehen ; sie sind 
acht ; dieser ist falsch ; 
diese sind gut. 



l ) (Geschäfts) Eröffnung. 



40 



LLicl 



i^XP 



W 









o^* j, 5 u^y 1 £* 



na<ydd el-fulüs! «41* zählen wir das Geld l 

't-temäm wa'1-kemil richtig. 

häsä ginl ; a<t iul el- da ist eine Ouinee ; gib mir 

baqi den Jiest heraus l 

el-gini el-an dir ig bi- die Ouinee kuriirt jetzt zu 
mi'et qiri, fa-jalsam 100 J Satter , ich mufs 

anni arudd ilek sit- Dir also 16 herausgeben. 

Hiü 

tefäddal (alaija bi'an tei so gut, da» Tuch durch 
tdrail el-guh Ua Deinen Diener in meine 

manzill <ala jad gu- Wohnung tu schicken. 

lämak 



(äla 'r-ras wal-<ain 



»ehr gern. 



iAx> /M*XJ 



1} OX». B.^C 



^♦aJI 'j^J 



^ i _ 

oUt y*!^ jk£ äoL»; 



a-turid häge ühra? 

a-cändak li'l-bai< aekft- 
kin inkelizijje gai* 
jide? 

qad wäßal ilaija tan 
qarib bä<ad minhft 
min löndon (lrindra), 
wa äna dämin lak 
annuh jekün gäijid 

kam tatlub bi'd-dozine 
minhä? 

(äsara rijälat, jft sidi, 
ba88 ; ct-taman fl 
gajet el-inßaf 

läkin häsä äktar min 
bamsin fi '1-mi'e 
zijäde <äla ras el-mäl 

in kunt abi<ak ed-do- 
zine bi-tisca rijälät, 
fa-mä jekün ribhl 
illä jesir 



wünschen Sie sonst noch 

etwas ? 
haben Sie feine englische 

Messer tu verkaufend 

vor Kurzem sind einige 
von London an mich 
gekommen, und ich bin 
Ihnen Bürge, dafs sie 
gut sind. 

wieviel verlangen Sie für 
das Dutzend davon f 

nur zehn Thaler, mein 
Herr; das ist äufserst 
billig. 

aber das ist ja mehr als 
60 Procent Gewinn vom 
Kapital. 

wenn ich Ihnen das Dutzend 
um 9 Thlr. verkaufe, 
so wird mein Gewinn 
nur sehr gering sein. 



Lgnfaj.l^ OjjA'' d*+&\ y<mal macrüf wa urbtit- 

vjjj3 ^5 hft fi wäraq 

I 

«I 






,Jüul 



a-äb<a/ bi-hä ila mahal- 
lak? 

indah walad li-jäbud-hä 
ila mabälll 



.... .w~»-. a-taqdir an tußarrif li 

q_jJÜJ dublün? 

^♦J ...t <-*&9 ,<Aä( J IIA äqdir, waläkin in 

^t.O ^AÄc ry^J l am j^kun cändak 

.• , • , . darähim gäiruh, 






äb(a/ ußarrifuh 

hälan 

iiätirak! fi amän alläh ! 



4i 

haben Sie die Qüte , und 
wickeln Sie solche in 
Papier eint 

so 11 ich (Jemanden) damit 
nach Ihrer Wohnung 
schicken? 

rufen Sie einen Burschen, 
der sie in mein Quartier 
bringt. 

können Sie mir eine Dub- 
lone wechseln? 

ich bin nicht im Stande, 
aber wenn Sie kein an- 
deres Geld bei sich ha- 
ben, werde ich sogleich 
schicken, sie umzuwech- 
seln. 

Ich empfehle mich Ihnen. 
Leben Sie wohl? 






^131 









£*^ e^l/s 



min en äqdir astari 
borneta häsane 

fi 't-tariq el-äqrab bi- 
gänib fiinduq el- 



a-jumkinak an tuhbirni 
en aätari eßf el-bet? 

äna aztinn en-neggär, 
elläsi jäli ') bäsa 
't-tariq, cändub ma- 
wä'id wa karäsl 2 ) 
li'1-bäic 



vjo kann ich einen schönen 

Hut kaufen? 
in der nächsten Strafse, 

neben dem fränkischen 

Hotel. 

können Sie mir Auskunft 
geben, wo ich Hausge- 
räthe kaufen kann? 

ich glaube , der Tischler, 
der zunächst dieser 
Strafse wohnt, hatTische 
und Stühle zum Ver- 
kauf. 



l ) Aor. v. Aj 8 i°b unmittelbar anschliefsen, folgen. — 2 ) pl v. üiAjU 

m o > 

\J -> 

Wahrniund, arab. Gr. Gespräche. 3. Aufl. 6 



42 



yO^ KU> J.j_^*J 



hal jäßna< dawftwin')? 

murftdi an aitari tarruhe 
mahSnwwe bi-£a<ar 
wa serir min hadid 



_^U £* 



b a LS 






jatüz-m gdmlet lawa- 
zim *) li'1-matbah 
nahw et-tanigir wa 
'1-maqali wa 't-U- 
wAgin*) 

famfe ( jo_ä_x Ju J'l a-turid roiqaßß aam<a 
wa ßlnijje luh? 
nä<am, wa t^at wa 
ibriq 

iJUX^j li\£> J^ kl411 ha ! ft jumkinak 
an tabßal <aleh min 
<änd en-nah^aa 



ou 



O 



Jjfj cJ^i»^ ,**i 






s-JL^JlJ 



-XAW.J &_ J JL W— 'S 

JA*1 aü'ü'o odJl 
VW »S^ J er* 



in knnt turid taqam 
qumai li's-süfre, fa- 
jumkinak an te<- 
tarih bi sytr rahiß 
min (and el-hage 
fulan 

a-jumkin an teddll-ni 
<äla iak&f ? 

äbsan el-asäkife fi '1-bd- 
led dukkanuh asfal 
min dukkäni bi-ab- 
wäb qalile 

kättar hnirak cala ta<ri- 



macht er (auch) Scfatl 
meine Abtickt ist, eine Ma- 
tratze, mit Haar gestopft, 
und ein Bettgesteü von 
Eisen uu kaufen. 

ich braucht eine Anzahl 
Oeräthefür die Küche, 
wie Saueieren und Brat- 
rotte und Backpfannen. 

wMmteA&n Sie eine Lieht- 
eeheere mit Untertasse 1 

ja, und auch ein Wasch- 
becken und einen Krug. 

das Allee können Sie bei 
dem Kupferschmiede 

w ww Sie ein Stück Tisch- 
leinteand brauchen, so 
können Sie dieselbe zu 
wohlfeilem Preise bei 
dem Kaufmanne S. 
kaufen. 

können Sie mich an einen 
Schuhmacher weisenl 

der beste Schuhmacher in 
der Stadt hat seinen 
Laden wenige Thüren 
unterhalb des meinigen. 

ich danke für diese Ihre 



l ) pl v. G ^jj diwän. — 2 ) p l v. i^.>f Bedürfnift. — *) pl t. 

- - "f ü j o - 



43 






fak häsä , fa äse ad 
allali ßabähak 
wa ßabähkum, ja sidi! 
haßalet li el-bärake 
bi-zaube'netak ') 



s*S Jühfi p-*-*J ^♦•^ bi-käm jembä< aindkum 






o J 



<3W- 



*j o 



jÜ't ^Cjj*U tt3 qLaOTs- 



,31;, i&o uSU$> Lo 



ig 



b 



o l 



J. 



V->L ^ vjb, «-^ 

Ö»,.w.JI 



el-hyßän el-m'lih au 
el-himär el-qädir? 

bi-käm jembä< el-hyßän 
el-wäsati ? 

el-hyßän da li'1-bdic ? 

biis fi qäßdi an abic 
hyßänl 

bi-käm ta<tinl (tmtinl) 

hyßänak ? 
kam je'swa häsa '1-hy- 

ßän? 
ä<ti lak el-hyßän da 

bi-mi'eten rijäl 
häsä ge ketir qäui; mä 

jeswä'6 häsi el-qime 

el-hyßän da je'swa äktar 
mä honäk mi'et rijäl 

el-hyßän da je'swa alf 
rijäl min bäb es-süq 



jäzhar taijän wa darff 



Belehrung ? guten Mor- 
gen! 
auch Ihnen guten Morgen, 
mein Herr ! mir ist 
Segen durch Ihre Kund- 
schaft gekommen. 



Wie theuer verkauft man 
bei Euch gute Pferde 
oder starke Esel? 

wie theuer werden mittel- 
mäfsigePferde verkauft ? 

ist diefs Pferd zum Ver- 
kaufen ? 

es ist nicht in meiner Ab- 
sicht, mein Pferd zu 
verkaufen. 

wie theuer gibst Du mir 
Dein Pferd? 

wie viel ist diefs Pferd 
werth ? 

ich gebe Dir diefs Pferd 
um zweihundert Thaler. 

das ist sehr viel, es ist 
dieseSumme nicht werth. 

diefs Pferd ist höchstens 
100 Thaler werth. 

diefs Pferd ist 1000 Thaler 
auf dem Platze (vom 
Thor des Marktes weg) 
werth. 

es sieht krank und schwach 
aus. 



') ^jJJ pl ^LJjJj und rjJ^j Kunde; r\y}j> \a*j>\ L* du bist kein 
Kunde für mich; davon d. vierradikal. Verbum c**}'y 



44 



p ■ 

q^j J^a*' ^oAä 

iL. 



räsuh nizil 

hdwa medbür (mu<iq- 

qar) fi da'hruh 
ja<rag 
wäqa<»t natatetuh 

lönuh mi jacgtfbntf 

ha hdwa hyß&n ihar 
Uli jacgrfbak hair 
min bAsI 

attik hamsmi'et rijfi-1 
min gair zijade 

wa lakin mä mad fulus 

in k&n m& ma<ak maß- 
rijjät mft fih bis, 
qaddira kefil jekün 
munasib 



es läfst den Kopf hängem. 

es ist auf dem Micken 
wund. 

es hinkt. 

es hat das Hufeisen ver- 
loren. 

seine Farbe gefällt mir 
nicht. 

da hier ist ein anderes 
Pferd, welches Dir bes- 
ser gefallen wird. 

ich gebe Dir 600 Thaler; 
nicht mehr. 

aber ich habe kein Qeld 
bei mw. 

wenn Du kein Qeld bei 
Dir hast, daran liegt 
\ichts; stelle einen Bür- 
gen , der entsprechend 
istl 






y\mal el-hisab wa a<tinl 
elläsl li (ändak 



L ^*A^*'-^ fc i«*"*' ! a< tinl gämekijjetl 



A^S» J-^J* ^jj" gfcJ 



I Ju^l 






&> 



< ii 



Mj 



•jiy 



eä lak fändi (au : fi H 

äna medjünak)? 
li (ändak mi'et qirg 



ei turid ta<mal fihum? 

nrid aStäri bydä<a an 
maqäty« qumäl 

iltari behär wa merlüs 
wa tarit (fdlfal, qa- 
ränful, qyrfa, göz 



Mache die Rechnung und 
gib mir, was Du mir 
schuldig bist. 

gib mir meine Monatsgage. 

was bin ich Dir schuldigt 

Du bist mir 100 Piaster 
schuldig. 

was willst Du damit ma- 
chend 

ich will Waaren oder Zeug- 
stücke einkaufen. 

kaufe Specereien und Stock- 
fische und Palmbasi- 
stricke (Pfeffer, Gewürz- 



45 



'MtJ-A '{^*mO 'v-^-^ö 
(...Lac: *ü£ä**jO 

oLmJL J — JL_Ä_i' ^ 

u V. ..i . 
juoJü 



tib , musk , me<a, 
mastike, zacaferän) 

lä ; urid aötäri butäryh 
(büri min damjät) 

täijib , läkin lä turab- 

bihnl 
lä tuqällil el-hisäb wa 

tactini fulüs näqiße 

müdd jädak wa'l-än 
üfik 



nägelchen, Zimmt, Mus- 
katnüsse , Moschus, 
Storax,Mastix, Safran). 

nein , ich will Kaviar 
(Damjettiner Burifische) 
kaufen. 

gut, aber übervortheile mich 
nicht. 

vermindere nicht die Rech- 
nung und gib mir nicht 
zu wenig Geld! 

reiche die Sand her , ich 
werde Dich sogleich 
auszahlen. 



o^JLw J) ,0**0. '£ Li! 



— — — £ 

o 



äna qarädt (au saläft, 
au actet sälaf) ilek 
älf dähab, wa'l-än 
e'nte testäqrid (au 
tätlub qärda) minni 
mi' et s'küt 



rudd II fulusl (darä- 

himi) 
äufi ed-den elläsi li 

(ändak 

äna äidafi li cand fulän 
casarat ekjäs , wa 
lämmä htiwa jüfi 
denuh , äna üfik 
äidan 

läkin entc q;iui medjün 
(mutede'ijin , mal'- 
än min ed-dujun) 



Ich habe Dir 1000 Gold- 
stücke geliehen, und jetzt 
verlangst Du (wieder) 
100 Skudi von mir als 
Darlehen. 



gib mir mein Geld wieder! 

bezahle, was Du mir schul- 
dig bist ! 

auch ich habe bei N. zehn 
Beutel ausstehen, und 
wenn er seine Schuld 
zahlt, werde ich Dich 
auch bezahlen. 

aber Du bist sehr verschul- 
det, — voller Schulden. 



46 



el&f 1^^ cfi c 



o**>- 



in k&n janqiidü kalAm- (aber) wenn mir die Schuld- 

ijcjt J, hum li el-medjünin : ner nicht Wort halten. 

fkc L*_» yfcMe J, üt ana 11 <andak , wa ma Du biet mir schuldig, und 

(ala IiäII garad min iVA habe Xichts mit 

medjünik (medflji- Deinen Schuldnern »u 

nak) thun. 












Ifi tehaf (lä teidkk) f» fürchte nicht (»weiße nicht) 
ßaddy qnl ännl una, - | und glaube mir , da/t 
gizkalaml(auakam- ich Dir Wort halten 

mil qöll) lak werde. 



ana uhammin (hakaaA ich glaube ee, aber wann 
aiiinn) ; lakin 4mU wird dae teinl 
jaßir basft? 



häsä jaßir <an qarib 
fi s&ra hin-mft la 
teftakir <ala salik 

wa fi häsa '1-wäqt lind 
hasa '1-hätim ratbün 
{od. <arbün ') ; od. 
li-ägl er-rähn) 

enä s ) gäuher hftsa 
'1-hätim? 

w 

hdwa min alm&s mu- 
räßßa< bi-dahab 

kättar häirak, hakasft 
ta<mal täyib wa dnte 
näs m'läh 8 ) 



dae wird bald »ein, tu einer 
Zeit , wenn Du nicht 
daran denkit. 

und für jetzt nimm dienen 
Siegelring alt Pfand. 



wa» ist da» für ein Edel- 
stein an diesem Siegel- 
ring ? 

et ist ein Diamant, in 
Oold gefafst. 

ich danke; »o thust Du 
recht und Du biet ein 
braver Mann. 



X ) AMaßtäv. - ") äg. vulg., wohl für eji $ *j (ft) natu welche 
Sorte* - 3 ) pl y. gJU L^|. 



47 



^jiy-jl ^c ^o^lXSl 



P^IXI! j*p>*, Ji,j$> L> 



OLJ 



»tXJ.t 



IlX-P ^-y— <o OlX ;>! 







iw_ol^_i» 









el-kaläm <äla efi? 



mä hüs" wagiz; el-ka- 
läm cäla teläte wa 
telätin kis. 

actet häsa 'r-rägol bi- 
qädr teläte wa telä- 
tin kis behär wa 
sdkkar wa biinn 

bälag täman el-gemic 
qädr teläte wa telä- 
tin kis ; ha sä elläsl 
uriduh 

ahädt min häsa 't-tägir 
bi-qädr el-mäblag 
el-meskür häsb z&- 
camuh 



näcam, ja sidi! ahädt 
sälik, wa läkin qab- 
bädtuh häqquh bi't- 
temäm, wa mä bäqa 
luh <andl maßrijjet 
el-färd 



ja bäge, täman bydäce- 
tak ahädtub min häsa 
'r-rägol ? 



lä ja sidi 

ünzur ja rägol : et-tägir 
näkir wußül el-maß- 
rijjät, wa drite ted- 



D er Richter : Um was 
handelt es sich? (die 
Bede ist von was 1 ?) 

es ist keine Kleinigkeit; es 
handelt sich um 33 
Beutel. 

ich habe diesem Manne im 
Werihe von 33 Beuteln 
Specereien und Zucker 
und Kaffee gegeben. 

der Werth des Ganzen be- 
läuft sich auf 33 Beutel; 
das ist's, was ich (von 
ihm) will. 

der Richter : Hast Du 
von diesem Kaufmann 
(Waaren) im Betrage 
der genannten Summe 
genommen, wie er be- 
hauptet (gemäfs seiner 
Behauptung) ? 

ja wohl, mein Herr, ich 
habe dieselben genom- 
men, aber ich habe ihm 
sein Outhaben gänzlich 
bezahlt, und er hat 
keinen einzigen Pfennig 
mehr von mir zu for- 
dern. 

der Richter : Kauf- 
mann, hast Du den 
Betrag (für Deine) 
Waare von diesem 
Manne erhalten? 

nein, mein Herr? 

der Richter : Sieh?, 
Mann! der Kaufmann 
leugnet den Empfang 



48 



&J O i Aöj I* 



o 

ä^j> crfoi 

uW« *-£i| <iULil Li! 

i)~^ äOljjj LpLx 



daV) bi-wußülhft; 
fih (ftndak iuhüd 
ju/abbitü(odju/"bitü) 
aqwälak ? 

näcam ja sidl, <4ndl 
Äuhüd, l&kin hillaq 
(häsa '1-waqt) mft 
jumkinni ubaddir- 
hum; haMU et-tftgir 
jählif, ann el-maß- 
rijj&t mft w&ßalet 
luh, wa'1-^wad (and 
allah 



des Geldes, und Du be- 
hauptet dessen Bezah- 
lung ; hast Du Zeugen, 
die Deine Worte bestä- 
tigen! 
ja trohl, mein Herr, ich 
habe Zeugen; aber im 
Augenblicke kann ich 
sie nicht herbeischaffen; 
lass' den Kaufmann 
schworen, da/s das Geld 
nicht in seine Hände 
(an ihn) gekommen ist, 
und die Vergeltung steht 
bei Gott. 



el-wakil betftc damj&t ! Der Agent in Damiette hat 
(wakil damj&t) wak- mir Auftrag gegeben 

kälnl li-ägl el-bäl- wegen Mekkaner Bai- 
sam el-mekk&wl 



ful&n a(täni bi'r-rfba *) 
älf dähab, wa Ana 
aStärlluhtelat fard&t 
qä'hwe (ig. färde) 

wa äna mawwdnt min 
Säni qä'hwe kefir 

äna uSawirak ännak 
tarmal minhä zaw- ! 
wäde li-ägl et-tariq 

mä jnmkin liänn fi häsi 



X. hat mir 1000 Gold- 
stücke gegen Zinsen ge- 
liehen, und ich werde 
für ihn 3 Ballen Kaffee 
kaufen. 

auch ich habe für meine 
Rechnung viel Kaffee 
aufgestapelt. 

ich rathe Dir, dafs Du 
Dir einen Vorrath da- 
von anschaffst jür die 
Reise. 

es kann nicht sein, denn 



')8 



v. y* - ») \* 



49 






el-biläd kiill uwähyd 
qäsl wa zälim 



O^LJt m\& & »iuä^L) bi'1-haqiqa, fi häsi el- 

/du?_5 ä^Lö Jj.:>** biläd maugüd qa- 

säwe wa zülm 



tn diesem Lande ist 
Jeder gewaltthätig und 
tyrannisch, 
in Wahrheit , in diesem 
Lande herrscht Härte 
und Gewaltthat. 



CA i** ^ J* 



fulän kän jurid järhun 

(jtirhin) ferwe'tuh bi- 

(ägaret qurus* 
mä huwa ßahib 
cäla es" neterähan? 
emrär ketire terähänt 

mäcak , wa'l-än mä 

urid 



N. N. hat seinen Pelz um 
10 Piaster versetzen 
wollen. 

das ist nicht wahr. 

um was wetten wir? 

ich habe oft mit Dir ge- 
wettet, jetzt will ich 
nicht. 









o^Li . &**u 









eilte lak sfua k'waijise 
m'liha 

ft ämrkum, ja sidi el- 
mukärram 

ä£kur fadlak 

läkin kam te"swa? kam 
wafet tamänhä ? bi- 
käm iötaret'hä? 

el-häge bächä bi-cäsV 
ret rijälät ; teWa 
tis<at rijälät. 

mä hije gälije (gälijje), 
wa hije säca k'waijise 

in kän targebak, fi äm- 
rak (fi bidmetak) 



Wahrmund, arab Gr. Gespräche. 3. Aufl. 



Sie haben da eine schöne 
Uhr. 

(sie steht) zu Ihren Dien- 
sten, geehrter Herr I 

ich danke Ihnen. 

aber was ist sie werthf 
wieviel haben Sie dafür 
bezahlt? wie theuer ha- 
ben Sie sie gekauft ? 

der Kaufmann hat sie um 
10 Thlr. verkauft , sie 
ist 9 Thlr. werth. 

sie ist nicht theuer, und es 
ist eine schöne Uhr. 

wenn sie Ihnen gefällt, 
(steht sie) zu Ihren 
Diensten. 

7 



50 



jäuJl U u^LaS JJti askur fadlak , min« icA du«*« für Ihre Ott*, 
cJu** b LPi^t <äwls6-h*, ja sidl ich kann keinen Ge- 

brauch davon machen, 



Herr ! 



9. Im Gasthaus. 



JfcJUJ 



tf 



»I I \>J> hfisA ähsan fenidiq (ig. 



jJUt 



fdnduq) el-bdled 



<j JvJI LÜ y> IJ^> häsft hdw» el-hftn ellasl 
^jiu*dl &aS jjÄj tinzil fih el mus&fi- 

tau ^ i&UbaIS 

vi) JOc qIÜ u^^Lo ^ I jft ßahyb el-hln , (in- ; 
dak$ mahall kAft 
linä? 
cändakfi istäbl li-hailnft 
wa big&lnA? 



o^Ul ^^ u^-*-^' ^} 



bi-widdna (biddna) gada 

biddna (ätfa 

gib el-gäda (el-«aia) 

ja hang! ei rändak li'l- 
<a$a (li'1-gada)? 

täqdirg tatbah Akl 
afrangl ? 

mä nahibbö tabih el- 

biläd 
nurid tabih el-biläd 

cäadakiä hubz täijib? 

lähm el-gänam taijib 
hdnä (hdnne)? 



Dieje hier iet da$ bette 
Gatthau* der Stadt. 

die/t iet die Herberge, in 
weicher die Heuenden 
meisten* abtteujen. 

he. Wirth, haet Du hin- 
reichend Platt, für unt f 

hait Du einen Stall für 
untere Pferde und 
Maulthierel 

wir wüntchen ein Mittag* - 
null. 

wir wünschen ein Abend- 
brot. 

bringe da» Mittag »mal (das 
Abendbrot). 

Wirth, wa» haet Du zu 
ettenl 

kanntt Du europäische 
Speisen kochen ? 

wir lieben nicht die Küche 
de* Lande». 

wir wollen die Landes- 
küche. 

hast Du gute» Brotf 

ist da» Hammelfleisch hier 
gut* 



51 






^5_b wyJ^ 13 Aj 



u*5Ci 



,L\_ä_j 



iü^lKJi (ja©!) J»*1 

X/to^j! (J*-*j <AJj y 

ÄÄjJäJ 0*a*^J (j£,äI! 

oULÜJJÜ! 



täqdirS tegib länä lähm 

gänam 
cändakl semn wa fa- 

wäkih (sg. fäkihe)? 

biddnä halib täri 

hairijjan ännä cändnä 
halib täri 

biddnä ä'wäijet (ynab 

täqdirs 1 tegib 6'wäijet 
tin mustäwi? 

gib ^'waijet bedät ta- 
rijje (bedät maqlijje) 

gib möje sühne 

ycmal länä körbet rüzz 

ycmal länä ö'wäijet 
lähm me^wi 

äcti el-mukärije se li'l- 
äkl 

läis £e hönä manzüm 

ja wälad, kdnnis el-6da 

el-iurus läisat nazife 
ja bint naddidl el-firäs 

äuqid (iötal) en-när 
en-när intäfa'et 
lä tütfi' en-när 

rubbämä tahlbbü qä'h- 

we au 6äj 
lau kiint taläbt qä'hwe 



kannst Du uns Hammel- 
fleisch verschaffen ? 
hast Du Butter und Obst? 

wir wünschen frische Milch. 

zum Glück haben wir fri- 
sche Milch. 

wir wünschen einige Trau- 
ben. 

kannst Du uns einige reife 
Feigen verschaffen ? 

bringe uns einige frische 
Eier fgebackene Eier)! 

bringe warmes Wassert 

mache uns eine Beissuppel 

richte uns etwas gebratenes 
Fleisch zu! 

gib den Maulthiertreibern 
etwas zu essen. 

hier ist Nichts in Ordnung. 

he, Burschel kehre das 

Zimmer ! 
die Betten sind nicht rein. 

Mädchen, mache das Bett! 

zünde das Feuer an! 
das Feuer ist erloschen. 

lafs das Feuer nicht aus- 
gehen ! 

vielleicht wollt Ihr Kaffee 
oder Thee. 

wenn Du Kaffee wünschest, 



52 



MäJt \J o- Mi 
cXj-j «5ULco9 yLäJ 



minnl, tögad (Ändl 
qa'bwe min möhi, 
el-qä'hwe el hamr*' 

ndskur fädlak , nurid 

er-rAha 
m'lih! tesUri^fl 

jft hAngl, kAm el-hysAb? 
a<tinl el-hyiAb ! 

jft jüsuf, idfar li'r-rAgol 
wa haddir kull «e ! 
biddnft nusAfir bdkra 
bikkir 



ich habe rothen Mokktt- 
Kaff«*. 

wir danken, wir wollen 

ruhen, 
gutl Ihr $oUt ruhen, 

he, Wirth! wie viel macht 
die Rechnung l Qib 
mir die Rechnung! 

Joeef, beMahle den Mann 
und bringe Alle» in 
Bereitschaft! wir mitt- 
len morgen ganz früh 
abreisen. 



10. Auf der Reise. Reisebedürfnisse (magreb.). 

1. Wasser. 



>■ ^1 j*J ^j& qIJ' ! kAns bir au ^ubb (göbb) 



(U* ffi L^i uj^ 
CT* ÜJ>""^ lAh' ^ 

15" V -*Ä* X: j**M IfcXP | häsa '1-bir <amiqs ke- 
tir? 



Ist ein Brunnen oder eine 
Cieterne (oder ist Was- 
ser) nahe von hierl 



li- (od. min-) hdnA 
(betone) ? 
qadd ei jekün min el- 1 wieviel Wasser ist in dieser 



mA' fi häsa 1-gdbb? 



CT» ^**^ ijM Ja&* 

(üA«it *X$J) ' 



M > 

<— O* kl 



3' y^ c5^ »*» 



( isterne 1 

ist dieser Brunnen sehr 
tiefl 



myqdAr ei ba<id min wie 
höna? 



waßßilnä li-hAsa '1-bir 
(li-hÄsi el-(äin) 

fii bir au gtibb fi hAsi 
el-qarje ? 



führe uns zu diesem Brun- 
nen (dieser Quelle). 

ist ein Brunnen oder eine 
Cisterne in diesem Dorfl 



53 






^ o - — Ca.. 

J-c^U v_3j3" jk.0 La 
^j^^äj lo liLj q. 



^aäJi (j*yO-j lo 

IJüC* yUc UJLi 

»_». jjyü qLÄjqc Li! 
*lo üj^j-ä ^v_^~cj>- 



cändakS dclw au qäßaca 
au qtilla? 

el-qirbe metäcati tegar- 
räqat (tefattäqat) ; 
taqdirö turaqqi<hä ? 

dök el-qiräb mularraqin 
(mufättaqin) , justa- 
häqq (vlg. jest'häqq) 
juraqqicühum 

jälzam ta(mäluh fi 's-sä(a 

ycmal hafif wa ßallib'- 

hum m'lih 
fen el-mödac illi je6- 

rabü fih el-behäjim? 

mä tU höf li'l häil (li'l- 
bigäl; li'1-gimäl)? 

mä tarmü6 (vlg. tarmi- 
jüS) wäsah (vlg. wri 
seh) fi'l-mä, wällä 
(wa-illä) Uli je^ü 
(j^gijü) min warä'- 
nä mä jaqdirüg jes"- 
räbü 

mä tardimüö el-<äin 

istännü ! küll uwähyd 
jdgi fi nübe'tuh 

lau kän dc>k illi gäzü 
qablänä uimalü hä- 
kasä , mä kunnas 
naßib el-mä' 

äna catlän ketir; ruh 
gib li ö'wäijet mä' 



hast Du einen Eimer, oder 

eine Schüssel, oder einen 

Krug bei Dir? 
mein Schlauch ist zerrissen 

(geplatzt) , kannst Du 

ihn ausbessern? 

diese Schläuche sind zer- 
rissen (geplatzt) ; man 
mufs sie ausbessern. 

Du mufst es sogleich thun? 

mache schnell und bessere 

sie gut aus! 
wo ist der Platz, wo die 

Thiere trinken ? 

ist keine Gefahr für die 
Pferde (die Maulthiere, 
die Kameele)? 

werfe keinen Schmutz ins 
Wasser, oder die, welche 
nach uns kommen, wer- 
den nicht trinken kon- 



verschüttet die Quelle nicht ! 

wartet ; jeder kommt, wenn 
die Reihe an ihm ist. 

wenn diejenigen , welche 
vor uns passirt sind, es 
so gemacht hätten , so 
würden wir kein Wasser 
gefunden haben. 

ich bin sehr durstig; geh", 
bring mir ein wenig 
Wasser 1 



54 



jJaz\ Oj.Juo J*ftl j<raal maarfif, a<tinl thu» mir <fcn Gefallen, 



S? »•" 



6'waijet mä' 



und ^i& mir ein iren»</ 

Hoiier/ 



2. Lebensmittel. 

( ^i» -Xi u£iX_Ä_£ tandaM hubs, daqiq, 
ruzc, hiidra, lahm? 






tandakÄ tujür, farari_-, 
ßaid? 

bi-käm hftsi ed-degage 
(hasal-farnkg)? 

bi-kam tebichom 

jest'häqq 11 degige 
(farrüg; far&rig) 

nahübb ndÄri 

tfiqdirs taßib li bi'l- 

fulfts? 
naßibö ndsrl qarib li- 

hönfi? 
6uf länä <and el-girän 

mutütak 

6üf lanä fi'1-bujüt Uli 
hum qarib li-hönfi 

qul li'n-näs, jegibü lanft 
nuhallißhum m'lih 
wa bi'1-hädir (äla 
kull häge 

n<Sdfa< illi jatlubüh 

mä nähtidl min gair 
fulus 



Hast Du Brot, Mehl, Hein, 
l.iemiiie, Fleisch f 

hast Du Vbgel, Hühner, 
WUdpretl 

wie theuer ist die/e Huhn, 
die/t junge Huhn! 

wie theuer verkaufet Du 
eiel 

ich brauche ein Huhn (ein 
junges Huhn , junge 
Hühner). 

ich möchte einkaufen. 

kannst Du mir für Geld 
verschaffen! 

finden wir hier in der 
Kühe etwas zu kaufen! 

sieh* Dich um für uns bei 
Deinen Nachbarn! 

sieh' Dich um für uns, in 
den Häusern in der 
Nähe. 

sage den Leuten, sie möch- 
ten für uns herbei- 
bringen , wir bezahlen 
sie gut und sogleich 
für Alles. 

wir geben, was sie ver- 
langen. 

wir nehmen Nichts ohne 
Bezahlung. 



55 






y o^ u?-^ 






£♦^0* 



Lf 



i^lXaC 






- , ^ « 

Li-» ,yi OÜ5\Äj«aO 
.» 

-.0 » 

' oi— a— 8JÜ1 LÜ 
' J .»*■■». H '8JuJl 



Seh ed-duwär (el-qarje; 
el-qabile) fen huwa 

indah-luh 

waßßilnä fen huwa 

(ändaks min el-qamh 
(min e£-£acir; min 
el-ful;mined-dura)? 

lazim ta<tinä ; nedfac 
lak häqquh 

cändak muhäffa , nac- 
rifuh; jest'häqq tu- 
warrinä (türinä) fen 
huwa 

jest'häqq tegib lanä 
casrin ((ysrin) 

gänam (md<aze) 

nuhallißak (äla kull se 
bi'1-hädir 

qül li'1-fellähin jegibü 
länä ed-daqiq, el- 
bed, el-läban, ez- 
ziibde, el-cäsal , el- 
fawäkih, el-lähm, et- 
tujür, el-hudra 



der Scheck des Dorfes (des 
Stammes), wo ist er? 

rufe ihn her! 

führe uns dahin, wo er 

ist! 
hast Du Korn , Gerste, 

Bohnen, Durra? 

Du mufst uns gebsn ; wir 
bezahlen Dir den Werth. 

Du hast (Korn) versteckt, 
wir wissen es ; Du mufst 
uns zeigen, wo es ist. 



Du mufst uns 20 Hammel 
(Ziegen) verschaffen. 

wir bezahlen Dir Alles auf 
der Stelle. 

sage den Bauern, sie sollen 
uns Mehl, Eier, Milch, 
Butter , Honig , Obst, 
Fleisch , Geflügel , Ge- 
müse bringen. 



3. Lastthiere und Bedienung. 

^ Ale ^ß „Xaj ^«.Xj j bi-käm jenkärl cändkum Wie theuer vermiethet man 



; U^JI 3 (äUJI) 

o 

f " LS *•-' 



fi 'n-nehär el-ge'mel 
(el-bagle) wa 'l-hy- 
m ar el-qädir , illl 
jabmil (Mgrb. jär- 
fid) el-hyml (vlg. 
häml) wa je'miii 
m'lih 



bei Euch auf den Tag 
ein Kameel, einen Maul- 
esel, einen starken Esel, 
der Lasten trägt und 
gut geht? 



56 






i . 



MS* 1 












qadr e£ j^ksib fi 'n-ne- 
h&r el-haramAr sa'id 



ei min wäqt jebda'ü 
el-hidme metft<ät- 
hum fi '} ßabfth ? 

eS min sa<a juhaMßü 
el-jömijje metft<at- 
hum 

kam sftca jartAhfl fi 
'n-nehftr? 

ßib lanft bi'1-kirft sab«» 
gimal (bigal; hamir) 
wa mii'ahuin el-bar- 
dä<» (pl. el-baradi<) 
metätäthum 

fiüf läuft hamsin himär 

wa isft ^nte mft <andak£, 
ib<a/" <änd el-rarab, 
Uli liuiii qarib li 
hönft ; qfil läbum 
jrfgü (vlg. jdgijü), 
mft jehftfüfi ; nuhal- 
lißhum m'lih ; mft 
naddrrhumä 



el-behä'im Uli gibt lanft, 
el-ketir fihum mft 

candhumä quwwe 

fihum ärba< gimäl wa 
säbta hamir, mft ja- 
liqus li '1-hidme ; 
jest'häqq tegib länft 
ftharin fi mödar- 
hum 

en-näs Uli gibt lä-nft, 



lirifi hfk'inmt tii'jlich der 
Eseltreiber, mehr oder 
wtmger (d. i. ungeßhrjl 

um wieviel Uhr fangen 
sie ihr Tagewerk an 
in der Frühel 

um wieviel Uhr besehliefsen 
ei» Ar Tagewerk 1 

wieviel Stunden ruhen sie 
am Tagel 

verschaffe uns mar iliethe 
sieben Kameele oder 
Maulthiere oder Esel, 
mit dem Sattelzeug. 

verschaffe uns 60 Eseil 
und wenn Du sie selbst 
nicht hast, so schicke 
bei den Arabern umher, 
die hier in der Nähe 
sind; sage ihnen, sie 
sollten kommen ; sie sol- 
len sich nicht fürchten; 
wir werden sie gut zah- 
len; wir werden ihnen 
Nichts thun. 
die Thiere, welche Du uns 
gegeben hast, sind gro- 
fsen Theils kraßlos. 

es sind vier Kameele und 
sieben Esel darunter, 
die nicht zum Dientt 
taugen; Du mufst uns 
andere verschaffen an 
ihrer Statt. 

die Leute, die Du uns ge- 



57 






el-ketre fihum kes- 
länin ; qül lähum 
jahdimü m'lih 



geben hast, sind meist 
faul; sage ihnen, sie 
sollen ihren Dienst or- 
dentlich verrichten. 



4. Erkundigung nach der Ortsgelegenheit. 



Ix (.Axat) Q - L i L « 

jjii.ili' Lo * ^Jlc 



isätkin (yßbyr; dßbur), 
mä teliafs ; am an 
all all <alek ; mä käns 
men jadürrak 



rrri' ^ y) t^*'-* i*tA* ^ n m ^sl (üa en rä'ih 
q* '(iLoX-dli ^njI, bi 's-seläme)? 



i! 



ur**« C* 1 



si>J) g^-O* ^Cl q> 



er 



O^J , cl 



<3\ er 

*JLa3 , cl 



min 
6n gä'i 
min ejj (e) gins e'nte? 
min ejj biläd? min 
ejj qabile? 



ttÄ-P ^öyj ,-»jI ii' üa en juwäddi häsa 
UyXÜ 'd-därb 

<-\.J>U V-^X-JI Il\S> j häsa 'd-därb jähud ila 
I öS 8JJ.J j,l 

vJü, — b_JI *_P 1 cl 



/^) 






■tfl 



&i/>yaäl Il\P 



l»„xJLb.j 



I^Jüb 



bildet käsä 

fen huwa et-tariq metäc 

taräbulds ? 
fis" turqän ketir? 

ejj (e) hiiwa et-tariq 
el-ähsan (el-äktar 
sähil; el-äqßar)? 

fis" tariq min gäir häsä 
äqßar minnuh? 



JlAJtj £•# *£ 



Lä.j 



b** 



oL^\_X_.w.-j 



iä_j> (LJL^Jn 

v«Jü JaJI 

Wahrmund, arab. Gr. Gespräche. 3. Aufl. 



jaqdirüg jatlätü fxh el 
gimäl wa '1-bigäl? 

jest'häqq 

(türinä) häsa 't-tariq 



Bleibe stehen, warte, fürchte 
Dich nicht; der Schutz 
Gottes mit Dir; es ist 
keiner da, der Dich 
schädigt. 

wohin gehst Du, woher 
kommst Du? 

von welchem Volk , aus 
welchem Lande , von 
welchem Stamm bist Du? 

wohin führt dieser Weg? 

dieser Weg führt nach dem 
Orte N. 

wo ist der Weg nach Ta- 

rablus ? 
gibt es mehrere Wege? 

welches ist der beste , der 
bequemste, der kürzeste 
Weg? 

gibt es aufser diesem noch 
einen kürzeren Weg? 



werden ihn die Kameele 
und die Maulthiere 
gehen können? 
tuwarrinä \ Du mufst uns diesen Weg 



zeigen. 



58 



L, tot j£Ö 3 'gJU 



jest'häqq tuwaßßünft Du mu/st uns bis dorthin 
führen ; wir werden 
Dir einen guten Lohn 
geben; aber wenn Du 
uns nicht gut führet, 
werden wir Dich schla- 
gen. 



Mtta li-honak ; na<- 
tik hiqqak m'lih ; 
wa-l&kin isA mft tu- 
waßßilnäi m'lih na- 
dribük 



^Jt jigdtfl fimS ,JLil I 

J^J. t jj> pf^ ^3 
• > 



efi ism el-qärje, ellätl 
hijo el-äk^ar qaribe 
li-hönft min hftai el- 
giha 

wa min gihat el-qibla? 

wa min gihat e6-6ärq ? 

wa fl ahir häsa '1-wata'? 

wa min warft hisa 

'1-gtfbel? 
baeidi min honft? 
fi8 eswftr dft'ir el-qärje? 

fii sukkän? 

qadd efi fihfi min suk- 
kän V 

men (vlg. min) huwa 
iehhum ? 

sukkän el-qärje min e'jj 
(e) ging hum? e£ 
hüwa täbchum? 

hum näs m'läh wa aß- 
häb kdrem ? 

hum ganijjin wällft (wa 

illä) füqarä? 
es* hüwa s*uglhum? 

cändhums* behä'im? ei 



Wie heifit da» Dorf wei- 
chet un$ zunächst liegt, 
auf dieser Seite 1 

und von der eüdlichen 

Seitel 
und von Ottml 

und jenseits dieser Ebene 1 
und jenseits dieses Ber- 
ges) 

ist es weit von hier? 

hat das Dorf liingmauernl 

hat es Einwohner f 

«n*0 viel Einwohner hat es f 

wer ist ihr Scheck t 

von welchem Volksstamme 
sind die Einwohner des 
Dorfes f wie ist Uire 
Artl 

sind sie brave Leute und 
gut? 

sind sie wohlhabend oder 

dürftig ? 
was ist ihre Beschäftigung ? 

haben sie Vieh? von wel- 



59 






'&%£- 8 ^^ rr*3 

^ (j^li ^s> 



min gins el-behä'im 
Uli (ändhum? 



^Jt «ju iJLi'lj 
fcJLoj 



es hum el-qabä'il illi 

hum näzilin qarib 

li-hönä? 
wa min häsi el-giha? 
häsi el - qabile dä'im 

näzile fl häsa '1-mö- 

da< 
hum näs ketir? 
eS hüwa öuylhum ? 
min 6n jegihum el-ma- 

<ä& metächum? 
qadd es (ändhum min 

hajjäle? 
el-häil metächum m'läh 
ei hiiwa es-siläh metä<- 

hum 
e^-seh metächum e£ 

ismuh ? 
hüwa rägol m'lih ? huwa 

gäni? 
qül luh, jegib länä mä 

näküluh ; nddfa( illi 

jatlübuh 



eher Gattung ist ihr 
Vieh ? 



Was sind das für Stämme, 
welche nahe von hier 
lagern ? 

und von dieser Seite? 

lagert dieser Stamm immer 
an diesem Platze ? 

sind es viele Leute? 

was ist ihre Beschäftigung? 

woher kommt ihnen ihr 

Unterhalt ? 
wie viel Heiter haben sie ? 

sind ihre Pferde gut ? 
was sind ihre Waffen? 

wie heifst ihr Schech? 

ist er ein braver Mann? 
ist er reich? 

sage mir, er soll uns Nah- 
rungsmittel (was wir 
essen) verschaffen; wir 
zahlen, was er verlangt. 



5. B-eisegespräche (egypt.). 



c^of '\su\Jo ^\ ^a ] min ejj (e) tä'ife e'nte? 

J,Sj'u9 i L c A i,j) iG**^ ^ ^ na ^ rmeni (rümi; mä- 
£ {^Jö^i 'li^J/^ rüni;surjäni;qybti), 

(^yo| ^JvX/iiA:^ fi hidme'tkum (fi 

ämrkum) 
i^jU^J ^ (3j.i q^J läkin qül li bi hajätak, 
1-X.L ^ß\ ^y« vüA.ii e'nte min ejj beled? 



Von welchem Stamme bist 
Du? 

ich bin ein Armenier fein 
Grieche, ein Maronite, 
ein Syrer, ein Kopte), 
zu dienen. 

aber sage mir — bei Dei- 
nem Leben — aus wel- 
cher Stadt? 



60 



cf s) ^L^Jt ^ Li! 

(Acli jJjS qL«) u£»i 

O^LJI »j^ isj^aÄxj J ta<g^bak hasi el-bilad? 



Ana min eS-Sam (min ich bin aus Damaskus (aus 
halab; mim m/ßr, i Aleppo, au» Kairo), tu 
mäßr) fi hidmetkum <2»en«n. 



lak zeroän ke{ir qa»id 

fi hasi el-biltd? 
j6gi sdne (senin) 






V~jjJ ^^ Laö-jI Lit 

er* £>jt ^— J,' 

(^ LS 1 "***" ^ ^.aü 



lä ja sidi, hau el-bilad 

radijje 

bi't-tahqtq mft jenqadir 
jenmäfil fihft bi'l- 
amftn 

e"nte el-haqq fi jadak, 
dä'imaö jenmäal fiha 
bi'l-hdf 

w 

es" tacmal ja sidll laziin 
eß-ßabr wa äidafi 
bi'1-gaßb 

ana aidan <an qarib 

arid arüh min ha&i 

el-bUäd 
wa ila en terüh? 
arid arüh ila bii&d en- 

nimsä 
beledak hije Laude min 

hönä? 
nacam ja sidi, hije ba- 

(ide 
jenmali fi 'l-bähr an fi 

'1-barr? 

jenräh fi '1-barrijje 
terüh räkib au mäei 

nerüh räkibin, liannuh 



litt Du schon lange in 

diesem lande 1 
et ist ein Jahr (Jährt her). 

gefällt Dir die/t Landl 

nein, mein Herr , die/s 
Land ist schlecht. 

in Wahrheit , man kann 
hier nicht in Sicherheit 
reiten. 

Du hatt recht, man reist 
hier immer in Furcht. 

was willst Du machen, 
mein Herr , man muft 
tich gedulden , auch 
wider Willen. 

auch ich will bald aus die- 
tem Lande weggehen. 

und wohin willst Du gehen ? 
ich will nach Oetterreich 

reisen. 
ist Dein Vaterland weit 

von hier! 
ja, mein Herr, es ist weit. 

reist man zu Walter oder 
zu Land? 

man reist zu Land, 
wirst Du reiten oder zu 

Fufs gehen! 
I ich werde reiten, denn man 



61 



l 3 M S g# 

ii wpß soj* ^ i3 
«f jJb 

- > - 

5» ^ ^ j» 






QÜaJÜI * — * — *»1 



L5- G3 *UJt c 



yA*&' 



jenräh fi'1-gibäl wa 
lä fi's-sä'hl 
fi kam jöm terüh ila 
b&edak? 

fi tiscat aijäm el-musä- 
fare, läkin es-säci 
jerüh fi hämset ai- 
jäm 

jaqülü ann fi b&edak 
rähuß fiha kull ft 

hiiwa ßahih, läkin el-än 
li-ägl häsi el-hurüb 
fiha gälä wa gedä'id 

läkin el-häge el-faran- 
säwi ^mta (ejj mäta) 
jusäfir? 

jusäfir fi '1-gumta el- 
ätije (fi '1-guoua el- 
läti gä'ije) 

mäca min jusäfir 

jusäfir fi galjun faran- 
säwi , wa'1-qabtän 
ismuh el-qabtän gir- 
gis 

läkin el-galjun kän in- 
kelizi 



reitt durch Gebirge und 
nicht in der Ebene. 

in wieviel Tagen wirst Du 
in Deine Heimath kom- 
mend 

in neun Reisetagen, aber 
der Kurrier kommt in 
fünf Tagen an. 

man sagt , dafs in Deiner 
Heimath Alles sehr wohl- 
feil sei. 

es ist wahr, aber jetzt ist 
wegen dieser Kriege 
dort Theuerung und 
Noth. 

aber wann wird der fran- 
zösische Kaufmann ab- 
reisen ? 

er wird kommende Woche 
abreisen. 

mit wem wird er reisend 
er ivird mit einem franzö- 
sischen Schiffe reisen ; 
der Kapitän desselben 
heifst der Kapitän 
Georges, 
aber das Schiff ist ja ein 



6. Seereise. 

J^P Jj^^O' ...I ,i_XÄjl a-täqdir an tuhbirni 
hal jugad märkeb 
musäfir ila iskende- 
rijje <an qarib? 




Kannst Du mir Auskunft 
geben, ob ein Schiff da 
ist, welches bald nacli 
Alexandrien abgeht? 



62 



c 

o^y.5 üjü i 



£ ÄÜÖl ^ fr, i b& 

N 

w5ww J 



jfigad el-An uw&hyd fl et Hegt eben einet auf der 
'1-mina, jetawaggata lihede, reiche* m weni- 
ila tük el-giha bä<d gen Tagen nach jener 



aijam qalile 

en ußädif el-qabtan? 

wugüduh galiban ft 
haßil el-hage fulin 

min djj müle hdwa? 

min er-riim wa lakinnuh 
jusafir taht r&jet et- 
tdrk 

mäta tdnwl es-seTer, jS 
qabtän? 

fi mdddet Jörnen, in 

känet er-rih muwa- 

tije 
a-turid an testaßhibnl 

IIa iskenderijje ? 
lam je'zal jügad maqtad 

fi '1-häzne, wa hüw» 

jekün li-hidme'tak 
kam tätlab rigret 68- 

seTer? 
hamsin rijal, ja Bidl; 

wa takul <ala ma'i- 

de'ü 

hal tunäzzil a/qall fi 
qäribak ? 

lä gäkk 

kam jöm tebqa fi '1-bähr 
cala tahminak? 



Gegend abgeht. 

wo werde ich den Kapitän 
treffen! 

man findet ihn dein Fin- 
den i$t) meist im Maga- 
tm de» Kaufmann » S. 

von welcher Nationalität 
ist er* 

von der griechischen, aber 
er Jährt unter türki- 
scher Flagge). 

iran» denkst Du die Heise 
(anzutreten), Kapitän ? 

innerhalb zweier Tage, wenn 
der Wind günstig ist. 

wiü't Du mich nach Ale- 
xandria mitnehmen? 

es ist noch ein Platt in 
der Kabine, und der 
ist tu Deinen Diensten. 

wieviel Bezahlung verlangst 
Du für die Reise ? 

fünfzig Thaler, mein Herr, 
und (dabei) wirst Du 
an meinem Tische spei- 
sen. 

wirst Du mein Gepäck in 
Dein Boot bringen las- 
sen! 

ohne Zweifell 

wieviel Tage wirst Du zur 
See sein , nach Deiner 
Rechnung ? 



63 



^OwJI &XA4M 

Lü Q yCj *JÜI La 



in s"a '114h näßil bä<d hoffentlich werden wir nach 
säb<at aijäm sieben Tagen ankommen. 

a-tazunn sefe'rnä jekün glaubst Du , da/s unsere 
fib näu' ? Heise stürmisch sein 

wird? 
awän en-näu' fät, fa in die Zeit der Stürme ist 
s*a 'lläb jekün länä vorüber, und hoffentlich 
täqs muwäti werden wir ruhiges 

Wetter haben. 
h el-häir, ja ra'is, Adieu Kapitän, der Han- 
e!-6ärt häßal del ist abgeschlossen. 



11. Bedienung. Hauseinrichtung. Uhr. Erkun- 
digung in der Stadt. 



^c »Li ^iA.ju-w lj 






.. y** 



&Ü 






ja sidi tä'mur cäla s"e? 

lä, äs"kur fädlak ; bass 
gib li s'wäijet ma' 
li-kej ägsil (ugässil) 



näcam ja sidl, 
agib lak 



cäddil li (caddil-Ii) el- 

karäsl wa hutt-bum 

fi mekän-huni 
(äddil (indid) li el-färs"e 

wa itwi et-tarärih 

wa'1-lubuf 



Herr, befiehlst Du etwas? 

nein , ich danke ; bringe 
mir nur etwas Wasser, 
damit ich mich wasche. 

ja , Herr 1 ich bringe es 
sogleich. 

richte die Stühle her und 
setze sie an ihre Stelle! 

richte (bette) mir das Bett 
und falte die Matratzen 
und Decken. 



hud häsa '1-ktirsi ila trage diesen Stuhl in das 



'l-öda el-uhra 
qad camaltuh 

täijib, gib li s"'wäijet 
qähwe 



andere Zimmer, 
ich habe es bereits gethan. 

gut; bringe mir ein wenig 
Kaffee. 



64 



vjUI- [JLj JJkät ! dqful (sakkir) el-Mb! ««Ate/* <te Thürtt 



vjjj ^UftJb fcUä! 



£-*" 






jj 



lu 






J k^v 



Uil JJLU J — « — üt 

ft5 •■**"J*!Är l 



öj— s) oj-s y, 1 M 



uqfdluh bi'l-miftth, au 
rddduh bass 

gib li mefatib el-mah- 
zen 

gib li s'waijet nir 
(udmret nftr) 

is<al (<alliq; wallic; 
duqid) en-nar! 

iscal manqal en-nar wa 
fgliq es-subbak, li- 
ann ol-haua barid 

ke'nnis el-dda 

el-mukennise ma tuk&i- 
nis taijib el-Oda 

irfa( ea-sitarel arhl ee- 
seta'ir! 

ruh inzil taht 

itlac fdq (föq es-sutüh) ! 

e& tactäz (tabtag; U- 
<üz)? 

näzzil li (nazzil-li) en- 
nämüaijje elläti 

naädrt'hä fi 's-sdms 

dnfud es-sitare taijib, 
hatta lä jebqa fihft 
riämüs 

lis8ä hije rdtibe wa lä 
naSafet taijib 

ruh ila '1-mdtbah wa 



venchliefse sie mit dem 
Schlund oder lehne sie 
nur an ! 

gib mir den Schlüssel cum 

gib mir ein «Muff Feuer 
(etwas Uluthj! 



Münde das Feuer an! 

tünde die Kohlenpfanne 
an und sehlief se das 
Fenster, denn das Wet- 
ter ist kalt. 

kehre das Zimmer aus! 

die Kehrerin kehrt das 
Zimmer nicht gut. 

siehe den Vorhang auft 
lasse die Vorhänge herab! 

gehe hinab! 

gehe hinauf (auf das 
Dach)! 

was brauchst Dul 



bringe mir das Fliegennetz, 
welches ich in der Sonne 
ausgebreitet habe. 

schüttle den Vorhang gut 
aus, damit keine Flie- 
gen darin bleiben. 

er ist noch feucht, und noch 
nicht gut getrocknet. 

geh? in die Küche und 



65 



\ m » 



o»*a 



Jü> 



o' 






byX.j iA_x_j wa.xL 



gib 11 ßabn wa sul- 
tänijje wa sikkin 

el-än ! dil-wäqt J arüh 
serican 

nähhi eß-ßubün 

es-sekäkin di ktill-hä 
ßäda 

labbisnl wa bäcdub 

wällic e6-s*amacät 
igsil aidik 

e-nacm , ja Sidi , mag- 

sülin 
hum wasibin au nyzäf 

hum nyzäf 

igsil häsi el-mahräme 
(el-mendil) 

is*lab (iqla<) /ijäbak wa 
htitt-hum fi maträb- 
bum 

in hailäßt el-kdns, hud 
tilk el-bawä'ig, wad- 
dihum ila '1-bet, li- 
k^j tagsilhum 

fi e mäta (fi dmte) tu- 

ridhum 
ila bä<d gada (ila te- 

lätet aijäm) 

täijib, bäcd btikra agib- 
bum lak 

mä äcrif in kän äqdir 



bringe mir einen Teller, 

eine Tasse und ein 

Messer 1 
sogleich — augenblicklich 

— ich werde schnell 

gehen, 
nimm die Teller weg! 

diese Messer sind alle rostig. 



kleide mich an, und dann 
zünde die Kerzen an! 
wasche Deine Händel 

ja wohl, Herr, — sie sind 

gewaschen. 
sind sie schmutzig oder 

rein % 
sie sind rein. 

wasche dieses Taschentuch! 

ziehe Deine Kleider aus 
und lege sie an ihren 
Platz! 

wenn Du mit dem Aus- 
kehren fertig bist, so 
nimm diese Sachen, 
trage sie nach Hause, 
um sie zu waschen. 

wann willst Du siet 



übermorgen. 



gut; übermorgen bringe ich 
sie Dir. 

ich weif 8 nicht, ob ich kom- 



Wahrmnnd, arab. Gr. Gespräche. 3. Aufl. 



66 



o~Jt 



3* ^ t^ frJ J ^joJi 



5» 



ägi, a<mal elmnm- men kann; ich 

kin li-kej agi </o* Möglichste thun, 

um tu JwiMuen. 

ruh wa ta<al qawam | geh' utul t wi schnell 

wa 14 tübti' wa te- ir»e<ier und verspäte 

ta'ähhar fi '1-bet /'iVA mVA* und halte 

Dich milkt auf im Haute! 

ruh mustaqim wa li geh' gradesweys und bleibe 

taqif fi 't-tariq unterwegs nicht stehen ! 



^ &eL*Ji i es-Bä<a kam "i< viel Dhr ist es 1 

,m"^ v_3.-cl .lX— 5t Lo m& äqdir acrif, liann icA kann es nicht 



er ^^ o-**- 1 ' J 



et-s&ca mens&ca wa denn die Uhr ist ver- 
mint mdddet leraan dorben und geht seit 
mft tedür eini^n- Zftl nicht. 
l lahä es-taea annha uhm irt dornst, da/« ne 



lä teddqq 

rubbämft tekün inta- 
za«at, au tekün mal'- 
äne min el-gubar 



nicht schlägt! 

vielleicht ist sie verdorben, 
oder voller Staub. 



lazim nebräy-ha ila vir müssen sie »um Uhr- 
's-sfttäti, likej jußal- macher schicken, damit 

lih-hä , walla (wa- er sie reparire , sonst 
ülä) tentazi* biazi- wird sie noch mehr ver- 
jäde dorben werden. 

hal säfatak tedur (temgi) geht Deine Uhr gut ? 
taijib ? 

ma hije dä'ire sie geht nicht. 

mä hije madbüta sie geht nicht genau. 

tu'ahhir; — tuqäddim sie geht nach; — sie geht 



taqif ahjänan 
fihä Mi muhtall 
actihä (i<tihä) li-uwähyd 
jußallfh-hä 



sie bleibt zuweilen stehen. 
es ist etwas verdorben daran, 
gib sie Einem zum Aus- 
bessern. 



67 



—Ä^fi Lot c>öJ Lo 

8vAs>U xeLwJ! 



J>\JJ» j$> Lo 



e wäqt htiw» fi säcatak 

ßär ed-du'hr 

mä däqqet etnäsar bäcd 

ben ed-du'hren 

es-sä<a uwähyde 
fätet el-uwähyde 
es-säcaten 
et-teläte 
et-teläte wa rubc 

et-teläte wa nußß 

el-ärba( illä rub< 

el-bämse illä sitt daqä'iq 

muta'ähhir äktar mini- 
ma basibt 

mä huwa muta'ähhir 

nyßf el-lel 

qad intäßaf el-lel 



welche Zeit ist's auf Dei- 
ner Uhr ? 
es ist Mittag. 

es hat noch nicht zwölf ge- 
schlagen. 

zwischen zwölf und zwei 
Uhr. 

es ist Ein Uhr. 

es ist Eins vorüber. 

es ist Zwei Uhr. 

es ist Drei Uhr. 

ein Viertel auf Vier. 

halb Vier. 

drei Viertel auf Vier. 

es fehlen sechs Minuten 
auf fünf Uhr. 

es ist später, als ich dachte. 

es ist noch nicht spät, 
•es ist Mitternacht. 



Ks.jt.JI ui> ai.ct 



a5 



(ja^ U$> q^j*u Lol 
iwvJaj ^4. am) 

t«Xg \o>s>\ Oje! L« 



a-tä<rif el-häge fulän 
atrifuh häqq el-ma(rife 



en j^skun? — huwa 

säkin fen? 
a-mä je*skun h<5nä 6ähß 

ismuh butrus 
mä acrif ab ad bi-häsa 

'1-ism 
je'skun fi süq el-buqül 

a-hiiwa ba<id min bona 



Kennst Du den Herrn Nf 
ich kenne ihn sehr gut. 
wo wohnt er? 

wohnt hier nicht Jemand 
des Namens Petrus? 

ich kenne Niemand dieses 
Namens. 

er wohnt auf dem Gemüse- 
markt. 

ist es weit von hier? 



68 



"'j ^ 

ü$. «*JÜ $ *St . IM 
bJLäJ! «5U3 j «5ÜU 



mä hije (IIa uiMJfc 
qaribe min hont 

mft htiw» lila rai'et 
hdtwe min hönft 

m& hüw» äk{ar m ' n 
rub< mil 

äkfar min nußß mil bi- 
ö'wäije 

äcmal (y<mal) ma<rüf 

wa diill-ni <41a im- 

halluh 
in k&n ma mA<ak idgl, 

ta<al mäa, warrini 

es-sikke 

ana rä'ih fla tilk el- 
giba, ürik (uwarrik) 
en jdskun 

bi-e tariq netawäggab 

dnte hä'id tan et-tariq 
el-mustaqim 

lmdi mustaqimaC araä- 
mak; mä jumkinak 
an tetih 

tisluk fi tilk el-b&ra; 
tdgid zuqäq tala 
äimälak (jeminak), 
jrißilak ila därub 



es ist nur «ine kurze Strecke 



es sind nur hundert Schritte 

von Amt. 
et ist nicht mehr als eine 

viertel Meile, 
etwas mehr als eine halbe 

Meile. 

habe die Gefälligkeit, mich 
nach seiner Wohnung 
Mt führen t 

wenn Du Nichts «u thun 
hast, so komme mit und 
neige mir den Weg. 

ich gehe nach jener Rich- 
tung; ich werde Dir 
zeigen, wo er 



Weg schlagen wir 
ein? 
Du kommst vom rechten 
Weg ab! 

gehe nur grad aus vor- 
wärts; Du kannst Dich 
nicht verirren. 

schlage diese Strafse ein? 
Du findest dann links 
(rechts) ein Oä/schen, 
das Dich nach seinem 
Hause führt. 



J** 



J 



0*—A. 



Jl ItX* 






häsa '1-bet kebir eü&ä I Diefs Baus ist (so) grofs, 



jebän qaßr (seräje) 



dafa es wie ein Schlofs 
aussieht. 



ßO». J I A . jlj 

- 

o - 

«^Jöj ^JL*Ji (J»fi 



ßahih, näqiß bass el- 
ißtäbl li-ägl el-häil 

wa jebän mi/1 qäka 

ßagira 
bäqa näqiß el-händaq 

dä'ir mä jedür wa 

'1-qanätir 
häsa 'l-b£t huwa binäje 

(camäre) k'waijise 

m'liha 

el-hä'it htiwa gedid wa 
äbjad wa 's-sutüh 
wäsica wa carida 
wa'1-balät min hägar 
fa 14 min qirmid 

sälik ed-deräbzin qarib 
es-selälim äidan ge- 
.did 

madüm ; el-hägiz (el- 
qätk ; el-maqtüc) 
min el-mätbah 

urid ätrif es" fi '1-höö 



fih eä-s"ägar wa '1-bir 
wa '1-höd 

läkin qül ll es" hüwa 
sälik el-häbl el-mu- 
fdllaq <äla '1-bir wa 
sälik es-öe min hägai- 

sälik el-hägar hüwa 
höd el-mä', elläsl 
jemtäli', li-kdj jdsqi 
el-ärd ; wa honäk 



ja wohl, es fehlt nur der 
Stall für Pferde. 

es sieht aus wie eine kleine 

Festung, 
es fehlt (es bleibt fehlend) 

nur der Graben rings 

herum und die Brücken, 
diefs Haus ist ein schönes 

Gebäude. 



die Wand ist neu und 
weifs, und das (flache) 
Dach ist grofs und breit 
und die Pflasterung (des 
Daches) ist von Steinen 
und nicht von Ziegeln. 

dieses Geländer nahe bei 
der Treppe ist auch neu. 

ja wohl, (das ist) das Git- 
ter (oder das Trennende, 
das Abgetrennte) von 
der Küche. 

ich möchte wissen, was im 
Hofe (sich befindet)? 

dort sind die Bäume und 
der Brunnen und das 
Wasserbecken. 

aber sage mir, was ist das 
für ein Strick, der am 
Brunnen hängt , und 
jenes Ding von Stein ? 

jener Stein ist das Wasser- 
becken, welches angefüllt 
wird , um den Boden 
damit zu tränken, und 



70 



el-häbl niu<ällaq fi 
'1-bäkara, li-kej jet- 
häbfl . il-mA' 

wa sälik el-kullib es" 
huwa(tükel-mitraqa 
e(5 hije) ? 



sälik mutacälliq fih et- 
sätl 



der Strick dort ist an 
den Wasserrad fett 
gebunden, um Watter 
heraufkutdehen. 
und trat itt dat für ein 
(Hammer) Haken 1 



daran itt der Eimer be- 
festigt. 
el-ma' malyha am hdlwe itt dat Watter salzig oder 
(höluwe)? tüftl 

üjj-Ä '*JLa $, iu^it el-mdje hije malyha dat Watter itt ein wenig 
s'wäije saltig. 



A 
((jtojt) ÖjaJ ä^-iXc» 

3 i <8 ; Lä_w*JLj) 

iülL> Lau! 



fi häsi ed-d&r qftraten 
wa (äsaret bujöt 
(<äs*r dwad) 

di'l-öda fiarihe (vlg. 
£(rhe) qaul 

ödatak hije kebire? 

madüm, häsi hije et- 
täqa el-föqänijje 
bi'1-häime (bi's-si- 
täre; bi'1-qamarijje) 



wa häsi et-tahtänijje 
kef tetesämma? 






In diesem Haut tind 2 
Säle und 10 Zimmer. 

dieft Zimmer ist sehr offen 

und lieht, 
ist Dein Zimmer grofsl 

gewifs; dieft hier ist das 
obere Fenster mit dem 
Vorhange. 



und wie nennt man dieses 
untere ? 



tetesamma äidan täqa es wird auch Fenster ge- 
nannt. 

und das dort itt die Thüre 
mit dem Vorhang. 

und diefs hier ist das Bett- 
gesteil, und das sind 
die BeUbretter. 



wa sälik hüwa bäb ea- 

sitäre 
wa häsi hije el-färs*e 

wa doli hum ed-dufuf 

butüc et-taht 



71 



£y* 






LäJt, 

:Lo t 



~ - o 

^* Cr* j^-h 



wa sälik elläsl föq et- 
täqa el-maqfüle? 

huwa es-siräg bi't-tu- 

fäje 
e6 fi dähil el-hizäne? 

fihä argife wa qazä'iz 
wa qanädil wa ibriq 
(bäkreg) el-qä'hwe 
wa '1-fanägin wa 
duhän wa mä' ward 
wa mä' zä'hr wa 
^dwije ) wa haää'is 2 ) 
wa sefäf 3 ) 



und das, was oberhalb des 
verschlossenen Fensters 
ist? 

das ist die Laterne mit 
dem L'öschhorn. 

was ist in der Truhe? 

darin sind Brote und 
Flaschen und Leuchter 
und der Kaffeetopf und 
Tassen, und Tabak, 
Rosenwasser und Blu- 
menwasser und Arz- 
neien , Kräuter und 
Pulver. 



wa eS fi '1-mätbah? und was ist in der Küche? 



fih ßuhun wa sultänij- 
jät wa esjäh 4 ) wa 
miäwäjät wa tawä- 
gin ) wa miqläjät 
wa qidr min fab- 
här wa gäir e6jä r 
(vlg. ä£je) wa H-ägl 
en-när fih mi^räfe 
wa '1-milqät wa 
1-madhäne wa '1-fürn 



darin sind Tassen, Teller 
und Bratspiefse und 
Bratpfannen und Back- 
pfannen und Bratroste 
und irdene Kochtöpfe 
und anderes mehr, 
und wegen der Feue- 
rung sind da : e. Schau- 
fel und die Zange und 
das Kamin und der 
Ofen. 



x ) pl v. tl^O. — 2 ) pl v. (jkjykff*. — 3 ) pl sefüfät. — *) pl. v. 

^w. — 5 ) pl v. ^=>Uo. 



72 



12. Bedienung des Pferdes und der Lastthiere. 



.ä^u , -*jL*JJ Ai 

J._Aw._i' , ~ — i — *•» Li 

(»jA>>) *Ä^J 

iü c Lcl) \sJlc- xl^t' 

(xaJLc 

öS 

(*-Ju.l) *JuJ 

^LfdJljJ JL> 
lJL j* -^Jt Aj» 

»s 
Jjo*Jt ^\a£ («o!) *jo! 



qul li'B-sa'is juhaddyr 
el-hyß&n 

ja sa'is, fgsil hyßinl 

qaSsiquh ! (ugbtiruh) ') 

actih <alafuh (i«tl loh 
calafuh) 

asqih (isqih) 

hott luh el-lig&m 
bal es-sarg (ala '1-hy- 
ßän an la 

hiitt lab es-sarg (asHg- 
uh ; usrdguh ; sdd- 
dub) 

wäqatat na<aldtuh 

addih (2 ^Ol) (and el- 
baitär (eß-ßefihägl) 



Sage dem Stallknecht, er 
»olle da» Pferd bereit 
machen. 

Stallknecht, wasche mm 
Pferd l 

striegele eel 

gib ihm »ein Futtert 



tränke et! 

lege ihm den Zaum an! 
itt et getattelt oder nicht 1 



lattle e»! 



et hat da» Jlufeiten ver- 
loren, 
fähre e» zum Huftchmied t 



^stto J^ä 1& Li heja, heja! qad tahvat Auf, auf! die Sonne itt 
19*3? i/fc-4-Ä-Jl es-sems! qümü li- bereit* aufgegangen; 

nerüh *) steht auf und laßt uns 

gehen I 
ja el-kesele 3 ) ! lais likom ' o ihr Faulen ! habt ihr 



fü g^J il^XJI L} 



Sagäca en teqamü 



keinen Muth aufzuste- 
hen* 



) ^mS (türk.), SyO. Striegel Aeg. — *) Von hier an ostsyrische 
Aussprache, mit Imäle des t (§ 33); nach Newman. - 3 ) pl. v. ...^Is. 



er 



73 



Lit vX.Jj.-j Lj" leM 

tsL**«? ci*-J^ i^*- 5 *' 
Lii $3 xJUJ! 

Li? ^*j ^♦JjJ^I ,3 
.(Xäj ^ »JLäj i3i-T^5 

> - o - 

^3011 ^.iL^vJI 

» - O * 

»oLjjJLj 
i «5woL> ey« Ja*/ 



ja baggälin, hammilü \ Maulthiertreiber ! 
ed-dawäbb die Thieret 



beladet 



melih hekese 
Wahrmund, arab. Gr. Gespräche. 3. Aufl. 



tecäl jüsef, li-nohämmil 
äna wa dnte 

ise ken torid, äna ohäm- 
mil wa dnte te'msik 
ed-däbbe ; wa-illä 
äna amsik-he wa 
ente tohämmil 

lä, lä! ähsen en arbot- 
he fi 1-ibzim ; tomm 
innä nohämmil i^- 
näin seVä s^wä 

el-ahmäl taqile wa lä 
jäqdir wähyd wähdoh 
cäla en jarfäfhe 

hämmil e'nte min gänib, 
wa äna obämmil 
min el-gänib el-dhra; 
fehe'mt 6ai' minmV 



melih ! li-närfac cäla 
'1-bägla! je'kfi 

lä 1 irfac eVjad (v. iAj! ;) 

del wäqt er-rafäca bi'z- 
zijäde 

wättu, hätte jekün köl- 
loh s^wä 

drbot min gänibek wa 
actinl el-häbl 



Tcomrti Joseph, lass uns 
aufladen, ich und Du! 

wenn Du willst, so lade 
ich auf und Du hältst 
das Thier , oder ich 
halte es und Du lädst 
auf. 

nein, nein! es ist besser, 
dafs ich es am Hinge 
festbinde; dann beladen 
wir es beide zusammen 
(in gleicher Weise). 

die Lasten sind schwer; 
Einer allein ist nicht 
im Stande, sie zu heben. 

lade Du von einer Seite 
auf, und ich von der 
andern! hast Du mich 
verstanden ? 



gut ! so heben wir also aufs 
Maulthier! — so ist's 
genug. 

nein 1 hebe mehr t 

jetzt ist zuviel gehoben. 



lass 1 herunter, bis Alles 
ganz gleich ist. 

binde auf Deiner Seite fest 
und gib mir den Strick. 

so ist's gut! 
10 



74 






*cL*JI ^ jüL*L« Lil 






er 



-^ 



i\> (&äJULs>) JüJb* 5 

(^1) jLä, jJL 
^äXj |& Lot 

3 £*L« JaJ,l ^äXj 
älljdt 



hddoh 

üßbur öowäija ! hea6 
qaßir ; mit je"kfl 

höll eile« rabättoh wa 
tawwüoh 

melih, nftwilnl et-taraf ! 

imsik 
äna mesikoh; fi Vae<a 

hammil 

äiiii mohammil ; ja eU 
heeü el-mirbäta? mft 
iina qadir ahöll hß 
(lest äna qadir <ala 
hallihe) 



iqtädie bi-müal 

lä, lä, jekün hiBera ; fa 
bätdoh mä jeawa 
sai'; ähsen eß-ßäbr 



nimm (den Strick) ! 

warft ein we nig ; da» itt 
tukuru; et genügt nicht. 

tbte wieder auf, %ca$ Du 
gebunden hott , und 
mach't länger. 

gut! reiche mir da» Endet 
halte feet t 

ich halte e» l jetzt lade auf! 



ich lade eben. Wat i»t 
da» für ein Knoten 1 
Ich bin nicht im Stande, 
ihn au Uten. 



schneide ihn mit meinem 

Me»»er durch, 
nein, nein I ee wäre Sehade l 

dann taugt (der Strick) 

nicht» mehr; Geduld 

ist bester. 



wa halläitoh (balaltoh) ; und ich habe ihn aufye- 
hod el-habl wa ftdf | bracht ; nimm den Strick 
(tinzur) imma heac und lieh, ob't genügt. 

j<5kfi 

jdkfi ; orbot melih wa 
irml lija täraf el- 
habl min te"ht bätn 
ed-dabbe 



hese hu et-taraf; imsi- 

koh 
Sdddoh elitär min gfh'- 

tek 



gut; binde fett und wirf 
mir das Ende des Stricks 
unter dem Bauche des 
Thieres herüber ! 

hier ist der Strick! halte 

ihn fest I 
schnüre fetter von Deiner 

Seite! 



75 



^S 






y t" 



^^ 



jaßiihh ; irkeb 

hallini äm6i lowäija, 
wa el-bä&la terüh 



Ljäx j^-aJ wtj siÄ£> ^ j lä ! hesih däbbe leis 
jjw-SyJ ^£~* c c*" mfnhe 6ai' melih ; 






^t v^.i'jJ L«t w^x:^ 



teVfis wa teVkod, wa 
ise he'rabat, mä jöm- 
kin ilhäqohe 



USto 



jr 



A.Ä-i 



a ^>t V^Jt 



läzimek immä t^rkeb 
au temsik-ke däji- 
maö bi'1-ligäm ; el- 
ihtijär (ale'ik , cäla 
hätyrek 
1 c> Q» j k§n lija te'fab ketir ; 
er-roküb ähsen 



ui5s.LiaS ^yo ^lXäL*. sädd-ni min fädlek 
Lj-^jt *AJI ^•»^o bism illäh! irkeb 



Alles in Ordnung I steige 
auf! 

lass'' mich ein wenig gehen, 
und das Maulthier mag 
vorausgehen. 

nein! die/s ist ein Thier, 
von dem nichts Gutes 
kommt; es schlägt aus 
und rennt davon ; und 
ist es einmal entlaufen, 
so kann man es nicht 
mehr einholen. 

Du mu/st entweder auf- 
steigen oder es beständig 
am Zügel halten ; die 
Wahl ist Dein, nach 
Deinem Belieben. 

das wäre zuviel Mühe für 
mich ; aufsteigen ist 
besser. 

sei so gut und hilf mir. 

in Gottes Namen, steig auf! 



13. Von Krankheiten. 






lak (mä lak), ja ha- 1 Was ist Ihnen , mein 
bibi ? dnte muta- 
gäijir wäg'hak 



mäni täijib , äna dacif 
(caijän ; marid; mute- 
läwwiö) 

äkl el-fawäkih säbbab 
li et-tühme 



ahadet raläija 
häsi el-biläd 



möjet 



Freund? Ihr Gesicht 
ist entstellt. 

ich bin nicht tvohl ; ich bin 
schwach , matt , krank, 

unpäßlich. 

das Obstessen hat mir eine 
Unverdaulichkeit ver- 
ursacht. 

das Wasser dieses Landes 
hat es mir angethan. 



76 



4 .3-1*) yty*^* Lit äna mahmüm (sAhin; 
( C) U^U aahnAn) 

5ü».^uJt ^.Äjjs^-I : ahaddtni es-suhüne 



^Jjt JS. «ttM 



masaketni el-bardijje 



ahaddtuh el-hdmma el- 

ktibra 
rasi jQgädil («andl wa- 

j:a< er-ria) 



»Jülj iLwjäJI J^c vXijl j tirqud (ala 'Marie 



»cA habe Fieber. 

das hitzige Fieber hat mich 

gepackt, 
das kalte Fieber hat mich 

befallen, 
er hat das heftigste Fieber. 

der Kopf thut mir weh. 



^£l\aa* ü ois- \^sun 






WH 

indah li'1-hakim, wa 
häkasft hud däwa 

äna <&wiz faßAde (ana 
a<üz an anfäßid) 

el-än mft huwa waqtuh, 
wa ahsan annak 
tenhagim (tabud dam 
[vlg. dämm] bi'l-hi 
gäme) 

mätak el-häqq, ja sidi; 
läkin min qäbluh el- 
hdqna kän jaßir 
äbsan 

lä, hüwa {Uisan el-mu- 
tärrifi , wa kakasä 
junazzaf el-batn min 
el-humnda wa min 
eß-ßäfra ellätl fl 
mytde'tak 

ätmal mi/1 mä ja< g^bak, 
läkin m^n (min) 
ja<tini el-mutärris? 



legen Sie »ich zu Bette 
und rufen Sie den Arzt, 
und nehmen dann eine 
Armeil 

ich mufs tur Ader lauen. 

jetzt ist nicht die Zeit dazu ; 
besser ist , Sie lotsen 
sich schröpfen. 



Sie haben recht, mein Herr ; 
aber vorher wäre wohl 
ein Klystier am Platz. 

nein, besser ist ein Brech- 
mittel ; so wird der Leib 
gereinigt werden von 
der Säure und von der 
Galle, welche in Ihrem 
Magen ist. 

ich werde thun, wie Sie es 
für gut halten ; aber 
wer wird mir das Brech- 
mittel gebend 



77 



. ...•.t < - / 

(JuJUÄ) 

( .Li K*2J jLi ä^s») 
L^j J.^j" lXjjJ ji.jt 



JCw.äJI ,.,-^LavI l\jJ 






XJ ».A 



;_^_* 



L^Lcj 
i 

-.äJa.j) ^Aiafc 

(,j*V.L*Jl 

. _ÄÄ*aij 

0*^ 



ruh <and el-<attär wa 
iStärl minnuh 

äna mä kunt uriduh, 
ännuh jekün qäul 
(öedid) 

lä tehäf, jekün hafif 
wa htilw (hölu) 

gib ll ä'wäijet när 
(ge'mretnär; bäßßat 
när) 

ei turid täfmal bihä 

urid usähhiu el-fär£e 

li-ännl bardän 
qäuwi qälbak liännl 

sahhänt moje li- 

asqik 

bi't-tahqiq , fämmi 

(fdmmi) nä6if wa 
•■tltr 

wa'1-möje es-suhne ttih- 
mid (ätasak (tütiV 
el-<äta£) 

gäir emrär äna garräbt- 
hä wa naface'tnl 

fi e säca äörab (ähud) 
el-mutärriS 

bükra (gada) (äla bddrl 

wa e"mta anfäßid (ähud 
dämm) ? 

fi '1-mesä g'wäije (äla 
hin 



gehen Sie zum Apotheker 
( Droguisten) und kau- 
fen Sie es dort. 

ich mochte (es) nicht (so), 
da/s es sehr stark sei. 

fürchten Sie sich nicht, es 
wird leicht und süfs sein. 

geben Sie mir etwas Feuer, 
Kohlengluth. 

was wollen Sie damit ma- 
chend 

ich will das Bett wärmen, 
denn es friert mich. 

beruhigen Sie sich; denn 
ich habe Wasser ge- 
wärmt, um es Ihnen 
zum Trinken zu geben. 

in Wahrheit, mein Mund 
brennt und ich bin dur- 
stig. 

und stillt Ihnen das warme 
Wasser den Durst? 

ich habe es öfter versucht, 
und es hat mir wohl- 
gethan. 

um wiewiel Uhr soll ich das 
Brechmittel nehmen? 

morgen früh. 

und wann soll ich zur 
Ader lassen? 

des Abends, etwas zeitlich. 



78 






& 






-bLol 



^ 



-LüJl 



ahäss bi-tä<ab w» jedfth 
räsi 

ruh iitiil Ä'wäTjet bfwr 
eä-6ümr ') w» agüh 
fl m&' liaAn et tfr 
wa i'Ärab hfl« el- 
möje <ala 'r-riq (wa 
(tote ßa'im) <4U 
be'drf ; bist dawft 
täijib m'lih 

ed-däwft ketiraü mft dfl' 



Ich fühle mich matt, und 
der Kopf schwindelt mir. 

gehen Sie und kaufen ><> 
$>cn etn wenig renchelr 

9€ime ™| ItMvn oSv Mofi" 

selben in einem Abgufs 
von Ochsenzunge und 
trinken Sie dann diefs 
Wae$er nüchtern in der 
Frühe; diefe ist ein 
gann vortreßichesAtittel. 
Arznei ist oft seihet eine 
Krankheit. 



stüS c^J' liAJ 1 (jiijt 
(u5oLo 



es" h&sfl? e"nte tenflm Was ist das 1 Sie schlafen 

tarjAn (i&lih /ijA- naeJrf, tmfottetdef ? 

bak) 

nä<am ja sidl, bass bi'l- ,/a wohl , mein Herr , nur 

qamiß im Hemde. 



wa lfl tehäf, Annale tete- 
bärrad wa teteläw- 

mii 

lä ja haw&ge, el-in 
harr wa waqt eß- 
ßäif, wa äna fl ze- 
män er-rabi« wa fi 
wäqt el-harif wa'g- 
fiitä äna da'iman 
an&m läbis 

mä äqdir abtämil el- 
harr , bass lämma 
jekun fih bard, ana 
anäm läbis 



und fürchten Sie nicht, 
dafe Sie sich erkalten 
und krank werden! 

nein, mein Herr; jetzt ist 
ee heifs und Sommer- 
zeit, und zur Zeit des 
Frühlinge und des 
Herbstes und des Hin 
ters schlafe ich immer 
in Kleidern. 

ich kann die Hitze nicht 
ertragen ; nur wenn es 
kalt ist, schlafe ich in 
Kleidern. 



) ^u^, ^, 9j4M u . vIg . jfr u j^j. Fenchel 



79 



UJ (jy äjj L*ul U$> 

K^Jyl .xiX/0 si^jl ,-Jtf 

^oji^ yo Li! 



g£lä J£ (^ 







r JJt 



L5j j*^ 



.AAfi 



JsJLJI 8 JsJ> 






lau ktint el-än fi b&edi, 
ellätl hije fihä bärd 
wa fiha tälg wa 
gelid, kunt tänzur 

höna äidan fih bärd, 
lämmä jinzil el- 
mätar, au lämmä 
tekün ed-dünja mu- 
gäijame wa daläm, 
wa fi rutübet el-lel 

äidan fi '1-bähr fih bärd, 
lämmä jumäwwig 
wa jekun muhtäbit 

hüwa ßahih , läkin 
lämmä jaßir galini 
(hadäwe) fih harr 

läkin ^nte mutagäijir 
lönak , wa wäghak 
(manzärak) äßfar ; 
mä lak? 

äna mezküm 

äna maqbüd (mektiim ; 
mutejäbbis) , wa li 
t'lätet ajjAm änni mä 
temasäet (mä harägt 
bärrä ; mä ßaräft 
bärrä) 

(ändi wägac ed-dyrs 
ente jeduh räsak? 
lä ja sidi, jügäml räsi 
ö'wäije 

«ainejja humr zäjj ed- 

dämm 
rubbämä rih häsi el- 

b^led mä junäsib 



wenn Sie jetzt in meiner 
Heimath wären , wo es 
kalt ist, und wo es Schnee 
und Eis gibt, da würden 
Sie schauen! 

auch hier ist es kalt, wenn 
es regnet , oder wenn 
das Wetter trüb und 
stürmisch ist, und in der 
Feuchtigkeit der Nacht. 

auch zur See ist es kalt, 
wenn sie Wellen wirft 
und aufgeregt ist. 

das ist wahr, aber wenn 
Windslille ist, ist es 
warm. 

aber Sie verändern die 
Farbe, und Ihr Gesicht 
ist gelb; was ist Ihnen. 

ich bin verschnupft. 

ich bin verstopft, und es 
ist schon drei Tage her, 
dafs ich keine Oeffnung 
hatte. 



ich habe Zahnweh, 
schwindelt Ihnen der Kopf? 
nein, mein Herr, der Kopf 
schmerzt mich ein wenig. 

meine Augen sind roth wie 

Blut, 
vielleicht ist die Luft dieses 

Landes nicht zuträglich 



80 



JwmJI \^ ,cX „ Aa. ;i 

(Jjjl 3!) 

^*J! ULj *UÜL 



(juw&fiq) miaigak ' 
(<afijetak) 

bi'1-haqiqa an» da'imaß 
mutesawwU 

häsa huwa er-rih eilaal 
jaßdur minnah et- 
8Ü1 (ed-diqq) 



für Ihre Leibesbeschaf- 
fenheit (Ihre Gesund- 
heit). 
in Wahrheit, ich bin immer 
unwohl 

das macht die Luft dieses 
Landet, durch welche 
Schwindsucht (Abmeh 
rung) verursacht wird. 



bi'1-haqiqa fal&n hdwm in der That, X. ist schwind- 
meslül wi bi'd-diqq ; tüchtig und abtehrend. 

jeätäki min waga< el- ; er klagt über Leberschmer- 

kabid sen. 

hdwa da'imaß jeitakl er klagt immer über irgend 

bi-se jügärub wa einen Sehmert und 



iöl^Ü 



yj*ß 



(*l)t »tili) 



j^bzuq dämm 
el-hdkamft qata<ü el- 
(äsam minnah 

mfi jurga negätuh 



»puckt Blut, 
die Aerzte haben ihn auf- 
gegeben. 



man hofft nicht mehr auf 
seine Rettung. 
allah jesfih tan qarib i möge ihn Qott heilen ! 
(fiafahu 'Hab) ! 



Sammlung der zum Sprechen nöthigsten Wörter. 



1 . Unsichtbare Welt. Kirchliches. 



Gott &Jt iläh; aJÜt alläh; $JÜ ob> 
e 

häqq tatäla ; göttlich ilähl. 
Schöpfer <JÜI:> häliq ; ^.U bäri. 
Jesus Christus ^.yw^Ji c^«w._j 

jesüc el-mesih ; -aaac 'i^as*- 

hädret dsa. 
Geist — 5j ruh pl arwäh. 
heil. Geist y^iAüil —j Jl er-rüh el- 

qüdus. 
Dreieinigkeit C^_jJLiJt et-tälut. 
Aei7. Jungfrau JtJi x-Jl el-betül ; 

^LiAjuI el-<ädrä; ^^.J^« 8yi2J> 

hädret märjam. 
Engel itj^La melek ^i melä'ike. 

Heiliger j^J^Xi qadis, qiddis ; J_j 
*i.J) walijj alläh ; die Heiligen 
el-qiddlsin; *LJpW el-äulijä. 

die Seeligen Q^AJbjiaJI et-tübänij- 
jin; JUäJI ^lS>l ahäli el-genne. 

Götee ^+J*o ßänam pl aßnäm ; ^.Sj 
wätan pl autäu. 

Paradies J£-ö»- ge'nne pl ginän; das 
musl. Paradies mit 7 Stockwerken 



oL&A-b cj^m säb(a tabaqät, deren 

Höchstes ... ».jJLe cillijjun (auch 
die Seeligen) , dem Flufs J*y$ 
käu/ar , dem Baum r J_j~b tüba, 
dem Pförtner ..Jyi:, ridwän etc. 
Himmel &L+*» sämä pl samäwät. 

Hölle ^*-i£>- geheimem. 

Fegfeuer jfcSa* mät'har ; musl. ot-et 

acräf. 
Teufel ,..Lö«ijUi Laitan pl sajätin ; 
-v>xljl iblis. 

Dämon ^Xss- ginni pl r*> ginn ; 
böser jojJls. rifrit pl J01XÄ& 
(afärit; 0y£- gul; guter (Ruf er 
in der Wüste) ^JC1^S> hätif. 

Prophet /ff*J näbijj, nebl pl ^l^jjf 
ämbijä ; Gesandter Gottes &Jüi vy* 4 ) 
rasül alläh (pl rtisul). 

Apostel i^jl^- 2 *" hawärl pl hawärij- 
jun; die Jünger Jesu rüsul <isa 
el-mesih. 

Evangelist ^L^Vit ingili j?Z ...j. 



Wahrmund, arab. Gr. Gespräche. 3. Aufl. 



11 



82 

Religion qJÖ din pl c ,LiOl edjan. 
Confession, Sekte ^S>Sj» mfoheb 

pl mesähib. 
Glaube qJO din; qUj^ iman. 

Liebe 'i*^ mahäbbe. 
Hoffnung Jw«l amal; ^*<£x. <a8am. 
Auferstehung »*^-t? qijame. 
Jüngstes Gericht q4^ s*y* j 6 "™ 
ed-din; j£>-*JI s*yJ>. Jörn el-<ard. 

Sakrament y* sirr pJ esrar. 
Kirche iL^jJS kenise /*/ kena'is. 
Hochaltar J^aP haikal p/ hajftkil. 
Kanzel ~J*a mimbar. 
GebeUnische VJj-> m ihr&b. 

Christ ^\a**x mesihi pl 1*13 J 

^jt-iuxi naßräni />/ ^,_a__j 
naßära. 

Katholik jLlyiS kätülikl p/ ^.,3. 

Meßopfer ^JJuti ^L JjJi el-qur- 

ban el-muqäddas ; el-qudd&s. 
Evangelium JuläjI ingiL 
Tbw/e iüJj.*c <amüdijje; gytaa. 
Predigt Jocj wa<z ; j ^ karaz ; musl. 

Ka£3> hdtbe; cAn'»/A Prediger 

\jS käriz, wäciz. 
öeie* sbLo ßalät pl o^^Lo ßalft- 

wät; tUo ducä pZ ä*£Ol adäje. 
Waschung, Ablution *jA>} wudft', 



9 « 

y-*Oy£ tawaddu'. — Almoeen 

Bbj »ekat; ä»Ju» ßadaqa. 
JfuAamm«daner ^♦i*^« mdslim. 
/«lam ^^L»^l el-islain. 
Motehee (grofee) £*t-> g»n»< P* 

gawami«; Wein« vX>W* me'sgid 

pf mesagid. 
Prediger fJ*\ iiuam p/ Ä-»j' a'iinme; 

Jot'» wi<ii pi Ji?w£.» wn«U; 
v-aa*»^ hatib (Vorbter). 
Freitageprtdigt k*Lis> hdtbe. 

Koran ^.jl Ji qur'An, qor&n. 

/)a« A«*/. (JvMts «jft «an , **J^ 

«ari<a (»#M. G. O^c <urf). 
Religio: fyicht ijej fard ; JUoj^S 

farida pl fara'id. 

Jude ^5^*J jebftdl; die Juden 

OjfcJt el-johftd. 
Synagoge » " aJ bi<a. 



Rabbiner ^«J, rabbanl; >*lc>ui>- 
htham. 

Renegat >AJy* nmrtadd. 

tfrtzer ^ai'. rAfld, rlfidl p/ \jas^j 

rawafid. 

Ungläubiger jM kAfir p/ knffar. 

Götzendiener, Heide ^oLavoM cXj^c 

_ > 
(tbid el-aßnam p/ 

tubb&d ßanam. 



2. Sichtbare Welt. Himmelserscheinungen. Elemente. 

Welt Lij dunja. Xa tur 'iauJo tabica. 

öe«cÄöp/e ölä^JI el.mahlüqät; ÄmmeZ *U~ säraä pl samawat 

" ^ ^ > '- ^ el-mangüdät; Firmament m$Jb fdlek p/ eflak; telck 
oUSLXJl el-kft'inät. e//awäbit («**tJÜfc 



83 



Horizont <*_flif ufq pl \jsi£\ äfäq. 

Sonne iji+.+jZ Sems pl Turnus. 

Mond -+'£ qämar ; Vollmond ,*Aj 
bedr ; erstes Viertel 0^1? hiläl. 

Stern ^.^ü negm, e. St. ndgme p£ 
nugüm ; Sternbild ^*$ yi käukab 
pl kawäkib, — -J bürg pj burüy. 

Planet »^Ly« sejjäre pl O». 
Komet waJO olö *.«.:>VJ ne'gme 
sät de*neb, pl nugüm sawät d. 

Erdkugel U&3>\ *S körat el-ärd. 
Halbkugel O^Ofl üS ^«ÄAaJ nyßf 
körat el-ärd. 

Milchstraße iüLJül uÄj -b tariq el- 

labbäne ; iüLyül et-tabbäne. 
Thierkreis -^»t-^ KßäÄ^ mintäqat 
el-burüg : Widder J»^.^ul _ j 
bürg el-hämal, Stier jj^)< V-J 
bürg et-tör, Zwillinge s-\\yi> VJ 
b. el-gäuzä, Krebs ^jo.m*1\ v»J 
b. es-saratän , Lowe JLwSl V-^ 
b. el-äsad, Jungfrau xL-L*J! O 
b. es-sumbüle, Waage ••itjA*J1 v»,) 
b. el-mlzän, Skorpion v»J_ä*jI V« > 
b. el-<äqrab, Schütze (j«j.äjI O 
b. el-qös, Steinbock ^lX^uI v_J 
b. el-geMj, ^JvAil O b. ed-de*lw, 
Fische O^^Jt v»J bürg el-hüt. 



Polarstern o^-^J^ ^Si^ käukab 
es"-6imäl. 

Großer Bär .jS"%\ LJl\J! ed-dübb 
el-äkbar, kleiner B. JuSä\ uJi_\J! 
ed-dübbb el-äßgar; i£-*J oLo 
(^Cj*a3j0 tf ^xJ( banät nätas" 
el-kübra (eß-ßü~ra). 

Urion s-\\ySu) el-gäuzä. 

Ple jaden ^ir*-^ e//uräjja. 

Spica <iäfL*ÄV simäk. 

Aldebaran (Hyaden) ,..I.JiAjt ed- 

dabarän. 
Syrius ^jxXi 6i<ra. 
Fenus äjP: zü'hra. 
Merkur O.Luft tutärid. 
üVete (jto. j) el-ärd. 

ü/ars ^J^* mirrih. 

Jupiter ^ßJi^A mu£täri. 

Saturn ^>s>\ zühal ; r^y*^ keiwän. 

Sonnenßnsterniß ,jw.*.£j I ^2yM 

kusüf es-se'ms. 
Mondfinstemiß .aSüiS <^jy».z> husüf 

el- qämar. 
Abnahme des Mondes ,4.äii ..tLafii 

nuqßän el-qämar. 
Neumond .♦&!! öL^\w* mahäq el-q. 
Zunahme des Mondes .*fti! »OLj; 

zijädet el-q. 



Erde (_>iOfl el-ärd. 

Aequator tl^Xw^l ^as> hatt el- 

istiwä' 
Aequinoctium «<-£Jj J>«0 J^X*^ mu- 

räddal lel wa nehär. 
Ekliptik ,l-£J»i J^jJ JltXÄfr^ ^ir> 



hatt ictidäl lel wa nehär ; ääLa.* 

_j_aJI mintäqat el-burüg ; vü*+f 

(j^.4./isi' sdmt eg-sems. 
Nordpol Ju-4-A.it w*.JaJJ qütb es"- 

öimäl. 
Südpol ^~JyJ>- w-Jas qütb el-genüb. 



84 



Zone JÜilaÄ* mintdqa. 

heiße Zone SjL^i! ääLuJI el-min- 

täqa el-harra. 
gemäfsigte Z. iÜAÄJult ^J! el-m. 

el-muttädile. 
kalte Z. HA*^uJI ^»it el-m. el- 

mungamide. 



Ort vJj-* <«rq; vjj^* nwUriq. 

Südost \J}j£} Vi?^" genuh wi 
iarq etc. 

•N'tfd U»Ä> genöb; *Xj qibla 

ffert v-JjP garb; VJ>«A4 ma.Iril». 

Nord JU*i «imal. 



Element yaxc «linßur pl «anaßir; 

,.-^. rukn pl arkän. 
Feuer .ü när pl nlran. 
Zw/Ü tl^> häuä', häua. 
Wasser *-Le mä' pi »Lyc niijäh. 
iErde (jiojt ard; V'y tur ^ > 
Äond J*o. rainl pl rimäl. 
Staub J^h gubär. 
ÜTcrfA J»>^ wähl, 
i/eer ^5\j bahr pi bihftr, äbhur. 
Weltmeer Joa^wJ! ^jsuit el-bähr 

el-muhit; ^^jLaSI oqijänAs. 
Welle —yA mög pi amwag; Woge 

ÄJjli: gäribe p/ gawarib. 

Ebbe und Fluth J*t} yz>- gilt wa 
me'dd. 

tf/er JaÄ gatt pi fiutüt, ^bLi 

Säti' p^ ^[y* 6awäti'; tJis> 

häffe; K&to däffe; beide Ufer 
ed-daffeten, qJ^xII el-äbren ; 
Seekiiste J^-L, sähil pl sawähil. 

Festland .i bärr ; BIS qärra. 
Insel $ßj>- g'ezire pl gezä'ir. 
Meerenge jl*j, jLi^j bugäz. 
Meerbusen, Golf y>> gön. 
•Ho/en Lwi minä; *Ua* m in e p i 



^^A mawanl, ^y« mfjan ; ^f 

me'raa pl mcr&al ; Jy* marfa'. 
Kanal *^J^> baiig p/ gJLfVi£> 

bulgan ; kleiner K. sUi qanat ; 

io-AÜ qanäjc pi ol» Ji qanftwat. 
Nee s-v^vj bubaire. 
TWcA o^_»> hdd p/ abwad u. 

OsLs^ hijld; itfj blrke pl 

hink. 
Flufi -*j na'br pi anhar; grofier 

Strom j&\i bahr; Aü J^iH jÄ 

bahr en-nil. 
Wildstrom, Rinnsal J»aa* sejl pl 

sojöl. 
.BaeA *L« ^Cy^U mdgra mft' (p/ 

iJ^lÄ* megirf) 
Quell jac <äin (tLo ^a£ cäin mft') 

p/ ^)^a£ <ujAn ; .«Mfcx* mämbar 

p/ ,«J-Äy« menftbi'. 
Tropfen ä oaä qätra p/ qatr. 

Brunnen Jj bir p/ .bl äbar. 

■ i 
<'isterne la> gubb pZ V-jL^-gibäb; 

a>jf^to ßihrig pl ßabärig. 
Äer^, öeür^ Jw*> g^bel pi gibftl. 

Vorgebirg \j»\j ras pi {j»}i\ ru'us. 

ÄM^rei jö teil pl tiläl. 



85 



Thal {ß^} wädl pl JuJ^t äudije u. 

,..Ü0» widjän. 
Ebene tf-^Us ßährä pl ^-.L^Uö 

ßahära, J — ^ — ** sa'hl; tL-bj 

wätä. 
Bodensenkung ,yh gaur, gor 



^5u»l_jJ bawädl; Kj.J barrijje pZ 
^.Lj barärl; jii qafr pZ qifär; 
frl^ 3 ßährä pl jjB,Uä£ ßahära; 
J»»«; saul. 



J J- W 



PFaW MlC gäbe; (jä-j^* hur6, hirl 
j9? ahrää. 



Wüste fcJ^'u bädije, ^vAj badw pl Höhle ä>L*/o magära jpZ magä'ir. 



3. Lufterscheinungen. Wetter. 



Regenbogen ~j'& (j*j£ qös qiizah. 
Unwetter iüu^; zaubäca pl zawäbi(. 
Sturm Xäolc ^u. rih cäßife ; KiLö 

firtina; £ji nau'. 
TFind ^u, rih />Z rijäh u. arjäh; 

Aeg. Südwind ,J^.'i qibli, heifser 
? «o^ marisl; Nordw. ^^\J 

bähii; TTw^enwinä! wu£ &md 

^^jjyww^i» ha,mBm(J?ebruar — Juni); 

heifser Giftwind, Scirokko s>y+*n 

samüm, Syr. ö5jJui gelük, gilüq. 
Sintßuth, Ueberschwemmung ,.^LSj-b 

tüfän. 
Regen Joa mätar; cIajw Sita ; e. 

Regengufs mätara ; grofstropfig 

^Jj wabl; dauernder R. J»*30 

hatl, hätlä. 
jBZite vjj^j barq ^jZ burüq. 
PFeWerZeMcAten (j^I+jI Imäd. 
£Zi<a und Donnerschlag jL-Ü-cL-ao 
ciq. 



päaqa £>Z 
Donner iAc. ra(d. 
Hagel OjJ bärad. 



Schnee p*& talg pZ tulüg. 

jEi* vA*JL> gelid. 

jRei/ 5-aÄo ßaqi<a. 

Thau ^_5«AJ näda. 

JVeieZ ^\-**o dabäb. 

Wolke iuL^U* sahäbe pl sahä'ib ; 

^tAP gaim £>Z gujüm. 
Dunst X^t buhär #Z 8r&j! abhire. 
Erdbeben *Jj|j zelzele. 
ÄMe OjJ bard, 8^5, J burüde. 

Hitze J>- harr, » ,5-^>- harära. 
Feuchtigkeit iu_jNb. rutübe. 
Trockenheit &**j»*J jubüse, &-Oj-£o 

nuöüfijje. 
Dürre und Mangel Ja^i qaht ; 

Hungersnoth ücL^U megäca. 
Sonnenstrahlen clxUi lu«äc j&. ä. 
ZicAtf ,_»i nur pl anwär. 

Schatten J*b zill pl ziläl. 
Dunkelheit &.+££ (atme. 
Finsternifs '».~tJÜb ziilme; ^jUo 
zaläm, daläm. 



4. Jahr und Zeit. 

Zeit 0^3 waqt 2)/ auqät; im^*} Ewigkeit (ohne Ende) äjAji abadijjje; 

zemän, .yot zäman />Z <u*o*.l ..-. f 

^ ^ ^ oÄne Anfang 3uJ\) azahiie. 



86 



Anfang tluXÄjt ibtid&\ ibtida. 

Mitte J-5*»5 wasat pl ausAt. 

Ende iuLfcJ nihAje; *l$ÄJt intihA', 

intiha, iü'ii |>Äje i om •& ^^W 
bi'1-ähir. 

Gegenwart ^Ls^Jl el-hal. 
Vergangenheit ,/fcL« mÄdl. 
Zukunft J^ÜJöww« mustaqbel. 
JoAr *.*** s&ie pZ q aÄo« senin u. 

oj*Ä*« senewät; y>\.c (Am ;>/ 

^olfcC) acwÄm. 
Schaltjahr 'iLu^&S &X*. eine kelnse. 
Monat .■§£> sVhr pl subür u. aihur. 
Woche Kx*:> -umra; ?j-^^ usbfif 

pZ ^ajLm) asübi'a. 

Ta<7 (24 Stunden) yoyi jöm p/ *-j' 
aijAra ; (12 St.) J-ji nebar p/ At. 

Wochentag JJtii •o^j jöm 8*ugl. 

Feiertag kX*c ^^j jöm add ; >«jj 
ÄJLkj jöm batale. 

Morgenfrühe j&m sähar. 

Morgenr'öthe ,S\b fagr. 

Aforgen ^\>j^ ßubh; _L*o ßabAh. 

Sonnenaufgang { j*+&3\ eJlL tulü< 
eä-äems. 

Vormittag ^j&Vo duha, döba. 
lf»fla S ^ du'hr; j. fjjjl 
nyßf en-nehär. 



XachmUtag j*a* »aßr, »Aßar. 

^&en<( iL*«w* me*«*, miito ; x*« £ 

<aiijj.. 
»s'ütirietiMn/eryonj ^ ««S J * v_J»~£ 

Kurüb eii^ms. 
^ienddamm* run-i \JU& iafaq. 
^46enddunir«V jUäc «atme. 

Aaefc J*J kjl, ltt; *LJ Wie ;>* 

J.uJ UjAlL 
Mitternacht J*JÜ! *JUai n^f el-lel. 

Aeu<e >«^Ji el-jöm; b 

uehAr de, 'unhArde. 
gettern *>»j~J' el-bAriba ; Hg. - J+a\ 

embAreh ; (j^' ««»■• 
vorgestern *»,LJl J^jS qabl el- 

bAriha; _ .-**t ^t Auwal embAreh. 

morgen »Ju bdkra; LVt gAdft. 
übermorgen sXj '«Aju ba(d bdkra. 
.s'/unrfe ÜcL» sA<a p/ sAtAt. 
Aafte Stunde 'isL* wA*aJ nyßf (ety. 

nußß) si<*. 
Viertel »tundf ÜjJum «j ™ D< ■*'*? 

drei Pier*e/«/unci«n cLjji jo^L» 

KfiL. t'lAtet arbAf sA«a. 
Minute *iuäo daqiqa p/ daqA'iq. 
Seeunde &*iui tAnije p/ tawAiu. 
Augenblick xxiJ- lahza, y*u iL^wi 

Umhat baßar. 



Jahreszeit J^as faßl pl fußül; ^^e /VüA/iny «tfj rabic 

mausim pl mawäsim ; Saison Sommer Ju*, ßaif. 

M awAn; die 4 Jahreszeiten Herbst «-ÄJ^ harif. 

iytei Kxj ; I arbäcat fußül. Winter *l£ä «iM, Site. 



87 



5. Christliche Feiertage. 
Fest cXa£ (a(id) ud pl oL^f acjäd. Charfreitag *.ÄJj=- K» »y ^o^j j 

Neujahr &Äa*jI i/»'j ras es-sene. 

Heil. 3 König .%..j^.]äJt\ ^aC ad 

ez-zuhür. 
Lichtmeß sp**.*i+j\ -.1*4.*« >A* £ ( id 

simcan es-s"eb 

Fasching %2>*a marfac ; ^*^UJ) el- 
läbm; »jj-XJi el-karize. 

40 tag. Fasten ^aju^I ^aö ßöm 

el-arbadn. 
4 Quatember iü-*;t X*jOfl el-arbä<at 

dzmine. 

<id gemic el-qiddisin. 
Charwoche ***Xäit K*4 el-gumca ÄUer „ elen |y^f ;ft*>X3 teskh- 

el-muqaddase. el-amwät. 

Palmsonntag ^«.aJL«jwJ) cXff>t ähad Weihnachten O^LmJ! <A^-c <id el- 

es-sacänin (•-xiwX<i). miläd. 



el-giimca el-hazine. 
Ostern ^*asl\ <AxC <id el'-faßh ; el- 

(id el-kebir. 
TFei/«er Sonntag vAJvA^ >As>2i el- 

ähad el-gedid. 
Himmelfahrt ö±x*aj\ , v^*i> hamis 

eß-ßumd. 
Pfingsten ä^aÄxJt Aa£ cid el-cun- 

ßtira. 
Frohnleichnam t_X.**.£>- l\a£ cid el- 



O 



AAwJvAäJ) ***.♦.>■ l\a£ 



6. Wochentage. 

Sonntag «A5>3l ^Ojj jöm el-äbad. Mittwoch '*..*-iy>\ ^ j. el-arbäta ; 

Montag ^-^aS2) ^c jöm el-itnen ; J-l*j.^l el arbäcä. 

-o J) el-etnen. Donnerstag ,j*»jm*> ^ j. el-hamis. 



O' 



Dienstag ä.5^L£j) ^5 j. et-t'läte ; Freitag 'lüxQ ^ j. el-gum<a. 
tLj^LxJI et-t'lätä. Samstag vc^.A^vJi ^ß j. es-säbt. 



7. (Syro-macedonische) Sonnenmonate. 

Januar J,LaJ) q^JU kämm et-tänl. August ^5 ab. 

Februar JsL-Ä Subät. | September jjlj! ejlfii, Ilül. 

Oktober J5 j! -j-/£ü teirin el-äuwal. 
November -i'Jül ,-j.j -Xio' tegrin et- 
täni. 



iJ/ärz .lot adär 



April 



Ü 



JJ/ai jLjt aijär. 

Jum* -J.jiS> haziran. 

./tt/t ;_j.*J temüz, teram. 



December }»Y\ qjJLT känün el- 
äuwal. 



88 



-. re'geb, Zeichen V-J. 
...Lot^i sacbän, Z. \J». 
...L*ia^. ramadän, Z. £». 
^ij-Ä sauwäl, Z. J. 
»JuüÜI (^50) 3O su'lqatde, Z. to. 

*j^» (^50) 3 Ö su'1-higge, Z. ö. 

sqjS? muharram, Z. y*. 



8. Muslimische Mondmonate. 

Jus §a/«r, Z. <ja. 

^i\ fc£\ rebic el-äuwal, Z. L 

j^i\ *<u. rcbi* el-Aür, Z. .. 

v3^l ^50^ ». ■•> gumAda ol-Auwal 
(od. J.3^1 el-üla), Z. L>. 

^»•^1 ^0U> g am Ada el-Ahir (el- 
Ahire), Z. -. 



9. Kirchliche und weltliche Würden. 

Pap** LLJ! el-bäba ; Ar. Heiligkeit Vikar woLi nA'ib p/ V-jt^i nawwAb. 

üLJt &.4-AOC tißniet el-bAb&. Dekan ^Ju ^ <»rif. 



Kardinal ÜJ&jf kardinal. 
Patriarch ii)u Joj batrik od. dßlai 

batrirak p/ batärike. 
Bischof sJÜi.v.1 usquf p/ asAqife. 
Erzbischof KfiäL^i (j»«£J; ra'is (pf 

rd'asä) el-asäqife; ^jUa* mitrAn 

pZ matärine. 
Mönch <— *^j rähib pJ ru'hbAn. 
Nonne *-»^'j rähibe p/ ol. 
^4o< jJvAÜ y*>AJj ra'is ed-der. 
Aebtissin üLPlJI ä»**aJj ra'iset 

er-rähibät. 
Prior £f&f\ 'f^ seh er-ru'hbÄn. 



Diakon J^^M jj-Uä iemmAs (p/ 

■emAmi»e) ingiÜ. 
Arehidiakon iL~*U£Jt j^ rA'if 

ei-BCtnAmUe. 
JEanotuitu ^oJU .J sü maqAm. 

Priester ,j«J» qaas, qisa; (J ^-^*Ö 

qasis p/ qussAn; ^jw-kW» qissiB 
pf ..jj u. Ju»jL«S qMAwiae (rty. 
qasAfiae); ^jptf kAhin pl '»J^i 
kähane. 

Pfarrer \^jyS> hürl (cureO pl *-> J_^> 
hawArine. 



Kaiser qILL« sultän pZ salfitin; 



.*a*Jt 



qaißar pZ qajäßire. 



Kaiserin äjUaL* sultäne. 

Zönfy y£.L« m^lik pl muluk ; Ar. 

Maj. der König (8üLiu»j iUlac 
t6X*M cäzamet (sa(ädet) el-me'lik ; 
die Majestät IJlxSl äyco^L el- 



hadret el-<dlja; 8r. Hoheit 

<ulüwwu-hu. 
Königin &XL« melike ; iAro Maj. 

ftXUil äJ^Ls- gelAlet el-m. 
Erbprinz, Thronfolger tX>pJi ^3 

wali el-fa'hd; -*»_£JI JüLd^- 
halifet el-kürsi. 



89 



Kaiserlicher (k'önigl.) Prinz J»..^U3 

CJ^U) JilkJL, negl (^ ^t 
engäl) sultänl (m^liki). 
Vicek'dnig von Aegypten -a2>o *Ji»\i> 
hidiv myßr; ^j.Jl\j£ÜI oUil 

el-genäb el-hidiwi; üj *jiAÜB.Ai3i>- 

el-hädret el-hidiwijje. 
Fürst -ka\ emir jj£ ümarä. 
Fürstin »->y«t emire. 
Gesandter c-^^^ ü6l />^ £aJ£\J| 

ilcijje ; j£&** sefir ^ sufarä ; 

OwsL, wäfid pl t\a. wuffad. 
Delegirter «AaoLä qäßid ; murähhaß. 
Abgeordneter, Vertreter LajL) nä'ib 

pZ V-J>jj nuwwäb ; cKe Abgeord- 
neten ...LSjjia^J! el-meb(ü/an. 
4^en« J^oLc cämil £>£ cummäl ; J.a^ 
wakil pl wukalä. 

Gouverneur, Statthalter ^1^ wäll pl 
> 
üä^ wulät ; ^♦i'lff» häkiin />Z 

hukkäm ; ji^A mudäbbir pl ^j ; 

OjAoX/o muteßärrif ^ in. 
Schatzmeister ,l*Aij^ haznadär. 
Richter [ c j!£ ^ l^di pZ b'Lüaä qudät. 



AWi uJ**A niusir; .LäjumwO mus- 
tegär. 

Staatsanwalt ^Ay^S\ ..CiA^Jf el- 

muddäü el-cumüml. 
Prokurator Cj^ül J-a^j wakil eä- 

6är( ; ^duoto ^fitcX-x mudäü ; 

^^.fiiAJl J»a^3 wakil ed-dä<wa 

pl ^^leA-Sl ^ü^ wukalä ed- 

dacäwl. 
Konsul ^-ta-X-i qdnßul, önßol pl 

qanäßil ; _j^oää qtinßü pl qunßu- 

wät. 

Notar , c g..& v_^j'ü kätib £äm. 

Schreiber s^Xi\S kätib p£ kuttäb ; 
^wli näsih; J.'£J näqil ; Sekre- 
tär jüi \^Ki\S kätib sirr. 

Beamter ly^Av.* ma'mür pl ,-»-j ; 

(XijJjj) w^ao-U »_^s>Laö ßähib 

mänßab (wazife) pl v^l_.^_;ol 

(v^ julisj) \^jAJJ> aßhäb manä- 

ßib (wazä'if). 
Polizei, Gendarmerie SojLiyis zab- 

tijje ; KgfcuLso zäbitijje. 
Polizeisoldat (j"j_}-3 qawwäs p£ qaw- 

wäse ; Schutzmann rsM> (p) 

bafir, "gafir pl hufarä. 



10. Militärisches. 



Krieg Oj5> harb pl hurüb. 
Feldzug yu* sdfer u. b' pZ esfär. 
Friede &X*o ßulh; JLw silm, salm. 
Unterhandlung »JoJjS*a muSärata. 
Waffenstillstand fciiA^ 1 hudne ; ÄJoLg» 

muhädane ; '»SJjLa mutärake. 
Friedensschlufs ^LaJi (i»U}5) J-&>5 

ihkäm (ibräm) eß-ßülh. 



Vertrag >A^c ca'hd , »vXg.fi cti'hde, 
%Os£>\.*./> mucähade , jL^uLao* 
mußälalia, &. Ä_sL._/» muwäfaqa, 
öl— Ä— J) ittifäq ; Vertragsbe- 
dingungen i-VgJÜf _b^«w Surut 
el-cä'hd. 

Capitulation ^*.AL*«Jüt l\^c <ä'hd 
et-teslim. 



Wahrmund, arab. Gr. Gespräche. 3. Aufl. 



12 



90 



Bäumung der Festung wJäJI £^L>t 
ihlä' el-qälca ; Uebernahme tesel- 
lum, istiläm- 

Armee (ji^> && P l £ u J öä - 

Brigade *I_>J Hwä' pl alwije. 

Truppenabtheilung <AÄ> gond p/ 
gunüd ; iüy firqa pl firaq. 

Detachement %0>JfSü tegride. 

Z^er J^^ mahall u. 8, j£~*A 

mu<äskar;^X~£ Ja^U« mahatt 
<askar; ^-to^*, i^j»^ <*rda, 
ördu türk. 
Verschanzung { yf^^ tahßin pJ At, 

tfa^' tahäßßun pl At; \j*\f* 

miträs pf metäris. 
Befestigungen oL«lX^JL*J Utih- 

kämät ; /e«<e Position q+** jfj* 

markez metin (raeni<). 
Festung äutiä qäha, qy'ha pl q^la< ; 

starke F. MjJuo ö q- meni(a; 

«•jAaoo o*a=> byßn haßin. 

ifart ,-j*is> hyßn pZ huß&n ; .La» 

* / / 

hyßär ; _ J bürg pj burüg u. ebrag. 

Mine fju lugm pZ lugüm. 

Belagerung, Blokade ,La> hyßAr, 

SytfL^ muhäßara. 

Entsatz jl*aM~ u£i fakk el-hyßAr. 
Aufhebung der Belagerung .Lars, «i . 

rafc el-hyßär. 
ifrwc&e «yLiä qantara pl qanÄtir; 

(Damm) j**£>- gisr pl gusür. 

Pulvermagazin O5.IJ! imj^ mahzen 

el-bärüd. 
Arsenal ».JL^L^.J* tershäne; .lo 

£jU»JI dar eß-ßanä'i(. 
Werkstätte J*jw mätmalpj raa<Amil. 



j&ß X t a r» hörne p/ hijüin u. hrijam ; 

pL^> hibA* pi *-^->' ahbijf. 
/.jni«nfrupp«n >*l-bi niiAm. 
Beterve ~**>j > 
Laudier j£ftfc»4 ihtijftt. 
Lanolrtwrm ^yJift^Ä— Jl el-muB- 

Uhßiin. 
Vorhut Jwuiil JuuJLb talüat . 1- 

<a»kar p/ «JblL> talA'i« ; «LOJU 

muqaddirne ; ,.t3j> ju-t^ V->L^t 

aßbAb birAßet quddAm. 

m *> — 

.vo«Mu< X~*^l (/>>*) *y>' &t iiret 

(od. muahbar) el-*a*kar pl j>\<^ 

awAhir; jJ' **— •Aqat el-<aikar; 

w Äli iUL^- vjLs=U»l aßbAb 

hirAiet jalf. 
Kampfreeerve £~j& j^b dA'hr el- 

<askar ; ijajyiÜ Jbj*^ 1 wW> 

geaed mahfüz ii't-U<wid. 
Wachposten y» uS* baraa p/ burrAa ; 

^äc gafar. 
Patrouille ,j— *e 'Aaaa p/ ; sJj& tauf. 
Regiment ^5^ ftlAj pJ At; u*3^ 

kirdius pJ karftdii ; -j» fög p' 

efwAg. 

o* 
Äotoiüon xioj}!, »i^t örta pl JOj 

drat ; i^jCb tftbür pi tawftbir. 

0Ked, Ä«A« ^Juo ßaff pi ßufftf. 
Kampf, Gefecht &3 qitAl , äIjÜU 

muqAtale. 
4n^r»/ ^oj-5^9 hugüm; *J^L^U 

muhArabe; CAoc iJU>- hAmle. 
Schlacht K*äj waqata, 'x*ä! 5 wÄqi«a 

»y.c cArke. 

j 

Scharmützel Ä— «.-.b^L* mulAtame, 
'jLw}UU munAwa^e. 



91 



Sieg xJLc gälabe , Jrfb zäfar , ->ai 
naßr, ä.Aai nüßre. 

Eroberung ^Xi fat'h, £^LaÄ*«I istllä'. 

Niederlage .a*w.Xj teksir, .Lm*XjI 
inkisär. 

Bückzug *Jt>j rägta, rigca. 

Flucht r»^jgj' inhizäm, io 3> härabe. 

Schlachtfeld w jw niä<rake, muctä- 

rak; v_ft*a* maßäff jrf maßäff; 
megäl. 



Feind ^«Ac tadiiww, cädü pl ttiAct 

ardä'. 
Alliirter, Freund v_Äsl^« muräfiq, 

vXS>lx* mucähid, u-Ä-yb* balif. 
Sieger \_^JLi gälib, jy*aX/> manßür, 

Jsuöa muzäffar. 
Besiegter V-^li/o maglüb, ,y*\A 

meksür. 
Befehl *o\ amr pl yi^l awämir, 

^*$<z>- bukm pZ abkam. 
Oberbefehl J^j^\ (^C=>) äoLi 

qijädet (hiikm) el-geö. 



Oberbefehlshaber (&j.aä»- _a/«! emir 
el-gujus (pZ timarä) ; (jä.^4* «AjI-ä 

qä'id el-geä p£ otyi quwwäd ; 

.X^wjyw sericäskar. 
General I — m — J bä6ä pl bä(5äwät; 

jm. j.-m^-/> mugir; j^y+> serdär; 

vjt.A> generäl pl ät. 
Oenerallieutenant oij-5 feriq. 
Generalmajor, Brigadier tLJ.-j^o 

miriliwä'. 

Oberst ^M-y« miräläj. 
Oberstlieutenant ^oliw ^♦.jLä qä'im 

maqäm. 
Major .c^-i rj!^ bimbäSl ; ^daxil 

el-cazim. 
Hauptmann _äLj:^_j jüzbäSi ; 

,..lkui qabtän. 

Lieutenant s_a-jLj nä'ib />Z *w>j_j.-i 
nuwwäb ; *J*As> halife. 

Oßcier Jo-jL-Xs däbit pZ JaL-A-zto 

dubbät. 
Sergeant ^vi^j im»)> onbääi. 



Fähndrich «ItA— Sj._a_j bairaqdär, 

••1 . ' / ' 

^.j^Val^U** sangäqgl. 

Soldat ^ 5j£.w*»c <askän( .X*w.£ (äskar) 

pl £ ' — .w._.c casäkir ; ^i\.i.> 
giindl ; Gemeiner _£-i n^fer jp£ 
jlftil enfär. 

Infanterie »L&^o «jL»**c tasäkir mu- 

6ät ; Infanterist oLä qarräb />£ 

»; ^Uw'ue mäsi _pi sLüwO musät ; 

x*Js zdlme ^?Z *j; ziläm; (j*J-J 

terräs pl in; Jäger (j>oui qan- 
näß pl in. 

Reiterei äjI^> hajjäle; Heiter {j»J& 
färis pj fursän m. fawäris. 

Artillerie iU^U »Ja tobgijje ; -4rtfiZ- 
Zem* s^iyh töbgi. 

Generalstab V-J^\Jt qI^iI arkän 
el-härb. 

Ingenieur (j*iA^o muhdndis pl in. 

Mineur -:£W*J lugdmgi, lagymgi. 



92 

Trompeter J 
wäq. 

Tambour 3^° tabb&l 



jLii neflai; vj£ b»w- rarlamtniär dy~j r-ül pi ri..il. 

SchUdvache ^Ä^, jjfk hafir; JJe 
(Am, jj-U^ä <aaaAe p/ in 



Waffen £U BÜäh f/ £^vl~t ea- 

liha ; Büstung ^ß» *Ac <dddet 
el-härb; ^u«nV'»<UT>sr, Equipirung 
jj^^J teghiz p/ ät. 
Kanone <«iAx midfa« />i medafi«; 
Batterie äw<^« mirmät pi merAml. 

.Fünte Kft&X<j bunduqijje pZ ban&diq ; 
iüLul J qarrabine ; Zündnadel- 
gewehr 8 ; j"ÜI *-^^>J bundaqijjet 
el-ibre. 

Bajonnet »J.» härbe j)/ birAb. 

Pisfoie i^ViUL tabänge p/ At. 

Säbel v-Ju** sef pZ sujüf; Degen 



\J"-i 



sis. 



DoicÄ <&>*£> bangar pi hanagir. 
Lanze &j*, rumh pZ rimah. 

Bogen u*j5 qos pi aqwäs u. -**5 

qusi, qisi. 
P/eii J*xi nabl pi nibäl ; ( *^w< sa'hm 

pi sihäm, esbam. 

Keule üj.*J nebbüt pi nebäbit. 



Schild ltj-J tan pi turüa ; ä-ä 

diraqa pi daraq. 
Pulver O^b btrüd. 
J9i« (jaU^ raßA0. 

Äuye/ JüL> gdlle pi gAlal; k^j 

raßAßa pi At; JTonon«n*. äA*' 
kdlle pi kdlal. 
Bombe, Granate fcjtil qumbdra, 
qumbdle pi qanäbir, ML 

i 
/Verona Ojjb jU* «anoAr bftröd ; 

X&6I faiake pi falak ; 4**V 

miik pi «*£*ijj9 fawailk. 

Patrontaiche *j^su\ o*J bfit el- 
fai.k 

Rakete tfl&i faüaAke. 

7Vomm«f J*ji? tabl pi tubi'il. 

2Vomp«<« c3yJ böq pi abwAq ; -aÄj 
nefir. 

JFaAn« tj^J UwA' pl ÄJjJt Alwije; 
iül^ rAje pl räjAt ; »JLaJ bairaq 
pl bajAriq; vJ*^U~ aangaq; 
.Feidz«tcAen fX* <AUm pi adAm. 



11. Marine. 



Flotte ^_jixJ ustül pi JuJW^J asätil; 

türk. L*AJ»,0 donünmä ; Geschwader 

v_. ai'ye ä^Uc camäret meräkib. 

/ScÄi^" v—»ij* märkeb pl meräkib ; 

HjÄ»* sefine pl süfun u. sefä'in ; 

*^}4 bärige pi bawärig. 



Dampfer 8y>b bähire pi bawAhir; 

y^J^j wftbör pl Ät. 
Kriegtschiff (^aLu >-^y° maf keb 

bdjlik; Mgrb. iuLÄs». göTne pl 

gifan. o 
Kaper 'xiy» sone pi 6ön. 



Fregatte xblSJ firqäta; Panzer- 
fregatte 'iLti.^\A O f. mudärraca. 

Corvette »— x-Ö-i naqire; o>£?-5 

korbet. 
Galione ^yA-s- galjun pl galäjin. 

Bot, Kahn, Nachen <JJj_5) zäuraq pl 
zawäriq ; OjLd qärib pl qawärib ; 
'tSy& felüke pl felä'ik; großes 

VjyL&Jk sahtura; Nilbot Xj^PO 
dahabijje. 

Mast {^J~*o ßärl pl ^Syo ; Drei- 
master i C,5kAÖ XSjLS OlJ &" 



Seemann ^ßj^l bähii jöZ iü bahrijje; 

_^U melläb. 

Matrose c 'i+i nüti pl nawätije. 

Ruderer O^Ä qaddäf. 
Admiral -^Jt ^.xl emir el-bähr. 
Kapitän (j^^S. ra'is («fy. (j^rJj reis 

m. (j**J, räjjis) p£ ru'asä; ^LtauS 

qabtän pl qabätin ; ^b , rubbän 
pl rabäbine. 
Hafenkapitän (Iaa.#j) -**j*j\ {j*^A) 
reis el-me'rsa (el-minä). 

Steuermann XiiAJt .jlX* mudäbbir 
ed-de'ffe. 

Pilot ^+1*.a mucällim ; tc\i>lj na> 
hudä pl nawähide. 

Anker »Lww-a rnirsät, iüLwyo mirsAje 
jpj ,,-wl^o maräsl; <^SS> halb p£ 
hulüb u. a'hläb; Mgr. vjLJa^ 
mihtäf. 

Magnetnadel ^jJaXx+tt s^jt ibret 
el-magnatis ; Boussole ».J^ '»^■t^ 
bßt el-ibre; XUsjJ büßola. 

Flagge ä-jiAJo bandira; ö-xJ bäi- 

raq; *Jlc cälam, s. Fahne S. 92. 

^tn&erpZate i^j"* me'rsa. 

p 
Landungsplatz Li ^o märfa . 

Schiffsbord C*^j*Jl O^-b täraf el- ! ifa/en ÜLy« minä; jvXo bender |)2 



sefine sät t'lätet ßawäri. 
Dampfschlot '».i.£>\XA madhäne p£ 

medähin. 
Ä^eZ xli qyba p/ ?J^* qulüc u. 

c^Lis qyläc ; c'j^ sirä< pZ xc-vi) 

asri<a u. £ <-& s"uruc. 
Äao ^-^'j rägic pl rawägu türk. 

r\r»** seren. 
Tau J~^5> habl pl hibäl ; 'ilAyi 

kümane. 
Ruder O^JcfV.*, ottXJW, ol<A&* 

miqdäf pl maqädif ; <c.i_\^ midra 

pl ^.tiA/o medäri. 

l£*w suk- 



Steuerruder '»iö de'ffe; 
kän. 



a 



märkeb. 



benadir, s. S. 84. 



12. Handwerke und Künste. 



Arbeiter Jmw (ämil jpZ xl*c (ämale; 

Arbeiterin mIiLS saggäle. 
Handwerk iü.o hyrfe pj hyraf; 
Handwerker «jLas ßänic p£ ßunnäc 



Kunst xcLäao ßinäca, XjtxXo ßanca 

«■ . 
p£ ßana'ic ; Künstler ^jtSlXj-a 

ßanä'ici, cIäao ßanna< pZ in. 



94 



Meister <3L-Ä-*»I ustäd ; ^*J-*-.* 
mucällim. 

Lehrling tX^Jj' talmid pl talamid 

u. taläraide; Bursche, Geselle 



Administrator J^ mudir. 
Amme 'is*oy> murdfca; ä-itj daje. 

Apotheker ßax. tattär (Droguist) ; 
J^tX-wö ßaidaläni p/ ßajadile; 
>t;>t egzägl; ÄJ^ju« 
matgüngi. 

^r«< «-*-^.b tabib p/ atibbä ; (**£> 
hakim p/ hukamä; .4rznei7run»< 

vLdaJI ^JLc <ylm et-t^bb. 

Astronom ^+&>kA munagyim ; ^^f 
neggäm ; .ä«<roTiimjie Kaa^Ji *1s. 
(\&Ssü\) (jlm el-hai'e od. hi'e, 
cylm el-fdlek. 

Bäcker j~*z> habbäzpZ in; Bäckerei 
»jU3> hibäze 1 ). 

Bademeister g wcl ,»■> hammämi ; 

w$%3 dalläq (Kneter). 

Bankier OUs ßarräf; ^5^*o ßai- 
räfi pZ ßajärife. 

Barbier ö^> halläq; ^jj* mu- 

zdjjin. 
.Bauer _^Li falläh pZ in ; c\y zarräc 

Baumeister *Lo bannä'; .L*** mi<- 



c **a ß*bl pl ßibjAn; ^ft <aun 
pl atwan. 
Werkstatt OJi^ muhtaraf; »Ajj 
warte; /*oAri* JsM ma<mal pl 
ma<amil »Sj>S kerhine pl 4t. 



mir pl ijje; O^Jt tr^* 1 
mubdudis el-bujüt. 
Bildhauer JtLjLi naqqaa; £.JwO 
J^i^l ßani< et-tema/.l. 

Bötticher V->-*3 qabbab; J*-*— * 
J-«JjJl <amil cl-baramil. 

ÄitomJfcer .P-^ neb&tl; Botanik 
OÜLJUT ^♦Jlt <ylm en-ncbätat. 

Buchbinder vXLs^ mugallid; v.iL^ 9 

ßahblf ;JJ*> ßafOr. 
Buchdrucker gUb tabbi<; >«LaJ 

baßßAm. 

Buchhändler ^j-*^ kdtubl; ^-u 
v.^ bajjac (pl KcL ba(a) kdtub. 
Chemiker ^e*L^fS kümjawl. 

Chirurg r^~f B*"*^; ^— ^~= > 
baggftm (Bader). 

Dichter jL& 6a<ir pf sdrarä. 

Diener ^o^is> hadim p/ huddfim u. 
hädame ; y*\y\z> haddam pl in ; 
Dienerin iü«oL5> hftdime p/ ba- 
wädim; Dienerschaft ^cXi» hä- 
dam; Dienst 's**\\z> hidmc pf 
hidam. 

Direktor JiÄJ nazir, mudir. 

Dolmetsch ■JL.i.^jJ targuman pZ 



6- - 

) Form äJLäS für die Zwntf : Kcbo dibäga Gerberei, iülxaS qyßäbe 
Metzgerei, »sLJo tibä(a Druckerkunst etc. 



95 



tarägimin u. tarägim; ^#.s>-..ä«ä 

mutärgim Uebersetzer. 
Drechsler Jo\j^> harrät. 
Droguist *£%P cattär. 
Erzähler oüü naqqäl. 
Essighändler 0^Li> halläl. 
Färber fl*+& ßabbäg. 

Fischer i^.*** «^aao ßajjäd sämak; 

Mgr. o[_j.S> hawwät. 
Fleischer V-jLa'i qaßßäb; ^oL^Ü 

lahhäm ; .) i> gezzär. 

Führer J-xio dalil />/ tlfoi adillä. 



Gärtner ^JLXmO bustäni 



O' 



.üümoÜi häuli el-bustän. 



Jy 



Gelehrter ^♦JLc cälim, ^«.aIc calim 

2>Z ciilamä. 
Gemiishändler jLflJ baqqäl. 

Geometer — l**/> messäh ; (j*lxä qaj- 

jäs ; (jaiAÄ^-* muhe'ndis. 
Gerber c:Ljt3 dabbäg. 

Geschichtschreiber ~ . *./« mu'ärrih. 

Glaser _,L>: zeggäg; jfjßil J-*^ 

<ämil el-qazäz. 
Goldarbeiter «jLaö ßä'ig, ßajjäg. 

Grammatiker ^_^^\.i riähwl. 

Graveur *£[&>■ hakkäk. 

Handschuhmacher v_3fc.ft.XJl cI-a-J 
bajjäc el-kufuf. 

Hebamme äJjUJ qäbile. 

Heuhändler v_i^Lc <alläf. 

ÄVtfe ^c'j rää ^ sie. rucät. 

Huf schmied Jja*.i baitär^Z bajätira; 
vAÄxixi nadbe'nd ; -S-\^Uäao 
ßafthägl ; Mgr. «U-** semmär. 

Hutmacher Ja*.ä\.i baräniti. 

Jäger oLyo ßajjäd ; <j>öLää 



Ingenieur jj^^x^a muhe'ndis. 
Juwelier ->^?j.> gewähirgi. 
Kalligraph jQJa.Z> hattät. 
Kaufmann JfSl'i tägir ^?Z tuggär ; 

Kaufmannschaft s.Ls^j tigäre. 
Kameeltreiber jL*>- gemmäl. 
JCocA ^LJb tabbäh. 
Kohlenhändler ^oL^wS fahhäm. 
Küfer s. Botticher. 
Kupferschmied (j*L^J nahhäs. 
Kupferstecher .Iäs> haffär; u&läj 

(j*L^>i ^ß naqqäs - cäla nuhäs. 

Kürschner z\ j$ farrä'. 

Kutscher -S>-\j.£ carabägi; ö|_j.w 

iÜLJyxJi sawwäq el-carabäne. 
Lastträger <jL*5»- hammäl ; O^«^ 

iSajjäl; (J-Xfi cattäl. 

Lehrer ^♦.JL*/0 mucällim ; ä.->I^S> 
höga, häge; OLÄavI ustäd /?Z 
asätide. 

Leinwandhändler y ji bezzäz. 

Lichtzieher d~+£i sammäc 

JfaHer jfo dalläl. 

JfaZer ._j._Aa_x> mußäuwir ; (jiUü 

naqqäs\ 
Maulthiertr eiber \jJti bag^äl ; ^ .l&o 

mukäri. 
Matrose «.^L« malläh; 'Sjj nütl pl 

nawätije. 
Maurer fcLü bannä', X+xa micmär. 
Mehlhändler oi_x_iO cLo bajjä( 

daqiq. 
Messerschmied -iuSiSs+N sekäkinl. 

Milchfrau iüLJ labbäne. 

Müller qL^^L tahhän. 

Musikant O—ta-^o mutrib,- , c _j^I 



äläti; milit. ^J'üji naubätl. 



Nachtwächter (j*le <asa pl <aaaa. 

Nadler JJ abbär. 

Obsthändler iJ'tj&ll cLaJ bajjäf (p/ 

Kcb bäca) el-fawakib. 
Pantoffelmacher ,^UjI»j bawäbigl. 
Papiermacher vJJkj warraq. 
Pastetenbäcker ^-JaLiaä fatatiri. 
Philosoph Oj^IaS failaaüfpf falAaife. 

B^er JLb»> hägg p/ gL£* hujgAg ; 

J! ; z&'ir pj ,1^; zuwwAr. 
Polierer J*äa*o ßaiqal. 

Räuber <-*!->• harami p/ iu ; |jaJ 
lißß p/ lußüß; Ä<ro/*»enraui«r 
vJuiaJt cÜaS qattftc et-tariq. 
<• * 

Bedacteur jj^* muharrir ; ~«*a4 

mtinsT. 
Beishändler thj razzäz. 
Beisender jLw säfir pl suffär ; -9L*m« 
■i 

musäfir ; Passagiere U>tf . rukkab. 

Äoö^er J^w sarräg; .y^gjM su- 
rügi. 

Sänger ^-i** mugänni ; Sängerin 

mugannije. 



Schauspieler \ja^£j> muöahhiß, 
jJU^ nramä^il, c^c^il JjTf^, 
min ä'hl el-meläcib. 

Schlosser ^Lää qaffäl. 

Schmied o!^X> haddäd. 

Schneider -bui> hajjat. 

Schreiber s^aÄ" kätib pj kuttab. 



Schriftsteller 

UÜU muallif; 
Schuhmacher OiXwfiskäf, iskäfi pj 
s; *lvX> haddä'. 



mußännif, 
münsT. 



Schröpfet s«l& fcaggAm. 
Schtcertfeger v3>*-~ «ujüfl; J**^ 

ßaiqal. 
Seifensieder ^iy^-*o ßabönl. 
Setfer v3^> kabbil ; JL& J^wi 

•agil el hibil. 
Seiltänzer jloL> gambAx ; V -,U^ 

be'hlewAn p/ behtlawin. 
Steinschneider JJ&" b*ggAr. 
Tänmer \J^*-*j raqq4pl ; Tänzerin 

ürfjlft gaxije pl gawAal. 

Taschenspieler ^ö y , » -.» • > aa»wadl, 

Jyu£t/c musaiwid. 
ThierarU JJSa^i baitir p/ bajAtira. 
ThürsUhtr yc»l> hAgib p/ feuggAb; 

ot^j bauwAb. 
7fccA/«r ^l^ü neggAr. 

7fy>/ar ^l^Vi fahhArt. 
Todlengräber \jX*l nebbAI. 
Tuchhändler £>^l c^J bajjA. 

elgüh. 
Tuchmacher (jil*ä qammai. 
Uhrmacher JiLcL» aa<AtI. 
Verkäufer £jU bA'i< pl KfiL bA< a ; 

eLo bajjA(. 
Waffenschmied *-^JL*t eU*o ßannA( 

ealiha; ^^JJJii tufdnkgl. 
H 'ahr soger JL*. rammAl ; ->Lw, aahir. 
TTa««0ftrd^er f-ÜU» aaqqA*. 
Wäscher uu«*£ gaaaAl. 
Walker j^ai qaßßAr. 
Wechsler 0I.0 ßarrAf «. Bankier. 
Weber w5ob> hA'ik pj itf J> hAke 

u. w£*£=>- hujjak ; mf Ix» hajjäk ; 

^wii nAaig; _L*Ö nessäg. 
Winzer s*\S karräm. 
JFirtA (Gastw.) {JiJJS) ^13- w*=»4jo 



97 



hän, ß. ftinduq ; ? ^üuc> Zimmermann jl^i neggär. 

Zuckerbäcker oJ& qannäd. 



häng! ; Weimvirth J.ar> hammär. 



13. Kleider und Stoffe. 



Kleidung ^LJ libäs pl elbise ; 

(W^JL* mälbas pl meläbis ; Anzug 

äJju be'dele. 
Kleid ^jiföh, töbpZyijäb u. e/wäb; 

Kleider (alte) ^OiS> hudum. 
Ueberrock qLLää qaftän; ^io, ridä; 

:Lxaä qambäz pl qanäbiz ; äj>-J 

färage; xxaao^ mußabbäga. 
Mantel ^L*x cabä üftnA. (abät, <abäje 

pl Ä-M.fii äcbije u. ( ac cübl ; 
ijwJjJ bürnus pZ baränis ; <liy^ 
kabbüt ; &X£u* mäSlah. 






Jacke &— ■*■— ■> gübbe p£ gübab ; 

-Frauen/. .♦«Ih.wr) fustän p£ fa- 

sätin. 
PFis«2e üj .lXao ßadrijje ; Unterjacke 

r\j*\ zebün pl ezbine. 
Hemd (j»3a*.ä qamiß pl qumßän. 

Hosen uU^*« sirwäl {ü\^r^>) pl 

saräwil ; (j*L*J libäs ; kurze KjLj 
tubbäne pl tebäbin; mit Gama- 
schen .jJL^Ui sabiur pl öahägir ; 
seidene Frauenhosen ..tLxÄÄUi 

slntijän ; Hosengurt, -schnür 'sSö 

dikke, tikke pl dikak. 
Strumpf O \y>- gäurab pl gawärib ; 

0)y__s>- garäb pl egribe ; pl 

öLüJS kilsat. 
Schuh V-Jj^^o marküb pl maräkib ; 

Jjti nad pl nicäl ; tl<As» hidä' 

pl ähdije ; 'JJtJO ßärme pl ßäram ; 

Wahrmund, arab. Gr. Gespräche. 3 



Bauernschuh (j*l<A_-*o medäs; 

iüo^,«.Lj täsüme pl tawäsim ; grobe 

uj-Jj 3 zerbül pl zeräbil ; europ. 

'iyXiS kundura. 
Stiefel &^j> gizme pl <i>\ u. gizm ; 

äj_j-*o müze. 
Pantoffel ^y^ bäbüg pl bawäbig. 
Turban &«U.c camäme pl camä'im ; 

JÜÜ läffe. 
Hut *Iajo.j borneta pl baränit. 

Mütze 'iy»*jXi qalänsuwe , iLwJlä 
qalluse pl qalänis; Fez (jii^jja 
tarbüs' pl taräbis ; weifse Unter- 
mütze KgSUb täqije pl tawäqi. 

Pelz «j J fe'rwe. 

Kragen ^JLi\ ziq pl ezjäq; *&a5 
qtibbe; oLÄi> hynäq. 

Aermel ^*j kämm pl ekmäm u. 
kimame. 



Handschuh 


Ol_r 


keff p/ 


kufüf ; 


0, > 


JB/ 


guwänti ital. 


Tasche v_>~* 


> gSb; 


Beutel 


LT-A* 



kis pZ ekjäs. 
Taschentuch J.jcXJ^o mendil ; iüo^° 
mahräme. 

Knopf jX zerr pj ezrär; Knopfloch 

Sj -c (tirwe p£ ^5j^ <ura - 
Franse -ku-w ^ a "* J^ Sarä'it. 
Frauenkleid KiLiLLo mintäne ; ,..l£x*si 

fustän ; Jäckchen iw>- gübbe. 
Aufl. 13 



Schleier ßfyl biirqa< pl barAqi( ; f~ 
sitr ; ÄJuLit« miqna<a pl maq&ni« ; 
mandil. 

Shawl vJl& fiäl j>Z SllÄn. 

Gürtel pip- hiz&m^ ol u. abifme; 

«j 
.Li; zunnAr jpZ zenänir ; Geldgurt 

j+£ keiner. 
Schmuck J^ halj, *J^- hdlje, 

m > 

hilje j>Z Jt&» huli, hüi. 

JwweZ j^> gauhar pl gewAhir. 
Kopfaufsatz von Gold w*$>j U°j* 

qurß (p£ aqräß) dahab. 
Diamantfeder daran jj*UjI k&Jj 

riset almäs. 
Ohrringe UiJb> halaq ÜJinA. 8 bAlqa ; 
JsJJ qurt pZ aqrÄt u. aqrita; im 

oberen Ohre s_su.il sanf />/ fiunüf. 



Siegelring f*J'^> hatcm p/ hawAtim. 
^aMnn'n; *u*tj>> hixAme. 
JlaUring oder Kette Jiyk töq pl 

atwAq. 
/tym"? viu^L> halhAl pl halahil. 
-Jmuparijr« ^jj~ liwAr pl aaAwir. 
Schnalle ^+*?\ »baim p/ abArim ; 

JÜÜo bökle pi bdkal. 
A'omm J j .».« malt, milt. 

Stecknadel {j~f}>2 debbüs />J debAbu; 

<£LmA meMAk. 
Xähnadel ijl ibro j>/ fbar. 
Fingerhut ^ -J>£f ketobin. 
Sonnenschirm »,ju»»»*w lemsijje. 
.$<«* tLofi «aßAt, k^L^ofi <aßaje. 

^r»Ä« 8,lL naddira, />/ At; CL? *x- 
(ujün; oUj^ä mwainAt. 



^o/ 1 , Zeugi (jiLJS qamAä />/ aqmiSe. 

Fotfe Üyo ßüf. 

Baumwolle ^yas qutn, qoton. 

Xeinwond jj bezz ; imLä^ kettAn. 

Seide jj^- harir pZ hara'ir; ÄoA- 
aeide »uJ>- häm; ji qazz; Flock- 
seide o^Ä^ kitkit, ke'tket. 

Mousseline tjkLw fü. 

TmcA j^> guh p^ agwAh; Mgr. 
>• ä_L» mylf, mulf. 



Sammet J*^U mAhmal ; JoLa-IaJ» 

qatife. 
£ro*a< -Lo J dlbig , »LjO dlbAh ; 

vjj— «Ji*J istAbraq. 
^</a» l/J^t atlaa. 
Kattun, Jndienne (^JJ&) si^-i- 

Bit (bindl). 

1/oire -y+A yi^- harir mumAwwag ; 

^c^U muljajjar. 
Taffet (j~ft^> ganfa*. 



14. Vom Menschen. Altersstufen. Verwandtschaftsgrade. 



Mensch qL*J| insän pl ^li ((Jjt 
unäs) näs; f^\ ^\ ihn Adam pl 
f&i ^J benl ädam; die Menschen 



yJÜL^il el-halq, ^^t el-wara, 
^oU^I el-Anäm, anAm, ykJ' el- 
baiar. 



99 



menschliche Natur Jü.*M..Jt äJaÄji 
el-fitra el-ba£arijje. 

Mann J»^*j ragul , rägol pl rigäl ; 

SL* mar'. 

So • £, o 

Weib bLa mär'a, äUäl imrä'e pl 

*L**o nisä , q!j.am,J niswän u. 
»j./A*.i niswe. 

Äind lXJ«, wälad jpZ auläd ; kleines 
^- S— b tyfl £>Z atfäl ; Säugling 
«-yto. jÄb tyfl radic. 

Zwilling s>\yi tau'am ^Z ^♦»j[j-j 

tawä'im m. ^ol_jJ tu'äm. 

Knabe <.*+£> ßäbl ^Z ßibjän ; <AJj 
wälad p£ auläd. 

Jüngling V-JL&. gäbb ^^ s"ubbän ; j»^Lc 
guläm £>£ gylmän (Bursche). 

Mädchen *«_ a& bint pl banät ; &jy*^0 
ßabijje £>Z ßabäja; erwachsenes 

äjL& öäbbe j4 Sawäbb. 
Jungfrau -Xj bikr jpZ ebkär; tlAe 

cädrä pZ cadärl , <adära ; relig. 

O^ÄJ betül u. s. 
von gesetztem Alter Jȣ^ ka'hl m. 

J^K käbil pl kühhal u. kuhul. 



Greis £*&" &&]} P^ 6ujüh; .LaX>I 
ihtijär ; Greisin ü'.j^ß cagüze pl 
cayä'iz (;*•■> caguz m. u. /.). 

Altersschwäche , Dekrepidität sqS> 
bäram ; dekrepid »3 härim /. 8. 

Geburt J> jLy« miläd , oJlyA mäulid, 
8l> j», wiläde, '-VJ*' maulud. 

Kindheit *-dÄ.b tyflijje , ä.-Jj— Ä_L 

tufülijje. 
Jugend V-Jl^ü £ebäb. 

Gesetztes Alter &Jj„g.Xjt qm sinn el- 

kuhüle. 
Greisenalter iL;>»...^l.A..ü gehüha ; 

}£a:>j.jcw sujühijje. 
JPAe —LXi nikäh ; *-??.; zige, ziwäg ; 

*>>3<^}< izdiwäg. 

eheloser Zustand Ä,xJ^ic cuzübijje ; 
ehelos *■— ^j* <äzab _p£ aczäb , /. 
KjiC (äzabe u. *Uj*> <äzbä'. 

verheirathet _ji_X_/> mutezäwwig, 

•J»PlÄ/> mute'ähhil ; jProM &>^X>L* 

menküha. 
Gatte — .^j zog />Z ezwäg; Gattin 

&>»: zöge, &uj> qarine. 
Wittwer ^A.\ ärmal, /. annale, pl 

arämil. 

^.aÄj jetim pl aitäm. 



Vater ot ab pl ^Li äbä' w. i%. 

oL^t ab'hät; jji äbü; jüt^ 

wälid. 
-i 
Mutter |»l umm p/ oL^*t ummahät ; 

siAil^ wälide. 
Eltern qjAj|Ü5 el-wäliden, .^.I^J^t 
el-abawen. 



' Sohn qj! ibn (,-»-J ben) pl ^L.Jot 
ebnä' u. imJh^J benün vlg. ryj^J 
benin, £ta£. constr. ^Jo be'nl. 

Tochter <&.*j bint />Z banät. 

Bruder yS ah, *3"5 ähü />Z 8^3-1 
yhwe u. (relig.) q[^>5 yhwän. 

Schwester o"«£>S übt />Z ahawät. 



100 



Grofsmter J^-> gedd (pl egdad 

Ahnen), Orofsmutter sA> geMde. 

Enlcel cUä5> hafid pZ hafade u. ahfftd. 

OAewi rȊ<erZ.; ,** <amm pl a<mam, 
6nä«er/.; JÜ> hal p/ ahwal. 

Tante iUc <amme, *JL> Ijale. 

tfe/e («"P&J iSl #! ibn el-ah 

(el-dht); Nichte £&\ &> — • — ? 
(oJ>^) bint el-äh (el-dht). 

Vetter (Base) S+-*^ C«*-M ü*t 
ibn (bint) el<ämm. 



Schwiegervater ^+z> himü, L.»-» 
hdml; -mu««r »-*> hamät. 

SeAirw^erwAn ßy'hr , ßa br «. /oty. ; 
v^^j. rabib; -<oeÄ<«r 8; ä-tf 

Um 

Schwager #o ßy'br j»/^^» aßhir; 
J^^X-ft <adil ; ScAicfy«rwi 8 
«adile. 

Verwandte (^-JjJ» P*) ^^ d- 

aqribft; (V/*') Vj-*^ «1-aqirib; 
iulyül J^t a'hl el qarabe; ^\ 
gijAS diu '1-qdrba. 



15. Sinne und Theile des Körpers. 



Sinn &*i> hasse pl {j^_y^ bawaas. 
Gesichtssinn j*oj3\ K*wl>- hasset el- 

baßar; äyoUl a^ftil el-qdwwe 

el-bäßire. 
Gehör *4»<*JI _ h. es-säm< ; oLl 

ÄjwLwJI el-qdwwe es-sämi<a 
Geruch ^+£d\ ~ h. eS-samm; UÜI 

koL&Jl el-q. es'-s'ämme. 
Geschmack vJJyXii iu*l> h. es-söq; 

»iu!(ÄJI äyiSl el-qdwwe es-sa'iqe; 

ol du* mesäq. 
Gefühl ,jw.*iJI iL».l> hasset el-lams. 
Farbe, Teint q^J 16n {pl alw&n). 
Ton, Stimme \J>yo ßöt pl aßwat; 

IiAaö ßäda. 
Geruch,Duft 'iLs&ij rä'iha pZ rawä'ih. 
Körper qiAj be"den pZ ebdän ; Jo*o* 

g&ed pZ egsäd ; _^***> gism pj 

egsäm. 

K°Pf w'j ra's , ras pl y*^, rd'us 
M. y*jvj ru'üs. 



Haar j*J» sa«r pJ «i'ftr u. sa<ür. 
,ScA«te/ ^yU jtfÜb, ^io nftföh. 
Abelen &» qafa, Jüu>y nauha<a. 
ÄrtVne q*^ g cb in; *i * > gAb'be; 
fiWrnAaar ***flU naßije pJ na- 

waßl; Ährn/oci« KftjJ qVab« pJ 

dawa'ib. 
Gesicht a»j wagh (t>ty. \J»$ wi«, 

wyM) p/ wugtlh. 
Auge q*& «ain pf mjdn. 
Augapfel q^xII i&>J> hadaqat el- 

cain. 
Augenbraue ^yA*^ \ r *£>L»' bftgib 

el-'iün, Dual el-hagiben. 
Augenlid yS£>- g^fen pl guttm. 

o > 

Wimpern y+su) V>^ hudb ^ (xi ' 

hddub) el-fain. 
Schlafe gJoo ßudg Du. ßudgSn pi 

" pi maf 



Ohr O ol udn pi ^Ul ädan. 

iViwe uÄii anf pi änftf u. unüf; 



101 



Nasenloch .L^U/O minhär, -^\.i-« 
minhir pl menähir. 

Wange <^> hadd pl hudüd; '»Sojc 

cärida pl cawärid. 
Mund .^i fam, famm, fumm ; *j.b 

füh pi »5j.sS efwäh. 

Zahn ,-yw sinn p^ esnän ; Beifszahn 
\*jLi näb p^ enjäb; Backenzahn 
\jkJo dyrs pi adräs. 

Zunge <>.LwJ lisän. 

Gaumen y£.AS> hänak ; ^äJI v«, ää/* 
säqf el-fäm. 

Lippe VJüb s*äfe, gife pZ »Iä£ äifäh. 

Kinn !♦**<-> däqan. 

2?arZ ä^> lihje pl gß- liha; Kinn- 
bart /•yj'-* däqan; Schnurrbart 



\^AyJ+*j\ es"-s*awärib. 



x_x_J, 



jETaZ« oiic cunq pl am 

räqabe. 
Kehle _£ls> halq; *yil5> hulqüm. 
Schulter i_äXj kitf, kätif pZ ektäf; 

OJ. J*~c cätiq ; Schulterblatt Ayt 

_ftÄ*J! 16h el-kätif. 
Achselhöhle JojI ibt. 
.4rm cl.O diräc pi ädruc ; »A— *ia_fi 

<ädud ; Vorderarm J>£.* säcid. 
Ellbogen OÜyO mirfaq ^?Z meräfiq; 

c».j kuc pZ ekwäc w. küän. 

Hand <Aj jad , dZ«?. jadd pl ^ j=<Ajt 
äidl «. ^OLji ajädl ; Handfläche 

JjS keff pl kufüf , äJS-I^ räha ; 
Handwurzel ^+~*a..x-A mycßam ; 
l\cL* säcid. 
Finger Jt^Aol yßbac p^ /tjL^>5 aßäbic, 
vlg. «j|fc,Aö ßawäbk ; Fingerspitzen 



...LaJ benän, J-*Li) auämil (sing. 

&JUit unmule) ; kleiner F. ^a*£> 

hinßir ; Bingf. ._xa_x_J binßir ; 

Mittelf. iuoLb*«jJ! el-wastänijje ; 

Zeigef. KaLdUi sebbäbe; Daumen 

,¥ : J J *1 ibhäm p^ abähitn, »Zy. 

bähim pZ bawähim. 
Nagel J>h zyfr p^ azfär. 
zweisp. Klaue ^fthö zilf pi ezläf. 
Sit/ jl> häfir pZ hawäfir ; Hufeisen 

Joii nad pZ ni<äl. 
Kralle V-J^Ls? 1 mihläb pZ mahälib. 
Brust ,i-X.ad ßadr pZ ßudür. 
weiiZ. Brust ^«A^ tadj , tidj, täda 

pZ ^c\SI ätdl. 
Bauch ryzi batn ; (j&j^ kirs", käris*. 
Äeife »_^.Ä.> gamb pZ j,unüb; wub- 

gänib pl gawänib. 
Bücken -|tf da'hr, q^ metn; PFmJ- 

cZerm* J*3>K kähil. 
Magen »Ajw mycade. 
Kropf NM>»> häußale. 

Nabel ».** surre. 

.Bein iJSLw säq pZ siqän. 

J^u/s J.>j rigl pZ ärgul; ^oiAä qä- 

dam pZ aqdäm. 
Schenkel \\ä&& fahd, fähyd pZ efhäd. 
ÜTm'e *-*.^j rukbe Z>uaZ er-rukbeten. 
PFacZe vJsbwJl _^*>^ lähm es-säq; 

J^>JI iÜLw semänet er rigl. 
Ferse w>.ßc <äqyb pZ a<qäb. 
Zehen }*~*.N «jLolaßäbic er-rigl. 
Schamtheile '». »jüi el-cäure, (äwre; 

männl. S 3 däkar , v»J: zubb, 

8-Ji zübre; tceiiZ. _-5 farg, ^j*S 
kuss. 



102 



Knochen fJDt» <aim, <adm pl «iiam. 

x*.^V^> gumgdme pZ gemAgim. 

Wirbel » ; S5 fäqra p/ fiqär u. faqarät ; 
B:-^- häraze pl häraz ; Bücken- 
wirbel ?kH oU» faqarat ed- 
dä'hr; Wirbeltäule j^ial\ iJLJL. 
silsilet ed-da'br, v^JUö ßulb. 

Hippe JUMP dylc pZ dulö< u. adlA<. 

Fleisch ^+£ lahm p/ luhüm. 

.Fe« _^*^Ui 6ahm, ^*~0 dasein. 

J7au< l\JL> gild pZ gulüd. 

Muskel XLoac <ädale pZ (ädal. 

iVeru >ax2c (aßabe pZ <äßab u. a<ßAb. 

Eingeweide l\~£jsA ahSA', *L*-xl 

9 

amtä' («wi$>. xt) ; Darm ~**z* 

maßir p/ amßire u. maßfirin. 
i/ode X ,* a ju baida, beda. 

i - " ' 

Gehirn p-*^ dimag; '&—* mnhh; 

öyta mäqüq. 
» > 
Mark &.A muhh pl ambah; cLäj 

nuhäc. 



Aunye äj, H'e, *s* ; r(je pZ ri'At 

//ers wJii qalb p/ qultib. 

Leber Ju/ käbid. 

J/Üt }^<-L> tyhAl. 

Gallenblase BjL* marAre. 

(Tai/« cUU> ßifrt; «cAirart« t'jy- 

■iadA. 
l'rinblate 'iljjJk mibwale. 
ßr»n (3jJ böl. 
Speichel JJtf tufl. 
Schweife dij* «araq, ^-i, ralh. 
//Zu/ >>*3 dam, dämm p/ *-uO dimA. 
.iaV, Ten« <J|j-£ <irq p/ «urfiq; 

Jrtert« o^rfy^ »arjAn pl «arajin ; 

0,Lto dArib pZ dawArib; jMt 

atfir pl uwlflr. 
Pule (jia-J nabd. 

Athem u»^ neTet pi anf&i. 
A »><«»» ü -Jac «atae. 

Schlaf y*yi nöm; JÜ. ruqad. 

• 
Traum Lj*. ro'ja, rüja, Jju« menam. 

7W<ei ^Jw* raaftl. 

Äae mo> gife pl gfjaf. 



16. Seelische Eigenschaften und Thätigkeiten. 



ÄeeZe ,j*äj nefs pl änfus u. nufüs. 

Eigenschaß '»Juo ßife pZ ßifät; «ee- 
lische E. vjüj> hulq p/ (Charak- 
ter) ahläq; ^*Jd tabf. 

Sinn, Herzjd3> hätyr pZ hawätyr, 
Oo bäl; £)U» gen an. 

Fer«tond JJb caql, ^^j f a 'hm. 

Fassungskraft ±6\.ö\ idräk. 

Scharfsinn, Intelligenz $6 di'hn ; 
^35 fytne; XUjJ' kijäse. 

Genie ^ qariha; Xclj baräca. 

Vernunft <A£ ruld. 



Witten ^♦i* 'ylra. *j»'j^ diraje. 
Kunst kcLäao ßyn&ca, 'x su^o ßan<a. 

1'liantatie K M. flf> hijale, s^-üJl 

äjJLuÄJt el-qüwwe el-hijalijje, 
«JLo^ mahile. 

/rcier IFi/fa jLuÜ>l ihtijAr ; ÖO^I 
iräde; &-o nijje. 

Weisheit x^Xj»- hikme. 

Klugheit j£r<Xi tedbir ; ^^" biga, 
Ä-«wü kijäse, J?LaÄ5>-I ihtijät. 



103 



hohes Streben ä-Jlc &«♦.-$> himme 
«alijje (pl ^++$> himam). 

Verrücktheit ^j.*£>- gunün. 

Vorstellung jj.*ali taßäwwur pl ät. 

Gedanke Si fikr pl efkär. 

Urtheil ^+Ji.s> hukm pl ahkäm ; 
^Laä qijäs. 

Meinung, Ansicht ^5!. ra'j pl *-yy 

ar'ä, ärä; JLJ! — BUA mazynne p£ 

...Ln/> mazänn. 
Absicht k\*ü.'£ qaßd , iAaoää mäqßid 

^»Z maqäßid ; maqßüd ; *<o nijje ; 

^ot-« maräm. 
Entschlufs s«j& cazm. 
Ueberzeugung, Glaube jLääc! ictiqäd, 

lXÄÄx^ muctäqad. 
Tugend *-Lx.Ai2-S fadile pZ fadä'il ; 

iüOyX/« makriime #>£ makärim. 
Laster uu^c caib ^j? cujüb j 'aAj<3. 

resile jrf resä'il. 
Sünde tlJar> hatä', X-^a3- hatijje 

pl hatäja; &J..O» ginäje; — r C> 

hyrg pl ahräg. 
Verbrechen &.+.;! .~* gerime pl gerä'im, 

xo-> gäram jri egräm; »%*^J 

kebire ^?Z kebä'ir. 
.ßeue Ä-*)iAJ nedäme, nädam. 
Scham *-Ia5> hajä, J»^" hägal. 
Lüge ^m>j*S kidb, kädib. 
Geiz J>^ buhl, ^Lwwol imsäk. 

Öier Am? täma(, (J«0*£> byrß, a-& 

Sarah. 
Dummheit &sL+s> hamäqa , sOou 

belade. 
Thorheit, Frechheit '*2>{su* sefähe. 

Gedächtnifs (üMÜ) R^JÜÜj H^fiii 



el-quwwe es-säkire (el-häfize), 
j^'^» byfz, i^ib^JL^Vv« mah- 
füzijje. 
Vergessenheit ...IaawJ nisjän. 

c 

Irrthum Jalc gälat, LLti> häta. 
Trägheit ^*S ke'sel, xJLliJ batäle, 

J^xJf £~c- ^j**cIäj taqäcus (an 

el-cämal. 
Eifer, Fleiß öl$£>.t igtihäd, <A£> 

gahd, tX> gidd, ^ä** sa<j. 
Anstrengung ülxm+s> mescät pl (^Lw*vO 

mesäü. 
Gerechtigkeit j^.c cadl, ü_j'iA-C 

(adäle, Jom*J} qyst. 
Billigkeit oL*ot inßäf. 

Ungerechtigkeit ^l\— *— J tacäddi; 
ciiqk» gefä'; JaKÄ gätat. 

/S'<oZ«, Hochmuth äj-^ü nähwe, ^.Xj 
tekäbbur, ^Lj ,aJ kfbrijä. 

Tyrannei ^s+mö zulm. 



Liebe <~*-2* hubb, k^-^^o mahäbbe, 
Verliebtheit OJ..&C <yf?q ; leiden- 
schaftliche L. *JikX» Sägafj ^ßjP 
häwa ; Vaterlandsliebe \^k—S> 
Q»bjJI hübb el-wätan; Eigen- 

liebe, Eitelkeit (wL^t) >— *^Jt 

&**fiJu el-cugb (el-i(gäb) bi-näfsuh; 

j.^: za'hw. 
Gwte, Mitleid üü. rifq, äUs>-/0 mar- 
härae; *£».& säfaqa. 

Freundschaft *-*-^ mahäbbe, »O^o 

mawädde. 
Aufrichtigkeit \jo&z>\ yhläß, xäoL*ax 

mußädaqa. 



104 



Treue fiHj wafä; Bedlichkeü £*>**> 

ßydq, ioLel amane. 
Feindschaß q^* <udwan, »jtv>x 

<adäwe, ätot** muc&dat. 

Hafs (jöäj bugd; Jx gyll; hanaq. 
Verachtung J3üs>\ ihtiqar ; q|^ 

hawän. 
ÄacAe &JÜ niqme, ^otftÄjl intiqftm. 
Zorn v-^uai gädab, Jfl*c gaii. 
.Wcid Ju*J> häsad, Oy»s> husüd. 
Heiterkeit _bL>**xJi imbis&t ; JsLio 

aelit. 
Freude j^j^h surür, _pi farab; 

freudige Erregung ^y» tarab; 

Frohlocken K^f> bä'hge. 
Menschlichkeit «LaJLa^JI inBanijje, 

8».^ muriiwwe. 
Männlichkeit **>y>j ruguhjje. 
Tapferkeit, Muth 'icLfUi fiuga<a. 
Kühnheit ö,L**^> gesare; 8st^J> 



näßab. 



1*6, ä'r>" gar'e. 
Ermüdung uaxj tacab, 
Betrübnifs j^S k^der. 



ffumm«r ^*i> gamm pi gunmm ; 

jüy korbe pl kdrab. 
<Sor</e ^4^ bamm pi bumum. 
/•ein, Viw/ O'-Äc easab. 

.ScAmer* ^Jt «Man» pJ >•*! alam ; 

£>3 wag'a<. 
Trautr ff b, aaan, ^uan ; (Todttn* J 

^*3~A ma'tem. 

Wunteh ^c^» temcnnl; JUe, ragbe; 

Lust ^j* hawa, ^^ hawae. 
Sehntucht \Jy& *6q, yJM^' i"Hj4q. 
Wider»»«« KPty karabe. 

* 

Hoffnung J-«t anaal pJ atoal ; ^y^ 
me'mül; *Lj>j "g*. ^»- "» c 
«alam. 

F«rw«#un? y-W ja'i , (jJ^t ija« ; 

tü>jl *Li qat< or-roga. 
Lo«A«n »afc-^uto dyb>; rertocAutijr 

J tebakkum ; Lächeln 



j tebasaum, tebaim, ibtisam. 
Weinen *l£* buka. 



17. Krankheiten. Medicinisches. 



Gesundheit «LjusLc (äfije; iL^Uo 

^\JI ßyhbatel-b^den; viljü^l 

—lj*j| ictidäl el-mizäg. 
Krankheit {JM märad ; &JLc <^lla 

pi JJLc (y lal; tta da'. 
Epidemie ^XsU, (jiyo märad wafid; 

süj wabä. 
Befinden JliA mizäg, jlff» häl. 
Unwohlsein — l;«Jl oi^S^il inhiräf 

el-raizag, ( jSxj^&j tefiwifi. 
i7i<ze ö.IjS» barära. 



J?Vort BJLj barade, *-k>jJ bardijje. 
Schauer iLiXc, rä<aie, üxoäi näfada. 
Schveift vj}-c <äraq. 
Wind j^Jj rih p/ rijah u. arjah. 

Entleerung q^xJ^ ^^^ m *4i el " 
bätn, (j-l^U« m^glia. 

Verstopfung »w^j-o juböse, (jtoUiU) 

inqibäd. 

• •• 

Erbrechen J> qajj , j(&i taqajju', 

\J»2o tarfi. 



105 



Aufstoßen £j-&.:>- guäü', *.m»^P3 



Schmerz ^*Jf älam pl äläm; £■>$ 
wägat pl augä< ; Kopfweh 5>>j 

(jaI^JI wagac er-räs (Migräne 

&f A-as ßudäc) ; Zahnweh «—. >_j 
jj*-*laJ) wägac ed-dyrs ete. 

Steifigkeit &s>l*as qaßäha , y«,AÄfiJ 
taqnib. 

Krampf ».»aj^xc £l»XJt iltiwä cäßab ; 

(jdLäi* taqälluß ; (JüaäJ taqäbbud ; 

^NÄXisJ* tesannug pZ ät. 
Ohnmacht qL^XÜ gaSajän. 
Z>tä* JOfi jajJÜ tedbir el-äkl; #ni- 



haltung der Speise *l*iaJ)£U.Ä>"i 
ihtimä et-ta(äm ; himje. 
Arzt v_^x>iö tabib j»2 £tJ&) atybbä; 
^♦._a-X_>- hakim jrf hiikamä; 

Regimentsarzt — j-i ^+"£~*~^" 
hakim fäug. 

Chirurg ir^r>" garräh. 

Augenarzt 0>-> kahhäl. 
Thierarzt JJä^i baitär, baitäl. 
Hebamme XJjU» qäbile. 

Beilkunde v_*doJI (»1c <ylm et-tybb ; 
deren Ausübung SüUJb tybäbe; 
Therapie ~^Lc ciläg ; XäJLm 
mucälage. 



Bothlauf 'ij4&*' humre, j-*-^* hamw. 
Blattern ^c.»A> gädri, guddäri; 

Blatternarben ^Jt .Li'5 äyär el-g. 
ifosern '\j^q^- häßabe ; Scharlach 

'»+kj**q&~ c+&* hiimma haßabijje. 
Krätze V\r?" g^rab » Ekzem v ^?> 



löj g. rätyb. 
Grind cJi qärac. 
Geschwulst ^o,», wäram; &_^_ä_j 

näfaha. 
Geschwür -..'£ qärh />Z quruh; jPV 

runkel itaj düuimale^damamil ; 

Äom x«^» habbe pl ät. 

-4w8«a<z ^«IlXs»- gusäm ; Elephan- 
tiasis J^äJt pIo da el-fil; leuko 
vitiligo <J&t* bäraß. 

Syphylis ,-^Ü.S ^) J da fir^ngi ; 
«5.1*11 el-mubärak , el-mebrüke; 
Wahrmund, arab. Gr. Gespräche. 3 



Tripper c ^*£ 

i ,Vr. .* 
fir^ngi; *ÄJ: zänqa 



.•ijlxA 



sejelän 



Caries 



^c. ramm , 



der Zähne ^o. 



...ÜLww^t ramm el-esnän. 

Krebs '»S£\ äkile, ^Lby* saratän. 
Kolik £+*}£ qül^ng; ij«ajbc magß, 

yj^axiw magiß. 
TFoÄsersuc/i^Lfi^wXw) istisqä; rj"*- 5 " 

häban ; Bauchtv. c*ku ■ i fl k bätnl. 
.DttrcA/aWO^*«! ishäl ; QiarfJl im "*" 

sejelän el-bätn. 
ÄwAr •olXÜ i3Lg-wt ishäl ed-dämm. 
Hämorrhoiden -£**l_jj bawäsir. 
TFwrmer 0»,0 dud Einh. ä pZ didän ; 

Bandwurm .Laif y.> häbb el- 

qär ; Medinawurm J,cV*Jl ÖJU) 

el-tyrq el-mädanl. 
Gelbsucht r • ■J.fijJ jaraqän, vlg. rajaqän ; 

iä»o_jjl äbü ßafär. 
Aufl 14 



106 



Katarrh xlji ndzle. 
Schnupfen sKj zukam. 
Halsbräune *$Js> hunäqa. 

Husten '»Ix* sdtale , ^L«*- su<Al, 

'&J& kahha. 
Entzündung <->1$ä1I iltihäb, vJjtÄ>l 

ihtiräq. 
Seitenstechen aj-d^-i ndhse; olö 

v-a^. sät el-gämb. 
Lungenentzündung Äjyl öiO sat 

er-ri'je. 
Brustfellentzündung /«y«J biraAm. 
Herzklopfen *_JUül ^-,1«^ hafaqAn 

el-qalb. 
Schlagßufs iuUC** s^kte; 8*iA*0 hämde. 
Lähmung ä.:>Ls*J kusAha, einseitige 

gJls fälig. 
Epilepsie 9—+° ßdrac, <Jüt Oe--* 

märad alläh. 
ÖicÄi (joJÜ nyqryß; Hüßgicht ö.* 

^L*uüt cyrq en-nisä. 
Starrkrampf \\j-f kuzäz ; ÄJaJLJ 

nuqta. 

Magenkrampf äiXx+J) aJJ&i tegdn- 
nug el-mycade. 



skropheln ßjSs> hanÄzir, oLxJu*. 
iila<At. 

- • 

h. mubrfqa, x.i ^ . ^ U* suhüne; 
kalte» JuJ^J bardijjc; JTeeA««//. 

8J.1a<« jp» bdmraa muttaride. 
Typhut »JLJj* mutb^qa, K -«~>a.»- 

hißab«. 
(Ao/era *«»*$ haida, *Uj wabA; 

jAo¥l IjfrM el-haua el-aßfar. 
Pett Q_^-tj tft«ön; *-'-Jj wabA. 
,Staor *«JI i i^*? bajAda fi 

ter SjLü gyiAwe; iVinntw J^m. 

s^bel. 
£eü«#*rucA J^o' ddre; UU fatq 

sjjJÜ fitAq, äJLä qile; Leuten 

bruch sjjyi qurq, j J> qarw ; ö« 

<Ütrwd>. iuüJM 8,jt ddre mi<*'ijje 
Knochenbruch ^Jä*tt ff ke«r ei 

<Aim ((4dm). 
Luxation ^+*»i\ U*i) jJL^Vj U 

hallt» (fAkk) el-<4im. 

Materia peccans ü^X*w adddc. 
Phlegma ^+>*k b Algaro. 



Arznei ^1^0 dawä />/ *Jj0l ddwije ; 

&h^-Ijw mucälige pZ At. 
Phlogistikum .•jxj£U*o" teahin. 
Antiphl. ^,»0 tebrid. 
-Bsserjz jS^f» {.'auhar. 
Solvenz ^tiaÄ/» mdndig. 
Abführmittel J^^wc mds'hil. 
Klystier Riö>- hdqna, iüLo! imäle. 
Aderlaß SoLas faßäde, Juos faßd. 
Impfung [JyOJjt. U^SiS) ^» A wk» 

tat (im (talqih) el-gudddri. 



Lanzette JCAJ netter. 
Schröpfkopf 'kAJ& hagAme. 
Blutegel KÄic <Alaqa p/ At. 
Pflaster ^w« märham pj marAhim, 

JO'-^to dimäde, *ijl ldzqa; £/a- 

»enpfl. äJs'..5> harrAqa. 
Haarteil S^J* hilAl. 

Fontanelle ä-O kajje, elj dAg. 

Brechmittel <**&* muqäjji', (jiya* 
mutdrril. 



107 



Kneten der Glieder ^Jö dalk. 

Pille <—*z> habb, 'iLkS> häbbe pl 

hubüb. 
Pulver lJj-ä-w sefüf; Wundp. jsj<-J 

serur. 
Augensalbe }-^ kohl pl akhäl. 



Giß *./* samm ; tödtliches JtäU ^-w 
s. näqyc, J*£>bl£ halähil ; Arsenik 
jUÜi ^s+*m sdmm el-fär. 

Opium ... y^i\ afjün. 

Gegengift ölj,J terjäq, ie*£es O 
öj.ls t. färüq. 



18. Vom Reich. Von der Stadt und ihren Theilen. 



Reich K.xX^o m^tnleke, mulk, iüjO 

däule {Hohe Pforte iUUitiü^jJI 
ed-däule el-calijje , ^XLxit V.jLoi 
el-bäfc el-<äli). 

£a«d Ab beled pl biläd ; .La qutr ; 
Aegypten el-qutr el-mißrl pl el- 
aqtär el-mißrijje etc. 

Provinz Xrfig wiläje ^Z ät. 

Gouvernement äj.!sA*^^> hukm- 
därijje Tz. B. der Sudan). 

Bezirk äjLjI ijäle ; ä^5>U nähije ^Z 
nawähl; X.j,jtA/> mudirijje; Ge- 
richtsbezirk ^Lcaä qadä. 

Stadt 'xot\^ medine pl miidun ; AL 
bdled (bdlde) pl buldän. 

e j 

Flecken *J,.3 qärje pZ L5-* qura; 

Ka*ü5 qäßabe. 
ZW/ .äj kefr pl kufur; Käa*o dl(a 

pl dijäc (auch Landgut). 
Hauptstadt i,i£JLJt .to dar el-miilk, 

,^.XjI &ü<Ax medinet el-karsi; 

jUaj>!.£. (äßime, äc\ct3 qäcide, 

äy-Aa-C» hädre ; Provinzh. »t<3 

iü^jJt dar el-wiläje. 
Mauer -La^s» bäit, bet, IsjL^- hä'it 

pZ hltän; Stadimauern (j_j-w sür 



j* j! 



ji^m 



eswär. 



Stadtgraben \J$<J>.-J<.-.Z> händaq pl 
hanädiq. 



Thor »wJtJ bäb pl abwäb u. bibän. 
Straf se 8.L5* hära pl ät; \Ji-j~L> 

tariq ^Z turuq; )L\.** sikke p£ 
sikak ; Gasse «jLä: zuqäq pZ ät 
m. aziqqa; Gäf sehen XJü: zänqa, 
xslac (ätfe. 

Quartier K.Lr> mahälle £>Z mahäll. 
PJate q^iAjuO maidän />Z majädin; 

Ka5> . rähbe ; äg. 2Ly&.ÄA men^ijje. 
Markt \3y** süq />£ eswäq ; «hü 

bäzär. 
Brücke »Ja** qantära pl qanätir. 
Kanal »Las qanät pl qanäwät. 
Gebäude *Lo binä pl Jo^jI ^bnije; 

ä.U.c <amäre. 
Haus u>-:0 bet jri bujüt; ,to dar 

^Z dijär. 
Palast, Schlafs yai qaßr p£ qußür ; 

— -ao ßarh ; ^L*x 8eräj. 
Gerichtshaus K^A.^ 8 mähkame. 

Münzhaus x£*J) Jj dar es-sikke. 
Schule \^*Zm mekteb pl mekätib; 

höhere &w.tAx medre'se pl me- 

däris. 
Universität, Akademie ... fcÄäJS .lö 

dar el-funün. 
Posthaus iü\J>jJ*A menzilhäne. 
Laden , Boutique ^L^O dukkän 2?ü 



108 



dekäkin; Ojib* hftnüt pl ha- 
wanit. 
Hospital *U^Jt Jiö dar ed-sifla; 

mustästa ; ^jUuwjL« 



LT 

m äristän. 

Zollhaus tJJ&S.+f gumrakhane. 
Oefängni/s { j»+&>* mähbas ; q2£" 

sign. 
Gotteshaus <Aax* roacbad p/ ma<abid. 
Moschee *«*L>> gämif pf gawami« ; 

kleine <^$\**a me'sgid pl mesagid. 
Kirche 'x**jJS kenise pl kena'is. 
Synagoge Kxaj bi<a. 
Kaserne xLvJ» qylla pf q^sal. 
Gewölbe yii qabw pf Ä j>a ' ! j 1 äqbije. 

Kuppel x*J qübbe pJ qübab. 

Thurm &J13 qülle pJ qdlal; Mauer- 
thurm _j bürg pf ebr&g; d«r 

Moschee ö.Lu« menäre, JüJL« 
ma'dane ; Glockenturm — _« 
(jm— A_äl^_iJl bürg en-nawaqis 
{Glocke u»jäli naqds). 



Theater vy«JiJU niabah p/ mala<ib; 

3j**> tejitrö. 
Vergnügungsort --| H. * malha pJ 

^Xt malahl. 



Aid >«L*> hammam pl at. 

I 
Brunnen ^aJ bir pJ^'-jl ib&r ; ö/«nii. 

J>£A4» aebil. 
Sflu/e Jj^Lc «Amöd ;./ iX,y<t^x 

(»wftmid u. i\*£- «dmud. 
Dtnkmal Ji\ kfuplljlx, HjL », r 

<aroAxe. 
i^roauiie ^o.0 haratn p/ a'hram. 
Laterne (_»jjki ftnftf pj faw&ni«. 
< lasthaus OjÄA m&isil ; q'-£> bin ; 
*0uJ fiinduq pV fenadiq ; *J^ 

wukale; lokanda. 

J»jd ^c_jt^ mÄ'wa ; LpJU malga. 
Pfandhaue q_P_JI nf- ^ | bÄt or- 

ra'hn. 
Gottesacker «Ju mäqbar, ^-J«A_^ 

mrfdfen. 
Porrtod/ iU>La0 dahije p/ dawahl. 



19. Haus und dessen Theile. 

Haus c^*J bet pl bujüt; mü ^0/ 

Jö dar pZ dijär. 
Schwelle x*Äc (ätabe, u>Uä titÄb. 
2%wre oL bäb pj abwab. 
Vorhalle jA& da'hliz. 

Treppe ^*L* stillam, gfflam pl selft- 
lim; ^jö därag; fc^O durge. 

Stockwerk JüüL täbaqa pZ ät; oiere* 
KJyi gürfe. 

Ammer äyS^. hagre; iütoj! öda 



Möbel und Geräthe. 

oberer Salon K xÜ ? qi«a; Besucht- 
zimmer im Erdgeschqf» Aeg. 
tijxiu« maniara; dessen vorderer 
niederer Theil jLcJJ.J durqära 
mü der Fontäne »jJL»»J fisqijje 



u. Wandgesims auf Bogen äÄo 
ßdffe pj wRäaj ßtifaf; der ÄöAere 
TAetf qJj-*-5 Hw&n (^t^-iKI) ; 
Xamm«r «ü i> häzne ; i?VoueTi- 
gemaeh ^o—S» haram , 
harim ; Geheimgemach »• 
hälwe (ducA C'aÜTie, Loge). 



109 



Küche ^^cla mätbah. 

Herd SiXä^Ä mäuqide ; türk. ugäq. 

Ofen jjXi tennür (.jiXo tendür) 
pl tenänir ; .mjJd känün ; Back- 
ofen ,•*£ furn; Schmiedofen ,jj 
kür. 

Kohlenbecken JÜÄv« mänqal. 

Magazin .-tj^A mähzen pl mahäzin. 

Scheune .L^.i) embär; üij-vl göne. 

Keller ».y^ixA matmüra ; _^aä qäbw. 

Stall äJLj^.1? tawile; J^LuJ istäbl; 
per s. )+£"* jäbör. 

Hof \J*tyi> h66 pl higän. 

Garten "xäaÄ> genine pl genä'in; 
...IäjmO bustän pl besätin. 



Bassin, Teich (Jo^s> höd pl abwad. 

Cisterne *-«*-> gubb. 

Fundament (j*Lwi esäs. 

Mauer, Wand JsjLs> hä'it pl hitän. 

Balken X-kS>^.Ui äühijje pl gawäbl. 

Kamin .^^»3* u g% 

Wandnische (Fenster) KiLb täqa. 

Fenster (vergittert) ^ L*-w Subbäk |>Z 

äebäbik. 
DacÄ (^k-w sath 2>Z) rjfam sutüh 

(/facA,) ; ÄoÄe* ^U:>- gemelun. 
^6<n« _.t.Ä*w«* musteräb; v^ft^Äi 

kenif; jüüye mirf 
Latrine ;-*-* mäbraz. 



Möbel C^>uSt e/ä/ (coW.; 25i«A. 8) ^Z ät. 
Ti«cA (JtXjLfl mä'ide ; ö jLw süfra ; 

iüjlb täwola. 
/S<uAZ r**x ktirsl & keräsi. 
Bank o*^ 1 taht; ZAmaa maßtäbe. 
Bett u^|j» firäS; '*&ji färge; -»-*» 



senr. 



Bettdecke v_jlr^ lihäf {d liihuf. 

Kissen ö^^U mihädde, wisäde. 
Polster \\Xm*j> mäsnad. 
Matratze '£.z>ja.* maträha. 
Teppich (j&Li fivä£ pZ füruö, bisät. 
Vorhang ö.Lä*w sitäre ; V-jL^* higäb. 
Nachttopf M*aj« mibwäle. 

Spiegel »L* mir'ät, mir'äje. 
Thürschlofs ,}Jä qufl. 
Riegel (jJ-Jj<^ derbäs. 
Leuchter q)«A***w 6am<adän pj 6a- 
märidin. 



ÜTe«:e *.*.*..&> Sänua ^/ 6umü< ; kleine 

lXJo find. 
Lichtputze oLia^o mintäf. 

Scheere (j»aä^ miqäßß. 
Nadel 8.ji ibre ^>Z ibar. 

Stecknadel (j*jJ^ debbüs />£ debäbis. 
Faden J&&> het pZ bujüt. 
Bürste *-ÄjS furle; üawJ baräime. 

irdene Waaren XJPh fahhär. 



Porzellan 



^y« 



:ur; 



U?" 



jinl. 



öe/a/« fli! inä' pZ Kxil änije u. 
-ji^t awäni ; Porzellangeschirr 



J,!^) awäni ßinijje. 
Schüssel 1 iU.]o täbaq pl atbäq ; sul- 

tanijje ; tiefe Xaxxj bätije ; grofse 

JsL?- gät, V-JjLä qärib. 
Tetfer ^£P ßabn |rf ßuhün. 



110 



Tasse q^^ fi Q g Än & fenag" 1 - 
Untertasse ^jjb zarf. 
Kanne OÜ^j! ibriq. 

Krug sy> gdrre pl gir&r; ^ küi 

pj ekwäz. 
Waschbecken J uwA» magsal ; c^-ÄJs 

työt; <«r*. ^& ldken, Wjen. 

Äei/e qj-?L*o ßftbün. 
Handtuch *ä**Ä/o minWfe. 
Serviette 'xbji füta p/ Jy fdwat. 
Kochtopf jX» qydr p/ quddr. 
^op/ ä^Lu Engere pl tenÄgir. 
Pfanne Q>Lk tagin pl tawAgin. 
Bratpfanne iu|y£w« miswftje, ÜJ^ÜU 

miqläje. 
Kessel J^>y mirgal ; ^ Afti i » hal- 

qin; däste. 
Bratspiefs ip*£** sih. 
Dreifufs v_*aoJoo nrinßab. 
Zündhölzer o>J,a3 ..jttAA» (ddan) 

kibrit; äi>L^Ui sahh&ta. 
Brennholz ^Ja>- hätab ; waqiid. 
ZoWen ^♦^VS föham; ö/uM ****£*• 

g^mre. 
JscÄe olfij ramäd ; Äet/ie iJU mälle. 
Schaufel io^U migrafe. 
Besen &-\«.ÄX^ miknäse. 
Sammer tSJoA miträqa. 

■ 
4rf yia fäs ; JkLJb bälta ; W. JSetf 

j^o täbar. 



Messer 'wXm sikkine p/ •ekAkin. 
(,'oM xi>i »öke p/ <ök; X£ftS^ 

furteke p/ At 
/„5/W ***Arf mal<*qa pi malAüq; 

lislxA ma<läqa ; Sclop/fo/W ö j*^ 

migrife. 
/7«cAe 8jljJ qaaAae p* qasA'ii; 

luL^Uä qannine p/ qananl. 
/7acon jy^*=>- hungür p/ hanÄgir ; 

^.^Juä qdraqum p/ qamäijim 
Glas SuLS' kubbAje; ^vAä qadah 

p/ aqdah. 

A'or6 jjL «alle pl ealal u. »dlal; 
J*MJ; Mmbil ; »AS qdffe pl qdfaf. 
ffttyre ^'^jty* mUAn. 
Tintenfafs HtjO dawlt, dawAje. 

TWa wo/j* mnrdkkab, ^^ hybr. 
Poptw vJJ ;J wdxaq; e. £/a« Ö,j 

waraqa. 
Schreibfeder iLiu, riie; Rohrfeder 

^♦■JLs qalam p/ aqlftm. 
Federmesser tij+A mibrflt, mibrftje; 

(^tjU-llä qalamterAä; ^«^* müs 

pj emwAs faueA Rasirmesser). 

Siegellack J*J lakk, Iftk. 
Petschaß, Siegel ^♦J'L> bAtero p/ 
hawatim ; uU? tabic p/ tawabic. 



20. Speisen und Getränke. 

Nahrungsmittel Oyä qüt, JJl akl, iYtwtan* iü^x md'ne, *J»y« ma'üne, 
U«L*x ma<ää; £pei«e jJjtb ta<am jts zäd. 

p7 Atome; pl o^U ma'külät; -PVä^ücÄ^^ias futdr. 
Getränke ob^yi./) meörübät I Mittagsmal i-I^Xe gada. 



111 



Abendmal £l£*c cäää. 

Gastmal, Din6 **•+?•) walime pl 

walä'im ; iuOuo mä'dabe. 
Einladung »j.cJ dä<we. 
Oast w«x*3 def pl dujüf. 
Mehl j-jx^Up tahin , feines *_A-^iO 

daqiq. 
Teig .ju3S fatir; Sauerteig j£+^* 

hamir. 
Brot tx£> hubz ; i^^ <es\ 
Backwerk s-^i-iS fatira p£ fatä'ir. 
Bisquit O^Ofc^vJb baqsüinät. 
Confect ^ßjX^" hälwa pl haläwa; 

Nachtisch ,JȧJ nuql. 

Eingemachtes tf _J.-./0 muräbba pj 

murabbawät. 
Eier \jc^i baid, bed ; Ei &*&£} beda; 

gebacken (J»JW O bed mäqli ; 

hartgesotten t\^L> V— J b. gämid ; 

a fo co^we o«&.J *«— > b. biri^t ; 

Eierkuchen iC^c <ugge. 
AfifcA ^»xi läban ; ^yJls* halib ; 
Sauermilch i« a-jI. i - *-*-J läban 

rä'ib, V^^/ V^ 55 * balib mu- 

räwwab; Molken J^/a-o maßl. 
Rahm äiAj ; zübde ; &ki*Ää qääta ; 

ä^c. rägwa ; *«>&. qäimaq. 
Butter ry*"»> semn, »^Aj; zubde. 
Käse ^t-r* g u bn; geronnene Milch 

Jo3! äqit. 
Suppe &}*£,£» ädrba. 
Fleisch ^^la'hm; Bindfl. .äJ5 a^ 



1. el-bäqar od. 1. bäqarl ; Ham- 

me//. qLaüSI 1. ed-dän ete. 
Braten s-\y+» siwä, ^^aw./0 ^*:s» 

la'hm me'sVl ; <~)LS kebäb. 
Sauce Xi-A märaqa; Tunke öl\j.'J' 

/eride. 
Fische uX**« sämak ; ein Fisch ä 

sämake pZ sumük u. esmäk. 
Gemüse J>£jbaqlp£buqül ; o^Laäc»- 

hadräwät. 
£afa< &.LbLo ßaläta, ßälata ; Endi- 

vien s-*}\\JJ$> hindibä. 
Pfeffer J^ls fulful. 
Salz &1a mylh, malh. 
Zimmet 'zhJS qyrfe. 

Muskatnufs s~)j.i \y>- feöz bäwwä. 
Senf o^'r'S> härdal. 

-Es«i<7 J»r> hall. 

Baumöl .•.yx.j'. zeitun. 

Honig ^*sc cäsal, tX|£ sVhd. 

Zucker Xw sukkar. 

TFein tX^xi nebid, ty^L*« s"aräb, 

.♦£> liamr. 

5ier ö:_jJ büza, 8-j birra, 8-o bira ; 

eläs fuqäc. 
Limonade etc. £j»-ii s'e'rbe pZ ät. 
Kaffee äj.£Ü qä'kwe. 
TAee ^Lvi öäj, iCv^- cäj. 
Gefrornes ^>Xi' /älg, iwrfc. joo ,\Xij.h 

tondurmä. 
Liqueur Q.& (äraq, cäraqi. 



21. Blumen. Gartengewächse. Bäume. 



Arne ^j za'hr .EinA. ä pZ ezhftr \ Böse O.», ward Einh. ä. 

u. zuhur. Jasmin £*g*«*li Jasmin ; Jj füll, fill. 



112 



Flieder ^y>J arguwan (Purpur). 
Tulpe jV^- 8 6mbul » ^jF* !l axAin - 



Lüie v^jui 



; ^j-~y~ 



gQgan. 



Narcisse jm3»j> n^g» 8 » U*^-^ 

rengis. 
Veilchen ^**£o bendfaeg. 



Gemüse otjUai* hadrawat, O*^ 

buqülät. 
Hülsenfrüchte ^Lküüt el-qattnl. 

jBoÄnen v3_j3 f&l ; Lupine a*J lab- 
bijje, XftfoJ lübijje, \j**ß täimns. 

Erbsen '»Juo besille; Kichererbsen 
{ja+s> himmiß, hdmmuß, ge- 
röstete ytUaü qad&ml. 

Linsen (j*«A Ä <ädag. 

Wicke qLJL> gulban. 

Getreide <a*-+-£ qamh; iü* gaile 

pl giläl; üb^> hubüb&t. 
Weizen Kki«I> hinta. 
JE orn ^v*>Ä qamh. 
Gerste «*jUC Sacir. 



fib/er |4^A sufän ; 3^jS> hurtal. 
iZirse ,'»i>0 duhn; *Lcao »,0 ddra 
baidä. 

ifoi« äj«i, 1.0, ä.ol ddra, addrre. 

iZfiis ; .' ardzz, ; . ruzz. 

Klee '&^s> hulbe ; _^a*»jJ barsim ; 

JA) nefl ; Luzerne türk. fc^ü^j 

jönga. 
Kraut, Gras (jÜ—a-JL-P- halis" p/ 

hagä'is' ; v^ÜXc <ygb pZ a<fiäb. 
Futter wäJlc <alaf. 
itaie, weiyse oȊJ lift, ^^^w^UL*. 

silgim, ^«.^Lä galgam; jcZfie 



A T «tt* J«iJy> qartbafal. 

Basilikum qL^; rafyin. 

ifoAn ^i-i^^P- haahti; ^y jif\ 
äbü nöm. 

Anemone iüuiLÄ saqiqa pj «aqa'iq. 



•i> gfoer; «XÄ« sJi-l-~ gylq, 
.Juyä gewdnder. 
Äatti^ J^tf fagl, figl ; »charfer u* 

*L> f. hirr. 
Qurh*J*S> hy*r. 
A'ürW* c^ä qar<a; ,j**» gAea; 

(^,-yö faqqüi. 
ÄrtUehoke b^uL» gtnire; *Jy~r> 

harfÄf. 
JToAi yö/ kardmb, O^äJU malfftf, 

tjjt lahano; Blumenkohl Jo*fijl 

qarnabit. 

LotfieA ,j»3> hm. 
Ztri«i«i Juoj baßal, Ä'nA. 8. 
Knoblauch s>yi tum. 
Spina« j^J~-~' isbtneg. 
ÄparyeiQjJL^ biljön, haljQn, haljüm. 
Petersilie ^mJ^^Jü baqdüneg, maqd. 
Majoran (jiyJJy« mardaqöa, bard. 
^i»m _j— ^J-j jftnlaün, ftniadn. 
Gewürze jLfi behar p/ at. 
Nägelein J^fti J qaramful. 
ÄeZerte j^»-*' ker^fg, k«Srfeg. 
OicAort« tb JUP hindiba ; ±>jjSii> 

gikdrijft. 
Minzkraut ;ti*i ndf»n&». 
Sesam _ s +m++*m simsim. 

Krapp (j*Lij runnäg. 
Indigo JuO nil. 



iiä 



Flachs .M^J kettän. 
Kartoffeln j^'Jaj batätos. 



Baum j&" E. ä-^U* Sägare pl eSgär. 
Wurzel \JijC cyrq pl <urüq ; j^>.>- 

gidr pl gudur. 
Stamm ö-^UiJi iJjL« säq eS-Sägare 

(pZ slqän). 
Äst, Zweig q-*^ gußn pl agßän; 

c j far< pl furüc. 
.Bfott &s\j wäraqa pl auräq. 

Knospe (oL*-üi) ,; zurr (en-nebät) 

pü ezrär; ^*c cain pl cujun. 
Blüthe <jj naur, nur yZ enwär; 

Jfcj nuwwär pZ nawäwir. 
Frucht 8.*2 tämare pZ ät. 
TFaZd k»Äc gab, gäbe pj ät ; u&y> 

hurS, hirS jrf ahräS. 
Akazie o>.:>;i; zenzeläht; Nilak. 

Ovaa0, Ja^AM saut, sunt. 

•' 
Apfelbaum — lai" öj^U« sägaret tuf- 

fäh, Mandelbaum \yi (jÄ S. 16z etc. 

Palme xL^li nähle coli. nahl. 

i&'cÄe JsjJb ballüt pl balälit. 

Steineiche qLjl\-s*m sindijän. 

Galleiche <j*aftc cafß. 



Champignon Jas futr p/ fatära. 
Trüffeln s-^+Z kern' ^)i e*kmu'. 



Buche ,.«!: äj^Uv Sägaret zän. 
Buchs (j^JJJ baqs. 
Fichte jjj-i*3 ßanäubar. 

Tanne 'w^J tennüb. 

TFeüie oLaoä/ö ßafßäf, qLj bän. 

Erle ,r"*5j Jj^* ^ör rumi - 

Espe _)->■. i) j^» hör er-rigräg. 

Esche jasLoaJ! .^ww.] »y^Uw Sägaret 

lisän el-caßäfir. 
Platane v—aJJ dulb. 

ZTZme oixJi H-^Ui Sägaret el-bäqq 

(buqq); y^j} dardär. 
Linde q^jJjj: zaizafün, zezfün. 
Cypresse ^««w serv. 
Lorbeer ,Lc gär , ÜasO däfne, (^AO 

difli. 



Myrthe (jwl äs ; .^a*«-* mersin. 
Tamariske zljJo tärfä', iüJa tärfe. 
Oelbaum ...*Ju: zeitün. 
Weinstock x*ü.j*c <ariSe |>I carä'iS. 
.ßede *«y)0 dälije pZ dawäll; Jjic 
^-^»-«tJi räql el-<ynab. 



Obst xgS'ls fäkihe £>/ fawäkib. 

Apfel «J-fti* tuffäh, ein -4. tuffäha. 

Aprikose ^J****** miSmiS Einh. ä pl 
meSämiS ; 'i±-iy-i~i barqüqa («. 
Pflaume). 

Birne {Cyi*f kxxm6tr &, Einh. SL'.»-*^ 



kumeträt ; syr. (joL^Uii ingäß, 

*aoL>J iggäße (s. Pflaume). 
Dattel ^Jb bälah Einh. » ; frische 

b. tärl (täzeO ; ganz reife -*J tamr. 
Erdbeeren äJjI^ faräwola. 
Melone 't^-jo^. bittih, battih ; ,**>.:>• 

gdbes ; äg. ^_£j ^ i\x£ <abd el-äwl. 



Wahrmund, arab. Gr. Gespräche. 3. Aufl. 



15 



114 

Feige gftS tin E. ». ; frische t. tari ; 
trockne t. jÄbis. 

Granatapfel a l*, rummAn. 
Haselnufs ^JJvXo btinduq, j^^ 

gillauz. 
Himbeere ^^*) zamÄwola. 

Johannisbeeren ^-*^ j*^ tamar 
(ullaiq; -_JI*aJ! v-^c ^n»b «t- 
tädab; < J^ J ^> gancriq. 

Kastanie»» J*yi\ abü fe'rwe; _bjA*0L& 
fiähiballüt; JüX^ kostete. 

Kirsche '^ karaz ; U*aly» qaraßijl ; 
tf«UH v^-> häbb el-malük; 
Morelle KJUi^ wiäne. 



Mandel \^ Idi £ l 
Maulbeere o»i' tut. 
! Jfwpe/j.^ *u<rür, mulradla. 
Nufs )yr gÄ». 
(Hive ^yy-X) »««tun. 
Orange ioJu J bortuqAnc. 

/Vir«i<-A «yr. fci^J darrAqa; >_3^0 
durrAq, ^/> durrAqin, ty. £^> 
höh. 

fldaum« «yr. ±j£>- höh; a^.t>?L>l 

ig^Aß, vJJyJJ b*rquq. 
Traube y^c tynab. 
| Zitrone ^,^-J letmün. 



22. Thiere. 



TAier q5jA>- haiwAn pl At. 

.4/e O-ä qyrd pl qyrade u. qarüd ; 

,..y4.j*A maimün. 
Bär UJ dubb J. ö ;>* edbAb u ddbab. 
Biber *Ul ^_-JLT kelb el-mA. 
Bock jm-ü tejs, te8 pl tujÜB ; ^^X> 

BbcHein gedj. 
Büffel y*y«L>- gämüs pJ gawämis. 
Dromedar q^^ hegin p/ hegAjin, 

vSpii dalöl. 
Eichhorn Q^^XiJi qarqadun jtf qa- 

räqidin. 
Elephant J^5 fil jrf efjäl u. fijAl. 
Esel !_♦->■ himär /. ä pj hamir; 

junger (jä-^ 7 yabs. 
Fischotter tljl v_JL*S tadab el-mÄ. 
Fledermaus Jo^jh», watwat p/ wa- 

täwit. 
J'ucä« v^a-La-S tadab pl tacälib; 
^tas> yi\ äbü(bü) hußain. 



Oatelle ^ j£ gaiAl pi gialAn ; ^.^ 

iabj />/ 4ibA\ 
Gemse Jxj wi«al ;>/ »u<Al. 

Hammel fifr ganam, ^Uo dAn coli. 
Hase v*"i)' Arnab />/ arAnib. 

/7ir»cA JÖI ajjal pl ajA'U ; Arjal. 

#und wJU kelb />* kilAb. 

Hyäne ***o dab( j>/ dubur. 

#a# ^ <ygl W < n g ul - 

Kameel ,)*♦> ge*mel p/ gimAl ; j*m 

baeir j>J abA<ir ; Reitkameelin iiäli 

nAqa p/ nüq. 

Katze lai qytt , qutt pl qdtat ; 

üTafer J> hirr pl hirare. 
Kuh äJÜ baqara pl At. 
Lamm s_f»^> harüf »i hirfan ; hft- 

ruf pl hawärif. 
S Löwe vXm! asad pl usd u. usüd; 



115 



säbu< pl sibäc (auch reißen- 
des Thier) ; Löwin äj.>J läbuwe 
pl ät ; junger Lowe J*^*« öibl pl 
eSbäl. 

Maulthier &Jlxj bägla ^>/ bigäl ; Jo^S 
qätyr. 

Maulwurf \\ls> huld, guld.pl iX^-Laa 
menägid. 

lfa«8 sii fära jpZ firän. 

Nashorn ^O^fS kerkedän. 

Nilpferd ~^{Jf y^.3 färas el-bähr. 

Ochse JLi bäqar. 

Pferd ijnJs färas; Quwa>> hyßän pl 
ät w. ahßyne; coli. J«^> hei; 

Reitthier iüt<3 däbbe _pZ V*^ 
dawäbb. 



ÄoWe ,-j3l>j> girdäun pl garädin. 
Schaf sL«i Sät; &-U£ gäname; iLs^i 
n^cage. 

Schakal ^£jf qJ' ibn äwa ; ^5.3 f$ 

wäwa. 
Schwein ~>.r*-Z> hanzir pl hanäzir ; 

Wildschwein ^ß.i ~ h. bärrl. 
Stier *yi tör pl tirän. 
Tijrer ,*i nimr pl numüre. 
Wiesel., Ichneumon mw.-. * — J nims pl 

numüs; iü*-.c drse. 
TFbZ/ v_^Jii dib pl dijäb ; qIs>.*v 

sirhän. 
Ziege iXA me'caz Einh. 8 ; jÄC canz 

#. 8. 



Vogel -AXJ ter, tä'ir pl tujür.. 
Adler .*wJ nesr, nisr pl nusür. 
Amsel ,»!^\Xv sahrür; ,l^.m 

sarsür. 
Canarienvogel *J«L*3 qanärijje ; Jj> 

huzär. 
Elster v_Äaäc cäqcaq. 

JEfote JviaJ bätta pl butüt. 

^uie ^ojJ bum i£. 8. 

Falke Ä*o ßaqr pl ßuqür; ib bäz 

|9^ ät; R'önigsf. ,.«^PLSl äähin. 
Fasan ^^S qig ; -J .0 darräg. 

i^'nZ; „ö dugg; ,j-w-.w saröür. 

öans \j wazz i£ s. 

öeier v_jlftc cuqäb pl «yqbän. 

Hahn y5oO dik pl dujük. 

Henne ^^•^ degäg E. »; Kr>j 
färha pl efräh. 



Hühnchen jp>%3 farrüg ^?l ferärig ; 

Küchlein {joyo ßüß pl ßißän. 
Käuzchen Oü^.äJt »5 ümm el-qawiq. 
Krähe \JjU> qäq ^Z qiqän. 
Kranich ^-Sl—c :^ wazz ciräqi ; 
-j jj kürki ^?Z keräki. 

Lerche 8_*aä qumbüra ; »_*J5 qubbiira. 
Nachtigall ^jJlX-Ä-c candalib p2 

J.jOUc «anädil ; J~*Aj btilbul pl 

beläbil. 
Papagey 8'li.o babagät, gäl, gän; 

8y&, 8.0 dürre. 
Pelikan &*:>. rahme; *-Iä** saqqä; 

£>^J b^gac. 
Pfau y*5»Lb täwüs /)Z tawäwis. 
Rabe l->jj£ guräb pj gurbän. 
Rebhuhn J^Vs> hä^al .#. ä; Ua-S 

qäta. 



116 

Schnepfe ktity £>L»0 degiget 
qarnabit. 

Schwalbe yy^ sununu; vjüai- 

huttäf pl hatätif. 
Schwan 00,1 Ardaf pl arAdif. 

Sperling jjjuzc caßfür j>J «aß&fir; 

^j6 duri. 
Staar j^yj zurzür, j^Jjj zernftr. 

SforcÄ vJd&S läqlaq ; -^^j bellArig. 



Strauß ,Jju na«Am £. S. 

Tom*« >«U£» hamam £. «; Täub 

chm 6jte- } Mglöl />* aagtlil. 
Turteltaube K*Uj jemAme; \^$j-*^ 

qümrl. 

FFaeÄJd ^,«-*~ Hummän, ^— mim- 

mun A'inA. 8, pl semümin ; ^y^ 

"> ., 
»Aiwa; n/r. „O dugg. 

Weihe, 8perber vJt-~L) bArfiq ;>/ 

bawAAiq; '*»-+£. lüha. 



JImA u5U~ samak Einh. 8 p/ «a- ! Karpfen Joy+& lebbüt p* JrbAbit ; 

muk u. esmak. 
.4aZ KI»- y5^*.A« sAmak hAjje ; äJLaXjI 

ankile, ankilis. 
-4«8<er LöJüJ istridijja; .u^L* ' 

mabär E. «. 
Delphin Jg&ttü därfil, J-^ÄJO demfil. j 
Forelle iM^jt «£»♦** sämak eriwAn. 
Eäring £^wi fesih ; s\^jIo ßAbüra ; - 

*